Green Rebels sind die erfolgreichen Gründerinnen von morgen. Ob sie eigene Läden eröffnen, nachhaltige Produkte entwickeln oder ökologische Initiativen starten: Sie alle eint der Traum von einem besseren, zukunftsfähigen Planeten. Doch wer sind diese Frauen? Und warum fühlen ausgerechnet sie sich dazu berufen, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen?
Andrea Juliane Bitzer stellt die Lebensentwürfe, Hoffnungen und Fragen einer neuen Generation von Unternehmerinnen und Gründerinnen vor: von der ersten Geschäftsidee bis zur Umsetzung, den Erfolgen und Problemen, mit denen sie sich beim Aufbau ihres Unternehmens konfrontiert sahen.
Gnadenlos ehrlich erzählen die grünen Rebellinnen, wofür es sich zu kämpfen lohnt und warum das Risiko zu scheitern kein Hindernis sein sollte. Ein Buch, das gute Gründe aufzeigt, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen und unsere Gesellschaft endlich aktiv mitzugestalten.
13 Gründerinnen und ihre Geschichten über Nachhaltigkeit, innovative Ideen, das Leben und grünes Gründen.
Erwartet hatte ich aufgrund des Klappentextes, dass die Interviews, die die Autorin mit den Gründerinnen geführt hat, deutlich mehr als wirkliche Interviews abgedruckt worden wären. Doch diese dienten mehr als Grundlage für einen Fließtext, der von der Autorin verfasst wurde. Dabei mischte Juliane Bitzer persönliche Gedanken mit in der Gesellschaft diskutierten Themen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Gesprächen mit den Gründerinnen. Den Mix aus allem fand ich – nachdem ich mich daran gewöhnt und meine Erwartungen angepasst hatte – sehr anregend. Der lockere Schreibstil passte erstaunlich gut dazu, so dass jedes Kapitel schnell gelesen war.
Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und lassen sich sehr schnell lesen. Ich habe mir nach Beenden des Kapitels immer das jeweilige Produkt, die Website oder die Gründerin angesehen und habe viele interessante Dinge dabei gelernt und gefunden. Ein paar der Gründerinnen waren mir schon bekannt, doch auch hier war es spannend, die Gründerinnen zu Wort kommen zu lassen und nochmal ein oder zwei neue Dinge zu erfahren.
Zugegeben, thematisch wird nicht viel Neues besprochen. Es geht um genau den Verzicht, der seit Jahren verstärkt diskutiert wird – Verzicht auf Flugreisen, Verzicht auf Fleisch, Verzicht auf Plastik. All das sind wirklich wichtige Punkte, doch hatte ich mir etwas Innovativeres gewünscht. Alternativen, die neue Impulse oder Anreize schaffen. Natürlich habe ich das ein oder andere aus dem Buch mitnehmen können, doch der größte Teil waren genau die Dinge, die ohnehin in der Gesellschaft und den Medien präsent sind.
Nichtsdestotrotz ist das Buch empfehlenswert und behandelt auch neben Nachhaltigkeit wirklich spannende Themenfelder. Juliane Bitzer kann durch ihren Hintergrund viel Wissen über die Modebranche einbringen, übt Kritik an verschiedenen Gebieten und weist auf Verbesserungsmöglichkeiten hin. Nachhaltigkeit und grünes Gründen stehen natürlich im Fokus, doch nebenher erfährt man als Leser:in spannende Aspekte über das Scheitern, gesellschaftliche Umbrüche und was man daraus lernen und für sich selber mitnehmen kann. Es geht unteranderem auch um Zero Waste Konzepte, die Hürden beim Gründen, Finanzen und Selbstverwirklichung.
Ein spannender Mix und interessanter Einblick in die Welt des grünen Gründens. Ich fand das Buch größtenteils sehr anregend.
13 Ideen für eine bessere Welt und die Frauen dahinter
In ihrem Buch „Green Rebels – Frauen und ihr Traum von einer besseren Welt“ interviewte Autorin Andrea Juliane Bitzer 13 verschiedene Gründerinnen, welche sich in unterschiedlichen Bereichen dem Thema Nachhaltigkeit annehmen. Ob Mode, Lebensmittel oder Alltagsgegenstände die Ausrichtung ist dabei wirklich vielseitig. Zwar erfährt man auch ein wenig über die jeweiligen Firmen und deren Produkte, im Mittelpunkt stehen aber vielmehr die Menschen dahinter bzw. der besondere Spirit von grünen Start Ups. Außerdem lässt die Autorin viele eigene Gedanken einfließen und rekapituliert auch ihren eigenen Weg zu einem nachhaltigeren Leben. Allgemein hatte ich mir zwar ein bisschen etwas anderes erwartet, trotzdem bin ich nach der Lektüre nicht enttäuscht. Auch wenn die Ausrichtung nun anders war, lasen sich alle Kapitel durchgängig interessant. Die kurzen Kapitel sind dabei sowohl informativ als auch inspirierend. Auf jeden Fall macht das Buch Mut selbst etwas zu wagen und zeigt auf das auch Scheitern zum Gründen dazu gehören kann und darf. Für dieses ermutigende und wichtige Sachbuch vergebe ich deshalb gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
In diesem Buch geht es um 13 GründerINNEN. 13 Frauen, denen unsere Umwelt und Nachhaltigkeit so wichtig ist, dass sie Unternehmen gegründet haben, die diesen Weg beschreiten.
Ich fand dieses Buch sehr interessant. Obwohl ich selbst noch nie den Wunsch oder auch nur eine Idee dazu hatte, selbst ein Unternehmen zu gründen, habe ich wirklich Respekt vor den Frauen, die diesen Schritt wagen. Hier werden nicht nur ihre Unternehmen vorgestellt, sondern auch die Hintergründe der Frauen, ihre Motivation und ihre Ziele. Und man liest auch vom Scheitern, und wie man damit umgehen sollte.
Nicht alle Unternehmen waren gleich interessant für mich, aber dennoch fand ich dieses Buch wirklich beeindruckend.
Als ich den Klappentext von diesem Buch gelesen habe war ich direkt begeistert. Nachhaltige Unternehmen und dann auch noch von Frauen? Ich bin dabei. Und ich wurde nicht enttäuscht. Egal ob man das Buch an einem Stück liest oder immer wieder ein kleines bisschen, man nimmt auf jeden Fall etwas davon mit. Und auch wenn nicht jedes Unternehmen interessant fürs eigene Leben ist, es werden so viele verschiedene vorgestellt, dass jeder mindestens eins findet mit dem man sich gerne näher beschäftigen möchte. Ich habe nach diesem Buch eine ganze Liste mit Unternehmen gefunden, die mich interessieren. Egal ob Kleidung, Essen oder Finanzen, es gibt für jede Nische ein Unternehmen. Was die Unternehmen besonders gemacht hat waren nicht nur die guten Ideen, aber auch die Hintergrundgeschichten der Gründerinnen, die dem ganzen einen sehr persönlichen Touch gegeben haben. Meiner Meinung nach ein Buch, das viele verschiedene Leser interessieren könnte.