Everly mochte Neuanfänge und sie mochte es, mutig zu sein. Vielleicht hatte New York auch genau deshalb immer schon so eine Faszination auf sie ausgeübt. Nur, dass von dieser Liebe für Neuanfänge nicht mehr viel übrig ist, als sie plötzlich allein in der Stadt ihrer Träume steht, die während ihres Studiums ihr Zuhause sein soll. Schnell merkt sie, wie leicht es ist, sich in den großen Menschenmengen hier verloren und allein zu fühlen, und wie schwer, ihren Platz in diesem Chaos zu finden.
Das ändert sich erst, als sie dem Barkeeper Hunter begegnet. Er bietet ihr an, ihr New York zu zeigen, sein New York. Er bietet ihr eine Freundschaft an. Doch Everly weiß, dass es ein Spiel mit dem Feuer ist. Hunters funkelnde Augen sehen viel zu sehr nach Herzklopfen aus, und das hier war nicht die Zeit für pochende Herzen. Sie sollte Nein sagen …
ich wünschte, ich könnte dieses buch irgendwie in gedruckter form besitzen. dann würde ich jeder zeile mit beigefarbenem leuchtstift anstreichen und nie wieder loslassen. ja, dieses buch ist ein wenig traurig, aber das ist es nur, weil es wahr ist. vielleicht wissen viele menschen nicht mehr, dass die wahrheit oft traurig ist. die traurige wahrheit ist, dass die wahrheit traurig ist, sage ich oft. und so ist es auch mit "empty hearts". aber das buch ist nicht nur traurig. es ist viel zu vielseitig, viel zu kalaidoskop-mäßig, als dass es nur etwas sein könnte. "emtpy hearts" ist manchmal traurig, aber gleichzeitig so hoffnungsvoll. es sagt einem, dass es manchmal einen grund für die traurigkeit gibt und selbst wenn es keinen gibt, sie immer irgendwie vorübergeht. irgendwie. goldene sonnenaufgänge über der brooklyn bridge eben. die geschichte hat einen ruhigen plot, nichts aufregendes, aber gerade dass ist es, was "empty hearts" ausmacht. es ist so lebensnah, so authentisch, so echt und deshalb tut es manchmal sehr weh und wird auch nicht von plottwists gejagt. denn im leben folgt manchmal auch nicht ein plottwist auf den nächsten. manchmal hängt man wochenlang im selben plottwist fest und weiß nicht, wann sich das blatt wenden wird. "empty hearts" ist ruhig, aber gleichzeitig so laut. hunter und everly sind alles alles alles. anfangs habe ich in jeder zeile, die ich gelesen habe, eine freundin von mir wiedererkannt. eine freundin, die nicht gerne bergauf geht, aber es mit mir trotzdem tut. eine freundin, die keine pläne macht, aber trotzdem immer bei jedem meiner pläne dabei ist. eine freundin, die ich noch nicht lange kenne, aber auf die ich so verdammt stolz bin. und dann habe ich weitergelesen und mich auch in jeder zeile wiedererkannt. die zweifel von everly so deutlich gespürt, dass ich gänsehaut hatte. ich habe auch hunter besser kennengelernt und dachte bei mir: "ich mag hunter wirklich, vielleicht weil er so ist, wie ich gerne wäre, vielleicht weil ich hoffe, dass ich auf andere so wirke. vielleicht, weil diese bestimmte freundin mich so sehr an everly und everly mich auch so sehr an mich erinnert, dass ich hoffe, dass ich wenigstens ein wenig wie hunter für sie sein kann. denn wenigstens eine zweifelnde everly hat einen hunter verdient." doch dann habe ich weitergelesen und gemerkt, dass es nicht darum geht, wer von beiden ich bin, sondern dass ich immer das beste daraus machen will, wer ich bin. das haben mir hunter und everly gezeigt und ich habe mich mit jedem wort mehr in ihrer geschichte verloren und wiedergefunden. und rausgefunden, dass auch wenn ich hunter bin, immer eine everly brauchen werde. ich glaube ganz ehrlich, wenn man dieses buch nicht mag, liegt es daran, dass man noch nicht gesprungen ist. oder nicht springen will. und das ist wirklich schade, denn wenn ich eines gelernt habe: jeder sprung ist es wert, auch wenn er manchmal höllisch wehtut. aber für die richtigen menschen lohnt es sich immer zu springen. und man weiß immer erst hinterher ob es die richtigen sind.
Die Protagonistin ist ein extremer Jammerlappen. Das gefällt mir persönlich schon einmal so GAR NICHT. Ich verstehe, dass sie das erste Mal weg von zuhause ist und sie scheint auch noch im Teenageralter zu sein.. Aber komm schon! Du bist in NEW YORK und kannst dort studieren, musst dir keine großen Gedanken bezüglich Geld machen und heulst die ganze Zeit nur rum... Das wirkt undankbar und extrem kindisch. Ich will die Probleme der Protagonistin nicht klein machen, aber das ganze Buch wirkt kindisch... als ob diese Dramen extra hervorgeholt werden, nur damit es spannender wird. Ist es aber trotzdem nicht, denn das Buch ist einfach von Anfang bis zum Ende langweilig. Teils wirkt es auch sehr poetisch, aber nicht angenehm sondern wie ein Poetryslam, der sich ins Endlose zieht. Die Liebesgeschichte ist gar keine, da sie viel zu oberflächlich ist.
Das hat beim Hören gar keinen Spaß gemacht, auch wenn ich wirklich auf mehr gehofft hatte...
This entire review has been hidden because of spoilers.
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher, hab unendlich viel Liebe für dieses Hörbuch, die ich nicht in Worte fassen kann. Hab Everly zu 100% gefühlt, habe noch nie einen Charakter gelesen der so echt ist. Und auch Hunter hat mein Herz. Er ist so eine gute Seele und ich wünschte es würden mehr Hunters auf dieser Welt existieren. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wahnsinn. Wundervoll, poetisch, ich kann es nicht in Worte fassen. Hat mich mehr als einmal zu Tränen gerührt und auch mehr als einmal zum lächeln gebracht. Weil es so verdammt echt ist. Es ist schwer sich selbst zu finden, wenn alles neu ist und alles überragt. Wenn man alleine ist und sich auch so fühlt. Die Geschichte von Everly und Hunter hat mir einiges gelehrt und somit mein Leben bereichert. Mein Herz steckt in all den Zeilen zwischen New York, den Träumen und den Sonnenuntergängen. Ich war viel zu oft wie Everly am Anfang und habe es einfach nie selbst gemerkt, dass ich nicht so sein muss. Das es okay ist, aber es auch andere Wege gibt. Und dazu hat mich dieses Buch ermutigt. Dieses Buch hat mein Herz für immer und ewig und ich würde jedes Buch von der Autorin lesen, weil sie einfach das Talent zum schreiben hat und mich mit jedem Satz umhaut. Ganz großes Jahreshighlight aus dem Jahr 2021!
Everly möchte einen Neuanfang! Und wo könnte das besser klappen als New York, die Stadt, die sie so sehr fasziniert?
Doch kaum in der Stadt ihrer Träume angekommen, fühlt sich Everly plötzlich verloren und alleine. Schnell merkt sie, dass es schwer ist, in diesen Menschenmassen nicht komplett verloren zu gehen.
Das ändert sich, als Everly den Barkeeper Hunter kennen lernt, der ihr seine Freundschaft anbietet. Kann Evely ihr Herzklopfen ignorieren und sich auf diese Freundschaft einlassen?
*Meine Meinung* Der kurze Klappentext, das Buchcover und nicht zuletzt der neue Hörbuchverlag Storytel haben mich neugierig auf dieses Hörbuch gemacht. Selten habe ich mich so schwer damit getan, eine Rezension zu verfassen. Aber mal der Reihe nach:
Bereits nach wenigen Minuten des Zuhörens ist mir bewusst geworden, dass die Sprecherin und ich wohl keine Freunde werden würden. Ihre Stimme war für meine Begriffe sehr gewöhnungsbedürftig und konnte mich daher nicht so wirklich überzeugen.
Auch mit der Hauptprotagonistin Everly konnte ich leider überhaupt nicht warm werden. Everly ist mir definitiv zu anstrengend, sie jammert gefühlt den ganzen Tag und hat an nichts so richtig Spaß und Freude.
Zu Hunter habe ich keine richtige Meinung, es kommt mir so vor, als ob sein Charakter einfach nur blass und vergessen zurück bleibt, sobald die Geschichte zu Ende gelesen ist.
Wahrscheinlich ist es nicht weiter verwunderlich, dass mich die Beziehung, die sich zwischen den beiden Protagonisten entwickelt und aufbaut, auch nicht wirklich überzeugen konnte. Für meine Begriffe plätschert dieses Hörbuch viele Stunden einfach nur vor sich hin, ohne dass etwas passiert, was mich in irgendeiner Art und Weise fesselt oder bewegt.
Ehrlich gesagt habe ich mehrere Male darüber nachgedacht, dieses Hörbuch einfach zu beenden. Doch um dieser Geschichte eine Chance zu geben und auch, um vernünftig "mitreden" zu können, habe ich mich regelrecht durch dieses Buch gequält.
Das Setting fand ich ganz interessant, da ich selber neugierig auf New York bin und es kaum erwarten kann, diese Stadt bald selber anzuschauen und kennen zu lernen.
Das Ende des Buches konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Ich habe gar nicht so richtig nachvollziehen können, wo genau Everly´s Problem liegt und was hier nicht so ganz richtig läuft.
Alles in allem konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen!
Ich finde es immer ganz schwierig und auch traurig, wenn mich ein Buch so gar nicht erreichen konnte, wie es hier der Fall ist. Da die Autorin und auch die Sprecherin ganz viel Zeit und Herzblut investiert haben, um diese Geschichte für uns Leser vor- und aufzubereiten, fällt es mir wirklich schwer, hier nur so wenig Sterne zu vergeben. Daher hoffe ich von ganzem Herzen, dass auch hier die Geschmäcker grundverschieden sind und andere Leser oder Hörer dafür um so begeisterter von Wälter´s Buch sind.
*Fazit* Alles in allem konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen!
Empty Hearts von Livia Wälter klingt erstmal gar nicht so schlecht. Bis man leider reingehört hat. Zur Sprecherin: Die Chemie zwischen Hörer:in und Sprecher:in muss einfach stimmen. Und wenn einem die Stimme nicht gefällt, ist leider das komplette Hörerlebnis ruiniert. In diesem Hörbuch wirkt die Sprecherin besser als jede Schlaftablette. Ihre Stimme ist total monoton und völlig emotionslos, sodass alle Charaktere konstant gelangweilt wirken. Und das schlimmste: Sie spricht beinahe jeden englischen Begriff falsch aus. Fatal, wenn das Setting des Buches in New York ist. Zum Plot: Der ist meiner Meinung nach nicht der Oberknüller. Everly ist ein weinerlicher Charakter. Sie beschwert sich konstant keine Freunde zu haben, macht sich aber auch nicht die Mühe sich groß zu öffnen, um welche zu finden. Und wenn sie jemanden kennenlernt, hinterfragt sie alles und warum man doch Zeit mit ihr verbringen möchte, weil sie doch so schrecklich langweilig sei.
Ich habe das Buch leider nach circa der Hälfte abgebrochen, weil mir der Plot nicht wirklich zusagt und die Sprecherin mir wie oben schon erwähnt mit ihrer falschen Aussprache und monotonen Art zu lesen einfach die Geschichte kaputt gemacht hat.