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Yona

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Ein bestechender Roman über Gewalt, Korruption und Familiengeheimnisse, über Herkunft und Identitätssuche. Was, wenn der letzte Ort, der vielleicht noch Heimat werden könnte, durchdrungen ist von Korruption, Rassismus und Gewalt, ein Ort, an dem das Morden alltäglich geworden ist? Yona wächst allein bei ihrem Vater in einer Stadt in Deutschland auf, zu der beide nie gehören wollten. Nach dem mysteriösen Tod von Yonas Mutter war der Vater aus dem mittelamerikanischen Land geflohen, in dem Yona geboren wurde. Doch über das, was damals geschah, will er nicht sprechen. Als auch er stirbt, kurz vor Yonas Abiturprüfungen, hinterlässt er ihr einen Papierfetzen mit einem Doña A. Und so zieht Yona auf der Suche nach ihrer Herkunft von einer Fremde in die nächste, in ihre südamerikanische Geburtsstadt am Fuße eines aktiven Vulkans. Hier, wo der Kolonialismus an jeder Straßenecke sichtbar ist, obwohl es ihn doch nie gegeben haben soll, hat sich der Krieg in die Gesichter der Menschen eingeschrieben. Yona erstickt beinahe in der erdrückenden Schwüle und einer von Angst beherrschten Gesellschaft. Schon bald gerät sie in einen brutalen Strudel aus Bandenkriegen und Korruption. Obwohl sie versucht, ihre Schuldgefühle wie auch ihre Familiengeheimnisse von sich fernzuhalten, findet sie schließlich heraus, was einst mit ihrer Mutter geschah.

208 pages, Hardcover

Published March 18, 2021

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About the author

Nastasja Penzar

3 books1 follower

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for melodram.
143 reviews68 followers
April 8, 2021
„Du musst aufpassen, immer wenn sie versuchen, ein Wort zu zähmen, ist irgendwo ein Fluch versteckt.“
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Wie der Titel schon vermuten lässt, erzählt der Roman die Geschichte von Yona - einer jungen Frau, die nach dem Tod ihres Vaters in ihre südamerikanische Geburtsstadt zurückkehrt. Mit ungewissem Ziel, begibt sie sich auf eine unbekannte Reise durch ihre verschwommene Familiengeschichte.
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Sie lernt ihre Tante Doña kennen, bei der sie wohnen und ihre Gastfreundschaft genießen kann. Auf dem Weg zu ihr, wird sie bereits im Bus ausgeraubt. Sie muss nach und nach feststellen, dass die Schattenseiten der Großstadt mächtig sind und den Alltag dominieren. Bandenkriege, Drogengeschäfte, Gewaltverbrechen und Korruption gehören hier zum Leben dazu.
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Sie lässt sich treiben, wird Teil des Geschehens und gerät bald, auf der Suche nach Spuren ihrer Herkunft, selbst in den kriminellen Sog der Stadt hinein.
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Was wird Yona auf dieser Reise finden? Und was sucht sie eigentlich wirklich? Fest steht nur: „Die Geburt ist nicht der Anfang.“
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Nastasja Penzar lässt in ihrem Roman Vieles unausgesprochen. Einiges steht zwischen den Zeilen geschrieben und will vom Lesenden erkundet werden. Dabei lässt sie oft Gefühle und gekonnt eingesetzte Motive für sich sprechen. Die von Yona heraufbeschworenen Erinnerungen an den Vater werden wundervoll poetisch verarbeitet und beschrieben. Ein Roman der lange nachklingt, in den man sich einfühlen muss um alles aus ihm herauszuholen. Ein sehr intensives Leseerlebnis!
Profile Image for Hannes Spitz.
262 reviews4 followers
September 12, 2021
Ich bin von dem Buch total begeistert. Die expressionistische Sprache, die Geschichte der Selbstermächtigung der Protagonistin Yona, die Liebesgeschichte mit dem Mafiakiller Gato - super beeindruckend.
Die junge Frau Yona kommt aus Deutschland in ihr Geburtsland in Mittelamerika, auf der Suche nach ihrer Mutter und ihrer verborgenen Familiengeschichte. Die Autorin Nastasja Penzar benutzt eine sehr subjektive, kraftvolle Sprache. Aus dem Erleben der Hauptfigur entfaltet sich das kontrastreiche Bild einer Gesellschaft, die von Gewalt der Straßenbanden und des Drogenkrieges geprägt ist. Die Mutter ist indianischer Abstammung, im Buch wird sie als "India", weiblicher Indio beschrieben. Warum spricht der deutsche Vater nie über seine Frau? Kann Yona das Schweigen brechen?
Profile Image for Eleonora.
13 reviews1 follower
February 11, 2025
Die Protagonistin erschien für mich recht charakterlos, das Buch behandelt zwar ein spannendes Thema, kratzt jedoch nur an der Oberfläche.
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