HP Lovecraft, der »schwarze Prinz« und eine Wahrheit, der man besser nicht zu nahe »Winter des Wahnsinns« ist ein eiskalter Horror-Thriller von Bestseller-Autor Veit Etzold. Ist es Zufall, der Professor Charles Ward in einer alten Buchhandlung zu einem gebrauchten Reiseführer greifen lässt, der mit seltsamen Notizen kommentiert wurde? Als Fan von HP Lovecraft ist der Professor sofort Feuer und Flamme für die Geister-Geschichte, die die Notizen erzä Auf einem mysteriösen Berg in Schottland soll der Geist des für seine Grausamkeit bekannten »schwarzen Prinzen« umgehen – und wenn man den Berg exakt am 21.12. aufsuche, so würde der Geist des Prinzen Einblick in kosmische Geheimnisse gewähren, die kein Mensch zuvor erfahren hat. Doch als Professor Ward versucht, mehr über den Mann herauszufinden, der die Notizen verfasst hat, öffnet er damit dem wahren Horror die Tür zu seinem Leben … Manche Geister lässt man besser Mit »Winter des Wahnsinns« hat Veit Etzold (Clara-Vidalis-Thriller) einen echten Horror-Thriller geschrieben, der nicht nur Fans von HP Lovecraft begeistern wird. »Winter des Wahnsinns« erscheint in der Reihe »Eiskalte Thriller«.
Prof. Dr. Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, ist Autor mehreren Spiegel Bestsellern. Er arbeitete für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Führungskräfteentwicklung sowie als Hochschullehrer. Er ist zudem einer von Europas bekanntesten Rednern und Beratern zur Methodik des Corporate Storytelling. Sein erstes Buch schrieb er mit Prof. Michael Tsokos, dem Chef der Berliner Rechtsmedizin, über mysteriöse Todesfälle in der Forensik. Er ist mit der Rechtsmedizinerin Saskia Etzold, geb. Guddat, verheiratet. Veit Etzold lebt mit seiner Frau in Berlin
----------------------
Prof. Dr. Veit Etzold, born 1973 in Bremen, is the author of several Spiegel bestsellers. He has worked for media groups, banks, in management consulting and executive development, and as a university lecturer. He is also one of Europe's best-known speakers and consultants on the methodology of corporate storytelling. He wrote his first book with Prof. Michael Tsokos, the head of forensic medicine in Berlin, about mysterious deaths in forensics. He is married to the forensic pathologist Saskia Etzold, née Guddat. Veit Etzold lives with his wife in Berlin
Lovecraft Fanfiction mit unheimlicher Atmosphäre rund um Oxford und Schottland. Guter Schreibstil, der mich an Michael Peinkofer erinnert, wenn doch ein paar Szenen sonderbar doof wirken. (Ein englischer Professor weiß nicht, dass der 21. Dezember die Wintersonnenwende ist und denkt Apple Pay ist apple pie? Also bitte.)
Die Lektüre macht Spaß, aber leider bräuchte diese Novella noch 100 Seiten, um richtig aufzublühen. In so wenig Zeit bekommt man nur einen Vorgeschmack von was möglich wäre und muss selbst mental ein paar Löcher in der Handlung stopfen. Das ist nicht schwer, wird aber nicht jedem gefallen. Lovecraft Fans werden über die Abenteuer von"Dr Charles Ward" schmunzeln.
Aus der Knaur Eiskalte Thriller Short Reads Reihe. (Jetzt als Remi 3-er Pack erhältlich)
Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört. Da es hier leider keine Möglichkeit mehr gibt, neue Editionen anzulegen, rezensiere ich die E-Book Version.
Dieses kurze Hörbuch zu bewerten fällt mir ehrlich gesagt unheimlich schwer. Ich kann die Kritik von vielen Rezensenten wirklich gut verstehen. Ich habe früher einiges von HP Lovecraft gelesen und mag den Cthulhumythos generell gerne. Auch von Wolfgang Hohlbein habe ich sehr viele Bücher zum Thema gelesen. Das ist auch der Grund, warum ich diese Kurzgeschichte im Grunde nicht schlecht fand.
Der Autor hat gut zu Lovecraft recherchiert. Da stimmt in dieser Hinsicht einfach alles. Wäre ich kein Fan, würde ich das Buch jedoch vermutlich nicht besonders toll finden. Es ist als eigenständige Geschichte einfach zu langweilig. Außerdem wurde auch vieles von Braveheart eingebaut - eigene Inhalte hat die Geschichte also kaum.
Den Hauptcharakter mochte ich leider nicht besonders. Es kam einfach keine Sympathie auf.
Fazit: Eine gelungene Lovecraft-Reminiszenz, die meiner Meinung nach nur für echte Kenner des Genres interessant ist. Ich vergebe 3,5 Sterne.
Hier folgen einige Infos zum Hörbuch: 2 Stunden und 50 Minuten / Ungekürzte Ausgabe Sprecher: Erich Wittenberg Der Sprecher bekommt 4 Sterne von mir. Verlag: Audiobuch Verlag OHG
Horror ist das schwerste Genre. Man muss immer auf der schmalen Linie zwischen zu viel und zu wenig verraten wandeln und Veit Etzold ist es nicht gelungen mir den Cosmic Horror zu bringen, den ich von Lovecrafts Lore kenne.
Ich bin super leicht zu erschrecken, eine Folge X-Files und ich schlafe 2 Nächte nicht. Bei diesem Buch musste ich lachen, weil es teilweise so albern war. Der Autor versucht zu hart gruselig zu sein. Er hat alle Elemente die Cosmic Horror ausmachen. Die Artefakte, die Namen, das Set up. Aber das beweist eben, dass man auch alle Komponenten zu etwas haben kann, die Bauanleitung sozusagen, aber wenn der Skill fehlt diese Komponenten zu einem stimmigen Ganzen zusammenzusetzen, dann wird nichts draus.
Wie ich sagte, guter Horror ist erstaunlich schwer zu schreiben.
Ich habe dieses Buch mit den anderen Kurzgeschichten dieser Reihe gekauft. Ich bin ein grosser Fan von H.P. Lovecraft und habe mich sehr auf diesen Titel gefreut. Leider hat mich nichts erwartet, dass nur annährend mit Lovecraft zu tun hat. Aber ich bin der Meinung, dass genau das das Problem des Buches ist. Wäre es nicht in diesen Zisammenhang gebracht worden, wären die Erwartungen deutlich kleiner gewesen und die Ratings wären besser ausgefallen.
Deswegen bin ich auch der Meinung, dass ein Rating von 2,26 absolut nicht gerechtfertigt ist. Es ist sicherlich kein Meisterwerk aber so schlecht ist es nicht. Vor allem die Beziehung zwischen Charles und seiner Frau hat mir sehr gut gefallen und hat mich auch berührt. Auch die Geschichte an sich hat mir gefallen und war spannend. Leider hat sich aus meiner Sicht der Autor teilweise in unwichtigen Details verrannt, denn ich hatte zeitweise (vor allem am Anfang) den Eindruck, dass es darum ging zu zeigen, wie viel man weiss und wie viele Details von Tolkien und Lovecraft und allen anderen man kennt… Das ist anstrengend zu lesen und nimmt wertvolle Seiten bei einer solchen kurzen Geschichte, die besser für die Geschichte selbst verwendet werden sollten.
Alles in allem ist es aber eine spannende Kurzgeschichte mit einem interessanten, wenn auch leicht vorhersehbaren, Ende. Empfehlung für Leute die eine kurze Geschichte für Zwischendurch suchen. 🙂
Professor Ward findet in einer Buchhandlung ein Buch mit seltsamen Notizen darin. Diese besagen das auf einem schottischen Berg der schwarze Prinz umgeht. Wer den Berg am 31.12 besucht dem würde der Geist kosmische Geheimnisse verraten. Ward versucht mehr über den Mann, der die Notizen hinterlassen hat herauszufinden und die Wahrheit dahinter...
Veit Etzold versucht sich am Horror Genre, besser gesagt am Cosmic Horror ala Lovecraft, welches kein einfaches Genre ist. Die Zutaten für eine gute Geschichte sind auch durchaus vorhanden: ein mysteriöses Buch, seltsame Geschichten, alte Artefakte und dennoch konnte mich die Geschichte nicht packen. Bis zum Ende bin ich mit dem Protagonisten nicht warm geworden. Auch die Geschichte an sich konnte mich nicht packen da mir die Spannung gefehlt hat. Der Anfang mit dem Buch fand ich noch ganz interessant aber dann hat mich die Geschichte leider verloren.
Als Fan von Veit Etzold hab ich mich riesig über ein neues Buch gefreut. Wurde dann aber leider etwas enttäuscht. Der Anfang war gut und hat mein Interesse geweckt, aber dann wurde es immer verwirrender und den Schluss hab ich dann gar nicht mehr verstanden. Es fehlte etwas an Tiefe und Länge. Man merkt, dass es das Resultat eines Schreibworkshops ist. Gute Idee aber „schlampige Ausführung“. Ich hoffe bei seinem nächsten Ausflug in das Horror-Genre präsentiert er uns ein längeres und vollständig ausgearbeitetes Buch. Trotzdem mutig ein neues Genre auszuprobieren!
Von Schotten, die Apple Pay als Apfelkuchen übersetzen und danach jemandem das Du anbieten bis zu Fakten über Filme, die nur in Deutschland stimmen ist es echt erschreckend, wie wenig Mühe sich gegeben wurde, die Story authentisch darzustellen. Ein Liebesbrief an den großen Lovecraft, der teilweise wie eine Parodie wirkt und nicht wirklich ernstzunehmend ist. Teilweise sind Erklärungen sogar 1:1 aus Wikipedia kopiert.
Von einem Freund, der ein Antiquariat betreibt, kauft Charles Ward ein uraltes Buch mit merkwürdigen Notizen. Umso mehr er sich mit der Lektüre beschäftigt, desto tiefer taucht er in die Geschichte des schwarzen Prinzen ein und öffnet dem Bösen die Türen für sein Leben.
Ehrlich gesagt musste ich dieses Mal den Klappentext zu Rate ziehen, um meine eigene Zusammenfassung zu schreiben, was ich sonst zu vermeiden versuche. Allerdings musste ich einige Seiten grob überfliegen, denn Interessantes stand dort nicht geschrieben. Nachdem man tausend Zitate von HP Lovecraft und anderen Autoren gelesen hat, schafft man es allmählich zu einer Art Storyline, die jedoch nicht sonderlich stark ausgebaut wird, da die meisten der knapp 100 Seiten für besagte Zitate drauf gehen.
Obwohl ich schon einige Bücher von Veit Etzold gelesen habe und auch sehr mochte, war ich bei dieser kurzen Geschichte enorm enttäuscht.
In zwei Zeitsträngen wird zum einen der Ursprung der Sage um den schwarzen Prinzen erzählt und zum Anderen die Geschehnisse rund um den Professor und das mysteriöse Buch.
Ein plötzlich auftauchender Mann stiftet Unruhe und das war auch schon der Höhepunkt des Spannungsbogens. Am Ende gibt es eine halbherzige Auflösung und ein halboffenes Ende.
Vielleicht gefällt es Fand von HP Lovecraft besser, da diese Novelle wie eine Hommage oder Fanfiction an den berühmten Autoren wirkt.
Ich hatte mich im Vorfeld nicht über das Buch informiert, kannte Etzold eher von realistischen (Polit-)Thrillern. Als es dann um eher übersinnliche Dinge ging, war ich sehr überrascht, hatte aber noch Hoffnung, dass alles realistisch aufgelöst wird. Schließlich wird das Buch als „normaler“ Thriller vermarktet. Da ich mich bisher komplett vom Horror Genre ferngehalten habe, gab es für mich durch die Bezüge zu Lovecraft keine Wiedererkennungswerte. Erst durch die anderen Rezensionen habe ich erfahren, dass sich hier wohl am Genre „Cosmic Horror“ versucht wurde. Ich habe mich allerdings null gegruselt. Die Geschichte hat mich trotz der halbgaren Ausführung irgendwie immer weiterlesen lassen, deshalb noch 2 Sterne. Würde das Buch aber nicht weiterempfehlen.
Veit Etzold hat mit "Winter des Wahnsinns" einen soliden kurzen (109 Seiten) Thriller geschrieben.
Die Story hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn dauernd auf andere literarische Werke verwiesen wird (H. P. Lovecraft, Shelly,....). Die Story an sich hätte ruhig noch ein paar Seiten mehr benötigt um komplett zu überzeugen, durch die ganzen Verweise wird der Lesefluss doch sehr gehemmt, das hätte man meiner Meinung nach anders lösen können (Verweise/ Quellenangaben am Ende).
As a non-native German speaker, this was an easy, short read. The story itself was just okay. I am not a big fan of HP Lovecraft, but I suppose Lovecraft fans would enjoy this book more than I did. I don't think I would have ever picked this book up in English, but as a quick story to practice my German it was an okay read.
Ein relativ guter Kurzthriller, welcher allerdings viele Fakten enthält und einige Zitate. Dieser werden meines Erachtens aber zum Verständnis der Geschichte auch gebraucht.
Um HP Lovecraft habe ich bisher einen Bogen gemacht und kenne sein Werk nur annähernd, umso überraschter war ich wie spannend ich die vor allem die Details zu dessen Werk fand, die diesem Kurzthriller zugrunde liegen. Bis zum konsequent durchgezogenen grausigen Ende hat mich die Geschichte total gepackt. Fazit: absolut unheimlich und fesselnd.