Mit offenen Augen beobachtet Philipp Westermeyer viele Alltäglichkeiten und Kuriositäten aus der digitalen Welt. Warum gibt es in manchen Vororten nur noch Bäcker und Immobilienmakler? Warum verkauft Walmart keine Waffen mehr? Warum gibt jemand für einen Kapuzenpulli 6.000 Euro aus? Philipp Westermeyer hat mit Gangsta-Rappern, Mediengrößen und Startup-Gründern ebenso wie mit Konzernbossen gesprochen. Die Erkenntnisse seiner Entdeckungstouren bringt er jedes Jahr auf die große Bühne des OMR Festivals mit über 50.000 Besuchern. In diesem Buch erläutert er die gerade neu entstehenden Spielregeln für Unternehmen und Konsumenten, er erklärt worauf wir uns in den kommenden Jahren einstellen müssen und warum Digitalisierung das Leben für uns alle besser machen wird.
Ich habe mehr erwartet von diesem Buch. Ich höre seit einigen Monaten sehr gerne die OMR-Podcasts mit Philipp Westermeyer. Daher habe ich mich gefreut, als dieses Buch erschienen ist.
Im Endeffekt sind jedoch die Gesprächsinhalte aus dem Podcast zusammengefasst und niedergeschrieben worden. Es wurde versucht, sie miteinander zu verknüpfen, was in einigen Fällen gut, in anderen weniger gut gelungen ist.
Alles in allem fand ich, dass trotz oder gerade wegen der interessanten Fakten, das Buch schwer zu lesen war und ich damit sehr zu kämpfen hatte. Ich höre einfach weiter den Podcast und bin damit glücklich.
Wer in die Zukunft schauen möchte muss sich schon heute mit denen beschäftigen, dir die Zukunft mit ihren Innovationen prägen. Philipp kann mit seinen 400 Podcastfolgen aus dem Vollen schöpfen und nimmt uns mit in die Welt der digitalen Entrepreneure. Dabei stellt er zurecht die Frage, welche Chancen sich in und für Deutschland ergeben.
Ich denke 3.5 Sterne würde ich geben . Ich habe es in 1 Tag durchgesehen was für das Buch spricht . Viel Neues konnte es mir persönlich nicht geben (ich würde mich allerdings auch als jemand bezeichnen der sich in dem Themengebiet prinzipiell auskennt ) auch fande ich es teilweise wiederholend . Was Philipp genau mit Digitalisierung meint wird zwar im laufe des Buches klarer (“ein ganzheitliches Unterfangen “, S. 29) ist aber letztendlich so allgemein wie richtig und vor allem stark auf die Frage bezogen wie man mit Kunden in Kontakt kommt ( kann man natürlich auch erwarten vom OMR Gründer) was zentral ist, aber eben nicht die einzige Auswirkung von Digitalisierung. Letztendlich geht es hauptsächlich darum, um im BWL speech zu bleiben, dass “Customer Aquisition Costs “ kleiner sein müssen als der “live time valu” des Kunden. Hierum wird im wesentlichen die Kapitelstruktur aufgebaut , was nicht immer stringent ist aber dennoch einfach und schnell zu lesen ist.