Millionen Menschen leiden unter Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne. Oftmals wird nur das Symptom mit Cremes behandelt. Warum die Haut so reagiert, wird jedoch nicht hinterfragt. Auch Lydia war von einem langen Leidensweg und etlichen Arztbesuchen geprägt, bis sie anfing, selbst Verantwortung zu übernehmen, und lernte, auf die Signale ihres Körpers zu hören. In diesem Buch teilt sie ihre Erlebnisse und Erkenntnisse, die sie über Jahrzehnte am eigenen Leib erfahren und später als Coachin gesammelt hat. Sie zeigt, wie wir lernen können, die ganzheitlichen Zusammenhänge zwischen Emotionen, Körper und Krankheit zu verstehen, um unsere Selbstheilungskräfte zu aktivieren, und erklärt, wie wichtig Ernährung, Hautpflege, Stressbewältigung, aber auch Selbstliebe, Abgrenzung und Achtsamkeit sind. So kann sich sensible Haut beruhigen und heilen.
Ich habe etwas ganz anderes erwartet als ich das Buch gekauft habe und bin dennoch sehr positiv überrascht. Lydia betrachtet das Thema Hautkrankheiten mal aus einem ganz anderen Standpunkt als die meisten anderen Bücher zu diesem Thema. Es geht viel mehr um die Psyche und das Zusammenspiel mit dem Körper. Mir hat es ziemlich viel gebracht und mich sehr inspiriert. An einigen Stellen finde ich es zu esotherisch und denke das einige Punkte besser recherchiert werden hätten können. Alles in allem finde ich es aber sehr lesenswert. :)
Ich folge Lydia schon länger und höre mir seit Jahren ihren Podcast an. Ich finde es toll, wie sie einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Hautgesundheit wirft und dabei auch ihre eigene Geschichte zu ihrer langjährigen Neurodermitis erzählt. Der seelische Aspekt der Hautgesundheit wird von vielen Schulmedizinern leider außer Acht gelassen. Insgesamt liest sich das Buch sehr gut, auch wenn man natürlich nicht so viele neue Aspekte erfährt, wenn man sich schon länger mit dem Thema Haut aus ganzheitlicher Sicht beschäftigt. Trotzdem stolpert man über ein paar neue interessante Aspekte. Womit ich überhaupt nicht einverstanden bin, ist Lydias Befürwortung einer veganen Ernährungsweise. Wenngleich diese für unseren Planeten natürlich optimal wäre, tut sie unseren Hormonen und der Frauengesundheit meiner persönlichen Meinung nach nicht gut. Mir geht es mit einer naturbelassenen, traditionellen Ernährungsweise deutlich besser, sprich keine verarbeiteten Produkte, Zucker oder Weißmehl. Stattdessen Rohmilch, Bio-Weidefleisch, frischer Fisch, gesunde Butter und vieeeeel regionales Gemüse und Obst der Saison in Maßen.