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Die Pension der gebrochenen Herzen
Max, Paul, Simon, Fabrizio und Theo wird kurz hintereinander von ihren Frauen der Laufpass gegeben. Nach und nach ziehen sie alle in eine alte Schule in Paris ein, die Max gerade zu einer Pension umbaut. Als Mitbewohner gegen ihren Willen läuft das Zusammenleben im Alltag nicht immer reibungslos, doch die fünf raufen sich zusammen und bei gemeinsamen Ausflügen und Gesprächen über Frauen und Gefühle gewinnen sie neue Einsichten in das Beziehungsleben. Ihre Welt ist in sich zusammengefallen. Wird es ihnen gelingen, eine neue zu erfinden? Eines ist sicher: Auf die Liebe werden sie nie verzichten.
224 pages, Hardcover
Published May 24, 2021
About the author
Karine Lambert
34 books19 followersKarine Lambert est une photographe belge. Ses clichés sont de minuscules instants essentiels : éclats de rire, de sensualité, de fragilité, de vérité. Dévoreuse de livres, elle a toujours rêvé de partager sa passion pour les mots. D’une façon ou d’une autre, avec des images ou des phrases, elle raconte ce qui la touche.
L’immeuble des femmes qui ont renoncé aux hommes a remporté en 2014 le Prix Saga Café qui couronne le meilleur premier roman belge. Il est également en cours de traduction en plusieurs langues étrangères.
Karine habite Bruxelles.
L’immeuble des femmes qui ont renoncé aux hommes a remporté en 2014 le Prix Saga Café qui couronne le meilleur premier roman belge. Il est également en cours de traduction en plusieurs langues étrangères.
Karine habite Bruxelles.
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Community Reviews
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
May 21, 2026
Feminismus? Nein danke!
Max und seine Jugendliebe können keine Kinder bekommen und stecken nun ihre ganze Leidenschaft in die alte Schule in Paris, die sie als Pension umbauen möchten, bis Louise ihm alles vor die Füße wirft und geht. Kurz darauf wird Paul von seiner großen Liebe rausgeschmissen, weil er sie betrogen hat und zieht bei Max ein. Später folgen noch Simon, Fabrizio und Théo, die ebenfalls von ihren Frauen bzw. Freundinnen verlassen wurden und tief verletzt sind. Gemeinsam helfen sie Max bei der Renovierung, stoßen aber auch oft aufgrund ihrer unterschiedlichen Charaktere aneinander an. Einige von ihnen möchten die große Liebe zurückgewinnen, der Rest der fünf verlassenen Männer kann sich nur die Wunden lecken.
Ich habe hier eine humorvolle Geschichte über die fünf Männer erwartet, wie sie versuchen ihre gebrochenen Egos wieder aufzupolieren, ihre verlorene Beziehung und Verhalten analysieren und vielleicht sogar die jeweilige Frau zurückerobern wollen. Mit jeder Seite hatte ich aber das Gefühl, dass die Männer nur in ihrem Ego verletzt sind und sich wenig für die Fehler in der Beziehung oder die Wünsche der Frauen interessieren. Sie mögen Frauen, sind teilweise noch in die eigene verliebt, aber sehr passiv, wenn es darum geht die Beziehung zu kitten. Erst am Ende wird die vergangene Beziehung hinterfragt, die Erkenntnisse kommen aber aus dem Nichts. Im Buch gibt es keine Entwicklung bezüglich ihrer Liebesbeziehungen. Trotzdem ist es stets kurzweilig zu lesen, weil in der Pension einiges drunter und drüber geht, die Männer lustige Dinge zusammen erleben und die/der Leser/in Einblicke in die Vergangenheit der Männer, und damit auch ihren Beziehungen und den Trennungsgrund, erhält.
"Das Leben ist voller kleiner Risse. Ohne dass man es merkt, werden sie mit der Zeit immer tiefer.", S. 87
Der größte Kritikpunkt an dem Buch ist, dass die Fünf oft sehr frauenfeindlich und anti-feministisch denken. Sie sind gekränkt in ihrem Ego, in ihrer Männlichkeit. „Ich bin ein Mann. Ich bekomme einen Ständer, also bin ich. Ich denke, also lebe ich“ (Fabrizio, S. 72). Die Männer sind gekränkt, dass die Frauen nicht auf sie angewiesen sind und eigenständig ihr Leben weiterführen, zwar verletzt, aber ohne ihnen hinterherzutrauern. Blöderweise gibt es auch genug Sextoys, wodurch die Männer befürchten gänzlich überflüssig geworden zu sein. „Als Jungs haben sie alle bei jeder Gelegenheit masturbiert. Entdeckung, Erforschung, Verheißung: Heute fühlt es sich an wie eine Strafe, auf diese eine Variante reduziert zu werden“ (S. 77). Wenn wir schon beim Thema sind: Paul wird rausgeschmissen, weil er seine Frau immer und immer wieder betrügt. Versteht er aber nicht, da er jedes „Maschinchen“ nur einmal trifft, nicht einmal den Namen kennt und ja nur seine Frau über alles liebt – ist ja eigentlich gar kein Betrug, denkt Paul. Tja, sein patriarchalisches und sexistisches Verhalten hat sie aber verletzt. Fabrizio beispielsweise wurde rausgeschmissen, weil seine Freundin ihn erst heiraten möchte, wenn er mit einem Putzlappen umgehen kann. Statt es zu erlernen, macht er sich mit seinen neugewonnen Freunden darüber lustig, dass sie mit ihrem Feminismus übertreibt. Ich frage mich, was an dem gerechten Aufteilen der Haushaltspflichten heutzutage noch so erschreckend ist. Einige Textstellen und Ansichten in diesem Buch haben mir den Atem geraubt und wütend gemacht. Und die Geschichte hat auch noch eine Frau geschrieben…
Andererseits akzeptiert Max aber gleichgeschlechtliche Liebe und die Männer haben sich darüber unterhalten, dass Frauen „nicht mit einem Wasch-, Spül- oder Koch-Gen auf die Welt“ kommen und sie „es genauso unangenehm wie Männer“ (S. 136) fänden. Auch wenn die eigenen Frauen und Freundinnen sie tief verletzt haben, haben die Fünf der Allgemeinheit der Frauen nicht abgeschworen und mögen diese immer noch. Dies kommt in einem offenen Brief an alle Frauen zum Ausdruck, der mir überraschenderweise wirklich gut gefallen hat. Der beste Punkt an dieser Geschichte! Leider sind die frauenfeindlichen Aussagen nicht nur von einem Protagonisten, der lernen müsste anders zu denken oder sich damit abzufinden, dass einige Frauen fortschrittlicher werden und das Patriachat durchbrechen, wodurch sie einfach keine geeignete Partnerin für ihn wären. Das hätte mir allerdings mehr zugesagt, mit einer schönen Selbsterkenntnis am Ende.
Fazit:
„Die Pension der gebrochenen Herzen“ ist eine sehr kurzweilige und zuweilen auch unterhaltsame Geschichte über die fünf Männer, die alle verlassen wurden und nun darunter leiden. Leider gibt es wenig Entwicklung in ihrem Liebesleben und zum Schluss kommen die Erkenntnisse aus dem Nichts. Sehr gestört hat mich, dass die Männer oft sehr frauenfeindlich sind, in dem sie kaum Verständnis für deren Wünsche zeigen und über Feminismus herziehen. Ich würde dieses Buch weder Frauen empfehlen, weil diese nur verletzt werden, weil sie eigenständig und gleichberechtigt leben wollen, noch Männern, da diese womöglich noch den Eindruck gewinnen, es sei okay so sexistisch zu denken. Von der Autorin bin ich schönere und gefühlvollere Geschichten gewohnt!
(2021)
Max und seine Jugendliebe können keine Kinder bekommen und stecken nun ihre ganze Leidenschaft in die alte Schule in Paris, die sie als Pension umbauen möchten, bis Louise ihm alles vor die Füße wirft und geht. Kurz darauf wird Paul von seiner großen Liebe rausgeschmissen, weil er sie betrogen hat und zieht bei Max ein. Später folgen noch Simon, Fabrizio und Théo, die ebenfalls von ihren Frauen bzw. Freundinnen verlassen wurden und tief verletzt sind. Gemeinsam helfen sie Max bei der Renovierung, stoßen aber auch oft aufgrund ihrer unterschiedlichen Charaktere aneinander an. Einige von ihnen möchten die große Liebe zurückgewinnen, der Rest der fünf verlassenen Männer kann sich nur die Wunden lecken.
Ich habe hier eine humorvolle Geschichte über die fünf Männer erwartet, wie sie versuchen ihre gebrochenen Egos wieder aufzupolieren, ihre verlorene Beziehung und Verhalten analysieren und vielleicht sogar die jeweilige Frau zurückerobern wollen. Mit jeder Seite hatte ich aber das Gefühl, dass die Männer nur in ihrem Ego verletzt sind und sich wenig für die Fehler in der Beziehung oder die Wünsche der Frauen interessieren. Sie mögen Frauen, sind teilweise noch in die eigene verliebt, aber sehr passiv, wenn es darum geht die Beziehung zu kitten. Erst am Ende wird die vergangene Beziehung hinterfragt, die Erkenntnisse kommen aber aus dem Nichts. Im Buch gibt es keine Entwicklung bezüglich ihrer Liebesbeziehungen. Trotzdem ist es stets kurzweilig zu lesen, weil in der Pension einiges drunter und drüber geht, die Männer lustige Dinge zusammen erleben und die/der Leser/in Einblicke in die Vergangenheit der Männer, und damit auch ihren Beziehungen und den Trennungsgrund, erhält.
"Das Leben ist voller kleiner Risse. Ohne dass man es merkt, werden sie mit der Zeit immer tiefer.", S. 87
Der größte Kritikpunkt an dem Buch ist, dass die Fünf oft sehr frauenfeindlich und anti-feministisch denken. Sie sind gekränkt in ihrem Ego, in ihrer Männlichkeit. „Ich bin ein Mann. Ich bekomme einen Ständer, also bin ich. Ich denke, also lebe ich“ (Fabrizio, S. 72). Die Männer sind gekränkt, dass die Frauen nicht auf sie angewiesen sind und eigenständig ihr Leben weiterführen, zwar verletzt, aber ohne ihnen hinterherzutrauern. Blöderweise gibt es auch genug Sextoys, wodurch die Männer befürchten gänzlich überflüssig geworden zu sein. „Als Jungs haben sie alle bei jeder Gelegenheit masturbiert. Entdeckung, Erforschung, Verheißung: Heute fühlt es sich an wie eine Strafe, auf diese eine Variante reduziert zu werden“ (S. 77). Wenn wir schon beim Thema sind: Paul wird rausgeschmissen, weil er seine Frau immer und immer wieder betrügt. Versteht er aber nicht, da er jedes „Maschinchen“ nur einmal trifft, nicht einmal den Namen kennt und ja nur seine Frau über alles liebt – ist ja eigentlich gar kein Betrug, denkt Paul. Tja, sein patriarchalisches und sexistisches Verhalten hat sie aber verletzt. Fabrizio beispielsweise wurde rausgeschmissen, weil seine Freundin ihn erst heiraten möchte, wenn er mit einem Putzlappen umgehen kann. Statt es zu erlernen, macht er sich mit seinen neugewonnen Freunden darüber lustig, dass sie mit ihrem Feminismus übertreibt. Ich frage mich, was an dem gerechten Aufteilen der Haushaltspflichten heutzutage noch so erschreckend ist. Einige Textstellen und Ansichten in diesem Buch haben mir den Atem geraubt und wütend gemacht. Und die Geschichte hat auch noch eine Frau geschrieben…
Andererseits akzeptiert Max aber gleichgeschlechtliche Liebe und die Männer haben sich darüber unterhalten, dass Frauen „nicht mit einem Wasch-, Spül- oder Koch-Gen auf die Welt“ kommen und sie „es genauso unangenehm wie Männer“ (S. 136) fänden. Auch wenn die eigenen Frauen und Freundinnen sie tief verletzt haben, haben die Fünf der Allgemeinheit der Frauen nicht abgeschworen und mögen diese immer noch. Dies kommt in einem offenen Brief an alle Frauen zum Ausdruck, der mir überraschenderweise wirklich gut gefallen hat. Der beste Punkt an dieser Geschichte! Leider sind die frauenfeindlichen Aussagen nicht nur von einem Protagonisten, der lernen müsste anders zu denken oder sich damit abzufinden, dass einige Frauen fortschrittlicher werden und das Patriachat durchbrechen, wodurch sie einfach keine geeignete Partnerin für ihn wären. Das hätte mir allerdings mehr zugesagt, mit einer schönen Selbsterkenntnis am Ende.
Fazit:
„Die Pension der gebrochenen Herzen“ ist eine sehr kurzweilige und zuweilen auch unterhaltsame Geschichte über die fünf Männer, die alle verlassen wurden und nun darunter leiden. Leider gibt es wenig Entwicklung in ihrem Liebesleben und zum Schluss kommen die Erkenntnisse aus dem Nichts. Sehr gestört hat mich, dass die Männer oft sehr frauenfeindlich sind, in dem sie kaum Verständnis für deren Wünsche zeigen und über Feminismus herziehen. Ich würde dieses Buch weder Frauen empfehlen, weil diese nur verletzt werden, weil sie eigenständig und gleichberechtigt leben wollen, noch Männern, da diese womöglich noch den Eindruck gewinnen, es sei okay so sexistisch zu denken. Von der Autorin bin ich schönere und gefühlvollere Geschichten gewohnt!
(2021)
June 17, 2021
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich vor allem mit seinem tollen Cover auf sich aufmerksam gemacht. Darüber hinaus bin ich ein großer Fan von Büchern, die in WG’s ihre Handlung haben. Daher war ich nach dem Lesen des Klappentextes sofort Feuer und Flamme.
Leider konnte mich der Schreibstil von Karine Lambert nicht so ganz überzeugen. Mir waren die Kapitel zu kurz und abgehackt. Ich hatte nicht die Möglichkeit, in der Geschichte abzutauchen und mit den fünf Männern mitzuleben, sondern habe alles sehr distanziert beobachtet.
Auch hatte ich große Probleme, mich mit den fünf sehr unterschiedlichen Männern näher anzufreunden. Bis auf Paul waren sie mir zwar alle irgendwie sympathisch, aber die tiefe Verbundenheit, die ich in Büchern so gerne mit den Charakteren erlebe, ist hier leider ausgeblieben. Dies schiebe ich auch zu großen Teilen auf die stellenweise sehr seltsamen Themen, über die sich die Protagonisten unterhalten. Oft habe ich mich gefragt, warum die Autorin solche Ansichten in ihrem Buch breit tritt und konnte mir ein ausgeprägtes Augenrollen nicht verkneifen.
Auch dem Ende stehe ich ein wenig zwiegespalten gegenüber, denn es konnte mich nicht wirklich glücklich machen. Ich war zwar mit dem Verlauf der Dinge zufrieden, aber mir ging alles viel zu schnell. Darüber hinaus war mir das Weihnachtsfest, das die fünf zusammen auf die Beine gestellt haben, für all die Ansichten, die sie bisher geteilt haben, zu „perfekt“ und auch irgendwie zu weiblich. Dennoch hat es mir irgendwie gefallen, dabei zuzusehen, wie jeder der fünf Männer sich in der Pension immer wohler fühlt. Auch die Entwicklungen, die sie durchlaufen, die ich aber gerne viel intensiver miterlebt hätte, waren sehr interessant und an manchen Stellen wirklich rührend. Auch mit Paul war ich am Ende des Buches versöhnt. Dennoch wird es wohl nicht eines meiner Lieblingsbücher werden …
Mein Fazit:
„Die Pension der gebrochenen Herzen“ von Karine Lambert verspricht eine wunderbare Idee, die meine Erwartungen leider nicht so ganz erfüllen konnte. Ich habe das Buch gerne gelesen, denn es geht um Neuanfänge, Freundschaften und das Entdecken neuer Blickwinkel. Allerdings hat mich der Schreibstil nicht ganz glücklich gemacht.
Dieses Buch hat mich vor allem mit seinem tollen Cover auf sich aufmerksam gemacht. Darüber hinaus bin ich ein großer Fan von Büchern, die in WG’s ihre Handlung haben. Daher war ich nach dem Lesen des Klappentextes sofort Feuer und Flamme.
Leider konnte mich der Schreibstil von Karine Lambert nicht so ganz überzeugen. Mir waren die Kapitel zu kurz und abgehackt. Ich hatte nicht die Möglichkeit, in der Geschichte abzutauchen und mit den fünf Männern mitzuleben, sondern habe alles sehr distanziert beobachtet.
Auch hatte ich große Probleme, mich mit den fünf sehr unterschiedlichen Männern näher anzufreunden. Bis auf Paul waren sie mir zwar alle irgendwie sympathisch, aber die tiefe Verbundenheit, die ich in Büchern so gerne mit den Charakteren erlebe, ist hier leider ausgeblieben. Dies schiebe ich auch zu großen Teilen auf die stellenweise sehr seltsamen Themen, über die sich die Protagonisten unterhalten. Oft habe ich mich gefragt, warum die Autorin solche Ansichten in ihrem Buch breit tritt und konnte mir ein ausgeprägtes Augenrollen nicht verkneifen.
Auch dem Ende stehe ich ein wenig zwiegespalten gegenüber, denn es konnte mich nicht wirklich glücklich machen. Ich war zwar mit dem Verlauf der Dinge zufrieden, aber mir ging alles viel zu schnell. Darüber hinaus war mir das Weihnachtsfest, das die fünf zusammen auf die Beine gestellt haben, für all die Ansichten, die sie bisher geteilt haben, zu „perfekt“ und auch irgendwie zu weiblich. Dennoch hat es mir irgendwie gefallen, dabei zuzusehen, wie jeder der fünf Männer sich in der Pension immer wohler fühlt. Auch die Entwicklungen, die sie durchlaufen, die ich aber gerne viel intensiver miterlebt hätte, waren sehr interessant und an manchen Stellen wirklich rührend. Auch mit Paul war ich am Ende des Buches versöhnt. Dennoch wird es wohl nicht eines meiner Lieblingsbücher werden …
Mein Fazit:
„Die Pension der gebrochenen Herzen“ von Karine Lambert verspricht eine wunderbare Idee, die meine Erwartungen leider nicht so ganz erfüllen konnte. Ich habe das Buch gerne gelesen, denn es geht um Neuanfänge, Freundschaften und das Entdecken neuer Blickwinkel. Allerdings hat mich der Schreibstil nicht ganz glücklich gemacht.
July 21, 2021
Erster Eindruck:
Das Cover gefällt mir richtig gut, in Verbindung mit dem Titel "Die Pension der gebrochenen Herzen" lässt es auf eine ironische, humorvolle und trotzdem etwas tiefgründige Geschichte schließen. Der Klappentext trägt ebenfalls zu diesem Eindruck bei.
Die Figuren:
Die fünf Männer, die in der halb fertigen Pension wohnen, sind sehr unterschiedlich. Nicht nur ihr Aussehen und ihr Alter trennen sie, sondern auch ihre verschiedenen Geschichten und die Gründe, weshalb sie gerade ohne ihre Liebste dastehen. Nicht alle der Figuren waren mir sympathisch, aber trotzdem mochte ich sie am Ende doch irgendwie.
Die Geschichte:
Die Geschichten der einzelnen Männer konnte ich mir bildlich vorstellen, sie waren ungeschönt und aus dem Leben gegriffen, es wurden einige wichtige Themen angeschnitten und es war unterhaltsam dargestellt. Nicht alles konnte ich vollständig nachvollziehen, aber das hat mich auch nicht gestört, da es einfach um verschiedene Ansichten ging und nicht darum, dass man sich in allem selbst entdeckt.
Fazit:
Ich kann dieses Buch empfehlen, die 221 Seiten kann man mühelos in einem Rutsch durchlesen und hat nicht das Gefühl etwas Wesentliches zu verpassen. Schön fand ich auch, dass so viele Eindrücke, Ansichten und Gefühle rund um das Thema der Liebe verarbeitet wurden.
Das Cover gefällt mir richtig gut, in Verbindung mit dem Titel "Die Pension der gebrochenen Herzen" lässt es auf eine ironische, humorvolle und trotzdem etwas tiefgründige Geschichte schließen. Der Klappentext trägt ebenfalls zu diesem Eindruck bei.
Die Figuren:
Die fünf Männer, die in der halb fertigen Pension wohnen, sind sehr unterschiedlich. Nicht nur ihr Aussehen und ihr Alter trennen sie, sondern auch ihre verschiedenen Geschichten und die Gründe, weshalb sie gerade ohne ihre Liebste dastehen. Nicht alle der Figuren waren mir sympathisch, aber trotzdem mochte ich sie am Ende doch irgendwie.
Die Geschichte:
Die Geschichten der einzelnen Männer konnte ich mir bildlich vorstellen, sie waren ungeschönt und aus dem Leben gegriffen, es wurden einige wichtige Themen angeschnitten und es war unterhaltsam dargestellt. Nicht alles konnte ich vollständig nachvollziehen, aber das hat mich auch nicht gestört, da es einfach um verschiedene Ansichten ging und nicht darum, dass man sich in allem selbst entdeckt.
Fazit:
Ich kann dieses Buch empfehlen, die 221 Seiten kann man mühelos in einem Rutsch durchlesen und hat nicht das Gefühl etwas Wesentliches zu verpassen. Schön fand ich auch, dass so viele Eindrücke, Ansichten und Gefühle rund um das Thema der Liebe verarbeitet wurden.
November 28, 2021
Ich fand die Idee des Buches unheimlich interessant: Endlich mal ein Buch über die Sicht der Männer.
Schon das Cover hat mich echt angesprochen und Karine Lambert hat in mir Hoffnungen auf einen ungewöhnlichen Roman geweckt.
Die einzigartige Idee fünf Männer mit Liebeskummer aufeinandertreffen und zusammen wohnen zu lassen wirkt schon sehr unrealistisch, aber die Autorin hat es geschafft, es trotzdem faszinierend und angenehm zu beschreiben. Ihr mehr oder weniger harmonisches Zusammenleben ist sehr detailreich und persönlich dargestellt - man ist wirklich in jeglichen seltsamen Situationen mit dabei und erfährt die intimsten Gedanken der Protagonisten. Sie alle wollen sich neu erfinden, ihr Leben neu ausrichten und stecken mitten in ihrer Midlifecrisis.
Von jedem Typ Mann ist einer mit dabei und doch kommt keiner besonders gut dabei weg: zu faul, zu arrogant, zu schnell über die Liebe hinweg, … und auch die Frauen handeln nicht unbedingt so, wie man es erwartet.
Leider bleiben die Beziehungen auch alle ein bisschen auf der Strecke und die Probleme werden nur an der Oberfläche behandelt.
Grundsätzlich war es ein erfrischend unterhaltsamer, aber doch sehr klischeehafter Roman, der mich zwar gut unterhalten, aber nicht unbedingt alle Erwartungen erfüllt hat.
⭐️⭐️⭐️✨/5
Schon das Cover hat mich echt angesprochen und Karine Lambert hat in mir Hoffnungen auf einen ungewöhnlichen Roman geweckt.
Die einzigartige Idee fünf Männer mit Liebeskummer aufeinandertreffen und zusammen wohnen zu lassen wirkt schon sehr unrealistisch, aber die Autorin hat es geschafft, es trotzdem faszinierend und angenehm zu beschreiben. Ihr mehr oder weniger harmonisches Zusammenleben ist sehr detailreich und persönlich dargestellt - man ist wirklich in jeglichen seltsamen Situationen mit dabei und erfährt die intimsten Gedanken der Protagonisten. Sie alle wollen sich neu erfinden, ihr Leben neu ausrichten und stecken mitten in ihrer Midlifecrisis.
Von jedem Typ Mann ist einer mit dabei und doch kommt keiner besonders gut dabei weg: zu faul, zu arrogant, zu schnell über die Liebe hinweg, … und auch die Frauen handeln nicht unbedingt so, wie man es erwartet.
Leider bleiben die Beziehungen auch alle ein bisschen auf der Strecke und die Probleme werden nur an der Oberfläche behandelt.
Grundsätzlich war es ein erfrischend unterhaltsamer, aber doch sehr klischeehafter Roman, der mich zwar gut unterhalten, aber nicht unbedingt alle Erwartungen erfüllt hat.
⭐️⭐️⭐️✨/5
Displaying 1 - 4 of 4 reviews





