Joggen ist gesund ... außer, man begegnet einem streitbaren Grizzly. Todesmutig wirft sich Wandler Cayden in seiner Eichhörnchenform zwischen den Bären und einen rothaarigen Jogger, der riecht wie das Paradies auf Beinen. Selbst noch, als der ihm vor Angst auf den plüschigen Schwanz kotzt. Keine Frage, er muss ihn kennen lernen! Und zwar als Mann. Als eindeutig lästiges Hindernis erweist sich jedoch, dass der Rotschopf sich gerade aus einer Beziehung befreit hat, in der er nach Strich und Faden betrogen wurde. Lawrence steht der Sinn nach allem, aber nicht nach einer Partnerschaft. Irgendwie muss Cayden ihn überzeugen. Mit Geduld. Und einer leidenschaftlichen Affäre, die nicht einmal den Anschein von Romantik erwecken darf. Dumm nur, dass Geduld nicht gerade seine Stärke ist. Und Lawrence bald Lunte zu riechen beginnt.
„Eine extra-süße Dosis knuddeliger Wandler, bitte“ - „Mit Zuckerguss?“ - „Ja natürlich“ - „Darf es davon etwas mehr sein?“ - „Aber selbstverständlich!“ - „Dann habe ich hier genau das richtige für Sie. Bitte schön“ – „Perfekt. Vielen Dank“
Nachdem ich den ersten Teil der Bonsai Beast Reihe gelesen hatte, in der Cayden und Lawrence als beste Freunde der Hauptprotagonisten „Nebendarsteller“ sind, habe ich gehofft, dass die beiden ihre eigene Geschichte bekommen, weil ich sie zu diesem Zeitpunkt schon ins Herz geschlossen hatte.
Hier ist die Geschichte nun. Sie ist zuckersüß, romantisch, humorvoll und mitreißend. Außerdem beinhaltet sie eine ordentliche Portion „Kaye-Drama“. Gefühle kollidieren mit Vernunft, wir sehen, dass gut gemeint nicht immer auch gut gemacht ist und dass es Fälle gibt, in denen ganz eindeutig Schweigen nur Silber ist und Reden stattdessen Gold gewesen wäre.
Es ist mit leichtgefallen, in die Geschichte einzutauchen und mit Lawrence und Cayden zu lieben und zu leiden.
Ich habe „Bonsai Beasts – Eichherzchen“ mit Begeisterung gelesen, mich sehr gut unterhalten gefühlt und ich empfehle das Buch, ebenso wie Teil 1 der Reihe (Hamsterherz) sehr gerne weiter.