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Der Tag ist in die Nacht verliebt

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Der Dichter Heinrich Heine wurde verkannt, angefeindet und verfolgt, seine Werke waren verboten. Trotzdem wurde er durch seine großen Dichtungen unsterblich.
Werner Steinberg geht den Spuren dieses bewegten Lebens nach. Alle Stationen dieses unglücklichen und doch so erfüllten, dieses widerspruchsvollen, an Enttäuschungen, Bitternissen und Erschütterungen reichen Daseins, das in einem ständigen Wechsel von Licht und Schatten verlief, werden festgehalten.
Da sind die Kinderjahre in dem Düsseldorfer Elternhaus, die vergeblichen Bemühungen der Hamburger Verwandten, einen guten Geschäftsmann aus dem jungen Henri zu machen, die große Liebe zu seiner Cousine Amalie und schließlich die Studienjahre in Bonn, Göttingen und Berlin. Die Welt weitet sich im Umgang mit den bedeutendsten Menschen seiner Zeit; seine Werke werden berühmt – und von der preußischen Zensur verboten.
Heine geht nach Paris, wo sich der Kreis seines Lebens schließt.

Werner von Steinberg kam 1913 in Neurode zur Welt und lebt jetzt in Düsseldorf. Er gehört nicht zu den Autoren, die sich in das Glashaus der Poesie zurückzuziehen vermögen, um hier, fern von der Welt und ihren aktuellen Problemen, ihre Werke zu schreiben. Auch Steinbergs neuer Roman schildert Heinrich Heine nicht als den ehrwürdigen Abgeschiedenen, den die Literaturhistoriker in die Nationalliteratur der Deutschen einreihten, sondern als den Geist, der gegen die gleichen Mächte zu ringen hatte, die auch unser Jahrhundert noch verdunkeln.

508 pages, Hardcover

Published January 1, 1957

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About the author

Werner Steinberg

16 books1 follower

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4 reviews
January 8, 2025
Werner Steinbergs 'Der Tag ist in die Nacht verliebt' markiert für mich nicht nur den Beginn einer ganz persönlichen Reise, sondern hat es in knappen 500 Seiten ebenfalls geschafft, das Leben eines Mannes zu porträtieren, der seiner Zeit weit voraus war: sein Name lautet Heinrich Heine.
Mir wird er als jemand in Erinnerung bleiben, dem viel Unrecht getan wurde und dem es nachzueifern gilt; nicht nur als Dichter sondern schlichtweg als Mensch. Denn ohne Frage, er war ein wirklich bemerkenswerter Dichter; früher wie heute, aber in meinen Augen türmte sein Streben nach Freiheit noch viel bemerkenswerter über seinem Ruhm als Dichter. Seinem streben, dem nachzugehen, dass sein Herz für richtig hielt und daran festzuhalten, egal wie viele Steine ihm das Leben in den Weg zu legen vermochte und ganz egal auch, was andere über ihn und seine Kunst dachten - eben genau diese Eigenschaften will ich auch für mich selbst behalten - aber zurück zu dem Buch selbst.
Werner Steinberg ist es gelungen, 508 Seiten zu füllen, ohne dass beim Lesen eben dieser auch nur eine Sekunde der Langeweile aufkommt. Dafür sorgt nicht nur das ohnehin schon interessante Leben Heines, sondern ebenso Steinbergs Art des Erzählens, sowie die lebhafte Darstellung einer längst vergangenen Welt, welcher er mit Hilfe seiner Worte neues Leben einzuhauchen scheint.
Ich könnte jetzt noch viel über einzelne Passagen schwärmen die mir im Kopf geblieben sind, aber ich möchte inhaltlich nichts vorweg nehmen und einem jeden selbst die Möglichkeit geben, in den Genuss dieses großartigen Buches, erzählend vom Leben eines großartiges Dichters, geschrieben von einem großartigen Autor, zu kommen.

Von mir eine mehr als klare Empfehlung und ich freue mich bereits auf das nächste Buch :)
Profile Image for Luka.
462 reviews10 followers
September 15, 2021
Schreibstil 10/10. Ich war von der Idee eines Romans mit Heinrich Heine als Hauptfigur zunächst nicht 100%-ig begeistert, muss ich ehrlich eingestehen, da ich ihn ein bisschen vergöttere tbh, und ich nicht wollte, dass diese Darstellung von ihm mir mein Bild kaputt macht. Hätte mich aber nicht verrückt machen müssen. Wie der Autor Heine als Charakter eingesetzt hat, und damit bewirken wollte, hat von Anfang an Sinn gemacht und ich konnte gut nachvollziehen, warum Heine als Hauptfigur für einen Roman dieser Art ausgewählt wurde. Steinberg's Charakterisierungen aller Akteure war sehr glaubwürdig und geschickt beschrieben.
Ich liebe auch, wie er verschiedene Zitate aus Heine's Werken, sowohl direkt als auch indirekt, in Dialoge, Ortsbeschreibungen, die Handlung allgemein mit einfließen lassen hat. Man muss nicht Heine-belesen sein, um die Handlung des Buches nachvollziehen zu können, aber wenn man mit ihm vertraut ist, macht es sehr viel Spaß, die kleinen eingebauten Referenzen zu finden.
Außerdem war das Buch sehr gut strukturiert, was ich persönlich sehr zu schätzen weiß. <3
Profile Image for François Morgan.
48 reviews1 follower
December 27, 2024
Der historische Kontext und die Schilderung von Orten und Persönlichkeiten war interessant. Das Buch war aber sehr langweilig zu lesen, der Hauptprotagonist, Heinrich Heine, war unfassbar unsymphatisch und halt leider nicht einmal besonders interessant, aber die letzten 100 Seiten waren etwas spannender.
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