Liest sich schnell weg an einem Strand- oder Pooltag. Schön fand ich, dass sich die Autorin ohne viel Erfahrung aber mit umso mehr Entschlossenheit auf den Weg gemacht hat. Vom Weg der Freundschaft von Eisenach nach Budapest hatte ich tatsächlich auch schon vorher gehört bzw. gelesen. Das Buch vermittelt einen schönen Eindruck dessen, was jemandem bevorsteht, der/die einen Weitwanderweg am Stück bezwingen möchte. Für mich fehlte etwas die Struktur bei ihren Erzählungen aus ihrer Kindheit und Jugend, als sehr junge Mutter, mit ihrem Vater. Das war mal sehr ausführlich, mal sehr kurz und wie das mit ihren Erfahrungen auf dem EB zusammenhängt hat sich mir nicht immer erschlossen.
Auf 2700km Wanderweg von Eisenach bis Budapest erfahren die Leser*innen des „Klub Drushba“ nicht nur viel über die Menschen, die Flora und Fauna und das Leben beim Wandern durch Osteuropa, sondern auch über die Autorin und das „Immer In Bewegung“ sein. Ein sehr spannendes Buch, welches eben nicht nur Lust aufs Wandern, sondern auch aufs zu sich finden macht.
Leichte Literatur für unterwegs oder zwischendurch.
Hab’s bei Familie auf der Couch gefunden und dort angefangen zu lesen. Ein leichtes Buch für zwischendurch, wobei ich die endlosen Beschreibungen der Umgebung nicht immer aufmerksam verfolgt habe. Umso lesenswerter macht das Buch allerdings die Autorin selbst. Ich bin beeindruckt von der Offenheit & Persönlichkeit und den Schnipseln der Lebens- und Familiengeschichte, darüber würde ich glatt noch mehr lesen. Bewertung in Sternen fällt mir schwer, auch weil ich sonst wenig in dieser Richtung lese, deswegen bleibt sie weg.
Wunderschön geschriebener Reisebericht mit biografischen Elementen des hartgesottenen Lebensweges der Autorin. Für mich entpuppte sich dieses Buch als totaler „Page-turner“. Es ließ mich nachts gar nicht schlafen, da ich immer weiter lesen wollte. Bisher waren mir unsere östlichen Nachbarländer nicht wirklich präsent. Dabei wusste ich insgeheim, dass dort wunderschöne Landschaften und interessante Kulturen nur darauf warten, entdeckt zu werden. Diesem Buch gelingt es, Land und Leute lebendig zu beleuchten und häufig schmunzelnd und staunend mitzuwandern.
Das Buch liest sich gut weg und unterhält. Den Wanderweg, der Weg der Freundschaft von Eisenach nach Budapest, kannte ich bisher nicht, und ich bin mir nach dem Lesen auch nicht sicher, ob ich ihn unbedingt als ersten Langwanderweg in Angriff nehmen wollen würde. Trotzdem macht das Buch sehr Lust aufs europäische Thruhiken, und ich frage mich etwas, warum ich da selbst immer nur an die USA gedacht habe.
Großartiges Buch über den EB und die Menschen die auf ihm wandern und am Weg leben. Die Autorin streift, ausgehend von ihrer persönlichen Geschichte, auch Teile der Geschichte Mittel-Ost-Europas, vor allem wenn sie den vorgeplanten Weg verlässt. Nebenbei erfahren wir warum der Umzug in den Osten für die alleinerziehende Mutter eine Rettung war. Die Autorin wandert eher langsam, aber ihr Bericht geht flott voran, mit verschiedenen Episoden zum Leben und (natürlich) der Freundschaft.