Der Manga war zuckersüß und die Postkarte, die man als Extra in der Erstauflage dazu bekommt, eine der schönsten, die ich bisher in Mangas hatte.
Hotaru ist ein eher schüchternes Mädchen, dass über alles nachdenkt und alles analysiert. Sie ist sehr verkopft und auch ein bisschen naiv. Hananoi verliebt sich im Teil 1 der Manga-Reihe in sie gerade weil sie so anders ist. Da Hotaru aber nicht recht weiß was Liebe ist bzw. denkt sie weiß nicht wie sich Liebe anfühlt, einigen sie sich erst einmal auf eine 'Beziehung' auf Probe. Diese Probezeit wird mit dem Ende des letzten Mangas theoretisch aufgehoben oder eher auf unbestimmte Zeit verlängert. So richtig weiß Hotaru immer noch nicht ob das,was sie fühlt Liebe ist, aber sie tendiert schon immer mehr dahin. Im letzten Teil war ich noch hin und weg von Hananois Art um Hotaru zu werben, hier im zweiten Teil nimmt es gerade am Anfang aber doch so extreme Ausmaße an, dass leider doch das ein oder andere Mal Stalker-Vibes aufkamen. Es legte sich für mich dann wieder, zumal ich mir sagte, es ist als fiktional, aber irgendwie blieb immer ein wenig ein fader Beigeschmack. Allerdings gefällt mir einfach der Rest des Mangas so gut, dass es trotz allem ein Highlight war.
Der Zeichenstil gefiel mir wieder genauso gut wie schon in Band 1. Ich mag diese süßen großen Augen der weiblichen Proto und das verstrubbelt Haar und den verträumten Blick des männlichen Charakters. Obwohl hier eher wenig mit Details gearbeitet wird, gefiel mir das ganze und da bin ich sonst kein großer Fan von. Die Gestik und Mimik wurde aber so schön dargestellt, dass mir das schon fast allein reichte.
Ich werden definitiv mehr von Megumi Morino und der dritte Band dieser Reihe wird ebenfalls schnell gekauft, wenn er im August erscheint.
Story 4,0/5
Zeichenstil 5,0/5
Charaktere 5,0/5
Emotionen 5,0/5
Gesamt 5,0/5