Ich bin Aurora »Scarface«. Einst ein aufstrebender Stern am Himmel der Ars Obscura, jetzt tief gefallene Agentin. Alles, was ich will, ist ein ruhiger Job und Zeit, um meine Wunden zu lecken. Sollen sich die anderen um die Crae kümmern, die die Welt der Sterblichen aufmischen. Mit dieser Einstellung überstehe ich gerade mal die erste Woche in London, ehe mir sämtliche Vorsätze um die Ohren fliegen: dank meiner persönlichen Neigung, mich in Schwierigkeiten zu bringen, der Halbwahrheiten, mit denen mein Chef Adriel mich hergelockt hat, und meines übellaunigen Arbeitskollegen Caspian, der es zur Kunstform erhoben hat, mich mit Blicken zu töten. Auf einer Skala von persönliche Hölle bis Vollkatastrophe – wie toll wird der Neustart meines Lebens wohl werden?
Ich bin Aurora »Scarface«. Einst ein aufstrebender Stern am Himmel der Ars Obscura, jetzt tief gefallene Agentin. Alles, was ich will, ist ein ruhiger Job und Zeit, um meine Wunden zu lecken. Sollen sich die anderen um die Crae kümmern, die die Welt der Sterblichen aufmischen. Mit dieser Einstellung überstehe ich gerade mal die erste Woche in London, ehe mir sämtliche Vorsätze um die Ohren fliegen: dank meiner persönlichen Neigung, mich in Schwierigkeiten zu bringen, der Halbwahrheiten, mit denen mein Chef Adriel mich hergelockt hat, und meines übellaunigen Arbeitskollegen Caspian, der es zur Kunstform erhoben hat, mich mit Blicken zu töten. Auf einer Skala von persönliche Hölle bis Vollkatastrophe – wie toll wird der Neustart meines Lebens wohl werden?
Meiung
"Die Akten der Ars Obscura - Dunkelwanderer" ist eine Geschichte von Anika Ackermann. Das Buch ist am 30. September 2021 im Drachenmond Verlag erschienen, umfasst rund 350 Seiten und ist als Broschur oder als ebook erhälich. Die Autorin hat schon mehrere Bücher veröffentlich. Ich habe bereits zwei Geschichten Autorin gelesen und wurde beide Male gut unterhalten. Ein Weltentor ist eine magische Verbindung. Ein Reisender tritt in das Weltentor und wird sofort an ein Ziel transportiert. Solche Weltentore verbinden die Erde und Asterin. So gelangen immer wieder Crae in diese Welt und stellen eine Gefahr für die Menschen dar. Die Ars Obscura überwacht die Tore und jagt die Crae die unerlaubt diese Grenze überschreiten. Aurora gehört zu dieser Organisation, doch nach einem einschneidenden Erlebnis, muss sie ihr Leben erst wieder in den Griff bekommen. Sie setzt auf eine ruhige Arbeit abseits des aktiven Dienstes, doch wird sie alles andere als Ruhe bekommen.
Am liebsten lese ich High Fantasy, doch zwischendurch erkunde ich auch gerne Urban Fantasy. So bezeichnet man Geschichten, die einen Realitätsbezug aufweisen und gleichzeitig Fantasyelemente beinhalten. Ich habe zu lesen begonnen und bin schnell und problemlos in der Erzählung gelandet. Der Bücherliebhaber begleitet Aurora zu ihrem neuen Arbeitsplatz, lernt ihren Arbeitgeber, ihren Kollegen sowie ihre neue Aufgabe kennen. Die Atempause und den Frieden den Aurora sich erhofft, verwandelt sich in etwas ganz anderes. Aurora Eden Ambrose war früher unbeschwert, manchmal albern, aber vor allem mutig und stark. Nun ist sie in sich zurückgezogen, verunsichert und sowohl innerlich als auch äußerlich durch Narben gekennzeichnet. Mit ihr als Hauptprotagonistin kam ich gut zurecht. Auroras Chef Adriel ist sehr freundlich und zuvorkommend, hat aber etwas eigenes an sich. Ihr Kollege Caspian ist ein Einzelgänger, abweisend, in sich gekehrt und immer mit düsterer Miene im Gesicht.
In der Welt die Anika Ackermann erdacht hat, beschützen die Ars Obscura die Menschen vor den Crae, ohne das diese etwas von dieser Gefahr ahnen. Die Idee die die Autorin zu Papier gebracht hat, hat mir gut gefallen. Sie bezieht das Leben nach dem Tod mit ein, die Phantasie der Menschen oder auch Dante Alighieris "Göttliche Komödie". Vieles das die Autorin eingebaut hat, konnte ich gut vorausahnen. Mit einigem hat sie mich auch überrascht. Auroras Kollege Caspian ist düster und behandelt sie ablehnend, hat das Herz aber am rechten Fleck. Er scheint einen Grund zu haben, warum er sich von Autora verhält. Ein Typ also, wie man ihn öfter in derlei Geschichten kennengelernt. Für mich ergab sich eine neugierig machende Grundspannung. Es gab ein paar Dinge die ich nicht ganz nachvollziehen konnte oder die mir nicht vollkommen schlüssig erschienen sind. Ansonsten kam ich mit der Geschichte wunderbar zurecht und ich wurde gut unterhalten.
Erzählt wird aus der Sicht von Aurora. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Klar, leicht und flüssig ging es für mich durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm.
Fazit: "Die Akten der Ars Obscura - Dunkelwanderer" ist eine Geschichte von Anika Ackermann. In der Welt die Anika Ackermann erdacht hat, beschützen die Ars Obscura die Menschen vor den Crae, ohne das diese etwas von dieser Gefahr ahnen. Es gab ein paar Dinge die ich nicht ganz nachvollziehen konnte oder die mir nicht vollkommen schlüssig erschienen sind. Ansonsten kam ich mit der Geschichte wunderbar zurecht und ich wurde gut unterhalten. Von mir gibt es **** Sterne.
Zitat
"Manchmal kostet Vergebung unendlich viel Kraft. Und manchmal braucht sie Zeit. Aber am Ende heilt sie nicht nur denjenigen, der sie erbittet, sondern vor allem dich selbst." (Zitat aus "Die Akten der Ars Obscura - Dunkelwanderer", Pos.: 5639)
Aurora hat sich aus dem aktiven Dienst der Ars Abscura in den nicht aktiven Dienst versetzten lassen. Denn bei ihrem letzten Zusammentreffen mit einem Crae ist einiges schief gegangen und sie erholt sie von den Ereignissen. Ihr neuster Einsatzort ist jetzt London und ihr neuer Arbeitskollege Caspian entpuppt sich als Miesepeter und übellaunig, aber irgendwie muss sie sich jetzt damit arrangieren.
Die Autorin entführt ihre Leser dieses Mal in eine recht düstere Welt, die mir unheimlich gut gefallen hat. Neben der “normalen” Welt gibt es noch Asterien, die Welt der Toten und Dämonen. Diese beiden Welten sind durch Tore verbunden, die von der Ars Obscura bewacht werden. Die Autorin wirft ihre Leser direkt mitten in die Handlung was ich zuerst etwas verwirrend fand.
Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Auroa, einer recht taffen jungen Frau, die aktuell noch Ereignisse verarbeiten muss, die ihr während der Arbeit bei Ars Obscura zugestoßen sind. Das macht sie aber nicht weniger taff, was ich sehr sympathisch fand. Es gibt eine Romanze, die von Anfang an präsent ist, aber nie zu aufdringlich wird. Die Autorin verzichtet auf weitestgehend auf Erotik und setzt eher auf eher auf Romantik, was mir sehr gut gefallen hat.
Der Schreibstil hat mir bereits ihrem letzten Buch sehr gefallen, der ist insgesamt eher poetisch und sie kann sich wirklich sehr gut ausdrücken. Immer wieder überrascht die Autorin mich mit Wendungen, die so gar nicht vorhersehbar waren, was die Geschichte richtig spannend macht. Am Ende werden alle Fragen beantwortet, es handelt sich hier tatsächlich um einen Einzelband.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Zum Lesen bringen konnte mich das Buch vor allem durch Aurora, bei der man bereits aus dem Klappentext sehen konnte, dass ihre Vergangenheit ganz speziell ist. Ich wollte wissen, was dahinter steckt, wieviel wir darüber erfahren, weshalb sich die einst gefeierte Agentin plötzlich zurückzieht. Und mich konnte die Geschichte auch weit darüber hinaus sehr überraschen. Ich fand die ganze Welt mit all den Crae und den Agenten total interessant und auch die Geheimnisse, die beide Seiten verbargen. Da hat jemand wirklich mit Liebe zum Detail eine tolle Welt erschaffen. Die Katze fand ich natürlich auch super😉 Aurora mochte ich sehr, mir hat gut gefallen, wie sie versucht hat, ihr Leben wieder auf sie Reihe zu bekommen und das Richtige zu tun, auch wenn sie dabei Schreckliches entdeckt hat und nicht alles glatt lief. Caspian war mir teils ja sehr suspekt, aber mit Rüpeln kann ich im Allgemeinen nicht so viel anfangen🤭 Spannend fand ich besonders, wohin sich die Geschichte entwickelt hat. Es gab viele Wendungen, entstanden durch neu entdeckte Geheimnisse, die plötzlich alles veränderten, und gegen Ende entwickelte sich alles in eine Richtung, mit der ich zwar so gar nicht gerechnet hatte, die mir aber wirklich zugesagt hat. Das einzige Manko für mich war, dass es mir manchmal etwas zu chaotisch wirkte. Das Gesamtbild schien da etwas chaotisch zu sein und das fand ich ein wenig schade, doch es hat mich glücklicherweise nicht in übertriebenem Maße gestört.
Eine spannende Geschichte, die die Leser:innen in eine atemberaubende Welt entführt Selten lasse ich mich von einem Cover hinreißen, doch hier konnte ich unmöglich vorbei. Der Einstieg war leicht, innerhalb der ersten Seiten konnte mich die Autorin mit ihrem packenden Schreibstil in die Geschichte ziehen. Man folgt der Agentin Aurora, die, nach einem erschütternden Vorfall, ihr neues, ruhigeres Aufgabengebiet beginnt. Aurora hat mir sofort gefallen immer wieder wurde meine Neugierde geschürt und ich wollte unbedingt mehr Details zu ihrer Vergangenheit und dem Vorfall erfahren. In ihrer neuen Aufgabe als Torwächterin hat sie wenig im aktiven Dienst zu schaffen, diesen Teil übernimmt der ihr zugeteilte Agent Caspian. Doch so ruhig, wie Aurora sich ihr neues Leben vorgestellt hat wird es nicht. Caspian provoziert sie regelmäßig, ihr Vorgesetzter scheint Geheimnisse zu haben und ihre Mitbewohnerin ist nicht gerade freundlich. Als dann auch noch, durch ihre Schuld, etwas aus dem Tor bricht, muss Aurora zu ihrer alten Stärke finden. Das Setting ist sehr toll umgesetzt, atmosphärisch und ein bisschen düster. Die Erzählung nimmt schnell an Fahrt auf und es bleibt spannungsgeladen bis zum Ende. Zwischen Aurora und Caspian knistert es und es fliegen die Funken, in klassischer Enemies-to-Lovers Manier. Für meinen Geschmack hätte es zu Beginn zwischen den beiden noch etwas emotionaler sein können. Doch hat die Erzählung sonst keinen Mangel an Gefühlen; die man mit Aurora erlebten Emotionen gingen mir unter die Haut. Insgesamt eine spannende Geschichte, die die Leser:innen in eine atemberaubende Welt entführt. Dies war mein erstes Buch Anika Ackermann, ihre mitreißende und unvorhersehbare Erzählweise hat mir sehr gefallen und ich freue mich darauf weitere Bücher aus ihrer Feder zu lesen.
Die Geschichte mag ganz interessant und spannend sein, aber die Charaktere gehen mir so extrem auf die Nerven. Klischees und Stereotypen ohne Ende, das ist nicht auszuhalten. Schade.
Ein wirklich sehr süchtig machendes Buch. Hat man einmal angefangen zu lesen, kann man gar nicht mehr aufhören. Es ist fast schon wie verhext, aber genau das ist ja das faszinierende. Ich bin richtig überrascht von dem Buch, ich habe etwas weniger Action erwartet. Aber genau das Gegenteil war der Fall, ich wurde in ein Abenteuer reingezogen und habe mich darin verloren. Es ist unglaublich spannend gewesen dieses Buch zu lesen, denn es ist so voller Wendungen und magischen Kämpfen, das man nur beeindruckt sein kann. Ich mag zudem die verschiedenen Charaktere, die alle sehr individuell und einzigartig sind. Was ich besonders spannungsreich finde ist die Beziehung zwischen Aurora und Caspian. Sie ist voller Anspannung und Abneigung, gleichzeitig aber auch voller Zuneigung. Den Wandel ihrer Verbindung zu beobachten war wirklich fesselnd und sehr inspirierend. Denn die Spannung überträgt sich direkt auf den Leser. Was ich an dem Buch am meisten mochte war die Verstrickungen der einzelnen Charaktere und die komplexe Story. Denn die Geschichte hat mich so gereizt, dass ich sich gleich am Stück durchgelesen habe. Ich konnte nicht anders, denn es hat einfach so viel Spaß gemacht. Abgesehen davon ist das Buch auch ein wirkliches Schmuckstück, denn es sieht einfach unglaublich schön aus und steckt voller Details. Die Story ist phänomenal. Eine junge Frau, will nach dem Verlust ihres besten Freundes, nur noch ein ruhiges Leben führen. Fernab von allen Gefahren und Erinnerungen. Doch den Job, den sie annimmt, führt zum genauen Gegenteil, sodass sie sich einer viel größeren Gefahr stellen muss. Denn sie hat etwas in diese Welt gelassen, was sie zerstören kann und um das zu verhindern muss sie mit ihrem nicht so liebenswerten Kollegen zusammenarbeiten. Dieser scheint sie zu hassen wie die Pest, doch umso mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso mehr verstehen sie einander und mögen sich. Doch reicht das, um die Wunden der Vergangenheit zu heilen, oder werden sie nur noch weiter aufgerissen? Aurora hat viel Schmerz und Leid erfahren und so einige Verluste erlitten. Das hat sie sehr geprägt und immer wieder verändert. Ihre einst mutige, aufmüpfige und unerschrockene Art wurde durch Distanziertheit und Zurückhaltung ausgetauscht. Doch es ist nicht nur ihr Verhalten, das sich geändert hat, sondern auch ihr Aussehen. Denn sie hat eine riesige Narbe um ihr Auge herum, dass sie immer wieder an den schlimmsten Tag ihres Lebens erinnert. Der Tag an dem ihr bester Freund starb und sie sich veränderte. Danach ist sie geflohen vor ihren Erinnerungen und der Schuld. Doch schlussendlich landet sie doch wieder im Kampf und erfährt dadurch ihre wahre Herkunft. Denn sie ist viel mehr als sie glaubt hat und ist doch nicht allein auf dieser Welt. Sodass sie es schafft aus ihrem Schneckenhaus wieder herauszukriechen und ihr Leben zu leben. Die Entwicklung, die sie dabei macht, ist einzigartig. Da sie nicht nur zu ihrem alten ich zurückfindet, sondern es auch schafft sich selbst und ihre Vergangenheit zu akzeptieren. Sie vergibt sich selbst und denjenigen die sie verletzt haben, was von viel Güte und Mut spricht. Ich finde sie hat sich super entwickelt und ich bin sehr beeindruckt von ihr. Caspian ist einfach undurchschaubar. Er ist ein Agent und sein Ziel ist es die Welten getrennt voneinander aufblühen zu lassen. Weshalb er auch in der nicht magischen Welt lebt. Zumindest sagt er das so, doch so vielschichtig wie er ist kann viel mehr dahinterstecken. Er ist an sich auf den ersten Blick kühl, aggressiv, wütend und distanziert. Doch in Wirklichkeit steckt in ihm eine tiefe Traurigkeit, da er seine Heimat vermisst. Wenn man ihn aber näher kennengelernt, dann sieht man das er eigentlich ein liebevoller, fürsorglicher, aber auch mutiger Mann ist. Der alles für seine Welt tun würde und dessen Pflichten für ihn an erster Stelle stehen. Das ist sehr faszinierend. Denn seine Entwicklung zeigt, wie sehr er sich doch verändert hat und das sein vergangenes Verhalten viel Schmerz verursacht hat. Denn er hat zu viel gelogen und betrogen, und doch hat es nichts gebracht. Doch durch seine Wahrheit hätte er auch ohne viel Schmerz die Welten retten können. Das sieht er jedoch erst im Nachhinein ein. Denn ein Teil seiner Erleuchtung wird durch Aurora hervorgerufen, die ihn gezeigt hat, was Liebe bedeutet. Das ist sehr schön und interessant, zugleich aber auch dramatisch. Zusammen sind die beiden zu Beginn so harmonierend wie Feuer und Wasser, also gar nicht. Sie mögen sich nicht und versuchen mit allen Mitteln den anderen aus dem Weg zu gehen. Bis die beiden eine Verbindung zueinander aufbauen, die sehr tiefgehend und vertraut ist. Denn da fangen die beiden an einen Draht zueinander aufzubauen der auf Verständnis und Liebe beruht. Was sehr schön ist, doch leider wird dieses Vertrauen zwischen den beiden missbraucht und führt zu viel Schmerz. Doch die beiden schaffen es diesen zu überwinden und sich eine Zukunft aufzubauen. Das Ende war sehr umfangreich und ausgetüftelt. Denn es kam schlussendlich alles anders als gedacht und ich hatte das Gefühl überhaupt nicht mehr durchzusehen. Es war genial, denn man hätte diesen Plot Twist nie erwartet. Und wenn ich das nicht mitbekommen habe, dann soll das schon was heißen. Denn eigentlich gab es so viele Hinweise, aber ich habe mich auf andere Sachen konzentriert und war sehr überwältigt von den Wendungen. Es war definitiv ein Abenteuer dieses Buch zu lesen. Da man am Ende so voller Anspannung und Vorfreude war. Ich war fasziniert von dem Hintergrund der ganzen Story und ihrer Entwicklung, sodass ich wohl dem Buch vollkommen verfallen bin. Das Ende hat etwas Magisches an sich, da wir die andere Welt in voller Blüte kennenlernen. Sodass sich zeigt, dass die Welten wieder ihr Gleichgewicht finden und jeder seine Aufgabe findet, in der er aufgeht. Es ist ein schönes Ende, dass voller Versprechungen auf eine gute und spannende Zukunft ist. Daher bekommt das Buch auch volle fünf Herzen von mir.
Klappentext: »Ich bin Aurora »Scarface«. Einst ein aufstrebender Stern am Himmel der Ars Obscura, jetzt tief gefallene Agentin. Alles, was ich will, ist ein ruhiger Job und Zeit, um meine Wunden zu lecken. Sollen sich die anderen um die Crae kümmern, die die Welt der Sterblichen aufmischen. Mit dieser Einstellung überstehe ich gerade mal die erste Woche in London, ehe mir sämtliche Vorsätze um die Ohren fliegen: dank meiner persönlichen Neigung, mich in Schwierigkeiten zu bringen, der Halbwahrheiten, mit denen mein Chef Adriel mich hergelockt hat, und meines übellaunigen Arbeitskollegen Caspian, der es zur Kunstform erhoben hat, mich mit Blicken zu töten. Auf einer Skala von persönliche Hölle bis Vollkatastrophe – wie toll wird der Neustart meines Lebens wohl werden?«
Aurora ist eine Agentin der Ars Obscura - einem Geheimbund, um die Welt und die Menschen vor Dämonen zu schützen. Bei ihrem letzten Job auf Island ist ihr Schreckliches widerfahren und so hat sie vom aktiven Dienst an der Front erstmal die Schnauze voll. Sie glaubt, dass sie ihre Ängste durch den passiven Dienst einer Wächterin in London verdrängen kann. Gar nicht so einfach, wenn man jemand ist, der das Unglück magisch anzieht. Und mit ihrem neuen Kollegen Caspian, der eine Mischung aus höllisch scharf und übel gelaunt ist, macht es die Situation nicht gerade einfacher. Wird Auroras Leben zukünftig wirklich ruhig verlaufen? Oder wartet die nächste Katastrophe bereits auf sie und die Welt?
Die Protagonisten sind bis auf Aurora undurchsichtig - aber im Laufe der Geschichte werden einige Geheimnisse gelüftet. Aurora ist eine junge Frau, die bereits im Kindesalter in die Ars Obscura aufgenommen wurde, nachdem ihre Eltern verstorben sind. Nach einem Vorfall auf Island ist sie nicht mehr dieselbe - sie ist zerfressen von Selbstzweifeln, Ängsten und Schuldgefühlen. Dieser Zustand wird gut beschrieben und mit diesem Wissen ist ihr Verhalten auch nachvollziehbar. Insgesamt macht sie trotzdem einen liebenswerten und sympathischen Eindruck. Caspian benimmt sich anfangs wie ein eiskaltes A-Loch. Mit der Zeit spürt man, dass es seine Fassade ist und in ihm wahrlich ein weicher Kern stecken könnte. Sein Verhalten hat mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht! Adriel fand ich von Beginn an sehr sympathisch und beschützerisch. Den Umschwung von Cassandra von der Oberbitch zur BFF kann ich nicht ganz nachvollziehen, wann genau das passiert ist. Aber da Aurora jede Freundin gebrauchen kann, will ich mal nicht so sein. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, ich konnte ab der ersten Seite komplett in die Geschichte abtauchen. Die Geschichte um Aurora und Caspian hat mich mitgerissen und ich habe bis zum Schluss mitgefiebert. Zeitweise hat die Story etwas vor sich hingeplätschert, aber das Ende fand ich wieder spannend. Klare Leseempfehlung für Fantasyliebhaber! 4 von 5 Sternen!
Die Akten der Ars Obscura – Anika Ackermann Dunkelwanderer Verlag: Drachenmond Taschenbuch: 14,90 € eBook: 6,99 € ISBN: 978-3-95991-524-3 Erscheinungsdatum: 10. November 2021 Genre: Fantasy Seiten: 390 Inhalt: Ich bin Aurora »Scarface«. Einst ein aufstrebender Stern am Himmel der Ars Obscura, jetzt tief gefallene Agentin. Alles, was ich will, ist ein ruhiger Job und Zeit, um meine Wunden zu lecken. Sollen sich die anderen um die Crae kümmern, die die Welt der Sterblichen aufmischen. Mit dieser Einstellung überstehe ich gerade mal die erste Woche in London, ehe mir sämtliche Vorsätze um die Ohren fliegen: dank meiner persönlichen Neigung, mich in Schwierigkeiten zu bringen, der Halbwahrheiten, mit denen mein Chef Adriel mich hergelockt hat, und meines übellaunigen Arbeitskollegen Caspian, der es zur Kunstform erhoben hat, mich mit Blicken zu töten. Auf einer Skala von persönliche Hölle bis Vollkatastrophe – wie toll wird der Neustart meines Lebens wohl werden? Mein Fazit: Zum Cover: Hier haben wir ein traumhaft schönes Cover, es ist dunkel gehalten und darauf zu sehen ist eine junge Frau (Aurora). Im hintergrund sehen wir ein Teil von London. Zum Buch: Wo fange ich hier an, die Geschichte reißt einen gleich von Anfang an mit. Sie ist flüssig und sehr spannend geschrieben, mit ein paar sehr guten Horrorelementen. Die Protagonisten sind hier alle weg sehr gut und es gab hier keinen, den ich nicht mochte. Auroras Geschichte ist grausam und trotzdem kommt sie wieder auf die Füße, zwar nun in einer Position, die ruhiger ist, aber besser als gar nichts. Doch die vermeintliche Ruhe hält nicht lange an, denn es werden geheimnisse aufgedeckt und die Aktion nimmt ihren Lauf. An ihrer Seite, ihr neuer Kollege Caspian, ein durch und durch grimmiger Zeitgenosse, wie sie findet, doch ist er wirklich so? Caspian besticht durch seine Geradlinigkeit, doch auch er tanzt manchmal aus der Reihe. Dann gibt es da noch Adriel, ihn mochte ich besonders gern. Er ist ein bunter Vogel und genau das braucht man manchmal. Er hat es in der Vergangenheit nicht immer einfach gehabt, doch hat trotz allem, die Freude am Leben nicht verloren. Die einzelnen Szenen sind hier schön erzählt und beschrieben, manche grausig, manche gruselig und manche voller Gefühle, doch die Mischung ist perfekt. Ich fühlte mich in der Geschichte richtig wohl und ich kann euch sagen, das Ende gefiel mir persönlich besonders gut. Die Geschichte hat alles, was eine gute Geschichte eben braucht. Hier kommt keine Langeweile auf, hier geht es von einer Aktion zur nächsten, Verschnaufpausen sind hier nicht gegeben. Also ihr Lieben, beschafft euch dieses Buch und verfolgt Aurora´s Geschichte, taucht ein in die dunkle Welt der Crae und merkt euch gut die Regeln. Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und hoffe die Geschichte wird viele Leser finden.
Hat mich als erstes auf den Roman aufmerksam werden lassen, es ist einfach toll gestaltet und ein wahrer Hingucker, die Elemente machen neugierig und verraten doch schon einiges: Fantasy / Science Fiction trifft auf London, ein Muss für Fans der Stadt
Meine Meinung:
Dies war mein erster Roman der Autorin und bestimmt nicht der letzte – der Schreibstil ist sehr bildhaft, aber ohne überladen zu wirken. Ich konnte mir direkt vorstellen neben Aurora über den Friedhof und die durch die Gassen Londons zu laufen, aber ohen dabei von Details gelangweilt zu werden. Auch die erzeugte Spannung blieb durchweg auf einem hohen Niveau, durch immer wieder neue Einblicke in die Akten und Andeutungen wurde meine Aufmerksamkeit immer wieder zum Buch gelenkt und ich wollte wissen was als Nächstes ans Licht kommt.
Aurora ist hier die Ich-Erzählerin und Protagonistin dieses Buches, sie wirkte dabei immer sehr authentisch, da sie zu ihren Fehlern und ihrem Wunsch nach einer Auszeit stehen konnte. (Auch wenn sie diese alles andere als freiwillig nehmen musste) Mit ihrem Talent sich in unglaublich skurrile und teilweise gefährliche Situationen zu bringen, war sie mir direkt sympathisch. Aber nicht nur mir ihr konnte ich sehr gut mitfühlen, auch mit den anderen Charakteren konnte man sehr schön mitgehen, alle waren auf ihre Art ausgearbeitet und liebenswert… Oder eben sehr unsympathisch und damit genau richtig um Frust abzulassen.
Caspian war so ein Kandidat, er war die ganze Zeit abweisend, schaute als ob er Aurora am liebsten erstechen würde und lässt sich nicht in die Karten schauen. Er steckte voller Geheimnisse und viel Wut, aber auch er war dabei einfach authentisch und ist sich selber treu geblieben-
Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um die Aufgabe der Ars Obscura die Welt der Sterblichen vor den sogenannten Crae, aus er Welt der Toten, zu schützen. Hier stellt sich schnell eine der zentralen Fragen: Gibt es nur böse Crae? Ist die Welt wirklich nur schwarz und weiß?
Die bereits angesprochene Spannung wird hierbei durch magische Kämpfe, immer mehr Einblicke in die Akten und Wendungen, die mal mehr und mal weniger unerwartet waren, konstant hochgehalten und es war eine Freude dieses Buch zu lesen.
Mein Fazit:
Eine spannende und teils düstere Geschichte rund um und in London, welche nicht nur Fans von Urban-Fantasy Freude machen wird. Ich persönlich wäre offen für Spin-Offs dieser Welt.
Mir fällt es hier ein wenig schwer eine Bewertung zu geben. Es gibt so viele tolle Seiten an diesem Buch, gleichzeitig bin ich aber auch etwas unschlüssig zum Ende hin. Irgendwas hat mir ein bisschen gefehlt und ich denke das war Zeit. Dennoch bleibt es ein schönes Buch mit einem spannenden Weltenbau, das Spaß macht. Wer neugierig ist, sollte es lesen. Aurora ist im Zwiespalt mit ihrer alten und neuen Persönlichkeit. Einerseits mag ich ständig mitleidige Charaktere nicht, aber Aurora hat mich noch nicht genervt. Ich fand den Wettstreit ihrer einst starken, aber jetzt gebrochenen Persönlichkeit besonders am Anfang ziemlich gut dargestellt. Die sich anbahnende Liebesgeschichte mit Caspian hat mir erst sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht. Manches war dann aber auch ein bisschen schräg, mit zunehmender Entwicklung mehr. Und diese ständigen Blitze, die da wahrgenommen werden wollen, waren mir deutlich zu viel. Mal abgesehen davon, dass ich die Beschreibung eh unpassend finde. Es fühlt sich realistisch gesehen nicht wie ein Blitz an und ein Blitz würde sich schrecklich anfühlen. Auch Charakterentscheidungen wirkten teilweise ein bisschen schräg. Ich glaube alles, was ich als schräg empfinde hat aber vor allem mit der oben erwähnten Zeit zu tun. Das Buch springt irgendwann sehr schnell durch die Ereignisse. Das mag ich an sich super gerne weil ich ein Spannungsjunkie bin und Anika kann Kampfszenen auch echt gut rüber bringen Respekt! Hier wirkt es aber, als hätte ein zweiter Band eigentlich gut getan, damit sich manches auf Charakterebene und Beziehungsebene mehr hätte entwickeln können. Dann wäre dieses Gefühl von irgendwas ist ein bisschen komisch wohl auch nicht mehr da gewesen. Das Buch kommt mit einer wirklich tollen Welt, die man erst gar nicht so erwartet. Ein wie immer malerischer Schreibstil. Leider kann man die Welt nicht so ganz kennenlernen durch die Geschwindigkeit. Auch Frey, obwohl es irgendwie fast schon ein bisschen zu viel um ihn geht, bleibt als Charakter eher unklar. Ich fand es wirklich spannend. Hier werden viele neue Sachen gebracht und ausprobiert. Aber irgendwie bleibt auch ein kleines Störgrfühl zurück. Ich glaube von so einer spannenden Welt hätten wir alle auch gerne mehr gelesen und das hätte vermutlich auch dieses Störgefühl mit getilgt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung, wenn ihr Urban Fantasy mögt und trotzdem gerne viel entdecken wollt!
Kannst du die Vergangenheit einfach hinter dir lassen?
Die Akten der Ars Obscura aus dem Drachenmond Verlag ist das neuste Werk von Anika Ackermann.
Aurora "Scarface", gefallene aktive Agentin der Ars Obscura möchte nach ihrer Vergangenheit aus dem aktiven Dienst raus. In London wird ihr die Möglichkeit gegeben, doch kann sie sich wirklich der aktiven Tätigkeit entziehen?
Mit ihrer Idee der Ars Obscura, einer Gemeinschaft, die Tore zu einer anderen Welt bewachen, hat die Autorin mich direkt geködert. Die Idee dahinter hat mir nämlich sehr gefallen und klang äußerst vielversprechend.
Leider konnte mich Anika Ackermann aber nicht mit ihrer Story abholen.
Zum einen war der zeitliche Aufbau für mich zu indifferent. So werden die ersten Tage von Auroras Ankunft in London sehr lang und ausführlich dargestellt, wobei sich auch oft Aussagen wiederholten, ab dem Moment, ab dem dann Spannung und Tempo in die Story kommt wurde es dann, für meinen Geschmack, zu minimalistisch und schnell abgehandelt, was dazu führte, dass der Plot an Logik und Sinnhaftigkeit verlor.
Zum anderen konnten mich die Charaktere nicht einnehmen. Beim lesen hatte ich eher das Gefühl, als würden die Figuren in einstudiert Rollen gepresst werden. Dabei war gerade Aurora sehr schwierig einzuordnen. In ihrer Rolle als gebrochene aber ehemals ausgezeichnete Agentin hätte ich eine ganz andere Idee von ihr gehabt. In vielen Szenen wirkte sie, auf mich, weniger professionell und erfahren sondern eher als wäre sie kaum aktiv gewesen.
Fazit: Obwohl die Story interessant ist und die Autorin viele Wendungen einbaut konnte mich die Ars Obscura nicht wirklich fesseln.
Charaktere und Story waren mir insgesamt zu gewollt, wobei der Stil angenehm zu lesen ist.
Hier hätte es sich in meinen Augen gelohnt gerade in Bezug zu der zweiten Hälfte des Buches mehr Tiefgang einzubauen und die Story wachsen zu lassen, statt alles knall auf Knall Geschehen zu lassen.
Glaubt ihr an eine Welt, die neben unserer existiert? Oder besser gesagt versteckt in unserer Welt?
Es gibt immer wieder geheime Einrichtungen, die uns Menschen vor Dämonen und anderen bösen Dingen schützen. So ist es auch in dieser Geschichte. Die Ars Obscura ist ein geheimer Bund, der uns im Verborgenen vor den dunklen Mächten schützt. Hier geht es um die Agentin Aurora, die in Island schreckliches durchgemacht hat und nun eigentlich kürzer treten will im Dienst und daher nach London gegangen ist. Hier möchte sie ihre Vergangenheit etwas verarbeiten und als Wächterin arbeiten.
Allerdings zieht Aurora das Unglück magisch an und auch ihr neuer Kollege macht ihr Leben nicht gerade leichter. Er ist nicht nur meistens schlecht drauf, er sieht auch noch mega gut aus und dass ist nicht gerade etwas, was ihre Situation einfacher macht.
Jedoch was genau ihr in London wieder fährt, solltet ihr selbst nachlesen.
Die Charaktere sind bis auf Aurora alle noch sehr geheimnisvoll dargestellt, allerdings, finde ich das sehr gut, denn so bleiben einfach noch Geheimnisse die es zu lüften gilt. Und das macht meiner Meinung nach, eine Geschichte über eine geheime Organisation aus.
Aurora wurde damals schon sehr früh, nach dem Tod ihrer Eltern, in das Bündnis aufgenommen. Das Erlebnis in Island, hat sie jedoch sehr verändert. Sie plagen Selbstzweifel, Ängste und Schuldgefühle. Daher ist ihr Verhalten auch nachvollziehbar und so versteht man auch warum sie wie handelt. Ich finde, man kann also immer gut verstehen, warum Anika ihre Charaktere so handeln lässt. Das finde ich immer sehr wichtig, nichts ist schlimmer als Handlungen, die man, aufgrund von fehlenden Infos, nicht nachvollziehen kann.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch die Weltbeschreibung, ist sehr angenehm und man kann sehr gut eintauchen.
Fazit :
Eine wunderbare Fantasy Story und eine klare Leseempfehlung.
„Die Akten der Ars Obscura“ von Anika Ackermann erzählt eine spannende Fantasy Story voller Geheimnisse und Gefahren. Aurora war eine fast schon legendäre Agentin der Ars Obscura. Aber nach einem schrecklichen Vorfall in Island, bei dem ihr bester Freund und Partner ums Leben kam und Aurora furchtbare Narben davontrug, ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Der Chef der Ars Obscura verspricht ihr nun einen vollkommen langweiligen Job als Torwächterin in London. Doch statt sich nur mit ihrem mürrischen Kollegen Caspian herumzuschlagen, löst Aurora ungewollt eine Kette von Ereignissen aus, die nicht nur sie in tödliche Gefahr bringen.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Aurora erzählt, die nach ihren traumatischen Erlebnissen in Island in London einen Neuanfang wagen will. Ihr Chef Adriel ist unerwartet fürsorglich und rücksichtsvoll, was man von ihrem neuen Partner Caspian nicht unbedingt behaupten kann. Doch wie so häufig täuscht der erste Eindruck und hinter der düsteren Fassade von Caspian stecken jede Menge interessante Geheimnisse. Die Grundidee ist nicht unbedingt neu, aber die Umsetzung hat mir in diesem Buch richtig gut gefallen. Aurora ist eine überzeugende Hauptfigur, deren innere Zerrissenheit nachvollziehbar beschrieben ist. Sie hat ihre wichtigste Bezugsperson verloren und trieb danach ziellos durchs Leben. Die Rückkehr zur Ars Obscura ist ein erster vorsichtiger Schritt zurück zu einer gewissen Normalität. Wobei Aurora noch nicht ahnt, dass damit ein neuer Abgrund auf sie lauert. Anika Ackermann hat jede Menge unerwartete Twists in ihre Handlung eingebaut, so dass es bis zum Schluss nie langweilig wurde. Die Vielseitigkeit ihrer Charaktere hat mir sehr gefallen, denn so wirken sie nicht glatt und klischeehaft. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und ich finde den Mix aus Action, Spannung, tiefen Emotionen und auch Humor absolut gelungen.
Mein Fazit: Ich hatte viel Spaß beim Lesen und gebe eine klare Empfehlung!
Genau der steht Aurora Eden Ambrose bevor, nachdem sie von Island zurück nach London kehrt um eine Stelle als neue Wächterin des Weltentores anzufangen das genau auf dem Friedhof liegt. An ihrer Seite der Agent Caspian, der eine Abneigung gegen sie zu haben scheint. Dabei kann sich Aurora nicht erinnern ihn jemals getroffen zu haben. Aber die Wächterin die sie einst war ist verschwunden und Auora versucht sich ihr Leben neu einzurichten und von den Crae fernzuhalten. Nur was wäre … wenn sich die guten Vorsätze schneller in Luft auflösen würden als geahnt. Ja, dann … sind wir bei den AO (Ars Obscura)
Meine Meinung
WOW … WOW .. WOW …
Ich liebe die Story. Bildhafter Schreibstil in Kombination mit gelungenem düsteren Setting und Protagonisten mit sehr gut ausgearbeiteten Charakteristikas.
Ich finde Aurora absolut sympathisch. Sie hat einen schlimmen Alptraum hinter sich und wird vom Direktor der Ars Obscura an einen neuen Arbeitsplatz beordert.
Ausgerechnet ein Friedhof. Da würde ich hinter jedem Stock oder Stein einen Dämon vermuten. Da auf Streife zu laufen, aber ohne mich. Ich liebe die Idee und die Umsetzung, sei es von den Dialogen oder der Idee mit den Weltentoren über die die Crae in unsere Welt kommen könnten.
Bei Caspian dachte ich noch cooler Name, aber am Anfang kann man ihn noch überhaupt nicht so einschätzen bis auf seinen Mörderblick den er ziemlich gut drauf hat und Aurora am liebsten mit genau diesem Blick erdolchen würde. Da stellte sich mir die Frage. Was hat er gegen sie und vor allem, kennt er sie irgendwoher?
Sehr interessant und geheimnisvoll. Ich liebe die Wendungen im Buch die ich euch nicht verrate wegen Spoilergefahr. Außer soviel: Genau mein Geschmack und somit ein Lese-Highlight!
Ich bin Aurora »Scarface«. Einst ein aufstrebender Stern am Himmel der Ars Obscura, jetzt tief gefallene Agentin. Alles, was ich will, ist ein ruhiger Job und Zeit, um meine Wunden zu lecken. Sollen sich die anderen um die Crae kümmern, die die Welt der Sterblichen aufmischen. Mit dieser Einstellung überstehe ich gerade mal die erste Woche in London, ehe mir sämtliche Vorsätze um die Ohren fliegen: dank meiner persönlichen Neigung, mich in Schwierigkeiten zu bringen, der Halbwahrheiten, mit denen mein Chef Adriel mich hergelockt hat, und meines übellaunigen Arbeitskollegen Caspian, der es zur Kunstform erhoben hat, mich mit Blicken zu töten. Auf einer Skala von persönliche Hölle bis Vollkatastrophe – wie toll wird der Neustart meines Lebens wohl werden?
Meine Meinung:
Meine erstes Buch der Autorin, Anika Ackermann, ganz bestimmt nicht mein letztes.
Eine sehr gelungene Geschichte, die mich vom ersten Moment an gefesselt hat. Spannend und magisch, sehr flüssig zu lesen und auch nicht ohne Romantik.
Aurora ist eine Figur, die mir vom ersten Augenblick an sehr sympathisch war und auch Adriel und Caspian mochte ich gerne.
Auch wenn nicht von Anfang an klar ist, worum es geht, das ergibt sich im Laufe der Geschichte und nach und nach, wird man schlauer und versteht die Zusammenhänge.
Diese Art an eine Geschichte heranzugehen, hat mir absolut gut gefallen und ich kann sie nur aller bestens weiterempfehlen.
"Die Akten der Ars Obscura" war mein erstes Buch von Anika Ackermann und ich ging mit hohen Erwartungen ran. Bei mir ist es so, dass Fantasy-Bücher entweder ein Volltreffer sind oder leider komplett durchfallen. Dies war ein Glück ersterer Fall.
Die Hauptcharakterin Aurora war eine Protagonisten, die eine schwere Vergangenheit aufzuweisen hat und trotzdem probierte, weiterhin stark zu bleiben. Dies wurde gut porträtiert, sodass man Auroras Schmerz mit fühlen konnte und ihren Charakter besser verstand. Ihr Arbeitscollege Caspian gefiel mir auch sehr, jedoch ging mir ihre Beziehung etwas zu schnell, sodass mir ihre Gefühle zueinander eher auf Körperliche Anziehung zurückführen konnte, was ich etwas schade fand.
Der Twist am Ende gefiel mir sehr, aber irgendwie hatte ich das Gefühl schon die ganze Zeit bei einer Person, dass sie irgendwas oder mehrere Geheimnisse besaß und verbarg. Das war mir dann leider doch etwas zu auffällig. 🤷🏻♀️
Alles in allem gefiel mir das Buch gut, jedoch fehlte mir irgendwie der gewisse Funke.
Vielen dank an NetGalley für ein kostenloses Leseexemplar.
Ein wilde Achterbahnfahrt... Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich schwer in die Geschichte eingefunden habe. Aurora ist eine sehr schwierige Protagonistin und hat es mir echt nicht leicht gemacht, sie zu mögen. Jetzt will ich allerdings auch einen sprechenden Kater, noch mehr als zuvor *haha Caspian hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er anfangs ein wirklicher Arsch war und unehrlich noch dazu. Allerdings hat er mir zum Ende hin immer mehr gefallen. Und ich hätte Aurora schütteln können!!! Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es war eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle mit Höhen, die ganz steil in Tiefen hinabgerauscht sind. Den Kopf musste ich dennoch oft schütteln, weil Aurora eben so war, wie sie war. Es ist also nicht nur das Cover ein Highlicht im Regal, auch die Geschichte kann sich durchaus sehen lassen. Ich bitte um eine Fortsetzung! Oder wenigstens ein Kurzgeschichte *liebguck
Zentrale Erkenntnisse: 1) Augenscheinlich ist "Aurora" ein vollständiger Satz. 2) Die Protagonist*innen sollten alle dringend mal zum Orthopäden und die Stabilität ihrer Knie überprüfen lassen. 3) Alter ist nur eine Zahl...?
Alles in allem eine süße Geschichte, lässt allerdings ein paar zentrale Fragen offen.
Hat mir leider nicht gefallen. Nach über 40% habe ich es dann aufgegeben. Der Schreibstil war mir zu abgehackt. Es kamen immer wieder Kapitel und Passagen die völlig belanglos waren. Die Grundidee finde ich zwar interessant, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.
Coole Urban Fantasy, die mich vor allem durch ihr World Building begeistern konnte. Ich mochte die Welt sehr, und auch die Mythologie die dahinter steckt. Besonders gefiel mir die Anlehnung an bekannte Fabelwesen, bei denen allerdings einige Fakten auf interessante Weise abgeändert wurden (vor allem die Vampire waren interessant!). Aber auch das Konzept der anderen Welt und ihr Einfluss auf die Welt der Menschen konnte mich überzeugen. Von den Charakteren mochte ich tatsächlich die Nebencharaktere, insbesondere Adriel und Cassandra. Letztere hat nicht nur einen richtig guten Character Arc, sondern auch einige echt coole Überraschungen bereit und ist auch generell eine Figur, die mir sehr sympathisch war. Aurora, die Erzählerin, mochte ich auch, obwohl ich mit ihren Entscheidungen nicht immer ganz glücklich war. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren konnte mich nicht ganz packen, alles andere an dem Buch gefiel mir jedoch sehr gut. Die innere Aufmachung ist, wie man es von dem Verlag bereits kennt, einfach nur wunderschön, und auch das Cover sieht nicht nur toll aus, sondern passt auch perfekt zur Geschichte. Danke an Netgalley, den Verlag und die Autorin für das Rezensionsexemplar!