Der erste Teil der Isle-Reihe hat mir unglaublich gut gefallen! Brexen und Kylee sind tolle Charaktere und das Setting auf der einsamen schottischen Insel war einfach unverwechselbar 😍
Nachdem der erste Teil dann in einem fiesen Cliffhanger endet geht es im zweiten Teil direkt spannend los, nur das Setting wechselt nach London. Das neue Setting kann meiner Meinung nach natürlich mit dem Alten kaum mithalten - doch da endet es leider nicht.
Ich habe schon oft gehört, dass viele sich im Genre Romance mehr Plot wünschen - hier kann man das wirklich nicht behaupten, denn der Plot steht absolut im Mittelpunkt. Die Geschichte um die Machenschaften der britischen Mafia sind sehr präsent im Buch und drücken, meiner Meinung nach, sogar das zwischenmenschliche und die Romance Elemente stark in den Hintergrund. Einige würden sich da sicher freuen, ich fand es allerdings etwas schade, da diese innige Nähe in der kurzen Zeit mir in Band 1 viel besser gefallen hat als diese über einen langen Zeitraum stattfindende Geschichte in Band 2.
Es war an einigen Stellen wirklich unglaublich spannend und besonders die Rückblenden haben mir wieder sehr gut gefallen - ein ganz klares Talent von Mica Healand 😍
Allerdings muss ich wirklich sagen, dass Brexen aber besonders Kylee mir im zweiten Teil unsympathischer geworden sind, was ich echt schade finde! Brexen erlaubt sich meines Erachtens nach einfach ein paar zu viele, zu ähnliche Dinge und verhält sich manchmal wirklich danaben, das ist aber natürlich noch irgendwo verständlich 😁
Kylee hingegen macht für mich charakterlich wirklich eher Rückschritte, da sie sich emotional in solche starken Abhängigkeiten begibt, dass es wirklich schon krankhafte Züge annimmt, besonders gegen Ende. Das fand ich zwischenzeitlich wirklich eher nervig und im Vergleich zu Lis in der Velvet-Reihe, die im 2. Teil zum Badass wird, hat mich das doch sehr enttäuscht, weil ich weiß wie sehr Mica Healand auch starke Frauen-Rollen liegen 🙈😍
Dieses Quengelige und Unselbstständige fand ich wirklich unglaublich schade, wo sie es doch eigentlich schafft, ihre größte Angst zu überwinden. Ich hatte mir mehr Selbstständigkeit gewünscht.
Dafür wird der Charakter Isaac immer interessanter und sympathischer und auch wenn mir das Buch aus besagten Gründen nur 3,5 Sterne wert ist, freue ich mich unglaublich auf den Teil über Isaac 😍