Julie Dubois entführt mit ihrem ersten Roman um die deutsch-französische Kommissarin Marie Mercier in das zauberhafte Périgord, Frankreichs Feinschmeckerparadies. Im malerischen Saint-André-du-Périgord hat Marie Mercier einst unbeschwerte Sommerferien auf dem Bauernhof ihrer Großeltern verbracht. Nun hat die Pariser Kommissarin den Hof geerbt und plant eine Auszeit. Dass nebenan ihre lebensfrohe Großtante Léonie wohnt, eine begnadete Köchin, wärmt ihr Herz. Doch kurz nach Maries Ankunft trübt der mysteriöse Tod eines Bikers aus Bordeaux die Idylle. Das Opfer hatte eine Liaison mit der begehrten Dorfschönheit Hélène, und der zuständige Kommissar Michel Leblanc vermutet Mord aus Eifersucht. Marie hat allerdings einen anderen Verdacht - und ein Problem: Es ist der Fall von Leblanc, der das genauso sieht. Als eine überraschende Entdeckung ein neues Licht auf die Tat wirft, hat das ungeahnte Folgen ...
Ich hatte erwartet, dass dieses Buch 4 Sterne bekommen würde. Ihr wisst schon, wenn ein Buch entspannend ist und doch eine Spannungskurve hat, die einem bei der Stange hält. Ich dachte, dass dieser Krimi mir eine angenehme Zeit geben würde, aber mehr auch nicht. Letztlich war dieser Krimi aber seit längerer Zeit das erste Buch, welches mich wirklich dazu motivierte zu lesen und daher gibt es auch 5 Sterne.
Der Krimi ist für mich die perfekte Mischung aus einem Wohlfühlroman und einem Krimi. Sympathische Charaktere, Essen, ein schöner Ort und ein Gemeinschaftsgefühl geben ihm die Wohlfühlnote, während der Krimi mit einigen Wendungen aufwarten kann.
Die Charaktere dieses Krimis sind sehr liebeswert und ich würde mich sehr freuen mit ihnen auch in kommenden Büchern Verbrechen aufzuklären. Sogar die Alleingänge der Protagonistin fand ich in diesem Krimi glaubwürdig.
- Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt -
Perfekt für den Sommer! Ein leichter, gemütlicher Krimi mit viel Humor und sehr viel Essen. Also mit leerem Magen sollte man das Buch nicht lesen ;) Ich fand den Krimi wirklich gut, die Auflösung war nicht allzu offensichtlich und es gab auch ein paar spannende Wendungen. Hat Spaß gemacht in Saint-André-du-Périgord.
netter Krimi mit liebenswerten und glaubwürdig durchdachten Charakteren. Ein paar Schmunzler sind mir auch ausgekommen - vor allem wegen Augustine. Ein bisschen Spannung ist auch dabei. Alles in allem also eine runde Sache.
Ein charmanter Krimi, der Urlaubsgefühle weckt gespickt mit ein wenig Romantik. Der Ausflug ins französische Périgord hat mir gut gefallen und war für mich genau richtig für eine entspannte, aber doch spannende Urlaubslektüre. Einzig auf mein Hüftgold dürfte sich dieses Buch ein wenig negativ ausgewirkt haben, denn die erwähnten Gerichte und Leckereien verführen zwischendurch, sich nebenher ein wenig kulinarisch zu verwöhnen.
Die Geschichte fängt gemütlich an und wir lernen peu à peu die Protagonistin und weitere wichtige Charaktere kennen. Ebenso die Gegend und wieso eine Kommissarin, die besagte Protagonistin Marie Mercier, aus Paris auf dem Land gelandet ist und sich eigentlich eine Pause gönnen möchte.
Es dauert nicht lange, bis der erwähnte Mord geschieht und schon scheint es mit der Ruhe und Beschaulichkeit in dem kleinen Ort Saint André vorbei zu sein. Natürlich hält sich Marie aus den Ermittlungen nicht raus, denn neben der gewohnten beruflichen Neugier betrifft der Mord Menschen, die ihr sehr am Herzen liegen und die sie schon seit ihrer Kindheit kennt. Zudem findet sie den hiesigen Kommissar auf persönlicher Ebene nicht uninteressant. Welche ein Glück, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht.
Trotzdem bleibt die mögliche Romanze dezent im Hintergrund und alles dreht sich um die Menschen des kleinen Dorfes, dem Mordfall und immer wieder auch den leckeren Spezialitäten. Ja, das lenkte zwischendurch ein wenig ab. Aber letztendlich war das schon in Ordnung, denn die Autorin führte recht bald wieder zum Kriminalfall zurück.
Eigentlich schreitet die Geschichte von Tag zu Tag zwar gemütlich, aber nicht langweilig voran. Man rätselt mit; manches ist ein wenig unerwartet und manches ist ein wenig eindeutiger. Schließlich hat man irgendwann eine eigene Theorie, wer der Mörder sein könnte und somit steigt auch in dieser Hinsicht die Spannung, ob man mit der Vermutung wohl richtig liegt.
Der Schreibstil und auch die Geschichte motivierten mich, dran zu bleiben und kontinuierlich weiter zu lesen. Es mag zwar der erste Roman von Julie Dubois sein, aber ich hoffe, dass wir noch mehr von ihr zu lesen bekommen und erfahren, wie es mit Marie Mercier weiter geht.
Marie Mercier hat in Saint-André-de-Périgord das Haus ihrer Großmutter geerbt. Daher hat sie beschlossen sich ein Jahr Auszeit von ihrer Arbeit als Commissaire in Paris zu nehmen und diese Zeit zu nutzen das Haus herzurichten und etwas Abstand zu gewinnen. Zusammen mit ihrer Großtanten Léonie kocht sie und versucht das Leben zu genießen, doch als ein Mord passiert kann sie nicht aus ihrer Haut und fängt an zu ermitteln. Allerdings kommt sie dabei dem zuständigen Commissaire Michel Leblanc ziemlich in die Quere. Glücklicherweise kann dieser aber gut mir der Situation umgehen und sieht auch die Vorteile.
Trüffelgold ist der erste Band einer Reihe um Marie Mercier und spielt im Périgord. Man merkt der Autorin die Liebe zu diesem Landstrich und zu der Lebensart dort an. Das Thema Essen spielt eine ganz große Rolle neben den Ermittlungen. Der Fall an sich ist ziemlich verzwickt und auch als Leser rätselt man lange, was da wohl genau passiert ist. Die deutsch-französische Herkunft Maries ist immer wieder ein Thema, eigentlich gehört sie zum Dorf, da sie viele Sommer bei ihrer Großmutter verbracht hat, aber irgendwie gehört sie auch wieder nicht dazu. Mir hat diese Ambivalenz recht gut gefallen. Gut gelöst fand ich die Spannung zwischen Michel Leblanc und Marie. Einerseits gefällt ihm Marie, andererseits nervt sie ihn auch immer wieder mit Alleingängen, die teilweise nicht ganz ungefährlich sind. Es ist aber von Anfang an erkennbar, dass die beiden eigentlich eine gute Kombination sind.
Mir hat das Buch gut gefallen. Es bietet die richtige Mischung aus spannendem Kriminalfall und beschaulichem Provinzleben. Und die Beschreibung der Mahlzeiten macht Appetit auf die dortige Küche. Von daher würde ich mich freuen wenn es auch in Zukunft weitere Bücher über Marie und Michel geben würde.
Marie Merciers Großmutter ist gestorben und so nimmt sie ein Sabbatjahr und geht von Paris in die Provinz, nach Saint-Andre-de-Perigord. Hier hat sie sich in der Kindheit aufgehalten und kennt viele Menschen und lebt bei ihrer Großtante Leonie und Georges, dem Mann für alles. In Paris war Marie Polizistin und im Perigord will sie eine Auszeit nehmen. Doch auch hier wird sie mit einem Mord konfrontiert. Es ist Franck Girard der erschossen im Wald liegt. Der Tote ist der Liebhaber von Helene, ihrer Jugendfreundin. Einen Verdächtigen gibt es auch schon, Phillipe, der in Helene verliebt ist. Doch war er es wirklich, Marie hat so ihre Zweifel. Doch eigentlich hat sie keine Befugnis, da sie nicht im Dienst ist. Kommissar Leblanc aus Perigueux ist auch nicht begeistert. Das Marie ihre eigenen Wege geht. Doch allmählich wird deutlich das Franck einen ganz anderen Gedanken hatte. Denn er hat den Verkauf eines Hauses auf seiner Seite angeboten, das Haus von Madame Durand, das auf seiner Seite als Trüffelgold angeboten wird. Außerdem taucht noch eine unbekannte Frau im Perigord auf. Ob sie irgendetwas mit dem Fall zu tun hat. Als diese Frau tot aufgefunden wurde, wird die Geschichte noch undurchschaubarer. Aber Marie und Kommissar sind dem Täter auf der Spur. Interessantes Thema, das in diesem Krimi aus dem Perigord verarbeitet worden ist. Auch die Überschrift des Buches verwirrt zwar im ersten Moment, was haben die Trüffel in der Geschichte verloren, doch bald wird klar, was das Trüffelgold ist. Das Wortspiel weist auf die Besonderheiten der Region hin, die kulinarischen sowie die schönen Immobilien, die Im Perigord zu Hause sind. Rund um diese beiden Besonderheiten ist dieser Krimi sehr elegant gestrickt worden. Dazu tragen auch die beiden Hauptfiguren bei. Marie und Leblanc. Marie ein Vollblutpolizistin, die hier zu Hause ist und natürlich die Verdächtigen mit ihren eigenen Augen beleuchtet und auch gerne mal Alleingänge unternimmt, die Kommissar Leblanc natürlich nicht Recht sind. Das sich diese beiden Figuren im Laufe der Handlung annähern liegt auf der Hand. Diese Beiden verfolgen den kriminalistischen Strang dieses Krimis und Leonie, die Großtante von Marie ist für den kulinarischen Part zuständig. Natürlich ist die Verbindung dieser beiden Part sehr eng. Der Spannungsbogen in diesem Krimi ist sehr gut aufgebaut und zeugt auch die Verzwicktheit von Ermittlungen im dörflichen Umfeld, wo sich auch verschiedene Interessengruppen, Bürgermeister Dublos, einmischen. Das trägt allerdings alles zur Authentizität der Story bei. Auch wenn die kriminalistische Story an manchen Stellen Längen aufweist, ist die Einbettung in die sehr liebevolle Beschreibung der anderen Figuren und der kulinarischen und landschaftlichen Schönheiten ein gelungener Ausgleich und rundet das Bild dieses Perigord Krimis ab. Ich mag Krimis, die neben dem kriminalistischen Strang auch die Region in den Mittelpunkt stellt. Für mich ist diese Buch Kopfkino pur und auch eine Motivation, diese wunderschön beschrieben Region einmal zu besuchen. Ich kann dieses Buch gut und gerne empfehlen.
Der Debütroman Trüffelgold ist ein sehr interessanter Roman, der mich auch kulinarisch unheimlich erheitert hat. Das Cover ist bunt gestaltet man erkennt darauf eine malerische Landschaft, wie es in der Region Périgord rund um Bordeaux typisch ist.
Der Klappentext erweckt beim Leser Spannung, ohne die wesentlichen Details zu verraten was ich sehr ansprechend fand. In der Geschichte geht es um die junge Marie Mercier, welche als Kommissarin in Paris unter einem „Burn-out“ leidet und nun in der Provinz von Périgord wieder zu Kräften kommen möchte. Sie gerät dabei schnell in einen mysteriösen Mordfall, welcher ihre ganze Aufmerksamkeit verlangt. Sie wird dabei recht schnell mit dem vor Ort ermittelnden Kommissar Michel Leblanc vertraut und unterstützt diesen in seinen Ermittlungen.
Die Hauptdarstellerin ist eine sehr durchsetzungsstarke Frau, welche mir sehr imponiert hat. Sie geht ihren eigenen Weg und versucht den Spagat zwischen dem früheren „Großstadtleben“ in Paris und dem neuen Leben im beschaulichen Saint-André-du-Périgord zu schaffen. Als wesentliche Nebendarsteller kommen auf der einen Seite ihre Großtante Leonie Helena, eine frühere Freundin, sowie Kommissar Michelle Leblanc und sein Kollege Inspektor Michel in der Erzählung vor.
Auch der sonderbare Lebensgefährte von Leonie Georges mit seinem Schwein Augustine war sehr unterhaltsam. Er war meine absolute Lieblingsfigur und hat mit seiner Liebe zu Leonie, sowie zu Augustine für die lustigen, aber auch empfindsamen Momente in der Story gesorgt.
Die Spannung der Geschichte wird langsam aufgebaut und erfährt im Laufe des Romans ein erhöhtes Tempo. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und spielt in der heutigen Zeit. Der Schreibstil ist leicht gehoben locker und sehr schön lesbar. Als Besonderheiten sind zu erkennen, dass dieser Roman gerade eine besondere kulinarische Note bekommen hat, was mir sehr gut gefallen hat.
Das Fazit des Romans ist positiv. Mir hat die Geschichte rund um den ersten Fall von Marie sehr gut gefallen und ich würde gerne noch einen weiteren Krimi im malerischen Périgord von ihr lesen.
Kommissarin Marie nimmt im Perigord eine Auszeit von ihrem stressigen Beruf in Paris. Auf dem Hof ihrer Großeltern will sie sich einfach nur erholen und keine Kriminalfälle erleben. Ein schöner Traum der nicht in Erfüllung geht. Ein Tourist wird ermordet und eine Jugendfreundin von ihr gerät in Verdacht. Der zuständige Kommissar MIchel will sich auf keinen Fall von Marie reinreden lassen. Aber sie muss doch ihrer Freundin helfen. Am Anfang kommt es einem Wettrennen zwischen den beiden gleich, wer hat die besseren Ideen, wer ist schneller bei der Befragung. Gleichzeitig spielt das gute Essen in dieser Region wieder mal eine Rolle. Bald bekomme ich das Gefühl Krimis die in Frankreich und besonders in dieser Gegend zuhause sind haben ein Abkommen mit den dortigen Bauern, Winzern überhaupt allen Erzeugern und Verarbeitern von Nahrungsmittel, um Werbung für ihre Produkte zu machen. Es stört nicht, denn es war gut eingebunden in dem Krimi in dem auch das Privatleben der Beteiligten und di e Beziehungen in dem Dorf eine große Rolle spielen. Die Charaktere waren fast ausnahmslos sympathisch ich habe mit ihnen getrauert, gelacht und gegessen um die, auf die diese Aussage nicht zu trifft war es nicht schade. Es war kein blutiger oder brutaler Krimi, sondern vermittelte eher das Gefühl einer Urlaubsgeschichte mit mörderischen Einschlag. Es wäre schön wenn diese Autorin ihre Kommissare öfter ermitteln lassen würde.
Zum Inhalt: Julie Dubois entführt mit ihrem ersten Roman um die deutsch-französische Kommissarin Marie Mercier in das zauberhafte Périgord, Frankreichs Feinschmeckerparadies. Im malerischen Saint-André-du-Périgord hat Marie Mercier einst unbeschwerte Sommerferien auf dem Bauernhof ihrer Großeltern verbracht. Nun hat die Pariser Kommissarin den Hof geerbt und plant eine Auszeit. Dass nebenan ihre lebensfrohe Großtante Léonie wohnt, eine begnadete Köchin, wärmt ihr Herz. Doch kurz nach Maries Ankunft trübt der mysteriöse Tod eines Bikers aus Bordeaux die Idylle. Das Opfer hatte eine Liaison mit der begehrten Dorfschönheit Hélène, und der zuständige Kommissar Michel Leblanc vermutet Mord aus Eifersucht. Marie hat allerdings einen anderen Verdacht - und ein Problem: Es ist der Fall von Leblanc, der das genauso sieht. Als eine überraschende Entdeckung ein neues Licht auf die Tat wirft, hat das ungeahnte Folgen ...
Mein Fazit: Es ist nicht immer einfach ein Erstlingswerk zu beurteilen. Hier ist mir aufgefallen es ist was viel Périgord und Privates in dem Krimi von Julie Dubois, oder sollte es gar kein Krimi werden. Irgendwie hat mich die kriminalistische Handlung nicht so richtig Gefangen. Ich würde sagen kann man, muss man aber nicht lesen. Aber den nächsten werde ich auf jeden Fall auch lesen.
Ein neues Ermittlerduo unterhält auf eine französisch charmante Art die Leser/in. Marie Mercier ist eine gestandene Frau, die sich im Périgord neu finden möchte. In ersten Fall, der nicht ihrer ist, lernen wir das Périgord mit seinen kauzigen Bewohnern kennen. Ferner wird hier gerne die gute französische Küche aufgeführt. Der ermittelnde Kommissar Michel Leblanc lässt sich nicht von äußeren Widrigkeiten stören.
Marie Mercier, Kommissarin aus Paris, die sich ein Sabbatical genommen hat. Eigentlich sollte sie sich um ihr Haus kümmern, aber irgendwie stolpert sie immer in die Ermittlungen. Völlig unschuldig.
Michel Leblanc ermittelt sehr ruhig und lässt sich auch nicht durch den Bürgermeister, und auch nicht vom Präfekten in seiner Ermittlungsarbeit stören oder reinreden. Nur bei Marie drückt er gerne ein Auge zu.
Fazit
Die Autorin hat einen bildlichen Schreibstil, der den Leser/in ins Périgord entführt und auch die Protagonisten sind gut getroffen. Als Leser/in darf man natürlich mitraten, aber die Autorin bringt immer wieder neue Tatverdächtige ins Spiel, sodass Täter oder Täterin nicht zu fassen ist. Wir dürfen auf den zweiten Teil gespannt sein. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Cosy Krimi Fans.
Die Pariser Kommissarin Marie Mercier hat das alte Häuschen ihrer Oma im Perigord geerbt. Um es zu renovieren hat sie ein Sabbatical genommen. Sie möchte sich auch etwas erholen und kocht oft mit ihrer Großtante Leonie, die nebenan wohnt. Doch das ruhige Leben hält nicht lange an, denn die Leiche des Verlobten ihrer Freundin Helene wird aufgefunden und Marie kann es nicht lassen, dem örtlichen Kommissar Michel Leblanc ein bisschen ins Handwerk zu pfuschen. Es soll nicht der einzige Mord hier bleiben und Marie begibt sich bei ihren Nachforschungen auch noch in Gefahr ...
Dieser angenehm zu lesende Perigord-Krimi ist eher einer der ruhigeren Art. Marie und ihre Familie ist äußerst sympathisch gezeichnet, der Schreibstil ist sehr schön und das Buch lässt sich leicht lesen. Sehr interessant fand ich auch die appetitanregenden Beschreibungen der Kochkünste und die tollen Mahlzeiten. Der ermittelnde Kommissar Michel Leblanc wurde mir im Laufe seiner Ermittlungen immer angenehmer, auch die schöne Gegend kam nicht zu kurz. Ein schöner Cosy-Krimi, den ich empfehlen kann!
Marie Mercier, Kommissarin aus Paris, hat beschlossen, eine einjährige Auszeit von ihrem Job in der Hauptstadt zu nehmen. Sie hat den Bauernhof ihrer Großeltern geerbt und kehrt nun also ins Périgord zurück, mit dem sie viele Kindheitserinnerungen verbindet. Doch aus der beruflichen Auszeit wird nichts so recht, denn schon bald ist sie auch hier im malerischen Saint-André-du-Périgord in einen Kriminalfall verwickelt. Denn ein Tourist wurde ermordet und ausgerechnet ihre Freundin von Marie aus Kinder- und Jugendtagen wird verdächtig. Und deshalb ermittelt sie und gerät damit immer wieder an den zuständigen Ermittler, Kommissar Michel. Die beiden geraten in einen regelrechten Wettstreit. Neben der Ermittlungen läuft einem bei den kulinarischen Köstlichkeiten immer wieder das Wasser im Munde zusammen. Ein schöner Ausflug ins Périgord.
Ich mag solche Regional-Krimis sehr, und obwohl ich keinerlei Verbindung zu Frankreich haben, gefallen mir viele Krimis, die dort spielen.
Im ersten Drittel von Trüffelgold war ich allerdings skeptisch, da die Hauptperson eine Komissarin ist wie in den Büchern von Pierre Martin, die ich sehr liebe. Die beiden Komissarinnen sind sich auch relativ ähnlich, denn beide hat es aus Paris zurück aufs Land, den Ort ihrer Kindheit verschlagen. Das hat mich anfangs etwas gestört, aber zum Glück haben sich beide Komissarinnen doch als unterschiedlich genug herausgestellt.
Trüffeldold hat mir sehr gut gefallen, vorallem die Charaktere waren mir total sympathisch. Besonders Marie, die in diesem Buch (offiziell) nicht ermittelt und Komissar Leblanc - die beiden bieten noch viel Potential für weitere Bücher.
Das perfekte Buch, um sich in den Urlaub zu träumen, an einem Mordfall mitzurätseln, mit fast allen Sinnen die wunderbar beschriebenen Gerichte zu genießen. Das Cover fiel mir als erstes auf und danach habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut. Sie ist sehr flüssig zu lesen und man merkt sofort, dass die Autorin Land und Leute kennt. Die Charaktere haben Tiefe und die Ortschaften werden so toll beschrieben, was mir sehr gefallen hat und ich mir näher im Internet angeschaut habe. Ich hoffe sehr, dass es weitere Bücher mit Marie und Michel geben wird.
Vielen Dank an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar.
Sympathische Charaktere, ein spannender Fall und dann auch noch tolle Rezeptideen. Auch ein paar interessante Reisetipps sind dabei, wenn man die Gegend nicht kennt. Was will man mehr. Da mir die Charaktere deutlich besser gefallen als die von Martin Walker, kann auf alle Fälle mehr als mithalten. Auch wenn ich ungern Autoren vergleiche, aber einige Kommentare hätten mich fast vom Lesen abgehalten und das wäre schade gewesen. Gleiche Umgebung, aber doch ein eigener Plot. Freue mich jetzt auf den nächsten Fall.