Der Zeit enthoben sein - wer würde davon nicht träumen? Mit diesen Geschichten gelingt es federleicht, denn sie setzen die Uhr außer Kraft: Da gibt es Glücksoasen, Sonnenjahre und eine fünfte Jahreszeit. Eine Extremtour ans Kap Hoorn und Eskapaden auf der Parkbank. Ja selbst ein Sommerlager auf der Marihuanaplantage. Es schenken überraschende Lesemomente: Erling Kagge, T. C. Boyle und Kurt Tucholsky, Isabelle Autissier, George Orwell, Jorge Luis Borges, Martin Suter und viele mehr. Mit einer exklusiven Geschichte von Grégoire Hervier
Donald Richard DeLillo is an American novelist, short story writer, playwright, screenwriter and essayist. His works have covered subjects as diverse as television, nuclear war, the complexities of language, art, the advent of the Digital Age, mathematics, politics, economics, and sports. DeLillo was already a well-regarded cult writer in 1985, when the publication of White Noise brought him widespread recognition and the National Book Award for fiction. He followed this in 1988 with Libra, a novel about the Kennedy assassination. DeLillo won the PEN/Faulkner Award for Mao II, about terrorism and the media's scrutiny of writers' private lives, and the William Dean Howells Medal for Underworld, a historical novel that ranges in time from the dawn of the Cold War to the birth of the Internet. He was awarded the 1999 Jerusalem Prize, the 2010 PEN/Saul Bellow Award for Achievement in American Fiction in 2010, and the 2013 Library of Congress Prize for American Fiction. DeLillo has described his themes as "living in dangerous times" and "the inner life of the culture." In a 2005 interview, he said that writers "must oppose systems. It's important to write against power, corporations, the state, and the whole system of consumption and of debilitating entertainments... I think writers, by nature, must oppose things, oppose whatever power tries to impose on us."
In "Auszeit - endlich einmal nichts" entdeckt man in einem Auszug aus Juli Zehs Nullzeit in den Tiefen des Meeres ein Schiffswrack, träumt mit dem Flugbegleiter von Julio Cortázar vom Besuch einer einsamen Insel, die dieser immer wieder aus dem Fenster des Flugzeugs erspäht, fröhnt mit Jean-Jaques Rousseau auf einer einsamen Insel dem Müßiggang und lauscht dem Plädoyer Erling Kagges für das Gehen („zu gehen verschafft ein Gefühl der Freiheit“). Auch die anderen Geschichten sind geprägt vom Fernweh nach unbekannten Orten, aufregenden Abenteuern und intensiven Momenten. Die Auswahl ist gut mit einer einzigen Ausnahme: D. H. Lawrences „Sonne“ mit knapp 40 Seiten (kann mir irgendjemand den Sinn dieser Kurzgeschichte erklären? Ist er Sonnenabeter oder Breatharianer?) waren für mich verschwendete Lesezeit. Ansonsten kann ich das Büchlein guten Gewissens für eine kleine literarische Auszeit empfehlen.
So ein tolles Buch mit so tollen Geschichten, die eine perfekte Auszeit vom Alltag bringen. Auch toll, um neue Bücher und Geschichten zu entdecken. Nullzeit und Herz auf Eis möchte ich auf jeden Fall lesen, und einige andere Geschichten sind auch schon auf der Wunschliste!
Es waren 2, 3 sehr gute Kurzgeschichten drin, leider war der Großteil aber nichts für mich. Ich habe nicht wirklich verstanden, was manche Geschichten mit Auszeit zu tun haben sollten. Das Buch hat mich aber so auf neue Autoren gebracht, von denen ich mehr lesen möchte.