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Inspektor Takeda ermittelt #5

Inspektor Takeda und die stille Schuld

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Morde auf japanisch.
Beim Brand einer Hamburger Seniorenresidenz sterben acht Bewohner. Alles deutet auf Brandstiftung hin, so dass Inspektor Takeda und Claudia Harms die Ermittlungen aufnehmen. Eine verdächtige Heimleiterin, überforderte Pflegekräfte, sich seltsam verhaltende Angehörige – viele der Befragten machen sich verdächtig. Dann stoßen Takeda und Harms auf ein deutsch-japanisches Joint Venture, das einen neuartigen Pflegeroboter erprobt. Bald müssen die Ermittler eine Frage stellen, die ihnen geradezu aberwitzig erscheint: Kann ein Roboter einen Mord begehen?

366 pages, Audiobook

First published February 15, 2021

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About the author

Henrik Siebold

18 books15 followers
pseudonym of Daniel Bielenstein

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Community Reviews

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11 (5%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Japan Connect (Fabienne).
98 reviews99 followers
December 7, 2022
4.5 ⭐️

Dieser Band war wieder sehr spannend und ich habe neue Aspekte der japanischen Kultur und Geschichte kennengelernt.

In einem Altersheim wird ein Brand so gelegt, dass alle Insassen ums Leben kommen. Als weitere Altersresidenzen brennen, lässt sich eine Gemeinsamkeit feststellen: in allen Gebäuden wurde der japanische Pflegeroboter Lisa eingesetzt. Inspektor Takeda und Claudia stellt sich schnell die Frage, ist Lisa Opfer oder Täterin der Anschläge?

Dabei wird die Thematik der Robotertechnik, ihre Geschichte in Japan sowie ihre Vor-und Nachteile aus verschiedenen Blickpunkten beleuchtet. Indem viele Personen unterschiedliche Stellungen beziehen und teilweise ihre Meinungen ändern, findet beim Leser eine intensive Auseinandersetzung mit dem aktuellen Thema statt.

Einziger Wermutstropfen:
Der Showdown erfolgt sehr rasant und plötzlich, denn anhand der gestreuten Indizien ist es leider unmöglich selbst auf die Lösung des Falls zu kommen.

Mehr zum Buch in meiner Video-Rezension:
https://youtu.be/RnU_wHlqCFs

Profile Image for cloudyskye.
900 reviews43 followers
March 23, 2021
Ich liebe diese Serie. Henrik Siebold kann wirklich schreiben, und er kennt Hamburg und die Japaner. Jedenfalls überzeugt er mich, die beides eher oberflächlich kennt. Man lernt wirklich so einiges, z.B. von der großen koreanisch-stämmigen Minderheit in Japan. (Übrigens heißt der Betreffende hier Son mit Nachnamen - genau wie der beliebte koreanische Fußballer bei Tottenham.)
Auch die Geschichte fand ich gut, spannend und auch etwas gruselig mit den Robotern, viele Umwege und falsche Fährten, bis endlich die Wahrheit ans Licht kommt.
Und natürlich die Fortsetzung der Beziehung von Claudia und Ken. Ziemlich glaubhaft und interessant, endlich mal kein fertiges "altes Ehepaar".
Bis zum nächsten Band wird es sicher wieder etwas dauern ... :(
Profile Image for James Eliza.
71 reviews
February 28, 2022
Die Vermischung der japanischen mit der deutschen Kultur, sowie das Spiel zwischen moderner Technik und konservativen Lebensweisen machen diesen Krimi sehr individuell und spannend. Mir hat die Geschichte um den Charismatischen Inspektor Takeda gut gefallen.

Das Cover ist bunt und zeigt einen Ausschnitt aus der Hamburger HafenCity. Im Hintergrund ist die berühmte Elbphilharmonie zu erkennen. Der Klappentext ist sehr kurz und prägnant und weiß trotzdem die Leser sehr gut zu informieren. In der Handlung geht es um sehr kurz folgende Brände in Altenpflegeeinrichtungen bzw. bei Pflegebedürftigen zu Hause. Bei allen Bränden war ein neumodischer Pflegeroboter namens Lisa zugegen. Bald stoßen Inspektor Ken Takeda sowie seine Kollegin Claudia Harms auf eine interessante Geschichte und stellen sich selbst die Frage: Kann ein Roboter bzw. eine Maschine einen Mord begehen bzw. negative Gefühle assoziieren?

Der Hauptdarsteller ist ein sehr markanter Mensch. Ruhig zurückhaltend und in sich gekehrt ist er ganz der typischen klischeehaften Darstellung eines Japaners eher passiv in seiner Verhaltensweise. Er ist innerlich zerrissen da er nach einer gescheiterten Ehe und der missglückten Beziehung zu seiner Kollegin Claudia seinen Frust im Jazz wiederfindet. Die regelmäßigen Auftritte in einer kleinen Jazz-Bar in Hamburg sind somit sein Seelentröster, in dem er sich selbst verlieren kann. Claudia Harms ist eine sehr selbstbewusste aber auch manchmal unbeherrschte Persönlichkeit. Sie hat schon viele Beziehungen verloren da sie an einem gewissen Zeitpunkt immer wieder genervt vom Partner ist und dann diese schnell beendet hat. Sie leidet sehr unter der Trennung von Takeda und hofft innerlich das dieser zu ihr zurückfindet. Trotz allem ist sie ein sehr interessanter Charakter schafft sie es doch in ihrem Beruf stets außergewöhnliches zu leisten. Die Spannung der Geschichte ist sehr gut und hält über die ganze Erzählung an. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll. Mir haben die ganzen süffisanten Bemerkungen und Gedanken von Takeda sehr gut gefallen.

Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind keine Zeitsprünge zu verzeichnen. Die Geschichte spielt im heutigen Hamburg und ist für den Leser demnach gut einordbar. Was mir sehr gut gefallen hat war die Umsetzung eines Themas was für uns allen in Zukunft höchstwahrscheinlich noch relevant sein wird. Kann die Technik den Menschen in vielen Bereichen ersetzen? Oder ist dies eine Fiktion, welche nie eintreten wird bzw. ermöglicht wird? Ein Satz auf Seite 197 im Buch hat mir dabei sehr imponiert: „Wir Menschen fürchten uns nicht nur vor scheinbar beseelten Maschinen, sondern genauso auch von unbeseelten Menschen“. An diesem Satz finde ich ist mehr dran als man beim ersten Lesen denkt, oder? Das Fazit des Krimis ist sehr positiv. Spannend erzählt mit interessanten Charakteren sowie einer äußerst faszinierenden Story kann ich diesen Krimi allen nur ans Herz legen.
151 reviews2 followers
March 29, 2021
Das Buch:
Das hier vorliegende Buch ist der 5. Fall für Inspektor Ken Takeda und seine Partnerin Claudia Harms. Der Roman kann unabhängig von seinen Vorgängern gelesen werden. Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar, welches mir ausgesprochen viel Freude bereitet hat.

Worum geht's?
Ken Takeda und Claudia Harms müssen mehrere Fälle von Bränden in Altenheimen und privaten Wohnungen in Hamburg aufklären. Recht schnell ist klar, dass es sich um Brandstiftung handelt. Was allerdings der eigentliche Grund dafür ist, ist weniger offensichtlich...

Charaktere:
Ken Takeda und Claudia Harms sind ein recht ungleiches Paar. Ich mochte sie schon in den ersten Teilen. Denn so unterschiedlich sie sind, so effektiv arbeiten sie zusammen. Darüber hinaus erfährt der Leser jede Menge über das deutsche Leben in der Hansestadt und wie es ein Japaner wahrnimmt und bekommt gleichwohl Einblicke in japanische Traditionen und Denkweisen.
Während ich Ken als den ruhenden Pol wahrnehme, ist Claudia die Aufbrausende, Ungeduldige, die möglichst alles und sofort haben möchte. Nur wenn Ken Saxophon spielt, zeigt er seine ungestüme Seite. Diese Eigenschaft und der Umstand, der er Whisky trinkt, macht diese Figur zusätzlich sympathisch – jedenfalls für mich.
Durch ihre Unterschiede wirkt das Ermittlerduo absolut authentisch und vor allem sind sie so überhaupt nicht perfekt. Sie erscheinen so real, als könnte man sie jeder Zeit in Hamburgs Straßen treffen.

Durch Siebolds eigenen Hintergrund - er lebte lange Zeit in Japan - zweifle ich nicht an der Authentizität der dargestellten Eigenheiten seiner Charaktere. So gönnt sich Takeda gern mal ein Schläfchen am Tage um Kraft zu tanken und liegt dabei nicht etwa im eigenen Bett, sondern tut dies auch in der Öffentlichkeit. Ebenso charmant empfinde ich Takedas Sicht auf die Deutschen im Allgemeinen und Claudia im Speziellen. Er scheint dabei stets wohlwollend zu sein und während Claudia gern mal flucht, ist Ken stets um gutes Benehmen bemüht. Auch wenn es vielleicht ein Vorurteil meinerseits sein mag, aber so stelle ich mir einen Japaner tatsächlich vor.

Das persönliche Verhältnis zwischen Ken und Claudia gleicht einer on off Beziehung. Sie mögen sich, sogar sehr. Aber trotzdem ist ein wirkliches Paarsein ganz offenbar nicht möglich. Eigentlich gefiele mir die Vorstellung eines so ungleichen Liebespaares, andererseits ist es aber total glaubwürdig, dass der Versuch gescheitert ist. Mit dieser Situation gibt der Autor seinem Leser jedoch tiefe Einblicke in die Gefühlswelt seiner Protagonisten und schafft Sympathie und Nähe. Hin und wieder habe ich mich gefragt, warum Ken und Claudia sich das Leben so schwer machen.

Alle anderen Charaktere dienen im Grunde der Auflösung des Falles. Sehr berührt hat mich das Schicksal von Nakamura, welches erst auf den letzten Seiten aufgeklärt und später im Nachwort als ein sehr realistisches dargestellt wird. Gleichzeitig habe ich diesen Charakter als eher unsympathisch und unnahbar wahrgenommen. Das allerdings dürfte durchaus gewollt sein. Interessant hierbei ist, dass Ken und Claudia die gleichen Eigenschaften wahrnehmen, sie jedoch unterschiedlich interpretieren. So bekommt der Leser 2 Blickwinkel unterschiedlicher Art präsentiert. Das gefällt mir ausgesprochen gut.

Ein weiterer Charakter, der den Leser unterschiedlich fühlen lässt, ist Lisa. Lisa ist ein Roboter, der alte Menschen pflegt. Als Leser stellt man sich unweigerlich die Frage, ob dies tatsächlich bald möglich sein könnte und welche Folgen daraus resultieren würden. Überhaupt liefert dieser Roman so einige Denkanstöße. Die Frage, ob der vorliegende Roman ein Sience Fiction oder eher ein Kriminalroman ist, kann man sicher nur für sich selbst beantworten - nämlich in Abhängigkeit davon, für wie wahrscheinlich man ganz persönlich das vorgestellte Szenario hält.

Schreibstil:
Ich mag Siebolds Art zu schreiben sehr. Seine Schreibweise ist locker und leicht und er lässt den Leser mit seinen Protagonisten gemeinsam den Fall auflösen. Sehr geschickt hält er das Motiv für die Brände bis zum Ende verborgen, legt falsche Fährten und lässt beim Leser Vermutungen entstehen. Durch das beinahe futuristische Szenario lässt er den Leser zwar in eine reale Welt eintauchen - aber eben eine, die es erst in ein paar Jahren geben kann. Allein damit erreicht der Autor schon eine gewisse Spannung, die durch den gut konstruierten Fall hoch gehalten wird.

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des allwissenden Beobachters. Damit kann der Leser mal mit Claudia, mal mit Ken und mal mit beiden gemeinsam unterwegs sein. Das gefällt mir sehr gut, denn gerade in den Passagen, da sie allein unterwegs sind, schiebt Siebold kurze Rückblenden auf die vergangenen Fälle und Geschehnisse ein. Diese sind nicht maßgeblich wichtig für diesen Roman, zeigen aber, dass Ken und Claudia eine gemeinsame Vergangenheit haben. (und machen ganz nebenbei Lust auf diese Romane, sofern man sie nicht schon kennt)

Siebolds Roman spielt in Hamburg. Die Geschichte lebt unter anderem auch davon, dass er diese Stadt so liebevoll beschreibt. Die Stadtteile werden namentlich benannt und beschrieben und selbst Leser, die die Stadt nicht kennen, bemerken schnell welche Stadtteile z.B. ärmer oder reicher sind. Auch die Zusammensetzung der Hamburger Bevölkerung trifft meiner Meinung nach die Realität sehr genau. Da ich Hamburgromane und -krimis ohnehin sehr mag, trifft mich der Autor hier mitten ins Herz.

Selbst wenn die Geschichte fiktiver Natur ist, so regt sie zum Nachdenken an. Grund dafür dürfte sein, dass die dargestellten Situationen gar nicht so aus der Luft gegriffen sind. Irgendwie können sie auch Angst machen - insbesondere die gesamte Robotik-Thematik.

Fazit:
Lesenswert bis zur letzten Seite! Und am Ende bleibt die Frage, ob das wohl vielleicht wirklich unsere Zukunft sein könnte. Toller 5. Teil. 5 von 5 Sternen.
Profile Image for Hilo.
229 reviews10 followers
January 8, 2021
Ja, ganz ordentlich. Ein bisschen verdorben hats mir der leider stärker werdende Abgang ins Exotisierende, vor allem als am Ende die Genetik des Kriegergeschlechts im Inspektor für seine schnellen Reaktionen im Umgang mit einem Zenbogenschützen verantwortlich gemacht wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass einem Japaner in Deutschland so häufig rassifizierende Fragen gestellt werden, wie man es im Buch dann auch zu lesen bekam, aber man muss das ja dann auch nicht ins Erzählerische übernehmen hahahaa.
1,292 reviews2 followers
July 24, 2021
Dies ist bereits der 5. Fall für Inspektor Takeda und sein Team. Ich kannte die Vorgänger-Bände nicht, aber da ich selbst im Gesundheitsbereich tätig bin, hat mich dieser spezielle Fall erst einmal ganz besonders interessiert! Ich kam sehr gut ins Buch rein, auch ohne Vorkenntnisse. Trotzdem macht dieser Teil Lust noch mehr von Takeda zu erfahren, soadass ich mir auch einmal die ersten Teile der Reihe ansehen werde!

In diesem Fall geht es um den Brand in einer Seniorenresidenz, bei dem auch Bewohner zu Tode kommen. Takeda und sein Team ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, stellen aber schnell Ungereimtheiten fest. Auch Heimleiterin und Angehörige verhalten sich seltsam. Dann findet das Ermittlerteam raus, dass im Heim Pflegeroboter erprobt werden. Kann diese künstliche Intelligenz töten? Oder benutzt diese nur eine mächtige Person um von sich abzulenken?

Dieser Krimi besticht durch ein sehr ungewöhnliches Thema, Pflegeroboter und KI bei pflegebedürftigen Menschen. Da ich selber aus dem pflegerischen Bereich komme, ging mir das Thema natürlich ganz besonders nahe, war aber auch sehr faszinierend zu lesen. Die Menschen werden immer älter, es gibt immer weniger Menschen die sich eine Arbeit im Bereich der Alten-und Krankenpflege vorstellen können. Wären diese Pflegeroboter die Lösung, oder beginnt mit ihnen ein Albtraum-diese Frage stellt sich dieses Buch!

Ich fande dieses Thema sehr besonders und faszinierend, natürlich hat mir das Buch aber ebenfalls gut gefallen aufgrund des spannenden, leicht zu lesenden Schreibstils und wegen des symphatischen Ermittlerteams! Alle Personen besitzen ihren eigenen Charkter, haben Fehler und Vorzüge. Das alles gibt ihnen eine gewisse Tiefe und macht dem Leser Lust auch die anderen Fälle mit ihnen gemeinsam zu lösen! Die Handlungen fand ich authentisch und nachvollziehbar geschrieben, ich konnte mich gut in die Protagonisten reinversetzen.

Fazit: Ein sehr besonderer Kriminalfall mit viel KI-Fragen. Ich fand das Buch sehr interessant und spannend zu lesen, ein symphatisches Ermittlerteam rundet das ganze ab! Ich empfehle diesen Krimi gern weiter und halte nach weiteren Fällen von Inspektor Takeda Ausschau!
542 reviews
March 29, 2021
Claudia Harms und Ken Takeda ermitteln nunmehr bereits in ihrem 5. Fall. Privat läuft es nach der Trennung zurzeit nicht so gut und beide leiden darunter, wie man sehr gut nachempfindet, da der Krimi immer abwechselnd aus den beiden Perspektiven geschrieben wird. Ich mag diese Krimireihe auch deshalb so gerne, weil der deutsche und der japanische Weg so unterschiedlich ist und ich jedes Mal etwas Neues über die japanische Kultur und Denkweise lerne. So ein Powernap im Café hätte auch hier manchmal etwas, um ein wenig Kraft zu tanken. Aber nun zum Fall: dieses Mal ermitteln die beiden einen Brand in einer edlen Seniorenresidenz. Es war Brandstiftung und es kamen mehrere Bewohner zu Tode. Doch bald gibt es einen weiteren Brandanschlag und auch hier wurde der Pflegeroboter Lisa eingesetzt. Die Überlegungen zu Robotern aus praktischer und ethischer Sicht, aber auch aus japanischer und deutscher, fand ich sehr faszinierend. Und auch der Fall entwickelt sich wieder einmal sehr komplex und am Ende gibt es noch eine überraschende neue Komponente. Ich bin ein großer Fan dieser Reihe und hoffe auf viele weitere Fälle.
76 reviews
April 28, 2021
Können Roboter töten?

Inspektor Takeda und die Stille Schuld ist der 5. Band aus einer Reihe japanischen Inspektor und seine hamburger Kollegin.

Ich muss gestehen, dass ich die ersten Bände noch nicht kenne. Doch habe ich recht schnell in die Geschichte rein gefunden.

Henrik Siebold hat es problemlos geschafft auch neue Leser in die Geschichte reinzuziehen und in kleinen Dosen das notwendige Wissen der vorherigen Bände einzustreuen.

Dazu kommt, dass er die Charaktere wirklich sehr gut herausgearbeitet hat, mit Ecken und Kanten und jeder mit den eigenen Problemen behaftet.
In einigen Rezensionen habe ich herausgelesen, dass dieser Band deutlich melancholischer ist als die Vorgänger. Das kann ich natürlich nicht beurteilen, da mir das Vorwissen fehlt.
Aber ja, die Melancholie ist greifbar, stört aber nicht den Lesefluss und auch nicht den Lesespaß.

Das Thema ist unter anderem der Einsatz von Pflegerobotern. Henrik Siebold hat es sehr gut verstanden die unterschiedlichen Sichtweisen, Probleme und Vorurteile in diesem Buch zu verarbeiten, ohne auch nur einmal Partei zu ergreifen, oder belehrend zu wirken.
Das finde ich sehr gut. Jeder kann aus diesem Hintergrundwissen einiges mitnehmen und sich seine eigene Meinung dazu bilden.
Auch das Wissenswerte über Japan, dass man eher beiläufig erfährt, finde ich sehr gut.
Es ist gut dosiert, ohne Vorurteile und rein im Rahmen der Erzählung.

Quasi Sachbuch und Krimi in einem 😊

Ich finde dieses Buch sehr gut gelungen und vergebe deshalb volle Punktzahl.
Die ersten Bände der Reihe werde ich auf jeden Fall auch noch lesen. Sie stehen schon auf meinem Wunschzettel.
852 reviews11 followers
October 31, 2021
Auch wenn der Autor hier ein wichtiges Thema aufgreift und mir das Setting mit Takeda und Claudia Harms - die auch wieder so ihre Schwierigkeiten haben - gut gefällt, war mir dieser Fall bzw. vor allem seine Auflösung dann doch ein bisschen "too much". Ansonsten macht es natürlich Freude, die verschiedenen Handlungsorte mehr oder wenig gut zu kennen und damit ein bisschen plastischer vor Augen zu haben.
Profile Image for _Leselust_.
295 reviews38 followers
November 1, 2021
Leider eine sehr an den Haaren herbeigezogene, eher unrealistisch, teilweise sogar lächerlich wirkende Geschichte und wenig spannend. Schade, was aus dieser anfangs sehr guten Krimireihe geworden ist. Ich wünsche mir sehr, dass die nächsten Bände wieder besser werden.
Profile Image for Danny Marcalo.
539 reviews22 followers
February 16, 2021
Gute Idee und gut recherchiert, stellenweise minimal zu kompliziert, #uncannyvally
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