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Nach der Aufklärung des »Schneewittchen-Mordes« hofft Buchhändler Robert Mondrian auf ruhige Stunden, um sich endlich seiner literarischen Passion zu widmen. Doch prompt stellt ein neuer Mord ihn vor ein Rätsel: Auf einer Frauenleiche findet die Kripo einen Zettel mit einem Shakespeare-Sonett. Mondrian wird als Experte hinzugezogen und erkennt, dass die gereimten Zeilen vertauscht wurden. Sieht er Gespenster, oder will der Mörder ihm eine verschlüsselte Botschaft zukommen lassen? Handelt es sich womöglich um jemanden aus seinem früheren Leben bei Deutschlands geheimstem Geheimdienst?

Ein Mord, ein mysteriöses Shakespeare-Gedicht und ein Buchhändler in Bedrängnis – nach »Schneewittchen und die sieben Särge« ein neuer packender Fall für Robert Mondrian.

304 pages, Paperback

Published July 1, 2021

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About the author

Jürgen Seibold

68 books5 followers
Jürgen Seibold is a German journalist and author, best known for his crime fiction.

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Community Reviews

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
410 reviews1 follower
June 17, 2022
+ + netter und humorvoller Provinzkrimi [#2 - Lesen auf eigene Gefahr]

Robert Mondrian hat dem geheimsten Geheimdienst den Rücken gekehrt und sich im fiktiven Remslingen als Buchhändler mit neuer Identität niedergelassen. In Band 1 "Schneewittchen und die sieben Särge" hat er sich seiner Angebeteten zuliebe, etwas aus der Deckung gewagt und in einem Mordfall verdeckt ermittelt. Dadurch hat der den Kommissar Neher kennengelernt, der ihn in diesem neuen Fall zu Rate zieht.

Eine junge Frau wurde sehr professionell ermordet und der Täter hat einen Achat und ein Shakespeare-Sonett mit einer verschlüsselten Botschaft hinterlassen. Robert Mondrian ahnt, dass die Botschaft an ihn gerichtet ist. Aber warum? Im Verlauf der Handlung erfahren wir etwas mehr aus Mondrians Zeit als Agent und welcher Auftrag ihn an seine Grenzen gebracht hat. Natürlich sind die beiden Kakadus "Sherlock" und "Watson" wieder mit dabei. Mondrians Mitarbeiter Alfons mit Freundin Marie gehen eigenmächtig ebenfalls der Sache nach und unterstützen somit den Buchhändler.

Wie das Cover schon ahnen lässt, ist in dieser Reihe der Humor im Vordergrund. Die Figuren sind sympathisch schrullig angelegt und im zweiten Teil des Buches wird es auch spannend. Ich freue mich schon auf Band 3 "Frodo war`s nicht".
231 reviews
October 6, 2021
Inhalt:

Auf einer Frauenleiche wird ein Zettel mit einem Shakespeare-Sonett sowie ein Edelstein gefunden. Die Zeilen des Sonetts wurden vertauscht und die Kripo vermutet, dass es sich um eine versteckte Botschaft des Täters handeln könnte. Kurzerhand bitten sie Buchhändler Robert Modrian um seine Hilfe. Tatsächlich gelingt es Robert, die Nachricht zu entschlüsseln. Überraschenderweise scheint diese nicht für die Kripo sondern für Mondrian bestimmt zu sein scheint. Und ihm drängt sich ein füchterlicher Verdacht auf: Hat der Mord etwa mit seiner Vergangenheit beim Geheimdienst zu tun?

Meine Meinung:

"Sein oder Totsein" ist der zweite Teil der Reihe um den Buchhändler und ehemaligen Geheimagenten Robert Mondrian. Auch wenn es sich wie immer empfiehlt, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, kann man das Buch auch sehr gut ohne Vorkenntnisse verstehen, da der "Fall" in sich abgeschlossen ist.

Der Schreibstil des Autors Jürgen Seibold ist wie gewohnt angenehm und flüssig zu lesen. Mit viel Witz und Humor schildert er, wie sein Protagonist Robert Mondrian wieder einmal in die Ermittlungen zu einem Mordfall hineinschlittert. Dieses Mal erfährt der Leser ein wenig mehr über seine Vergangenheit als Geheimagent, da diese - wie der Klappentext schon suggeriert - in Verbindung mit dem aktuellen Mordfall steht. Unterstützt wird Mondrian bei seinen privaten Nachforschungen (mehr oder weniger unfreiwillig) von seinem etwas kauzigen, aber absolut liebenswerten Mitarbeiter Alfons und dessen Freundin Marie, die Robert bereits bei den vorherigen Nachforschungen zum Schneewittchenfall geholfen haben. Die drei sind ein gutes, wenn auch zugegebenermaßen etwas schräges Team. Komplettiert werden sie von den Alfons beiden Kakadus Sherlock und Watson, die auch dieses Mal wieder für Erheiterung beim Leser sorgen.

Der Plot an sich ist gut durchdacht, auch die nicht ganz einfacher Enträtselung der im veränderten Shakespear-Sonetts versteckten Nachricht hat mir gefallen. Allerdings kommt erst in der zweiten Häfte des Buches so richtig Spannung auf. Dann wird es allerdings durchaus brenzlig für Mondrian und Co...

Fazit:

Wieder mal ein unterhaltsamer Krimi, der vorallem von seinen authentischen und skurrilen Charakteren lebt. Ich hoffe sehr auf ein erneutes Wiedersehen!
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