Die alterslose Lika lebt im Jahre 2358. Mit ihrer Erschaffung wurden große Erwartungen in sie gesetzt, und noch nie hat sie diese enttäuscht. Lika liebt ihr Leben, so wie alle Neuweltler, denn in einer perfekten Gesellschaft, die Neid, Hass und körperliche Liebe überwunden hat, gibt es keinen Platz für Konflikte. Als sie jedoch dem sterblichen Milo begegnet, lernt sie eine ganz neue Welt kennen, und sie läuft Gefahr, die Kontrolle über sich und ihre Gefühle zu verlieren.
Ein Mädchen. Zwei Welten. Ein Geheimnis, das alles, woran sie glaubt, in Frage stellt.
Eine mitreißende Geschichte. Spannend erzählt und hoch aktuell.
Es braucht unglaublich lange Wir wachen auf Eden auf, einer neuen Welt in der alten Welt, die aber von einer Kuppel abgeschirmt ist, damit die „alte Welt“ nicht erfährt, dass sie existiert. Die schlimmste Pandemie hat den Globus überschwemmt und fast alles Leben auf der Erde ausgelöscht. Nur eine Hand voll Wissenschaftler hatten die rettende Idee und haben einige Menschen retten können. Diese nennen sich Neuweltler und leben auf Eden. Die Geschichte beginnt 250 Jahre nach der großen Katastrophe und wir begleiten Lika in ihrem Alltag, die eine brillante Wissenschaftlerin ist und versucht mit allen möglichen Mitteln diesen Virus auszulöschen um den verbliebenen Menschen auf der Erde bald eine neue Perspektive zu schaffen und den Planeten wieder bewohnbar zu machen. Doch dann kommt ihr Mentor mit einer Aufgabe für sie und alles verändert sich. Bis wir allerdings an den Punkt der Veränderung kommt, vergeht mehr als die Hälfte des Buches und man hat schon fast die Motivation verloren weiterzulesen. Als Lika allerdings endlich auf Milo trifft, wird es endlich spannender. Wobei die beiden sich erst einmal auseinandernehmen, danach auf eine „Reise“ gehen, in der sie sich dann endlich näher kommen. Dabei sind wir schon bei 75% des Buches und viel kann also nicht mehr passieren. Tut es auch nicht, denn Lika muss eine Entscheidung treffen, bei der sie aber zu wenige Fragen stellt und somit die „falsche“ Entscheidung trifft. An sich eine wirklich interessante Geschichte, aber mir hat es eindeutig zu lange gedauert, bis was passiert und bis man hinter die Geheimnisse kommt, die eigentlich offensichtlich sind. Die Naivität der Protagonistin ist schon echt erschreckend und die Methoden der „Neuweltler“ alles andere als nett. Verschwörungstheoretiker haben hier genau das richtige Buch für sich gefunden, denn hier wird jedes Klischee bedient.
Ich habe gerade,, New Worlds (Lüge und Verrat) ", von Anne Oldach verfasst, beendet.
Dies ist eine Si-Fi Dilogie von einer Debüt Autorin, die mich positiv überrascht hat!
Ich gebe zu ich lese wenig sience Fiction, keine Ahnung warum! Es ergibt sich irgendwie nicht, andere Genres gewinnen immer dagegen. Aber ich bin froh das New Worlds ein nicht so typisches Cover hat. Durch das tolle Cover bin ich darauf gestoßen!
Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, was der Luchs auf diesen Roman bedeutet und der Unterschied auf dem Cover von Hochhäusern und der Waldidylle! Ganz einfach es spiegelt perfekt den Inhalt des Buches wieder!
Handlung fängt ruhig und sehr informativ an. Das ist auch wichtig um überhaupt die Geschichte zu verstehen, aber ich bräuchte erstmal 50 Seiten! Was danach passiert, lohnt sich weiter zu verfolgen!
Interessante Ereignisse, plötzliche Wendungen und Emotionen! Dazu noch das Bild, was auf der Erde passieren kann, wenn wir nicht langsam aufhören uns zu bekriegen, unsere Umwelt zerstören. Auch was passiert, wenn die Technologie zu Fortschrittlich ist. Das sind wichtige Themen die, die Autorin in diesem Buch zusammenfasst !
Der Schreibstil ist locker und ich hatte keine Probleme damit.
Es gibt hier unterschiedliche Figuren, doch primär dreht sich alles um die alterslose Lika die ihr Leben in der Neuen Welt führt. Mit ihren Mentor macht sie sich auf die Reise in die alte Welt, die ihr Leben verändern wird. Dort trifft sie auf Menschen die Ecken und kanten haben. Das gibt's nicht in der neuen Welt dort sind alle vom Charakter sehr identisch ohne große Emotionen.
Und hab ich schon gesagt, dass ich die Enemy to lovers Komponente so liebe?! Nein? Ich liebe es!!!
Einen Kritikpunkt muss ich dennoch äußern. Es gibt zwei Szenen im Buch die sind heftig und ich denke das diese triggern können. Eine Triggerwarnung wäre echt angebracht.
Sonst alles tuti.. Ok nicht ganz, der fiese Cliffhanger. Ich komm damit nicht klar. Aber er ist gut! Man möchte sofort Band 2 lesen und ihr könnt es auch, da der zweite Band, diesen Monat raus kommt. Juhu!
So also, eine klare Empfehlung an Alle die sich mal auf Si-fi einlassen wollen.
Vielen Dank an prointernet_bookmark und die Autorin für das Bereitstellen des Bloggerpakets!
Ich bin im Moment ein wenig in einem Dystopienfieber und habe hier gleich mal eine weitere Rezension für das Genre, auch wenn dieses Buch hier wieder eine komplett andere Richtung einnimmt. Und genau das ist es, was ich an Dystopien so liebe: Sie lassen so viele Möglichkeiten offen.
Dieses Buch spielt hier wieder einmal mit einer sehr interessante Grundidee, die mich alleine durch den Klappentext gepackt hat. Und die Idee wurde dann auch sehr gut umgesetzt. Die Idee an sich ist nämlich sehr komplex, aber das Buch bringt es fertig, dass es nicht zu kompliziert wirkt und man trotzdem leicht durch die Seiten kommt.
Im Buch selbst wird man gleich in zwei verschiedene Welten eingeführt, beide auf ihre eigene Weise spannend, auch wenn mir natürlich die Welt der Alterslosen, also Likas Heimat, natürlich aufgrund der spannenden Grundidee um einiges spannender für mich war, um sie zu erkunden. Das hiess nicht, dass die andere Welt nicht interessant zu lesen war, aber sie wirkte durch den heftigen Rückschlag der Menschheit natürlich eher wie eine Reise in die Vergangenheit, ohne Technik und Ähnliches.
Die Charaktere selbst waren ebenfalls gut ausgebaut worden. Lika hat natürlich durch ihre spezielle Welt ganz andere Ansichten auf diese altertümliche Welt, die hier auch wirklich sehr gut herübergebracht werden. Es war wirklich ein toller Einblick, die Welt durch ihre Augen zu sehen. Milo bildet in dieser Hinsicht wohl ein guter Gegensatz, denn anders als sie, beginnt er schnell einmal zu zweifeln und Dinge auch zu hinterfragen und genau das braucht Lika auch.
Das Buch selbst endet mit einem fiesen Cliffhanger, der dann gespannt auf mehr macht, nachdem man plötzlich den Fehler an der scheinbar perfekten Lösung präsentiert bekommt. Ich bin schon gespannt, wie das nun im nächsten Band angegangen wird.
Zusammenfassend ist dieses Buch also wirklich eine wirklich toll gestaltete Dystopie, die ich wirklich nur empfehlen kann. Sie spielt mit interessanten Konzepten und gibt dazu auch eine tiefgründige Perspektive, weshalb das Buch alleine dadurch interessant zu lesen ist. Von mir gibt es dafür fünf Sterne.
Fragend. Überwältigend. Grandios. . "New Worlds - Lüge & Verrat" wird aus der Sicht der Protagonistin Lika in der Sie- Form erzählt. Zunächst lernt man die alterlose Frau und ihr Umfeld knapp 250 Jahre nach dem Exodus kennen. Hierbei beschreibt die Autorin mit viel Liebe zum Detail diese neue Welt. Das Worldbuilding empfand ich als sehr gelungen und interessant. Bald kommen die ersten Fragen auf und man beginnt sich zu wundern. Nachdem die Protagonistin mit ihrem Mentor auf eine Mission aufbricht, nimmt die Erzählung an Fahrt auf und die Pace, mit der die Ereignisse geschehen wird recht schnell. Ab diesem Zeitpunkt konnte und wollte ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen. Lika selbst wird wundervoll porträtiert und ich konnte mich sehr gut in die hineinversetzen. Auch alle anderen Charaktere werden sehr gut und entsprechend ihrer Importanz im Buch detailliert. Mein Highlight war definitiv Milo. Das Buch kann man auch wie eine große Warnung verstehen. Was passieren kann, wenn wir alle so rücksichtslos weiter leben. Durch die vielen Twists, Wendungen und die Knistermomente zwischen Lika und Milo, wird diese Warnung aber nicht wie ein erhobener Zeigefinger transportiert, sondern eher wie ein freundschaftliches "Achtung". Dieser Teil endet nicht wirklich mit einem bösen Cliffhänger, sondern hinterlässt einen ahnungslos und vermutend. Fazit : Was für ein gelungenes Debüt und ein perfekter Auftakt für die Dilogie. Am liebsten würde ich sofort weiterlesen. Absolute Leseempfehlung!
Lika lebt in einer scheinbar perfekten Welt. Hier gibt es keinen Neid, keinen Hass und auch keine körperlich Liebe. Als Wissenschaftlerin arbeitet sie mit Freunden zusammen und ist glücklich. Als sie eines Tages auf eine Außenmission in die Alte Welt mitgenommen wird, ist sie geschockt, denn hier leben immer noch Menschen, die überlebt haben. Sie lernt in einem der Dörfer Milo kennen, der ihr bisheriges Weltbild zum Einstürzen bringt.
Die Autorin entführt ihre Leser in eine scheinbar perfekte Welt. Der Einstieg in diese Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. Die Welt, die uns die Autorin hier zeigt, fand ich sehr faszinierend. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lika, die in dieser Welt lebt. Direkt am Anfang merkt man als Leser, dass in dieser Welt etwas nicht stimmt. Leider dauert es sehr lange bis es hier Antworten gibt.
Der Mittelteil ist leider nicht mehr so interessant. Hier dreht sich tatsächlich alles nur noch um Lika und Milo und die Handlung wird sehr langweilig, weil so gar nichts passiert. Erst im letzten Drittel wird es dann wieder sehr spannend und interessant. Für mich hat das leider nicht gereicht. Man hätte aus der Idee so viel mehr raus holen können, denn die Autorin beweist durchaus, dass sie schreiben kann.
Das Ende ist sehr offen. Der 2. Teil der Dilogie sollte im Sommer 2021 erscheinen, was aber bisher nicht passiert ist. Ich denke nicht, dass ich den 2. Teil lesen werde.
Dieses Buch war ein reiner Coverkauf. Wer kann da schon widerstehen? Wobei ich von Anfang an nicht sicher war, ob der Inhalt tatsächlich etwas für mich ist.
Schlussendlich war es eine Achterbahnfahrt. Manchmal fand ich es richtig gut, dann gab es wieder Szenen, die einfach zu 0815 sind. Viele Ideen sind nicht konkret ausgearbeitet, bzw. könnten vertieft werden, um mehr inhaltliche Qualität zu erzeugen. Das fehlte mir am meisten: Tiefe. Die Handlung verläuft sehr gradlinig und bestimmt, alles geht etwas zu schnell vonstatten.
Aber alles in allem war das Buch eigentlich nicht schlecht. Für mich persönlich nicht mehr als das, aber die Zielgruppe der Romance-Leserinnen wird bestimmt noch mehr aus dem Inhalt herausholen können. Ja, ich hatte streckenweise meine liebe Mühe mit Oldachs Werk, aber vor allem der eher fiese Schluss bringt mich dazu, diese Serie weiter zu verfolgen.
Ich habe ein eRezensionsexemplar von NetGalley zur Verfügung gestellt bekommen und möchte ich mich dafür ganz herzlich bedanken!
Am Anfang habe ich mich wirklich schwer getan, da sich die Story nur sehr schleppend aufgebaut und mich auch meist eher verwirrt hat. Erst die zweite Buchhälfte konnte mich erreichen und die ein oder andere Wendung kam anders als erwartet.
Mit der Hauptportal bin ich zuerst nicht ganz warm geworden, weil mich ihr blindes Vertrauen und ihr naives Handeln mich echt aufgeregt haben. Doch sie wurde zum Ende hin reflektierter und es wirkte, als würde sie plötzlich alles aus einem anderen Licht sehen; was bei jeder neuen Erkenntnis nicht sehr verwunderlich ist.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger und genau hier war ich ernüchtert, denn mal ehrlich: ein Einzelband, der mit einem Cliffhanger endet? Das ist maximal unbefriedigend. Normalerweise lese ich die Danksagung nie, da sie im Grunde immer das selbe enthalten, doch bei diesem Buch gab es danach nochmal eine, extra für den Leser und die hab ich zumindest überflogen…Und fand heraus, dass es sich bei „New Worlds“ um Band 1 einer Dilogie handelt. Das steht allerdings nirgendwo; nicht mal auf der Webseite der Autorin und das fand ich dann doch etwas strange.
Ich mochte den Plot gerne und fand das Buch insgesamt schön für zwischendurch.
Ich lese sehr gerne Scifi/Dystopien und gerade im Bereich Dystopien gab es nach Tribute von Panem eine wahre Flut von neuen Dystopien. Dieses hat etwas nachgelassen, dennoch wiederholt sich halt vieles. Anne Oldach gelingt in New Worlds ein guter Spagat zwischen Altbewährtem und Neuem. Obgleich ich die Geschichte anfangs recht schleppend empfand, steigerte sie sich etwa ab der Hälfte des Buches und nimmt dann richtig Fahrt auf. Das zeigt wiedermal, bei einigen Büchern lohnt es sich dran zu bleiben.
Leider kam ich von Anfang an nicht ganz mit der Hauptprotagonistin klar, was sich zwar ab Mitte des Buches besserte, aber den gewünschten Zugang erlangte ich bis zum Ende nicht ganz. Vielleicht oder ganz sicher lag es an zwei Fakten.
Fakt 1: Lika wirkte mir anfangs zu einfältig und naiv. Zwar änderte sich das im Laufe der Zeit und Lika wuchs charakterlich und emotional, doch mir dauerte es zu lange bis zu diesem Punkt.
Fakt 2: Ich habe ein absolutes Lesehighlight vorher vollendet und danach haben es andere Bücher wahnsinnig schwer.
Dennoch gehört New World zu den besseren Dystopien und hat großes Potential. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und für einen Debütroman durchaus gelungen. Ich fühlte mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten letztlich gut unterhalten, weshalb ich dem Buch 4 von 5 Sternen vergeben möchte.
Auf den dystopischen Dilogie Auftakt von Anne Oldach hab ich mich unglaublich gefreut. Es versprach etwas Neues und darüber hinaus hat mich das Cover unsagbar begeistert. Es wirkt von traumhafter Schönheit umfangen, aber dennoch schimmert etwas sehr gefährliches und geheimnisvolles durch.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend, fesselnd und sehr bildhaft. Ohne Mühe gelang es ihr, mich mitten in die Story hineinzuziehen. Was ich sah, gefiel mir unglaublich gut und ich dürstete nach mehr. Allen voran haben mich die Charaktere sehr begeistert. Man erfährt hierbei alles aus Likas Sicht, was ihr sehr viel Raum und Tiefe verschafft. Lika ist sehr sensibel, aber gleichzeitig auch sehr mutig und beständig. Ich mochte ihre Art wahnsinnig gern. Weil sie alles hinterfragt, was ihr seltsam erscheint. Und daneben war Milo unglaublich toll. Düster, undurchdringlich und geheimnisvoll. Beide sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und trotzdem ist da etwas, das sie auf einer tieferen Ebene unglaublich intensiv verbindet. Ich mochte die Dialoge zwischen den beiden unglaublich gern. Sie haben mich zum lachen und träumen gebracht. Aber auch gezeigt, wie stolz und mutig sie sind. Das es kein Fehler ist, verletzlich und emotional zu sein. Es macht stärker und lässt die Welt gleichzeitig in so vielen Nuancen erscheinen. Auch die Nebencharaktere waren richtig gut ausgearbeitet. Ich konnte sie fühlen und erleben, ich war ein Teil von Ihnen. Und das erfüllte mich mit so unglaublich viel. Ich mochte ihre Authentizität, ihre Ecken und Kanten und das jeder eine Geschichte zu erzählen hatte. Das so viel Schmerz und Angst in dieser Welt herrscht. Das es mich einfach völlig infiziert und für sich eingenommen hat.
Die Story selbst ist ziemlich komplex und bringt so viel Schönheit, als auch Abgründigkeit zum Vorschein. Dabei haben wir es mit zwei völlig unterschiedlichen Welten zutun. Die Gegensätze könnten kaum krasser sein. Es ist als würde man zwei völlig unterschiedliche Ebenen betreten. Fast wie eine Zeitreise. Weil gerade die digitalen und elektronischen Möglichkeiten so neu und fern sind. Und dann sieht man die andere Welt und fühlt sich in die Nomadenzeit zurückversetzt. Elend, Schmerz und Tod. Aber auch Liebe, Hoffnung und Loyalität. Die Idee dahinter ist unglaublich genial, aber auch sehr beängstigend und verstörend. Umso beklemmender weil es sich so verdammt nah anhört. Das es eben nicht aus der Luft gegriffen ist und so viele beängstigende Wahrheiten enthält. Es ist brutal, wenn man die psychologischen Aspekte bedenkt. So verheerend, so aussichtslos. Denn das, was im Kern durchschimmert ist so entsetzlich und unvorstellbar.
Wow, ganz ehrlich, ich bin absolut begeistert und schockiert zugleich. Auch wenn sich hier so viele faszinierende Möglichkeiten auftun, so bin ich doch zu sprachlos ,um es willkommen heißen zu können. So viele Unverständnis, Wut und niedere Instinkte. Was die Frage in den Raum stellt: Was ist Menschlichkeit noch wert? Was ist der Mensch noch wert? Fortschritt, Heilung und Perfektion um jeden Preis? Doch zu welchem Preis? Wie erstrebenswert ist dieses Leben tatsächlich, in der Kontrolle und Manipulation an der Tagesordnung sind?
Mich hat Likas Schicksal unglaublich berührt. Es ging mit Malcolm los und machte Stopp bei Milo. Es hat mich innerlich zerrissen, ihre Qual und innere Zerrissenheit zu spüren. Das es nichts gibt, worauf sie bauen kann. Das sie vergänglich ist. Diese Phase wird sie mehr als alles andere verändern. Sie hat sich bereits verändert. Und diese Entwicklung empfand ich als großartig. Auch wenn es sie innerlich zerbrechen ließ. Die Hintergründe waren sehr gut erklärt und trotzdem hat man das Gefühl, jeglichen Halt zu verlieren. Das Ende fand ich unglaublich gut, aber es zeigt auch Hoffnung auf. Ich bin unglaublich gespannt wie es weitergeht und kann es kaum erwarten, bis Band 2 erscheint . Anne Oldach spricht hier eine sehr aktuelle Thematik an, die definitiv zum nachdenken bringt. Es geht um Kontrolle, eine neue Zeit, aber auch darum, den Mut zu haben auszubrechen und für sich einzustehen. Doch möchte man wirklich in dieser Welt leben?
Fazit: Mit dem ersten Band der New Worlds Dilogie, bewegt sich Anne Oldach nicht nur verdammt nahe am Geschehen. Es ist beklemmend, erschütternd und verstörend zugleich. Wie sehe die Welt mit völliger Kontrolle aus? Was bedeutet Menschlichkeit dann überhaupt noch? Wow, ich bin begeistert und verstört zugleich. Eine Dystopie, die realistischer kaum sein könnte. Sich zwischen Schönheit und Abgründigkeit bewegt und dabei die Grenzen dessen sehr klar vor Augen führt. Sehr emotional, sehr packend und düster. Ein Roman ,der zum nachdenken anregt. Unbedingt lesen.
Dystopien und Utopien finde ich eine unfassbar interessante Thematik. Man stelle sich vor, wäre nur diese eine Sache anders gelaufen, würde unsere Welt heute komplett anders aussehen. Im Falle von New Worlds sind es viele Dinge gewesen, die uns heutzutage auch aktiv beschäftigen und die Welt in der Zukunft aktiv in den Ruin getrieben haben. Den Gedanken, uns könnte es in nicht allzu ferner Zeit ebenso ergehen, empfinde ich bei jeder Geschichte, die eine ähnliche Reise verfolgt, aufs Neue unglaublich bedrückend. Den Gedanken daran, wir könnten nur ein paar Schritte von so einer fiktiven Welt entfernt sein, verdränge ich dann immer ganz schnell wieder.
Anne Oldach hat in New Worlds eine auf den ersten Blick leuchtende, sichere, perfekte neue Welt kreiert, in der es das Ziel sein soll, die alte Welt nach vielen Katastrophen wieder sicherer und vor allem grundlegend erst einmal bewohnbar zu machen. Ein faszinierender Prozess, wenn man mal überlegt, wie viel zu so einem Akt dazugehört. Ich empfand es als wirklich spannend, den Wissenschaftlern teilweise bei der Arbeit über die Schulter schauen zu können. Insgesamt bietet die neue Welt so arg viel, dass ich in den ersten Kapiteln tatsächlich noch etwas überfordert war mit den fremden Begriffen, Technologien, Funktionsweisen allerlei Dinge etc. Aber nach der anfänglichen Verwirrung fand ich schnell in die Geschichte rein, war begeistert von den fortschrittlichen Möglichkeiten, die diese Welt bietet, und konnte mich voll und ganz auf das Geschehen einlassen.
Lika, die Protagonistin, ist eine der nie alternden Bewohner der neuen Welt. Sie wirkte auf mich anfangs noch sehr perfekt, eben durch und durch frei von negativen Gefühlen, nicht anfällig für Ablenkungen wie Liebe und beinahe fehlerfrei. Das hat mich zu Beginn etwas auf Distanz gehalten und es mir schwer gemacht, mich mit ihr zu identifizieren. Doch mit der Zeit wurde Lika immer „menschlicher“, wenn man es denn so ausdrücken kann, lebendiger, aufbrausender, als wäre sie aus einem langen Schlaf erwacht und hätte erst eine Weile gebraucht, um sich zurechtzufinden. Diese Entwicklung gefiel mir und hat mir ein wenig darüber hinweggeholfen, dass ich Milo, ihren Gegenpart, leider nicht zu 100% mochte.
Mit Milo warm zu werden war noch eine ganze Spur härter als mit Lika. Er benimmt sich rüpelig und unhöflich, und selbst wenn man Erklärungen für sein Verhalten bekommt, so fiel es mir doch recht schwer, ihm seine Launen unkommentiert durchgehen zu lassen. Die Beziehung von ihm und Lika verändert sich plötzlich und drastisch, sowohl in eine Richtung, als auch wieder zurück in die andere. Ich musste bei den abrupten Wechseln etwas die Stirn runzeln, dass Gefühle einfach so schnell unterdrückt werden, wie sie plötzlich aufflammen, wirkt auf mich immer recht unrealistisch. Mich hat das zwischen ihnen leider nicht zur Gänze überzeugen können.
Was mich allerdings schockiert und wirklich mitgerissen hat, wenngleich sie nicht überraschend kamen (was ich aber nicht schlimm finde!), sind die Entwicklungen im letzten Drittel des Buches. Ich hatte die ganze Zeit gehofft, ich würde mit meinen Befürchtungen und Spekulationen falsch liegen, aber das war vergeblich. Das Finale des Buches hat der Geschichte noch mal ordentlich Schwung verliehen und lässt vor allem Raum für jede Menge Möglichkeiten, was uns in der Fortsetzung erwarten könnte. Ich bin sehr gespannt, wie Anne Oldach dort anknüpfen und die Reihe weiterspinnen wird, im Moment habe ich zwar eine grobe Tendenz, wohin es gehen könnte, aber die Details, wie man dorthin gelangt, fehlen mir zur Gänze.
Mein Fazit: Ich liebe das Worldbuilding und die Ausarbeitung der alten sowie neuen Welt mitsamt aller Entwicklungen und Technologien mindestens so sehr, wie sie mir ein mulmiges Gefühl beschert haben beim Lesen. Zu sehen, was sein könnte, ist immer sehr erschreckend, wenn man mal näher drüber nachdenkt. Mit den Figuren und ihrer Beziehung hatte ich so meine Schwierigkeiten hier und dort, aber insgesamt konnte mich die Geschichte überzeugen und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung! Vier von fünf Sternen gibt es von mir.
Rezension „New Worlds: Lüge und Verrat“ von Anne Oldach
Meinung
Likas und Milos Geschichte zog mich bereits durch sein atemberaubendes Cover in den Bann und den Fakt, dass Dystopien ein Muss für mich sind. Nach dem KT war ich Feuer und Flamme und konnte es nicht erwarten, das Buch endlich in den Händen zu halten.
Anne Oldach schreibt mit „New Worlds“ ihr Debüt und führt den Leser gleich zu Beginn in eine erschreckend realistische Welt, die mir eine Gänsehaut bescherte. Das Szenario der zerstörten „Alten Welt“ und deren daraus resultierenden Konsequenzen fühlte sich mit jeder Beschreibung und jedem Detail so unfassbar echt an, dass ich glaubte, jedes Bild live vor Augen zu sehen. Äußerst fasziniert davon wollte ich mehr und mehr wissen. Anne Oldach fütterte mich insbesondere am Anfang mit reichlich Informationen.
Verständlich und bildhaft zweifelsohne, aber leider machte es den Start dadurch auch sehr zähflüssig. Die Handlung verlor sich in zu viel Input rund um die Neue und Alte Welt, sodass es mir hier etwas schwer viel, richtig im Buch anzukommen. Hier fehlten mir die Spannungsmomente und Ereignisse, welche mich an das Geschehen fesselten. Der Wandel trat für mich mit Likas Reise in die Alte Welt ein, ab da an häuften sich Geheimnisse, Rätsel und die Geschichte nahm kontinuierlich an Fahrt auf. Wenngleich ich so manches erahnen und vorhersehen konnte, überraschte die Autorin mich unglaublich mit der Umsetzung und vor allem langsamen Herangehensweise der beiden Haupt Figuren.
Lika war mir von Beginn an sympathisch und ich wollte jede Facette über sie wissen. Emotional greifbar war sie zunächst nicht, was sich für mich noch nicht erschloss, doch hier erkannte ich später den Plan der Autorin und war tief beeindruckt. Mit Lika und Milo, aber auch den Menschen der Alten und Neuen Welt gelingt Anne Oldach eine Reihe vielfältiger, facettenreicher Figuren, die ich beinahe allesamt ins Herz geschlossen habe. Mit Liebe und Hingabe zeichnet sie lebhafte, echte, ehrliche, authentische Protagonisten.
Likas Reise ist durchzogen von Gefahren und so mancher Überraschung, wenngleich der Geschichte stets eine ruhige Grundspannung anhaftet, wurde ich nie langweilig für mich. Unzähliges gab es zu entdecken und ich fühlte mich wie in Likas Haut. Vor lauter staunen und träumen vergaß ich sogar die Zeit um mich herum. Was mir besonders gefiel war die zarte, nicht aufdringliche, Liebesgeschichte, welche sich langsam entwickelt, und doch von solch einer Intensität ist, dass mein Herz zu flattern begann. Die Gefühle nahmen mich gefangen und die Szenen der Vergangenheit riss mich zu Boden. Ich fühlte mich wie in einer Berg und Talfahrt.
Anne Oldach beschreibt ein leider zu reales Szenario, das uns Leser vor Augen führt, wie schlimm unser Handeln ist. Mit „New Worlds“ rüttelt sie wach, bringt zum nachdenken und hinterlässt nachhaltige Spuren. Das Finale endet in grausamen Wahrheiten und Offenbarungen, die mich mit Schock und Unglaube zurückließen. Eine Fortsetzung ist für mich ein unbedingtes Muss, denn noch lange ist die Geschichte von Lika und Milo zu Ende. Zu viele Geheimnisse warten noch auf meine Entschlüsselung. Und wer wäre auch nicht nach solch einem phänomenalen Showdown angefixt?
Fazit
„New Worlds“ ist eine Dystopie, wie ich sie lange nicht mehr in den Händen hielt. Erschreckend realistisch, glaubhaft, authentisch und schonungslos ehrlich. Die Autorin zeichnet eine Welt, wie wir sie allzu bald selbst erleben werden und das machte mir sowohl Angst, als das es mich auch faszinierte. Der Start in dieses lebhafte Szenario war mir jedoch etwas zu zäh und verlor sich in zu vielen Details und Beschreibungen, wodurch Spannung und überraschende Ereignisse ausblieben. Jedoch hielt dies nur bis zum Eintritt in die Alte Welt und ab da ging es rasant, wendungsreich, geheimnisvoll, rätselhaft und emotional zu.
Fernab dieser kleinen Hürde begeisterte und beeindruckte mich Anne Oldachs Debüt zutiefst und ich kann es nicht erwarten, erneut Lika und Milo zu begegnen.
Ein Mädchen. Zwei Welten. Ein Geheimnis, das alles, woran sie glaubt, in Frage stellt. Die alterslose Lika lebt im Jahre 2358. Mit ihrer Erschaffung wurde große Erwartungen in sie gesetzt, und noch nie hat sie diese enttäuscht. Lika liebt ihr Leben, so wie alle Neuweltler, denn in einer perfekten Gesellschaft, die Neid, Hass und körperliche Liebe überwunden hat, gibt es keinen Platz für Konflikte. Als sie jedoch dem sterblichen Milo begegnet, lernt sie eine ganz neue Welt kennen, und sie läuft Gefahr, die Kontrolle über sich und ihre Gefühle zu verlieren.
Cover:
Das Cover ist wunderschön, sowohl von der grafischen, wie auch von der farblichen Gestaltung. Man erkennt zwei sehr unterschiedliche Welten und Szenarien. Einmal ist eine sehr große Stadt mit einen starken Netz verdichtet, erkennbar und des Weiteren eine sehr naturverbundene Szene mit einem Luchs und vielen Vögeln, sowie einem Wald im Hintergrund. Unterschiede und Gegensätze, die hier neugierig auf mehr machen.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und man kommt sehr gut in die Geschichte und die Handlungen hinein. Die Welten und Szenarien werden sehr gut beschrieben und man kann sich alles sehr bildlich und detailliert vorstellen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich dadurch sehr gut lesen. Auch die Gliederung ist sehr gut durchdacht und die einzelnen Abschnitte gut gekennzeichnet. Auch die kleinen Vogelillustrationen bzw. das Netz, zum Beginn der Kapitel, sind ein tolles, kleines, optisches Detail, welches mir gut gefallen hat und man daher gleich erkennt in welcher Welt man sich befindet.
Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, sowie deren Entwicklung. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und haben sehr viel Tiefe. Ihre Gefühle und Emotionen werden sehr gut transportiert.
Der Beginn liest sich spannend und interessant. Man lernt die Neue Welt mit all ihrem technischen Fortschritt, den Computerscans und Gesundheitsschecks kennen und trifft dort auf die Neuwelterin Lika, die einerseits sehr sympathisch, aber dann auch wieder fremd rüber kommt, da sie nicht auf die dort gewohnten Situationen wie erwartet reagiert, sondern teils etwas abweisend und zurückhaltend, was wiederum auch sehr verständlich ist.
Man lernt eine weitere Welt kennen und plötzlich scheint Lika zwischen zwei Welten zu stehen und sich entscheiden zu müssen.
Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte und auch nicht Spoilern will.
Die hier ausgemalte Situation kommt sehr real und authentisch rüber, da ähnliche Situationen für uns momentan sehr gut nachvollziehbar sind und hier einfach weitergesponnen in die Zukunft versetzt wurden und man sich dadurch das dort beschriebene Szenario durchaus sehr gut vorstellen kann.
Die Beschreibungen sind sehr gut gewählt und auch die Handlungen folgen einer gewissen Spannung und fesseln einen dadurch an die Geschichte.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht und freue mich daher schon sehr auf den zweiten Band.
Die Geschichte ist emotional, spannend und top aktuell und es macht sehr viel Freude in diese Welten abzutauchen und die Geschichte auf sich wirken zu lassen. Tiefgründig und nachdenklich bleibt man als Leser an manchen Stellen zurück und wird stets mit der Story an sich mitgerissen. Eine Geschichte, die sowohl spannend, aber auch tiefgründig ist und dabei sehr authentisch rüber kommt und zweitweise den Leser in zwei unterschiedliche Welten entführt.
Fazit:
Eine wunderschöne, emotionale und tiefgründige Geschichte, die den Leser in zwei Welten entführt und zugleich sehr authentisch und real rüber kommt.
‚New Worlds – Lüge & Verrat‘ von Anne Oldach ist ein Buch nach meinem Geschmack. Ein toller Weltenentwurf, eine spannende Geschichte und interessante Charaktere. Einzig die Liebesgeschichte kam nicht wirklich bei mir an. Aber das hat meine Freude an der Geschichte nicht gebremst.
Die Neue Welt. Das ist in Anne Oldachs Dilogieauftakt ein Fleckchen namens ‚Eden‘, ein Rückzugsort auf einer abgeschirmten Insel. Dort leben die Menschen, die die Selbstzerstörung der Menschheit und die anschließende Unbewohnbarkeit der Erde überlebt haben bzw. kurz vor der Ausbreitung eines tödlichen Virus die Gefahr erkannt und sich in die Sicherheit einer perfekten Welt begeben haben. Denn perfekt ist diese neue Welt. Oder? Kein Hass, kein Neid, keine Trauer, Alterslosigkeit und die Überwindung des Todes.
Mir hat es unglaublich Spaß gemacht, diese Neue Welt zu entdecken. Tägliche Gesundheitsscans nach dem Aufstehen checken deinen Körper ab, um Krankheiten im Keim zu ersticken. Eine Vorrichtung die die Kleidung kurzerhand schneidert, auf die du heute Lust hast. Holoshows, mit denen dir die Welt zumindest virtuell offen steht. Klingt super, doch natürlich ist nicht alles Gold was glänzt. Ich habe die Atmosphäre geliebt, diese unheimliche Spannung, die entsteht, wenn man als Leser mehr weiß als die Protagonisten bzw. vermeintlich mehr, denn wenn dieses Wissen mysteriös ist und die Folgen nicht greifbar sind, dann hat man keinen großen Vorsprung den Handelnden gegenüber.
Ich fand es auch total interessant, zu erfahren, was sich die Autorin überlegt hat, warum die Erde zugrunde ging und nicht mehr bewohnbar ist. Erschreckend realistisch, denn sie hat den heutigen Status Quo genommen, weitergesponnen und damit Folgen heraufbeschworen, die keineswegs abwegig sind. Ich kann sie natürlich nicht auf wissenschaftlicher Ebene beurteilen, aber die Kettenreaktion, die Anne Oldach ins Leben gerufen hat, ist für mich nachvollziehbar und in sich schlüssig.
Lika war eine mir grundsätzlich sympathische Protagonistin, die mir aber manchmal fremd blieb. Denn sie ist durch und durch Neuweltlerin und reagiert auf manche Situationen so gar nicht, wie man das erwarten würde. Das lässt sie kalt und gefühllos wirken, mitunter naiv und weltfremd. Ihr Verhalten macht aber natürlich total Sinn. Denn wie soll man auf etwas (emotional) reagieren, dass man nicht kennt? Wie soll man etwas beurteilen, dem man noch nie ausgesetzt war? Das man auch nicht von Erzählungen kennt und das man weder hinsichtlich Gefahr noch Folgen abschätzen kann? Lika wird im Laufe des Buches einer ihr unbekannten Situation ausgesetzt, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Das würde zu viel verraten. Auf alle Fälle lässt Lika diese neue Situation Eden in einem anderen Licht sehen. Ich als Leserin mit dem oben erwähnten Wissensvorsprung male mir schon allerlei Dinge aus, die nun passieren könnten – um dann einen Plot präsentiert zu bekommen, der mich schier aus den Latschen haut. Oh ja, das Ende gefiel mir. Denn es verspricht einen spannenden und aufschlussreichen zweiten Teil! Die Liebesgeschichte, die im Buch eine Rolle spielt, ist das einzige, das nicht so bei mir ankam. Die Gefühle der beiden Liebenden hätten für meine Begriffe mehr Raum benötigt, mehr Zeit. So hab ich zwar gelesen, was sie füreinander empfinden, es ihnen aber nicht abgenommen. Ich war einfach zu distanziert und konnte mich nicht einfühlen. Aber da die Liebesgeschichte nicht die Haupthandlung ist, sondern ich sie eher als eine Art Bonus verstanden habe, wurde meine Freude an der Geschichte nicht getrübt. 4 Sterne.
Trotz anfänglichen Schwierigkeiten ein sehr starkes Buch
Lika ist eine Bewohnerin Edens im Jahr 2358, die Erde wurde von den Menschen zerstört und Eden ist der einzig sichere Ort. Lika ist alterslos wie alle in Eden. Sie arbeitet in einem Labor und bekommt die Chance, mit ihrem Professor eine Expedition zu unternehmen und begegnet auf dieser dem Menschen Milo, der sie erkennen lässt, dass nicht alles ist, wie es scheint…
Die Protagonisten:
Lika, wirkte auf mich irgendwie wie ein Roboter, aber teilweise auch nicht. Zwischendurch wirkte sie, als würde sie ferngesteuert werden, jedoch legte sich dieses Gefühl, als Lika diese Expedition antrat, was ungefähr nach 100 Seiten war. Ab da wurde sie mir allerdings immer symphytischer, da ich mich auch besser in sie hineinversetzen konnte. Milo mochte ich sehr, er war so authentisch wie möglich und sein verhalten war für mich meistens nachvollziehbar. Das Einzige, was mich jedoch an ihm störte, war, dass er gegen Ende des Buches plötzlich einen für mich unbegründeten Sinneswandel hatte. Die ganzen Bewohner von Eden waren mir nicht wirklich sympathisch, die Menschen hingegen mochte ich sehr.
Die Umsetzung:
Das Cover des Buches ist wunderschön und die Bedeutung und den Bezug zum Buch finde ich unglaublich toll. Dass das Buch eine Klappbroschur hat, finde ich ebenfalls toll, da das die meisten Selfpublishing Bücher nicht haben. Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da ich mich nicht ganz in die Geschichte hinein fühlen konnte und der dieser eher distanzierter auf mich wirkte, was jedoch meistens bei mir der Fall ist, wenn ein Buch in der Erzählperspektive geschrieben ist. Mit der Zeit konnte ich mich jedoch an den Schreibstil gewöhnen und fand richtig gefallen an dem Schreibstil. Von Eden bin ich allerdings kein wirklicher Fan, da ich nur beim Gedanken an diese komplett technische Stadt irgendwie Gänsehaut bekomme, da alles so furchtbar perfekt zu sein scheint. Ich selbst bin nämlich kein Freund von der Vorstellung, dass alles nur mit Technik funktionieren kann. Die Spannung baut sich immer weiter mit Fortlaufen der Handlung, da man selbst Informationen besitzt, die den Protagonisten vorbehalten sind. Das Buch wird vor allem gegen Ende unglaublich spannend und hat einen miesen Cliffhanger, der Lust darauf macht zu erfahren, wie es weiter geht.
Mein Fazit:
Ich hatte etwas gebraucht, um in das Buch hineinzukommen, jedoch hatte mich das Buch nach dem ersten Drittel unglaublich gefesselt, da es einfach unglaublich spannend wurde. Wer Dystopien mag, wird dieses Buch bestimmt auch sehr gefallen. Wegen den kleinen Schwierigkeiten am Anfang des Buches gebe ich diesem 4 von 5 Sterne.
Vielen Dank an Nova MD für das Rezensionsexemplar. Bei diesem Buch hat mich der Klappentext angesprochen, vorallem da es in der Zukunft spielt. Genau genommen spielt es im Jahr 2358 und die Welt, so wie wir sie kennen, ist völlig anders. Die Menschen altern nicht mehr, so auch die Protagonistin Lika. Sie lebt in einer perfekten Welt. Bei ihr gibt es kein Hass, kein Neid und die Liebe kennt sie nicht. Das wird ihr schon als Kind eingetrichtert und so Leben alle nach den Regeln und ohne Probleme. Aber Lika wird schnell mit einer anderen Welt konfrontiert: die alte Welt. Sie lernt den sterblichen Milo, der ihre Welt vollkommen durcheinander bringt. Vorher wurde große Anforderungen auf sie gesetzt, doch jetzt begibt sie sich selbst in großer Gefahr.
Mich konnten alle Charakter wirklich begeistern, allem voran Lika. Sie kannte kein anderes Leben, sie schien freudlos und ihr fehlte Leben in ihren ganzen Charakter, bis zu dem moment als ihr Kopf verdreht wird. Man erfährt aber auch genauer weshalb sie so ohne Leben war. Für mich wirkt sie dadurch offen und nahbar. Sie lernt neue Dinge und baut sich keine Schutzmauer auf, um neue Dinge auszusperren. Im Gegenteil scheint sie mir sogar interessiert dafür zu sein, auch wen es ihr am Anfang erstmal Angst eingejagt hat. Neben Lika gibt es noch Milo der eine wichtige Rolle in der Story spielt. Er ist der männliche Gegenpart und wirkt anfangs unnahbar. Er hatte definitiv eine harte Schale. Er benahm sich schroff gegenüber Lika. Doch sein handeln kann man später durchaus gut nachvollziehen. Im inneren hat er aber ein warmes Herz und das machte ihn so symphatisch. Es gibt auch noch einige weitere Nebencharakter, die man im Laufe der Story kennenlernen darf und jeder hatte seine Ecken und Kanten.
Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Interessant war die Welt in der Zukunft zu lesen und wie diese sich geteilt hat. Zwar wird man dadurch am Anfang erschlagen mit Informationen über die neue Welt, aber umso besser kann man sie verstehen. Man liest die Geschichte auch hauptsächlich aus Likas Sicht und gerade die Wendungen in der Story machen das ganze spannend. Sie selbst wagt sich in unbekanntes Terrain und lernt neue Dinge, das macht die ganze Geschichte auch nochmal interessanter. Ich kann nur sagen das die Story am Anfang langsam losging und nach und nach an Fahrt aufnimmt. Das ganze wird durch den Schreibstil, der genauso bildgewalt war, nur noch mehr spannender. Ich freue mich sehr auf Band 2 und fand diesen Auftakt grandios, in der Hoffnung auch das der zweite Band so weitergeht und nichts von seiner Spannung verliert.
Eine Welt voller Technik, Sterilität und Emotionslosigkeit, die neben unserer existiert. Ich brauchte etwas, um mich dort zurechtzufinden, aber interessant ist sie auf jeden Fall. Ich mag Technik, verstehe sie , aber würde ich so eine Welt, die gar nicht so weit hergeholt ist wollen? Nein, das würde ich nicht wollen, obwohl manches seinen Reiz hat.
Diese Geschichte ist schön geschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann, außerdem regt sie zum Nachdenken an, weshalb Dystopie-Fans sie unbedingt lesen sollten. Denn gewöhnlich ist sie auf keinen Fall. Mir hat es wirklich spaß gemacht sie zu lesen und diese Welt kennenzulernen. Trotzdem war sie für mich nicht perfekt. Einige Fragen blieben für mich offen und ich hoffe, dass Band 2 diese beantwortet. Außerdem waren die ersten Momente für mich etwas verwirrend, was sich aber schnell legte.
Auch andere Fragen musste ich mir stellen. Denn ich denke nicht, dass ich bereit bin für eine perfekte Welt und hoffe, dass ich sie nie kennenlernen muss. Denn diese bringt auch eine Emotionslosigkeit und Sterilität mit sich und lässt mich darüber nachdenken, wieviel Technik wirklich nötig und sinnvoll ist. Es soll auch bei uns immer schneller und weiter gehen, aber wollen wir das wirklich? Ich bin mir nicht so sicher.
Mit den Protas wurde ich schnell warm und konnte mich gut in sie reinfühlen, was auch am flüssigen Schreibstil der Autorin lag, denn sie hat alles locker und leicht erzählt, wodurch man sich recht schnell zurechtfand. So bekam man aber auch schnell einen Bezug zu den Protas und ihrem Leben, welches für mich wohl nichts wäre, aber die Geschichte machte es durchaus interessant.
Es war eine mega Idee für eine Dystopische Welt, auch wenn ich mir so ein Leben nicht vorstellen kann. Umso mehr sollten wir darüber nachdenken, wie es sich verhindern lässt, denn so weit hergeholt ist das ganze für die Zukunft nicht.
Fazit Eine gut geschriebene, interessante und spannende Geschichte, die uns in eine Welt neben der unseren führt. Dort ist alles Hoch Technisch , steril, aber auch emotionslos. Mir gefiel es als Geschichte wirklich gut und ich kann es empfehlen, aber es regt auch zum nachdenken an.
Durch die Blogtour zum zweiten Band bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und mit der Autorin in Kontakt gekommen. Anne war so nett mir den ersten Teil zur Verfügung zu stellen. Als erstes mal möchte ich das schöne Cover hervorheben. Das ist doch mal der Wahnsinn oder? Ich finde das Mega schön. Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen. Die Welt war sehr faszinierend. Kein Altern, keine Krankheiten und es gibt Units für alles. Sogar zum Duschen 😱 Sowas brauch ich auch. Drei Knöpfe drücken und ich man ist fertig für den Tag. Samt Make-up und Klamotten. Das ist doch mal genial. In dieser Welt war alles Perfekt, etwas zu Perfekt könnte man meinen. Doch es passieren auch merkwürdige Dinge. Nicht erklärbarer Gedächtnis Verlust und merkwürdiges Verhalten. Als Lika dann die "Alte Welt" betritt wird es noch Interessanter. Dort ist alles auf Anfang gestellt kann man so sagen. Dort funktioniert alles nur mit schwerer Arbeit und zusammenhalt. Und dann ist da noch Milo. Der unnahbare Fremde, der sehr, sehr angepisst ist über Lukas Besuch. Doch er weckt Gefühle in ihr die sie nicht kennt. Mit haben beide Charaktere sehr gut gefallen. Sie kommen zwar aus völlig verschiedenen Welten aber sie waren sich sehr ähnlich. Lika und Milo waren sehr greifbar und echt. Man konnte sich in beide rein fühlen. Die Geschichte und der Aufbau der Welt hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Man konnte immer wieder was neues und auch bekannte Dinge entdecken. Die perfekt auf einander abgestimmt waren. Ich habe gerne dort meine Zeit verbracht. Der Schreibstil war sooo toll. Er war locker, leicht und fluffig, trotzdem war er tiefgehend und informativ. Die Autorin ist aber auch sehr fies, denn das Ende ist 😱 Richtig, richtig gemein. . Ich habe lange überlegt wie ich das Buch bewerten soll, denn für mich war es absolut ein 5 Sterne Buch, aber ich kann mir vorstellen das der zweite und finale Band noch besser wird. Das es einen richtigen bum gibt. Wisst ihr was ich meine? Also dachte ich gebe ihm 4 Sterne, aber das ist mir zu wenig. Lange Rede kurzer Sinn. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne 😍
Ich durfte diesmal eine wunderschöne Dystopie von Anne Oldach lesen " New Worlds Lüge & Verrat ". Schon das Cover hat mich direkt angesprochen und als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich einfach wissen, was hier alles passiert.
Die Alterslose Lika lebt 2358 in New Eden, eine behütete neue Welt, die entstand, nachdem die Menschheit die Erde zu Grunde gerichtet hat und durch Katastrophen und Viren fast ausgerottet worden sind. In Eden gibt es keinen Hass, Neid oder körperliche Liebe mehr, um keine Konflikte zu schaffen, jeder ist ein Teil der perfekt funktionierenden Gesellschaft. Doch kann das auf Dauer wirklich klappen? Als Lika erfährt, dass es noch abseits von Eden einige Überlebende in der alten Welt gibt, unterstützt sie ihren Mentor dabei, einen Clan in der alten Welt zu besuchen, medizinische Unterstützung zu geben und zu impfen. Dabei lernt sie Milo kennen und das Chaos ist vorprogrammiert, denn in der alten Welt gibt es nach wie vor Emotionen, Krankheit und Tod, mit denen sich Lika nun auseinander setzen muss, natürlich ist auch Liebe ein Thema, aber mehr möchte ich an der Stelle einfach nicht verraten.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn es liest sich wunderbar flüssig und Anne schafft es wirklich gut, einen in diese dystopische Welt eintauchen zu lassen. Das Kopfkino läuft ständig auf Hochtouren und man fühlt sich immer mitten drin. Man kann sich mit den Charakteren gut identifizieren. Milo und Lika waren mir von Anfang an sehr sympathisch aber auch die weiteren Charaktere sind toll geschrieben.
Insgesamt ein klasse Buch, welches ich gern mit 5 Sternen bewerte und ich warte gespannt auf Teil 2 und viele weitere tolle Werke der Autorin.
Als sich die Neuweltlerin Lika mit ihrem Professor auf die Reise in die alte Welt begibt, ahnt sie nicht was sie dort erwartet. Zwischen Gefühlschaos und Konflikten muss sie sich einen Weg durch die Lügen bahnen und kommt der Wahrheit schon bald beängstigend nah...
CHARAKTERE
Lika ist eine angenehme Protagonistin. Sie sticht nicht besonders aus der Menge hinaus und geht weder in die Richtung taffes Badgirl noch schüchterner Bücherwurm. Sie ist eher durchschnittlich und bei all den Lügen und Versprechungen kann man ihr ihre Naivität anfänglich auch nicht ganz so übel nehmen. Mit der Zeit wird es zwar ein wenig langatmig, da es scheint, als würde sie sich mehr denn je vor der Wahrheit verschließen, doch dies ist erst der Auftakt und gegen Ende hin ist Besserung in Sicht. Ich bin mir sicher, dass wir es im Folgeband mit einer willensstarken, selbstbewussten Frau zu tun haben werden. Als Ausgleich zu ihrer leichtgläubigen Person ist da aber auch noch Milo. Er ist ihr perfektes Gegenstück und hinterfragt das System. Die Augen vor offensichtlichen Problemen zu verschließen ist keine Option für ihn, genau dies macht ihn auch so wütend, was die anderen Leute angeht. Recht erachtet er selbst sein harsches Benehmen auch als falsch, also kann er sicherlich nicht als problematischer Charakter gelten. Zusammen ergänzen sich die Protagonisten perfekt und geben ein tolles Paar ab. Nebencharaktere wie Keylin und Matteo konnten mich ebenfalls überzeugen und in ihre Geschichte entführen.
HANDLUNG
Besonders gelungen an diesem Buch ist die Welterschaffung. Die Grundidee ist neuartig und doch irgendwie auf den ersten Blick verlockend. Negative Gefühle und Krankheiten auszulöschen klingt doch nicht schlecht, oder? Nein, tut es nicht, das ändert sich jedoch, wenn die Opfer dafür zu schwerwiegend sind. In diesem Buch sieht man klar, wo eine Grenze gezogen werden muss. Man sieht wie weit das egoistische Verhalten von Menschen geht und das nichts, wirklich keine Erfindung der Welt, dieses Verhalten zähmen kann. Die Liebesgeschichte von Lika und Milo ging mir persönlich etwas zu schnell. Milo stieß erst zur Hälfte des Buches ins Geschehen und seine Charakterentwicklung war nicht wirklich ausgeprägt. Alle Gefühle schienen wie unter Zeitdruck rapide in ihrer Wirkung zu steigen und sich zu verändern. Dabei schien es, als würden teilweise die Charaktere sogar EINZIG für den Partner ihren Standpunkt ändern, oder solche Meinungsverschiedenheiten wurden komplett ignoriert. Das halte ich auch nicht wirklich für die perfekte Möglichkeit. Trotz allem kann man aber am Ende des Buchs noch mit den Beiden mit fiebern und merkt, dass das Buch tiefgründiger wird und gefühlvoller. Die letzten Kapitel sind nämlich wirklich gut gelungen, das was dem Buch an Spannung und Gefühl fehlt, wird hier wieder einigermaßen wett gemacht und in einen interessanten Showdown gepackt. Es erwarten einen zwar keine krasse Plottwists, dafür ist hier aber der Weg sozusagen das Ziel. Außerdem bleibt natürlich zu beachten, dass dies erst der 1 Teil einer Dilogie ist. Dementsprechend werdet ihr euch leider auch mit einem extremen Cliffhanger abfinden müssen. Dieser regt aber auf jeden Fall dazu an, dass nächste Buch ebenfalls zu lesen und erneut in die Welt von "New Worlds" abzutauchen.
SCHREIBSTIL
Anne Oldachs Art Geschichten zu erzählen ist für den Leser durchaus angenehm. Locker und flüssig wird man aus der Erzähler- Sicht durchs Buch geleitet. Ich persönlich bevorzuge zwar die persönliche Sicht der Charaktere, muss aber trotzdem sagen, dass auch diese gelungen ist.
Fazit: Ein toller Dystopie Roman vor allem auch für Frischlinge in diesem Genre. Ich bin mir sicher auch trotz kleineren Kritikpunkte, könnt ihr Lika und Milos Geschichte genießen.
Lika lebt in der perfekten Gesellschaft. Nachdem die Menschheit fast durch ein mutiertes Virus im 21. Jahrhundert (😅🙈🤦🏻♀️) gänzlich ausgelöscht worden wäre, ist eine neue Zivilisation entstanden: Eden 🌁
Geschützt unter einer Kuppel leben die Menschen in einer Gemeinschaft ohne Hass oder Liebe. Alle haben ihren vorbestimmten Platz, es gibt keine Konflikte, nichts wird in Frage gestellt und die Obersten haben uns gerettet 🙏
Lika ist Wissenschaftlerin und hat ihren Mentor, der Professor, noch nie enttäuscht. Als er ihr eröffnet, dass sich außerhalb von Eden ebenfalls kleine Zivilstationen gebildet haben, fällt sie aus allen Welten. Er nimmt sie mit zu einem Clan und Lika lernt eine völlig neue Welt kennen. Voller Eifersucht und Streit, Krankheit und Tod. Und trotz allem sind diese Menschen glücklich und frei, wie Lika es nicht erwartet hätte... Als sie Milo kennen lernt, verändert sich plötzlich alles und sie fragt sich, ob in Eden Wirklich alles so Perfekt ist... 😏
Leute, Leute... Also es war mir zwischendurch echt unheimlich 😅 die Leute haben Fieber, wir bleiben alle zu Hause und halten Abstand... 🙈
Nein, das Buch war wirklich gut. Es war tatsächlich meine erste Dystopie und der Schreibstil der Autorin war echt fesselnd. Lika fand ich richtig cool, aber zwischendurch hätte ich sie auch gerne geschüttelt 😅 Ich hätte mit der Entwicklung niemals gerechnet und bin sehr auf Band 2 gespannt 😌
This entire review has been hidden because of spoilers.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir das Cover super gefällt und es sehr gut zur Geschichte passt. Der Schreibstil ist ebenfalls super und durch die wundervollen Beschreibungen entsteht ihm Kopf ein Bild einer ganz eigenen Welt. Das Worldbuilding ist phänomenal und die ganze Welt ist sehr gut ausgearbeitet. Besonders was die verschiedenen Technologien angeht. Dadurch ist die Welt sehr interessant. Außerdem werden auch immer wieder aktuelle Themen z.B Umweltverschmutzung aufgegriffen. Mich haben auch viele Stellen zum Nachdenken angeregt. Insbesondere in den Momenten, in denen die Protagonistin Lika die Unterschiede zwischen der Neuen und der Alten Welt feststellt, musste ich an die Unterschiede der Lebenstandards heute denken. Es ist wirklich wie als lebe man auf einem Planeten aber trotzdem in unterschiedlichen Welten, die Unendlichkeiten voneinander entfernt sind. Die Charaktere sind allesamt sehr schön ausgearbeitet. Mit Lika kam ich persönlich direkt klar aber ich denke, der ein oder andere hätte so seine Schwierigkeiten mit ihrer Art. Im Laufe der Geschichte werden immer wieder interessante Frage aufgeworfen, von denen ein paar beantwortet werden. Andere wiederum bleiben noch offen und neue kommen dazu. Da hoffe ich sehr auf Antworten in Band 2 Eine interessante dystopische Welt mit super Worldbuilding, die zum Nachdenken anregt.
"New Worlds" ist ein absolut gelungenes Debüt. Der Schreibstil der Autorin katapultiert einen direkt in das Jahr 2358 und diese neue Welt. Sehr atmosphärisch und mit vielen charmanten Details lernt man dort Lika kennen. Ich wurde beim Lesen sofort von dieser Welt und ihrer perfekten Gesellschaft gefangen genommen. Lika ist eine sehr stimmige und charakterlich wohl durchdachte Protagonistin, die unverhofft in einer anderen Welt landet und dort zurecht kommen muss. Gerade die Gegensätzlichkeit dieser beider Welten macht das Buch interessant. Die Handlung ist ebenfalls sehr spannend und gefühlvoll, dabei kommt die Action auch nicht zu kurz - also ein rundum gelungenes Lesevergnügen, das auch noch mit ein paar Wendungen aufwartet. Am meisten beeindruckt hat mich allerdings die Atmosphäre, die die Autorin mit ihrer bildgewaltigen Sprache zaubert. Dabei ist es weder ausschweifend, noch langatmig. Das Ende ist leider etwas offen, dabei aber absolut stimmig und einen zweiten Band wird es ja auch geben;)
Wow! Die Autorin konnte mich mit diesem Roman absolut begeistern.
Sie nimmt uns mit in eine perfekte Zukunft, ohne Krieg, ohne Missgunst und Tod. Allerdings wird dem Leser schnell klar, dass es auch in der schönen neuen Welt nicht immer mit rechten Dingen zugeht.
Wie Lika nach und nach zu begreifen beginnt, als sie gemeinsam mit ihrem Mentor in die alte Welt aufbricht.
Ich denke über den Inhalt muss ich nicht viel schreiben, da steht schon eine Menge im Klappentext.
Die Story besticht durch ihre bildhaften Beschreibungen, die Schauplätze habe ich direkt vor Augen gehabt, durch ihre sich stetig aufbauende Spannung, und durch die Intrigen und sich langsam anbahnenden Gefühle.
Ich habe beim Lesen mit Lika geforscht, auf Ergebnisse gewartet, neue Eindrücke gewonnen und unvorstellbares erlebt. Hoffentlich lässt der nächste Band nicht lange auf sich warten, ich muss wissen wie es weitergeht.
Lesemeinung: Die Geschichte um Lika und Milo beginnt auf den ersten ca. 100 Seiten mit einer ausführlichen Schilderung des Lebens und Tagesablaufs in Likas Leben in "New Worlds". Durch den schönen und flüssigen Schreibstil hat die Autorin es geschafft, das ich komplett in diese Welt eintauchen konnte und es trotz der vielen Informationen die man erhält nicht trocken oder zäh wurde.
Bei einer Mission in die "Alte Welt" lernt Lika Milo kennen, der Ihr Gegenüber sehr voreingenommen zu sein scheint. Gemeinsam beginnt dann langsam Likas Weltbild ins wanken zu geraten.
Mehr möchte ich hier nicht sagen, damit keine Spoiler entstehen. Das ganze Buch ist so gut geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Fazit: Die Geschichte von Lika hat mich sehr berührt und wirklich gefesselt. Ein absolutes Lesehighlight für dieses Jahr und ich fiebere einer Fortsetzung entgegen 🥰
Das Cover hat mich förmlich angezogen. Ich finde es sehr gelungen, besonders das Zusammenspiel der Farben. Auch der Klapptext hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil von Anne Oldach ist flüssig und einfach zu lesen. Das Buch umfasst 36 Kapitel und spielt in einer fernen Zukunft im Jahre 2358.
Die Protagonistin Lika altert nicht und mag ihr Leben. Bis sie mit dem Professor in die alte Welt geht um dort Menschen zu impfen. Dort trifft sie auch den sterblichen Milo und sie stellt alles nach und nach in Frage. Wird sie sich für ein anderes Leben entscheiden?
Die futuristische Welt die die Autorin hier geschaffen hat war wirklich durchdacht und interessant. Es gibt viele Geheimnisse und es war richtig fesselnd. Es war emotional und konnte mich auf ganzer Linie begeistern. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band, denn der Cliffhanger kam für mich doch unerwartet.
Das Buch "New Worlds - Lüge und Verrat" wurde von Anne Oldach verfasst und erschien 2021 im Kampenwand Verlag.
Die Autorin nimmt uns mit in eine neue Welt. Die Regeln erscheinen im ersten Anprall komisch. Doch wie manche Verhaltensweise dubios erscheint, lichtet sich das alles im Laufe des Buches, man blickt durch, erkennt, dass die Protagonisten in ihrem Spektrum sich normal verhalten. Die Wortwahl und der Sprachstil sind der Geschichte sehr zuträglich und es macht Spaß, sich mit dieser Welt auseinanderzusetzen und Möglichkeiten auszuloten. Gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und einiges neu zu erleben und zu entdecken.
Jeder, der spannende Geschichten mit einer Prise Tiefgang gerne liest, dem kann ich das Buch sehr empfehlen.
Wir sind im Jahr 2358. Die alte Welt ist mehr oder weniger zerstört. Lika wohnt ist eine alterslose Neuweltlerin. Noch nie hat sie die Erwartungen an sie enttäuscht. Die junge Frau liebt ihr Leben, so wie alle Neuwelterler, denn in einer perfekten Gesellschaft, die Hass, Neid und körperliche Liebe überwunden hat, gibt es keinen Platz für Konflikte.
Für ein Projekt soll Lika mit ihrem Mentor in die alte Welt fliegen. Dort lernt sie den sterblichen Milo und eine ganz andere Welt kennen. Sie läuft Gefahr, die Kontrolle über sich und ihre Gefühle zu verlieren ...
Meinung:
Dieses Buch hat mich richtig überrascht. Ich hatte ehrlich gesagt keine hohen Erwartungen, habe es aber gelesen, da mich das Thema interessiert und ich solche Dystopien gerne habe. Bekommen habe ich eine Geschichte, die gut nachvollziehbar, voller Gefühle ist und nachdenklich macht.
Lika lebt in einer perfekten Welt. Die negativen Gefühle sowie die leibliche Liebe wurden abgeschafft und somit gibt es keine Konflikte und keine Kriege. Jeder hat seine Aufgabe, die er gern erfüllt. Diese Welt wird uns sehr gut beschrieben, sodass wir sie uns sehr gut vorstellen können.
Die alte Welt wurde von einem Virus heimgesucht und die meisten Menschen sind daran gestorben ... irgendwie erinnert das sehr an das aktuelle Geschehen der Pandemie. Genau deshalb hat mich das Buch aber auch so interessiert.
In Lika konnte ich mich sofort hineinversetzen, sie ist eine wunderbare Protagonistin. Auch die anderen Charaktere wurden gut gezeichnet und entwickelt. Ich mochte es auch sehr, wie die alte Welt dargestellt wurde.
Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen. Es war durchgängig spannend geschrieben und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Nun freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung, denn der Cliffhanger ist nicht ohne!