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Zwei am Puls der Erde: Eine Reise zu den Schauplätzen der Klimakrise – und warum es trotz allem Hoffnung gibt

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Eine Reise um die Welt und zu sich selbstDie Angst vor der Klimakrise überschattet immer mehr ihren Alltag. Deshalb brechen Theresa Leisgang und Raphael Thelen zur größten Reise ihres Lebens von Südafrika bis zum nördlichen Polarkreis, 20.000 Kilometer über Land, einmal quer durch alle Klimazonen. Sie wollen Wie gehen Menschen schon heute mit der Klimakrise um? Und was können wir tun? Doch bald zwingt die Pandemie sie zur Einsicht, dass nicht nur das Klima kollabiert, und die beiden begreifen, dass sie selbst Teil des patriarchalen Systems sind, das so viele globale Krisen verursacht. Ein Weiter-so ist keine Option mehr, stattdessen entdecken sie auf ihrer Reise neue Handlungsmöglichkeiten und kehren schließlich mit einer Antwort zurück, die ihr Leben für immer verändert.

Perfect Paperback

Published May 10, 2021

4 people are currently reading
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1 star
5 (8%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
55 reviews
August 24, 2021
Es tut mir etwas leid, dass ich nur einen Stern geben kann aber das Cover war einfach false advertising. Es ist kein Reisebericht, das meiste ist ein eingeheilt über Corona. Und das habe ich selbst erlebt, da brauche ich keinen Bericht drüber, vor allem, wenn ich mir einen Reisebericht über den Klimawandel erhofft hatte.
Ja klar, sie konnten nicht so weiter machen wie geplant. Aber wir leben in einem Zeitalter mit Internet. Man hätte online events starten können, Interviews machen, mehr recherchieren können. Nein, stattdessen wurde sich dazu entschieden bewusstseinserweiternde Drogen im Namen des Klimawandels zu nehmen. Dabei sind Drogen, wenn man es sich genauer anschaut, ein ziemlicher Klimakiller.

Naja. Ein Stern ist fast noch zu viel, aber den bekommen ersten 100 Seiten!
19 reviews
August 11, 2023
Man sollte keinen tatsächlichen Reisebericht erwarten. Die Reise ist eher ein Rahmen. Richtig gut ist das Buch, wenn die Autor*innen die Erfahrungen, Gespräche und Gefühle reflektieren. Ich habe mich oft wiedergefunden und auch mir eher diffuse Gefühle werden richtig gut in Worte gefasst. Das ist die große Stärke des Buches!
Profile Image for Alica.
232 reviews
September 2, 2021
Mich hat das Sachbuch, ein Reisetagebuch, durch die Thematik der Reise einmal quer über die Erdkugel angesprochen. Entsprechend habe ich Berichte aus verschiedenen Ländern erwartet, die vom Klimawandel aktuell auch schon betroffen sind. Das habe ich nur teilweise bekommen.
Die Reise der beiden beginnt in Südafrika, wo es um Wassermangel geht und wie die Menschen damit umgehen. Den Start fand ich sehr interessant, auch da viel auf Feminismus eingegangen wird und wie dieser im Kampf gegen den Klimawandel helfen kann.
Danach reisen Theresa und Raphael weiter bis Malawi und müssen ihre Reise dort wegen der Corona-Pandemie abbrechen. Und ab hier hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Inhalt, denn es wird sehr persönlich und geht viel um die Ängste und Sorgen der beiden in der Pandemie und generell vor der Zukunft. Sie müssen nach Berlin zurückreisen und die Pandemie erstmal "aussitzen". Ich hatte erwartet, dass das Buch dann einfach da wieder ansetzt, wo sie weiterreisen können, doch stattdessen geht es dann um ihre Bekanntschaften in einer Berliner WG, die recht alternativ lebt, mit eigenem Gemüseanbau usw. Es werden viele Gespräche über verschiedene Lebensweisen widergegeben. Das mag für den ein oder anderen interessant sein, hatte mich aber in dem Umfang weniger angesprochen.
Später reisen sie weiter nach Großbritannien, um sich mit verschiedenen Leuten zu treffen, die sich aktiv für Klima- und Umweltschutz einsetzen. Hier wird es teilweise recht esoterisch angehaucht, was auch einfach nicht so meins ist. Aber es gibt sicherlich Lesende, die es interessiert.
Erst zum Abschluss wurde es für mich wieder fesselnder, als es an den Polarkreis geht.

Inhaltlich war "Zwei am Puls der Erde" daher nur bedingt das, was ich erwartet hatte. Dennoch ist es insgesamt ein emotionales Sachbuch, das die Angst vor der Zukunft im Klimawandel stark zum Ausdruck bringt. Allein dafür ist es lesenswert und vermutlich wird jede:r in den einzelnen Kapiteln etwas für sich mitnehmen können und/oder neues dazulernen. Man muss sich auf die verschiedenen Persönlichkeiten und ihre Ansichten, die hier zu Wort kommen, aber auch einlassen können.

Der Schreibstil ist angenehm und locker. Mit hat eine Kennzeichnung gefehlt, aus welcher Sicht jeweils gerade geschrieben wird, denn Theresa und Raphael wechseln sich ab, was mich manches Mal irritiert hat. Spannend fand ich, dass durchgehend das generische Femininum verwendet wird (statt dem generischen Maskulinum) und ich erstaunt war, welche Wirkung das auf mich als Leserin hatte. Es zeigt meiner Meinung nach deutlich, dass das generische Maskulinum nicht mehr zeitgemäß ist, auch wenn das generische Femininum die gleichen Probleme (= nicht jede:r fühlt sich angesprochen) mit sich bringen würde.
Profile Image for Linda.
38 reviews
August 14, 2021
3,5 Sterne.
Das Buch ist nicht das, was ich erwartet habe. Keine Fakten übers Klima, eher ein persönlicher Gedanken Dump der eigenen Erfahrungen. Das erste Drittel hat mir sehr gut gefallen, danach waren es oft random Gedanken und Erlebnisse, teils auf die Klimakrise bezogen, teils nach meinem Empfinden etwas zu sehr davon entfernt. Manche Passagen haben mir dann jedoch auch noch gut gefallen, andere waren dann doch too much. Insgesamt dennoch ein gutes Buch, die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen und die Reise der beiden hat mich gepackt. Der Titel verspricht jedoch etwas anderes.
Profile Image for Nicole.
1,232 reviews35 followers
April 23, 2022
Kurzmeinung
Ich kann ehrlich gesagt die vielen positiven Bewertungen auf Amazon nicht nachvollziehen. Die kritischeren auf Goodreads treffen eher auch das, was ich beim Lesen dachte. Das Buch fing aus meiner Sicht relativ stark an und ich habe auch einiges gelernt, zum Beispiel hatte ich vorher von Day Zero noch nie gehört. Auch fand ich die Schreibweise im generischen Femininum zwar erst mal befremdlich aber grundsätzlich gut. Es werden leider Behauptungen in den Raum geworfen, die nicht weiter belegt oder erläutert werden. Beispiel (sinngemäß:) Gewalt gegen Klima und Gewalt gegen Frauen gehen Hand in Hand. Mag ja sein, aber eine Ausarbeitung dazu fehlte völlig.
Was sich als Sachbuch verkleidet, ist in Wahrheit eine Art Memoir eines mir persönlich relativ unsympathischen und stellenweise unglaubwürdigen Pärchens auf Selbstfindungstrip. Scheinbar abwechselnd (es fehlt die Perspektive bei den Kapitelüberschriften, so dass man teilweise raten muss, um wessen Perspektive es gerade geht, von der Erzählstimme her unterscheiden sie sich nämlich gar nicht) berichten beide Autoren von ihren Abenteuern und esoterischen Erlebnissen bis hin zur Verharmlosung von psychedelischen Substanzen.
Erwartet hatte ich ein Sachbuch zur Klimakrise. Bekommen habe ich einen esoterischen Selbstfindungstrip. Da mir das Buch zunehmend weniger gefiel, habe ich die letzten 50 Seiten nur überflogen und dir letzten 20 gar nicht mehr gelesen. Da ich aber über 80% des Buches Wort für Wort las, zähle ich es für mich trotzdem als gelesen.
Profile Image for Jürgen Seibold.
101 reviews9 followers
December 5, 2021
„Zwei am Puls der Erde“ stellte sich mir als Erlebnisbericht da und dementsprechend gespannt war ich auf den Inhalt dieses Werkes von Theresa Leisgang und Raphael Thelen. Ich dachte an eine Weltreise zu den Schauplätzen der Klimakrise mit unmittelbaren Liveberichten über das Leben und Leiden an diesen Plätzen. Somit ein Buch, welches den satten und klimakrisenverweigernden Menschen der oberen Planetenhälfte von den bereits bestehenden Krisen erzählt und bestenfalls davon überzeugt, dass er sich bewusster zu verhalten beginnt.
Genau diesen Ansatz konnte mir das Buch jedoch leider nicht vermitteln. Gut, zu Beginn startete es sogleich sehr interessant und auf dieser Ebene - von Corona gestört, verlagerte sich das Geschehen schnell zurück nach Deutschland und man begleitete die beiden Erzähler eher bei ihren Versuchen, die negativen Erlebnisse und Nachrichten zu bewältigen, da sie sehr von allen Umständen berührt worden zu sein scheinen. 
Prinzipiell spricht nichts gegen so eine Vorgehensweise und die erzählerische Darbietung ist auch recht eingängig und locker - dennoch hatte ich mir definitiv erheblich mehr erwartet. Wie gesagt, hätte ich gerne die beiden auf ihren Reisen begleitet und dabei eine Menge über die Krise aus anderen Sichtweisen gelernt. Der Ansatz war vorhanden, das Durchhaltevermögen in diese Richtung leider nicht. Schade, da ein Buch dieser Art definitiv notwendig wäre, um einige weitere Menschen von der Klimakatastrophe überzeugen zu können.

hysterika.de / JMSeibold / 05.12.2021
Profile Image for Petronilla.
99 reviews6 followers
August 24, 2021
Optimismus entstehe in dieser Situation, schreibt Akomolafe, aus den Chancen, die alte Welt kreativ abzuwickeln. Zu akzeptieren, was passiert ist, sei der erste Schritt zu einem gemeinsamen Handeln ohne Hoffnung, ohne Hoffnung darauf, dass wir in die alte Welt züruckkehren können. Daraus entspringe jedoch auch ein neuer, janusgesichtiger Optimismus: "Eine Seite begreift endlich das grenzenlose, undenkbare, unberechenbare Wesen dieser neuen Wirklichkeit und die andere Seite die beispiellose Chance zu experimentieren mit neuen Organisationsformen der Gerechtigkeit, der Ethik, der Politik und der Vernunft."
Es ist seine Einladung, eine neue Welt zu denken und zu erschaffen.
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2 reviews
July 22, 2021
Ich habe nach dem Klappentext ein völlig anderes Buch erwartet, eine Mischung aus Reiselektüre und Fakten zum Klimawandel. Stattdessen ist es die Geschichte der Selbstfindung der beiden Autoren. Die ersten Kapitel fand ich stark, aber gerade den mittleren Teil sehr ernüchternd.
20 reviews
July 19, 2022
Das Buch war super spannend und man lernt neben dem lesen auch noch viel Neues. Absolute Empfehlung!
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