Schwedenkrimi, der etwas anderen Art.
Der Vergleich zu Dinner for One passt hier doch ganz gut.
Eine ältere Dame sammelt nach und nach mehrere junge Menschen um sich, die sie in ihre eigene, einsame Traumwelt integriert. Was mich an der Stelle fasziniert, ist, wie die Charaktere sich alle darauf einlassen. Ob das im echten Leben funktionieren würde - ich bezweifele es, obwohl ich den Reiz verstehe. Keine Ahnung warum, aber ich sehe den Charakter Carl Henrik immer als Tom Hiddleston vor mir. Die gleiche leicht schleimige Gestelztheit ohne gleich völlig negativ aufzufallen. Gleichzeitig aber irgendwie aus der Zeit gefallen.
Nach dem tragischen Höhepunkt flacht die Story sehr stark ab, aber zumindest wird man nicht mehr lange gequält.