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Lütten Klein: Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft

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Steffen Mau wächst in den siebziger Jahren im Rostocker Neubauviertel Lütten Klein auf. Als die Mauer fällt, ist er bei der NVA, nach der Wende studiert er, wird schließlich Professor. Währenddessen kämpft seine Heimat mit den Schattenseiten der Statt blühender Landschaften prägen verrostende Industrieruinen die Szenerie. Mit der neuen Freiheit und dem Massenkonsum kommen Erfahrungen sozialer Deklassierung.30 Jahre nach 1989 zieht Mau mit dem ebenso scharfen wie empathischen Blick eines Lütten Kleiner Soziologen Bilanz. Er spricht mit Weggezogenen und Dagebliebenen, er schaut zurück auf das Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt. Wie veränderte sich die Sozialstruktur, wie die Mentalitäten? Was sind die Ursachen für Unzufriedenheit und politische Entfremdung in den neuen Ländern? Wie wurde aus der Stadt, in der er gemeinsam mit Kindern aller Schichten seine Jugend verbrachte, ein Ort sozialer Spaltung? Viele der Spannungen, so sein Fazit, die sich in Ostdeutschland beobachten lassen, haben ihren Ursprung in der DDR-Zeit. Doch wurden sie durch die Transformation nicht aufgehoben. Vielmehr verschärften sie sich zu gesellschaftlichen Frakturen, die unser Land bis heute prägen.

Paperback

First published August 1, 2019

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Steffen Mau

50 books49 followers
Steffen Mau is a German sociologist and Professor at the institute of social sciences at Humboldt University Berlin.

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Displaying 1 - 23 of 23 reviews
Profile Image for Wilma.
18 reviews
March 1, 2023
Sehr empfehlenswert! Meine 4 persönlichen Punkte weshalb ich es empfehle

1. Es macht politisch wieder wacher und auch sensibler bzw. offener zu gegenseitiger Annäherung bzw. differezierteren Betrachtung (von „Ost“ und „West“ sowie „links“ und „rechts“ oder liberal und sozialistisch) z.B. indem es das Verständnis für Lebensbiographien weckt, ohne dabei entschuldigend zu sein.
Und es motiviert, eigene Romantisierungen und Pauschalisierungen zu hinterfragen („Ossi Pride“, Plattenbautristesse und „Besserwessis“)
2. Die DDR und Lütten Klein sind lebhaft beschrieben und lassen einen auch als junger Mensch recht gut das nachfühlen, was (Groß-)Eltern so von der DDR erzählen.
3. es ist sehr schön soziologisch (studiere selbst Soziologie) und weckt Interesse für Graphiken und Fachbegriffe (musste zugegebenermaßen oft googeln) ohne zu kompliziert zu werden

Und 4., was für mich recht wichtig wurde im Laufe des Buches:
es hat mir geholfen mich in politische und emotionale Perspektiven meiner Eltern hineinzuversetzen, welche beide Ost-Biographie haben. Konnte ich bei meinem Vater eine Annäherung zu neonationalistischen Ansichten ausmachen und bei meiner Mutter eine biedermeierisch anmutende politische Resignation, trotz deren beider Diplome und menschlich sympathischen Art. Auch meine eigene Identität als Ostdeutsche konnte ich besser reflektieren.

5 Sterne deshalb :-)
Profile Image for Susann.
21 reviews4 followers
January 20, 2022
Dieses Buch ist mir zur Bibel geworden! Es gab mir die Möglichkeit mein Geburtsland DDR und meine ostdeutsche Sozialisation abseits von Familiengeschichten in einem großen Ganzen zu begreifen. Anhand seines ehemaligen Wohnortes, dem zu DDR-Zeiten erbauten Neubauviertel Lütten Klein in Rostock, beschreibt Steffen Mau im ersten Teil Geist und Gepflogenheiten der DDR-Gesellschaft, auf die - im zweiten Teil des Buches - die Wucht der Veränderungen der Deutschen Einheit knallt. Steffen Maus wissenschaftlicher, mit autobiografischen Elementen untermauerter Blick auf die Nachwendezeit, in die meine Grundschul- und Teenagerjahre fielen, bestätigte mir zudem das Grundgefühl von Verwirrung und Ratlosigkeit dieser Jahre. Das alles macht er in einer klaren Sprache, die komplexe Sachverhalte verständlich erzählt ohne dabei auf Schönheit und Extravaganz zu verzichten.
Profile Image for Pascal.
309 reviews53 followers
January 21, 2025
Dafür, dass das Buch nach dem Stadtteil benannt ist, er den Einband ziert und den Klappentext dominiert, geht es hier überraschend wenig um Lütten Klein und überraschend viel um die DDR im Allgemeinen.

Zugegeben: das Schicksal des ehemals hochmodernen Wohnquartierts ist untrennbar mit dem ganz Ostdeutschlands verknüpft. Positiv ist auch, dass Steffen Mau in diesem Buch besonders anschaulich und nuanciert die Situation und die Denkmuster der Ostdeutschen beschreibt – besser sogar als in seinem späteren Werk „Ungleich vereint“, das sich eigentlich einzig mit dieser Materie befasst. Lütten Klein eignet sich weniger gut als schneller Überblick, geht aber viel weiter in die Tiefe und Psychologie.

Trotz des Fokus aufs große Ganze wird in den Textstellen zur Wohnsiedlung Lütten Klein deutlich, wie sehr sich das Bild vom „Plattenbau“ historisch zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden hat:

Im Westen als Massenhort der Asozialen wahrgenommen, galt das kompakte Wohnen unter neuesten Standards der Architektur und des Städtebaus als begehrenswerte Zukunft des sozialen Beisammenseins im Stadtraum von morgen. Eine Wahrnehmung, die auch in der vereinten BRD allmählich – wenn auch viel zu verspätet – auf Verständnis trifft. Den sehr jungen positiven Wandel in der Wahrnehmung der „Platte“ kann Steffen Maus Buch, das bereits ein paar Jahre alt ist, nur anreißen. Allerdings wäre dieser Aspekt aus heutiger Sicht besonders spannend.

Es ist wieder mal ein Fall, in dem der Westen erst seine pauschalisierenden Vorurteile gegenüber der DDR überwinden musste, um zu erkennen: auch in der DDR haben intelligente Menschen (in diesem Fall vor allem Städteplaner und Architekten) gelebt. Es ist aber auch wenig überraschend, dass es einen Trendwandel brauchte, um den Wert des kompakten städtischen Lebens im modernen Hochhaus wertzuschätzen:

Weg vom Traum des Einfamilienhauses im Vorort als alleiniges Ideal; hin zur 15-Minuten-Stadt, dem urbanen Raum als Ort der Lebendigkeit; gleichzeitig auf Suche nach einer Lösung für den Wohnraummangel, bei gleichzeitigem Bestreben zu nachhaltigem Flächenmanagement.

Das damals hochmoderne Lütten Klein und seine Begehrtheit unter allen Bevölkerungsschichten könnte in Punkten als Vorbild für moderne, soziale, nachhaltige Stadtquartiere der Zukunft dienen. Welche Aspekte genau als Vorbild dienen könnten, macht dieses Buch deutlich.
Profile Image for Justo.
14 reviews
August 30, 2025
Wissenschaftlich fundiert und trotzdem leser:innenfreundlich geschrieben und zudem mit interessanten persönlichen Anekdoten gespickt. Bietet alles in allem einen super Überblick über die DDR und die Transformation. Findet klare Worte zu bestehenden Ungleichheiten, aber nicht reißerisch
Profile Image for Jannik Fasse.
1 review
January 9, 2026
Das beste Sachbuch, das ich dieses Jahr gelesen habe. Die vielschichtige Analyse mit persönlichen Einblicken hat bei mir mehr Verständnis für viele persistente Herausforderungen im Wiedervereinigungsprozess geschaffen und neue Sichtweisen aufgezeigt

„ […] Diese strukturell ungleiche Vermögensakkumulation wiegt schwer. In einer Erbengesellschaft, in der jüngere Menschen leistungslos zu größeren Besitztümern kommen, fällt ein Schatten auf das Leistungsprinzip als zentrale Legitimationsformel der bürgerlichen Marktgesellschaft.“

„Lange Zeit haben wir uns von der Vorstellung leiten lassen, die ostdeutsche Teilgesellschaft würde […] eine Entwicklung durchlaufen, die die westdeutsche schon hinter sich hat - nicht nur ökonomisch, sondern auch sozialstrukturell und mental.“

„Im gegenwärtigen politischen Diskurs haben die rechten Populisten jedenfalls ein Angebot in der Tasche, das kaum zu schlagen zu sein scheint, weil es die Menschen von Zumutungen entlastet. Sie sagen: „Die Welt muss verändert werden, um sich an dich anzupassen!“ Die Liberalen, egal ob marktliberal oder aufgeklärte Kosmopoliten, haben hingegen eine andere Botschaft: „Du musst dich ändern, um dich an eine sich wandelnde Welt anzupassen!“ Die Populisten machen also ein Entlastungs- und Anerkennungsversprechen, die liberalen Kräfte treten den Menschen mit Veränderungs- und Anpassungszumutungen gegenüber.“
169 reviews1 follower
June 27, 2020
Steffen Maus Buch geht kritisch und sachlich an die DDR Vergangenheit und Wendezeit heran, legt viel Wert auf Granularität in Sachen Klasse und Generation. Viele der Schlüsse, die Mau zieht sind weder überraschend noch erschreckend, aber seine tiefgründige Recherche lässt die strukturellen gesellschaftlichen Probleme innerhalb Deutschlands (und speziell zwischen Ost- und Westdeutschland) deutlich klarer hervortreten als eine Menge simpel gestrickter Jammer-Ossi/Besser-Wessi Populisten es je ausdrücken könnten.
Profile Image for samoht99.
28 reviews1 follower
Read
January 6, 2022
in zwei Zügen durchgelesen, geht sehr gut runter. Niedrige Einstiegsschwelle und sehr informativ. Die Verbindung aus biografischen Darstellungen und Fachliteratur ist durchaus gelungen. Tolles Sachbuch!
Profile Image for Malu.
16 reviews4 followers
June 20, 2023
Wirklich ein tolles Buch von vorne bis hinten! Unglaublich gut recherchiert und geschrieben. Mir hat vor allem die Bezugnahme des Autors auf eigene Sozialisationserfahrungen gefallen und wie sich die Beschreibung des Viertels Lütten Klein nahtlos in den wissenschaftlichen Text mit vielen Querbezügen und Quellenangaben integriert hat. Einige Textpassagen haben mir wirklich die Augen geöffnet und ich konnte die Lebenseinstellungen meiner Familie plötzlich in einem ganz anderen Licht sehen bzw. besser nachvollziehen und einordnen.
In diesem Buch werden vielschichtige Analysen über die ostdeutsche Gesellschaft verständlich dargelegt und ich würde es jeder Person empfehlen, die sich für Ostdeutschland, die Wiedervereinigung, Soziologie oder Gesellschaftsanalysen interessiert.

Profile Image for Mira.
41 reviews
September 24, 2024
wirklich soziologisch sehr gut, mir haben nur teils klassizistischen Aspekte gefehlt, aber alles in allem interessant, besonders in der aktuellen politischen Lage
Profile Image for Dirk.
176 reviews10 followers
November 1, 2019
good view from an actual east german
Profile Image for Gustav Gutschke.
71 reviews2 followers
May 24, 2025
Ein kluges, ausgewogenes Buch. Im Verzicht auf jegliche Polemik ein angenehmer Kontrast zu Oschmann. Auch im Aufbau sehr instruktiv: Im ersten Teil wird das gesellschaftliche und politische System der DDR inklusive der Mentalitäten ihrer Bürger beleuchtet. Der zweite Teil befasst sich mit den - u.a. daraus entspringenden - Schwierigkeiten des Wiedervereinigungsprozesses. So gelingt es, ein mMn historisch angemessenes, (d.h. immer: ambivalentes) Bild zu zeichnen, ohne das Verständnis für berechtigte Frustgefühle zu verlieren.

Die sozialistische Gesellschaft wird u.a. als homogenisierend, diszipliniert, bescheiden und kleinbürgerlich beschrieben. Daneben entstehen private Nischen; der überwiegende Modus ist ein Sich-Einrichten im zunehmend rigiden politischen System. Die Schilderung der sozialen Gewohnheiten ist dabei sehr abschaulich, ebenso der Abschnitt zum Plattenbau, der anfangs komfortables, modernes Wohnen in einer Stadt mit kurzen Wegen versprach - schon in der Konzeption dieser Siedlungen wurde aber die Verwirklichung der „sozialistischen Lebensweise“ mitgedacht.

Die Wiedervereinigung wird dann durchaus kritisch als „ausgebremste Demokratisierung“ beschrieben: Als Überstülpen von Institutionen und Verfahrensweisen, die sich in der BRD bewährt hatten - just in dem Moment, als sich die DDR-Bürger politisch zu ermächtigen begannen. Hier wurde die Chance verpasst, ein zivilgesellschaftliches Verhalten des Mitwirkens einzuüben. Stattdessen wurde die nationale Einheit emotional aufgeladen und funktionalisiert.

Neben bekannten Topoi des Elitenaustauschs und dem „Ausverkauf“ ostdeutscher Industriezweige fand ich den Abschnitt zur Demographie interessant: 1990 bricht die ostdeutsche Geburtenrate drastisch ein - trotz weiterhin weitverbreiteter Familienorientierung; die Migration nach Westdeutschland ist drastisch - dabei sind Frauen überrepräsentiert, was zu einem Männerüberschuss in vielen Teilen Ostdeutschlands führt. Bemerkenswert ist, dass der Autor in diesem Zusammenhang korrekterweise die Pr��ferenz von Frauen für statushöhere Partner als soziologisches Problem anführt: Für ostdeutsche Männer ohne Abitur ist der Dating-Markt dramatisch schlecht. Zusammen mit der schwierigen Eingliederung in den neuen Arbeitsmarkt liegt hier der rationale Kern von Oschmanns Behauptung, ostdeutsche Männer seien seit 1990 eine der meistdiskriminierten Gruppen der Gesellschaft.

Meinem Eindruck nach ist diese autobiographisch-soziologische Melange höchst verallgemeinerbar und keinesfalls auf den titelgebenden Geburtsort des Autors beschränkt. Außerdem gelingt es dem Buch, die Biographiebrüche der Ostdeutschen so zu präsentieren, dass sich beim Leser eine produktive Balance von emotionaler Betroffenheit und Verständnis für historische Prozesse einstellt. Die Ausführungen zu rechtspopulistischen Einstellungsmustern sind in ihrer Umsicht und Behutsamkeit vorbildlich. Es deutet sich an, was Steffen Mau in einem späteren Buch ausführt: Der Osten bleibt anders.
Profile Image for Batuhan Uğur.
20 reviews4 followers
January 8, 2025
Lütten Klein ist das zweite Buch von Steffen Mau, das ich gelesen habe. Von seinem anderen Buch "Ungleich Vereint" war ich damals stark positiv überrascht, da der Autor die Diskrepanzen zwischen neuen und alten Bundesländern ziemlich umfassend erklären konnte.

Als ich dieses Buch erst sah, ging ich davon aus, dass es dieses Mal im Buch nur um ein Stadtgebiet, d.h. Lütten Klein, geht und die Wiedervereinigungsgeschichte nur in diesem Mikroraum analysiert wird, was nicht ganz falsch war aber auch nicht 100% korrekt.

Mau erzählt die Wende in zwei Teilen. Erst wie die Gesellschaft in DDR-Plattenbaugebieten entstanden ist. Dann wie diese sich nach der Wiedervereinigung weiterentwickelt hat. Währenddessen benutzt er Lütten Klein, Lichtenhagen und Rostock als Beispiele in seiner Erzählung. Das erlaubt dem Autor, die Erzählung einfach und nachvollziehbarer zu halten und nicht die nicht immer relevante Ausnahmefälle in anderen Städten erklären zu müssen. Da Lütten Klein keine ausnähmliche Zone, sondern eine in der DDR typisch betrachtete Großwohnsiedlung ist, ist es auch ein optimal ausgewähltetes Objekt für dieses Buch.

Die Länge des Buches ist optimal. Die Sprache ist ziemlich klar. Viele schwierigen Themen sind immer direkt und umfassend artikuliert. Ich habe keinen einzigen negativen Kritikpunkt für das Buch. Deswegen fünf Sterne.
6 reviews
September 19, 2025
Ich möchte diesem Buch nicht aberkennen, dass es einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der DDR und dem Leben darin leistet.
Mein Problem mit dem Buch ist der soziologische Anspruch, der darin gestellt wird. Es werden wohl soziologische Theorien mit einbezogen und empirische Daten geliefert, allerdings liest sich der Großteil des Buches doch wie eine retrospetive Biografie. Dabei ergibt sich immer das Problem, inwiefern die Erinnerung und das eigene Bild über die DDR die Geschehnisse subjektiv verfärbt. Hinzu kommen die vielen anekdotischen Einschübe, die zum Teil völlig fehl platziert sind, zum Teil gibt der Autor selbst zu, dass er für deren Wahrhaftigkeit nicht bürgen kann (siehe S. 86f.). Während dies natürlich zur Lesbarkeit des Buches beiträgt, tut es der Wissenschaftlichkeit des Buches wenig. Gerne hätte ich mehr Zeitzeugenberichte gelesen (zumal der Autor auch von Interviews schreibt, die er geführt hat, die dann allerdings doch sehr wenig Platz im Buch einnehmen), Tagebucheinträge oder andere Zeitzeugnisse aufgeführt gesehen.

Ich denke, schlussendlich kommt es darauf an, wie man dieses Buch lesen möchte. Als soziologische Studie ist es womöglich wenig zu gebrauchen, wer einen subjektiven Einblick in die Lebensverhältnisse der DDR erhalten möchte, der wird sich durchaus an diesem Buch erfreuen können, denn in dieser Hinsicht interessant ist es mit Sicherheit.
5 reviews1 follower
September 10, 2024
Die Struktur von Maus Buch mag zu gefallen: Im ersten Teil beschreibt er das Leben in der DDR, während der zweite Teil vom Leben nach der Wende handelt. In diesem hilft der erste Teil des Buches zu verstehen, wieso es in den Bundesländern der ehemaligen DDR die heute zu beobachtenden Probleme gibt. Dass das Buch ohne konkrete Handlungsempfehlungen daherkommt, wiegt in meinen Augen nicht schwer. Obwohl das Buch mittlerweile 5 Jahre alt ist, ist es dennoch (leider) immer noch sehr aktuell.
Profile Image for Ursula.
43 reviews
July 23, 2024
Eine grandiose Mischung aus erzählendem Sachbuch und soziologischer Studie, aus Mikro- und Makroperspektive, aus subjektiver Erfahrung und wissenschaftlicher Analyse. Hat für mich viel Licht ins Dunkel gebracht, auch für die Selbstreflexion als "Wessi".
13 reviews1 follower
January 3, 2021
Sehr guter Überblick über DDR und Nachwendezeit mit schönen biografischen Elementen.
Profile Image for Marina.
28 reviews57 followers
September 18, 2021
Ein super Buch um die Gegenwart der von Sozialismus geprägten Gesellschaften zu verstehen. Bin erstaunt wie bildlich und deutlich das ganze geschrieben wurde.
5 reviews
April 29, 2023
Sehr gutes Buch. Manchmal etwas zu viel Fachsprache, was es schwierig zu lesen macht.
Profile Image for Florian Lorenzen.
154 reviews166 followers
November 14, 2022
Steffen Mau gelingt es famos, seine eigene Biografie mit quantitativen Daten und soziologischen Analysen zu verbinden und damit eine Transformationsgeschichte der ostdeutschen Gesellschaft zu erzählen, die gerade für mich als klassischer Wessi sehr erhellend war. In keinem anderen Buch konnte ich soviel über Ostdeutschland und die Ostdeutschen lernen!

Vollständige Review hier: https://www.instagram.com/p/CcAMDWguPjr
Profile Image for Greta Lenzing.
11 reviews1 follower
June 26, 2024
Hätte ich als Westdeutsche schon viel früher lesen sollen. Horizonterweiternd!
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