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Windstill

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Ein heißer drückender Sommermorgen in Südfrankreich. In einem leicht verfallenen Schloss verlebt eine zusammengewürfelte Schar von Gästen entspannte Ferientage. Sie kochen gemeinsam, trinken auf der Terrasse Wein und genießen den Blick auf die blaue Bergkette in der Ferne. Dann passiert das Unfassbare: Marie stolpert und stürzt. Sie ist auf der Stelle tot.

160 pages, Hardcover

Published March 31, 2021

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2 stars
3 (21%)
1 star
1 (7%)
Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Franziska Nyffenegger.
224 reviews53 followers
August 10, 2022
Das Buch lag in einer Kiste am Strassenrand, zusammen mit anderen Neuerscheinungen, alles Leseexemplare, da hatte wohl eine Buchhändlerin oder ein Journalist sein Regal aufgeräumt. Ich habe es mitgenommen, weil ich die Autorin kenne, nicht gut, aber schon lange, und wenn eine, fünf Jahre älter als man selbst und also eher älter als jünger, plötzlich einen Roman schreibt, ist das zumindest interessant, dachte ich und war skeptisch. Am Anfang hatte ich Mühe mit dem Stil, ohne dass ich benennen könnte, womit genau. Die vielen Adjektive? Die werden mit der Zeit weniger, hatte ich den Eindruck, und noch vor der Hälfte konnte ich nicht mehr aufhören, habe es zu Ende gelesen, in einem Zug und tränenüberströmt. Naja, ich weine gerne und oft beim Lesen, aber meist dauert das nicht länger als drei Seiten und nicht häufiger als einmal pro Buch. „Windstill“ zieht sich immerhin über knapp 160 Seiten und fast alle wurden nass. – Was ich mich frage, ist, ob Ilia Vasella die Geschichte oder eine ähnliche Geschichte so erlebt hat, und ich frage mich zudem, ob ich mich das auch fragen würde, wenn ich sie nicht kennte, nicht wüsste, dass … – Die Geschichte ist angelegt wie ein Kammerspiel, wie einer dieser französischen Filme, in denen die Protagonisten immer im selben Raum sitzen, einen Abend lang oder einen Tag. Es wird geredet und sonst passiert nicht viel. Und genau darum gebe ich gerne vier Sterne: Das Buch will nicht zu viel und reduziert gekonnt auf das, worum es geht, auf einen dummen, unverständlichen und unnötigen Tod, wie er uns alle jederzeit treffen kann.
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