THE TIMES / SUNDAY TIMES FOOD BOOK OF THE YEAR 2021SHORTLISTED FOR FORTNUM AND MASON COOKERY BOOK OF THE YEAR'Claudia Roden channels the sun and warm glow of the Mediterranean. To read Claudia is to sit at her table, with everything, simply, as it should be.' - Yotam Ottolenghi'I could not love this book more. A palpable instant classic, infused with wisdom, generosity and achievable deliciousness. Every page feels like a blessing.' - Nigella Lawson'Claudia Roden is the queen of all cookbook writers. Med is a beautiful book brimming with wisdom and exquisite good taste.' - Jay Rayner'It's a book for cooks' - Dan Saladino, BBC Radio 4 The Food Programme'A bible of classic and comforting dishes that will prove to be the foundations of any cook's kitchen.' - StylistTravel the med from the comfort of your kitchen.Claudia Roden is credited with revolutionising Western attitudes to Middle Eastern and Mediterranean food. Over thirty years on from her first Mediterranean cookbook, Claudia shares the sun-soaked simplicity of the Mediterranean with new recipes for effortless, everyday cooking.This is how Claudia cooks for friends and family - always putting flavour first, beautiful ingredients, fuss-free cooking, relaxed eating.From Provence to the Levant, Andalusia to Morocco, explore the many and varied flavours of the Mediterranean as Claudia shares a life's worth of travelling and stories along with the food she cooks now.
Claudia Roden was brought up in Cairo. She finished her education in Paris and later studied art in London. Starting as a painter she was drawn to the subject of food partly through a desire to evoke a lost heritage - one of the pleasures of a happy life in Egypt. With her bestselling classic, A Book of Middle Eastern Food, first published in 1968, Roden revolutionized Western attitudes to the cuisine of the Middle East. Her intensely personal approach and her passionate appreciation of the dishes delighted readers, while she introduced them to a new world of foods, both exotic and wholesome. The book received great critical acclaim. Mrs Roden continued to write about food with a special interest in the social and historical background of cooking. Then came the BBC television series, Mediterranean Cookery with Claudia Roden and the accompanying book entitled Claudia Roden's Mediterranean Cookery. In 1992, she won the Glenfiddich Trophy, the top prize in the Glenfiddich Awards.
I haven’t tried many of the recipes in this book yet, but it’s a lovely book have on the table to flip through with a cup of tea. I will, however, highly rate the brodeto and encourage everyone to keep their prawn shells in a plastic bag in their freezer ready to make their own fish stock!
«Ich sah das selbe Kochgeschirr: Tontöpfe, die ins Feuer gestellt werden, Mörser und Stößel, Spieße und Holzöfen im Freien. Und ich fand ähnliche Gerichte: Brandale aus gesalzenem Kabeljau in der Provence ist wie Baccalà in Venedig oder Bacalao in Katalonien. Hähnchen wird sowohl in Spanien als auch in der Toscana mit Trauben zubereitet. Octopus-Eintöpfe in Griechenland schmecken so wie in der Provence. Auberginen und Dicke-Bohnen-Pürees werden überall serviert, wie auch Gemüseomeletts, gefülltes Gemüse, Milchreis, Mandelgebäck, Saucen, angedickt mit Brot, gemahenen Mandeln, Pinienkernen oder Walnüssen. Tomatensauce ist die Erkennungsmelodie des Mittelmeerraums, Oliven und Knoblauch sind seine Wahrzeichen.»
Claudia Roden begibt sich in diesem Kochbuch auf eine Reise durch mediterrane Küchen – von Spanien, Frankreich über Italien, Griechenland Nordafrika, Türkei bis in die Levante. Authentische mediterrane Rezepte, einfach strukturiert mit wenigen Zutaten, voller Aromen, mit persönlicher Note. Mittelmeerküche, das sind Tomaten, Paprika, Oliven, Kichererbsen, Bohnen, Koriander, Petersilie, Zwiebeln und Knoblauch, Hülsenfrüchte, Getreide, Obst und Nüsse, Olivenöl, Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte – die Basis der Mittelmeerküche. Im nördlichen Mittelmeerraum sind die Aromen von Kräutern geprägt, im östlichen und südlichen Raum geben stärkere Gewürze, Früchte, Blütenwasser und Honig die Note. Wo man in der Türkei mit Zimt und Piment würzt, benutzen die Marokkaner Kreuzkümmel, Safran, Kurkuma, Zimt und Ingwer. Auch bei anderen Zutaten gibt es feine Unterschiede: In Frankreich verfeinert man mit Cognac, auf Sizilien mit Marsala, in Spanien mit Sherry; der Italiener liebt Mozzarella, Parmesan / Pecorino, die Franzosen Ziegenkäse und Gruyère (und vieles mehr), für Griechen, Türken, Libanesen und Ägypter gehört Fetakäse oder Halloumi zum Essen dazu. Wo man in Frankreich mit Sahne und Crème Fresh kocht, wird im östlichen Mittelmeerraum Joghurt verwendet. Die Franzosen kochen mit Butter, alle anderen mit Olivenöl.
In den 80-er Jahren bereiste Claudia Roden die Mittelmeerländer, um deren Speisen zu erforschen, die regionale Küche, das, was in den Familien täglich gekocht wird. Die einfache Mittelmeerküche war zu diesem Zeitpunkt international uninteressant, die französische Haute Cuisine war der Hype. Roden aber fuhr nach Ägypten, Spanien, in den Libanon, die Türkei, Frankreich, Italien und Griechenland, lernte die Länder kulinarisch kennen, schrieb für Zeitungen, veröffentlichte Kochbücher. Heute gilt sie als die Queen der traditionellen Mittelmeerküche. Ihr neuestes Kochbuch, es ist ein komprimiertes Lebenswerk, die Essenz aller ihrer Kochbücher und Aufzeichnungen.
Vorspeisen, Suppen, Salate und kalte Gemüsegerichte, Gemüsebeilagen und große Platten, Getreide, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Geflügel, Desserts und Gebäck – so die traditionelle Reihenfolge des Kochbuchs. Die Mittelmeerküche lebt von frischen Zutaten, von ihrer guten Qualität, von reifem Gemüse und Früchten. Beispiele für die Rezepte: Focaccia; Andalusische Gazpacho; Joghurtsuppe mit Orzo und Kichererbsen; Erbsencremesuppe mit Pistou (franz. Pesto); Hühnersuppe mit Ei und Zitrone, Tomatensalat mit (geschmorter) roter Paprika; Granatapfelsalat mit grünen Oliven und Walnüssen; Fenchelsalat mit Pfirsichen und Ziegenfrischkäse; Auberginenpüree; Kräuterkartoffelpüree; Zucchini süßsauer mit Minze (dazu Ricotta); Kartoffeln mit grüner Oliven-Tapinade; Auberginen mit Granatapfeldressing und Joghurtsoße; Gemüsecouscous; Linsen und Reis mit Datteln und karamellisierten Zwiebeln; Polentawürfel mit Käse; grünes Graupenrisotto mit Erbsen und Spargel; Tagliolini mit Zitrone; Malloreddus al Caprino Fresco; Aioli; Rotbarbe mit Kräutern der Provence; Oktopus in Rotwein mit Kartoffelsalat; Brodetto und andere Fischsuppen; Hühnchen mit Weintrauben; Marokkanische Hähnchen-Zwiebel-Pies; Würziges Hackfleisch auf Auberginen-Joghurtpüree; Hackbällchen mit Sauerkirschen; Lamm mit Honig und Rosmarin; Süßweingelee mit Weintrauben; Mandelpudding mit Aprikosenkompott; Zwetschgen-Clafoutis; Zitronentarte.
Es gibt sehr schlichte Rezepte, wie Ziegenfrischkäse mit Kräutern und Oliven auf Baguette; Labneh (abgetropfter griechischer Joghurt); Gurken-Tomatensalat; in Sahne eingelegter Büffelmozzarella mit gedünsteten Tomaten; Kichererbsenmus; Gurkensalat mit Joghurt, geröstetes Sommergemüse; Pasta mit frischen Tomaten (kurz angeschmort) und Basilikum, die die Schlichtheit der Gerichte unterstreichen.
Stimmungsvolle mediterrane Fotos geben dem Kochbuch die passende Atmosphäre. Zu den Gerichten gibt es kleine Erklärungen zur Herkunft und persönlichen Bedeutung. Die Foodfotografie ist ästhetisch, kein Schnickschnack, aber mediterran atmosphärisch gestaltet. Die Rezepte sind unkompliziert, benötigen keinen großen Aufwand, die Zutaten sind gängig, überall zu erhalten; das Kochbuch eignet sich auch für Anfänger der mediterranen Küche. Hier spiegelt sich neben den Rezepten das Fluidum der Mittelmeer-Küche, ihre einfache Struktur der Aromen, eine Erinnerung an die letzten Urlaube, die man nach Hause in die eigene Küche holen kann.
Claudia Roden ist eine renommierte kosmopolitisch geprägte britische Kochbuchautorin. Für ihr Buch «Die Jüdische Küche» erhielt sie den James Beard Foundation Award. Sie gilt als Expertin für die gesamte Küche der Mittelmeerländer. Ihre Kenntnisse hat sie auf der Suche nach ihren syrischen und ägyptischen Wurzeln und auf zahlreichen Reisen in alle Mittelmeerländer angesammelt und in Büchern wie «Die orientalische Küche» einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Bereits 1968 veröffentlichte sie ihr erstes Kochbuch über die Küche des vorderen Orients, das aus dem Wissen ihrer Familienküche schöpft. Sie schrieb für den Daily Telegraph und die Sunday Times und sie ist bekannt dafür, Rezepte mit kulturhistorischen Zusammenhängen zu erklären. Sie lebt und arbeitet in London.