Lida Winiewicz erzählt von den Freuden und Tücken der Schriftstellerei und gibt Einblick in die Produktionsverhältnisse des Kulturbetriebs der vergangenen siebzig Jahre. So lange schon dreht sie ihre Runden auf dem Glatteis dieses Stürze, Prellungen, blaue Flecken. Aber auch, hin und wieder, einen Walzer!
Anekdoten, Namedropping, Eitelkeit, Kränkungen, fast nichts davon ist interessant und die Autorin gibt sich auch keine Mühe, es interessant zu machen für Leute, die nicht sowieso schon wissen, wer die ganzen österreichischen Kulturbetriebsleute sind, die erwähnt werden. (Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es sich wesentlich interessanter liest, wenn man die kennt.) Ich habe in der zweiten Hälfte einiges nur überflogen und hätte die Lektüre ganz abgebrochen, wenn das Buch länger gewesen wäre.