Zwölf Jahre sind vergangen, seit Balu mit seinem Vater Zach an die Ostsee gezogen ist. Mittlerweile hat er sein Kunststudium abgeschlossen und schlägt sich mit Auftragszeichnungen durch, hat seinen Platz im Leben allerdings noch nicht wirklich gefunden. Vor allem seine Schwierigkeiten im Umgang mit fremden Menschen stehen ihm dabei immer wieder im Weg. Als in seinem Lieblingsladen plötzlich ein neuer Verkäufer hinter dem Tresen steht, ist er deshalb erst einmal irritiert. Phineas ist quirlig, trägt Make-up und lockt Balu mit seiner lebensfrohen Art ein ums andere Mal aus seiner Komfortzone. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr kann Balu sich öffnen, was eine vollkommen neue Erfahrung für ihn ist. Aber Phins Zeit an der Ostsee ist begrenzt und da gibt es auch noch den neuen Allgemeinarzt Kolja, der ebenfalls Interesse an Balu zu haben scheint. Wäre er nicht die bessere Wahl? Oder muss Balu sich am Ende vielleicht gar nicht zwischen den beiden Männern entscheiden?
Der 3. und (bisher) letzte Band der »Regenbogenpension« erzählt die Geschichte von Balu weiter, der jetzt erwachsen ist und sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt. Er ist nicht unglücklich damit, aber irgendwie weiß er auch nicht, was er will und wohin ihn sein Weg mal führen wird. Und seine Probleme im Umgang mit Menschen machen das Ganze nicht gerade einfacher.
Und dann sind da plötzlich gleich zwei Männer in seinem Leben, die ihm näher gehen, als er selbst wohl je erwartet hätte, wie konnte das passieren? Tja, das fragen sich Phin und Kolja auch und die drei entpuppen sich als ungewöhnliches Trio, aber vielleicht funktionieren sie gerade deswegen so gut zusammen? Nicht, dass ihnen das von Anfang an klar ist, als Balu sogar versucht, Phin und Kolja zu verkuppeln und selbst zurückzustecken. Damit sind seine Männer allerdings ganz und gar nicht einverstanden und zeigen ihm das auch recht unverblümt.
Ich fand es toll, dass auch alle anderen Paare aus den vorherigen Bänden wieder mit dabei sind, das gibt dem Buch so eine Art von Abschluss, der wie ein großes Familientreffen daherkommt. Das hat mir richtig gut gefallen.
Fazit: Ein toller Abschluss dieser wunderschönen Buchreihe. Ich bin jetzt schon gespannt, was Jessica Martin als nächstes schreibt, ich werde auf jeden Fall einen Blick hineinwerfen.
Den ersten Teil der Reihe habe mir aufgrund der Preisaktion des Verlags gekauft. „Leider“ musste ich dann sofort die beiden Folgebände kaufen, weil ich natürlich unbedingt erfahren wollte, wie es den Protagonisten der nächsten Teile, die ich in Teil eins (bzw. zwei) bereits kennenlernen durfte, ergehen wird.
Alle Hauptprotagonisten konnte ich mühelos ins Herz schließen. Die Handlung ist, auch wenn der Hauptaugenmerk natürlich auf der Lovestory liegt, spannend und mitreißend. Das gewisse Urlaubsfeeling, dass die Ostseekulisse entstehen lässt, tut sein Übriges um aus den 3 Büchern eine Wohlfühl-Reihe zu machen.
Ich habe alle 3 Regenbogenpensionbücher („Wie ein Regenbogen in der Brandung“, „Wie ein Regenbogen im Herzen“ und „Wie ein Regenbogen im Sturm“) in einem Rutsch mit Vergnügen gelesen, mich dabei bestens unterhalten gefühlt und empfehle die Reihe sehr gerne weiter.
In zwei Männer verliebt, kann das gut gehen? Diese Frage kann Balu eindeutig mit ja beantworten.
Im dritten Band der Regenbogenpension findet nun Nesthäkchen Balu sein Glück. Ich persönlich bin kein großer Anhänger von Dreiecksgeschichten, aber diese konnte mich überzeugen. Es hat Spaß gemacht zu lesen, wie die drei Männer allmählich zueinander finden. Abgerundet wird der bisher letzte Band der Serie von Gastauftritten der Paare aus den ersten beiden Bänden.