Die Natur hat sich ihr Reich schon lange zurückerobert: Wälder wurden lebendig und verschlangen ganze Städte. Seitdem setzt kein Mensch mehr einen Fuß in die überwucherten, lebensbedrohlichen Gebiete. Bis jetzt. Bienenhüterin Giselle spürt eine eigentümliche Verbindung zu den Geschöpfen des Waldes. Sie sucht nach einer Rettung für die Bienen – und die Zukunft. Gemeinsam mit Alexej, der ihr Herz mit jedem tiefgründigen Blick in Aufruhr versetzt, und zwei Freunden wagt sie sich in das lebendige Dickicht. Doch je tiefer sie in den Wald vordringen, desto größer werden die Geheimnisse, die zwischen ihnen allen stehen …
1992 wurde die Autorin in München geboren, wo sie heute auch lebt. Sie wuchs in Unterfranken auf, absolvierte in Leipzig ihre Ausbildung zur Incentive- und Eventmanagerin sowie zur Fremdsprachenkorrespondentin (Englisch) und lebte für ein Jahr im Ausland, bevor sie zurück nach Oberbayern zog. Durch Reisen und ihre Arbeit im Eventmanagement verschiedenste Menschen und Orte kennenzulernen, schenkt ihr stets Inspiration für neue Geschichten. Neben dem Schreiben ist auch das Tanzen eine ihrer Leidenschaften.
Wenn Liebe süß wie Honig schmeckt, schmerzt sie wie der Stich einer Biene … Die Natur hat sich ihr Reich schon lange zurückerobert: Wälder wurden lebendig und verschlangen ganze Städte. Seitdem setzt kein Mensch mehr einen Fuß in die überwucherten, lebensbedrohlichen Gebiete. Bis jetzt. Bienenhüterin Giselle spürt eine eigentümliche Verbindung zu den Geschöpfen des Waldes. Sie sucht nach einer Rettung für die Bienen – und die Zukunft. Gemeinsam mit Alexej, der ihr Herz mit jedem tiefgründigen Blick in Aufruhr versetzt, und zwei Freunden wagt sie sich in das lebendige Dickicht. Doch je tiefer sie in den Wald vordringen, desto größer werden die Geheimnisse, die zwischen ihnen allen stehen … Quelle: carlsen.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Erster Satz: Da lag ein Flüstern in der Luft, bevor es losging.
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es sieht einfach nur toll aus und passt auch perfekt zur Geschichte. Man hat den Wald, die Bienen und das Grün auf dem Cover. Ich bin stark verliebt.
Der Schreibstil der Autorin war gut und angenehem zu lesen. Das Buch ist aus vier verschiedenen Perspektiven geschrieben, was beim Lesen aber gar nicht stört. Ich konnte nur nicht immer auseinanderhalten, vom wem ich gerade lese, da sich der Stil der Gedanken nicht wirklich unterschieden hat.
Zu Beginn lernt man Giselle kennen, die als Bienenhüterin arbeitet. Als sie eine schwarze Biene findet, will sie in den Wald um noch mehr von ihrer Art zu suchen. Doch der Wald ist tödlich und sie und ihre Freunde begeben sich in große Gefahr.
Der Einstieg in das Buch war sehr gut gewählt. Man liest davon, wie die Katastrophe begonnen hat und was sie mit den Menschen gemacht hat. Der Wald erobert sein Land zurück und bringt alles in seinem Weg um, das war wirklich spannend zu lesen und hat einem sofort ein Bild davon vermittelt, was eigentlich geschehen ist. Danach geht es in der Gegenwart weiter, wo Giselle unbedingt die schwarze Biene finden will, weil sie somit das Aussterben von diesen verhindern kann und die Bienen retten kann.
Obwohl man immer aus verschiedenen Sichten liest, kann man sich gut mit den Charakteren anfreunden. Giselle, Till, Alexej und Poppy. Sie sind so unterschiedlich, und doch sind sie befreundet und irgendwie ergibt sich ein Kreis, da jeder von ihnen in jemand anderen von ihnen verliebt ist. Bereits am Anfang merkt man, dass sie sich sehr gut verstehen und immer zusammen halten, doch als sie dann im Wald sind kommen ganz verschiedene Facetten zum Vorschein und man merkt wie sehr die Angst ums Überleben die Menschen verändern. Besonders Till hat hier eine starke Wandlung durchgemacht und hat sich dadurch zu meinem Hasscharakter entwickelt. Ich finds aber interessant, wie die vier mit dieser Stresssituation umgehen und was sie daraus machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass in Echt noch viel Schlimmeres passieren würde, als das, was die Autorin hier beschrieben hat.
Giselle mochte ich eindeutig am liebsten, auch wenn jeder Charakter gute und schlechte Seiten hatte. Ich kann von keinem behaupten, dass er perfekt ist und das ist auch gut so. Giselle möchte unbedingt die Bienen und dadurch die Pflanzen retten. Ihre Motive sind edel, und ich kann auch verstehen, wieso sie dies auf eigene Faust machen will, aber wenn sie sich mehr Unterstützung geholt hätte, wäre einiges anders gekommen.
Besonders gefallen hat mir der Wald. Er hat ein Eigenleben und dadurch, dass er keine Besucher mag, ist die Geschichte ziemlich düster. Mit der Zeit lernt man als Leser immer mehr über den Wald und seine Bewohner und ich fand das wirklich sehr interessant. Die Ideen der Autorin sind grandios und wie sie dann auch noch durch alte Videos Spannung reingebracht hat, hat mir eine Gänsehaut beschert. Es lauern aber nicht nur pflanzliche Gefahren im Wald, man merkt auch, dass die Menschen auf eine gewisse Art und Weise verdorben sind. Die Autorin zeigt uns in dem Buch unsere eigenen Fehler auf und weist daraufhin, was mit der Erde passiert, wenn wir weiter so verschwenderisch mit ihr umgehen. Zwar glaube ich nicht, dass die Natur auf die Weise wie in dem Buch zurück schlägt, aber auf eine andere Weise kann ich nicht ausschließen.
Die Liebesgeschichte, die in dem Buch verpackt ist, hat mich allerdings gar nicht berührt. So sehr mich alles andere begeistern konnte, so wenig habe ich die Gefühle zwischen den Figuren gefühlt. Es passte nicht und ohne diese wäre die Story genauso gut gewesen. Am Ende kam in dieser Hinsicht dann einiges anders, aber das hätte man auch ohne die nervige Schmachterei hinbekommen.
Das Ende selbst war grandios. Die Autorin hat sich nochmal was ganz Tolles ausgedacht und ich feier es. Ich liebe das Ende und wie alles gelöst wurde. Das Buch zeigt uns, dass die Natur sehr wohl merkt, was wir machen, vor allem die Bienen leiden, was uns allen bekannt sein sollte.
Fazit:
Ein wirklich sehr düsteres Buch das uns zeigt, wie wichtige die Bienen sind und dass die Natur merkt, was wir mit ihr anstellen. Ich mochte die Geschichte und wie sich alles bis zum Ende hin entwickelt hat. Das Buch kann ich nur empfehlen, bis auf die Liebesgeschichte und ein paar gestellte Dialoge habe ich auch nichts auszusetzen. Ich vergebe 4 Sterne.
Zwei Sachen weiß ich mit Sicherheit. Erstens: ‚Aschehonig‘ von Beatrice Jacoby ist der düsterste Impresstitel, den ich je gelesen habe. Und zweitens: Die Geschichte hat mich sowas von fasziniert! Trotzdem brauchte ich ein bisschen, um in sie hinein zu finden. Doch je mehr ich gelesen habe, je mehr sich die Geschichte entwickelt hat, desto besser gefiel sie mir und desto mehr hat sie mich in ihren Bann gezogen.
‚Aschehonig‘ spielt in einer Welt, die die unsere ist. Und zwar, wenn ich richtig gerechnet habe, um das Jahr 2051. Und doch ist es nicht mehr die Welt, die wir kennen. Vor 20 Jahren hat die Natur zurückgeschlagen und die Zivilisation teilweise vereinnahmt. Zurückerobert. Bienen existieren nur noch als domestizierte Art, bestimmtes Obst ist ein Luxusgut, Blumen ebenso. Und der Wald, der den Angriff auf die Menschheit gestartet hat, ist mittlerweile hinter einer Mauer eingesperrt. Auf Protagonistin Giselle hat dieser Wald schon immer eine unerklärliche Faszination ausgeübt. Als Bienenhüterin ist sie der Natur zumindest so nah, wie es in der Welt vor der Mauer möglich ist. Als sie eines Tages eine Biene entdeckt, die eigentlich nicht mehr existieren dürfte, will sie ihrer Herkunft auf den Grund gehen – und ihr Weg führt sie in eben jenen Wald, der seit zwei Jahrzehnten gemieden wird.
Die Geschichte wird nicht nur aus Giselles Sicht erzählt, sondern auch aus der ihrer Freunde. Das gefiel mir, denn es eröffnet mehr Blickwinkel. Jede der vier Personen hatte einen anderen Grund, Giselle hinter die Mauer zu begleiten und ich mochte die jeweiligen Entwicklungen, die sie dort durchliefen, sehr. Denn sie wurden teilweise an ihre Grenzen gebracht, psychisch wie physisch. Im Wald warten nämlich so einige Gefahren, die nicht nur außerhalb der Gruppe lauern. Der Wald übt keineswegs allein auf die Protagonisten einen Sog aus, auch mich hat er irgendwann so vereinnahmt, dass ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen habe. Es ist auch meiner Faszination für die Atmosphäre geschuldet, die Beatrice Jacoby hier allein mit der Wahl ihrer Worte geschaffen hat. Ihren Schreibstil kannte ich schon von ‚Die Mottenkönigin‘ und ich finde, dass sie bei ihrem neuesten Roman noch eine Schippe draufgesetzt hat. Schon allein die korrekte Verwendung des Genitivs wirkt elegant, die Beschreibungen sind bildhaft und detailliert. Ich konnte die Dunkelheit des Waldes förmlich spüren, die Gefahren im Dickicht, das Unbekannte. Eine düstere und bedrohliche Stimmung, die die Ereignisse perfekt in Szene setzt.
Trotz der Düsterheit findest du in ‚Aschehonig‘ auch eine Liebesgeschichte, die einerseits immer präsent ist, aber andererseits nie dominiert. Ich fand schon mal die Konstellation, wie die Liebe verteilt war, herrlich erfrischend. Und noch dazu wurde sich nicht kitschig nach Liebe verzehrt. In Extremsituationen, wie sie die Figuren erleben, können Gefühle natürlich intensiver werden und stärker hervortreten. Doch ich habe es nicht als das alles bestimmende Thema empfunden, sondern wie gesagt eher als omnipräsent, aber nicht aufdringlich. Das hat auf diese Weise auch gut zur Geschichte gepasst, anders hätte es mir womöglich nicht so gut gefallen.
Der Umweltaspekt, mit dem im Klappentext geworben wird, ist dahingehend nicht wirklich vorhanden. Natürlich ist die Ausgangssituation unserem Umgang mit der Natur geschuldet, denn sie hat uns Menschen für unser Verhalten bestraft und sich einen Teil zurückgeholt. Doch wer nun Angst hat, eine Geschichte mit erhobenem Zeigefinger lesen zu müssen, den kann ich beruhigen.
Manche Dinge aber gefielen mir an der Geschichte nicht so gut. Kleinigkeiten, die mich aber ein bisschen genervt haben. So z.B. Ukrainer Alexej, der gefühlt nur ein russisches Wort wiederholt, egal ob es in die Situation passt oder nicht. Versteh mich nicht falsch, er redet ganz normal, doch wenn er ein russisches Wort fallen lässt, ist es meist das gleiche. Bei Giselle wird immer wieder aufgegriffen, wie kränklich und schwächlich sie als Waisenkind war und das sie jetzt immer noch so dünn ist und wenig robust wirkt. Es macht natürlich einen Teil ihres Wesens aus, doch wir Leser*innen können uns durchaus Dinge merken, ohne diese immer wieder zu lesen zu müssen.
Doch genug davon, denn ich möchte diese Rezension mit einer Leseempfehlung enden lassen. Beatrice Jacoby hat nämlich mit ‚Aschehonig‘ eine ganz besondere Geschichte geschaffen. Dystopisch und düster, mit Charakteren, die einer extremen Situation ausgesetzt sind, die sie an ihre Grenzen bringen wird. Spannend und mit einer Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Faszinierend und bedrohlich, mit einem Schreibstil, so detailliert und bildhaft, wie man sich das nur wünschen kann. 4 Sterne.
Das Stichwort „Umweltroman“ hat mich sofort hellhörig werden lassen. Dazu noch das extrem wichtige Thema Bienen und ich war überzeugt.
So weit so gut. Wir befinden uns in unserer Welt im Jahre 2051, also in „nur“ 30 Jahren und es ist reichlich düster und postapokalyptisch. Den Zeitraum finde ich perfekt gewählt, weil es in der Zukunft liegt, der Zielgruppe des Romans aber bewusst ist, dass sie durchaus noch am Leben sein sollten, wenn die Welt nicht durch die Natur erobert worden wäre. Dennoch ist der Umweltaspekt nicht so extrem ausgeprägt und die Geschichte wirkte auf mich auch nicht belehrend, eher anregend zum Nachdenken, aber nicht aggressiv.
Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen geschildert, was sehr interessant ist, weil jeder anders gefordert wird. Die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund und läuft eher gemächlich mit. Gestört hat mich, dass Ukrainer Alexej immer nur ein oder zwei russische Worte in den Raum geworfen hat und diese andauernd wiederholt hat. Es fühlte sich für mich nicht an wie ein Wesensmerkmal, oder die Verbundenheit zu seiner Herkunft, sondern eher irgendwie erzwungen. Allgemein empfand ich die weiblichen Charaktere etwas tiefer gezeichnet, als die Herren der Schöpfung.
Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, aber das ist absolut mein Ding, da ich finde, dass man so viel schneller durch die Seiten fliegt. Mir fiel es sogar schwer nach den Leseabschnitten zum Kommentieren inne zu halten, weil ich stets wissen wollte wie es weitergeht.
Auch sprachlich kam ich super zurecht und ich möchte die Autorin unbedingt weiter verfolgen, da mir ihr Stil sehr zugesagt hat. Es war bildlich beschrieben und sehr flüssig.
Alles in allem eine Leseempfehlung an alle, die einen Einzelband mit interessantem Naturthema suchen, der weder zu aggressiv belehrt, aber trotzdem zum Umdenken anregt. Es fühlte sich wie ein düsteres Märchen aus der Zukunft an.
Das Cover des Buches ist der absolute Wahnsinn. Es ist ein kleines bisschen düster und macht definitiv neugierig auf die Geschichte. Auch der Titel ist sehr passend zur Geschichte ausgewählt, auch wenn er etwas kryptisch ist. Aber das hebt gleichzeitig die Spannung noch einmal an. Die Grundidee hinter der Handlung war super: Mit dem Sterben der Bienen ist das Thema topaktuell, interessant und sehr wichtig in der heutigen Zeit. Im Laufe der Geschichte steht die Bedeutung der Bienen für die Umwelt und den Fortbestand des Klimas und die Wichtigkeit ihres Schutzes immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit und regt den Lesenden auf jeden Fall zum Nachdenken an. Es wurde eine dystopische Welt mit Bestäubungsdrohnen anstelle von echten Bienen beschrieben, die in meinen Augen ein sehr glaubhaftes mögliches Zukunftsszenario darstellt. Das hat mir an diesem Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, sodass ich mich sehr schnell auf das Setting und die Handlung einlassen konnte. Es gab vier Erzählperspektiven, die man gut voneinander unterscheiden konnte und die der Handlung immer wieder bei einem Wechsel einen frischen Wind verpasst haben. Was ich sehr schade fand, dass mich die Geschichte leider trotzdem nicht wirklich fesseln konnte. Die Handlung an sich war gut durchdacht, und es gab immer wieder Wendungen in der Handlung, die die Charaktere auf neue Pfade gelenkt haben. Insgesamt fand ich den Verlauf des Geschehens interessant, aber trotz spannender Momente war die Handlung einfach nicht packend genug, um mich begeistern zu können. Die einzelnen Szenen mit Hindernissen, Problemen und Schwierigkeiten wurden meist sehr schnell aufgelöst, sodass die Spannungskurve recht schnell wieder abflachte. Mit den Charakteren bin ich irgendwie auch nicht warm geworden. Es gab niemanden aus der Freundesgruppe, den ich wirklich gut leiden konnte. Sie waren alle als Charakter zwar gut nachvollziehbar, aber eine emotionale Bindung und Nähe konnte ich leider zu niemandem aufbauen. Keine Frage, die Botschaft der Geschichte ist bei mir beim Lesen definitiv angekommen, aber der Funke ist bei mir ansonsten leider nicht wirklich übergesprungen.
Mein Fazit: Eine toll kreierte dystopische Welt, die mit dem Bienensterben ein super wichtiges und topaktuelles Thema anspricht und verarbeitet und in der viel Potential steckt. Die Botschaft der Geschichte wird während der Handlung immer wieder eingestreut und sehr eindrücklich dargestellt und ist beim beim Lesen definitiv angekommen. Der Funke ist bei mir ansonsten allerdings leider nicht wirklich übergesprungen, da ich mit den Figuren einfach nicht viel anfangen konnte und die Handlung mir nicht so gefesselt hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Da diese Punkte aber reine Geschmacksache ist, empfehle ich dieses Buch trotzdem jedem weiter, weil es ein so wichtiges Thema behandelt und sehr gut geschrieben ist.
Für eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich ein eRezensionsexemplar erhalten und für dass ich mich ganz herzlich bedanke.
Mit „Aschehonig“ liefert Beatrice Jacoby eine geniale Dystopie ab, in der sich die Natur gegen den Menschen zur wehrt und passend zum Thema „Klimawandel“ nun die Menschen mit einem Wald in Angst und Schrecken versetzt. Denn mit super schnellem Pflanzenwachstum, fleischfressenden Blumen und sogar Blut saugenden Schmetterlingen wendet Mutter Natur das Blatt, um sich gegen das endlose Ausbeuten ihrer Ressourcen und großflächige Bebauung zur wehr zu setzen.
Zum Schutz bauten die Menschen eine Spiegelmauer, die den Wald und seine Pollen von den Menschen fernhält. Jenseits dieser Mauer lebt Bienenhüterin Giselle bei ihrer Adoptivmutter Babette, welche den selben, vom Aussterben bedrohten Beruf ausübt. Denn natürlich hat sich technisch viel beim Menschen getan und so haben sie zum Bestäuben von Feldern und Bäumen kleine bienenähnliche Drohnen etabliert. Die wenigen echten Bienen sind dadurch nahezu ausgestorben und zusätzlich werden die Bauten von Giselle noch von Feuern heimgesucht. Um ihre geliebten Bienen zu retten, begibt sie sich in den Wald, wo sie die als ausgestorben geltende Urform der Biene vermutet. Denn Giselle glaubt fest daran, dass sie mithilfe der schwarzen Bienen, ihre domestizierten retten kann. Doch natürlich begibt sie sich nicht allein auf die andere Seite der Mauer. Ihr Sandkastenfreund Till, ihrer besten Freundin Poppy und ihr Schwarm Alexej begleiten sie auf ihr Abenteuer, wobei jeder so seine eigenen Gründe dafür hat.
Mir hat die Geschichte und die verschiedenen Sichtweisen aller Protagonisten wirklich gut gefallen. Ich fand es wirklich interessant, wie die Natur sich verselbstständigt und zur wehr gesetzt hat. Bis zum Schluss habe ich mit Giselle, Alexej, Poppy und Till regelrecht mitgefiebert, sodass ich die Geschichte jedem empfehlen kann, der gerne fantasievolle Dystopien liest.
Das Buch ist vom Cover her wirklich ein wahrer Blickfang und konnte mich auch vom Klappentext her ansprechen. Etwas dystopisches, gemischt mit einer Prise mysteriöser Elemente, die definitiv mehr in Richtung Fantasy neigen.
Durch diese Kombination bildet sich wirklich eine besondere Atmosphäre, insbesondere in Verbindung mit dem Schreibstil der Autorin, der sicherlich etwas Einzigartiges an sich hat, wie ich bereits auch bei einem anderen Buch von ihr gemerkt habe. Es ist sicherlich nicht der einfachste und lockerste Stil, weshalb man auch ein wenig Konzentration braucht, um dranzubleiben, aber es geht.
Auch die Figuren passen sich dann diesem Stil gut an und komplettieren so das Bild. Mir ist sonst aber nichts wirklich an den einzelnen Charakteren aufgefallen, vermutlich eben auch, wegen des leicht mysteriösen Stils, aber das ist meist ein gutes Zeichen.
Die Geschichte selbst hatte einen guten Aufbau und konnte war durch die interessante Weltengestaltung auch wirklich packend ausgerichtet. Jedoch muss ich zugeben (und diesmal habe ich nicht einmal nur locker nebenbei die Geschichte gelesen), dass ich mich, eben durch diesen besonderen Stil in allem irgendwann leicht verloren habe in der Geschichte. Ich glaube so ab dem Punkt, wo die Videos folgten und immer mehr Figuren hinzugefügt wurden und immer wieder welche getrennt wurden und zusammenfanden, sodass ich leider nur noch Bruchstücke mitbekommen habe. Es hatte etwas leicht Verwirrendes an sich, dass ich auch schon im ersten Buch, welches ich damals von der Autorin gelesen habe, mitbekommen habe.
Ich weiss somit leider gar nicht, obwohl ich bis zu Ende gelesen habe, wie denn nun alles aufgelöst wurde und was nun passiert ist. Ich habe einige Dinge über die Charaktere erfahren, die sie gemacht haben (Poppys Irrführungen und die Auffindung des toten Feuerwehmanns, irgendein sprechender Hirsch und Till, der aus irgendeinem Grund Dinge in Brand steckt, etc.), im Verlauf der Geschichte, aber konnte einfach keinen Zusammenhang mehr finden, egal wie sehr ich mich anstrengte und deshalb auch kein gutes Ende mehr ausfindig machen.
Es war mir letztendlich einfach ein wenig überladen und der besondere Stil, etwas was ich eigentlich wirklich mag an dem Buch, hat da wohl eben trotz allem leider nur wenig weitergeholfen.
Alles in allem ist es sicherlich kein schlechtes Buch, denn die eigentliche Grundidee war wirklich genial und ich kann nur ein Kompliment für den besonderen Stil geben, der das Ganze zu einer besonderen Umsetzung macht. Irgendwie hat es dann aber doch nicht für mich gepasst, aber ich denke, das kann von der Person abhängen, wie man es mag. So gut es war, mir persönlich war es zu viel des Guten, um der Geschichte noch gut folgen zu können, aber man sollte sich selber ein Bild davon machen. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert und man sollte sicherlich einmal ein Buch von der Autorin gelesen haben, um es mal zu versuchen. Ich gebe dafür vier Sterne.
"Aschehonig" ist das zweite Buch das ich von der Autorin gelesen habe und mir fehlen einfach die richtigen Worte es richtig zu beschreiben.
Ich sitze jetzt schon eine Weile vor einem leeren Blatt Papier und bin immer wieder am streichen, da alles was ich schreibe diesem Buch einfach nicht gerecht wird. Es ist einfach so unglaublich. Umweltbücher sind ja eigentlich immer so eine Sache, aber dieses hier ist einfach der Wahnsinn. Seit dem Film "Bee-Movie" weiß man ja eigentlich wie wichtig Bienen für die Menschen sind. Nicht nur der Honig, sondern auch auch ihre Arbeit an den Blumen. Was passiert also, wenn die Natur endlich einmal zurückschlägt für alles was ihr bisher angetan wurde und die Bienen mehr oder weniger verschwinden.
Ich war von der ersten Seite an in dem Buch und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe es tatsächlich an einem Tag durchgesuchtet und wie schon gesagt, mir fehlen einfach die richtigen Worte für dieses Buch. Es ist keine Anklageschrift wie man es von so einem Buch evtl. erwarten könnte. Es zeigt einem nur, was wäre wenn...
Was mir an dem Buch außerdem noch sehr gut gefallen hat, es ist nicht nur aus der Sicht von Giselle, der Bienenzüchterin geschrieben. Nein, auch aus der Sicht ihrer drei Freunde und das zeigt einem mal wieder das man heutzutage viel zu wenig miteinander redet. Gerade da die drei auch zu Wort kommen, lernt man alle Seiten sehr gut kennen und sieht die ganze Sache auch aus einem anderen Blickwinkel.
Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich. Flüssig, locker und leicht dabei aber auch wahnsinnig Bild- und auch Wortgewaltig. Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Highlights in diesem Jahr. Ihr müsst es unbedingt lesen. Dieses Buch ist von innen wie außen einfach toll. Es hat einfach den WOW- Effekt. Dankeschön das ich es lesen durfte.
2031 werden die Wälder lebendig und schlagen endlich zurück. Ganze Städte werden verschlungen.. Seitdem hat niemand mehr einen Fuß in den Wald gesetzt. Ca. 20 Jahre später findet Giselle, eine Bienenhüterin, eine echte Waldbiene, die eigentlich als ausgestorben gelten. Zusammen mit ihren Freunden macht sie sich auf die Suche und geht in den Wald.
Ich bin immer noch etwas sprachlos, weil ich so viel über diese Geschichte nachdenke.
Es geht darum, wie sich die Natur ihren Lebensraum zurück holt und wie wir Menschen damit umgehen. Es ist fantastisch geschrieben und leider fühlt es sich an, wie eine Weissagung für die Zukunft.
Giselle ist eine der Hauptcharaktere die wir kennen lernen und ich kann so Vieles von ihr in mir wieder entdecken, dass es schon manchmal beängstigend ist.
Sie lebt in nicht alt zu ferner Zukunft, wo die Bienen so gut wie ausgestorben sind, wo es sogar schon Drohnen gibt, die deren Job erledigen, damit wir Menschen weiterhin Obst haben. Dieses ist aber schon zur Mangelware geworden und daher fast nicht mehr bezahlbar.
An dieser Stelle habe ich mir schon die ersten Gedanken gemacht, da es mit unseren Bienenvölkern ja auch nicht gerade rosig aussieht.
Aber nicht nur, dass die Bienen weg sind, sondern, die Natur erkämpft sich ihr Land zurück, weil mir Menschen alles zupflastern müssen und der Natur keinen Raum mehr geben.
Es ist einfach erschreckend wie die Parallelen zur heutigen Zeit sind.
Und die Natur ist nicht gerade zimperlich, darin sich zu weheren und auch sehr einfallsreich. Was genau jedoch passiert möchte ich euch nicht erzählen, da ihr das Buch natürlich auch selbst lesen solltet.
Beatrice beschreibt aber nicht nur die Charaktere wunderbar und sehr Detailgetreu sonder auch die Umgebung, als ob man manchmal mitten drinnen stehen würde und aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt.
Es ist jedoch auch ab und mal mal etwas, naja wie soll ich sagen, zu viel Vorstellungskraft ist auch nicht immer so gut ;-) .
Es ist sehr spannend geschrieben und auch eine Geschichte bei der man darüber nachdenkt, wie man selbst lebt.
Fazit :
Es ist nicht nur dank des Covers ein Muss im Regal, sondern auch wegen der Geschichte.
Also für alle Dystopie und Romantasy Fans, zugreifen !!!
Ich werde mir definitiv mehr von der Autorin zulegen.
Eine ganz interessante Dystopie, über die Bienenhüterin Giselle, die Jahre nachdem die Natur einen großen Teil der Zivilisation zerstört hat, eine schwarze Biene sieht - eine Seltenheit, da inzwischen generell die Bienen fast ausgestorben sind. Deshalb macht sie sich hoffnungsvoll mit ihren Freunden Poppy, Till und Alexej auf die Suche nach dem Rest des Stammes, was sie in den verbotenen Wald führt, der für die damalige Zerstörung verantwortlich ist und deshalb ummauert wurde. Jedoch schließt sich der Eingang, durch den sie gekommen sind, schnell und es wird klar, dass sie gefangen sind - aber auch, dass die Natur mit ihnen Kontakt aufzunehmen versucht. Die Idee der Geschichte ist an sich sehr gut und die Themen Bienensterben und Zerstörung der Umwelt sind definitiv aktuell und wichtig. Jedoch harpert es leider etwas an der Umsetzung; man erfährt sehr wenig über die Welt des Geschehens und kann sich diese und die genauen Folgen der Zerstörung durch die Natur deshalb einfach nicht so gut vorstellen. Auch hat die Story keinen sehr großen Spannungsbogen und es gibt keine wirklichen Wendungen, was etwas schade ist, da an sich viel Potenzial darin steckt und man auch viel rund ums Thema Umweltverschmutzung, Klimawandel etc. dafür hätte nutzen können und das auch, um die Message noch konstanter und ausführlicher zu machen. Ansonsten sind die Charaktere aber ganz in Ordnung und auch der Schreibstil, der aus Giselles Sicht und vereinzelt auch aus der von Poppy, Till oder Alexej erzählt, liest sich relativ einfach und gut. Insgesamt also definitiv ein Buch mit einer guten und wichtigen Grundidee, aber die Umsetzung packt einen leider nicht ganz.
Scheint die junge Giselle zu hören, als sie eine ungewöhnliche Entdeckung macht, denn eigentlich haben die Wälder sich ihr Reich zurückerobert und die Menschen leben, eingesperrt bzw. haben die Natur ausgesperrt. Um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen, begibt sie sich, gemeinsam mit 3 Freunden auf eine lebensgefährliche Expedition.
Die Story ist in einem sehr bildgewaltigen Stil geschrieben, von der ersten Szene bis zur letzten hatte ich immer das Geschehen vor Augen. Die grausamen Momente, die traurigen, die romantischen und die aufregenden.
Erzählt wird sie aus Sicht, der 4 Hauptprotagonisten, was ich immer sehr gut finde, denn so kann ich als Leser, in ihre Haut schlüpfen, ihre Handlungen und Taten und Gefühle verstehen und unmittelbar miterleben.
Die Geschichte fängt sehr rasant an, hat ruhige Szenen und baut aber stetig die Spannung auf, die vier jungen Menschen, lernen sich selbst und auch ihre Umgebung besser kennen, müssen gemeinsam Gefahren bestehen, sich über ihre Stärken und Schwächen hinwegsetzen und ihre Gefühle erkennen. Ebenfalls hat es die Autorin meisterlich geschafft, das aktuelle Thema, Umweltschutz in einer fantasievollen Weise in die Story zu verflechten.
Insgesamt hat mich dieses Buch gut unterhalten, in manchen Szenen hätte ich mir ein paar mehr Details gewünscht und am Ende doch noch ein Kapitel mehr, aber das ist meckern auf hohen Niveau 😉 Vier wundervolle Sterne von mir.
🆁🅴🆉🅴🅽🆂🅸🅾🅽 🌟 ~3,5 / 5 Sternen ۰ "Aschehonig" ist ein Romantasy + Umweltroman, aus der Feder von der deutschen Autorin Beatrice Jacoby, veröffentlicht bei Impress, einem Imprint des Carlsen Verlags, umfasst 301 Seiten und ist nicht mein erstes Buch der Autorin. ۰ •۰• "𝙹𝚎 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚒𝚌𝚑 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚎𝚛 𝙽𝚊𝚝𝚞𝚛 ö𝚏𝚏𝚗𝚎𝚝𝚎, 𝚍𝚎𝚜𝚝𝚘 𝚍𝚎𝚞𝚝𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎𝚛 𝚜𝚙ü𝚛𝚝𝚎 𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚒𝚎 𝚠𝚒𝚎 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝚃𝚎𝚒𝚕 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎𝚜 𝚎𝚒𝚐𝚎𝚗𝚎𝚗 𝙺ö𝚛𝚙𝚎𝚛𝚜." •۰• ۰ ᴄᴏᴠᴇʀ/ɢᴇꜱᴛᴀʟᴛᴜɴɢ: Ja, dieses Cover versprüht eine überaus wunderschöne aber düstere Atmosphäre. Love it! ✨Eine goldene Biene in einer verschnörkelten Wabe ist bei jedem Kapitelanfang zu sehen. 🐝💛 ۰ ꜱᴄʜʀᴇɪʙꜱᴛɪʟ/ᴍᴇɪɴᴜɴɢ: Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht zu lesen und ein paar Mal ist es wiederum holprig, aber es wird auch geheimnisvoll. Die Geschichte wird wechselnd aus den POV's von Giselle und Till erzählt, um so einen gewissen Einblick in deren Gedankenwelt zu bekommen. "Aschehonig" hat mir definitiv besser gefallen als "Witches. Die Knochenhexe". Diesmal hat sie eine wirklich toll beschriebene Romanwelt geschaffen, in der ein aktuelles Weltthema behandelt wird: Bienen und ihr Aussterben + Schutz. Ich finde, dass die Autorin die Thematik greifbar rübergebracht und sehr klar dargestellt hat. Mit den Charakteren bin ich nicht so warm geworden und der Handlungsverlauf hat sich auch hier und da gezogen, dennoch habe ich mich durchaus gut unterhalten gefühlt und finde, dass man aus "Aschehonig" noch so viel mehr herausholen kann! 🐝😊
Umweltschutz war nie so aktuell wie jetzt um so mehr freue ich mich das immer mehr Bücher sich diesen Thema annehmen um so vlt manchen die Jungen noch ein Stückchen mehr zu öffnen.
Da auch Bienen auf mich schon lange eine faszinierende Wirkung haben konnte ich einfach nicht an diesen Buch vorbei gehen und habe mich sehr gefreut das ich dieses im Zuge einer Lovelybooks Leserunde lesen durfte.
Ich bin direkt zu Anfang sehr gut in das Buch gestartet, der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. Was ich auch positiv fand war das man die Handlung aus der Perspektive der vier Charaktere lesen konnte, so hatte man einen schönen Überblick. Die Unterscheidung beim lesen viel auch nicht schwer da jeder Charakter seine Eigenheiten hatten wodurch man sie gut von einander unterscheiden konnte. Was aber nicht heißt das mir alle Charaktere sympatisch waren. :D
Nach und nach tauchen in der Handlung auch immer mehr fragen auf was das lesen sehr spannend gestaltete. Gerade durch diese neue Dystopische Welt wurde man immer wieder überrascht.
Leider muss ich sagen das mit persönlich die Kapitel oft viel zu Kurz waren, dadurch hatte ich das Gefühl das die Handlung ziemlich schnell durchgearbeitet wurde und viele stellen wurden zwar logisch aber mit einem Fingerschnipsen gelöst. Auch war der Bezug zur Umwelt nicht ganz so wie erhofft, ich hätte mir gewünscht das es ein paar mehr Bezüge zu unserer aktuellen Situation gegeben hätte um eine schöne Verbindung herzustellen.
Endfazit:
Dies ist eine interessante und spannende Geschichte für zwischendurch, der gewünschte bähm Effekt blieb leider aus, dich trotzdem hatte ich Freude am lesen.