Danielle Graf lebt mit ihrem Mann, einer Tochter und einem Sohn im nördlichen Speckgürtel von Berlin.
Nach ihrem Studium zur Rechts-Ökonomin und dem Abschluss als Bachelor of Business Administration war sie lange Zeit im Bereich Recht und Personal beschäftigt. Seit 2016 ist sie in ihrer Heimatgemeinde in der Stabstelle der Bürgermeisterin tätig.
Danielle Graf bloggt seit 2013 gemeinsam mit Katja Seide auf www.gewuenschtestes-wunschkind.de über bindungs- und bedürfnisorientierte Elternschaft. Der Blog erreicht monatlich etwa 180.000 Unique User mit über einer halben Million Seitenzugriffen.
Im Oktober 2016 erschien das erste Buch zum Blog: "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn", das es bis auf Platz 2 der Spiegel-Bestsellerliste schaffte. Im März 2018 erscheint das nächste Buch, das sich mit den mittleren Jahren - also der Altersspanne zwischen 5 und 10 beschäftigt.
Wieder einmal wundervoll geschrieben mit vielen Beispielen aus dem Alltag, lösungsorientierten Vorschlägen und viel Herz.
Danielle und Katja schaffen es immer wieder, dass man spürt, dass man mit den Phasen seiner Kinder nicht alleine ist, dass viele Eltern ähnliche Probleme haben und, dass die Lösung nicht immer nur schwarz oder Weiß ist, sondern, dass man auf Kreative Art und mit viel Humor besser durch den Tag kommt.
Auch auf besondere Familienverhältnisse wie Mobbing von Geschwistern, Patchwork und Geschwister mit Behinderung wird hier kurz eingegangen und es werden Buchvorschläge für Betroffene Familien gegeben.
Ein rundum gelungenes Buch was mich zum Schluss sogar zu Tränen gerührt hat!
Wie immer leicht zu lesen mit interessanten Informationen und Tipps. Eher für Eltern von älteren Kindern (meiner Meinung nach) und nicht für Kleinkinder, zumindest konnte ich für die akute Situation nicht so viel mitnehmen
Ich habe das Buch in der Schwangerschaft unseres 2. Kindes gelesen und mir kamen (sicherlich auch geprägt von den Hormonen) oft die Tränen, weil es so real und alltagsnah beschreibt, wie die großen Geschwister sich fühlen, wenn ein neues Baby da kommt
Das Buch verändert die Situation nicht und hat auch nicht den konkreten Tipp, wie alles besser und einfacher wird. Aber es hilft Verständnis für die „Großen“ zu erhalten, sich in sie hineinzuversetzen und dadurch mehr Gelassenheit und Hilfestellungen im neuen Alltag zu gewährleisten ohne sich vom ggf. veränderten Verhalten des Kindes provoziert zu fühlen.
Beziehung statt Erziehung in den ersten Monaten der „Geschwisterkrise“ war das Mantra für meinen Mann und mich und hat uns allen gut getan, vor allem unseren ersten Kind.
Der Schreibstil ist flüssig mit vielen Praxisbeispielen. So kann man das Buch trotz des theoretischen Kontextes locker herunterlesen. Mir persönlich hätte es manchmal noch etwas wissenschaftlicher mit mehr Hintergrundinformation sein dürfen. Aber so ist das Buch eben wirklich für Jeden gemacht.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, bei dem sich die Familie erweitert. Insbesondre auch den Papas :-)