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Für immer und ein Wort
Kann man sich in Worte verlieben? Ein verstecktes Büchlein wird der Beginn einer großen Liebesgeschichte!
Für Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage in einem Hotel im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Doch stattdessen findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm - nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird, der so ganz anders ist, als sie sich den Verfasser des Notizbuchs vorgestellt hat, der ihr aber dennoch unter die Haut geht ...Eine Liebesroman mit einem besonderen Aufhänger: ein geheimnisvolles Büchlein in einer »Letterbox« - einer Schatulle, die im englischen Dartmoor versteckt ist und nur mit Hinweisen oder Koordinaten gefunden werden kann.Mit gesondertem Notizbuchteil zum selbst Ausfüllen im Buch.
Für Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage in einem Hotel im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Doch stattdessen findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm - nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird, der so ganz anders ist, als sie sich den Verfasser des Notizbuchs vorgestellt hat, der ihr aber dennoch unter die Haut geht ...Eine Liebesroman mit einem besonderen Aufhänger: ein geheimnisvolles Büchlein in einer »Letterbox« - einer Schatulle, die im englischen Dartmoor versteckt ist und nur mit Hinweisen oder Koordinaten gefunden werden kann.Mit gesondertem Notizbuchteil zum selbst Ausfüllen im Buch.
464 pages, Paperback
Published August 23, 2021
Ratings & Reviews
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Community Reviews
Displaying 1 - 23 of 23 reviews
October 14, 2021
Dieser Roman glänzt durch eine tolle, romantische Grundidee. Die Umsetzung fand ich leider nicht ganz so spannend. Die Idee brachte mein Herz dazu, gleich ein bisschen schneller zu schlagen: Annie verliebt sich in einen Unbekannten, nachdem sie sein Notizbuch gefunden und gelesen hat. Und deswegen beschließt sie, sich auf die Suche nach ihm zu begeben.
Annie ist meiner Meinung nach eine ziemlich traurige Figur. Ihr Ex-Mann hat sie betrogen und eine andere Frau geheiratet, trotzdem trauert sie ihm seit mehreren Jahren hinterher. Sie verklärt ihn dabei zu einer Art Helden und von Anfang an war mir klar, dass sie ihn sofort zurücknehmen würde, egal wie unsympathisch er eigentlich ist. Sie wirkte deswegen auf mich auch ziemlich naiv. Und mit dem unbekannten Notizbuchautoren/Jack macht sie genau das gleiche: Sie steigert sich total rein, wird fast schon besessen von diesem Idealbild, das sie sich zusammengereimt hat. Mädel, das ist doch nicht gesund für dich!
Jack war da ganz anders als Annie und mein Hoffnungsschimmer im Roman. Er ist kreativ, empfindlich und trauert um seinen verstorbenen Bruder und um seine zerbrochene Ehe und das sehr glaubwürdig. Ich konnte seinen Schmerz fast schon spüren. Von der ersten Seite weg habe ich ihm nur das Beste gewünscht.
Fast schon geärgert hat mich ein Abschnitt gegen Ende des Buchs, in dem Annie etwas verdammt Dummes tut, das ich hier nicht weiter ausführen werde. Jede:r, der/die das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine. Am liebsten hätte ich dieses Buch in dem Moment in der Salzach versenkt. Dafür fand ich das eigentliche Ende dann ganz süß.
Den Notizbuchteil mit den Fragen zum Selbstausfüllen halte ich für eine super Idee. Da sind viele spannende Fragen dabei, über die ich teils länger nachdenken musste. Andere erinnerten mich an diese typischen Freundebuchfragen, wie ich sie in meiner Volkschulzeit immer wieder beantwortet habe. Einige Leute haben ihre Antworten mit der Welt geteilt, ich werde das aber nicht tun. Dafür sind mir die Antworten dann doch zu persönlich. Auch die Antworten im anonymen Notizbuch im Roman fand ich schön.
Mein Fazit? Konnte mich leider nicht ganz überzeugen.
Annie ist meiner Meinung nach eine ziemlich traurige Figur. Ihr Ex-Mann hat sie betrogen und eine andere Frau geheiratet, trotzdem trauert sie ihm seit mehreren Jahren hinterher. Sie verklärt ihn dabei zu einer Art Helden und von Anfang an war mir klar, dass sie ihn sofort zurücknehmen würde, egal wie unsympathisch er eigentlich ist. Sie wirkte deswegen auf mich auch ziemlich naiv. Und mit dem unbekannten Notizbuchautoren/Jack macht sie genau das gleiche: Sie steigert sich total rein, wird fast schon besessen von diesem Idealbild, das sie sich zusammengereimt hat. Mädel, das ist doch nicht gesund für dich!
Jack war da ganz anders als Annie und mein Hoffnungsschimmer im Roman. Er ist kreativ, empfindlich und trauert um seinen verstorbenen Bruder und um seine zerbrochene Ehe und das sehr glaubwürdig. Ich konnte seinen Schmerz fast schon spüren. Von der ersten Seite weg habe ich ihm nur das Beste gewünscht.
Fast schon geärgert hat mich ein Abschnitt gegen Ende des Buchs, in dem Annie etwas verdammt Dummes tut, das ich hier nicht weiter ausführen werde. Jede:r, der/die das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine. Am liebsten hätte ich dieses Buch in dem Moment in der Salzach versenkt. Dafür fand ich das eigentliche Ende dann ganz süß.
Den Notizbuchteil mit den Fragen zum Selbstausfüllen halte ich für eine super Idee. Da sind viele spannende Fragen dabei, über die ich teils länger nachdenken musste. Andere erinnerten mich an diese typischen Freundebuchfragen, wie ich sie in meiner Volkschulzeit immer wieder beantwortet habe. Einige Leute haben ihre Antworten mit der Welt geteilt, ich werde das aber nicht tun. Dafür sind mir die Antworten dann doch zu persönlich. Auch die Antworten im anonymen Notizbuch im Roman fand ich schön.
Mein Fazit? Konnte mich leider nicht ganz überzeugen.
September 10, 2021
Ich habe schon einige Bücher von Anne Sanders gelesen und mochte immer das gemütliche Setting und die romantische Geschichten sehr gerne. "Für immer und ein Wort" ist da schon sehr anders als die Bücher, die man sonst von ihr kennt.
Zu Beginn habe ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden und mich an den Stil zu gewöhnen. Der Schreibstil ist diesmal sehr poetisch, aber mit der Zeit dennoch sehr leicht und angenehm zu lesen.
Die Geschichte von Annie und Jake hat mir ganz gut gefallen, aber ich muss leider auch sagen, dass sie mich nicht so ganz gepackt hat. Viel Kommunikation erfolgt auf der Chat-Ebene und auch die Gefühle der beiden wollten bei mir nicht so richtig ankommen. Als Charaktere fand ich beide einigermaßen sympathisch, aber ich bin mit beiden nicht so ganz warm geworden.
Das Ende hat mich dann ein wenig enttäuscht und kam mir auch ein wenig zu plötzlich und ist mir insgesamt zu offen. Von offenen Enden bin ich leider kein großer Fan.
Als Fan von den Romanen von Anne Sanders muss ich leider sagen, dass meine Erwartungen an das Buch nicht so ganz erfüllt worden sind, auch wenn ich mich mit der Zeit an die Andersartigkeit gewöhnt habe.
Zu Beginn habe ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden und mich an den Stil zu gewöhnen. Der Schreibstil ist diesmal sehr poetisch, aber mit der Zeit dennoch sehr leicht und angenehm zu lesen.
Die Geschichte von Annie und Jake hat mir ganz gut gefallen, aber ich muss leider auch sagen, dass sie mich nicht so ganz gepackt hat. Viel Kommunikation erfolgt auf der Chat-Ebene und auch die Gefühle der beiden wollten bei mir nicht so richtig ankommen. Als Charaktere fand ich beide einigermaßen sympathisch, aber ich bin mit beiden nicht so ganz warm geworden.
Das Ende hat mich dann ein wenig enttäuscht und kam mir auch ein wenig zu plötzlich und ist mir insgesamt zu offen. Von offenen Enden bin ich leider kein großer Fan.
Als Fan von den Romanen von Anne Sanders muss ich leider sagen, dass meine Erwartungen an das Buch nicht so ganz erfüllt worden sind, auch wenn ich mich mit der Zeit an die Andersartigkeit gewöhnt habe.
September 3, 2021
„Für immer und ein Wort“ ist das neueste Werk aus der Feder der Autorin Anne Sanders. Ich bin ja schon beim Anblick des traumhaften Covers, das in meinen Lieblingsfarben gehalten ist, ins Schwärmen gekommen. Und dann erst dieser berührende Roman.
Der Inhalt: Für die Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Dort findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird …..
Wow! Was für eine hochemotionale, berührende und unter die Haut gehende Geschichte. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen war ich fasziniert. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich mitten im Dartmoor und lasse diesen magischen, in meinen Augen auch etwas mystischen Ost auf mich wirken. Die Beschreibungen der Autorin sind einfach fantastisch, ich habe das Gefühl selbst einen Spaziergang durch diesen herrlichen Landstrich zu machen. Aber nun zu unserer Protagonistin, der liebenswerten Annie, deren Welt die Bücher sind. Und die zurzeit eine schlimme Phase durchlebt. Der Schmerz, den sie empfindet ist ja förmlich zu spüren. Gerne hätte ich sie in den Arm genommen und getröstet. Und gerne hätte ich mich auch auf die Suche einer Letterbox gemacht. Und der Fund dieser Letterbox hat zu einer Veränderung in Annies Leben geführt, na ja, auch wenn es einige Zeit gedauert hat. Beim Lesen haben mich wirklich viele Gefühle übermannt und manche der Charaktere sind mir ja nicht ans Herz gewachsen, allen voran Finley. Was für ein schrecklicher Mensch. In meinen Augen ist Annie etwas ganz Besonderes, uns das hat sie in dieser traumhaften Lektüre mehr als einmal bewiesen. Begeistert war ich auch von dem Anhang des Buches. Hier kann man seine eigenen Gedanken zu Papier bringen und dies war wirklich eine Herausforderung.
Für mich ein tolles Lesevergnügen, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.
Ich habe mit Annie Traumlesestunden verbracht. Gerne vergebe ich für diese berührende Lektüre 5 Sterne.
Der Inhalt: Für die Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Dort findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird …..
Wow! Was für eine hochemotionale, berührende und unter die Haut gehende Geschichte. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen war ich fasziniert. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich mitten im Dartmoor und lasse diesen magischen, in meinen Augen auch etwas mystischen Ost auf mich wirken. Die Beschreibungen der Autorin sind einfach fantastisch, ich habe das Gefühl selbst einen Spaziergang durch diesen herrlichen Landstrich zu machen. Aber nun zu unserer Protagonistin, der liebenswerten Annie, deren Welt die Bücher sind. Und die zurzeit eine schlimme Phase durchlebt. Der Schmerz, den sie empfindet ist ja förmlich zu spüren. Gerne hätte ich sie in den Arm genommen und getröstet. Und gerne hätte ich mich auch auf die Suche einer Letterbox gemacht. Und der Fund dieser Letterbox hat zu einer Veränderung in Annies Leben geführt, na ja, auch wenn es einige Zeit gedauert hat. Beim Lesen haben mich wirklich viele Gefühle übermannt und manche der Charaktere sind mir ja nicht ans Herz gewachsen, allen voran Finley. Was für ein schrecklicher Mensch. In meinen Augen ist Annie etwas ganz Besonderes, uns das hat sie in dieser traumhaften Lektüre mehr als einmal bewiesen. Begeistert war ich auch von dem Anhang des Buches. Hier kann man seine eigenen Gedanken zu Papier bringen und dies war wirklich eine Herausforderung.
Für mich ein tolles Lesevergnügen, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.
Ich habe mit Annie Traumlesestunden verbracht. Gerne vergebe ich für diese berührende Lektüre 5 Sterne.
September 17, 2021
Annie ist am Boden zerstört: der Mann mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, heiratet eine andere. Deswegen versucht ihre Freundin sie mit einer Wanderung ins Dartmoor auf andere Gedanken zu bringen. Das klappt auch ganz wunderbar, denn Annie findet dort in einer der berühmten Letterboxen ein Notizbuch, dessen Inhalt nur für sie geschrieben zu sein scheint. Sie fühlt sich verstanden und ist sehr gerührt von den Worten des Autors. Als sie dann auch noch dessen Adresse erfährt, gibt es kein Halten mehr. Doch Jack ist ganz anders als erwartet: wortkarg, melancholisch, in sich gekehrt… und dennoch geht er ihr irgendwie unter die Haut.
Das Buch ist aus den Perspektiven der beiden Protagonisten geschrieben und ich muss zugeben, dass ich Annie teilweise ziemlich anstrengend fand. Grade zu Anfang ist ihre Geschichte und die darin transportierte Stimmung gradezu niederschmetternd und ziemlich bedrückend. Sie selber ist ganz schön weinerlich und dramatisch, ehrlich gesagt leider auch eher egoistisch und nervig. Man muss ihr zugutehalten, dass sich das im Verlauf etwas gibt, aber so richtig warm wurde ich mir ihr leider nicht. Das liegt vor allem auch daran, dass sie für mich meist unverständliche Entscheidungen trifft.
Das komplette Gegenteil stellt Jack dar, ihn mochte ich nämlich sehr. Er hat ebenfalls einige Probleme: er hat seinen Bruder verloren, seine Ehe ist gescheitert und er sieht seine kleine Tochter eindeutig viel zu selten. Er zieht sich zurück, kompensiert seine Schuldgefühle, Ängste und Zweifel durch die geliebte Heimwerkerei und ist dementsprechend nicht immer der unterhaltsamste und fröhlichste Gesprächspartner. Ich konnte seine Gedanken- und Gefühlswelt viel besser nachvollziehen als die von Annie. Er wirkte auf mich sehr authentisch und sympathisch.
Besonders gefallen hat mir, dass immer wieder Textstellen aus dem Notizbuch auftauchen. Das waren oft sehr berührende und tiefgründige Worte, die nochmal ein ganz anderes Licht auf die Geschichte und einige Personen geworfen haben.
Das Buch ist aus den Perspektiven der beiden Protagonisten geschrieben und ich muss zugeben, dass ich Annie teilweise ziemlich anstrengend fand. Grade zu Anfang ist ihre Geschichte und die darin transportierte Stimmung gradezu niederschmetternd und ziemlich bedrückend. Sie selber ist ganz schön weinerlich und dramatisch, ehrlich gesagt leider auch eher egoistisch und nervig. Man muss ihr zugutehalten, dass sich das im Verlauf etwas gibt, aber so richtig warm wurde ich mir ihr leider nicht. Das liegt vor allem auch daran, dass sie für mich meist unverständliche Entscheidungen trifft.
Das komplette Gegenteil stellt Jack dar, ihn mochte ich nämlich sehr. Er hat ebenfalls einige Probleme: er hat seinen Bruder verloren, seine Ehe ist gescheitert und er sieht seine kleine Tochter eindeutig viel zu selten. Er zieht sich zurück, kompensiert seine Schuldgefühle, Ängste und Zweifel durch die geliebte Heimwerkerei und ist dementsprechend nicht immer der unterhaltsamste und fröhlichste Gesprächspartner. Ich konnte seine Gedanken- und Gefühlswelt viel besser nachvollziehen als die von Annie. Er wirkte auf mich sehr authentisch und sympathisch.
Besonders gefallen hat mir, dass immer wieder Textstellen aus dem Notizbuch auftauchen. Das waren oft sehr berührende und tiefgründige Worte, die nochmal ein ganz anderes Licht auf die Geschichte und einige Personen geworfen haben.
August 27, 2021
Kann man sich in Worte verlieben? Es scheint man kann, denn nachdem Annie der Hochzeit ihres Ex-Mannes beigewohnt hat und anschliessend bei einem Ausflug ins Dartmoor eine Letterbox findet, ändert sich ihr Leben grundlegend. Schnell ist für Annie dieses Büchlein des Unbekannten wie eine Biebel und hilft ihr mit ihrer traurigen Situation klarzukommen. Selbst ihre Freundin Hula kann sie nicht davon abbringen, das sie immer mehr in die Zeilen hineininterpretiert.
Jack, der zurückgezogenen und in sich gekehrte Mann schafft es einfach nicht, sich zu erklären. Vorallem als er Annie gegenübersteht und er die Hoffnung in ihrem Blick sieht, will er sie nicht zerstören. Vielmehr zieht sie ihn mit ihren vielen Nachrichten allmählich aus seiner Lethargie. Man liest förmlich, wie er immer mehr auftaut und sich langsam öffnet. Denn auch er steht vor einem Scherbenhaufen und scheint ohne größere Perspektive zu sein. Doch Annie ist wie ein kleiner Sonnenstrahl, der sein Leben wieder erhellt.
“Das Mutigste was ich je getan habe? Weiterleben.” – dieser und viele andere Textschnippsel aus dem Notzizbuch treffen Annie mitten ins Herz und mich als Leserin ebenso. Denn wenn auch nicht die Worte von Jacke stammen, so wird jedoch sein Bruder dadurch ein wenig lebendig, und zusammen mit Jack merken wir als Leser das jeder Mensch nicht nur eine Seite hat.
Annie; liebenswürdig und auf ihre Art leicht verrückt. Sie neigt dazu sich reinzusteigern und ja, auch zum Träumen. So wunderte es mich auch nicht, das sie so in dem Büchlein versinkt. Für sie war es wie eine Art Therapie, die ihr den Weg zu sich selbst gezeigt hat.
Jack; “Einsamer Wolf der nicht beisst”- so würde man ihn wohl beschreiben. Er ist einsam und ich hatte das Gefühl, das es ihm schwer fällt sich zu öffnen. Das ist aber seiner Vergangenheit geschuldet. Waren seine Nachrichten zunächst kühl und förmlich, kam er immer mehr aus sich heraus. Ich mochte auch sehr wie er sich um die Menschen bemüht hat, die ihm wichtig waren.
Hoola: Eine Freundin wie man sich nur wünschen kann. Sie unterstützt Annie in allem, stärkt ihr den Rücken und hat Humor.
Kann man sich in Worte verlieben? wurde gefragt und ich würde sagen, ja man kann. Dieses Buch ist der Beweis dafür. Alleine die vielen schönen Sprüche aus dem Notizbuch haben nicht nur Annie berührt sondern auch mich. Ich konnte Annie so gut nachempfinden, wieso sie Trost und Verständnis bei den Worten empfand und auch sonst fand ich die Geschichte von Annie und Jack sehr schön.
Jack, der zurückgezogenen und in sich gekehrte Mann schafft es einfach nicht, sich zu erklären. Vorallem als er Annie gegenübersteht und er die Hoffnung in ihrem Blick sieht, will er sie nicht zerstören. Vielmehr zieht sie ihn mit ihren vielen Nachrichten allmählich aus seiner Lethargie. Man liest förmlich, wie er immer mehr auftaut und sich langsam öffnet. Denn auch er steht vor einem Scherbenhaufen und scheint ohne größere Perspektive zu sein. Doch Annie ist wie ein kleiner Sonnenstrahl, der sein Leben wieder erhellt.
“Das Mutigste was ich je getan habe? Weiterleben.” – dieser und viele andere Textschnippsel aus dem Notzizbuch treffen Annie mitten ins Herz und mich als Leserin ebenso. Denn wenn auch nicht die Worte von Jacke stammen, so wird jedoch sein Bruder dadurch ein wenig lebendig, und zusammen mit Jack merken wir als Leser das jeder Mensch nicht nur eine Seite hat.
Annie; liebenswürdig und auf ihre Art leicht verrückt. Sie neigt dazu sich reinzusteigern und ja, auch zum Träumen. So wunderte es mich auch nicht, das sie so in dem Büchlein versinkt. Für sie war es wie eine Art Therapie, die ihr den Weg zu sich selbst gezeigt hat.
Jack; “Einsamer Wolf der nicht beisst”- so würde man ihn wohl beschreiben. Er ist einsam und ich hatte das Gefühl, das es ihm schwer fällt sich zu öffnen. Das ist aber seiner Vergangenheit geschuldet. Waren seine Nachrichten zunächst kühl und förmlich, kam er immer mehr aus sich heraus. Ich mochte auch sehr wie er sich um die Menschen bemüht hat, die ihm wichtig waren.
Hoola: Eine Freundin wie man sich nur wünschen kann. Sie unterstützt Annie in allem, stärkt ihr den Rücken und hat Humor.
Kann man sich in Worte verlieben? wurde gefragt und ich würde sagen, ja man kann. Dieses Buch ist der Beweis dafür. Alleine die vielen schönen Sprüche aus dem Notizbuch haben nicht nur Annie berührt sondern auch mich. Ich konnte Annie so gut nachempfinden, wieso sie Trost und Verständnis bei den Worten empfand und auch sonst fand ich die Geschichte von Annie und Jack sehr schön.
September 19, 2021
In das Buchcover von „Für immer und ein Wort“ habe ich mich sofort schwer verliebt. Für mich ist es ein perfektes Cover, an dem ich im Buchladen nie vorbeikommen würde. Leider hat der Inhalt des Buches mich nicht ganz so perfekt unterhalten.
Der Schreibstil von Anne Sanders ist zwar wunderbar leicht zu lesen und der Einstieg in die Geschichte hat mir keinerlei Probleme bereitet. Dennoch war ich ziemlich schnell genervt von Annie. Jetzt mal ehrlich: Wer geht auf die Hochzeit seines Ex-Mannes, wenn man noch an ihm hängt und mit der Trennung eigentlich nicht klar kommt? Das ist doch völlig bescheuert?! Genauso bescheuert fand ich dann ziemlich viele Aktionen von Annie und sie hat mich nach kurzer Zeit mit ihrer Art wirklich sehr aufgeregt. Leider sind wir bis zum Ende keine Freundinnen geworden.
Das gleiche gilt leider auch für viele andere Charaktere, auf die ich in diesem Buch getroffen bin. Fast alle waren hochgradig anstrengend, agierten mehr als überzogen und wirkten auf mich einfach unecht. So hat mir dieses wunderbare Gefühl komplett gefehlt, mich mit irgendjemandem in diesem Buch zu identifizieren und somit tief in die Geschichte abzutauchen. Dadurch habe ich alles sehr distanziert und ohne große Gefühle gelesen. Erschwerend kam noch hinzu, dass sich ein Drama an das nächste reihte und viele Ereignisse einfach zu übertrieben und zu vorhersehbar waren. Bei manchen hatte ich sogar gehofft, dass meine schlimme Befürchtung nicht eintreffen würde, da es einfach zu offensichtlich wäre, aber leider habe ich da nie Glück gehabt.
Darüber hinaus kann ich sagen, dass mir im Laufe des Buches eindeutig zu viele Briefe und Nachrichten geschrieben worden sind. Echte Gespräche hätten mich da sicherlich besser unterhalten und vielleicht auch mehr Gefühle vermittelt. Und den ein oder anderen Handlungsstrang hätte ich gerne „live“ miterlebt. Da hat es mir leider nicht wirklich gereicht, all diese Dinge nur in einem Brief quasi nebenbei zu erfahren. Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.
Mein Fazit:
„Für immer und ein Wort“ von Anne Sanders ist eine nette Liebesgeschichte, die sich sehr leicht und flüssig lesen lässt. Leider sind bei mir große Gefühle und die Identifikation mit den Protagonisten ausgeblieben. Für mich war alles zu vorhersehbar, stellenweise zu unrealistisch und viel zu viel Trara um Nichts wurde seitens der Hauptprotagonistin gemacht. Mich konnte die Geschichte leider nicht so wirklich überzeugen, aber ich denke, sie wird dennoch viele begeisterte Leserinnen finden, denn jeder Büchermensch ist ja zum Glück anders. 🙂
Der Schreibstil von Anne Sanders ist zwar wunderbar leicht zu lesen und der Einstieg in die Geschichte hat mir keinerlei Probleme bereitet. Dennoch war ich ziemlich schnell genervt von Annie. Jetzt mal ehrlich: Wer geht auf die Hochzeit seines Ex-Mannes, wenn man noch an ihm hängt und mit der Trennung eigentlich nicht klar kommt? Das ist doch völlig bescheuert?! Genauso bescheuert fand ich dann ziemlich viele Aktionen von Annie und sie hat mich nach kurzer Zeit mit ihrer Art wirklich sehr aufgeregt. Leider sind wir bis zum Ende keine Freundinnen geworden.
Das gleiche gilt leider auch für viele andere Charaktere, auf die ich in diesem Buch getroffen bin. Fast alle waren hochgradig anstrengend, agierten mehr als überzogen und wirkten auf mich einfach unecht. So hat mir dieses wunderbare Gefühl komplett gefehlt, mich mit irgendjemandem in diesem Buch zu identifizieren und somit tief in die Geschichte abzutauchen. Dadurch habe ich alles sehr distanziert und ohne große Gefühle gelesen. Erschwerend kam noch hinzu, dass sich ein Drama an das nächste reihte und viele Ereignisse einfach zu übertrieben und zu vorhersehbar waren. Bei manchen hatte ich sogar gehofft, dass meine schlimme Befürchtung nicht eintreffen würde, da es einfach zu offensichtlich wäre, aber leider habe ich da nie Glück gehabt.
Darüber hinaus kann ich sagen, dass mir im Laufe des Buches eindeutig zu viele Briefe und Nachrichten geschrieben worden sind. Echte Gespräche hätten mich da sicherlich besser unterhalten und vielleicht auch mehr Gefühle vermittelt. Und den ein oder anderen Handlungsstrang hätte ich gerne „live“ miterlebt. Da hat es mir leider nicht wirklich gereicht, all diese Dinge nur in einem Brief quasi nebenbei zu erfahren. Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.
Mein Fazit:
„Für immer und ein Wort“ von Anne Sanders ist eine nette Liebesgeschichte, die sich sehr leicht und flüssig lesen lässt. Leider sind bei mir große Gefühle und die Identifikation mit den Protagonisten ausgeblieben. Für mich war alles zu vorhersehbar, stellenweise zu unrealistisch und viel zu viel Trara um Nichts wurde seitens der Hauptprotagonistin gemacht. Mich konnte die Geschichte leider nicht so wirklich überzeugen, aber ich denke, sie wird dennoch viele begeisterte Leserinnen finden, denn jeder Büchermensch ist ja zum Glück anders. 🙂
March 22, 2022
Das Buch ist ... nett. Da bin ich wohl ganz nach dem Motto gegangen: Das Cover ist schön, will ich haben!
Die Geschichte hat mich weder umgehauen noch gelangweilt. Doch auch wenn es ein Kitschroman ist, fehlte mir die Spannung und das Sich-Verlieben. Die ersten zwei Drittel gingen noch, doch hätte man die letzten hundert Seiten weglassen können und das Buch wäre genauso "gut" gewesen.
Die Protagonistin ging mir ziemlich auf die Nerven und ihr Handeln konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ebenso ging es mir mit Jack; für mich hatte er zu wenig Tiefe und auch seine Handlungen und Gedankengänge fand ich nicht realistisch.
Die Sprache war ziemlich pseudopoetisch. Die Charaktere sagten/dachten manchmal Dinge, die meiner Meinung nach nicht zu ihnen passten und sehr kitschig waren.
Für mich ein netter Kitschroman, der aber nicht eine tiefgründig oder kluge Geschichte erzählt.
Die Geschichte hat mich weder umgehauen noch gelangweilt. Doch auch wenn es ein Kitschroman ist, fehlte mir die Spannung und das Sich-Verlieben. Die ersten zwei Drittel gingen noch, doch hätte man die letzten hundert Seiten weglassen können und das Buch wäre genauso "gut" gewesen.
Die Protagonistin ging mir ziemlich auf die Nerven und ihr Handeln konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ebenso ging es mir mit Jack; für mich hatte er zu wenig Tiefe und auch seine Handlungen und Gedankengänge fand ich nicht realistisch.
Die Sprache war ziemlich pseudopoetisch. Die Charaktere sagten/dachten manchmal Dinge, die meiner Meinung nach nicht zu ihnen passten und sehr kitschig waren.
Für mich ein netter Kitschroman, der aber nicht eine tiefgründig oder kluge Geschichte erzählt.
July 28, 2024
Die Grundidee war eigentlich echt gut, aber ich persönlich fand es nicht so gut umgesetzt. Ich fand es dadurch etwas langweilig. Außerdem hat es mir überhaupt nicht gefallen, dass das alles so gestelzt geschrieben war und die beiden sich auch so lange gesietzt haben. Fand es am Ende auch schade, dass die zwei nicht zusammen gekommen sind und man jetzt auch nicht weiß, was aus ihnen wird.
September 3, 2021
Bei diesem Roman, der auch wie viele andere Romane dieser Autorin in England spielt, geht es um das Zusammenwachsen zweier Menschen, Anni und Jack, nach einer für sie sehr großen Trennung von einem Lebensgefährten. Jeder der beiden Protagonsiten bekommt einen Teil im Buch gewidmet, in welchem die Geschichte von jedem erzählt wird. Da erfahren wir aus dem Leben von ihnen, ihren Familien, ihren Freunden, ihren Ex-Partnern und vieles mehr.
Im ersten Teil erleben wir Anni auf der Hochzeit ihres Ex-Partners, der zwei Jahre nach der Scheidung wieder neu heiratet. Die Feier findet in Dartmoor in dem Hotel statt, welches er vor Jahren im Beisein von Anni abscheulich fand. Anni wird zwar zur Unterstützung von ihrer Freundin Hoola begleitet, aber ob der Besuch der Hochzeit ihres Ex wirklich eine tolle Idee war, bleibt anzuzweifeln.
Im zweiten Teil erfährt neben uns auch Jack, dass seine Ex-Frau mit der Tochter Lori aus London weggeht, um in Bath einen anderen Mann zu heiraten und mit ihm dort als Familie zu leben. Jack konnte sich nie vorstellen, auch nicht nach der Trennung, dass seine Tochter nicht jeder zweite Woche bei ihm lebt. Der Umzug erwischt ihn offenbar kälter als die damalige Trennung.
Erst im dritten Teil kommen sich die beiden Protagonisten Anni und Jack tatsächlich näher, obwohl es zuvor schon eine Begegnung gegeben hat. Aber selbst hier sind sie beim Näherkommen noch sehr distanziert.
Dieser Roman hält einige besondere Sachen für die Leserinnen und Leser bereit. Davon einmal abgesehen, dass ich vom Verlag zusätzlich noch Glitzerstift, Stempel und zwei Stempelkissen erhielt, ist dieses Buch auch ein Persönlichkeitsbuch. Ähnlich einem Tabebuch oder Poesiealbum enthält es besondere Seiten, auf denen die Leserinnen ganz persönliche Eindrücke und Ansichten über sich, ihre Familien oder ihren Freundinnen niederschreiben können. Die Überschriften dieser Seiten geben Anregungen, was dort jeweils festgehalten werden kann.
In diesem Roman geht es um Worte, der Titel weist bereits darauf hin. Es geht um die Frage, ob sich jemand in eine andere Person verlieben kann, nur weil er die Worte der anderen Person gelesen hat und kennt. Z. B. wenn man ein Gedicht von jemanden liest. Kann es sein, dass man sich in den Dichter verliebt aufgrund der poetischen Worte? Weil man der Meinung ist, ihn, den Dichter, zu kennen? Mit dieser Idee ist der romantische Roman einmal ganz anders aufgezogen und belegt. Das rechtfertigt die besondere Aufmachung, denn möglichst viele Leserinnen und Leser sollen ihre eigenen Worte auf die vorbereiteten Seiten schreiben.
Dieser Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Man lernt erst ausgiebig die beiden Protagonisten kennen, um dann zu erfahren, wie sie vielleicht zukünftig zueinander stehen werden. Und ob überhaupt.
Anne Sanders benutzt verschiedene Gestaltungselemente, die die Handlung auflockern. Dazu gehören SMS- und Messenger-Nachrichten genauso wie Briefe und Tagebucheinträge. Das sorgt für Abwechslung und beansprucht die wörtliche Rede nicht so sehr.
Anne Sanders ist ihre Zuneigung zu England und Schottland in ihren Romanen deutlich anzumerken. Deshalb sind die Beschreibung der Park, Plätze, Straßenzüge und Orte jedes Mal eine Freude für einen England-Liebhaber. Viele kleine Tipps für den Besuch der britischen Inseln sind in den Szenen versteckt, so dass es ein Gefühl von Heimkommen erwecken kann. Und wenn gerade auch keine Reisen dorthin möglich sind, fühlt man sich bei dem Besuch in einem Pub zusammen mit Anne Sanders sehr heimisch.
Bei aller Freude über ein Wiedersehen in bekannten Gefilden gab es leider zwei bittere Tropfen, die eher wohl eher dem Lektorat als der Autorin zuzuschreiben sind. Leider verraten die Überschriften der Kapitel bereits die Story und klauen den einzelnen Kapiteln die Spannung. Manche Kapitel müssen nicht gelesen werden, weil man anhand deren Überschrift schon weiß, was kommt. Das ist sehr schade. Und ein No-Go in meinen Augen sind die Gendersternchen in einem belletristischen Werk. Bei allem Feminismus sollte man einen wunderschönen Roman dadurch nicht kaputt machen.
Mir hat der Roman schlussendlich sehr gut gefallen, obwohl ich ehrlich gestehe, dass er nicht ganz an »Sommer in St. Ives« von Anne Sander heranreicht. Besonders in den ersten beiden Teilen fehlt das beschwingende, das fröhliche und unbeschwerte Auftreten der Figuren. Sie verharren zu sehr in ihren Depressionen nach der Trennung von ihrem vorherigen Partner. Nichtsdestotrotz ist er wunderschön zu lesen, unterhaltsam, anregend und inspirierend für Leser, die die englische Landschaft lieben und die romantische Geschichten mit viel Schmerz mögen.
© Detlef Knut, Düsseldorf 2021
Im ersten Teil erleben wir Anni auf der Hochzeit ihres Ex-Partners, der zwei Jahre nach der Scheidung wieder neu heiratet. Die Feier findet in Dartmoor in dem Hotel statt, welches er vor Jahren im Beisein von Anni abscheulich fand. Anni wird zwar zur Unterstützung von ihrer Freundin Hoola begleitet, aber ob der Besuch der Hochzeit ihres Ex wirklich eine tolle Idee war, bleibt anzuzweifeln.
Im zweiten Teil erfährt neben uns auch Jack, dass seine Ex-Frau mit der Tochter Lori aus London weggeht, um in Bath einen anderen Mann zu heiraten und mit ihm dort als Familie zu leben. Jack konnte sich nie vorstellen, auch nicht nach der Trennung, dass seine Tochter nicht jeder zweite Woche bei ihm lebt. Der Umzug erwischt ihn offenbar kälter als die damalige Trennung.
Erst im dritten Teil kommen sich die beiden Protagonisten Anni und Jack tatsächlich näher, obwohl es zuvor schon eine Begegnung gegeben hat. Aber selbst hier sind sie beim Näherkommen noch sehr distanziert.
Dieser Roman hält einige besondere Sachen für die Leserinnen und Leser bereit. Davon einmal abgesehen, dass ich vom Verlag zusätzlich noch Glitzerstift, Stempel und zwei Stempelkissen erhielt, ist dieses Buch auch ein Persönlichkeitsbuch. Ähnlich einem Tabebuch oder Poesiealbum enthält es besondere Seiten, auf denen die Leserinnen ganz persönliche Eindrücke und Ansichten über sich, ihre Familien oder ihren Freundinnen niederschreiben können. Die Überschriften dieser Seiten geben Anregungen, was dort jeweils festgehalten werden kann.
In diesem Roman geht es um Worte, der Titel weist bereits darauf hin. Es geht um die Frage, ob sich jemand in eine andere Person verlieben kann, nur weil er die Worte der anderen Person gelesen hat und kennt. Z. B. wenn man ein Gedicht von jemanden liest. Kann es sein, dass man sich in den Dichter verliebt aufgrund der poetischen Worte? Weil man der Meinung ist, ihn, den Dichter, zu kennen? Mit dieser Idee ist der romantische Roman einmal ganz anders aufgezogen und belegt. Das rechtfertigt die besondere Aufmachung, denn möglichst viele Leserinnen und Leser sollen ihre eigenen Worte auf die vorbereiteten Seiten schreiben.
Dieser Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Man lernt erst ausgiebig die beiden Protagonisten kennen, um dann zu erfahren, wie sie vielleicht zukünftig zueinander stehen werden. Und ob überhaupt.
Anne Sanders benutzt verschiedene Gestaltungselemente, die die Handlung auflockern. Dazu gehören SMS- und Messenger-Nachrichten genauso wie Briefe und Tagebucheinträge. Das sorgt für Abwechslung und beansprucht die wörtliche Rede nicht so sehr.
Anne Sanders ist ihre Zuneigung zu England und Schottland in ihren Romanen deutlich anzumerken. Deshalb sind die Beschreibung der Park, Plätze, Straßenzüge und Orte jedes Mal eine Freude für einen England-Liebhaber. Viele kleine Tipps für den Besuch der britischen Inseln sind in den Szenen versteckt, so dass es ein Gefühl von Heimkommen erwecken kann. Und wenn gerade auch keine Reisen dorthin möglich sind, fühlt man sich bei dem Besuch in einem Pub zusammen mit Anne Sanders sehr heimisch.
Bei aller Freude über ein Wiedersehen in bekannten Gefilden gab es leider zwei bittere Tropfen, die eher wohl eher dem Lektorat als der Autorin zuzuschreiben sind. Leider verraten die Überschriften der Kapitel bereits die Story und klauen den einzelnen Kapiteln die Spannung. Manche Kapitel müssen nicht gelesen werden, weil man anhand deren Überschrift schon weiß, was kommt. Das ist sehr schade. Und ein No-Go in meinen Augen sind die Gendersternchen in einem belletristischen Werk. Bei allem Feminismus sollte man einen wunderschönen Roman dadurch nicht kaputt machen.
Mir hat der Roman schlussendlich sehr gut gefallen, obwohl ich ehrlich gestehe, dass er nicht ganz an »Sommer in St. Ives« von Anne Sander heranreicht. Besonders in den ersten beiden Teilen fehlt das beschwingende, das fröhliche und unbeschwerte Auftreten der Figuren. Sie verharren zu sehr in ihren Depressionen nach der Trennung von ihrem vorherigen Partner. Nichtsdestotrotz ist er wunderschön zu lesen, unterhaltsam, anregend und inspirierend für Leser, die die englische Landschaft lieben und die romantische Geschichten mit viel Schmerz mögen.
© Detlef Knut, Düsseldorf 2021
September 8, 2021
COVER: Das Cover finde ich richtig schön. Das Zusammenspiel von hellem rot, lila und pastellrosa hat mich sehr angesprochen. Der Titel in Orange sticht etwas raus und weckt auf jeden Fall meine Aufmerksamkeit im Regal. Die verschiedenen Blüten und Vogelzeichnungen runden alles nochmal ab. Die Buchklappen sind mit kurzen "post-it" Nachrichten bedruckt, auf den ersten Blick passend zur Geschichte.
INHALT:
Annie befindet sich zum ersten Mal in ihrem Leben im absoluten Gefühlschaos. Zusammen mit ihrer besten Freundin Hoola befindet sie sich auf der Hochzeit ihres Ex-Mannes. Dort gehen die beiden auf Letterbox-Jagd. Annie hatte nicht wirklich Lust darauf und ist auch nur durch Zufall auf das kleine Notizbuch gestoßen. Sie wollte sich nur mal kurz ausruhen und hat aber direkt neben ihren Füßen eine Letterbox gefunden. Eigentlich wollte sie nur mal kurz Stempel verteilen, aber irgendetwas war an diesem Notizbuch anders. Sie verliert sich augenblicklich in den kurzen Abschnitten, Worte, die sie berühren und in denen sie sich verstanden fühlt. Sie fühlt sich dem Verfasser oder der Verfasserin schlagartig sehr nah und steckt das kleine schwarze Buch aus einem Impuls heraus ein.
Annie ist Lektorin an der Uni, als sie ihren Traum Schriftstellerin zu werden, an den Nagel gehängt hat, dachte sie, das könnte ein Kompromiss sein. So richtig glücklich ist sie damit jedoch nicht. Immer öfters greift Annie nach dem Notizbuch und liest zwischen die Zeilen, bald kennt sie jedes Wort auswendig. Annie offenbart sich Hoola, dass sie sich auf die Suche machen möchte, um dem Verfasser zu finden und ihm das Buch zurückzugeben. Annie ist überzeugt, es ist ein Mann, der diese Zeilen geschrieben hat. Tiefgründig, manchmal skurril, traurig, melancholisch und düster. Doch einige Zeilen handelten von Liebe und Hoffnung und alltägliche Dinge, an denen Annie sich aufbaute und nach denen sie sich nach der Scheidung so sehr sehnte.
Hoola wirft Annie schwere Worte an den Kopf und die zwei Freundinnen geraten an einen großen Streit. Annie ist nun noch fester entschlossen den Besitzer des Notizbuchs ausfindig zu machen.
FAZIT:
Zu Beginn wollte ich Annie nur noch schütteln und ganz laut "Wach auf!" schreien. Das war etwas frustrierend, sie konnte mich ja nicht hören! :)
Immer mehr hat mich Seite um Seite in Annies Gefühlswelt gezogen. Ich wollte unbedingt jedes einzelne Wort aufnehmen und dieses Notizbuch erst - einige Texte waren tatsächlich so schön.
Ich sehe wie Annie für einige wahrscheinlich, als viel zu anstrengend und etwas hysterisch rüberkommen kann oder als jemand die alles Hals über Kopf entscheidet und überstürzt. Jack ist auch nicht gerade ein Sonnenschein, aber vielleicht mochte ich genau deswegen beide Protagonisten sehr. Irgendwie hat das alles einfach gepasst.
Ich konnte alles ein wenig nachempfinden. Den Schmerz, den Verlust, dass sich an den letzten Tropfen Hoffnung klammern nach einer Trennung. Annie wollte wieder etwas anderes fühlen als Leere und die Überzeugung nicht gut genug zu sein.
Ich liebe die Freundschaft zu Hoola und verabscheue die Beziehung zu ihrer Mutter - das hat mich so sehr an "Gilmore Girls" erinnert und hat mich stellenweise so richtig genervt. Ich denke, genau das hat Anne Sanders beabsichtigt - gut gemacht!
Teilweise ist mir auch das Herz etwas in die Hose gerutscht, ich dachte mir "Neeein! Warum tun die zwei das bloß!!!" - das hat auf jeden Fall dazu geführt, dass ich die letzten 300 Seiten in einem Rutsch durchgelesen habe.
Ich möchte nicht allzu sehr in die Details gehen, denn ich denke das Schöne an dieser Geschichte ist, auch der Aufbau der Kapitel. Notizbucheinträge, Kurznachrichten und Briefe. Ich habe mich da so richtig reingekuschelt und so kitschig das auch klingen mag, ich habe so richtig mitgefiebert und mich natürlich auch in Jack verguckt.
Selbst war ich noch nie in England, trotzdem ist es schon immer ein Traum gewesen all diese magischen Orte aus Romanen und RomCom Filmen mal zu erleben. Anne Sanders hat es auf jeden Fall geschafft mich dorthin zu entführen.
Eine mitreißende Geschichte - ich habe richtig schöne Lesestunden gehabt.
May 21, 2026
Wunderschöner poetischer Schreibstil, aber seltsame Protagonistin
Die Geschichte ist in vier Teile aufgeteilt: Im ersten folgen wir Annie ins Dartmoor, wo sie der Hochzeit ihres Ex-Mannes beiwohnt und zwar nicht, weil die beiden sich noch so gut verstehen, sondern weil Annie ihrer Beziehung immer noch hinterher trauert und die Trauung mit eigenen Augen sehen muss (nicht, wie der Klappentext sagt, zur Bewältigung). Ihre beste Freundin überredet sie zu einer Wanderung ins Moor, wo Annie eine Letterbox findet und darin das Notizbuch entdeckt. Dieses enthält wunderschöne Worte, verletzte Worte, traurige Worte und verbitterte Worte. Ich kann es nachvollziehen, dass Annie so beeindruckt von dem Geschriebenen ist, denn mich haben die Worte auch berührt. Jede noch so kleine Notiz versprüht so viel Gefühl. Und genau deshalb merkt man dem Inhalt des Notizbuches auch an, dass es von jemanden geschrieben ist, dem viel Schlimmes im Leben wiederfahren ist. Annies Begeisterung darüber war fast schon übertrieben, aber sie hat in den Notizen einen weiteren Menschen entdeckt, der tief verletzt ist, wie auch sie derzeit aufgrund ihres Liebeskummers.
Nicht nur der Inhalt des Notizbuches, der immer mal wieder passend zur Geschichte in kursiver Schrift abgedruckt ist, hat mich emotional berührt, sondern auch der Schreibstil im gesamten Buch konnte mich direkt abholen. Anne Sanders‘ Art zu erzählen ist wirklich wunderschön, poetisch und bringt die Gefühle direkt auf den Punkt. Als hätte sie die Worte nicht auf Papier geschrieben, sondern direkt in mein Herz.
>> Es gibt Tage, da fühle ich mich wie etwas, das einem zu spät eingefallen ist; ein nachträglicher Gedanke [...]
Im nächsten Augenblick ist es vergessen.
Und ich bin es auch. <<, Auszug aus dem Notizbuch, S. 80
Der zweite Teil des Buches hingegen wird aus der Sichtweise von Jack erzählt; ab dem Zeitpunkt, als Annie ihm das Notizbuch übergibt. Wir lernen hier sein Leben kennen: Was er beruflich macht, wie er wohnt, seine Beziehung zu seiner Familie, seine Freunde und die Teile in seinem Leben, die ihn verletzt haben. Durch den umfassenden Einblick erhält man ein sehr tiefes Verständnis von Jack und ich mochte ihn von Beginn an sehr! Der zurückhaltende Jack hat schon einiges durchmachen müssen und versucht trotzdem für die ihn wichtigen Menschen in seinem Leben immer da zu sein.
Nicht annähernd so sympathisch war mir die Protagonistin Annie. Ich finde es erschreckend, dass Annie nicht endlich mal mit ihrem Ex-Mann abschließen kann. Die beiden waren viele, viele Jahre zusammen, da hat Finleys Trennung ihr von jetzt auf gleich den Boden unter den Füßen weggezogen. Doch zwei Jahre später ist sie immer noch nicht darüber hinweg und verletzt sich nur selbst mit dem Besuch auf seiner Hochzeit. Warum nur? Auch danach hängt sie noch so sehr an ihm, dass sie den Kontakt zu Finley hält. Die Entwicklung zwischen Finley und Annie hat irgendwann einen Fortschritt gemacht, aber kurz darauf wieder einen Rückschritt, was mich sehr geärgert hat. Einige andere Dinge bezüglich Annies Gefühlswelt haben mich auch genervt, aber mehr zur Annie-Finley-Konstellation kann ich ohne Spoiler nicht sagen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Annie ein sehr seltsames, kritisches und für alle Beteiligten schädliches Verhältnis zur Liebe und ihren Beziehungen hat.
Der dritte Teil der Geschichte wird abwechselnd von beiden Protagonisten erzählt, während sie sich öfter treffen und kennenlernen. Teil 4 hätte es meiner Meinung nach gar nicht mehr gebraucht, weil einiges dramatisiert wurde. Mit dem Ende des dritten Teils bin ich vollkommen zufrieden.
Fazit:
"Für immer und ein Wort" ist eine Geschichte über Jack, den ich sehr mag und am liebsten des Öfteren umarmt hätte und Annie, die ich nie verstanden habe. Deshalb hat mir auch das Ende der Geschichte nicht gänzlich gefallen. Trotzdem konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und vor allem der Schreibstil der Autorin und die berührenden Worte des Notizbuches haben mich begeistert.
(2021)
Die Geschichte ist in vier Teile aufgeteilt: Im ersten folgen wir Annie ins Dartmoor, wo sie der Hochzeit ihres Ex-Mannes beiwohnt und zwar nicht, weil die beiden sich noch so gut verstehen, sondern weil Annie ihrer Beziehung immer noch hinterher trauert und die Trauung mit eigenen Augen sehen muss (nicht, wie der Klappentext sagt, zur Bewältigung). Ihre beste Freundin überredet sie zu einer Wanderung ins Moor, wo Annie eine Letterbox findet und darin das Notizbuch entdeckt. Dieses enthält wunderschöne Worte, verletzte Worte, traurige Worte und verbitterte Worte. Ich kann es nachvollziehen, dass Annie so beeindruckt von dem Geschriebenen ist, denn mich haben die Worte auch berührt. Jede noch so kleine Notiz versprüht so viel Gefühl. Und genau deshalb merkt man dem Inhalt des Notizbuches auch an, dass es von jemanden geschrieben ist, dem viel Schlimmes im Leben wiederfahren ist. Annies Begeisterung darüber war fast schon übertrieben, aber sie hat in den Notizen einen weiteren Menschen entdeckt, der tief verletzt ist, wie auch sie derzeit aufgrund ihres Liebeskummers.
Nicht nur der Inhalt des Notizbuches, der immer mal wieder passend zur Geschichte in kursiver Schrift abgedruckt ist, hat mich emotional berührt, sondern auch der Schreibstil im gesamten Buch konnte mich direkt abholen. Anne Sanders‘ Art zu erzählen ist wirklich wunderschön, poetisch und bringt die Gefühle direkt auf den Punkt. Als hätte sie die Worte nicht auf Papier geschrieben, sondern direkt in mein Herz.
>> Es gibt Tage, da fühle ich mich wie etwas, das einem zu spät eingefallen ist; ein nachträglicher Gedanke [...]
Im nächsten Augenblick ist es vergessen.
Und ich bin es auch. <<, Auszug aus dem Notizbuch, S. 80
Der zweite Teil des Buches hingegen wird aus der Sichtweise von Jack erzählt; ab dem Zeitpunkt, als Annie ihm das Notizbuch übergibt. Wir lernen hier sein Leben kennen: Was er beruflich macht, wie er wohnt, seine Beziehung zu seiner Familie, seine Freunde und die Teile in seinem Leben, die ihn verletzt haben. Durch den umfassenden Einblick erhält man ein sehr tiefes Verständnis von Jack und ich mochte ihn von Beginn an sehr! Der zurückhaltende Jack hat schon einiges durchmachen müssen und versucht trotzdem für die ihn wichtigen Menschen in seinem Leben immer da zu sein.
Nicht annähernd so sympathisch war mir die Protagonistin Annie. Ich finde es erschreckend, dass Annie nicht endlich mal mit ihrem Ex-Mann abschließen kann. Die beiden waren viele, viele Jahre zusammen, da hat Finleys Trennung ihr von jetzt auf gleich den Boden unter den Füßen weggezogen. Doch zwei Jahre später ist sie immer noch nicht darüber hinweg und verletzt sich nur selbst mit dem Besuch auf seiner Hochzeit. Warum nur? Auch danach hängt sie noch so sehr an ihm, dass sie den Kontakt zu Finley hält. Die Entwicklung zwischen Finley und Annie hat irgendwann einen Fortschritt gemacht, aber kurz darauf wieder einen Rückschritt, was mich sehr geärgert hat. Einige andere Dinge bezüglich Annies Gefühlswelt haben mich auch genervt, aber mehr zur Annie-Finley-Konstellation kann ich ohne Spoiler nicht sagen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Annie ein sehr seltsames, kritisches und für alle Beteiligten schädliches Verhältnis zur Liebe und ihren Beziehungen hat.
Der dritte Teil der Geschichte wird abwechselnd von beiden Protagonisten erzählt, während sie sich öfter treffen und kennenlernen. Teil 4 hätte es meiner Meinung nach gar nicht mehr gebraucht, weil einiges dramatisiert wurde. Mit dem Ende des dritten Teils bin ich vollkommen zufrieden.
Fazit:
"Für immer und ein Wort" ist eine Geschichte über Jack, den ich sehr mag und am liebsten des Öfteren umarmt hätte und Annie, die ich nie verstanden habe. Deshalb hat mir auch das Ende der Geschichte nicht gänzlich gefallen. Trotzdem konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und vor allem der Schreibstil der Autorin und die berührenden Worte des Notizbuches haben mich begeistert.
(2021)
September 19, 2021
"Für immer und ein Wort" von Anne Sanders ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die Fremde sind, und doch näher, als sie glauben.
Annie und Jack sind beide an einem Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. Er hat seinen Bruder verloren, seine Ehe ist gescheitert und hat das Gefühl, im Leben den Anschluss zu verlieren. Sie hat gerade eine Scheidung hinter sich und darf im nächsten Augenblick dabei zusehen, wie die Liebe ihres Lebens eine andere heiratet, während sie in ihre Studentenbude zurückzieht. Annie und Jack sind Fremde, bis Jacks Bruder Leo sie beide zusammenführt. In Form eines Tagebuchs - und sich alles für sie ändert.
Der Roman wird aus zwei Sichten erzählt, der von Annie und der von Jack. Mal werden Sms getauscht, mal Briefe, mal schleichen sich Leos Tagebucheinträge ein. Der Erzählstil wirkt dadurch eher passiv, was nicht jedermanns Geschmack sein muss, mir persönlich gefällt er aber sehr, da er zur allgemeinen Stimmung des Romans passt. Aufgeladen sind die Schriftstücke und die Interaktionen zwischen den Charakteren von Poesie und Tiefgründigkeit, aber auch von Zurückhaltung, Zweifel und Unsicherheit. Die Liebesgeschichte entwickelt sich daher eher langsam und zaghaft, unterbrochen durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens, Missverständnisse, Geheimnisse und unerhörte Eltern und Ex-Partner.
Insgesamt hätte ich mir ein wenig mehr Informationen und Interaktionen zwischen Jack und seiner Tochter oder Jack und Leo gewünscht; in Form von Rückblenden oder ähnlichem, da so manche (Schlüssel-)Charaktere eher in den Hintergrund gerückt sind. Auch die Geschichte zwischen Hoola und Ben wirkt auf mich so, als gäbe es zu diesen Charakteren einen eigenen Roman, weswegen hier nur die grundlegendsten Fakten erwähnt werden, was ich etwas schade finde, aber nicht als großen Kritikpunkt wahrnehme, da sie nicht die Protagonisten sind.
Auch, dass Annie zwischendurch wieder zu ihrem Ex-Mann zurückgeht, war für mich etwas überraschend und (beinah) unrealistisch, wo sie zuvor durch Leos Tagebuch und das Telefonat mit Finley beschlossen hat, dass er ein Idiot ist und sie über ihn hinweg ist. Aber ich denke, ein wenig Hoffnung und Naivität bleibt in solchen Fällen immer übrig, derer man sich mit der Zeit erst vollends bewusst werden muss, was ja auch zum Glück noch passiert ist.
Insgesamt hat mir das Buch gefallen und empfehlen kann ich es jedem, der sich gern für ein paar kuschelige Stunden und einer Tasse Tee eine zarte Liebesgeschichte zu Gemüte führen möchte, die durch ihre "Wortgewandtheit" bezaubert.
Annie und Jack sind beide an einem Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. Er hat seinen Bruder verloren, seine Ehe ist gescheitert und hat das Gefühl, im Leben den Anschluss zu verlieren. Sie hat gerade eine Scheidung hinter sich und darf im nächsten Augenblick dabei zusehen, wie die Liebe ihres Lebens eine andere heiratet, während sie in ihre Studentenbude zurückzieht. Annie und Jack sind Fremde, bis Jacks Bruder Leo sie beide zusammenführt. In Form eines Tagebuchs - und sich alles für sie ändert.
Der Roman wird aus zwei Sichten erzählt, der von Annie und der von Jack. Mal werden Sms getauscht, mal Briefe, mal schleichen sich Leos Tagebucheinträge ein. Der Erzählstil wirkt dadurch eher passiv, was nicht jedermanns Geschmack sein muss, mir persönlich gefällt er aber sehr, da er zur allgemeinen Stimmung des Romans passt. Aufgeladen sind die Schriftstücke und die Interaktionen zwischen den Charakteren von Poesie und Tiefgründigkeit, aber auch von Zurückhaltung, Zweifel und Unsicherheit. Die Liebesgeschichte entwickelt sich daher eher langsam und zaghaft, unterbrochen durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens, Missverständnisse, Geheimnisse und unerhörte Eltern und Ex-Partner.
Insgesamt hätte ich mir ein wenig mehr Informationen und Interaktionen zwischen Jack und seiner Tochter oder Jack und Leo gewünscht; in Form von Rückblenden oder ähnlichem, da so manche (Schlüssel-)Charaktere eher in den Hintergrund gerückt sind. Auch die Geschichte zwischen Hoola und Ben wirkt auf mich so, als gäbe es zu diesen Charakteren einen eigenen Roman, weswegen hier nur die grundlegendsten Fakten erwähnt werden, was ich etwas schade finde, aber nicht als großen Kritikpunkt wahrnehme, da sie nicht die Protagonisten sind.
Auch, dass Annie zwischendurch wieder zu ihrem Ex-Mann zurückgeht, war für mich etwas überraschend und (beinah) unrealistisch, wo sie zuvor durch Leos Tagebuch und das Telefonat mit Finley beschlossen hat, dass er ein Idiot ist und sie über ihn hinweg ist. Aber ich denke, ein wenig Hoffnung und Naivität bleibt in solchen Fällen immer übrig, derer man sich mit der Zeit erst vollends bewusst werden muss, was ja auch zum Glück noch passiert ist.
Insgesamt hat mir das Buch gefallen und empfehlen kann ich es jedem, der sich gern für ein paar kuschelige Stunden und einer Tasse Tee eine zarte Liebesgeschichte zu Gemüte führen möchte, die durch ihre "Wortgewandtheit" bezaubert.
This entire review has been hidden because of spoilers.
September 19, 2021
Für immer und ein Wort von Anne Sanders konnte ich vor kurzem beenden. Der Roman gehört für mich in den Romance Bereich. Mit seinem romantischen Cover ist das Buch auf jeden Fall ein Blickfang. 😍 Zudem ist ein kleiner Notizteil hinten im Buch beigefügt. Dort werden einige Themen angesprochen, die man beantworten kann. Die meisten davon sind sehr persönlich und man muss in sich hineingehen, um sie auf Papier festhalten zu können. Aber wer das Buch gelesen hat, wird diesen Bereich echt toll finden. Er passt richtig zur Geschichte. ☺️ Wenn ihr auf dem Bild nach links wischt, habt ihr einen kleinen Einblick davon.
In dem Roman geht es um Annie und Jack. Beide sind mit ihrer jetzigen Situation mehr als unzufrieden und kommen nicht klar. Erst als Annie ein mysteriöses Tagebuch findet, stoßen die beiden aufeinander. Doch es passieren immer wieder Dinge, die die beiden aus dem Konzept bringen... 😊
Annies Charakter finde ich ziemlich schwer zu beschreiben. Auf alle Fälle denke ich, dass sie ein Gewohnheits- und Kopfmensch ist. Im Laufe der Geschichte lernt sie immer mehr ihrem Herzen zu vertrauen. Das ist schön zu beobachten.
Jack ist ein recht spezieller Typ. Er musste in seinem Leben schon viel durchmachen und ist nun in einem Loch, aus das er nicht so recht raus kommt. Doch auch er macht eine Verwandlung durch. Er wird offener und selbstsicher.
Mir hat die Geschichte der beiden gut gefallen. Ich fand es schön, dass in der Geschichte, so wie im echten Leben auch, nicht alles perfekt läuft, dass es Momente gibt, die einfach scheiße sind.
Doch irgendwie konnte ich mich nicht so sehr in die Charaktere hineinversetzen. Vielleicht lag es an der Erzählerperspektive, die hier verwendet wurde. Ich habe mich immer als eine Person gefühlt, die die Geschichte erzählt bekommt. Doch ich möchte gerne dabei sein und alles fühlen können.
So bin ich zu dem Entschluss gekommen, dem Buch ⭐⭐⭐,5 Sterne zu geben.
In dem Roman geht es um Annie und Jack. Beide sind mit ihrer jetzigen Situation mehr als unzufrieden und kommen nicht klar. Erst als Annie ein mysteriöses Tagebuch findet, stoßen die beiden aufeinander. Doch es passieren immer wieder Dinge, die die beiden aus dem Konzept bringen... 😊
Annies Charakter finde ich ziemlich schwer zu beschreiben. Auf alle Fälle denke ich, dass sie ein Gewohnheits- und Kopfmensch ist. Im Laufe der Geschichte lernt sie immer mehr ihrem Herzen zu vertrauen. Das ist schön zu beobachten.
Jack ist ein recht spezieller Typ. Er musste in seinem Leben schon viel durchmachen und ist nun in einem Loch, aus das er nicht so recht raus kommt. Doch auch er macht eine Verwandlung durch. Er wird offener und selbstsicher.
Mir hat die Geschichte der beiden gut gefallen. Ich fand es schön, dass in der Geschichte, so wie im echten Leben auch, nicht alles perfekt läuft, dass es Momente gibt, die einfach scheiße sind.
Doch irgendwie konnte ich mich nicht so sehr in die Charaktere hineinversetzen. Vielleicht lag es an der Erzählerperspektive, die hier verwendet wurde. Ich habe mich immer als eine Person gefühlt, die die Geschichte erzählt bekommt. Doch ich möchte gerne dabei sein und alles fühlen können.
So bin ich zu dem Entschluss gekommen, dem Buch ⭐⭐⭐,5 Sterne zu geben.
October 16, 2021
Klappentext: Kann man sich in Worte verlieben? Ein verstecktes Büchlein wird der Beginn einer großen Liebesgeschichte!
Für Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage in einem Hotel im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Doch stattdessen findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird, der so ganz anders ist, als sie sich den Verfasser des Notizbuchs vorgestellt hat, der ihr aber dennoch unter die Haut geht ...
Cover: Ich finde das Cover wirklich schön und mags sehr gerne. Ich liebe die Farben sehr
Schreibstil & Storyline: Ich war gespannt auf das Buch, da es mich doch sehr angesprochen hat. Aber leider war die Umsetzung nicht so meins. Ich verstand Annie sehr und aber mit ihr klar, kam erst ab der erste Hälfte des Buches. Ich mag den Schreibstil nicht so wirklich, da ich keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren gefunden habe. Ich mochte Annies beste Freundin voll, da sie genau mein Geschmack ist. Ich hab die Szenen mit ihr geliebt. Jack mag ich auch ganz gerne und fand ihn faszinierend. Aber die Gefühle kamen bei mir nicht wirklich an.
Meinung: Ein gutes Buch für zwischendurch und tolle Lovestory.
Bewertung: 3/5
Für Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage in einem Hotel im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Doch stattdessen findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird, der so ganz anders ist, als sie sich den Verfasser des Notizbuchs vorgestellt hat, der ihr aber dennoch unter die Haut geht ...
Cover: Ich finde das Cover wirklich schön und mags sehr gerne. Ich liebe die Farben sehr
Schreibstil & Storyline: Ich war gespannt auf das Buch, da es mich doch sehr angesprochen hat. Aber leider war die Umsetzung nicht so meins. Ich verstand Annie sehr und aber mit ihr klar, kam erst ab der erste Hälfte des Buches. Ich mag den Schreibstil nicht so wirklich, da ich keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren gefunden habe. Ich mochte Annies beste Freundin voll, da sie genau mein Geschmack ist. Ich hab die Szenen mit ihr geliebt. Jack mag ich auch ganz gerne und fand ihn faszinierend. Aber die Gefühle kamen bei mir nicht wirklich an.
Meinung: Ein gutes Buch für zwischendurch und tolle Lovestory.
Bewertung: 3/5
October 30, 2021
„Wenn sich die Dinge in dir selbst nicht verändern, verändert sich nie auch nur irgendwas. Nie.“
Annie findet im Dartmoor ein vollgeschriebenes Notizbuch. Die Texte und Gedanken berühren sie sehr und sie versucht den Verfasser zu finden. Dabei trifft sie auf Jack und die beiden lernen sich kennen, doch zu einem ungünstigem Zeitpunkt. Denn sie haben jeweils ihre Vergangenheit noch nicht richtig verarbeitet und sind nicht bereit sich auf jemand neuen einzulassen.
Am Anfang viel es mir schwer in die Handlung zu finden. Annie ist eine sehr spezielle Person, die gerade am Anfang viel am Jammern ist. Das war etwas anstrengend zu lesen. Umso cooler fand ich ihre beste Freundin Hoola, die witzig und abwechslungsreich ist.
Zwischendurch sind immer wieder Texte aus dem Notizbuch eingeschoben. Diese haben mir sehr gefallen und mich genau wie Annie sehr berührt. Auch die Briefe und Textnachrichten im Buch haben mir gut gefallen.
Leider konnte mich die Handlung nicht fesseln. Ich hatte an viele Stellen das Gefühl, dass sich die Geschichte extrem zieht. Deswegen hat mir oft der Anreiz gefehlt weiter zu lesen.
Der Aufbau hat mir jedoch sehr gut gefallen, ich fand ihn ungewöhnlich. Im ersten Abschnitt lernt man Annie kennen, im zweiten Jack und erst im dritten treffen sich die beiden. Dadurch lernt man beide sehr genau unabhängig voneinander kennen.
Am Ende gibt es einen Anhang mit Fragen zum Ausfüllen. Ich finde die Fragen sind schön gestellt und passen zum Buch. Allerdings würde ich niemals in ein Buch reinschreiben und brauche diese leeren Seiten deswegen nicht. Eine Liste mit Fragen hätte mir gereicht.
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht fesseln. Es ist eine schöne Geschichte für Zwischendurch.
Annie findet im Dartmoor ein vollgeschriebenes Notizbuch. Die Texte und Gedanken berühren sie sehr und sie versucht den Verfasser zu finden. Dabei trifft sie auf Jack und die beiden lernen sich kennen, doch zu einem ungünstigem Zeitpunkt. Denn sie haben jeweils ihre Vergangenheit noch nicht richtig verarbeitet und sind nicht bereit sich auf jemand neuen einzulassen.
Am Anfang viel es mir schwer in die Handlung zu finden. Annie ist eine sehr spezielle Person, die gerade am Anfang viel am Jammern ist. Das war etwas anstrengend zu lesen. Umso cooler fand ich ihre beste Freundin Hoola, die witzig und abwechslungsreich ist.
Zwischendurch sind immer wieder Texte aus dem Notizbuch eingeschoben. Diese haben mir sehr gefallen und mich genau wie Annie sehr berührt. Auch die Briefe und Textnachrichten im Buch haben mir gut gefallen.
Leider konnte mich die Handlung nicht fesseln. Ich hatte an viele Stellen das Gefühl, dass sich die Geschichte extrem zieht. Deswegen hat mir oft der Anreiz gefehlt weiter zu lesen.
Der Aufbau hat mir jedoch sehr gut gefallen, ich fand ihn ungewöhnlich. Im ersten Abschnitt lernt man Annie kennen, im zweiten Jack und erst im dritten treffen sich die beiden. Dadurch lernt man beide sehr genau unabhängig voneinander kennen.
Am Ende gibt es einen Anhang mit Fragen zum Ausfüllen. Ich finde die Fragen sind schön gestellt und passen zum Buch. Allerdings würde ich niemals in ein Buch reinschreiben und brauche diese leeren Seiten deswegen nicht. Eine Liste mit Fragen hätte mir gereicht.
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht fesseln. Es ist eine schöne Geschichte für Zwischendurch.
January 31, 2022
Annie findet im Dartmoor in einer Letterbox ein Notizbuch voll roher Emotionen. Geschrieben von Jack. Als Annie die Adresse von Jack findet, besucht sie ihn und findet sich einem Mann gegenüber, den sie sich eigentlich so ganz anders vorgestellt hat… Eine turbulente Geschichte beginnt… ☺️
Das Buch war schön geschrieben und hat sich leicht lesen lassen. Ein typisches Anne Sanders Buch 🤩 Ich fand es ganz toll, dass das Buch in mehrere Teile gegliedert war. In die Handlung habe ich mich immer schnell reingefunden. Insgesamt konnte ich Annie leider nicht so richtig verstehen und viele ihrer Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Jack hingegen war einfach nur toll! 🥰 Er hatte es wirklich nicht leicht und dennoch ist er ein so toller Typ!
Das Buch habe ich in meinem Buchclub gelesen und wir mögen sonst absolut unterschiedliche Genres und kommen eigentlich nie auf einen Nenner 😉 deshalb fand ich es bei diesem Buch extrem spannend, dass die Mitglieder, die sonst solche Bücher nicht lesen, das Buch richtig gut fanden und umgekehrt.
Ein bemerkenswertes Buch, über das wir intensiv diskutiert haben 😀
Das Buch war schön geschrieben und hat sich leicht lesen lassen. Ein typisches Anne Sanders Buch 🤩 Ich fand es ganz toll, dass das Buch in mehrere Teile gegliedert war. In die Handlung habe ich mich immer schnell reingefunden. Insgesamt konnte ich Annie leider nicht so richtig verstehen und viele ihrer Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Jack hingegen war einfach nur toll! 🥰 Er hatte es wirklich nicht leicht und dennoch ist er ein so toller Typ!
Das Buch habe ich in meinem Buchclub gelesen und wir mögen sonst absolut unterschiedliche Genres und kommen eigentlich nie auf einen Nenner 😉 deshalb fand ich es bei diesem Buch extrem spannend, dass die Mitglieder, die sonst solche Bücher nicht lesen, das Buch richtig gut fanden und umgekehrt.
Ein bemerkenswertes Buch, über das wir intensiv diskutiert haben 😀
September 17, 2021
Es wurde in diesem Roman danach gefragt, ob man sich in Worte verlieben kann und meine Antwort lautet ganz klar: Ja, man kann! Die vielen tollen Sprüche und Gedichte aus dem Notizbuch haben auch mich berührt, nicht nur Annie. Ich fand beide Hauptprotagonisten, Annie und Jack, wirklich toll. Aber worum geht's?
Nachdem Annie als Gast bei der Hochzeit ihres Ex-Mannes geladen war und anschließend eine Letterbox mit einem Notizbuch darin, Nahe der Location findet, ändert sich ihr Alltag und ihr Leben komplett. Für Annie wird dieses Notizbuch zu einer Sucht.
Als sich Jack und Annie kennenlernen und sich zum ersten Mal gegenüber stehen, blieb mir selbst die Luft zum Atmen weg...
Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten. Alles in allem ist es ein sehr schöner Roman, auch gut für zwischendurch, man muss es nicht zwingend am Stück lesen oder immer am Ball bleiben, um nicht raus zu kommen.
Nachdem Annie als Gast bei der Hochzeit ihres Ex-Mannes geladen war und anschließend eine Letterbox mit einem Notizbuch darin, Nahe der Location findet, ändert sich ihr Alltag und ihr Leben komplett. Für Annie wird dieses Notizbuch zu einer Sucht.
Als sich Jack und Annie kennenlernen und sich zum ersten Mal gegenüber stehen, blieb mir selbst die Luft zum Atmen weg...
Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten. Alles in allem ist es ein sehr schöner Roman, auch gut für zwischendurch, man muss es nicht zwingend am Stück lesen oder immer am Ball bleiben, um nicht raus zu kommen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
September 11, 2021
Annies Welt sind die Worte: die Buchliebhaberin träumt davon, einen eigenen Roman zu schreiben. Doch irgendwie läuft es weder beruflich noch privat wirklich rund für sie. Statt als Autorin zu arbeiten, ist sie Lektorin wissenschaftlicher Texte in Cambridge; statt eines Happy-Ever-Afters ist sie zu Gast auf der Hochzeit ihres Exmannes Finley, an dem sie immer noch hängt. Obwohl sie eigentlich keine Lust hat, verbringt sie nach den Feierlichkeiten noch einige Tage mit ihrer besten Freundin im Dartmoor und findet dort ein Notizbuch, versteckt in einer Letterbox. Die Texte berühren sie und wecken ihre Neugier herauszufinden, wer sie verfasst hat. Dabei trifft sie in London auf Jack – doch irgendwie wollen Worte und Verfasser nicht ganz zueinander passen. Aber dennoch ist da etwas zwischen Annie und Jack.
Die Story ist eigentlich sehr süß und liest sich schnell. Allerdings ist es mir stellenweise zu langatmig gewesen, gleichzeitig kommt das Ende überstürzt. Annie und Jacks jeweilige Entwicklung von ihren manipulativen Expartner:innen hin zu sich selbst und zueinander findet abseits der Handlung statt. Stattdessen verliert sich die Autorin ein bisschen im Worte-Thema: das Notizbuch, Kapitel um Kapitel Textnachrichten, dann Briefe. Schade, da hatte ich mir mehr erhofft. Trotzdem ein netter Schmöker mit atmosphärischem UK-Feeling.
Die Story ist eigentlich sehr süß und liest sich schnell. Allerdings ist es mir stellenweise zu langatmig gewesen, gleichzeitig kommt das Ende überstürzt. Annie und Jacks jeweilige Entwicklung von ihren manipulativen Expartner:innen hin zu sich selbst und zueinander findet abseits der Handlung statt. Stattdessen verliert sich die Autorin ein bisschen im Worte-Thema: das Notizbuch, Kapitel um Kapitel Textnachrichten, dann Briefe. Schade, da hatte ich mir mehr erhofft. Trotzdem ein netter Schmöker mit atmosphärischem UK-Feeling.
October 2, 2021
3,5 Sterne
June 19, 2024
Sehr sweete story und coole grundidee, teilweise einfach why?
March 25, 2023
Oh je, ich glaube ich habe mich auch verliebt. Mitgefiebert, ausgeschimpft und tatsächlich ein paar Tränen vergossen. Herzschmerz pur. Aber schön.
October 14, 2022
Das war leider nichts... auf "Für immer und ein Wort" hatte ich mich sehr gefreut, nachdem mir "Sommerhaus zum Glück" und andere Bücher der Autorin bereits sehr gut gefallen hatten. Leider konnte ihr Buch mich diesmal nicht überzeugen. 🥲
Die Grundidee fand ich ganz interessant: Der Ex der Protagonistin heiratet eine andere, sie verbringt ein paar Tage im Dartmoor und findet dort ein Notizbuch, sucht den Autor auf und lernt ihn näher kennen. Viel mehr passiert dann aber irgendwie auch nicht mehr. Die Handlung plätscherte lange Zeit vor sich hin und die Konflikte basierten auf einem einzigen Kommunikationsproblem, dass man sehr schnell hätte lösen können. Irgendwann trifft die Protagonistin dann eine Entscheidung die ich absolut null komma gar nicht nachvollziehen konnte und die mich einfach nur genervt hat. Ich muss zugeben, dass ich spätestens ab da die Seiten mehr oder weniger nur noch überflogen habe, weil ich mich leider sehr gelangweilt habe. Was ich aber positiv hervorheben möchte ist der angenehme Schreibstil der Autorin, ohne den ich das Buch vermutlich direkt abgebrochen hätte.
Insgesamt war das leider nicht mein Fall, aber da ich andere Bücher der Autorin sehr mochte, wird es bestimmt trotzdem nicht das letzte Buch sein, dass ich von ihr lese.
Die Grundidee fand ich ganz interessant: Der Ex der Protagonistin heiratet eine andere, sie verbringt ein paar Tage im Dartmoor und findet dort ein Notizbuch, sucht den Autor auf und lernt ihn näher kennen. Viel mehr passiert dann aber irgendwie auch nicht mehr. Die Handlung plätscherte lange Zeit vor sich hin und die Konflikte basierten auf einem einzigen Kommunikationsproblem, dass man sehr schnell hätte lösen können. Irgendwann trifft die Protagonistin dann eine Entscheidung die ich absolut null komma gar nicht nachvollziehen konnte und die mich einfach nur genervt hat. Ich muss zugeben, dass ich spätestens ab da die Seiten mehr oder weniger nur noch überflogen habe, weil ich mich leider sehr gelangweilt habe. Was ich aber positiv hervorheben möchte ist der angenehme Schreibstil der Autorin, ohne den ich das Buch vermutlich direkt abgebrochen hätte.
Insgesamt war das leider nicht mein Fall, aber da ich andere Bücher der Autorin sehr mochte, wird es bestimmt trotzdem nicht das letzte Buch sein, dass ich von ihr lese.
October 31, 2021
3/5 ⭐
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