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Guldenberg

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In dem kleinen Städtchen Bad Guldenberg ist die Welt noch in Ordnung. Jedenfalls, bis im Alten Seglerheim eine Gruppe minderjähriger Migranten untergebracht wird. Die Guldenberger sind sich einig: Diese Fremden passen einfach nicht in den Ort und sorgen nur für Unruhe. Mehr und mehr heizt die Stimmung sich auf, es kommt zu Pöbeleien, und als dann noch das Gerücht die Runde macht, eine junge Frau sei vergewaltigt worden, sind sich alle schnell einig, dass es einer der jungen Migranten gewesen sein muss. Und das wollen die Guldenberger nicht hinnehmen …

Christoph Heins neuer Roman zeichnet das Sittengemälde einer Gesellschaft, die aus den Fugen gerät. Von Menschen, die sich als Opfer sehen und dabei Täter werden. Von Rassismus, wie er uns jeden Tag überall begegnet.

284 pages, Hardcover

Published May 10, 2021

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About the author

Christoph Hein

110 books60 followers
Christoph Hein is a German author and translator.

Growing up in Bad Düben near Leipzig as a clergyman's son and thus not allowed to attend the Erweiterte Oberschule in the communist East, he received secondary education at a gymnasium in the western part of Berlin. After jobbing as an assembler, bookseller and assistant director, he studied philosophy. Upon graduation he became dramatic adviser at the Volksbühne in Berlin, where he worked as a resident writer from 1974. Since 1979, he has worked as a freelance writer, becoming known for his 1982 novella Der fremde Freund (The Distant Lover).

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Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Anna Catharina.
628 reviews63 followers
July 13, 2021
Einmal mehr beweist Christoph Hein, was er für ein herausragender Beobachter und Chronist unserer Zeit ist. Sein Roman Guldenberg beschreibt aus verschiedenen Perspektiven und meist über Dialoge, wie die Menschen fühlen, denken und reden und auch, wie schnell sie sich durch Meinungsmache und falsche Behauptungen beeinflussen lassen. Und wie Politikverdrossenheit, Sparmaßnahmen der öffentlichen Infrastruktur, Klüngelei und persönliche Interessen der Politiker bis runter in die Kommunalpolitik fremdenfeindlichen und rechten Parolen Vorschub leisten. Hein verzichtet dabei auf einen offensichtlichen moralischen Zeigefinger, bezieht aber indirekt Stellung. Viele dieser typischen "Das wird man doch noch sagen dürfen"-Sätze höre ich auch tagtäglich im Zug, in der Warteschlange oder beim Einkaufen. Hein schaut dem Volk aufs Maul und hält ihm zugleich den Spiegel vor. Nie habe ich ein realistischeres Portrait unserer Gesellschaft um das Jahr 2015/16 herum gelesen. Nicht alle Perspektiven haben am Ende für mich Sinn gemacht (z.B. Uroma Gertrude, die die Stimmen von Toten und dem Wind hört; Rudolf Marten, der als SED-Funktionär die ehemals freien Bauern enteignete und dem nicht wenige bis heute abgrundtief hassen; HB und die Töffli-Werke, die von einem Rumänen um hunderttausende Euro betrogen werden), aber alles zusammen ergibt ein vielschichtiges Bild einer gespaltenen Gesellschaft.
Profile Image for Gavin Armour.
616 reviews130 followers
June 30, 2021
[Achtung: Spoiler]

Soziologen und Politikwissenschaftler haben den Konflikt zwischen den ländlichen Zonen und dem urbanen Raum als einen der entscheidenden unserer Zeit ausgemacht. Immer wieder liest man die Befunde in den Zeitungen, wird in den Nachrichten darüber aufgeklärt und findet Hintergrundartikel dazu in Sonntagsbeilagen oder als Dossier in Wochenzeitschriften. Die vermeintliche Rückständigkeit des Landlebens trifft auf die moderne Lebensart der Stadt. Konservativ, ja reaktionär, das eine, progressiv und fortschrittlich das andere. Vernachlässigt die Region, während in den Zentren die schnellsten Netze Daten in Ultrageschwindigkeit übertragen. Medizinische Versorgung? Hier ein Witz, dort ein Überangebot. Die Landflucht und die verwaisten Gehöfte als Beweise einer aussterbenden Agrarwirtschaft einerseits, die modernsten Auswüchse der Dienstleistungsgesellschaft andererseits. Man könnte die Gegensätze endlos weiterführen.

Natürlich ist es auch ein Thema, das längst schon in der Literatur angekommen ist. Als vor einigen Jahren Dörte Hansens Roman ALTES LAND (erschienen 2015) die Bestsellerlisten stürmte, wunderte man sich zunächst, doch spätestens als Juli Zeh mit UNTERLEUTEN (erschienen 2016) nachlegte und das Thema offenbar auch in Frankreich (Mathias Énards DAS JAHRESBANKETT DER TOTENGRÄBER/2020) und auch in der englischen Literatur (Lesley Karas DAS GERÜCHT/2018) aufgegriffen wurde, wusste man: Es scheint ein Trend zu sein.

Christoph Hein, allgemein gern als „Chronist der DDR“ bezeichnet, hat in seinen Romanen immer schon Abstecher ins Ländliche gewagt, hatte immer auch die Kleinstädte und Ortschaften im Auge, die vor allem nach der Wende besonders gebeutelt waren, da ihnen vor allem die junge Bevölkerung abhandenkam, darunter vor allem die jungen Frauen. Obwohl man ihn nun wahrlich nicht als „Chronist des Landlebens“ bezeichnen kann, wendet er sich nun, in seinem neuen Roman, genau diesem Landleben zu und versucht, die Besonderheiten gerade in den neueren Bundesländern zu untersuchen und aufzudecken. In GULDENBERG (2021) ist es die fiktive, titelgebende Kleinstadt, die in mehreren seiner Werke schon Erwähnung fand, die er literarisch schon mehrfach besucht hat, die nun in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückt.

Einige noch jugendliche Asylbewerber – Syrer und Afghanen – werden in Guldenberg in einem alten Seglerheim untergebracht. Für die Kleinstadt ist dies zunächst kein besonderer Anlaß, sich Gedanken zu machen, finden hier doch ein paar Mitbürger vorübergehend Anstellung, zudem will man das Gebäude zwar gern anderweitig nutzen, hat dafür aber momentan nicht die Mittel zur Verfügung. Dennoch sind die „Fremden“ nicht sonderlich beliebt in der Stadt. Das Ressentiment erwächst eher aus Unkenntnis und Desinteresse, als einer wirklichen Fremdenfeindlichkeit geschuldet zu sein, doch als ein minderjähriges Mädchen behauptet, sie sei vergewaltigt worden, fällt der Verdacht fast zwangsläufig auf die Migranten. Es kommt zu Übergriffen, später auch zu einem eher halbherzigen Angriff auf das Heim mittels eines Brandsatzes, der aber glücklicherweise nur Sachschaden anrichtet. Die Polizei gibt sich zunächst arglos, später überfordert, da der Personalmangel und die Zuständigkeit für gleich mehrere, teils weit auseinanderliegende Kleinstädte und Dörfer, eine richtige Untersuchung nicht zulässt. Der Bürgermeister möchte einer Gemeinde vorstehen, die als weltoffen und freundlich gilt, sein Widersacher im Stadtrat, zugleich auch Vorsteher im Kirchenrat, verfolgt eine eigene Agenda, der Pfarrer gerät in Gewissenskonflikte, da er aufgrund der Beichte einer jungen Frau glaubt, den wirklichen Grund für die behauptete Vergewaltigung zu kennen, die junge Frau gerät ebenfalls in eine moralische Schieflage, da sie sich nicht mehr zu helfen weiß, die „einfachen“ Bürger der Stadt machen sich so ihre Gedanken und schneller, als man sich versieht, herrschen Zwietracht und schließlich sogar Hass in der Stadt. Und vor allem brechen alle möglichen Konflikte auf, die nur vordergründig etwas mit der Entwicklung um das Seglerheim und dessen momentane Bewohner zu tun haben, sondern viel, viel tiefer reichen. Teils zurückreichen bis in die Zeiten der DDR, wo der eine sich opportunistisch gab, der andere als Opposition.

Wer Heins Prosa die letzten fünfzehn Jahre – oder länger – verfolgt und zu schätzen gelernt hat, dem ist aufgefallen, daß der Autor sich sowohl formal als auch inhaltlich immer redundanterer Mittel bedient. Sein Stil wurde immer knapper, reduzierte sich bis auf teils skizzenhafte Beschreibungen, bot dafür aber mehr Dialoge. Dies scheint im Falle von GULDENBERG nun auf die Spitze getrieben. Ganze Kapitel und Passagen werden nur noch in Dialogform geboten, einige der Protagonisten lernen wir nur noch in ihrer Funktion als eine Art Chor kennen – die Skatrunde in der Kneipe steht exemplarisch dafür. Hier sitzen einige Herren zusammen, foppen den Wirt, bei dem sie Stammgäste sind, und kommentieren, scheinbar unbeteiligt, das Geschehen vor Ort. An sich nicht die schlechteste Idee, wäre es nicht so, daß die Zeilen, die der Autor ihnen in den Mund legt, wie aus Chateinträgen auf den Facebookseiten der AfD und anderer eher rechtslastiger Parteien abgeschrieben wirkten.

Und damit ist man mitten im Problem, dem grundlegenden Manko des Romans: Nahezu alle Figuren hier wirken konstruiert – und zwar rein auf ihre Funktion hin. Nicht nur sind sie anhand ihres Sprechens, was doch für einen derart dialoglastigen Roman zwingend notwendig wäre, kaum voneinander zu unterscheiden, sondern das, was sie sagen, überrascht an keiner Stelle, es wirkt wie aufgesagt, wie ein zuvor festgelegter Text, der eben genau die Haltung, die Sichtweise und Perspektive belegen soll, die diesen Menschen, wenn es denn welche wären, zugedacht ist.

So, wie keine der Figuren auch nur ein einziges Mal etwas Unerwartetes tut, sagt oder unternimmt, so ist auch die Geschichte vorhersehbar und in ihrem Ablauf ebenfalls dem Drehbuch einer durchschnittlichen Provinzposse entsprechend. Und der Begriff „Posse“ ist hier ganz bewußt gewählt, denn als Posse wirkt dies alles nicht zuletzt verharmlosend. Niemandem passiert wirklich Schlimmes, die Asylanten haben ein wenig Angst, ein paar Einwohner stehen zu ihnen, schließlich befördert man sie in eine andere Stadt, da es nun genügend Betten und Unterkünfte gäbe, um alle nah beieinander zusammen zu fassen. Ende gut, alles gut. Man hat während der Lektüre nie den Eindruck, daß diese Geschichte dringlich sei, daß irgendwem wirkliches Ungemach drohe. Dazu trägt Heins teils antiklimaktische Erzählstruktur bei, welche wesentliche Begebenheiten der Erzählung auslässt, die dem Leser dann rückblickend in weiteren Dialogen mitgeteilt werden. So erfahren wir eher nebenher, daß die Migranten die Stadt verlassen haben oder die junge Frau schließlich zugegeben hat, nie vergewaltigt worden zu sein.

Es entsteht der Eindruck, daß es Hein weitaus weniger um einen tatsächlichen Fall von Fremdenfeindlichkeit und Hass geht, als vielmehr darum, anhand einer solchen Story die Strukturen und subtilen Verwerfungen einer Kleinstadt und ihrer Würdenträger aufzuzeigen. Doch die bleiben alle zu blass, zu eindimensional, als daß sie überzeugen oder den Leser bannen würden. Dazu trägt der Eindruck bei, der Autor kenne vergleichbare Geschichten eben nur aus der Zeitungslektüre oder dem Fernsehen, als sei er weit davon entfernt, über etwas zu schreiben, das ihm selbst auch nur annähernd bekannt sei. Ein Problem, das auch schon in VERWIRRNIS (2018) auftrat, wo es um Homosexualität in der DDR und nach der Wende ging und darum, wie sie – was so aber auch im Westen lange Zeit vorkommen konnte (und vielleicht bis heute ein Problem darstellt) – Lebensentwürfe und Karrieren bedrohte, oder auch nicht. Auch dort hatte der Leser irgendwann den Eindruck, ein vielleicht altersmilder Autor mag nicht mehr allzu tief in die wirklichen Konflikte eindringen, sondern seinen Mitmenschen ein zwar allzu menschliches Fehlverhalten unterstellte, dies aber durch Zeitläufte und persönliche Verstrickung zu erklären suchte und auch ein wenig abzumildern gedachte.

In GULDENBERG wird dies dann virulent. Denn ganz gleich, welcher Konflikt gerade im Vordergrund stehen mag, authentisch wirkt dies alles nicht. Ob es nun die für eine Kleinstadt typische politische Problematik betrifft, ob es die Konflikte um Verteilung und Fördermittel geht, um Karrieren und Pfründe oder eben um das verhalten (und Fehlverhalten) der Migranten – es scheinen exakt jene Probleme und Konflikte zu sein, von denen man halt so hört und liest, wenn man sich für Kommunalpolitik interessiert. Hein gibt sich durchaus Mühe, zu differenzieren, so baut er bspw. Sequenzen ein, die die Konflikte unter den Migranten selbst thematisieren – Syrer und Afghanen mögen sich nicht, es kommt sogar im Heim zu einer Messerstecherei, die vor allem eine der Betreuerinnen schädigt – doch ist auch dies offensichtlich angelesen und wirkt den mittlerweile gängigen Artikelserien im SPIEGEL und anderen einschlägigen Publikationen entnommen.

Dennoch sollte man Hein zumindest gegen die Kritik verteidigen, die u.a. Jörg Magenau in der Sueddeutschen Zeitung erhebt, der Hein vorwirft, nur noch Klischees zu bedienen. Das kann man so sehen, doch sollte man nicht vergessen, daß die oben genannten Dörte Hansen oder Juli Zeh vor einigen Jahren für genau solche Klischees noch in den Himmel gelobt wurden. Eher stellt sich die Frage, ob die deutsche Provinz eben genau diese Klischees produziert und hervorbringt und einem Autor, der sich ihrer annehmen will, gar nichts anderes übrigbleibt, als sich ihrer zu bedienen. Nur – und das wiederum kann man Hein dann eben doch vorwerfen – sollte man sich vielleicht tiefer in die Materie begeben, sollte man sich dieser Klischees anders annehmen, sie gegen den Strich bürsten, hier und da brechen, um sie als genau das zu kennzeichnen, was sie sind und zugleich das Erschrecken darüber ausstellen, daß sie im Kern eben auch die Realität spiegeln.

Jedem Autor sei zugestanden, auch schwächere Werke abzuliefern. Im Falle von Christoph Hein bleibt zu hoffen, daß er sich noch einmal (oder zwei-, drei-, fünfmal) zu alter Klasse aufschwingt. Seinen Lesern, die ihn über vierzig Jahre hervorragender Literatur zur deutsch-deutschen Befindlichkeit zu schätzen gelernt haben, wäre es wahrlich zu wünschen.
Profile Image for Tilmann.
73 reviews3 followers
May 14, 2021
Guldenberg, eine typische Kleinstadt in (Ost-)Deutschland, erfährt durch den Zuzug minderjähriger Geflüchteter eine Wende, wie sie so oft in den letzten Jahren in den Medien beobachtet werden konnte, erinnert man sich an die inzwischen schon wieder verpufften Unruhen (und Anschläge) in Bautzen, Freital oder Heidenau, um hier nur einige wenige zu nennen. So werden die Ängste und Vorurteile der einzelnen Bewohner angesprochen, dieses Mal in der, für den Autoren eher untypischen, auktorialen Erzählform.

Die Nähe zu den Figuren, was dem Autor sonst wunderbar gelingt, fehlt in diesem Buch und es nimmt bis zum Ende nicht so richtig an Fahrt auf. Dies mag eventuell daran liegen, dass die Figuren derart überzeichnet dargestellt werden und durch die sehr ähnliche Sprechweise kaum voneinander zu unterscheiden sind (z.B. alle Figuren egal ob Geflüchteter oder Bürgermeister bezeichnen Kriminelle als ‚Ganoven‘), und die Story in der Folge etwas unauthentisch daherkommt.

Nicht zuletzt besticht Hein sonst durch seine subtilen, zwischen den Zeilen zu findenden Aussagen (wie z.B. bei ‚Landnahme‘) - in diesem Buch werden dem Leser die Kernaussagen geradezu unter die Nase gerieben, wodurch das Vorhaben, die ‚Flüchtlingskrise‘ in ihrer Komplexität einzufangen, letztendlich korrumpiert wird.
Profile Image for Gijs Zandbergen.
1,069 reviews27 followers
July 7, 2022
Door Christoph Hein heb ik jaren geleden de Duitse literatuur ontdekt en sindsdien volg ik hem. Al is het wel zo dat ik niet meteen naar de winkel hol om de nieuwe Hein te kopen. Ik kan rustig een jaar of langer wachten op de pocketuitgave, zoals met Guldenberg het geval is. Het beste is er bij Hein jammer genoeg van af, maar Guldenberg is zeker niet het slechtste boek van zijn latere oeuvre. Het actuele thema over minderjarige asielzoekers in een Duitse kleine stad wordt bekwaam geschilderd vanuit een stuk of twaalf gezichtspunten. Hein is de alleswetende verteller, die als het ware overal bij is. Hij beschrijft wat mensen doen en zeggen, maar niet wat ze denken. Daardoor blijven de karakters nogal vlak.
852 reviews11 followers
March 22, 2023
Schon lange habe ich kein Buch von Christoph Hein mehr gelesen und musste erst wieder in seine Schreibe hineinkommen. Aber ein paar andere Bücher stehen schon auf der Leseliste... . Mit "Guldenberg" zeichnet Hein das Porträt einer Stadt, die jugendliche Geflüchtete aufnimmt, und der Auseinandersetzung der Bevölkerung mit dieser Situation. Es kommt zu offener Ablehung und verschiedene Akteure engagieren sich dafür, dass die Jugendlichen die Stadt wieder verlassen. Ein leider sehr realistischer Roman, der durchaus in Städten in Deutschland so spielen könnte.
Profile Image for Ena.
206 reviews
July 15, 2024
Nothing here is surprising to me, but it is written in a very fluent and easy tone. I guess we read everyone has their reasons to do and behave and talk like they do. Yes, mostly we can understand the whys but that does not solve anything. In the end most is like before the story starts which I find rather disappointing. There are too many people in this novel and there is no evolution in the story somehow, not a conclusion. 3 stars for entertaining me well and picking up the topic in the east german countryside.
Profile Image for Michael Madel.
547 reviews11 followers
June 9, 2021
Das Buch hat mich etwas enttäuscht, da es sich allzu sehr an der Realität orientiert und die Situation 2015 (Flüchtlingsproblematik) wie in einem Zeitungsbeitrag darlegt, ohne den Stoff ästhetisch zu gestalten.
Profile Image for Franziska .
372 reviews
August 11, 2021
Jeder sollte für sich reflektieren an welcher Stellen in "Guldenberg" er wohnt. Christoph Hein trifft mit seinem Buch genau. Er erfasst die Thematik der Flüchtlingskrise und stellt sie von allen Seiten in diesem großartigen Roman dar.
Profile Image for Irina Kuttner.
58 reviews
June 22, 2021
Besser kann man unsere Gesellschaft in der gegenwärtigen Zeit kaum spiegeln. Ein so kurzer Roman mit vielen Facetten und großer Aussagekraft.
83 reviews
August 17, 2021
Nicht sehr tiefgrundig, aber nett zu lesen. Jeder hat seine Rolle: Bürgermeister, Polizist, Pfarrer, Sozialarbeiter..
10 reviews
October 29, 2021
Ich habe schon bedeutend bessere Bücher von Christoph Hein gelesen.
Viel Klischee
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