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Der Sohn des Odysseus
Und du, Telemachos? Was denkst du, während du wartest? Schon sein ganzes Leben sehnt sich der 11-jährige Telemachos nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat: König Odysseus. Der Trojanische Krieg ist vorbei, doch er ist nicht zurückgekehrt. Sind die fantastischen Geschichten über seine Abenteuer mit einäugigen Riesen, Zauberinnen und Ungeheuern wahr? Kommt er irgendwann zurück nach Ithaka? Noch einmal 10 Jahre vergehen … Annika Thor erzählt die Mythen um Odysseus in beeindruckender, außerordentlich kluger und einfühlsamer Weise. Durch die Sehnsucht und die Perspektive seines Sohnes entsteht eine Spannung mit riesiger Sogkraft. Deutlich tritt hervor, was Krieg mit den Menschen macht und wieso Telemachos ein anderes Leben wählen möchte als das des Kriegers und Helden.
352 pages, Hardcover
Published August 25, 2021
About the author
Annika Thor
35 books66 followersAnnika Thor grew up in a Jewish family in Gothenburg, Sweden, in the 1950s and 60s. She started work as a librarian and then went on to work as a film and television critic, and finally dedicated herself to writing books, plays, and screenplays for young people. She is one of Sweden’s best known authors for young people. Her books have been translated into many languages and have won many prizes.
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Community Reviews
Displaying 1 - 21 of 21 reviews
August 27, 2021
>>Schon sein ganzes Leben sehnt sich der 11-jährige Telemachos nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat: König Odysseus. Der Trojanische Krieg ist vorbei, doch er ist nicht zurückgekehrt. Sind die fantastischen Geschichten über seine Abenteuer mit einäugigen Riesen, Zauberinnen und Ungeheuern wahr? Kommt er irgendwann zurück nach Ithaka? Noch einmal 10 Jahre vergehen …<<
"Der Sohn des Odysseus" von Annika Thor, illustriert von Ishtar Bäcklund Dakhil hat mir wirklich gut gefallen! In einfacher Sprache, dennoch inhaltlich sehr dicht bekommt man hier ganz viel Geschichte vermittelt.
Gespickt mit tollen Illustrationen und Gestaltung wird das Buch zu einem kleinen geschichtlichen Schmankerl für die jüngeren Leser, aber auch mich als Erwachsene konnte es sehr begeistern, da man sich eben auf leichtere, einfache Weise mit den historischen Hintergründen und der Zeit vertraut machen kann.
Zudem ist Telemachos ein aufgeweckter Junge, der viele Fragen stellt und auch hinterfragt um den Dingen, die er wissen möchte in Erfahrung zu bringen. Er sucht seinen ganz eigenen Weg.
Fazit: Für mich ein wirklich schönes Buch, das ich meinen Kindern bei Zeiten reichen werde und ich hoffe sehr, dass sie es genauso mögen werden 🤗
"Der Sohn des Odysseus" von Annika Thor, illustriert von Ishtar Bäcklund Dakhil hat mir wirklich gut gefallen! In einfacher Sprache, dennoch inhaltlich sehr dicht bekommt man hier ganz viel Geschichte vermittelt.
Gespickt mit tollen Illustrationen und Gestaltung wird das Buch zu einem kleinen geschichtlichen Schmankerl für die jüngeren Leser, aber auch mich als Erwachsene konnte es sehr begeistern, da man sich eben auf leichtere, einfache Weise mit den historischen Hintergründen und der Zeit vertraut machen kann.
Zudem ist Telemachos ein aufgeweckter Junge, der viele Fragen stellt und auch hinterfragt um den Dingen, die er wissen möchte in Erfahrung zu bringen. Er sucht seinen ganz eigenen Weg.
Fazit: Für mich ein wirklich schönes Buch, das ich meinen Kindern bei Zeiten reichen werde und ich hoffe sehr, dass sie es genauso mögen werden 🤗
September 10, 2021
Von alten Helden und jungen Heldentaten
Der Krieg um Troja ist endlich vorbei, alle überlebenden Helden kehren heim. Alle, außer Telemachos Vater, der allseits bekannte und kluge Odysseus. Sein Sohn, der noch Windeln trug bei seiner Abreise, fiebert nach 10 Jahren des Krieges Sehnlichst der Ankunft des Vaters entgegen. Doch aus Wochen werden Monaten und so fliegt ein Jahr um das andere dahin. Lebt Odysseus überhaupt noch und wenn ja warum kehrt er nicht zurück? Während seine Mutter Penelope die Geschicke in Ithaka lenkt werden die Stimmen nach einem neuen Herrscher immer lauter. Zu Telemachos Sehnsucht nach dem Vater gesellt sich bald auch die Angst um ihre Zukunft. Doch was soll der junge Prinz, der seinem Vater so unähnlich ist, schon groß ausrichten?
„Der Sohn des Odysseus“ ist eine fiktive Adaption, der Odyssee und erzählt im Kinder-/ Jugendbuch Format diese alte Geschichte, auf eine lockere, fantastische und aufbegehrende Art, aus der Sicht des Sohnes. Wir begleiten Telemachos durch die Tage seiner Kindheit, Erinnerungen, Begegnungen und erfahren zwischendurch immer wieder welchen Hindernissen und Gefahren sein Vater auf dessen Reise ausgesetzt ist. Odysseus Abenteuer werden geschickt durch Träume von Penelope und Telemachos Kinderfrau in die Erzählung eingebaut. So schreitet die Handlung abwechslungsreich voran. Das mentale Heranwachsen des Sohnes ist ein wesentlicher Schwerpunkt dieses Buches. Trotz der alt griechischen Umgebung begegnen ihm Konflikte, jugendliche Zerrissenheit „Wer bin ich?“, „Wo ist mein Platz?“ und „Genüge ich dem Anspruch?“, die auch unsere heranwachsenden immer noch bewegen. Dieser Disput wurde unterschwellig sehr schön in das Werk eingebaut. Als er beginnt zum Mann zu reifen häufen sich die Auseinandersetzungen um die Herrschaft, Telemachos muss trotz großer Mutlosigkeit handeln. Der Ausgang ist ein gelungenes Sinnbild für die Überwindung, der Kindheit zu entsteigen, in der fremde Freunde zu finden, über sich selbst hinaus zu wachsen und lang gehegte Träume manchmal fahren lassen zu müssen, um glücklich zu werden. Annika Thor vermittelt faktisch und altersgerecht eines der bedeutendsten Werke der griechischen Mythologie, wie ein echtes Abenteuer bei dem man mit fiebert. Sogar das Ende des trojanischen Krieges und andere von Odysseus zahlreichen Listen bringt sie geschickt in ihrer Erzählung unter, was das Buch sehr rund gemacht hat ohne gezwungen zu wirken. Es war abwechslungsreich, spannend, unkompliziert zu lesen und immer wieder von detailreichen Illustrationen begleitet. Somit ist das Buch nicht nur für Kinder ab 10 Jahren ein abenteuerreicher Einstieg in griechische Mythologie, sondern sicher auch etwas für Erwachsene.
Fazit: Wunderschön umgesetzte, altersgerechte Erzählung der Odyssee, aus der Sicht eines Jungen, der sich seinen Heldenstatus erst erkämpfen muss. Für jedes Alter lesenswert.
Der Krieg um Troja ist endlich vorbei, alle überlebenden Helden kehren heim. Alle, außer Telemachos Vater, der allseits bekannte und kluge Odysseus. Sein Sohn, der noch Windeln trug bei seiner Abreise, fiebert nach 10 Jahren des Krieges Sehnlichst der Ankunft des Vaters entgegen. Doch aus Wochen werden Monaten und so fliegt ein Jahr um das andere dahin. Lebt Odysseus überhaupt noch und wenn ja warum kehrt er nicht zurück? Während seine Mutter Penelope die Geschicke in Ithaka lenkt werden die Stimmen nach einem neuen Herrscher immer lauter. Zu Telemachos Sehnsucht nach dem Vater gesellt sich bald auch die Angst um ihre Zukunft. Doch was soll der junge Prinz, der seinem Vater so unähnlich ist, schon groß ausrichten?
„Der Sohn des Odysseus“ ist eine fiktive Adaption, der Odyssee und erzählt im Kinder-/ Jugendbuch Format diese alte Geschichte, auf eine lockere, fantastische und aufbegehrende Art, aus der Sicht des Sohnes. Wir begleiten Telemachos durch die Tage seiner Kindheit, Erinnerungen, Begegnungen und erfahren zwischendurch immer wieder welchen Hindernissen und Gefahren sein Vater auf dessen Reise ausgesetzt ist. Odysseus Abenteuer werden geschickt durch Träume von Penelope und Telemachos Kinderfrau in die Erzählung eingebaut. So schreitet die Handlung abwechslungsreich voran. Das mentale Heranwachsen des Sohnes ist ein wesentlicher Schwerpunkt dieses Buches. Trotz der alt griechischen Umgebung begegnen ihm Konflikte, jugendliche Zerrissenheit „Wer bin ich?“, „Wo ist mein Platz?“ und „Genüge ich dem Anspruch?“, die auch unsere heranwachsenden immer noch bewegen. Dieser Disput wurde unterschwellig sehr schön in das Werk eingebaut. Als er beginnt zum Mann zu reifen häufen sich die Auseinandersetzungen um die Herrschaft, Telemachos muss trotz großer Mutlosigkeit handeln. Der Ausgang ist ein gelungenes Sinnbild für die Überwindung, der Kindheit zu entsteigen, in der fremde Freunde zu finden, über sich selbst hinaus zu wachsen und lang gehegte Träume manchmal fahren lassen zu müssen, um glücklich zu werden. Annika Thor vermittelt faktisch und altersgerecht eines der bedeutendsten Werke der griechischen Mythologie, wie ein echtes Abenteuer bei dem man mit fiebert. Sogar das Ende des trojanischen Krieges und andere von Odysseus zahlreichen Listen bringt sie geschickt in ihrer Erzählung unter, was das Buch sehr rund gemacht hat ohne gezwungen zu wirken. Es war abwechslungsreich, spannend, unkompliziert zu lesen und immer wieder von detailreichen Illustrationen begleitet. Somit ist das Buch nicht nur für Kinder ab 10 Jahren ein abenteuerreicher Einstieg in griechische Mythologie, sondern sicher auch etwas für Erwachsene.
Fazit: Wunderschön umgesetzte, altersgerechte Erzählung der Odyssee, aus der Sicht eines Jungen, der sich seinen Heldenstatus erst erkämpfen muss. Für jedes Alter lesenswert.
December 31, 2021
Förvånansvärt sammanhängande för att vara grekisk mytologi :) ingenting jag rekomenderar att läsa men fullt läsbar, aningens okreativt slut som gick att gissa sig till från bokens början.
Read
May 11, 2026SPOILERS!
Hemma på Ithaka längtar och väntar Telemakos på sin far. Odysseus drog ut i det Trojanska kriget när Telemakos var ett år gammal. Kriget varar i tio år, och ytterligare tio år pågår Odysseus irrfärder när han försöker ta sig hem. Under tiden växer en pojke upp, i skuggan av sin frånvarande och legendomspunne far, kung Odysseus. Telemakos längtar och drömmer, och under de sista åren förmörkas tillvaron dessutom av att en lång rad friare vill gifta sig med hans mor Penelope. Odysseus antas vara död och kungamakten stå till förfogande för den giftaslystne man som Penelope väljer. I väntan på hennes besked lever friarna rullan i palatset. De dricker sig fulla, vräker i sig mat och gör slavinnorna med barn.
Annika Thor återger alltså Homeros diktverk om Odysseus ur sonens perspektiv. Kapitlen om Odysseus upplevelser - cykloperna, sirenerna, Skylla och Charybdis, den trojanska hästen och flera andra sagor - får vi serverade mestadels genom karaktärernas drömmar. Genomgående så är det förstås bokens starkaste kapitel. Det är inte för inte som dessa berättelser levt under årtusenden. Det är fantastiska sagor, och det är fantastiskt att dela dem med en ny generation (bara V, men ändå), som är lika fängslad som vi andra varit före honom. Den grekiska mytologin är strålande litteratur.
Men skildringarna är grymma. Flera gånger tänker jag att de är lite väl grymma för en åttaåring. Odysseus och hans krigare dödar alla män och barn i Troja och tar kvinnorna som slavar, cyklopen Polyfemos slukar flera av Odysseus män med hull och hår, och i bokens svartaste kapitel - med rubriken Blodbadet - dödar Odysseus alla friarna i palatset. Det är stark tobak när han riktar sin pilbåge mot Antinoos, fyrar av och låter pilen genomborra offrets hals. Blodet forsar ur såret innan Antinoos faller död ner på golvet i en pöl av blod och vin. Jag undrar hur V ska reagera när jag läser, men han tar det oväntat lugnt. Till och med Telemakos, som vid det här laget är en ung vuxen man, stöter sitt spjut i en av friarna för att rädda livet på sin far. Bokens unge protagonist dödar alltså en annan man, som han dessutom finner tämligen sympatisk, med ett spjut. Stark tobak, som sagt.
Men nu kommer den twist som gör Odysseus pojke till en speciell och speciellt läsvärd bearbetning av Odysséen. Kriget och våldet är inte romantiskt, inte hjältemodigt och inte en dygd. I början av boken beskrivs hur Odysseus försöker bluffa sig undan tjänstgöringen i Troja men ändå blir tvungen att åka iväg. Väl hemma är han förändrad, avtrubbad inför våldet, och grym. Tydligast manifesteras det när han beordrar avrättningen av en slavinna och den son som hon fått med en av friarna.
Telemakos, med moraliskt patos, plågas av tanken på att hans far dödat barn i Troja. Efter att han själv dödat lider han av hemska samvetskval och fattar beslutet att lämna Ithaka och sin familj. Han vill inte bli en krigare, han vill inte döda igen, och han reser därför till de fredliga fajakernas land. Han gör det i full förvissning om att han aldrig kommer att återse sin mor, sin far eller sin hemö. Han gör en uppoffring för att följa sin moraliska övertygelse. Innan han reser iväg lyckas han rädda livet på slavinnan och hennes son (ett avsteg från Homeros grymma berättelse) genom att ta på sig faderskapet. Det är en lögn som fläckar hans heder i de andras ögon, men även det är en uppoffring värd att göra i moralens namn.
De här slutscenerna väckte flera intressanta tankar hos sonen, om just moral, uppoffringar, plikt och lojalitet. Om krig och våld. Och om att människor inte alltid är vad de synes vara. Den efterlängtade fadersfiguren Odysseus är inte alls den gode kung som han förväntades vara, exempelvis.
Kvinnorna då? Här får jag känslan av att Thor haft det svårt att finna rätt balans. Å ena sidan måste hon vara hyfsat trogen originalet, med kvinnor som främst ska vara vackra och “goda hustrur”, dvs lojala kvinnor som inte ställer till problem. Å andra sidan är det uppenbart att Thor vill smyga in mer moderna tankar också. Är det så bra med en foglig hustru egentligen? funderar Telemakos. Penelope är stark och smart, och slavinnan Eurykleia, som kanske egentligen är den viktigaste föräldragestalten i Telemakos liv, är förnuftig och kärleksfull.
Avslutningsvis måste nämnas illustrationerna. Boken är fylld av fantastiska teckningar av Ishtar Bäcklund Dakhil, och formgivningen är utsökt. Jag är glad att vi har läst den, och jag tror att V fått en upplevelse som liknar den som jag själv fick när vi läste boken Trojanska kriget under en av semestrarna i Steinsfjorden. Jag tror att han kommer att minnas den länge.
Hemma på Ithaka längtar och väntar Telemakos på sin far. Odysseus drog ut i det Trojanska kriget när Telemakos var ett år gammal. Kriget varar i tio år, och ytterligare tio år pågår Odysseus irrfärder när han försöker ta sig hem. Under tiden växer en pojke upp, i skuggan av sin frånvarande och legendomspunne far, kung Odysseus. Telemakos längtar och drömmer, och under de sista åren förmörkas tillvaron dessutom av att en lång rad friare vill gifta sig med hans mor Penelope. Odysseus antas vara död och kungamakten stå till förfogande för den giftaslystne man som Penelope väljer. I väntan på hennes besked lever friarna rullan i palatset. De dricker sig fulla, vräker i sig mat och gör slavinnorna med barn.
Annika Thor återger alltså Homeros diktverk om Odysseus ur sonens perspektiv. Kapitlen om Odysseus upplevelser - cykloperna, sirenerna, Skylla och Charybdis, den trojanska hästen och flera andra sagor - får vi serverade mestadels genom karaktärernas drömmar. Genomgående så är det förstås bokens starkaste kapitel. Det är inte för inte som dessa berättelser levt under årtusenden. Det är fantastiska sagor, och det är fantastiskt att dela dem med en ny generation (bara V, men ändå), som är lika fängslad som vi andra varit före honom. Den grekiska mytologin är strålande litteratur.
Men skildringarna är grymma. Flera gånger tänker jag att de är lite väl grymma för en åttaåring. Odysseus och hans krigare dödar alla män och barn i Troja och tar kvinnorna som slavar, cyklopen Polyfemos slukar flera av Odysseus män med hull och hår, och i bokens svartaste kapitel - med rubriken Blodbadet - dödar Odysseus alla friarna i palatset. Det är stark tobak när han riktar sin pilbåge mot Antinoos, fyrar av och låter pilen genomborra offrets hals. Blodet forsar ur såret innan Antinoos faller död ner på golvet i en pöl av blod och vin. Jag undrar hur V ska reagera när jag läser, men han tar det oväntat lugnt. Till och med Telemakos, som vid det här laget är en ung vuxen man, stöter sitt spjut i en av friarna för att rädda livet på sin far. Bokens unge protagonist dödar alltså en annan man, som han dessutom finner tämligen sympatisk, med ett spjut. Stark tobak, som sagt.
Men nu kommer den twist som gör Odysseus pojke till en speciell och speciellt läsvärd bearbetning av Odysséen. Kriget och våldet är inte romantiskt, inte hjältemodigt och inte en dygd. I början av boken beskrivs hur Odysseus försöker bluffa sig undan tjänstgöringen i Troja men ändå blir tvungen att åka iväg. Väl hemma är han förändrad, avtrubbad inför våldet, och grym. Tydligast manifesteras det när han beordrar avrättningen av en slavinna och den son som hon fått med en av friarna.
Telemakos, med moraliskt patos, plågas av tanken på att hans far dödat barn i Troja. Efter att han själv dödat lider han av hemska samvetskval och fattar beslutet att lämna Ithaka och sin familj. Han vill inte bli en krigare, han vill inte döda igen, och han reser därför till de fredliga fajakernas land. Han gör det i full förvissning om att han aldrig kommer att återse sin mor, sin far eller sin hemö. Han gör en uppoffring för att följa sin moraliska övertygelse. Innan han reser iväg lyckas han rädda livet på slavinnan och hennes son (ett avsteg från Homeros grymma berättelse) genom att ta på sig faderskapet. Det är en lögn som fläckar hans heder i de andras ögon, men även det är en uppoffring värd att göra i moralens namn.
De här slutscenerna väckte flera intressanta tankar hos sonen, om just moral, uppoffringar, plikt och lojalitet. Om krig och våld. Och om att människor inte alltid är vad de synes vara. Den efterlängtade fadersfiguren Odysseus är inte alls den gode kung som han förväntades vara, exempelvis.
Kvinnorna då? Här får jag känslan av att Thor haft det svårt att finna rätt balans. Å ena sidan måste hon vara hyfsat trogen originalet, med kvinnor som främst ska vara vackra och “goda hustrur”, dvs lojala kvinnor som inte ställer till problem. Å andra sidan är det uppenbart att Thor vill smyga in mer moderna tankar också. Är det så bra med en foglig hustru egentligen? funderar Telemakos. Penelope är stark och smart, och slavinnan Eurykleia, som kanske egentligen är den viktigaste föräldragestalten i Telemakos liv, är förnuftig och kärleksfull.
Avslutningsvis måste nämnas illustrationerna. Boken är fylld av fantastiska teckningar av Ishtar Bäcklund Dakhil, och formgivningen är utsökt. Jag är glad att vi har läst den, och jag tror att V fått en upplevelse som liknar den som jag själv fick när vi läste boken Trojanska kriget under en av semestrarna i Steinsfjorden. Jag tror att han kommer att minnas den länge.
January 10, 2024
Boken är en bra skildring av berättelserna om Odysseus anpassade för mellanåldern. Ramberättelsen vilar hos Odysseus son Telemakos och vad som hände honom under de år som Odysseus virrade runt på havet efter krigets slut. Trots att Telemakos är berättare så handlar boken ändå mer om Odysseus och de gamla berättelserna. Thor tar sig inte särskilt mycket kreativa friheter utan håller sig inom ramarna för vad som ingår i verket vi känner till från Homeros. De friheter hon tar rör Telemakos inställning till krig och våld. I en tid av krigsglorifiering låter hon Telemakos bli rösten för pacifism, men hon tar inte resten av samhället med honom. Detta innebär att Telemakos blir sedd som en ynkrygg och en fegis och lämnar sin fars rike, ett rike som han egentligen ärver. Det är ett intressant val, men eftersom boken slutar där Odysseus gör, så får vi inte veta mer om det. Vi får inget djup i Telemakos som karaktär, än mindre så eftersom han inte åldras med åren som går. Tjugoåringen Telemakos skulle lika gärna kunna vara tolv eller tretton, så som han är skriven. Att han tittar på kvinnors bröst och en slavinna blir med barn gör inte att Telemakos känns äldre. Det är synd, för boken förlorar i värde som en utvecklingsroman.
Sammanfattningsvis är “Odysseus pojke” bra för de barn som är intresserade av grekisk mytologi, men den har inte så mycket nytt att komma med.
Sammanfattningsvis är “Odysseus pojke” bra för de barn som är intresserade av grekisk mytologi, men den har inte så mycket nytt att komma med.
April 20, 2025
Mindre nöjd. Varför skulle en bronsålderspojk blir förvånad över att människor dör i krig? Och varför matas Odysseus' män (när de är förvandlade till grisar) med potatisskal? Medelhavsområde under bronsåldern?
This entire review has been hidden because of spoilers.
May 5, 2026
Otroligt fin adoption av Odysseus äventyr ur hans sons perspektiv. Passar mellanåldern som älskar grekisk mytologi.
September 24, 2021
tyy NetGalley für die Bereitstellung des Buches
Telemachos, Sohn des Odysseus, wartet schon sein ganzes Leben darauf, dass sein Vater nach dem Trojanischen Krieg wieder nach Ithaka zurückkehrt. Dieser wird jedoch durch den Willen der Götter zurückgehalten. Doch der nun 11jährige Telemachos hält weiter an seinem größten Wunsch, seinen Vater wiederzusehen, fest.
In einer gelungen Übersetzung von Brigitta Kicherer wird wirklich sehr viel Inhalt in einer einfachen, leicht zu verstehenden Sprache verpackt, was ich sehr bemerkenswert finde. Wir erleben das Geschehen auf der Insel durch den Protagonisten Telemachos, während wir Odysseus' Irrfahrten mit Hilfe von Wahrträumen der Nebencharaktere verfolgen. Ich bevorzuge dafür normalerweise Perspektivwechsel, vor allem, da gefühlt jedes zweite Kapitel aus einer Erzählung besteht, die Telemachos anhört. Trotzdem fand ich die Idee hier nicht schlecht, da Perspektivwechsel für manche Kinder sicherlich schwerer zu verfolgen wären. Insofern war das häufige Geschichtenerzählen eine gute Lösung für dieses Buch (und würde beim gemeinsamen Lesen mit Eltern bzw. Vorlesen lassen sicherlich gut wirken!) Außerdem sind die Illustrationen sehr ansprechend.
Nacherzählungen bzw. Aufbereitungen von Sagen für Kinder finde ich fantastisch und ich persönlich hatte auch extrem viel Freude an diesem Buch. Nur so als Randbemerkung. (Ich selbst war auch totales Sagen-Kind und eins meiner absoluten Lieblingsbücher war eine Aufbereitung der Nibelungen.) Ich würde Eltern jedoch empfehlen, im Hinterkopf zu behalten, dass etwas Brutalität, Tod und Blut natürlich auch Teil des Buches sind. Nicht viel! Wirklich nur minimal und auch nicht detailliert beschrieben, aber y'know... es geht halt auch um Krieg. Bei sensiblen Kindern das Buch vielleicht lieber zusammen lesen oder so.
Das einzige, was ich zu bemängeln hätte, ist, dass Telemachos so häufig von anderen Menschen berichtet wird, sodass er als Protagonist meiner Meinung nach etwas zu passiv wirkt. Manchmal dachte ich mir, es würde vielleicht mehr Spaß machen, Odysseus' Abenteuer zu verfolgen, als mit Telemachos immer nur im Palast zu sitzen und Märchen zu hören. Es bessert sich aber glücklicherweise im zweiten und dritten Abschnitt des Buches.
Und ich hätte mir gewünscht, dass etwas über Sklaverei thematisiert worden wäre. Wenn es um altmodische Frauenbilder ging, wurde durch den Protagonist mitgeteilt, dass er viele Frauen kenne, die ihren Männern in nicht unterwürfig seien, seine Mutter die Insel ja auch 20 Jahre ohne Odysseus verwaltet habe. Diese Art von Bewusstsein hätte ich mir auch für die Sklaverei gewünscht. Zu Beginn wurde nur gesagt, dass sie ihre Haussklaven ja gut behandeln würden, und am Ende wird die Aussicht gestellt, dass Odysseus in seiner Güte vielleicht ein Sklavenkind und seine Mutter "die Freiheit schenken" wird, weil das Kind mit einem freien Mann gezeugt wurde. Das reicht mir nicht. Ich hätte den Protagonisten gerne gesehen, wie er das Konzept Sklaverei generell etwas hinterfragt, so wie er Kriege, und die Art, wie sich andere Charaktere über Frauen äußern, hinterfragt hat.
Fazit/tl;dr: Ich würde das Buch definitiv für die intendierte Altersgruppe empfehlen und ich denke auch Erwachsene, die es evtl. mitlesen/vorlesen, werden hieran sehr viel Freude haben. 3.5/5 stars.
Telemachos, Sohn des Odysseus, wartet schon sein ganzes Leben darauf, dass sein Vater nach dem Trojanischen Krieg wieder nach Ithaka zurückkehrt. Dieser wird jedoch durch den Willen der Götter zurückgehalten. Doch der nun 11jährige Telemachos hält weiter an seinem größten Wunsch, seinen Vater wiederzusehen, fest.
In einer gelungen Übersetzung von Brigitta Kicherer wird wirklich sehr viel Inhalt in einer einfachen, leicht zu verstehenden Sprache verpackt, was ich sehr bemerkenswert finde. Wir erleben das Geschehen auf der Insel durch den Protagonisten Telemachos, während wir Odysseus' Irrfahrten mit Hilfe von Wahrträumen der Nebencharaktere verfolgen. Ich bevorzuge dafür normalerweise Perspektivwechsel, vor allem, da gefühlt jedes zweite Kapitel aus einer Erzählung besteht, die Telemachos anhört. Trotzdem fand ich die Idee hier nicht schlecht, da Perspektivwechsel für manche Kinder sicherlich schwerer zu verfolgen wären. Insofern war das häufige Geschichtenerzählen eine gute Lösung für dieses Buch (und würde beim gemeinsamen Lesen mit Eltern bzw. Vorlesen lassen sicherlich gut wirken!) Außerdem sind die Illustrationen sehr ansprechend.
Nacherzählungen bzw. Aufbereitungen von Sagen für Kinder finde ich fantastisch und ich persönlich hatte auch extrem viel Freude an diesem Buch. Nur so als Randbemerkung. (Ich selbst war auch totales Sagen-Kind und eins meiner absoluten Lieblingsbücher war eine Aufbereitung der Nibelungen.) Ich würde Eltern jedoch empfehlen, im Hinterkopf zu behalten, dass etwas Brutalität, Tod und Blut natürlich auch Teil des Buches sind. Nicht viel! Wirklich nur minimal und auch nicht detailliert beschrieben, aber y'know... es geht halt auch um Krieg. Bei sensiblen Kindern das Buch vielleicht lieber zusammen lesen oder so.
Das einzige, was ich zu bemängeln hätte, ist, dass Telemachos so häufig von anderen Menschen berichtet wird, sodass er als Protagonist meiner Meinung nach etwas zu passiv wirkt. Manchmal dachte ich mir, es würde vielleicht mehr Spaß machen, Odysseus' Abenteuer zu verfolgen, als mit Telemachos immer nur im Palast zu sitzen und Märchen zu hören. Es bessert sich aber glücklicherweise im zweiten und dritten Abschnitt des Buches.
Und ich hätte mir gewünscht, dass etwas über Sklaverei thematisiert worden wäre. Wenn es um altmodische Frauenbilder ging, wurde durch den Protagonist mitgeteilt, dass er viele Frauen kenne, die ihren Männern in nicht unterwürfig seien, seine Mutter die Insel ja auch 20 Jahre ohne Odysseus verwaltet habe. Diese Art von Bewusstsein hätte ich mir auch für die Sklaverei gewünscht. Zu Beginn wurde nur gesagt, dass sie ihre Haussklaven ja gut behandeln würden, und am Ende wird die Aussicht gestellt, dass Odysseus in seiner Güte vielleicht ein Sklavenkind und seine Mutter "die Freiheit schenken" wird, weil das Kind mit einem freien Mann gezeugt wurde. Das reicht mir nicht. Ich hätte den Protagonisten gerne gesehen, wie er das Konzept Sklaverei generell etwas hinterfragt, so wie er Kriege, und die Art, wie sich andere Charaktere über Frauen äußern, hinterfragt hat.
Fazit/tl;dr: Ich würde das Buch definitiv für die intendierte Altersgruppe empfehlen und ich denke auch Erwachsene, die es evtl. mitlesen/vorlesen, werden hieran sehr viel Freude haben. 3.5/5 stars.
October 8, 2021
Als Kind gehörte die TV Serie „Mission Odysseus“ zu meiner Samstags-Routine. Ich habe die Serie über alles geliebt, die Abenteuer des Seefahrers, die mythischen Kreaturen und Götter, die er dabei trifft und bezwingt, die List, mit der er ihnen jedes Mal wieder entgeht. Und bevor das Abenteuer losging, sah man jedes Mal seine Frau Penelope und seinen Sohn Telemachos, die zuhause auf die Rückkehr des Mannes warten.
Ich fand die Idee, in diesem Buch die persönliche Geschichte des Sohnes, des Daheimgeblienen, des Wartenden zu erzählen, einfach großartig. Die Perspektive von Telemachos stellte ich mir sehr spannend vor und ich fragte mich, wie viel mir von dieser Geschichte bekannt vorkommen würde, ob ich einige Aspekte aus der Serie wiedererkennen würde oder generell Dinge aus der trojanisch-griechischen Fehde um Helena, die der Ursprung von Odysseus Aufbruch war.
Anfangs noch, als der kleine Telemachos die Abenteuer seines Vaters von seinem Kindermädchen weitergereicht bekommt, fand ich die Geschichte klasse. Ich habe viele Begegnungen wiedererkannt, sei es nun von „Mission Odysseus“ oder aus anderen Reihen und Büchern, die die griechische Mythologie behandeln, wie Percy Jackson. Ich habe mich wohlgefühlt in dieser Mischung aus bekanntem und unbekanntem, ein tolles Leseerlebnis.
Aber je älter Telemachos wurde, desto stärker rückte der Fokus natürlich auf ihn und sein eigenes Befinden, auf die chaotischen und ungemütlichen Zustände in Ithaka und mir persönlich hat das nur in Maßen gefallen. Es war einerseits zwar spannend zu sehen, wie Telemachos aufwächst und sich vom kleinen Jungen zum Mann entwickelt, der sich erst einmal klar darüber werden muss, was er selbst möchte und wohin es ihn zieht.
Auf der anderen Seite konnte ich mich in diesen Teil der Geschichte einfach nicht richtig hineinversetzen. Die Figuren, die zumeist Widersacher von Telemachos waren, waren mir entsprechend unsympathisch und zu sehen, wie der junge Mann ständig untergebuttert und nicht ernstgenommen wird, zu sehen, wie respektlos er unter seinem eigenen Dach von Fremden herumkommandiert wird, hat mich sehr wütend gemacht und auf lange Sicht frustriert. Frustriert zu lesen macht nur bedingt Spaß und so brauchte ich für die zweite Hälfte des Buches sehr viel länger als erwartet.
Was mir wiederum sehr gut gefiel, war die Gestaltung. Der Einband und das Cover sind wunderschön und im Innenbereich finden sich hier und dort Illustrationen, die ich mir gern angeschaut habe. Es hätten für meinen Geschmack sogar noch ein paar mehr sein können, sie passten einfach super zur Geschichte.
Mein Fazit:
Insgesamt mochte ich den Teil mit Odysseus Abenteuern leider irgendwie mehr als die persönliche Geschichte von Telemachos, was dem Titel eigentlich nur in die Karten spielt. Für mich konnte Telemachos sich nicht wirklich als überzeugende, eigenständige Figur etablieren, er blieb für mich einfach nur der „Sohn von Odysseus“. Ich mochte das Setting sehr, die Seefahrten, die Inseln und allen voran Ithaka, aber so richtig begeistert bin ich nicht. Von mir gibt es daher mittelmäßige 3 von 5 Sternen.
Ich fand die Idee, in diesem Buch die persönliche Geschichte des Sohnes, des Daheimgeblienen, des Wartenden zu erzählen, einfach großartig. Die Perspektive von Telemachos stellte ich mir sehr spannend vor und ich fragte mich, wie viel mir von dieser Geschichte bekannt vorkommen würde, ob ich einige Aspekte aus der Serie wiedererkennen würde oder generell Dinge aus der trojanisch-griechischen Fehde um Helena, die der Ursprung von Odysseus Aufbruch war.
Anfangs noch, als der kleine Telemachos die Abenteuer seines Vaters von seinem Kindermädchen weitergereicht bekommt, fand ich die Geschichte klasse. Ich habe viele Begegnungen wiedererkannt, sei es nun von „Mission Odysseus“ oder aus anderen Reihen und Büchern, die die griechische Mythologie behandeln, wie Percy Jackson. Ich habe mich wohlgefühlt in dieser Mischung aus bekanntem und unbekanntem, ein tolles Leseerlebnis.
Aber je älter Telemachos wurde, desto stärker rückte der Fokus natürlich auf ihn und sein eigenes Befinden, auf die chaotischen und ungemütlichen Zustände in Ithaka und mir persönlich hat das nur in Maßen gefallen. Es war einerseits zwar spannend zu sehen, wie Telemachos aufwächst und sich vom kleinen Jungen zum Mann entwickelt, der sich erst einmal klar darüber werden muss, was er selbst möchte und wohin es ihn zieht.
Auf der anderen Seite konnte ich mich in diesen Teil der Geschichte einfach nicht richtig hineinversetzen. Die Figuren, die zumeist Widersacher von Telemachos waren, waren mir entsprechend unsympathisch und zu sehen, wie der junge Mann ständig untergebuttert und nicht ernstgenommen wird, zu sehen, wie respektlos er unter seinem eigenen Dach von Fremden herumkommandiert wird, hat mich sehr wütend gemacht und auf lange Sicht frustriert. Frustriert zu lesen macht nur bedingt Spaß und so brauchte ich für die zweite Hälfte des Buches sehr viel länger als erwartet.
Was mir wiederum sehr gut gefiel, war die Gestaltung. Der Einband und das Cover sind wunderschön und im Innenbereich finden sich hier und dort Illustrationen, die ich mir gern angeschaut habe. Es hätten für meinen Geschmack sogar noch ein paar mehr sein können, sie passten einfach super zur Geschichte.
Mein Fazit:
Insgesamt mochte ich den Teil mit Odysseus Abenteuern leider irgendwie mehr als die persönliche Geschichte von Telemachos, was dem Titel eigentlich nur in die Karten spielt. Für mich konnte Telemachos sich nicht wirklich als überzeugende, eigenständige Figur etablieren, er blieb für mich einfach nur der „Sohn von Odysseus“. Ich mochte das Setting sehr, die Seefahrten, die Inseln und allen voran Ithaka, aber so richtig begeistert bin ich nicht. Von mir gibt es daher mittelmäßige 3 von 5 Sternen.
December 21, 2024
Den bra versionen där kirke inte gifter sig med sin sons halvbror... Vet att det kanske är i regel med mytologin men calypso finns ju också som möjlighet...
This entire review has been hidden because of spoilers.
September 30, 2021
Odysseus & Co. wunderbar erzählt
Der junge Telemachos wartet auf seinen Vater Odysseus, der schon vor Jahren in den Trojanischen Krieg aufgebrochen ist. Als der Krieg vorüber, der legendäre Odysseus aber noch immer nicht zurückgekehrt ist, stellt sich Telemachos immer öfter die Frage nach seinem Verbleib – bis ihm schließlich ganz unglaubliche Geschichten zugetragen werden, bei denen selbst die Götter ihre Hand im Spiel haben.
Aus irgendeinem Grund haben mich griechische Sagen schon als Kind begeistert, so dass ich mich über die Idee zu diesem Buch besonders gefreut habe. Und tatsächlich hat mich die Umsetzung begeistert und hat alle Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.
Die Geschichten um Odysseus werden hier ganz wunderbar erzählt und sind geschickt in das Leben des zuhausegebliebenen Telemachos eingebunden. Begeistert hat mich insbesondere, dass Odysseus‘ Abenteuer und die Entwicklungen bei Telemachos in der Heimat gleichermaßen packend und eindrücklich geschrieben sind, so dass sich die Seiten unglaublich schnell weglesen. Telemachos fand ich unheimlich sympathisch geschrieben, aber auch die Nebenfiguren wurden wirklich gut herausgearbeitet.
Einzig bei der Altersempfehlung des Verlags habe ich mich gewundert: Für 10jährige finde ich manche Stellen im Buch aus mehreren Gründen ungeeignet und würde es frühestens ab 12 Jahren an die Hand geben. Dafür eignet sich dieses Buch aber andererseits auch bestens für alle erwachsenen Leser.
Abgesehen vom Alter gibt es für diese wunderbare Nacherzählung der Sagen rund um Odysseus von mir auf jeden Fall eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Der junge Telemachos wartet auf seinen Vater Odysseus, der schon vor Jahren in den Trojanischen Krieg aufgebrochen ist. Als der Krieg vorüber, der legendäre Odysseus aber noch immer nicht zurückgekehrt ist, stellt sich Telemachos immer öfter die Frage nach seinem Verbleib – bis ihm schließlich ganz unglaubliche Geschichten zugetragen werden, bei denen selbst die Götter ihre Hand im Spiel haben.
Aus irgendeinem Grund haben mich griechische Sagen schon als Kind begeistert, so dass ich mich über die Idee zu diesem Buch besonders gefreut habe. Und tatsächlich hat mich die Umsetzung begeistert und hat alle Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.
Die Geschichten um Odysseus werden hier ganz wunderbar erzählt und sind geschickt in das Leben des zuhausegebliebenen Telemachos eingebunden. Begeistert hat mich insbesondere, dass Odysseus‘ Abenteuer und die Entwicklungen bei Telemachos in der Heimat gleichermaßen packend und eindrücklich geschrieben sind, so dass sich die Seiten unglaublich schnell weglesen. Telemachos fand ich unheimlich sympathisch geschrieben, aber auch die Nebenfiguren wurden wirklich gut herausgearbeitet.
Einzig bei der Altersempfehlung des Verlags habe ich mich gewundert: Für 10jährige finde ich manche Stellen im Buch aus mehreren Gründen ungeeignet und würde es frühestens ab 12 Jahren an die Hand geben. Dafür eignet sich dieses Buch aber andererseits auch bestens für alle erwachsenen Leser.
Abgesehen vom Alter gibt es für diese wunderbare Nacherzählung der Sagen rund um Odysseus von mir auf jeden Fall eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
February 9, 2022
Schon sein ganzes Leben sehnt sich der 11-jährige Telemachos nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat: König Odysseus. Der Trojanische Krieg ist vorbei, doch er ist nicht zurückgekehrt. Sind die fantastischen Geschichten über seine Abenteuer mit einäugigen Riesen, Zauberinnen und Ungeheuern wahr? Kommt er irgendwann zurück nach Ithaka?
Zuerst einmal fällt einem bei diesen Buch das wunderschöne, mystische Cover auf und auch im Buch selbst finden sich einige schöne Illustrationen, die den gelesenen Inhalt noch unterstützen.
Ich finde es eine tolle Idee die griechische Mythologie kindgerecht zu erklären und daraus eine ganz besondere eigene Geschichte zu machen. Der Schreibstil ist zwar einfach aber auch sehr bildhaft. So hat mir die Geschichte auch als Erwachsene großen Spaß bereitet und ich hatte die Städte, Schiffe und Abenteuer bildlich vor Augen.
Tatsächlich kenne ich die Odyssee als Erzählung nicht und so war es auch für mich sehr lehrreich mehr über die griechische Geschichten-und Sagenwelt zu lernen. Die Handlung ist abenteuerreich und es wird einem nicht langweilig, man möchte immer weiter lesen und wissen wie es weitergeht.
Fazit: Wer sich für griechische Mythologie interessiert und eine einfache, kindgerechte Sprache bevorzugt, der kommt hier auf seine Kosten und sollte sich das Buch näher ansehen! Gern empfehle ich die Geschichte weiter.
Zuerst einmal fällt einem bei diesen Buch das wunderschöne, mystische Cover auf und auch im Buch selbst finden sich einige schöne Illustrationen, die den gelesenen Inhalt noch unterstützen.
Ich finde es eine tolle Idee die griechische Mythologie kindgerecht zu erklären und daraus eine ganz besondere eigene Geschichte zu machen. Der Schreibstil ist zwar einfach aber auch sehr bildhaft. So hat mir die Geschichte auch als Erwachsene großen Spaß bereitet und ich hatte die Städte, Schiffe und Abenteuer bildlich vor Augen.
Tatsächlich kenne ich die Odyssee als Erzählung nicht und so war es auch für mich sehr lehrreich mehr über die griechische Geschichten-und Sagenwelt zu lernen. Die Handlung ist abenteuerreich und es wird einem nicht langweilig, man möchte immer weiter lesen und wissen wie es weitergeht.
Fazit: Wer sich für griechische Mythologie interessiert und eine einfache, kindgerechte Sprache bevorzugt, der kommt hier auf seine Kosten und sollte sich das Buch näher ansehen! Gern empfehle ich die Geschichte weiter.
May 25, 2022
3,5
An einigen Stellen fand ich das Buch relativ langatmig und auch der Hauptcharakter hat mich nicht wirklich abgeholt.
An einigen Stellen fand ich das Buch relativ langatmig und auch der Hauptcharakter hat mich nicht wirklich abgeholt.
September 5, 2021
Tolle Illustrationen
Das Buch "Der Sohn des Odysseus" macht allein schon optisch eine Menge her. Das Hardcoverbuch ist bereits außen liebevoll gestaltet und lädt durch die silbermetallische Optik zum Blättern ein. Vorne und hinten im Buch sind die Karten der Abenteuer des Odysseus abgedruckt, sodass auch während des Lesens die Route immer genau verfolgt werden kann. Innerhalb des Buches finden sich auch unzählige Illustrationen, die den Kindern einen Eindruck der Personen geben, vor allem wenn man sich gerade die mystischen Wesen nur schwer vorstellen kann.
Die Sprache der Autorin ist für die Altersgruppe zum größten Teil angemessen und auch dem älteren Leser macht es Spaß die Geschichte des Odysseus aus der Sicht seines Sohnes Telemachos zu erleben.
Für den jungen Leser ab 10 Jahren finde ich es an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu brutal dargestellt, daher würde ich es eher für die etwas älteren Kinder empfehlen. Dennoch kann man sagen, dass es eine gelungene Darstellung auf der Grundlage des Epos von Homer ist.
Das Buch "Der Sohn des Odysseus" macht allein schon optisch eine Menge her. Das Hardcoverbuch ist bereits außen liebevoll gestaltet und lädt durch die silbermetallische Optik zum Blättern ein. Vorne und hinten im Buch sind die Karten der Abenteuer des Odysseus abgedruckt, sodass auch während des Lesens die Route immer genau verfolgt werden kann. Innerhalb des Buches finden sich auch unzählige Illustrationen, die den Kindern einen Eindruck der Personen geben, vor allem wenn man sich gerade die mystischen Wesen nur schwer vorstellen kann.
Die Sprache der Autorin ist für die Altersgruppe zum größten Teil angemessen und auch dem älteren Leser macht es Spaß die Geschichte des Odysseus aus der Sicht seines Sohnes Telemachos zu erleben.
Für den jungen Leser ab 10 Jahren finde ich es an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu brutal dargestellt, daher würde ich es eher für die etwas älteren Kinder empfehlen. Dennoch kann man sagen, dass es eine gelungene Darstellung auf der Grundlage des Epos von Homer ist.
September 24, 2021
Die griechische Mythologie und besonders die Odyssee sind sicherlich vielen Menschen ein Begriff und gerade in den letzten Jahren sind diese immer wieder Gegenstand von Romanen, sei es nun für Jugendliche, Kinder oder eben Erwachsene. Doch dieses Buch habe ich als anders empfunden, denn es erzählt die Geschichte des Odysseus aus der Sicht seines Sohnes Telemachos. Der trojanische Krieg ist endlich beendet, alle Helden, die ihn überlebt haben, kehren heim. Und auch Telemachos erwartet die Ankunft seines Vaters. Doch Odysseus kommt nicht nach Hause. Telemachos wird älter, aber ist noch nicht alt genug, um die Herrschaft auf Ithaka zu übernehmen. Seine Mutter Penelope will sich wieder verheiraten, ist überzeugt vom Tod des Ehemannes, doch Telemachos zweifelt nicht. Über die Abenteuer des Odysseus erfahren wir hier in diesem Buch aus den Träumen von Penelope und von der Kinderfrau. Doch im Zentrum steht die Entwicklung von Telemachos vom kleinen Kind bis hin zum jungen Erwachsenen. Kindgerecht und modern erzählt, eine wahre Bereicherung. Zudem wunderbar bebildert.
September 2, 2021
Zum Inhalt:
Telemachos, der Sohn des Odysseus, hat seinen Vater noch nie kennengelernt. Zwar ist der trojanische Krieg vorbei, aber der Vater kehrt nicht zurück. Und natürlich fragt sich der Junge, ob die Geschichten um die einäugigen Risen oder Ungeheuer wirklich wahr sind. Wie lange wird er noch auf seinen Vater warten müssen?
Meine Meinung:
Als Griechenlandfan hat man sich natürlich auch schon mal mit der Mythologie beschäftigt und das ein oder andere gelesen, aber eine Geschichte darüber, die sich an Kinder wendet, habe ich bisher so noch nicht gesehen oder gelesen. Ich fand die Geschichte richtig gut, gerade auch weil es aus der Sicht des Telemachos geschrieben wurde und dadurch vieles persönlicher wirkte. Klar, für Kinder ist es in Teilen schon etwas schwierig zu lesen, gerade wenn man all die ungewöhnlichen Namen betrachtet. Sehr gut gefallen haben mir auch die Illustrationen, die die Geschichte gekonnt unterstützen.
Fazit:
Kindgerechte Mythologie
Telemachos, der Sohn des Odysseus, hat seinen Vater noch nie kennengelernt. Zwar ist der trojanische Krieg vorbei, aber der Vater kehrt nicht zurück. Und natürlich fragt sich der Junge, ob die Geschichten um die einäugigen Risen oder Ungeheuer wirklich wahr sind. Wie lange wird er noch auf seinen Vater warten müssen?
Meine Meinung:
Als Griechenlandfan hat man sich natürlich auch schon mal mit der Mythologie beschäftigt und das ein oder andere gelesen, aber eine Geschichte darüber, die sich an Kinder wendet, habe ich bisher so noch nicht gesehen oder gelesen. Ich fand die Geschichte richtig gut, gerade auch weil es aus der Sicht des Telemachos geschrieben wurde und dadurch vieles persönlicher wirkte. Klar, für Kinder ist es in Teilen schon etwas schwierig zu lesen, gerade wenn man all die ungewöhnlichen Namen betrachtet. Sehr gut gefallen haben mir auch die Illustrationen, die die Geschichte gekonnt unterstützen.
Fazit:
Kindgerechte Mythologie
September 5, 2021
Griechische Sagen neu aufgesetzt
Wunderschön und hochwertig gestaltetes Cover des Buches - es passt auch optisch hervorragend zum Inhalt.
Das Buch handelt von dem Sohn Odysseus und greift die typischen Sagen dazu auf. Aber sie wurden modernisiert und in neuer Sprache erzählt - das ist beim Lesen nicht nur für die Zielgruppe sehr interessant, auch ich selber habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Geschichten sind sehr spannend aufgebaut - auch bei den Kindern geht daher das Interesse am Buch nicht verloren.
Das Buch ermöglicht es einem, gemeinsam mit Kindern in eine andere Welt einzutauchen und zu träumen. Von uns gibt es eine Empfehlung, wir hatten eine tolle Unterhaltung beim Lesen. Das ganze wird durch schön gestaltete Illustrationen ergänzt, die wirklich sehr gelungen sind und man gerne ansieht.
Schreibstil ist flüssig und absolut passend für die Zielgruppe.
Wunderschön und hochwertig gestaltetes Cover des Buches - es passt auch optisch hervorragend zum Inhalt.
Das Buch handelt von dem Sohn Odysseus und greift die typischen Sagen dazu auf. Aber sie wurden modernisiert und in neuer Sprache erzählt - das ist beim Lesen nicht nur für die Zielgruppe sehr interessant, auch ich selber habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Geschichten sind sehr spannend aufgebaut - auch bei den Kindern geht daher das Interesse am Buch nicht verloren.
Das Buch ermöglicht es einem, gemeinsam mit Kindern in eine andere Welt einzutauchen und zu träumen. Von uns gibt es eine Empfehlung, wir hatten eine tolle Unterhaltung beim Lesen. Das ganze wird durch schön gestaltete Illustrationen ergänzt, die wirklich sehr gelungen sind und man gerne ansieht.
Schreibstil ist flüssig und absolut passend für die Zielgruppe.
September 26, 2021
Der Sohn des Odysseus ist ein Buch für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. Es hat ungefähr 350 Seiten. Das Cover ist wunderschön gestaltet mit sehr detaillierten silbernen Zeichnungen. Auch im Buch selber sind künstlerisch hochwertige kleine Zeichnungen zu finden. Hinten im Buch sind alle wichtigen Personen der Geschichte noch einmal aufgelistet. Ich finde das Buch ist ein wahrer Schatz im Bücherregal und macht sich sicherlich auch gut als Geschenk.
In dem Buch geht es um das Abenteuer von Telemachos, der 11-jährige Sohn von Odysseus, der seinen Vater noch nie kennengelernt hat.
Ich finde es toll das in der Geschichte die griechischen Sagen einfließen. Ich denke das dass auch vielen Kindern sehr gefallen wird. Die Geschichte hat mir wirklich Spaß gemacht zu lesen. Ich fand sie spannend und wirklich kreativ. Mir fällt nichts negatives ein und ich empfehle es wirklich sehr gerne weiter!
In dem Buch geht es um das Abenteuer von Telemachos, der 11-jährige Sohn von Odysseus, der seinen Vater noch nie kennengelernt hat.
Ich finde es toll das in der Geschichte die griechischen Sagen einfließen. Ich denke das dass auch vielen Kindern sehr gefallen wird. Die Geschichte hat mir wirklich Spaß gemacht zu lesen. Ich fand sie spannend und wirklich kreativ. Mir fällt nichts negatives ein und ich empfehle es wirklich sehr gerne weiter!
October 31, 2021
Ich kenne die Sage von Odysseus und seiner Heimkehr schon sehr lange. Kein Wunder, habe ich doch in der Schule Latein und Altgriechisch gelernt und alles was mit griechischen und römischen Sagen zu tun hat immer geliebt. Meine Kinder teilen diese Begeisterung mit mir, konzentrierten sich aber bisher eher auf die Göttersagen.
Dieses Buch hat uns aber allen sehr gut gefallen! Es ist genial, dass hier Odysseus Sohn Telemachos in den Vordergrund gestellt wurde. Man erlebt sein erwachsen werden, seine Sorgen und Ängste, seine Gedanken und Erfahrungen zum Thema Krieg, die Sehnsucht nach seinem Vater und die Sorge um seine Mutter. Aber auch seine Persönlichkeitsentwicklung.
Und wie nebenher werden uns Lesern die Abenteuer des Odysseus erzählt, indem sie von Telemachos selbst, aber auch von seiner Kinderfrau und seiner Mutter geträumt werden. Ich finde, das hat die Autorin wirklich ganz großartig gemacht.
Dieses Buch hat uns aber allen sehr gut gefallen! Es ist genial, dass hier Odysseus Sohn Telemachos in den Vordergrund gestellt wurde. Man erlebt sein erwachsen werden, seine Sorgen und Ängste, seine Gedanken und Erfahrungen zum Thema Krieg, die Sehnsucht nach seinem Vater und die Sorge um seine Mutter. Aber auch seine Persönlichkeitsentwicklung.
Und wie nebenher werden uns Lesern die Abenteuer des Odysseus erzählt, indem sie von Telemachos selbst, aber auch von seiner Kinderfrau und seiner Mutter geträumt werden. Ich finde, das hat die Autorin wirklich ganz großartig gemacht.
December 29, 2021
Ich bewerte das Buch mit einer 4,5 für mich. Ich lese Bücher meisten über Wochen und selten verschlinge ich ein Buch in nur 4 Tagen wie es bei diesem Buch der Fall war. Die Geschichte war sehr spannend, ich konnte an manchen Stellen nicht aufhören zu lesen und war so gefesselt, dass mir der Mund offen blieb. Ein wenig abziehen muss ich leider für den Hauptcharakteren, da er oft nervig und kindlich er erschien. Das er weich ist und keine Gewalt bevorzugt und zum Schluss sich entschloss zu fliehen, habe ich verstanden und haben mich auch nicht gestört, aber seine Reaktionen manchmal waren einfach manchmal unangenehm und wie schon gesagt nervig.
Trotzdem ein großartiges Werk und eine schöne Erweiterung der griechischen Mythologien.
Trotzdem ein großartiges Werk und eine schöne Erweiterung der griechischen Mythologien.
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