In der Milchstraße schreibt man das Jahr 2071 Neuer Galaktischer Zeitrechnung. Dies entspricht dem 6. Jahrtausend nach Christus, genauer dem Jahr 5658. Über dreitausend Jahre sind vergangen, seit Perry Rhodan seiner Menschheit den Weg zu den Sternen geöffnet hat. Noch vor Kurzem wirkte es, als würde sich der alte Traum von Partnerschaft und Frieden aller Völker der Milchstraße und der umliegenden Galaxien endlich erfüllen. Terraner, Arkoniden, Gataser, Haluter, Posbis und all die anderen Sternenvölker stehen gemeinsam für Freiheit und Selbstbestimmtheit ein, womöglich umso stärker, seit ES, die ordnende Superintelligenz dieser kosmischen Region, verschollen ist. Als die Liga Freier Galaktiker durch drei Deserteure erfährt, dass in der Nachbarschaft der Milchstraße ein sogenannter Chaoporter gestrandet sei, entsendet sie unverzüglich ihr größtes Fernraumschiff, die RAS TSCHUBAI. Denn von FENERIK geht wahrscheinlich eine ungeheure Gefahr für die Galaxis aus. Perry Rhodan begibt sich in Cassiopeia, einer Andromeda vorgelagerten Kleingalaxis, auf die Suche nach dem Chaoporter. Doch dessen Agenten sind bereits aktiv. Während der Terraner eine Rettungsmission für zwei Besatzungsmitglieder der kosmokratischen LEUCHTKRAFT startet, verschlägt es zwei Besatzungsmitglieder der RAS TSCHUBAI in das Land der Navakan, WO DIE ÄONENUHREN SCHLAGEN ...
Ich bin selbst überrascht, wie sehr mir Anzu, Tondar und Bouner ans Herz gewachsen sind. Ich hätte noch gerne mehr Abenteuer mit diesen 3 Freunden gelesen. Auf jeden Fall war das Ende dieser [Fantasy-]Trilogie würde- und eindrucksvoll. ✨
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Das Abenteuer von Anzu Gotjians und Bounder Haad im Chaoporter FENERIK geht mit diesem Heft weiter. Als Anzu's Parafähigkeit plötzlich anschlägt, kommen sie einem Anschlag der Parxen auf das Gehöft der Navakaan, in dem sie Zuflucht gefunden haben, zuvor. Dabei kommt eine "Sextadim-Zange" zum Einsatz, mit der Parabegabte eingefangen werden können, sobald sie ihre Fähigkeiten nutzen. Die Navakan glauben, dass es sich bei der "Sextadim-Zange" um ein Chaofaktum handelt und das diese einer der Gründe für die Existenz des Chaoporters ist. Denn diese komplexen Gegenstände werden vom Chaoporter in gescheiterten Universen, (Chaoversen) deponiert wo sie einer Chaomorphose unterliegen und danach vom Chaoporter eingesammelt werden um damit experimentieren zu können. Die Navakan glauben auch, dass außerhalb des Chaoporters nichts den Kontakt mit einem Chaofaktum überstehen kann, ohne grundlegend verändert zu werden. Den beiden Galaktikern gelingt mit Hilfe der Navakan und ihrem Helfer Tondar, dem "Angler", mit einer Umpolung des Transpositstrahls die Rückkehr zur RAS TSCHUBAI, zu der auch gerade Perry Rhodan und Gucky von ihrem Kondolenzausflug auf einer tefrodischen Welt zurückgekehrt sind... Wie ich bereits bei den beiden Vorgängerromanen der Trilogie angemerkt habe, hat mich der Inhalt nicht gerade vom Hocker gehauen, dazu war mir die Handlung zu fantasylastig, zu verquer und für eine PR-Geschichte zu unglaubhaft. Insgesamt gab es zu viele Begriffe mit dem Wort "Chao" am Wortanfang, die Figuren sind mir nicht gerade ans Herz gewachsen und wirkten für mich zu schablonenhaft, was m.E. ebenso für die Aliens gilt. Ich hoffe, dass man bei weiteren dieser Kollaborationen etwas näher an das Niveau der Dyoversums-Vierteiler von Monillon/Schwartz im Mythos-Zyklus herankommt...
Ein sehr guter Roman von Oliver Fröhlich, in dem die Interaktionen des seltsamen Dreiergrüppchens aus Anzu, Tondar und Bouner mir ausgesprochen viel Spaß gemacht haben. Dazu kamen noch einige weitere Enthüllungen zum Chaoporter und zusammen mit der Auflösung des Geheimnisses um Tondar haben sie diese Trilogie für mich rund gemacht. Neue Wörter für die “Chao-Liste”, die Liste aller Worte des Chaotarchen-Zyklus, die mit “Chao” beginnen: Chaofaktum, Chaomorphose, Chaoversum (das gab es glaube ich schon einmal). Ein interessanter “Perry Rhodan Report” rundet das Heft ab. Insbesondere Alexandra Trinleys Kritik des “Mythos”-Zyklus ist lesenswert. Ich habe nicht alles gesehen wie sie, aber ihr Blick ist originell und gut begründet.
Ein schöner Abschluss der Abenteuer in der Welt der Navakan. Ärgerlich: Die Innenillustration hat nichts mit dem Roman zu tun und taucht im nächsten Roman erneut auf.
Abschlussband der Trilogie auf dem Chaoporter. Unterhaltsam, gut geschrieben, aber meiner Meinung etwas schwächer als die beiden Vorgänger. Leider verlässt uns Tondar am Ende schon wieder, die Figur fand ich super und hätte gehofft, dass sie uns erhalten bleibt.
Trotzdem ein schöner Roman.
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