Alles ist neu in der Helene-Fischer-Gesamtschule, denn zum Schrecken des Cholerikums gibt es eine neue Schulleiterin, die ein digitales Update im Gepäck hat. G8 trifft auf 5 Der Medienwagen hat jetzt Netflix, die Schulbücher gibt's als Podcast, die Referate werden per Videokonferenz gehalten. Doch es gibt auch positive Mithilfe von Youtube-Tutorials wird endlich der Lehrermangel ausgeglichen, und die Schüler*innen haben keine Angst mehr vor der Dreisatz in zwei Sätzen. Selbst Herr Schröder, der gerade zum ersten Mal eine Dienst-Email verfasst hat, wittert Pionierluft und möchte Klick-Millionär werden - Opa-Gangnam-Style. Und seine Klasse soll dabei Was ist eigentlich TikTok? Warum gibt’s den Link in Bio - und nicht in Deutsch? Und was ist ein Shit-Storm? Das alles wird Herr Schröder am eigenen Leib erfahren.
Ironische und überspitzte Story: witzig und meist unterhaltsam. Allerdings zu überdreht und unrealistisch.
Inhalt:
Wenn zusammen mit der neuen Schulleitung Netflix und YouTube Einzug in die Klassenzimmer halten und es statt Schulbüchern und Referaten plötzlich Potcasts und Videokonferenzen gibt, dann ich die Digitalisierung auch in der Helene-Fischer-Gesamtschule angekommen.
Dass hierbei die Schüler*innen dem Lehrpersonal mehr beibringen als umgekehrt und was im Zuge der Zwangsdigitalisierung alles schief gehen kann, schildert Herr Schröder in diesem Buch.
Mein Eindruck:
Das Cover wirkt - auch wenn es natürlich zum Thema passt und sich am Vorgänger orientiert - zu albern und überdreht. Wahrscheinlich hätte ich nicht zu diesem Buch gegriffen, wäre mir Herr Schröder nicht vorher schon ein Begriff gewesen.
Johannes Schröder ist studierter Deutschlehrer und Komiker - eine sehr häufige, oft erfolgsversprechende Kombination - und nach "World of Lehrkraft" ist dies sein zweites Bühnenprogramm bzw. Buch.
Da mir sein Humor bisher immer gut gefallen hat, war ich gespannt, ob dieser auch in Buchform funktioniert.
Denn leider gelingen Comedians im geschriebenen Wort die Pointen eben nicht so gut wie bei Live-/Fernsehauftritten oder in Hörbüchern.
Auch bei diesem Buch hatte ich Startschwierigkeiten, die sich aber - wenn man erst mal ein paar Seiten gelesen hat - zum Glück gelegt haben. Die Flachwort-Witze und die Rolle des Autors als Clown im Lehrerzimmer jedoch wirken irgendwann aufgesetzt, überdreht und nervig.
Die Beschreibungen von Herrn Schröder im Hinblick auf die Digitalisierung im schulischen Bereich sind aktuell und humorvolle beschrieben. Er gehört zum alten Eisen, hat daher noch jede Menge nachzuholen und schildert, was für ein schweres Unterfangen es sein kann, die Lehrkräfte an digitales Neuland heranzuführen: Chips statt Schlüssel, Smartboard statt Overheadprojektor uvm.
In Chatverläufen kommen die Schüler*innen zu Wort. Auch wird kurz auf die miserablen Zustände während der Corona-Zeit und der damit verbundenen Phänomene "großen Pause" bis Hybridunterricht eingegangen.
Die Geschichte rund um die neue Schulleiterin Frau Windkamp, ihre angestrebte Zwangsdigitalisierung der Schule in Kombination mit Lehrerausflug in die analoge Welt ist leider völlig unglaubwürdig.
Dass zudem Herr Schröder auf Instagram plötzlich Klickmillionär werden möchte und das (unnötige) Techtelmechtel machen das Ganze noch unrealistischer.
Ich hatte zudem statt einer zusammenhängenden Geschichte einzelne Anekdoten erwartet.
Was mich bis zum Ende ebenfalls irritiert hat, ist die Kategorie "Sachbuch", denn dieses Buch ist ganz klar dem Genre "Humor" zuzuordnen.
Auch bei der Zielgruppe bin ich nicht sicher, wer hier angesprochen werden soll. Für Schüler*innen und jüngere Generation sind die Kalauer zu alt bzw. die Witze zu gewollt auf jung getrimmt. Auch für ältere Generationen - die ähnlich wie Herr Schröder sich an die digitalen Neuerungen herantasten - ist es die falsche Art Humor.
Am Ende konnten mich die krude Story und der zu gewollte Witz nicht vollständig überzeugen.
Insgesamt reicht es daher nur für 3 von 5 Sternen.
...
Rezensiertes Buch: "Instagrammatik - Das streamende Klassenzimmer" aus dem Jahr 2021
🌟Wer sich in der analogen Welt nicht zurechtfindet, der wird auch online immer ein Außenseiter sein!🌟
Alles ist neu in der Helene-Fischer-Gesamtschule, denn zum Schrecken des Cholerikums gibt es eine neue Schulleiterin, die ein digitales Update im Gepäck hat. G8 trifft auf 5G: Der Medienwagen hat jetzt Netflix, die Schulbücher gibt's als Podcast, die Referate werden per Videokonferenz gehalten. Doch es gibt auch positive Aspekte: Mithilfe von YouTube-Tutorials wird endlich der Lehrermangel ausgeglichen, und die Schüler*innen haben keine Angst mehr vor Mathe: der Dreisatz in zwei Sätzen. Selbst Herr Schröder, der gerade zum ersten Mal eine Dienst-E-Mail verfasst hat, wittert Pionierluft und möchte Klick-Millionär werden – Opa-Gangnam-Style. Und seine Klasse soll ihm dabei helfen …
"Instagrammatik: Das streamende Klassenzimmer" ist der neue Comedy-Roman vom beliebten Comedy- und Erfolgslehrer Herr Schröder (Johannes Schröder). Zusammen mit Simon Slomma ist die lustige, kurzweilige Lektüre am 2. August 2021 im Ullstein-Verlag erschienen. Zahlreiche witzige Anekdoten aus dem streamenden Unterricht eines Klassenzimmers der Helene-Fischer-Gesamtschule haben mich wunderbar unterhalten, denn Herr Schröder lehrt seinen Schülern Instagrammatik auf seine lockere Art und Weise. Aber vorher muss auch er sich erst einmal in der digitalen Welt zurechtfinden. Schnell kommt er auf den Geschmack, denn die Idee, Klick-Millionär auf Instagram zu werden, reizt ihn immer mehr. Hilfesuchend wendet er sich an seine Schüler, die viel mehr Ahnung vom Online-Leben haben, als er ahnt. Anstatt sich Likes zu kaufen, nimmt er bei ihnen Nachhilfe, um möglichst schnell eine hohe Reichweite zu erzielen. Dafür muss er schließlich auch regelmäßige Besuche im Habibitat am Lidl wahrnehmen.
Doch die neue Schulleiterin Frau Windkampf, die sich von Herrn Schröder sexuell beleidigt fühlt, benimmt sich mehr als merkwürdig, denn sie tauscht das Lehrerzimmer gegen eine Begegnungslounge um und ein Staubsaugerroboter flitzt fleißig durchs Schulgebäude. Aus einem pädagogischen Tag für die Lehrer wird es schnell zum digitalen Detox à la Montessori-Erlebnispädagogik zum Anfassen im Schwarzwald, wo Schröder von Datenträger-Alpträumen geplagt wird. Denn nicht nur das HFG wird komplett umgestaltet, es gibt keine Türen mehr, Chipsysteme werden für die Lehrer eingeführt, Hybridunterricht, digitale Klassenbücher, Online-Meetings anstatt Lehrerkonferenzen und Smartboards anstatt einer Tafel sind für Schröder ein bisschen viel auf einmal. In Sachen Datenschutz geht schließlich einiges schief und Schröder taucht mit seinen Schülern gemeinsam in die digitale Welt ein.
35 kurze Kapitel plus Prolog und Epilog bringen humorvolle Stimmung in die lebendige Geschichte, der trockene Humor von Herrn Schröder fand ich klasse. Auch seine Schüler haben für einige Lacher gesorgt. Ihre WhatsApp Nachrichten, die zwischendurch offenbart wurden, haben für eine tolle Abwechslung gesorgt. Der Schreibstil ist schön locker, flüssig und natürlich ultramodern, ich war mit dem Buch ruckzuck durch. Auch weitere Kollegen von Schröder wurden hier auf witzige und skurrile Weise dargestellt, sodass der Gesamtinhalt absolut stimmig ist. Mir hat die Doppelstunde Instagrammatik sehr gut gefallen, daher gibt es von mir eine glatte eins! 🌟🌟🌟🌟🌟
Modern geschrieben, passt voll in die jetzige Zeit!
Herr Schröder... ansich doch ein cooler Lehrer, auch wenn Lehrer grundsätzlich doof sind. Seine Schule hält Einzug in die Digitalisierung und das von null auf 100. Alles wegen der neuen Schulleiterin. Herr Schröder schreibt durchaus lustig und fliessend. Kurzweilige Kapitel, die genau die Überschrift beinhalten. Schnell gelesen war es dann. Am Anfang musste ich mich schon etwas mit der Art und Weise vertraut machen, doch einmal im Slang gefangen liest man es doch recht gut am Stück. Ich finde es ein durchaus passendes Thema, auch wenn es hier radikal umgesetzt wurde. Da stellt sich schon die Frage, gerade wegen den Generationenkonfliktes, ob es in dieser Geschwindigkeit der richtige Weg ist. Wobei Corona ja nun vieles im Eiltempo nötig macht. Dennoch toll umgesetzte Thematik. Fernunterricht, digitale Treffen, Instagram... absolut alles dabei. Gut finde ich hier, das man hier sehr gut aus der Sicht verschiedener Lehrer und Schüler dieses Thema sieht, den nicht jeder möchte und kann sich damit auseinandersetzen, auch wenn die Zukunft immer mehr dafauf baut. Das Cover macht schon darauf aufmerksam, worum es geht. Der Titel auch, aber nur, weil "das streamende Klassenzimmer" als Zusatz dort steht. So würde man meinen es geht nur um Instagram, aber grundsätzlich ist doch die Digitalisierung vordergründig. Mit all seinen Vorteilen und auch Nachteilen. Man kann dieses Buch durchaus empfehlen. Der Text ist flüssig und lustig geschrieben, ein absolut aktuelles Thema, gezielte Kapitel und durchaus modern. Modern geschrieben, passt voll in die jetzige Zeit!
Herr Schröder... ansich doch ein cooler Lehrer, auch wenn Lehrer grundsätzlich doof sind. Seine Schule hält Einzug in die Digitalisierung und das von null auf 100. Alles wegen der neuen Schulleiterin. Herr Schröder schreibt durchaus lustig und fliessend. Kurzweilige Kapitel, die genau die Überschrift beinhalten. Schnell gelesen war es dann. Am Anfang musste ich mich schon etwas mit der Art und Weise vertraut machen, doch einmal im Slang gefangen liest man es doch recht gut am Stück. Ich finde es ein durchaus passendes Thema, auch wenn es hier radikal umgesetzt wurde. Da stellt sich schon die Frage, gerade wegen den Generationenkonfliktes, ob es in dieser Geschwindigkeit der richtige Weg ist. Wobei Corona ja nun vieles im Eiltempo nötig macht. Dennoch toll umgesetzte Thematik. Fernunterricht, digitale Treffen, Instagram... absolut alles dabei. Gut finde ich hier, das man hier sehr gut aus der Sicht verschiedener Lehrer und Schüler dieses Thema sieht, den nicht jeder möchte und kann sich damit auseinandersetzen, auch wenn die Zukunft immer mehr dafauf baut. Das Cover macht schon darauf aufmerksam, worum es geht. Der Titel auch, aber nur, weil "das streamende Klassenzimmer" als Zusatz dort steht. So würde man meinen es geht nur um Instagram, aber grundsätzlich ist doch die Digitalisierung vordergründig. Mit all seinen Vorteilen und auch Nachteilen. Man kann dieses Buch durchaus empfehlen. Der Text ist flüssig und lustig geschrieben, ein absolut aktuelles Thema, gezielte Kapitel und durchaus modern.
Ich habe mich sehr über den Titel "Instagrammatik" von Herr Schröder gefreut, welcher mir vom Ullstein Buchverlag als kostenfreies Rezensionsexemplar via Netgalley freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Vielen herzlichen Dank dafür an dieser Stelle, natürlich wird meine Meinung zum Buch dadurch in keiner Weise beeinflusst. Hierbei handelt es sich um ein Werk, auf welches ich durch sein Cover und seine Thematik aufmerksam wurde. Vorab: Ich versprach mir aber eher ein lustiges Sach- bzw. Fachbuch und weniger einen Roman über eine Lehrer-Schüler-Geschichte.
Inhaltlich geht es hier um verschiedene Geschehnisse an der Helene-Fischer-Gesamtschule, bei der sich gefühlt alles zu digitalisieren scheint. Herr Schröder erfährt hier am eigenen Leib, was sich die Schüler alles ausdenken und was die Medien dafür so hergeben...
Der Autor schreibt sein Buch zumeist aus der Sichtweise von Herr Schröder in der Ich-Perspektive im Präsenz, manche Kapitel sind aber reine Chatabläufe seiner Schüler. Die Chats finde ich anfangs auch noch ganz witzig, sie lockern den Start in die Geschichte auf jeden Fall auf. Doch recht schnell bemerke ich, wie ich von den Inhalten des Buches genervt bin und muss mich selber motivieren, an der Geschichte dran zu bleiben und sie nicht nur zu überfliegen. Ich habe das Gefühl, dass ich a. aus dem Alter einfach raus bin, um an den Dialogen Spaß zu haben und b. auch zu wenig Kenntnisse und Interesse hinsichtlich der Lehrerschaft habe, auf die hier sehr viel eingegangen wird. Von daher bin ich vielleicht einfach die falsche Zielgruppe, gibt es hier viele Infos und auch Anekdoten dazu, mit denen ich einfach wenig anfangen kann. Auch der Slang der Jugendlichen ist mir oftmals fremd und erfordert ja fast schon ein Nachschlagewerk.
Der Schreibstil ist an sich locker und lustig gehalten, holt mich im Endeffekt aber leider nicht ab und ist mir insgesamt ein wenig zu viel des Guten.
Schön wäre es für mich gewesen, wäre hier speziell das Thema Instagram, wie auf dem Buchcover, einfach noch spezieller beleuchtet worden, vielleicht auch mit witzigen, anschaulichen Grafiken. Doch das bekommt der Leser hier nicht geboten, da es sich ja, wie gesagt, um einen Roman und kein Sachbuch handelt.
"Instagrammatik" war demnach nicht das, was ich mir hiervon erhofft hatte und bekommt daher auch leider nur 2 Sterne von mir **
Schule in Zeiten von Corona - alles andere als langweilig
„Instagrammatik - Das streamende Klassenzimmer“ ist das neueste Werk von Johannes Schröder. Comedy-Fans wohl eher bekannt als Herr Schröder. Der ehemalige Deutschlehrer, der seit 2017 als Comedian arbeitet, nimmt seine Leser mit auf eine urkomische Reise durch den Schulalltag in Zeiten von Corona.
Mit viel Humor erzählt Herr Schröder von seinem Lehreralltag an der Helene-Fischer-Gesamtschule (HFG). Das neue Schuljahr bringt so einige Neugerungen mit sich, die das Leben der Schüler und Lehrer ordentlich auf den Kopf stellt. Der Schulalltag, der bisher größtenteils analog stattgefunden hat, ist nun komplett durch digitalisiert. Lehrerbesprechungen werden jetzt per Videokonferenz gehalten, die gute alte Tafel wurde durch Smartboards ersetzt und das Internet samt sozialer Medien ist nun Teil des Unterrichtsmaterials. Wer zu Zeiten des digitalen Wandels Schüler war, der dürfte Live miterleben wie viele Lehrer an der modernen Technik scheitern. Am Ende gab es dann immer diesen einen Schüler, der zwar nicht der Klassenbeste war, der aber für jedes Technikproblem eine Lösung parat hatte.
Das Buch war für mich wie eine Ausflug in meine Schulzeit. Viele der beschriebenen Situationen kamen mir bekannt vor. Immer wieder konnte mich der Autor zum Lachen bringen und ich habe seine verrückten Witze sehr genossen. Auf Anhieb merkt man, dass Herr Schröder eigentlich Deutschlehrer ist, denn er verbindet bekannte Situationen aus dem Deutschunterricht mit den alltäglichen Gewohnheiten seiner Schüler auf humorvolle Art. Aus Spoilergründen werde ich nicht näher auf die etlichen Witze eingehen. Wer in den letzte 10 Jahren seinen Schulabschluss gemacht hat, selber als Lehrer arbeitet, oder ein Schulpflichtiges Kind hat, der wird die Witze ohne Probleme verstehen.
Fazit
Herr Schröder trifft mit diesem Buch genau meinen Humor. Für mich ist „Instagrammatik - Das streamende Klassenzimmer“ eine lustige Reise in meine Schulzeit, die ich manchmal ein bisschen vermisse. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
Ich bin selbst Schuld, ich hätte es besser wissen müssen. Herr Schröder und ich hatten bereits in seinem ersten Buch das äußerst zweifelhafte Vergnügen, nach dem ich dann beschloss, die Finger von dem Genossen, seinen Büchern und seinem Humor zu lassen. Und trotz all dem habe ich mich locken lassen, auch zu „Instagrammatik“ zu greifen, aus dem einfachen Grund, dass mich die aktuelle Thematik rund ums Homeschooling, die hier ebenfalls in kleinen Teilen aufgegriffen wird, interessiert, da ich selbst sozusagen betroffen war und bin.
Der Anfang war tatsächlich auch gar nicht so übel. Besonders die „Corona-Einführung“, so nenne ich sie jetzt mal ganz salopp, fand ich spannend, da konnte ich mich zu 100% wiederfinden. Die Umstellung des Alltags ist hart gewesen, egal ob für Lehrer oder für Schüler, und ich mochte es, zu sehen, wie diese Änderungen auch im später dann wieder normalen Unterricht beibehalten wurden. Zu meiner Zeit sah es mit Smartboards und dergleichen noch sehr düster aus, deshalb mochte ich diesen kleinen Einblick in den (vermeintlichen) aktuellen Schulalltag.
Womit wir auch direkt schon bei meinem Problem wären: Die Art der Erzählung. Ich habe erneut für mich erkennen müssen, egal wie gut der Inhalt im Kern sein mag, dass es keinen Zweck hat, ein Buch zu lesen, wenn einem nicht gefällt, wie besagter Inhalt rübergebracht wird. Die Witze von Herrn Schröder sind gewohnt flach und beleidigend, und das ist einfach nicht meine Art von Humor. Ich hatte keinen Spaß dabei, die übertriebenen Jokes wieder und wieder durchzukauen und die Inkompetenz des Lehrers und seiner Kollegen (sorry) hat mich nicht unterhalten, sondern mir solche Kopfschmerzen bereitet, dass ich das Buch schließlich abgebrochen habe.
Mein Fazit: Es gibt sicherlich eine Fangemeinde für diesen Herrn, ich kann jedoch vermelden, dass ich nicht dazugehöre und angesichts dieses gescheiterten zweiten Versuchs auch nie dazugehören werde. Von mir gibt es niedergeschlagene 2 von 5 Sternen.
Digitalisierter Schulalltag – überzeichnet und pointiert
Ich kannte weder Johannes Schröder noch sein erstes Comedy-Programm „World of Lehrkraft.“ Das hinderte mich aber in keiner Weise, sein neues Buch „Instagrammatik“ zu genießen. Ich habe es regelrecht „weggesuchtet“ und fühlte mich von der Satire bestens unterhalten.
Herr Schröder unterrichtet an der HFG (Helene-Fischer-Gesamtschule). Ist nicht das schon ein Schmunzeln wert? Bezüglich neuer Medien hat er nur ein Halbwissen, was seine Schüler*innen gnadenlos ausnützen. Zudem pocht die neue Schulleiterin Frau Windkamp auf Digitalisierung in allen Bereichen. Fortan kämpfen Herr Schröder und seine Kolleg*innen mit den Tücken der neuen Schulpolitik. Das Lehrerzimmer hat keine Tür mehr, die Kaffeeküche wird zur Aroma-Ecke, und in der Mensa kann nur noch per Chip gezahlt werden.
Allein bei der Beschreibung von Herrn Schröders Kolleg*innen kamen bei mir Nostalgiegefühle auf. Ich hatte auch so eine Lehrerin: „Biolehrerin Kuschel-Ursel (Klassenleitung 5 b, Verfechterin pädagogischen Sanftgarens und gewissenhafte Pflegekraft der Korridorkakteen) drückt mir [Herrn Schröder] eine bedruckte Tasse in die Hand.“ (S. 14) Der Online-Unterricht und seine Probleme brachten mich mehr als einmal zum Grinsen. Die Chats der Schüler*innen auf diversen Portalen machen Laune und lockern die Erzählung auf.
Zudem fand ich die überzogene Geschichte einfach unterhaltsam – und sie regt auch zum Nachdenken an. Digitalisierung – ja, aber zu welchem Preis? Wo sollte eine Grenze gezogen werden? Eine wirklich gelungene Satire – von mir gibt es 5 von 5 Sternen. Man sollte jedoch eine gewisse Affinität zu sozialen Medien haben. Dann macht „Instagrammatik“ einfach noch mehr Spaß.
Es gibt Änderungen an der HFG (Helene-Fischer-Gesamtschule) an der Herr Schröder als Lehrer arbeitet: eine neue Schulleiterin. Und diese möchte die Digitalisierung im Schulbetrieb voran bringen. Alle Lehrer werden mit Chips anstatt Schlüsseln und Medienboards ausgestattet. Nicht alle Lehrer können sich mit dem neuen digitalen Unterricht anfreunden. Doch Herr Schröder findet bald Gefallen an der neuen digitalen Welt und beschließt selber Klickmillionär zu werden. Natürlich mit Hilfe seiner Schüler...
Dieses Buch wird aus der Sicht von Herrn Schröder, der Lehrer an einer Gesamtschule ist, erzählt. Dabei gibt er auf unterhaltsame Weise einen Einblick in seinen Schulalltag und beschreibt wie er sowohl von Schülern und Kollegen regelmäßig missverstanden wird. Hier in diesem Buch wird vor allem der neue digitale Schulalltag thematisiert und Herr Schröder nimmt sich dabei regelmäßig selbst aufs Korn. Vor allem, weil er auch selber zugibt von den Schülern in Sachen Technik noch einiges Lernen zu können.
Herr Schröder versucht vor den Schülern witzig, cool und vor allem akzeptiert zu werden und scheitert dabei regelmäßig. Das hat ihn für mich als Figur aber nur umso liebenswerter gemacht.
Die ganze Erzählung gibt einen guten Einblick in den Alltag eines Lehrers und wirkt beim Erzählen eher wie ein Bühnenstück. Es ist auf jeden Fall ein kurzweiliges Buch mit großen Unterhaltungswert.
Wer gern über Menschen liest, die sich selber nicht zu ernst nehmen, ist bei den Büchern von Herrn Schröder gut aufgehoben. :)
Pädagogische Fernwärme „Stell dir vor, du gehst mit Freunden was trinken, sie machen Fotos und verlinken dich nicht. Warst du dann überhaupt dabei?“ [41] Mit „Instagrammatik“ zeigt der studierte Deutschlehrer Johannes Schröder, dass die neuen Medien auch vor der Schule und den Lehrkräften nicht haltmachen. „Die Schüler:innen vertrauen Ihnen, und um die Schule ins 21. Jahrhundert zu befördern, brauchen wir auch Sie.“ [84] Passend dazu heißt es auch: G8 trifft 5G. Viel habe ich gelacht und auch ordentlich geschmunzelt. Es ist witzig und kurzweilig geschrieben. Aktuelle Themen dieser Zeit, unter anderem Fernunterricht unter Pandemiebedingungen, wird humoristisch gut aufgearbeitet. Man kann dabei sehr gut mitlachen, da einen vieles, wie unter anderem die Latenzzeit oder Verzögerungszeit bei Videokonferenzen, selbst betrifft. Auch der Chat-Verlauf des Messengers dürfte einem so in etwa bekannt vorkommen. Und wer hatte nicht schon mal an Digital Detox gedacht? Die schöne neue Welt in einem ansprechenden Buch, dem es aber nicht ganz gelingt mit der Geschichte bis zum Ende zu überzeugen. Da entweicht ein bisschen der Dampf. Oder wie Herr Schröder wohl sagen würde: Ein paar Bytes bleiben auf der Strecke.
Als Lehrerkind stehe ich total auf solche humorvolle Schüler-Lehrer-Literatur. Den Autor „Herr Schröder“ kenne ich bereits aus dem TV und aus einem anderen Buch. Umso größer waren meine Erwartungen an Instagrammatik. Aber worum geht es? An der Helene-Fischer-Gesamtschule weht urplötzlich ein anderer Wind, als die neue Schulleiterin die Schule digitalisieren will… Es kommt wie es kommen muss. Herr Schröder selber ist der Inbegriff des Lehrer-Klischees. Ich wünschte ich hätte solche Lehrer gehabt, wobei es auch gut sein kann, dass ich peinlich berührt gewesen wäre. Zumindest ist Herr Schröder ein Meister der Wortneuschöpfung, was mich das ein oder andere Mal zum Lachen gebracht hat. Generell liest sich das Buch sehr kurzweilig und fliegt einmal queer über alle Problemfelder rund um Digitalisierung in Schulen. Was mich etwas gestört hat, war die Geschwindigkeit wie der Autor die Themen abhandelt. Ja es ist lustig… aber auch hier versteckt sich ein ernstes Thema mit dem man sich beschäftigen sollte und ich denke der Autor hätte durchaus tiefer gehen können, als nur an der Oberfläche zu kratzen. Manche Passagen (insbesondere die Darstellung der Schüler) war mir zudem zu Klischee-behaftet. Mir hat sein erstes Werk besser gefallen.
Gehört habe ich von den Büchern von Herrn Schröder schon einiges, allerdings war "Instagrammatik" mein erstes Buch von ihm. Ich bin selbst Lehrerin und habe die letzten 1,5 Schuljahre auch mit Homeschooling, Videounterricht etc. zu kämpfen gehabt. Deshalb war ich gespannt, wie es in diesem Buch humorig umgesetzt wurde. Der Stil ist sehr leicht zu lesen, die Kapitel sind kurz, man kann über die Seiten fliegen. Es ist eine seichte Lektüre, die genau das richtige ist, um ein bisschen abzuschalten. Manchmal fand ich die Ausdrucksweise etwas bemüht, was im Kontext des Inhalts aber okay war. Dieser hat mich aber ehrlich gesagt ganz schon enttäuscht. Irgendwie dachte ich, das Buch wäre näher am Schulalltag. So war es doch ganz schön weit weg. Kann man machen und die Grundidee hat ja gepasst - aber dann muss die Story bitte auch ein bisschen schlüssiger sein. Hier blieb sie mir oft zu oberflächlich. Insgesamt war das Buch für mich eine nette Unterhaltung, allerdings nichts, was ich lange im Kopf behalten werde. Ich denke auch nicht, dass ich die Reihe weiterverfolge. Vielleicht bin ich als Lehrkraft aber auch nicht die Zielgruppe.
Man sucht sich ein paar Jugendliche, die sich gut im Internet auskennen und jugendgerechte, empörende Action!
Die HFGesamtschule möchte alles digital machen. Da ist eine Schulleiterin, die höchst merkwürdige Sachen macht.
Ich habe das Buch innerhalb von 2 Abenden ausgelesen. Somit war der Schreibstil schon mal gut, flockig, humorvoll und flüssig geschrieben. Eigentlich ein Schreckenszenario, das ich mir genau so vorstellen könnte, allerdings mit Happy End.
Die Jugendlichen haben zwischendurch gechattet: Bei Whatsapp, im Facebook-Messenger, bei Telegram, bei Signal und schließlich bei Threema. Die Jugendsprache war natürlich auch voll krass dabei. Manches müsste man googeln oder man lässt es einfach, weil man wissen will, wie es weitergeht. Natürlich war jetzt alles was wohl so in ist, genannt, Insta, Youtube…
Die Charaktere sind witzig.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Wer in der Realtität abschalten will, sollte dieses Buch lesen. Ich fand es lustig und witzig. 4 Sterne.
Ich fand den Comedian „Herr Schröder“ schon immer sehr witzig. Seine Bühnenauftritte sind immer unheimlich witzig, weil er so viel wahres erzählt.
Ich habe mich für das Buch beworben, weil ich ja selber noch zur Schule gehe und dieses Thema ziemlich aktuell ist. Leider kommen die Witze und so weiter in seinem Buch nicht gut rüber, ich glaube das liegt vielleicht auch daran, dass es geschrieben ist. In einer Vorlesung würde es glaube ich besser rüberkommen. Das Cover kommt mir ein bisschen Kindlich vor, aber auch sehr witzig. An manchen Stellen fand ich den Schreibstil ein bisschen holprig. Ich konnte leider das Buch nicht beenden, weil es sehr anstrengend ist und meinen Humor leider nicht getroffen hat. Ich glaube jedoch, dass das Buch bei einem älteren Publikum besser ankommen würde. Für mich hat das Buch leider nicht gepasst, aber ich denke es findet seine Leser und ist für manche ein gutes Buch für zwischendurch.
Eine Neue auf der HFG-Helene-Fischer-Gesamtschule bringt einen neuen Wind mit. Die Schule soll digitalisiert werden. Ansatt Blätterflut gibt es einen kleinen Chip der sämtliche Türen öffnen soll. Vor allem die Digitalen. Keine Bücher mehr, kein Stundenplan und keinen Medienwagen ...
Herr Schröder, Deutsch und Englisch und vor allem Comedian nimmt uns mit auf die digitale Reise ins neue Schulzeitalter. Witzig wird der neue Alltag auf der HFG beschrieben, viele Begriffe ohne die die neue Generation nicht mehr auskommt, werden genannt. Im großen und ganzen ein etwas ausführlicheres Bühnenprogramm zum Nachlesen. Kommt daher vielleicht nicht ganz so witzig rüber, als würde es erzählt, aber ich habe mich trotzdem ganz wunderbar amüsiert und manches hätte ich mir auch auf meiner Schule gewünscht. Das digitale Zeitalter ist auch in der Schule endlich angebrochen. Vielleicht waren die ganzen Lockdowns und Shutdowns und was für Downs auch immer wenigsten dafür gut.
Zum Buch: Herr Schröder, Deutschlehrer und Comidian, hat ein neues Buch geschrieben. Schrödi 2.0 oder wie eine Klasse im Internetzeitalter ankommt. Er hat einen Deutschgrundkurs und diesen begleiten wir durch sie Feinheiten von Homeschooling, Präsenzunterricht und eben Lehrerzimmer die zur Begegnungslounge umbenannt werden...
Meine Meinung: Die HFG hat eine neue Schulleiterin und mit ihr beginnt der Aufstieg in die digitale Welt. Smartboards statt Tafel, jeder Schüler einen Schullaptop und Lehrer wie wir sie alle kennen. Herr Schröder erfindet sich neu oder sagen wir mal so, er versucht es zumindest. Manch Kapitel ist witzig, aber meist fühlt es sich etwas hilflos an. So ganz habe ich glaub auch den Sinn nicht verstanden, hatte ich mir Anekdoten über andere Schulen erhofft, bekam ich eine, meiner Meinung nach, belanglose Aneinanderreihung von Schultagen. Ich fand es jetzt leider nicht so toll, hatte mir mehr erwartet.
Zum Inhalt: Die Helene-Fischer-Gesamtschule soll digitaler werden. Schulbücher als Podcast, Referate per Videokonferenz und so weiter. Nicht jeder findet das gut, aber es gibt auch positive Aspekte, Youtube wird für Tutorials genutzt und dadurch verliert so manches Fach seinen Schrecken. Und auch Herr Schröder sieht Vorteile. Meine Meinung: Ich glaube, es gibt Bücher, für die man einfach zu alt ist und genauso ein Buch ist dieses Buch für mich.mich konnte mal so gar nichts mit der Geschichte anfangen. Was ist besonders schlimm fand war die Sprache, die die Schüler mit einander hatten. Insgesamt fand ich den Schreibstil auch nicht sonderlich gut, Insgesamt habe ich das Buch als sehr überdreht und auch übertrieben empfunden und ich war froh, als es endlich zu Ende war. Jugendliche mögen das Buch vielleicht, ich mochte es nicht. Fazit: Ich glaube, ich bin zu alt für dieses Buch
Ich hatte schon von "World of Lehrkraft" gehört, kannte es aber noch nicht und war deshalb neugierig auf dieses Buch. Meine Gefühle sind hier sehr gemischt. Anfangs gefiel es mir noch ganz gut, die - wenn auch übertrieben dargestellten - Schulsituationen haben durchaus einen wahren Kern und man merkt, dass der Autor hier Erfahrung als Lehrperson hat. Doch dann hat mich das Buch leider zunehmend genervt, denn "Schrödi" findet sich total witzig, biedert sich bei den SchülerInnen an - und das ist dann wiederum Fremdschämen pur - und findet sich überhaupt sehr innovativ und cool. Ja, Digitalisierung ist ein wichtiges Thema für die Schulen und ja, es ist dennoch nicht das non plus ultra und sollte kritisch hinterfragt werden, aber hier geriet es leider nur noch peinlich. Nicht nur Herr Schröder, auch seine Kollegen und Zeynep von der Schulmensa waren mir einfach zu übertrieben gezeichnet.
DNF (75% und das wird garantiert auch nicht mehr besser!)
WTF?! Das war alles, nur nicht gut.
Da wollte ich mir ein bisschen leichte Unterhaltung gönnen, aber es wurde mit jedem Kapitel bescheuerter. Solch ein lächerlicher Schrott kommt heraus, wenn man einen einfachen Witz noch doppelt und dreifach überspitzen will/muss/whatever …