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Amsterdamer Novelle
Ein literarisches KleinodDie »Amsterdamer Novelle«, knapp, pointiert und rasant, endet, wie sie beginnt, mit einem Es zeigt den Kölner Roy Paulsen, wo er nicht sein kann, in Amsterdam. Er ist nie dort gewesen, und doch sieht man, wie er mit dem Rad an einer Gracht entlangfährt. Paulsen könnte dieses Bild als kuriose Verwechslungsgeschichte abtun. Genau das aber tut er nicht – Paulsen fährt nach Amsterdam und macht sich auf die Suche nach dem Haus, das hinter dem Radfahrer zu sehen ist. Und gerät in eine tödliche Auseinandersetzung, die sein Leben in eine neue Richtung lenkt – genau auf den Moment des Fotos zu.»Steinfest schreibt die amüsanteste und intelligenteste Literatur unserer Gegenwart.« Denis Scheck
- GenresGerman Literature
Hardcover
Published January 1, 2021
About the author
Heinrich Steinfest
47 books32 followersHeinrich Steinfest was born in Albury, Australia in 1961, but grew up in Vienna, Austria, where he lived and worked as a freelance artist until the end of the 90's. He started out as a writer of science fiction stories before he published his first crime novel Das Ein-Mann-Komplott (The One Man Conspiracy) in 1996. He is currently living in Stuttgart, Germany, and received the German Crime Fiction Award several times as well as the Heimito von Doderer Prize in 2010. His book "Ein dickes Fell" (Thick-skinned) was longlisted for the German Book Award.
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Community Reviews
Displaying 1 - 10 of 10 reviews
October 22, 2021
Eine ebenso durchdachte wie unwahrscheinliche Geschichte, die mit Spaß und handwerklichem Geschick erzählt wird. Unterhaltsam.
September 10, 2021
Mein erster Steinfest! Spannende Story und kurzweilig, lesenswert.
December 22, 2021
Die Amsterdamer Novelle war mein erstes Werk, welches ich von Heinrich Steinfest gelesen habe. Es handelt sich um eine sehr kurzweilige und spannende Erzählung. Allerdings fand ich die Novelle zwischenzeitlich sehr zusammenhangslos und sprunghaft. Auch durch den Erzählstil konnte ich mich nicht so stark in die Welt der Erzählung hineinlesen und mich in ihr wiederfinden. Dennoch ist es eine schöne Lektüre für zwischendurch.
April 19, 2026
Eine unglaubliche Geschichte, die quasi durch ein Foto, das die Zukunft abgelichtet hat, geschrieben wird....und den Kölner Roy Paulsen nach Amsterdam bringt. Die Geschichte endet also wie sie beginnt. Kurzer prägnanter Erzählstil, mit einiger Spannung zwischendurch.
September 16, 2021
Es ist ein zufälliger Schnappschuss seines Sohnes, der den Visagisten Roy Paulsen nach Amsterdam führt. Ein Radfahrer, der ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist, vor einem typischen Amsterdamer Gebäude. Nach kurzer Wanderung durch die Grachten-Stadt findet er das gesuchte Haus im Hintergrund und zu seiner Verblüffung ist die Haustür der Familie van Dongen offen. Was er nicht ahnt, ist, dass er Mitten in einen Mord gerät und sein Leben eine dramatische Wendung nehmen wird: entweder als Leiche ein vorzeitiges Ende oder einen anderen gänzlich unerwarteten Ausgang.
„Zudem verspürte Roy kein geringes Glück darüber, in diese Situation geraten zu sein. Denn das war das mit Abstand Aufregendste und Extremste, was er je erlebt hatte. Es war genau die Sache, die man einmal in seinem Leben durchmachen möchte, aber unter der Bedingung, sie zu überleben.“
Heinrich Steinfests „Amsterdamer Novelle“ ist ein kurzer aber herrlicher Spaß, der vor allem durch die lakonische Sprache des Erzählers begeistert. Es ist die Geschichte eines mysteriösen Fotos, das es gab oder eher: geben wird, wie die eines Buchs, das es nicht gab und das doch da ist und eine ganz entscheidende Rolle spielen wird. Zufälle oder Fügungen des Schicksals - es ist letztlich egal, denn die Geschichte trägt sich zu, wie sie sich nun einmal zuträgt und man amüsiert sich köstlich.
Kein Satz ist zu viel und doch reißt der Autor ganz essentielle Fragen an: kann man Fotos und dem, was sie zeigen, heutzutage noch trauen? Zeigen Fotos die Realität oder doch nur eine Interpretation dieser - von bewussten Manipulationen ganz zu schweigen. Wie können Zufälle plötzliche ganze Leben umleiten, ihnen eine neue Richtung geben? Und: kann ein Commissaris als literarische Figur einem klassischen Gemälde entsprungen sein?
Die Novelle füllt nicht einmal einen Abend, erfüllt aber fraglos den Zweck hervorragend zu unterhalten.
„Zudem verspürte Roy kein geringes Glück darüber, in diese Situation geraten zu sein. Denn das war das mit Abstand Aufregendste und Extremste, was er je erlebt hatte. Es war genau die Sache, die man einmal in seinem Leben durchmachen möchte, aber unter der Bedingung, sie zu überleben.“
Heinrich Steinfests „Amsterdamer Novelle“ ist ein kurzer aber herrlicher Spaß, der vor allem durch die lakonische Sprache des Erzählers begeistert. Es ist die Geschichte eines mysteriösen Fotos, das es gab oder eher: geben wird, wie die eines Buchs, das es nicht gab und das doch da ist und eine ganz entscheidende Rolle spielen wird. Zufälle oder Fügungen des Schicksals - es ist letztlich egal, denn die Geschichte trägt sich zu, wie sie sich nun einmal zuträgt und man amüsiert sich köstlich.
Kein Satz ist zu viel und doch reißt der Autor ganz essentielle Fragen an: kann man Fotos und dem, was sie zeigen, heutzutage noch trauen? Zeigen Fotos die Realität oder doch nur eine Interpretation dieser - von bewussten Manipulationen ganz zu schweigen. Wie können Zufälle plötzliche ganze Leben umleiten, ihnen eine neue Richtung geben? Und: kann ein Commissaris als literarische Figur einem klassischen Gemälde entsprungen sein?
Die Novelle füllt nicht einmal einen Abend, erfüllt aber fraglos den Zweck hervorragend zu unterhalten.
January 31, 2022
Ein faszinierendes Kleinod zwischen den literarischen Genres, Krimi ebenso wie Science Fiction und Liebesgeschichte. Vor allem jedoch eine unterhaltsame Reflexion über die Zeit.
Wer noch nie ein Buch des Autors gelesen hat, wird vielleicht neugierig, sein umfangreiches Werk kennen zu lernen, das die Intelligenz der Leserinnen und Leser nie unterschätzt.
Wer noch nie ein Buch des Autors gelesen hat, wird vielleicht neugierig, sein umfangreiches Werk kennen zu lernen, das die Intelligenz der Leserinnen und Leser nie unterschätzt.
January 21, 2022
Spannend, unterhaltsam und erst noch so unlogisch, wie die Realität eben sein kann. Wenn nicht die Vernunft nachbessern würde.
April 17, 2022
Kurz und knapp, gut erzählt. Mir hat das Lesen ein Vergnügen bereitet.
August 16, 2022
Sehr ermuedend. Ich hatte den Eindruck das Steinfest Amsterdam mit GoogleMaps erkundet hat.
Konstruiertheit als Stilmittel hat seine Grenzen.
Konstruiertheit als Stilmittel hat seine Grenzen.
November 5, 2025
8. Klasse Trauma teil 1
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