فرانسیس دین با مادر افسردهاش در یکی از شهرهای کوچک آمریکا در فقر مطلق زندگی میکند. او پدر واقعیاش را هرگز ندیده و حتی اسم و رسم او را نمیشناسد. همیشه تصور میکرده حاصل رابطۀ کوتاهمدت مادرش با مردی عیاش و رهگذر است. سرانجام، فرانسیس به دلیل مشکلات عدیدۀ مالی تصمیم میگیرد ترک تحصیل کند و داوطلبانه به ارتش بپیوندد بلکه، با شرکت در جنگ عراق، کمک خرج خانواده شود. مادر، که به خاطر مشکلات روحی در آسایشگاه روانی بستری است، با شنیدن این خبر خودکشی ناموفقی می کند و برای پسرش نامه ای به جا می گذارد و در آن راز بزرگ زندگی اش را فاش میکند. در پی آن نامه فرانسیس تصمیم میگیرد به جستجوی پدر نابغه اش برود. برای این کار تنها دوستش و دختری که در آسایشگاه روانی با او آشنا شده همسفر او میشوند. سفری دورِ آمریکا در پی یافتن اصل و نسب. داستانی باورنکردنی، جذاب و پرکشش. اثری تحسین شده از بندیکت وِلس، نویسندۀ موفق آلمانیسویسی که منتقدان ادبی او را مستعدترین نویسندۀ ادبیات امروز آلمان می دانند. کتابخوان های ایرانی وِلس را با پایان تنهایی میشناسند، کتابی که محبوبترین رمان سال ٢٠١٦ آلمان بوده و سه جایزۀ معتبر ادبی را نصیب خود کرده.
Benedict Wells was born in Munich in 1984. At the age of six he was sent to a state boarding school due to family and other problems at home. Following his graduation from high school in 2003, he decided not to go to university but instead moved to Berlin to pursue his writing. He made a living doing odd jobs. His fourth novel, ›The End of Loneliness‹, spent more than a year and a half on the Spiegel Bestseller list, was awarded the 2016 ›European Union Prize for Literature‹, among other awards, and has been published in 38 languages. After several years in Barcelona, Benedict Wells now lives in Zurich.
Three current book recommendations: "Girl, woman other" by Bernardine Evaristo. "Effingers" by Gabriele Tergit. "Tomorrow and Tomorrow and Tomorrow" by Gabrielle Zevin.
Ich kann den Hype um dieses Werk nicht nachvollziehen. Mir ist schon das Setting in den USA zu gestelzt für einen deutschen Schriftsteller, aber das ist Geschmacksache. Die Handlung hat an sich Potential, aber die Umsetzung ist plakativ, es fehlt jeglicher Subtext. Die Metaphern und Bilder sind häufig bemüht, es wimmelt vor Klischees. Zudem ärgerlich die schlecht recherchierten Diagnosen ("manische Depression"). Das Ende wirkt unbeholfen. An ehesten anschließen kann ich mich der Rezension von Dieter Wunderlich: „‚Fast genial‘ ist ein flott erzählter, unterhaltsamer Trivialroman.“ Nur hätte ich das beim Diogenes Verlag nicht unbedingt erwartet.
Vier sterren voor de openingszin: "Zoals al zo vaak zat Francis op de afdeling psychiatrie naast zijn moeder."
Dat belooft.
Vijf sterren voor het slothoofdstuk. Dat is zo razend spannend dat je zinnen overslaat om zo snel mogelijk de afloop te kennen. Het hart klopt je in de keel. Net als bij Francis.
Dat beloont.
Wat daartussen zit kan de hoge verwachtingen helaas niet helemaal waarmaken.
Daarvoor zijn de personages en hun omgeving net iets te clichématig. Francis en zijn labiele moeder wonen in een trailerpark. De onvoorspelbare Anne-May trekt aan en stoot af. Grover, de bleke whizzkid, gamet en wordt gepest. Het lijkt zo uit de gemiddelde (middelmatige) Amerikaanse serie geplukt.
Als ze samen ook nog eens in een Chevy naar het Westen rijden ontvouwt zich een coming of age road trip met een te hoog déjà lu-gehalte. Dronken avonden in goedkope motelkamers, mijmeringen onder sterrenhemels, huilbuien en spijtbetuigingen.
Dat verveelt.
Gelukkig is er een mooie plotwending en - dus - dat laatste hoofdstuk. Dat is op het geniale af.
Benedict Wells hat mich wieder mal mit seinem wundervollen Schreibstil überzeugt. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt und am Ende ist mir vor Spannung fast die Luft weggeblieben. Genau mein Ding! Großartige 4,5 Sterne
Liebe Liebe Liebe 🧡 Ich glaube, es ist mir körperlich einfach nicht möglich, ein Buch von Benedict Wells nicht zu lieben. Zu nahe sind mit all deine nachdenklich-liebenswerten Protagonisten. Noch näher die Worte, die mich immer wieder unerwartet tief berühren. Ich mochte Francis Geschichte super gerne und war so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Während der Szenen in Las Vegas habe ich so mitgefiebert, das meine Hände gezittert haben. P.S.: mit kamen die ersten Seiten etwas bekannt vor, bis mir einfiel, dass das Buch einfach mein Abitext war 😂🤌🏻 konnte es damals aber null wertschätzen..
Das beste an diesem Buch sind eindeutig die letzten 20 Seiten; die reißen meinen Eindruck noch mal herum, deswegen gebe ich 3 anstatt 2 Sterne. Wells schafft es nicht, das Potenzial aus der Geschichte heraus zu holen. Seine Erzählung bleibt farblos und unspannend. Dafür schafft er es, dass ich beim Lesen mehr als einmal den Kopf über dämliche Details in der Handlung schüttele (Francis' Beziehung zu Anne-May, die Casino-Geschichten, die Bereitwilligkeit, mit der ihm alle freudestrahlend ohne zu zögern die Unterlagen über seinen Erzeuger besorgen etc.). Die eigentliche Botschaft geht so komplett in der überkonstruierten Erzählung unter. Hätte ich "Fast genial" nicht gelesen, wäre es auch nicht schade drum.
Die Geschichte in Fast genial gefällt mir gut und der Aufhänger ist spannend: Francis führt ein aussichtsloses Leben im Trailerpark und ist darum entzückt, als er erfährt, dass sein Vater ein Genie aus einer Nobelpreisträger-Samenbank ist. Er zieht mit seinen etwas seltsamen Freunden Anne-May und Grover los, um seinen Vater zu finden, und erlebt spannende Sachen!
Leider wird dieser Plot dann aber so dermaßen mit dem Holzhammer erzählt, dass die emotionale Beteiligung des Lesers ziemlich auf der Strecke bleibt - sie ist schlicht nicht nötig. Jeder Gedanke und jede Gefühlsregung von Francis (oder den anderen Charakteren) wird derart ausbuchstabiert, dass ich mich frage, ob Wells die Vorstellungskraft seiner Leser beleidigen will. Auf Seite 110 hat man den Hauptkonflikt von Francis nämlich auch irgendwann kapiert und würde sich eher über zusätzliche oder subtilere Informationen zum Gefühlszustand des Protagonisten freuen als über die x-te Wiederholung des bereits zur Genüge Bekannten und Verstandenen:
"Francis hatte alle nützlichen Artikel über die Samenbank ausgedruckt und in einer Mappe dabei. Besonders der Bericht über Alistair Haley beschäftigte ihn. [...] Bestimmt war dieser Alistair Haley längst für den Nobelpreis nominiert worden. Sie hatten beide einen ähnlich klugen Vater gehabt, doch wie unterschiedlich hatten sie sich entwickelt! Wie war das möglich? Francis ging diese Frage nicht aus dem Kopf. Wie konnte sein Vater ein Genie sein, während er selbst so ein Versager geworden war?"
Über den extrem geradlinigen Plot, bei dem ohne jede stimmungsgestaltende Abweichung ein relevantes Ereignis nach dem anderen passiert, konnte ich noch hinwegsehen; aber nicht darüber.
Zwei Sternchen gibts aber doch für eine trotz alledem leicht lesbare und unterhaltsame Geschichte, die meine Hoffnung für die literarische Zukunft des jungen Wells weiterleben lässt. :-)
Spēcīgi uzrakstīts. Var burtiski izjust dažu mirkļu noskaņu un svarīgumu. To, kā, izdarot izvēli, mainās daudz. Viens solis, divi, desmit soļi un tu esi citur, nonāc citos apstākļos. Izšķir izvēle.
"Ja nu viņš tomēr kaut kādā ziņā ir apdāvināts, tikai līdz šim saņēmis par maz atbalsta? No otras puses, doma, ka viss atkarīgs tikai no gēniem, viņu mulsināja. Tad jau nekas nav atkarīgs no viņa paša." (126.lpp.)
"Kas notiks ar visiem šiem mazajiem acumirkļiem, kad viņa vairs nebūs? (..) Kas gan notiks ar visiem šiem nenozīmīgajiem, bet viņam tik svarīgajiem acumirkļiem? (..) Neviens nezināja viņa domas un atmiņas. Kad viņš nomirs, tās noguls aizmirstībā, un, kad zeme pāris reižu apgriezīsies ap savu asi, būs tā, it kā to nekad nebūtu bijis. Viss izgaist un pazūd lidojumā cauri visumam." (118.lpp.)
Dieser Roman war in jeder Hinsicht eine sehr positive Überraschung. Ein jugendlicher Versager in einem Trailerpark ohne Hoffnung auf positive Entwicklung erfährt von seiner Mutter, dass er seine Zeugung einer Samenbank für Genies verdankt. Plötzlich ist seine Zukunft nicht mehr festgelegt, sein Potenzial unerschöpflich, und er macht sich mit zwei Freunden auf die Suche nach seinem Vater. Dieser sensible, schräge spannende Road-Roman quer durch Amerika hat mir ausserordentlich gut gefallen.
Von der Sprache her ist die Geschichte manchmal relativ einfach konzipiert und gut verständlich, aber dann auch oft sehr hintergründig und philosophisch. Die Dramaturgie ist sehr spannend aufgebaut, ständig erlebt die Hauptfigur abwechselnd fatale Rückschläge und dann wieder unverhoffte Chancen. Das Leben ist eine atemberaubende Achterbahnfahrt - alles ist möglich und nix is fix.
Den Stern Abzug kann ich nicht erklären, ohne Spoileralarm auszulösen, nur soviel sei gesagt, das Ende hat mir leider nicht ganz so gut gefallen, aber das ist ein sehr persönliche Meinung und andere werden möglicherweise begeistert sein.
Fazit: Sehr zu empfehlen - von diesem sehr jungen Autor möchte ich noch viel mehr lesen.
Funny, I've been sitting here for 2 hours and can't find the words, I think that's an outstandingly good sign. My sister read this book last year and then tucked it away in her bookshelf. After I took Hard Land with me to France and she came to Nice with my family last week, she brought it back for me. Kind of a bummer, I would have liked to have enjoyed reading it a little longer, but unfortunately it was just too good. I devoured this book in 7 hours and must have lingered on the last page for 30 minutes before I realised, here.... comes...nothing...more. (Do you think he won?)
I still wonder how Benedict gets so many ideas out of his head, and then so many GOOD ideas. I liked the book very much, and now I see a certain similarity to his other works. The sequences, the roles, the ending and the incredibly good writing. You could feel sorry for Francis, nothing fits together, simply nothing.
(Two weeks later)
(Three weeks later) The book was a constant up and down, do they get there, do they find the right person (we don't want to spoil), is the money gone after the Las Vegas stop... I was kind of constantly afraid the mother would do something to herself in his presence, no idea why. Maybe because she just made the wrong decision once, wrong, against the system, and in favour of the information about Francis' father. I think it was the worst thing for him to know that all this happened because of his birth, even if it's not true, of course, but somehow it is true, but he can't help it.
A bit of a different Benedict Wells book somehow, the story could be set in the Five Friends (And the hunt for the truth or something haha), but then you add the Benedict Wells style and it makes the book a fabulous novel.
There is so much knowledge in this book, so much cleverness and yes, maybe not everyone will see everything I see in this book, and I will never be able to see everything others see, but basically, that's what makes this book so special.
I think any more information would influence the reading behaviour of people who haven't managed to read it yet. So, make up your own mind, and yes, maybe you'll understand why I haven't found the right words yet.
Fast Genial - eine tolle Idee zum Plot, ein gewohnt flüssiger Schreibstil von Wells und vielseitige Charaktere.
Mit Francis habe ich bis zur letzten Seite mitgefiebert. Für das offene Ende gibt es allerdings einen Punktabzug, weil es mich so aufgeregt hat. Ich war zu sehr investiert in Francis und seine Geschichte, und bin leider genauso schlau wie am Anfang des Buches.
3,5? Es war nicht schlecht, aber so richtig gut fand ich es leider auch nicht. Stellenweise leider etwas langweilig & kommt für mich nicht an Vom Ende der Einsamkeit ran.
Izlasīju vienā elpas vilcienā… Par spīti nopietnajām tēmām un nepārtrauktajai nolemtības sajūtai fonā, Velsam izdevies radīt aizraujošu pieaugšanas stāstu ar ticamiem “īstiem” galvenajiem varoņiem. Dzīvojot viņiem līdzi, izjutu visu krāsaino emociju gammu. Puse zvaigznes klāt par nobeigumu! 4.5⭐️
Kleimonta. Ņujorka. Vidējie rietumi. Losandželosa. Lasvegasa. Sanfrancisko. Tihuana. Amerika. Tās ir vietas, kurām cauri traucas galvenais varonis Frānsiss kopā ar saviem tuvākajiem un nozīmīgākajiem cilvēkiem dzīvē. Kad esmu tikusi līdz 50.lappusei, es nožēloju, ka esmu izlasījusi grāmatas aizmugurē ievietoto aprakstu. Esmu viena no tiem, kurai patīk pārsteigumi un negaidītais, ko sniedz literatūra, bet šoreiz ir sajūta, ka jānoķer tā vieta, kur beigsies apraksts un sāksies nezināmais. Skaļi izklausās arī Frānsisa "ne sevišķi apdāvināts zēns" apzīmējums, galu galā Frānsiss ir tikai viens no mums- parastajiem, vidējiem, "kaimiņš no blakus mājas" personāžiem. Tik daudz un reizē tik maz.
Kad visiem gribas būt spilgtākajiem varoņiem savā un citu dzīvē, īpašiem un atzītiem, tad izrādās, ka neparastais, kas paslēpies katrā no mums izšķīst mūsu parastumā.
🎡 Interesanti, ka tieši tagad Netflix var noskatīties dokumentālo filmu "Our father", kur kāda sieviete, kura uzzin, ka ir spermas donora bērns, meklējot savas saknes, uzzin, ka klīnikā valdošais ārsts ir slepus izmantojis savu nevis donoru spermu. Sekojot notikumiem un pavedieniem, tiek atklāti arvien vairāk un vairāk asinsradinieku jeb upuru, skaitam tuvojoties simtam un turpinot. Kā izrādās gadījumi, kad ASV auglību klīnikās esošie negodīgie ārsti, kas kāda iemesla dēļ melojuši pacientēm un solītā donora vietā izmantojuši savu spermu, ir neskaitāmi, līdz ar to interesanti lasīt par spermas donoru tēmu arī Benedikta Velsa romānā.
🎡 "Gandrīz ģeniāls" motīvs ņemts no patiesiem notikumiem par ģēniju spermas banku, kurā veikts eksperiments izvēloties tikai ģēniju spermu, lai radītu jaunu paaudzi ar augstu intelekta līmeni. Pētījums tika asi kritizēts, jo ne visi piedzimušie bērni uzrādīja augstus intelektuālos sasniegumus, līdz ar to uzdodot jautājumu, cik liela nozīme mūsu intelekta attīstībai ir gēniem?!
Pēdējās lappuses gribas lasīt aizvērtām acīm un gluži kā seriālos teikt “nē, nē, ko tu dari”! Un šī ir viena no retajām grāmatām, kurā pateicos autoram, ka atstājis atvērtu nobeigumu.
Mein erster Benedict Wells und ich war begeistert. Das Ende ist ziemlich fies passt aber toll zu der Geschichte. Der Schreibstil ist ruhig und klar und ich konnte alle Entscheidungen nachvollziehen auch wenn ich es so nicht gemacht oder eine andere Meinung gehabt hätte. Francis ist ein toller Protagonist und ich konnte nicht genug von ihm lesen.
Je moet er even voor gaan zitten maar dan word je ook rijkelijk beloond! Een bijzonder verhaal wat blijft verrassen en eindigt met een knaller. Niet zo goed als Het einde van de eenzaamheid maar zeker een aanrader!
4,75* Romāna darbība risinās Amerikā, nevis Vācijā, kā es to sākotnēji gaidīju. Tā galvenais varonis Frānsiss ir septiņpadsmitgadīgs jaunietis, kurš kopā ar māti dzīvo mazpilsētas treilerparkā. Mātes kārtējo šizofrēnijas uzliesmojuma seku dēļ Frānsiss uzzina, ka nācis pasaulē mākslīgās apaugļošanas rezultātā. Puisis ieņem galvā, ka viņa dzīve var mainīties un uzlaboties tikai tad, kad atradīs un satiks savu tēvu. Tā nu viņš kopā ar savu labāko draugu un nesen iepazītu meiteni dodas pāri visai Amerikai tēva meklējumos. Nezinu, kādēļ man visu laiku gribās Velsu salīdzināt ar Remarku. Iespējams, tā ir kāda vāciešiem raksturīgā smeldze, kas caurvij viņu darbus un mani tik ļoti uzrunā. Varoņi, kuri dzīvē daudz cietuši un tomēr spēj saglabāt cerības staru šajā drūmajā pasaulē. Velss pats gan intervijās piemin, ka vācu rakstnieki viņu uzrunājuši mazāk, viņš vairāk iedvesmojies no amerikāņiem, sevišķi Džona Ērvinga, kas arī man ir iemīļots rakstnieks. Zinot, ka Ērvings ir Velsam tuvs rakstnieks, protams, sāku pamanīt iezīmes no viņa darbiem. Benedikts Velss manās acīs uzstāda ļoti augtas cerības. Ar nepacietību gaidīšu nākamo Velsa tulkojumu latviešu valodā, bet būs jāpapēta, kas pieejams angliski, jo diez vai būšu spējīga gaidīt tik ilgi! Ja Velss turpinās šādā garā, ar laiku viņš varētu kļūt par vienu no maniem mīļākajiem mūsdienu rakstniekiem.
Op het geniale af ! De titel zegt het al zelf en geldt vooral voor de openingszin en het allerlaatste hoofdstuk, dat puur briljant is. Alles ertussen is misschien niet geniaal, maar toch bijzonder goed te smaken. Vlot geschreven en een mooie weergave van de verschillende personages. Knap boek.
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ sorry ich muss das Wortspiel einfach bringen: das Buch war „fast genial“ !!! Ich lass das ganze jetzt mal wirken, vielleicht werden es noch 5 Sterne. Eins kann ich sicher sagen, der Schreibstil ist eine 10/10. Aber Benedict, das Ende nehm ich dir schon ein bisschen übel 😑
„Es war alles so verrückt. Er ließ wirklich eine winzige weiße Kugel über sein Schicksal entscheiden. Andererseits wusste er, dass er hier richtig war, denn das Leben war ohnehin nichts anderes als Roulettespielen. Mal hatte man Glück, lebte in einem reichen Land oder war mit Gesundheit und Intelligenz gesegnet, mal hatte man Pech und war leider dumm, bekam Krebs oder kam in einem Slum von Afrika auf die Welt und starb, ehe man das Wort »sterben« überhaupt buchstabieren lernte.“
Francis Dean ist fast 18, seine Mutter ist in der Psychiatrie und er lebt im Trailerpark New Jersey. Durch den missglückten Selbstmordversuch erfährt er, das sein leiblicher Vater ein Genie ist. Gemeinsam mit seinem besten Freund Grover und der labilen Anne-May, begeben sich die drei auf einen Roadtrip durch die USA mit dem Ziel Francis reichen und genialen Vater zu finden. Ich möchte nicht mehr verraten, außer das Buch ist ein Muss, wenn ihr John Green mögt und natürlich Benedict Wells Meine Rezension: http://das-leseleben.webnode.com/news...
I did not like this. I had some high hopes and this book destroyed all of them. It was so boring. The characters were really cliché and so was the storyline. The plottwist was enough to make me suprised for two pages long and then I was done with that too. If you write a roadtrip novel, please make it interesting. Also can I have the coverboy's phone number?
Misschien komt het doordat ik "Het einde van de eenzaamheid" en "Hard Land" van Benedict Wells zó goed vond, dat ik iets te hoge verwachtingen had, maar dit boek viel helaas tegen. Het was goed genoeg voor 3 sterren, maar te langdradig en te oppervlakkig voor meer dan dat. '
Wat me allereerst een beetje teleurstelde waren de personages. Ik vond ze redelijk oppervlakkig en niet goed uitgewerkt. Wat jammer is, want de drie hoofdpersonages hadden alle drie wel potentie. Daarnaast vond ik het verhaal ook niet mega denderend. Het begon best aardig en toen heb ik het in de boekhandel nog aangeraden aan iemand (oeps), maar vanaf het middenstuk wordt het langdradig.
Nouja, ik vond het niet zó slecht dat ik het een onvoldoende wil geven, al ligt dat misschien ook wel aan het feit dat ik, zoals eerder genoemd, een beetje bevooroordeeld ben. Ik vond de twee andere boeken die ik van Wells las namelijk echt mega goed.
Wieder eine sehr schöne coming of age Geschichte von Wells. Unkompliziert zu lesen und gute Charaktere. Die Message aber absehbar und nichts außerordentlich überraschendes.
Francis Dean woont na de scheiding van zijn moeder en zijn stiefvader samen met zijn moeder in een vervallen trailerpark. Sinds de scheiding heeft zijn moeder steeds meer last van haar bipolaire stoornis en wordt ze steeds opnieuw opgenomen. Francis is ervan overtuigd dat zijn biologische vader een van de vele scharrels van zijn moeder was, waarna hij het gezin in de steek liet, tot de dag dat zijn moeder hem in een brief eindelijk vertelt hoe hij verwekt is. Francis is vastberaden om het land te doorkruisen en op zoek te gaan naar antwoorden, in de hoop erachter te komen wie zijn vader was, zodat hij hopelijk ook meer te weten komt over wie hij zelf is en zou willen zijn.
Wat volgt is een bizarre roadtrip samen met zijn excentrieke jeugdvriend en oppernerd Grover en de aantrekkelijke Anne-May, op wie hij verliefd werd tijdens een van zijn bezoekjes aan zijn moeder in de psychiatrische problematiek. Alledrie hebben ze hun eigen problemen en redenen voor deze roadtrip.
De manier waarop Benedict Wells je in de eerste 100 pagina's een inkijkje geeft in de gedachtewereld van Francis vond ik mooi iitgewerkt, je voelt zijn twijfel, onzekerheid, frustratie en wanhoop over de situatie waar hij ongewild in verstrikt raakte. Vanaf het moment van de roadtrip vond ik dit aspect jammer genoeg minder duidelijk naar voren komen. De verschillende bizarre situaties waren in mijn optiek wat veel en werden naar mijn idee eerder aangestipt dan uitgewerkt en gingen daarna ook weer heel snel voorbij. Ik had daar graag wat extra pagina's gelezen om dit stukje te ondervangen, vooral ook omdat de beeldvorming die Wells in het begin van de roman schiep zo raak en herkenbaar was.
'Op het geniale af' is een hartverwarmende coming of age roman over liefde, vriendschap en de zoektocht naar een eigen identiteit, aangevuld met humor, het nodige sarcasme, scherpe observaties en rake beeldspraak. Voor wie hoopte op een nieuwe roman in de categorie van 'Het einde van de eenzaamheid' wellicht een teleurstelling, maar als je die verwachting los kunt laten is 'Op het geniale af' een fijne roman waar ik zeker van genoten heb.
Ich bin so dankbar, dass ich mich von meinem ersten Benedict Wells Buch "Vom Ende der Einsamkeit" nicht habe abschrecken lassen und noch ein zweites Buch von ihm gelesen habe! Alles was mich an meinem ersten Buch von ihm gestört hat (die affektierte Sprache, die konstruierte Geschichte und die vielen Klischees) konnte ich bei "Fast genial" zum Glück nicht wiederfinden.
Es ist eine wunderbar ehrliche Selbstfindungsgeschichte, der die Frage zugrunde liegt, wie viel Einfluss wir auf unser Leben haben oder ob unsere Gene das Schicksal von uns bestimmen? Können wir überhaupt etwas daran verändern? Ich finde, dass Wells diese Gedanken auf sehr einfühlsame Weise aufgearbeitet hat ohne dabei jedoch auf eine rasant und spannend erzählte Geschichte zu verzichten. Besonders das Ende hat mir echt den Atem geraubt! Es ist wirklich eine Kunst Figuren mit so vielen Fehlern zu schaffen, die man als Leser aber dennoch so gerne hat und ihnen nur alles Glück der Welt wünscht. Ich hoffe wirklich, dass Francis, Anne-May und der kleine John glücklich werden ♥️
"Du bist ein Verlierer aus dem Trailerpark, und ich bin eine selbstmordgefährdete Patientin, die nicht richtig lieben kann. Du bist gestört, und ich bin gestört." "Minus mal minus ergibt plus, Anne-May." Sie musste lächeln, während ihr die Tränen herunterliefen. "Minus mal minus ergibt plus", wiederholte sie. (S. 231)