Tsaar Peter de Grote zet de eerste stap naar zijn grote droom: een moderne stad bouwen naar westerse standaard. De stad, die zijn naam zal dragen, moet de poort naar het westen worden. De mooiste, meest ontwikkelde stad van het oosten. Het hoogtepunt van cultuur en beschaving: Sint-Petersburg.
Van heinde en verre trekken mensen naar de kersverse metropool om daar een nieuw leven te beginnen. Een Nederlandse timmerman komt er zijn fortuin verdienen. Een Duitse dokter komt met zijn kinderen; de een hoopt in Sint-Petersburg te kunnen studeren, de ander wil er de liefde vinden. Een Russische graaf brengt zijn beeldschone dochter mee, in de hoop dat de tsaar zijn hart aan haar verliest. Een Italiaanse architect probeert er zijn verontrustende verleden te ontvluchten. Intussen woedt buiten de stad in wording de Grote Noordse Oorlog voort en moet Peter het hoofd bieden aan intriges binnen zijn hof, en aan de vraag of hij al dat goud uit de schatkist niet beter aan zijn leger kan besteden.
Tegen de achtergrond van al deze levens krijgt Sint-Petersburg langzaam vorm en luidt de stad een nieuw hoofdstuk in de Russische geschiedenis in.
Fängt sehr gut an, wird dann aber etwas langatmig. Zu den Charakteren habe ich leider kaum Zugang gefunden. Für ein 500 Seitiges Buch hatte mir die Geschichte auch zu viele Nebenhandlungen
Ich hatte mir vom Klappentext sehr viel versprochen, insbesondere weil das setting in St. Petersburg, Russland mal eine nette Abwechslung zu den anderen historischen Romanen ist.
Ich bin schon sehr schwer in das Buch gestartet, aber da ich inzwischen seltener historische Romane lese und diese ja doch ein wenig komplexer sind, hatte ich die Hoffnung, dass sich dies noch bessern wird. Leider war dem nicht so und ich bin einfach nicht mit der Geschichte warm geworden.
Das Setting war definitiv interessant, aber die Geschichte drumherum ist meiner Meinung nach auf der Strecke geblieben. Es wird das Leben von verschiedenen Familien, die mehr oder weniger am Aufbau von St. Petersburg beteiligt sind, aber keine Geschichte konnte mich wirklich fesseln. Diese sind in einer Auflistung von Details komplett verloren gegangen. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass jedes einzelne Haus und der Baufortschritt in sämtlichen Details beschrieben wurde, so dass die wirkliche Handlung komplett auf der Strecke geblieben ist. Für mich war dies leider einfach nur langweilig und konnte mich in keinster Weise fesseln.
Die Stadt des Zaren konnte meine hohen Erwartungen leider in keinster Weise erfüllen, so dass meine Enttäuschung über das Buch ziemlich groß ist.
Im Großen und Ganzen ein guter historischer Roman über die Gründung und Entstehung von Sankt Petersburg. Mir waren es aber zu viele Charaktere und Handlungsstränge in 500 Seiten. Zwei Handlungsstränge hätten vollkommen gereicht, aber die Menge an den vielen Handlungssträngen lässt die meisten Charaktere ohne Tiefe und recht oberflächlich aussehen.
Der Anfang zieht sich etwas, aber mehr und mehr wird man in die Geschichte um den Aufbau von St. Petersburg und den Bewohnern der Stadt hinein gezogen. Ich fand es facettenreich und sehr interessant und habe mir den nächsten Russland Roman von der Autorin - über Katharina die Große - schon vorgemerkt.
The book is based on a fruitful topic developed in multiple other books, including a voluminous one from Tolstoy: the life of Tsar Peter propelling Russia to a mighty European neighbour. The focus here is on the building of St Petersburg.
While the subject is enjoyable, the book suffers a huge time as it follows way too much in too little space: the king's court and personal dramas, Helena's love stories, Paula's love story, Graf Bogdanovich's utterly dysfunctional family (both himself and his power-obsessed "wife"), their slave's worries and to top it all the fate of the two Italian architects. The book is 500 pages long and the author takes the time to develop the characters in the beginning. The subsequent section is dismayingly rushed though. The ending, to give an example, feels as though the author needed to catch her plane after finishing the chapters.
The style of the author, when she had enough space, is certainly not bad and could be considered intriguing. But the book was diluted too much.
I liked this book. It's fiction, but it is powerfull in telling about the first period after the foundation of St. Petersburg. Peter the Great is my favourite czar, I read the biography on him by Robert Massive. And this book adds more information, even if it's coloured or not all historically correct. Not only about Peter, but also on the city and highlighting the difficult life many of its early inhabitants led.
I am not do impressed by some parts, more specifically the 'all's well that ends well' when it comes to the relationships. But that's just a small part of the book (fortunately).
"Die Stadt des Zaren" erzählt die Geschichte der Anfänge der Stadt St. Pieterburch (St. Petersburg), die von der Autorin mit den Schicksalen verschiedener Personen verwoben wird. Dabei begegnet der Leser den unterschiedlichsten Menschen, vom Zaren selbst über eine deutsche Arztfamilie, Tischler und Kriegsgefangene hin zu Leibeigenen. Dadurch entsteht ein vielfältiges Bild der damaligen Zeit und man erfährt sehr viel über all die Probleme, die sich beim Aufbau der Stadt ergeben haben und wie die Menschen davon betroffen waren.
Gefallen hat mir, dass alle Charaktere facettenreich sind. Es gibt zwar jene, die sympathischer sind als andere und dafür ebenso unliebsame Figuren, doch alle haben ihre 'guten' und 'schlechten' Seiten. Der Zar wird als ehrgeiziger Visionär und Herrscher dargestellt, der zugleich temperamentvoll ist und die Geduld verliert, während beispielsweise Zoja, eine Leibeigene, sowohl provokant und selbstsicher als auch verletzlich ist. Die Motivationen sind ebenfalls vielschichtig und es war interessant, aus welchen Gründen die Menschen in die neu entstehende Stadt gekommen und warum sie geblieben sind.
Die Handlung spielt in den Jahren 1703 bis 1712 und in dieser Zeit wird den Protagonisten einiges zugemutet. Es wird Krieg mit Schweden geführt, ihr neues Zuhause ist erst im Aufbau, sie erleiden Katastrophen, erleben wunderschöne Momente und müssen persönliche Verluste ertragen. Einige Schicksale haben mich sehr mitgenommen, über andere habe ich mich gefreut; dadurch, dass es so viele verschiedene Charaktere gibt, die abwechselnd in den Mittelpunkt der Geschichte rücken, fand ich es jedoch manchmal schwer, wirklich mit ihnen mitzuleiden - wenn ihnen etwas zustieß, wurden ihre Gefühle und die Konsequenzen zwar deutlich aufgezeigt, aber da es in den nächsten Kapiteln dann oft um ganz andere Situationen ging, konnte man sich als Leser nicht hundertprozentig damit auseinandersetzen. Schade fand ich ebenfalls, dass am Ende einiges offen bleibt beziehungsweise nicht direkt angesprochen wird, obwohl die Autorin die meisten Handlungsstränge gut zusammengeführt hat und es auch realistisch wirkt, da das Leben für ihre Figuren eben über die Handlung des Buches hinaus weitergeht.
Davon abgesehen ist "Die Stadt des Zaren" meiner Meinung nach eine sehr interessante Lektüre; Sahler ist es gelungen, die historischen Fakten zu einer lebendigen, vielfältigen Geschichte zu verweben und die Entstehung der Stadt Petersburg anschaulich darzustellen. 3,5/5 Sternen ______________________ Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.
De stad van de Tsaar is een historische roman over de bouw van de stad Sint Petersburg door Tsaar Peter. Geïnspireerd door de Hollanders had hij een visie over de nieuwe hoofdstad van Rusland. Van over de hele wereld verzameld hij mensen die neerstrijken aan de Neva en helpen met de bouw. Zo volg je een doktersfamilie, twee architecten, een Zweedse gevangenen en een familie van Adel. Zo krijg je vanuit alle lagen van de nieuwe bevolking van Sint Petersburg mee hoe het er van 1703 tot aan 1712 eraan toe is gegaan.
Vanwege de vele personages die Martina Sahler gebruikt om dit verhaal te vertellen, bestaan de eerste 200 pagina's uit het introduceren van deze personages en daarmee komt het 'roman' gedeelte traag op gang. Sahler heeft het boek opgedeeld in drie delen, drie boeken. In boek 2 komen de meeste verhaallijnen samen door een ingrijpende gebeurtenis.
Ich liebe historische Romane, greife leider zu selten danach. Dabei kann man immer wieder etwas dazu lernen und man bekommt Lust sich zu geschichtlichen Ereignissen zu informieren und zu recherchieren. So ging es mir auch bei diesem Werk. Ich hatte eine schöne Lesezeit auch wenn ich schon bessere historische Romane gelesen habe. Es war sehr interessant an der Gründung von Sank Petersburg dabei zu sein, jetzt reizt es mich noch mehr die Stadt zu besichtigen. Die Geschichten von den vielen Protagonisten war durchgängig interessant und ich kam immer gut mit. Wenn der Spannungsbogen noch etwas angehoben wäre im Laufe des Buches, wäre es für mich perfekt.
Ik begon enthousiast aan dit boek, het onderwerp is zeer interessant, maar ik moest me er wel een beetje doorheen worstelen. Soms een overvloed aan details, op andere momenten juist weer weinig diepgang. Al met al wel echt een mooi verhaal.
Ik miste een kaartje van het gebied rondom Sint-Petersburg. En sommige personages hadden wat beter geïntroduceerd kunnen worden.
Ein mitreißender Roman über die Gründung von St. Petersburg! Intetessante Charaktäre und viele spannende Ereignisse haben dieses Buch zu einem spannenden historischen Roman gemacht.
3,5 Punkte! Lässt sich super lesen, allerdings ist es sehr schwierig einen Zugang zu den Figuren zu finden. Es wäre schöner wenn man weniger Handlungssträngen folgen würde und dafür die Figuren richtig kennenlernen könnte. Super interessantes Setting und Stimmung, hapert nur in der Umsetzung etwas.
Dit boek volgt verschillende personages die betrokken zijn bij de bouw van Sint Petersburg. Het boek is romantische aangelegd. In het boek worden feiten aangevuld met een fictief verhaallijn.
'Thuis zijn is een gevoel, niet een plek'. Heel mooie les. Erg geromantiseerd, maar heel makkelijk om in te komen. Stamboom fijn. Leuk al die identiteiten te lezen.
Eine Erzählung von der Gründung des glanzvollen St. Petersburgs
Bewertung: 4 1/2 von 5 Sternen
Die deutsche Arztfamilie, welche bereits vor Jahren dem Ruf Zar Peters I. (des Großen) nach Russland uberzusideln gefolgt ist, lebt gut integriert in die deutsche Gemeinschaft in der Moskauer Vorstadt. Doch dann legt der Zar seine Pläne für den Bau einer neuen, an Metropolen des westlichen Europas orientierten Stadt vor. Im unwirtsamen Sumpfland an der Newa soll eine Hafenstadt nie gekannter Pracht und Baukunst entstehen. An der Seite der Töchter der Arztfamilie, aber auch aus Sicht einer aufstrebenden Grafenfamilie, eines schwedischen Kriegsgefangenen oder zum Bau der Stadt entsandten russischen Leibeigenen erlebt der Leser die abenteuerliche Gründung und Erbauung St. Petersburgs mit.
Eine Empfehlung wird an alle an russischer Geschichte Interessierten ausgesprochen, aber besonders an diejenigen, welche die Wolga-Trilogie der Autorin gelesen haben.
Ich blicke dem Nachfolgeband, welcher in der Zeit Katharinas der Großen angesiedelt sein wird, mit Vorfreude entgegen.