Es gibt nur wenige Frauen im Königreich Palente, die über die magische Kraft verfügen, mittels Klang und Schall Materie zu beherrschen. Zu diesen Frauen gehört die Bäckerstochter Livia. Ihr Vater verbietet ihr die Nutzung ihrer Gabe, denn diese wurde einst ihrer Mutter zum Verhängnis. Doch dann verliert ihr Vater seine Bürgerrechte und ihre schwangere Schwester benötigt dringend eine Mitgift. Livia muss einen Pakt mit dem jungen und attraktiven Kriegsherrn Cristan schließen, um ihre Familie zu retten.
Ich wollte dieses Buch so gerne mögen. Die Prämisse klang so vielversprechend, aber letztendlich war es vor allem der Schreibstil, der mich enttäuscht zurückgelassen hat. Es werden kaum Emotionen beschrieben bzw. immer nur so knapp, dass es gar nicht richtig bei mir ankam. Ein kurzer Satz, eine kurze Aussage dazu, fertig. Es kommen gar keine richtigen Gefühle auf. Teilweise kam es mir sehr mechanisch geschrieben vor, regelrecht lustlos. Beschreibungen gibt es auch kaum; ich brauche echt keine übermäßigen, ausführlichen Erklärungen, wie was aussieht, aber hier waren sie so spärlich gesät, dass ich von 90% der Charaktere und Orte nicht wusste, wie sie aussehen. Ich habe sogar zwischenzeitlich vergessen, wie Cristan und Livia aussehen.
Und dann Livia. Anfangs mochte ich sie, doch als sie ihre Ausbildung im Tempel anfängt, verhält sie sich andauernd wie eine verwöhnte Göre, war respektlos und fordernd, was ich echt unangenehm fand. Klar, sie steht unter Zeitdruck, aber die Art und Weise, wie sie das ihren Ausbildern vermittelt hat, war sehr anstrengend. Ich fand es auch nicht passend zu ihrem vorherigen Charakter, zumal sie ja echt nicht wie eine verwöhnte Göre aufgewachsen ist, die immer sofort alles bekommt, was sie will.
Was die Spannung angeht, die lässt leider auch zu wünschen übrig. Richtige Probleme gibt es eigentlich das ganze Buch über keine. Erst im Showdown hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass Livia hier vor einem unlösbaren Problem steht. Ich konnte das Buch jederzeit zur Seite legen, sogar 40 Seiten vor Ende, was echt kein gutes Zeichen ist.
Zum Ende:
Final ein paar sprachliche Fehler, wo ich erstmal tief durchatmen musste, als ich sie gelesen habe: - "Bei seinen Soldaten hat er immer wieder beobachtet, wie Männer, die eine Familie oder Geliebte zuhause haben, sich verändern. Wie ihre übertriebene Vorsicht zu Fahrlässigkeit führt." Ähm. Wie kann Vorsicht zu Fahrlässigkeit führen? Fahrlässigkeit ist das exakte Gegenteil von Vorsicht. Die Definition von fahrlässig laut Duden ist wortwörtlich "die gebotene Vorsicht, Aufmerksamkeit, Besonnenheit fehlen lassend". - "'Du kannst nicht im Tempel wohnen', erklärt er schließlich ohne Umschweife." Was denn jetzt? Sagt er es schließlich, also nach einer Pause, oder ohne Umschweife, also sofort?? - "Meinen bösen Blick ignoriert er gekonnt. 'Ich weiß nicht, warum, aber Zornesfalten stehen dir gut.'" Hä?? Ignorieren heißt NICHT darauf reagieren?? In welcher Welt bedeutet etwas zu kommentieren es zu ignorieren?
Romantasy Wundervolles Buch voller Spannung, Romantik, Magie und Kampf. Es ist toll wie die Autorin den Glauben an die Göttin, Gesellschaftsschichten und die verschiedenen Klänge der Magie eingebracht hat. Durch den Schreibstil war man Mitten im Geschenen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es ist schön zu sehen wie Livia ihre Magie immer besser beherrscht und über sich hinauswächst. Christian hat definitiv Bookboyfriend Potenzial! Die Idee der Geschichte ist grandios weswegen ich das Buch nach dem Lesen des Klappentextes auch unbedingt haben musste. Alles in allem eine wundervolle Romantasy Geschichte! 5/5⭐️
…FANTASIEVOLL, PACKEND, ROMANTISCH & MIT PERSÖNLICHKEITEN, DIE EINEN BEFLÜGELN… Die Segnung ist einst der Niederschlag für ihre Familie gewesen, jedoch für Livia das Wichtigste. Sie will aus ihrem Leben als Bäckertochter raus, will ihre Kraft der Klänge beherrschen können.
Wird sie ihre Familie zu Gunsten der Kraft verlassen oder ist diese erst das Wichtigste für sie ? Welche Herausforderungen stehen ihr hervor, welche Opfer ist sie bereit einzugehen ?
Das Buch beginnt mit den Einblicken in die magische Kunst der Klänge, zeigt uns das harte Leben und die willensstarke Livia. Sie hat mich mit ihren Gedanken, ihren Taten für ihre Familie als auch ihre Entwicklung beeindruckt. Sie lässt nicht nach, ehrgeizig und fleißig und doch nur gewillt ihre Lieben alles zu ermöglichen was in ihrer Macht ist.
Der General, der ihr Potential erkennt, zeigt sich dessen bewusst, hat aber auch viel Charisma, Charme und unerwartet eine Faszination für Sie, die mit seinen Forderungen vielleicht doch ins positive führt.
Lest selbst und taucht in eine wundervolle, fantasievolle als auch eine Welt ein, die voller Herausforderungen steckt.
Ich wurde sofort in das Geschehen gezogen, habe mich in Livias Perspektive involviert und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der packende und rasant entwickelte Verlauf zieht in seinen Bann, lässt nicht mehr los und lässt einen auf einen guten Ausgang entgegen fiebern.
Was natürlich auch am Schreibstil der Autorin liegt; locker und leicht, packend, gefühlvoll als auch humorvoll zugleich. Herausstechend die Chemie und Dynamik zwischen Cristan, den General und Livia, der gesegneten, die nicht nur prickelnde Momente sowohl auch freche, köstlich amüsante Schlagabtausche bieten.
Ich bleibe daher vollkommen begeistert, beflügelt, nervenaufreibend involviert, erstaunt von der fantasievoll geschaffenen Welt, als auch der willensstarken jungen Persönlichkeiten zufrieden zurück. Herausstechend der Aufopferung und dem Beschützerinstinkt, der noch viel mehr Emotionen frei gibt, die keiner so erwartet hätte.
Livia besitzt die Segnung, eine Gabe der Göttin, mit Klang Marterie zu formen. Um nicht in die Dienste des Königs gestellt zu werden und das selbe Schicksal zu erfahren, wie ihre Mutter, muss sie diese jedoch geheim halten. Bis zu dem Tag, an dem ihr nichts mehr anderes übrig bleibt, als sich freiwillig zur Kriegerin ausbilden zu lassen. Überraschenderweise stellt dich Cristan, der junge General von Palente, an ihre Seite und macht ihr ein unfassbares Angebot, dass sie nicht abschlagen kann, wenn sie ihrer Familie helfen will. Und so geht sie einen Pakt ein, an dessen Ende ihre Hochzeit steht. In Palente kündigt sich ein Krieg an, den es zu verhindern gilt. Während Livia im Tempel ihre Ausbildung in der Segnung antritt, bereitet sich General Cristan darauf vor, mit ihrer Hilfe, in der Arme aufzusteigen und einen Krieg mit dem Nachbarland zu verhindern. Dass sich zwischen den beiden Gefühle entwickeln, die über eine zweckmäßige Verbindung hinausgehen, war nicht geplant. Doch Gefühle lassen sich nun mal nicht planen und Schin gar nicht ignorieren. Der Fantasyroman punktet vor allem mit einem interessanten Weltenbau und dem spannenden Magiesystem. Bei der Liebesgeschichte ist für mich der Funke leider nicht ganz übergesprungen, obwohl sie wirklich schön geschrieben war. Auch die Charaktere waren alle wundervoll und dank des angenehmen Schreibstils habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Der Handlungsbogen fokussiert sich vor allem auf die Welt, die Magie und die Liebesgeschichte und wir am Ende (Vorsicht: kleiner Spoiler!) mit einer epischen Schlacht abgerundet. Blessed & Broken hält eine gute Mischung aus Fantasy und Romantik bereit und sorgt für einige schöne und unterhaltsame Lesestunden.
Im Buch Blessed & Broken verfolgen wir die Geschichte der jungen Livia, die in ärmlichen Verhältnissen lebt aber über die besondere Gabe verfügt, mit Hilfe verschiedener Klänge Gegenstände zu beherrschen. Nach dem Schicksal ihrer Mutter, erlaubt Livias Vater ihr jedoch nicht diese sogenannte Segnung einzusetzen. Als der Vater aber in Schwierigkeiten geratet und Livias jüngere Schwester ein Kind erwartet, bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit dem jungen General Cristan einen Deal einzugehen.
Der Schreibstil der Autorin wirkt sehr authentisch und passt perfekt zu der Geschichte. Trotz des altertümlichen Touch lässt er sich sehr flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Story an sich plätschert so vor sich hin. Man verfolgt die Geschehen aus Livias Sicht und kann sich so auch sehr gut in die Geschichte hinein versetzten. Sei es also beim Brotbacken in Livias ärmlichen Dorf, oder beim Üben im großen Tempel. Die Autorin schafft es, die gesamten Situation so bildlich zu beschreiben, dass man alles perfekt verfolgen kann. Am besten funktioniert das bei den besonderen Fähigkeiten von Livia. Diese werden mit den unterschiedlichsten Farben beschrieben, was ich sehr besonderes und vor allem sehr neu fand. Auch Livia und Cristan fand ich als Hauptcharaktere sehr gelungen. Livia ist ein sehr reifer kluger Charakter, die weiß was sie will. Sie wirkt weder sonderlich naiv noch zu kühl. Ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen und mochte sie sehr. Für Cristan gilt im Grunde das selbe. Auch er war ein sehr starker Charakter und hatte einen gewissen Charme. Die Beziehung der beiden ist anfangs natürlich rein geschäftlich aber im Laufe der Geschichte kommen sie sich immer näher. Die Sticheleien zwischen durch lockern die ab und an ernstere Stimmung super auf. Die Nebencharaktere der Story, wie Livias Schwester Rina oder die Priesterinnen im Tempel fügen sich sehr gut ein. Nach etwas über der Hälfte des Buches, hätte ich mir aber langsam etwas mehr Spannung gewünscht. Das bisschen Nervenkitzel war zwar gut und überraschend aber leider viel zu wenig.
Mein Fazit: Wer einen spannungsreichen Fantasy-Roman sucht, sucht in diesem Buch leider vergebens. Wer einen Roman mit einem Hauch Fantasy sucht, wird mit diesem Buch wsl. sehr glücklich werden. Ich bin eine leidenschaftliche Fantasy-Leserin, mir war aber definitiv zu wenig Spannung enthalten und das Potential des Buches wurde leider nicht vollständig ausgeschöpft. Für mich war dieses Buch daher eine nette flüssig zu lesende Story für zwischen durch.
Zusammenfassung der Handlung Livia lebt im Königreich Palente, welches vom König Cyr regiert wird. Sie lebt in ärmlichen Verhältnissen, da ihr Vater nicht zulassen will, dass sie in ihrer Segnung ausgebildet wird und somit die Familie unterstützen kann. Nach einer verhängnisvollen Entscheidung kann Livia nicht mehr anders, sie bietet dem König ihren Dienst als Gesegnete an. Als dieser jedoch ablehnt ist der junge General Cristan nicht abgeneigt ihre Ausbildung zu finanzieren. Aber auch er stellt einige Bedingungen.
Schreibstil Der Schreibstil von Anne-Marie Jungwirth hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lies sich sehr flüssig lesen. Ebenso haben mir die Beschreibungen der Landschaften und der vorherrschenden Begebenheiten gefallen. Davon hätte ich gerne noch mehr gelesen. Atmosphäre Die Stimmung zum Anfang des Buches war vertraut, aber bedrückend. Die Last der harten Arbeit lastet auf Livia. Ihre große Stütze ist hierbei ihre Schwester. Im Verlauf des Buches merkt man wie Livia lockerer wird. Ihre Gedanken gehen in eine andere Richtung. An die Ausbildung geht sie verkniffen ran, aber Christan schafft es meist Livia auf andere Gedanken zu bringen.
Charaktere Livia ist eine schlagfertige und starke Persönlichkeit. Sie will nicht zwingend allen gefallen und stellt somit Christan vor eine neue Herausforderung. Besonders gut gefällt mir, dass sie die Gesellschaftsstrukturen hinterfragt und sich nicht einfach mit ihnen zufrieden gibt. Sie hat im Verlauf des Buches eine unfassbar starke Entwicklung mitgemacht, charakterlich sowie auch bei den Fähigkeiten. Mit Christan bin ich nicht warm geworden. Er ist General und sieht die Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch war er mir recht unsympathisch. Dennoch kam hinter dem hinterhältigen und berechnenden General manchmal ein ganz normaler junger Mann hervor, der auch mal Späße machen kann und darauf bedacht ist, dass es Livia gut geht.
Verlauf der Geschichte / Fazit
Den allgemeinen Verlauf der Handlung fand ich teils recht vorhersehbar. Die Einblicke in die Oberschicht fand ich interessant. Die Auffassungen und Probleme unterscheiden sich mehr als grundlegend. Livia ist hierbei meist ein Ruhepol, an ihr prallen die ganzen Sprüche einfach ab. Lediglich Christan kann sie aus der Ruhe bringen. So auch beim spektakulären Finale. Bei dem mitreißenden Ende des Buches steht Livia nicht nur für sich und ihr Land ein, sie beweist auch Christan wie viel sie eigentlich drauf hat.
Obwohl ich noch Potential in der Geschichte sehe und wirklich noch mehr über verschiedene Hintergründe erfahren hätte, war es ein Buch in dem ich mich wohl gefühlt habe. Vor allem das Ende fand ich fantastisch.
Der Einstieg fällt mir bei Fantasy Büchern immer etwas schwerer, bis ich mich in der Geschichte zurecht gefunden habe, einen ersten Eindruck von den Charakteren erhalten habe und vor allem, bis ich mal eine grobe Richtung sehe, wem ich einigermaßen trauen kann und wen ich eher mit Vorsicht zu genießen habe. Irgendwie ist das bei mir schon so drin, dass ich mir viel zu viele Gedanken mache und mich nicht direkt in die Geschichte fallen lassen kann. Der Einstieg wird einem hier aber wirklich leicht gemacht. Man ist direkt in der Geschichte drin, wird aber nicht so unmittelbar hineingeworfen, dass sich einem erstmal zig Fragen stellen.
Erzählt wird aus Livias Sicht, was ich sehr interessant fand, da wir so alles nur durch ihre Augen sehen und vor allem Cristans Gedanken lange Zeit im Verborgenen bleiben.
Livia finde ich eine tolle Protagonistin. Sie ist (willens-)stark, neugierig und bereit, für ihren Traum etwas zu riskieren: also die perfekten Voraussetzungen. Sie hat es mir im Laufe der Geschichte aber auch ein oder zwei Mal nicht so leicht gemacht, sie weiterhin zu mögen. Durch ihre Willensstärke wird sie das ein oder andere Mal auch trotzig, wenn die Ausbildung ihrer Meinung nach nicht schnell genug geht.
Cristan konnte ich eine lange Zeit erstmal nicht so richtig einschätzen. Das war vielleicht aber auch Absicht von ihm, damit ja nur keiner merkt, dass er heimlich mehr für Livia empfindet, als sich hinter seiner Abmachung mit ihr verbirgt. Ich mochte ihn wirklich sehr gerne. Er ist ehrlich, hilfsbereit und loyal. Und es war wirklich schon zu sehen, wie seine Fassade langsam bröckelt und er seine Gefühle Stück für Stück mehr zulässt.
Die ganze Thematik mit der Segnung, den Tönen und Klängen und Cristan, der Livias Gabe für seine Dienste einsetzen will, fand ich super spannend. Ich muss aber auch sagen, dass die Geschichte für mich teilweise ein paar Längen hatte und sich die Handlung so ein bisschen gezogen hat. Auch die Beziehung zwischen Cristan und Livia kam mir ein bisschen zu kurz. Trotzdem war es mal was anderes zu sehen, wie sich die Gefühle zwischen beiden langsam entwickeln und sich Schritt für Schritt entfalten. Also eine interessante Young Adult Geschichte mit einer spannenden Thematik, die vor allem durch den bildlichen Schreibstil lebt und die komplexen Ideen der verschiedenen Klänge wirklich sehr toll beschreibt.
Livia besitzt die Kraft mithilfe ihrer Stimme und der daraus entstehenden Klangwellen Materie zu bewegen und zu verändern. Doch ihre Familie kann sich ihre Ausbildung nicht leisten. Als sie dem gutaussehenden General Cristan begegnet, entscheidet sie sich für ihre Schwester und Familie und geht mit ihm eine Abmachung ein. Er sorgt dafür, dass sie ausgebildet wird, doch dafür muss sie mit ihm in den Krieg ziehen und ihn später heiraten. Livia und Cristan waren aus meiner Sicht leider nicht allzu sympathische Hauptprotagonist*innen. Livia würde alles für ihre Familie tun und auch ihre eigenen Prinzipien und Werte dafür aufgeben. Gleichzeitig ist sie jedoch sehr aufbrausend, kindisch, naiv und auf eine anstrengende Weise ungeduldig. Auch Cristan stellt für mich kein Bookboyfriendmaterial dar. Er war mir gerade im ersten Teil des Buches zu übergriffig, manipulativ und erpresserisch und hat auch später noch Dinge von sich gegeben, die ich einfach nicht gutheißen kann. Während ich so meine Probleme mit den Charakteren hatte, konnte mich die Handlung an sich und vorallem das Magie Konzept mehr überzeugen. Die Spannung wird eigentlich immer aufrechterhalten und es gab keinerlei Längen in dem Buch, was aber auch dazu geführt hat, dass mir Livias Entwicklung hinsichtlich ihrer Kontrolle über ihre Magie zu schnell ging. Einige Sachen waren zwar vorhersehbar, aber gerade am Ende ist es der Autorin mich mit einer Wendungen zu überraschen, die ich so niemals erwartet hätte (in diesem Punkt war ich genauso blind wie Livia). Das Magie Konzept in dem Buch hat mich wirklich begeistert. Das Beherrschen und Verändern von Materie durch Klang und Schallwellen war etwas völlig neues, was ich bis dahin noch nie gelesen habe und sehr gut umgesetzt wurde, sodass ich das Funktionieren ihre Kräfte leicht verstanden habe. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und flüssig lesbar und hat das perfekte Maß an Beschreibungen gefunden, sodass ich mir die Welt sehr gut vorstellen konnte. Insgesamt stellt „Blessed & Broken“ einen guten Fantasyroman dar, der ein tolles Worldbuildig und Handlung beinhaltet, bei den Charakteren jedoch noch ein paar Schwächen aufweist.
~ Den Tod von Menschen zu planen, wenn man sie nur als bemalte Holzfiguren sieht, ist einfach. Doch wenn sie einem in Fleisch und Blut gegenüber stehen und man gezwungen ist, eine Entscheidung zwischen ihrem und dem eigenen Leben zu treffen.. Die Entscheidung selbst ist einfach, mit ihr zu Leben nicht. Zumindest für mich nicht. ~ --- Bewertung Insgesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Inhalt ( Storyline & Charaktere):⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil:⭐️⭐️⭐️⭐️ Cover & Design: ⭐️⭐️⭐️⭐️ --- Blessed & Broken ist ein gutes Buch, bei dem mir der Einstieg jedoch sehr schwer viel. Die ersten zwei Kapitel konnten mich einfach nicht packen und es ging mir alles einfach viel zu schnell, mit der Zeit fand ich mich dann aber gut in die Geschichte ein. Die Segnung ist meiner Meinung nach ein wirklich interessantes Fantasyelement und ist mir auch noch nicht so oft begegnet. Gerade in der Mitte hat mich das Buch wirklich gefesselt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, leider kam mir das Ende ein wenig zu abrupt.
Livia ist eine wirklich starke Protagonistin, deren Entscheidungen ich persönlich gut nachvollziehen konnte. Gleichzeitig schätze ich sehr, dass sie das Glück ihrer Schwester Rina über ihr eigene stellt. Cristan musste nicht viel tun, um mich von ihmzu überzeugen. Schon bei der ersten richtigen Begegnung mit ihm, hat er mich gefesselt. Er ist ebenso stark wie Livia, wobei er mich manchmal mit seinen Andeutungen und Stimmungsschwankungen durchaus überfordert hat. Dazu kommt auch noch, dass es eindeutig book boyfriend Potenzial hat.
Den alten und zum Setting , welches ich wirklich mochte, passenden Schreibstil von Anne-Marie Jungwirth mochte ich eigentlich sehr gerne, auch wenn immer mal wieder moderne Ausdrücke enthalten waren, die nicht so zur damaligen Zeit passten. Nur, dass die gesamte Geschichte im Präsens verfasst wurde, gefiel mir nicht so. --- Song •Lifetime (Three Days Grace) ---
Klappentext: Es gibt nur wenige Frauen im Königreich Palente, die über die magische Kraft verfügen, mittels Klang und Schall Materie zu beherrschen. Zu diesen Frauen gehört die Bäckerstochter Livia. Ihr Vater verbietet ihr die Nutzung ihrer Gabe, denn diese wurde einst ihrer Mutter zum Verhängnis. Doch dann verliert ihr Vater seine Bürgerrechte und ihre schwangere Schwester benötigt dringend eine Mitgift. Livia muss einen Pakt mit dem jungen und attraktiven Kriegsherrn Cristan schließen, um ihre Familie zu retten.
Charaktere: Livia: Ist eine junge hübsche Frau mit dunklem glatten Haar. Ist eine der wenigen Frauen, die die Segnung besitzt. Muss dies aber - wegen ihres Vaters - geheim halten! Cristan: General von Palente. Sohn einer einflussreichen Familie. Möchte im Ansehen von Cyr - Herscher von Palente - weiter steigen. Rina: Livias jüngere Schwester. Leider auch der Grund, wesshalb Livia einen Handel mit General Cristan eingeht.
Meinung: Für mich...bis jetzt...eines der besten Bücher die ich 2022 gelesen habe. Es wird die Kluft zwischen arm und reich drastisch dargestellt. Die Idee "Magie" mittels Tönen entstehen zu lassen gefiel mir sehr gut...ab und an ist Musik auch in unserer Welt Magie!! Mit Livia konnte ich mich sehr gut identifizieren. Sie kann nie NEIN sagen & die Menschen, die sie liebt, stehen bei ihr an erster Stelle. Aber auch ihr loses Mundwerk hat mir sehr gut gefallen!
Ich möchte mich für diese wundervolle Reise nach Palente bedanken...
Bäckerstochter Livia führt nicht nur ein einfaches Leben. Sie ist mit der Segnung der magischen Kraft des Klangs verbunden. Doch nicht jeder hat diese Gabe. Der junge Adlige General Christan sieht in ihr die Chance etwas großes zu erreichen. Deswegen schlägt er ihr einen Handel vor, den Livia nur schwer ablehnen kann. Doch schafft sie es die Ausbildung zu meistern und auch noch dem charmanten General zu widerstehen?
🍂Meinung:
Sofort ist mir die Story ins Auge gesprungen. Die Idee, mittels Klang und Schall eine Gabe zu erhalten und dann zusammen mit einer spannenden und romantischen Geschichte zu vereinen, hat mich total begeistert. Schreibstil, Protagonisten, die Welten zwischen Arm und Reich und besondere magische Fähigkeiten kommen hier gut zusammen. Seite um Seite verfolgt man wie Livia, nicht nur um ihr eigenes Glück Aufgabe um Aufgabe meistert. Sondern wie sie mit allen Mitteln ihrer Familie hilft. Auch wenn das bedeutet Christan immer näher zukommen. Das Geplänkel zwischen beiden ist sehr amüsant und auch in manchen Szenen so romantisch. Aber nicht nur die tollen Seiten werden aufgezeigt, auch extreme Armut, Krieg, Selbstzweifel und Verrat haben hier eine große Bedeutung. Für mich ein Buch das definitiv Suchtpotential und ein Jahres Highlight wird.
Es gibt zwei Sterne für die Grundideen. Insbesondere die Art der Magie in Form der Segnung finde ich wunderschön und interessant und auch der politische Aspekt und das World-building hätte absolutes Potential. Einen Bonuspunkt gibt's für den Plottwist gegen Ende!
Für mich gibt's jedoch zwei dicke Kritikpunkte: 1) Alles fühlt sich so unfassbar gehetzt an. Teilweise ergibt das zwar innerhalb der Story Sinn, aber alles drum herum und dass sich die Sachen dann auch tatsächlich so ergeben, fühlt sich so unrealistisch an und nimmt sehr viel Freude. 2) Der Schreibstil und die Vorhersehbarkeit. Ich war zwischendurch sehr sehr verzweifelt...
Als seichte Sonntagslektüre vollkommen okay, aber leider kein gutes Buch :/
Der Plot war spannend und nicht künstlich in die Länge gezogen. Die Charaktere hatten alle eine komplexe Persönlichkeit. Das hat mir gut gefallen. Manchmal ging es mir ein bisschen zu schnell und den Plot Twist fand ich ein bisschen sehr vorhersehbar, aber das hat die Geschichte nicht massiv gestört. Die Romanze war nicht Mittelpunkt der Geschichte; das hat mir gut gefallen. Auch kleine Probleme, die die Atmosphäre authentischer gemacht haben, fanden Platz. Auf jeden Fall lesenswert.
Das Buch war jetzt nicht schlecht, aber wirklich gut hat es mir auch nicht gefallen.
Es gab ein paar Logik- bzw. Schreibfehler und dadurch, dass die Protagonistin oft sehr naiv war und mich stellenweise echt genervt hat, konnte ich keine Bindung zu ihr aufbauen. Dass die Handlungen der Protagonistin gerade zum Ende hin einfach keinen Sinn gemacht haben, hat die Geschichte als Ganzes zudem für mich unlogisch werden lassen. 😅
Wow! Einfach nur wow! Ich freue mich sehr darüber, dass ich mein erstes gelesenes Buch im neuen Jahr gleich als Highlight bezeichnen kann und muss gestehen, dass ich es in nur zwei Tagen weggesuchtet habe🤪
Das Magiekonzept war für mich mal was ganz neues und hat mich deshalb sehr überrascht und bezaubert! Generell hätte ich aber gerne noch etwas mehr darüber erfahren🤭
Livia fand ich als Protagonistin sehr authentisch und ich mochte es sehr gerne, dass ihre Beziehung zu ihrer Schwester und ihrer Familie insgesamt etwas mehr in den Fokus gerückt wird. Cristan mochte ich auch recht schnell, obwohl ich ihn lange nicht so richtig einschätzen konnte. Die Beziehung zwischen den beiden und ihre Entwicklung gefällt mir super und besonders für Wortgefechte bin ich ja immer zu haben. Da hätte es für mich aber manchmal auch noch etwas hitziger zugehen können😏
Die Story baut sich zwar etwas langsamer auf und hat auch ab und an ein paar Längen, was für mich aber perfekt dazu gepasst hat! Das Ende war ziemlich krass und hat mich auch richtig überrascht, da die Wendungen für mich sehr unerwartet waren und mich teilweise auch sehr betrübt haben🥺
Der Schreibstil ist auch super angenehm und hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen!
Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich wirklich traurig, dass ich Livia, Cristan und Palente verlassen muss und würde so gerne noch mehr von ihnen lesen!
Insgesamt finde ich aber, dass das Potenzial der Geschichte sehr gut genutzt wurde, was mir nicht bei allen Einzelbänden so geht. Umso freut es mich daher, dass mich das Buch so vollkommen überzeugen konnte, auch wenn ich natürlich trotzdem gerne zurückmöchte🥺