Eine Assassine aus den Frostreichen, durch ihren Treueschwur gebunden. Ein versteckter Prinz, fest entschlossen, die unsterbliche Königin zu stürzen. Ein Mann aus einer anderen Welt, verzweifelt auf der Jagd nach der Essenz der Dunkelheit.
Der langersehnte zweite Band der epischen Dark-Fantasy-Reihe »Nachtkönig«!
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Treue geboren in Schmerz und Hoffnung. Nereida ist Königin Elrojanas Geheimwaffe. Jahrzehntelang folgt sie den Befehlen ihrer Herrin, die in immer tiefere Abgründe steigt, um ihren größten Wunsch zu erfüllen. Doch nachdem die unsterbliche Elrojana Nereida in das Geheimnis der Kobaltkrieger einweiht, zweifelt Nereida das erste Mal an ihrer Königin und dem Weg, den sie eingeschlagen hat. Prinz Areleas, der mehr Interesse an den unerforschten Tiefen unter dem Palast hat, als gut für ihn ist, bietet ihr einen Ausweg. Ihr Herz gehört dem Prinzen, obwohl sie weiß, dass er ihre Gefühle nie erwidern könnte. Doch ist die Hoffnung auf ein neues Leben stärker als die Ketten ihrer Schuld?
Ein Leben, nur einem einzigen Zweck verschrieben. Thalar ist einer der mächtigsten Gewirrspinner Vallens. Unter den wachsamen Augen seiner Lehrmeisterin lernt er alles, was er braucht, um seiner Vorfahrin Elrojana die Unsterblichkeit zu nehmen. An seiner Seite ist der verbannte Prinz Nuallán, ein Erbe des alten Königsgeschlechts und Nachkomme einer Legende – des Skah. Thalar verbietet sich seine Gefühle für Nuallán, denn er lebt nur für diese eine Schlacht, die ihnen bevorsteht: die Ewige Königin zu stürzen und Vallen von seiner Despotin zu befreien. Um ihr Ziel zu erreichen, müssen sie riskante Bündnisse mit gefährlichen Nachbarländern eingehen. Deren Hilfe in der Schlacht ist unersetzlich, die Konsequenzen jedoch größer als anfangs gedacht.
Blut und Dunkelheit pflastern seinen Weg. Anders erreicht mit seinen Gefährten endlich die blaue Stadt, Lanukher. Seine Reise durch die lichtdurchwirkte Welt war voller Strapazen. Er stellt schnell fest, dass der letzte Teil seines Auftrags der schwierigste von allen wird: Atlars Seele befindet sich irgendwo im Palast. Noch versteckt in der Unterstadt Lanukhers wird Anders von Elrojanas Geheimwaffe Nereida aufgespürt und steht dieser allein gegenüber.
As she always loved foreign worlds and places it was only a matter of time for her to create her own and to take her readers on an adventure. She especially loves characters that are no usual heroes but still look out for themselfes and their beloved. Lichttrinker is the first book of an epic dark-fantasy-series and her debut. Whenever Veronika isn't working on another of her stories, she collects paperblanks notebooks, organizes costume parties or cuddles with her cats.
Hiermit scheint ein erster Handlungsabschnitt innerhalb der Reihe abgeschlossen. Nereida und Thalar treten mehr in den Mittelpunkt, Rebellion und Hofintrigen dominieren das Buch. Dieser Fokus gefällt mir eigentlich sehr gut. Anders und Atlar kommen mir hier jedoch viel zu kurz - sie wirken fast irrelevant, was sehr schade ist, sind sie doch die Protagonisten des vorherigen Bandes. Das macht das Ende auch irgendwie ernüchternd.
In der Mitte hängt der Roman für mich ein wenig durch: Alle, aus deren Sicht wir lesen, müssen erstmal Dinge erfahren, die wir als Leser schon woanders mitbekommen haben. Das las sich auch nicht immer so natürlich.
Insgesamt mochte ich dieses Buch aber gerne und werde die Reihe weiterlesen. Es gab wieder einige sehr wirkungsvolle Szenen, die Charaktere wurden weiterhin vielseitig dargestellt und man kann wieder gut mit jemandem mitfiebern, diesmal Nereida. Es war für mich nicht alles komplett stimmig, ist aber trotzdem sehr lesenswert.
Dieses Band stand jetzt etwas länger bei mir. Ohne dass ich es gelesen habe, denn ich hatte etwas Angst davor. Nicht wegen der Seiten, obwohl es nicht gerade wenige waren. Nein, wegen dem Cliffhanger von Band 1, denn es war schon etwas fies und ich hatte einfach Angst, dass es in diesem Band genauso ist. Aber ich habe es begonnen zu lesen. Die ersten Seiten sind eher auf Neireida fokussiert, man erfährt viel mehr über die und ihre Vergangenheit. Danach kehren wir auch wieder zu unseren anderen Helden zurück. So viel passiert hier auch wieder und manche der Wendungen kann man erahnen und andere haben mich kalt von hinten erwischt. Die Welt ist einfach großartig und man hat dabei nur einen Teil erst kennengelernt. Das Gefühl, dass wir noch so manche Ecke, dieser Welt noch entdecken werden. Kam nicht nur einmal beim Lesen auf. Spannend bis zur letzten Seite und es ist zu Ende und doch wieder nicht. Dieses Mal kein gemeiner Cliffhanger. Aber ich werde mit vielen Fragen und losen Enden zurückgelassen. Die Geschichte ist genau nach meinem Geschmack, mit ihren Intrigen, Wortgefechten und Gefühlschaos der Charaktere. Band 3 wird sehr interessant und ich bin gespannt, wohin uns es führt.
Ich fühle mich, als würde ich aus einem tiefen Meer wieder auftauchen. Die Geschichte hat mich wie versprochen verschlungen und nur langsam wieder hergegeben.
Da ich Kobaltkrone direkt im Anschluss an Lichttrinker gelesen habe, bin ich mit der Fülle an Namen und Orten deutlich besser mitgekommen als in Band 1. Die Komplexität hat mir dadurch definitv mehr Spaß gemacht und ich habe sie zu schätzen gelernt.
Die Charaktere sind mir nochmal mehr ans Herz gewachsen und haben alle ihre eigene Reise hinter und vor sich. Mit manchen Entwicklungen war ich zufriedener als anderen, besonders ein Hauptcharakter hat am Ende eine große Wandlung durchlebt, die ich zwar begrüße, für mein Verständnis aber etwas zu plötzlich kam. Ansonsten fühlte sich das Buch angenehm abgeschossen an, hat aber definitiv Potential für weitere Bände (Nummer 3 ist soweit ich weiß in Arbeit!)
Es war ein ziemlicher Ritt, sehr lang und komplex, und es hat mich sehr gefreut auf diese Reise gegangen zu sein!
Nachdem ich Lichttrinker in mich hineingesogen hatte, war ich Feuer und Flamme, den zweiten Teil Kobaltkrone: Nachtkönig zu lesen.
Aber dieses Buch liest man nicht einfach so nebenbei, diese Buch, diese fabelhaft düstere Story erfordert die komplette Aufmerksamkeit. Genau wie im ersten Teil bleibt es sehr komplex und die Handlungsstränge erweitern sich und doch bleibt man immer im Geschehen.
Die Kapitel wechseln die Sichtweisen dreier Gruppen. Zum einen erhält man Einblick in die Kriegsstrategien und Handlungen von Thalar und Nuallan, die auch weitaus mehr füreinander empfinden, als nur Freundschaft. Dann begleitet man Anders, Atlar und Nalare auf den Weg zur unsterblichen Königin und zu guter Letzt lernt man Nereida kennen.
Für mich ist sie in diesem Teil der Hauptcharakter. Es ist spannend, sie auf Ihren Weg zu begleiten, ihre Vergangenheit kennenzulernen und ihren inneren Twist zu beobachten.
Die Story strotzt nur so vor Finster und Schrecken und man kann ehrlich sagen, dass Veronika Weinseis die Erwartungen nach dem ersten Teil regelrecht übertroffen hat. Der Schreibstil ist angenehm und fließend und reißt einen emotional mit. Das Cover ist auch wieder outstanding und zieht einen sofort in seinen Bann.
Ich bin glücklich, weiter in diese Welt eingetaucht zu sein und freue mich zutiefst auf Band 3.
Der Nachtkönig geht in die zweite Runde. Endlich geht es in dieser düsteren, epischen Fantasywelt Ranulith weiter. Endlich begleiten wir Thalar, Anders, Atlar und Nuallan weiter bei ihrem Kampf gegen die vollendete Dunkelheit. Ich werde nicht groß auf den Inhalt eingehen, da ich euch auf gar keinen Fall spoilern möchte. Dafür erzähle ich euch alles und nichts, was ihr wissen müsst: Es wird wieder sehr komplex und anspruchsvoll, genauso wie fesselnd und düster. Der Nachtkönig ist und bleibt eine Reihe, die die volle Aufmerksamkeit fordert und nicht mal so nebenbei gelesen werden kann. Normalerweise brauche ich kein Glossar, doch hier war es nötig, denn verschiedene Namen sind wirklich irreführend. Veronikas Schreibstil ist herausragend, was sie bereits in Lichttrinker gezeigt und hier nochmal eindeutig bewiesen hat. Die Story ist flüssig, rasant und wo viele Fragen aus Band 1 geklärt werden, passieren so viele neue Dinge, so viele Möglichkeiten, die nochmal aufzeigt wie unglaublich vielfältig dieses Universum ist. . . Hier braucht der Leser Sitzfleisch und Konzentration. Wer das jedoch mitbringt, der wird belohnt und kann sich in ein atemberaubendes, düsteres Abenteuer stürzen.
Am 06. Juni ist mit "Kobaltkrone" Band 2 der Nachtkönig-Reihe von Veronika Weinseis erschienen. Schon "Lichttrinker" war gelungen und lesenswert, Kobaltkrone steht dem in nichts nach!
Es handelt sich (natürlich) wieder um Dark Fantasy. Der Sprachstil der Autorin ist absolut angenehm und flüssig zu lesen und dank einem umfangreichen Wortschatz wird man durch die Geschichte getragen.
Die Handlung ist, ebenso wie die Welt an sich, sehr komplex. Dadurch ist es trotz des guten sprachlichen Aufbaus keine leichte Lektüre für nebenbei. Um allen Strängen und den Feinheiten, die dem Leser geboten werden, folgen zu können, braucht es schon Aufmerksamkeit und Konzentration.
Insgesamt konnte mich dieser Schinken (664 Seiten) in seinen Bann schlagen und fesseln. Packend erzählt er die Geschichte der Charaktere aus Band 1 weiter, löst einige Rätsel und wirft neue Fragen auf.
Am Ende ging es für meinen Geschmack dann trotzdem zu schnell vorbei. Gerne wäre ich noch eine Weile in Ranulith geblieben, hätte gerne noch mehr erfahren. Aber zum Glück bleibt die Vorfreude auf weitere Geschichten und die Hoffnung, alten Bekannten wieder zu begegnen.
Nachdem ich Lichttrinker gelesen habe, hatte ich keine Lust auf Kobaldkrone, habe es dann aber doch angefangen. Ich muss sagen ich war positiv überrascht. Zwar hätte Kobaldkrone auch mindestens 200 Seiten weniger vertragen, aber ich hatte das Gefühl viel besser mitzukommen und reinzukommen. Gegen Ende hat es sich nochmal unnötig in die Länge gezogen.
Wow! Mehr als gelungene Fortsetzung! Und wieder liebe ich den Schreibstil. Bildhaft, lebendig und detailreich. Gleichzeitig garantieren die Konflikte und tiefgründigen Charaktere durchweg spannende Handlung - über 600 Seiten lang. Jede Seite wert!