Parker erfüllt sich seinen größten Wunsch und kauft die Golden Hill Ranch zurück, die einst seinen Großeltern gehörte. Hier in Montana, im verschlafenen Städtchen Boulder Creek, möchte er eine Pferdetherapiestätte aufbauen. Doch seine Pläne stoßen bei der Dorfgemeinschaft auf Widerstand. Und auch Parkers Jugendliebe Clay ist zunächst nicht erfreut, ihn wiederzusehen. Dennoch entschließt sie sich, Parker und seine Idee zu unterstützen. Wenn da nur nicht dieses altbekannte Kribbeln wäre, das mit jeder Begegnung stärker wird …
Nicole Böhm wurde 1974 in Germersheim geboren. Sie reiste mit 20 Jahren nach Phoenix, Arizona, um Zeichen- und Schauspielunterricht am Glendale Community College zu nehmen. Es folgte eine Ausbildung an der American Musical and Dramatic Academy in New York, bei der sie ihre Schauspielkenntnisse vertiefte. Das Gelernte setzt sie heute ein, um ihre Charaktere zu entwickeln. Sie lebte insgesamt drei Jahre in Amerika und bereiste diverse Städte in den USA und Kanada, die nun als Schauplätze ihrer Geschichte dienen. Nach einigen kleineren Engagements kehrte sie zurück nach Deutschland, wo sie als Assistentin einer Rechtsabteilung arbeitet. Sie fotografierte jahrelang nebenberuflich für eine Tierfotoagentur und verkaufte ihre Fotos an Bücher oder Magazine. Zurzeit lebt sie mit ihrem Mann und Pferd Bashir in der Domstadt Speyer. Sie ist Mitglied im Bundesverband junger Autoren und erstellt ihre eigenen Grafiken für ihre Geschichte.
Im August 2014 startet ihre eigene Serie "Die Chroniken der Seelenwächter" bei der Greenlight Press. Band 1 wurde im Januar 2015 von der Phantastischen Akademie für den Seraph 2015 sowie für den Deutschen Phantastikpreis in der Kategorie "Beste Serie" nominiert.
Nach vielen Jahren kehrt Parker zurück, um die ehemalige Ranch seiner Großeltern wieder aufzubauen. Zusammen mit seiner Schwester träumt er von einer eigenen Pferdetherapiestätte, aber die Dorfgemeinschaft heißt ihn nicht gerade willkommen, nachdem er Boulder Creek als Teenager auf so dramatische Art und Weise verlassen hat. Aber die Stadt und besonders die Golden Hill Ranch bedeuten ihm unglaublich viel und als er seine Jugendliebe Clay wiedersieht, sind auch die alten Gefühle wieder da.
Parker war einst schon ein rebellischer Teenager, aber die Arbeit auf der Ranch und seine Gefühle für die naturverbundene Clay zähmen ihn ziemlich - bis alte Verhaltensweisen ihn wieder einholen. Aber seitdem ist er eigentlich wieder brav und bei seiner Rückkehr ist er ein ganz anständiger Mann geworden, der sich auch um seine Schwester kümmert - auch wenn diese nicht immer Hilfe braucht. Das Drama um seine Abreise sowie seine Abwesenheit bei der Beerdigung seines Großvaters konnten mich nicht so ganz überzeugen und auch, was für eine große Sache draus gemacht wird. Daher schien mir der Groll der Dorfgemeinschaft ihm gegenüber auch ziemlich übertrieben.
Bei Clay kann ich es schon eher verstehen, denn Parkers Flucht hat damals ihr Herz gebrochen. Als er zurück ist, ist sie schon schnell bereit ihm zu verzeihen, auch wenn sie noch nicht so weit ist, ihm wieder zu vertrauen. Ihr Leben läuft auch nicht gerade nach Plan, denn sie ist zwar unglaublich gern Tierärztin, aber ohne die entsprechende Ausbildung darf sie eigentlich gar nicht praktizieren und das fehlende Studium legt ihr immer wieder Steine in den Weg.
Die Liebesgeschichte der beiden fand ich ziemlich durchschnittlich und die restliche Geschichte um den zurückgekehrten Stadtjungen konnte mich nicht richtig packen. Durch die Gemeinheiten der Bewohner von Boulder Creek und die Arbeiten an der Ranch kommt auch etwas Abwechslung rein.
Fazit "Golden Hill - Touches" bietet eine kurzweilige und gemütliche Liebesgeschichte mit Ranch-Setting und ist ganz nett, solange man nicht zu viel erwartet.
Parker erfüllt sich seinen größten Wunsch und kauft die Golden Hill Ranch zurück, die einst seinen Großeltern gehörte. Hier in Montana, im verschlafenen Städtchen Boulder Creek, möchte er eine Pferdetherapiestätte aufbauen. Doch seine Pläne stoßen bei der Dorfgemeinschaft auf Widerstand. Und auch Parkers Jugendliebe Clay ist zunächst nicht erfreut, ihn wiederzusehen. Dennoch entschließt sie sich, Parker und seine Idee zu unterstützen. Wenn da nur nicht dieses altbekannte Kribbeln wäre, das mit jeder Begegnung stärker wird … Quelle: goodreads.com
Meinung:
Ich hasste alles hier.
Das Cover ist schön, es gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten von den Farben her, aber es passt zum Buch, da es einfach eine gewisse Ruhe ausstrahlt.
Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und ich habe mich die ganze Zeit sehr wohl gefühlt. Besonders toll fand ich, dass man aus Scht von Parker und Clay liest, das hat auch noch etwas Abwechslung mitrein gebracht.
Zu Beginn lernt man Parker kennen, der die Golden Hill Ranch gekauft hat und sie wieder aufbauen möchte. Doch als er damals auf der Ranch seine Großeltern besucht hat, ist dies nicht gut ausgegangen und die Dörfler sind ihm nicht alle wohl gesinnt.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da man abwechselnd aus Sicht von Parker und Clay liest und sich die Gegenwart und Vergangenheit auch noch abwechseln. Dadurch erfährt man gleich, wie Parker damals auf Golden Hill gekommen ist und wie es ihm damit ging. Man hat also sehr viele Hintergrundinfos und weiß, wieso die Beziehungen in der Gegenwart so sind, wie sie eben sind.
Parker mochte ich echt gerne. Aber nur seine aktuelle Version, den 17-jährigen Parker mochte ich kein Stück, auch wenn er sich etwas gebessert hat. Ich fand seine Aufopferung für die Ranch bewundernswert, wie er mit den Problemen umging und wie sehr er sich um die Personen, die er gerne mag, kümmert. Seine Kapitel hab ich wirklich gern gelesen, weil er die Dinge angepackt hat und sich nicht lange Gedanken gemacht hat.
Ganz im Gegensatz zu Clay, die einfach alles immer zerdenken muss. Besonders gegen Ende wurde das noch schlimmer und ihre Unentschlossenheit ging mir auf den Keks. Eigentlich weiß sie schon lange, was sie will und trotzdem überlegt sie noch ewig herum und gesteht es sich selber nicht ein. Abgesehen davon war sie ein toller Charakter, denn sie hat Parker unterstützt, obwohl er ihr in der Vergangenheit ziemlich weh getan hat.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, es war ein typisches Kleinstadtsetting, mit Bewohnern, die einen Stock im Popo haben und allem Neuen generell skeptisch gegenüber stehen. Sowas mag ich total gerne und auch hier hat es perfekt gepasst, denn Parker möchte die Ranch zu einem Therapiezentrum umbauen. Man begleitet diesen Prozess also das ganze Buch über und was sich vielleicht zuerst langweilig anhört ist es nicht, denn es gibt immer wieder Probleme.
Die Abgneigung der Dorfbewohner wurde richtig gut dargestellt und ich konnte nicht anders als mit Parker zu leiden, denn man merkt beim Lesen richtig, wie wichtig ihm dieses Projekt ist. Besonders wenn er mit seiner Schwester redet. Die Szenen mochte ich echt gern, nicht nur weil Sadie cool ist, sondern weil man die Liebe, die von Parker ausgeht, so sehr fühlen kann.
Dann gibts noch die Liebesgeschichte zwischen Clay und Parker. Es ist nicht Liebe auf den ersten Blick und die alten Gefühle sind auch nicht plötzlich wieder da. Die beiden müssen sich neu kennenlernen und darum ist die Liebesgeschichte langsam. Sie entwickelt sich langsam, die Gefühle kommen langsam und trotzdem war es echt schön zu lesen, denn man merkt schon ab der ersten Seite, dass sich die beiden mögen. Ich mochte es einfach, dass nichts überstürzt wurde und die Gefühle Zeit hatten, sich wirklich zu entwickeln.
Den Wechsel zwischen Vergangenheit und aktueller Zeit fand ich gelungen, denn das war nur zu Beginn oft der Fall, wurde im Laufe des Buches aber weniger. Da immer wieder auf Ereignisse von damals referenziert wurde, war das echt hilfreich und ich mochte das.
Fazit:
Das Buch lädt zum Wohlfühlen ein und am liebsten wurde man selbst die Golden HIll Ranch besuchen. Mit Sadie scherzen, mit Clay ausreiten und mit Parker über die Ranch spazieren. Wenn man abschalten will ist man hier einfach richtig und ich hatte sehr viele schöne Lesestunden. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band!
Parker kauft nach vielen Jahren die Ranch seiner Großeltern zurück, um dort eine Pferdetherapiestätte eröffnen. Die Bewohner von Boulder Creek sind über seine Rückkehr nicht begeistert, da er in seiner Jugend viel verbrannte Erde zurückgelassen hat. Auch seine Jugendliebe Clay ist nicht erfreut ihn wiederzusehen, denn trotz ihrer Vergangenheit spürt sie immer noch ein Kribbeln, wenn sie Parker sieht...
Ich wollte schon lange was von Nicole Böhm lesen und hab mich direkt ins Abenteuer gestürzt. Ich mochte das Kleinstadt-Setting mit der Ranch richtig gerne und konnte mir alles direkt vorstellen. Schon das erste Kapitel, ein Rückblick in die Vergangenheit, konnte mich direkt fesseln.
Die beiden Protagonisten Parker und Clay waren mir auf Anhieb sympathisch und durch die Rückblicke konnte man ihre Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen. Der Schreibstil war locker leicht und die Autorin hat eine richtige Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Besonders die Chemie zwischen Parker und Clay konnte man förmlich spüren.
Golden Hill hat mich total überrascht, denn ich war sofort hin und weg und konnte nicht aufhören zu lesen. Ich freu mich schon total auf die beiden nächsten Teile der Reihe, die zum Glück nicht lange auf sich warten lassen. Ich kann euch die Geschichte nur absolut empfehlen, mich hat sie total überzeugt.
Weil ich schon fast alle Bücher von der lieben Nicole Böhm gelesen habe, musste auch dieses hier vom SUB befreit werden. Es hatte wieder alles was ich an ihren Büchern so liebe: der tolle, bildliche, Schreibstil, und die tolle Atmosphäre- in diesem Fall die Natur und die Pferde ranch. Es war einfach schön für einige Stunden aus dem Alltag zu entfliehen. Große Empfehlung!
Dieses Buch hatte ich zu beginn nicht auf dem Schirm. Doch dank der Buchmädchen Box ist das Schätzchen zusammen mit wundervollen Goodies bei mir eingezogen und musste nachdem mich der Klappentext überzeugen konnte recht zügig vom SuB befreit werden.
Golden Hill -Touches ist mein erstes Buch der Autorin. Das Kleinstädtchen Boulder Creek und deren Bewohner haben mir aber von Beginn an gefallen. Auch wenn nicht jeder Bewohner vor symphatie trotzt, hatte ich gleich ein Wohlfühlgefühl.
Parkers Entwicklung, besonders nachdem man seine Vergangenheit mit jeder Seite näher kennenlernt, hat mir viel Lesefreude bereitet. Clay hier passt besonders, "harte Schale weicher Kern" gerade zu Beginn wirkt sie sehr taff und selbstbewusst. Erst mir der Zeit lässt sie uns hinter ihre Fasade blicken. Stück für Stück schloss ich so nicht nur die beiden ins Herz.
Nicole Böhm konnte mich mit ihrem leichten, mitreißenden Schreibstil überzeugen. So das ich unbedingt zurück nach Golden Hill möchte. Besonders gefallen hat mir der Aufbau zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Erzählt wird sowohl aus der sicht von Parker als auch von Clay.
Ein Wohlfühlbuch zum mitfiebern und entspannen. Ein Auftaktband, der Lust auf mehr macht!
Auf dieses Buch habe ich mich nach der New York Serie richtig gefreut. Von der Großstadt in die Kleinstadt. Ich habe es wieder mal auf bookbeat gehört, da ich nicht länger warten wollte. Ich habe mich im Laufe des Buches nicht nur ein wenig in Parker verliebt sondern mein neues Zuhause in Golden Hill gefunden. Es war so idyllisch und einfach nur zum Wohlfühlen. Wobei ich natürlich trotzdem Clays Zweifel verstehen kann, da man einen kleinen Rückblick bekommt, was vor einigen Jahren passiert ist. Das Boulder Creek nicht begeistert von Parkers Idee ist, war mir einerseits klar aber andrerseits muss man offen für neues bleiben. Die Verzögerungen bei der Baustelle waren für mich keine Zufälle, aber ich konnte keinen Schuldigen erraten. Es hat mir wieder echt gut gefallen und ich freue mich bald weiterzulesen. 4 Sterne
Es ist eine sehr leichte Geschichte mit einem tollen Setting zum wohlfühlen. Auch der Schreibstil war sehr angenehm. Leider ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Zu Beginn ging es doch sehr langsam voran und es gab sehr viele Rückblicke in die Vergangenheit. Gegen Ende konnte mich das Buch mehr überzeugen. Für mich war es zu wenig Handlung, zu wenig Drama und leider hat mich die Liebesgeschichte nicht so richtig erreicht. Gerade mit der Protagonistin Clay bin ich nicht ganz warm geworden. Die Nebencharaktere und die Atmosphäre waren dafür aber umso schöner. Ingesamt eine schöne Geschichte zum abschalten und wohlfühlen. Ich bin trotzallem sehr gespannt auf Band 2! 3,5/5
Ich liebe die Kombi Natur und Liebesgeschichte.. Mit Clay und ihrer störrischen Art bin ich aber nicht ganz warm geworden, dafür mit Parker um so mehr.
Ich habe den Auftakt der neuen Reihe von Nicole Böhm sehnsüchtig erwartet und mit "Golden Hill Touches" hat sie ein Wohlfühlbuch erschaffen, das mich mit einem traumhaften Setting und wundervollen Charakteren überzeugt hat. Hier geht es um Parker, der die Ranch seiner Großeltern zurückkauft, wo er zusammen mit seiner Schwester Sadie eine Pferdetherapiestätte aufbauen möchte. Doch mit diesen Plänen stößt er bei der Dorfgemeinschaft von Boulder Creek auf Widerstand, denn in der Vergangenheit hat er sich dort nicht gerade beliebt gemacht. Auch Clay, seine Jugendliebe, ist von seinem plötzlichen Auftauchen alles andere als begeistert. Es wird ihm wahrlich nicht leicht gemacht und immer wieder stellen sich ihm neue Probleme in den Weg. Sind seine Pläne zum Scheitern verurteilt oder wird sein großer Traum in Erfüllung gehen? Findet es heraus, taucht in das atemberaubende Setting von Montana ein und lasst euch verzaubern. Pferdeliebhaber kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Mit Clay & Parker hat die Autorin zwei wundervolle und authentische Charaktere erschaffen, die mir sofort ans Herz gewachsen sind. Auch wenn Clay zu Beginn etwas kaltherzig rüberkam, mochte ich ihre taffe Art sehr gern. Sie ist eine sehr einfühlsame und liebevolle Protagonistin und ich konnte nachvollziehen, dass sie sich und ihr Herz nur schützen wollte, indem sie anfangs so abweisend reagierte. Zu schmerzhaft waren die Geschehnisse in der Vergangenheit. Parker hat damals Fehler gemacht, aus denen er gelernt hat und ich fand es toll, wie er für das kämpft, was ihm wichtig ist und er sich trotz der Rückschläge, die er einstecken muss, nicht unterkriegen lässt. Die Chemie zwischen den beiden ist toll und das Knistern war deutlich zu spüren. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, gefühlvoll, detailliert und sehr angenehm zu lesen. Besonders gut gefallen haben mir die Rückblicke in die Vergangenheit, so erfährt man was vor 11 Jahren vorgefallen ist und warum einige Dorfbewohner nicht gut auf ihn zu sprechen sind. Hier und da waren die Reaktionen etwas überzogen, denn Menschen ändern sich und jeder hat eine zweite Chance verdient. Parker ist hier das beste Beispiel und ich fand es wundervoll, wie er mit seiner Schwester umgeht und sich um seine Granny sorgt. "Golden Hill Touches" ist eine ruhige und warmherzige Liebesgeschichte mit viel Gefühl, perfekt zum Abschalten und Wohlfühlen! Ich freue mich jetzt schon, bald wieder nach Golden Hill zurückzukehren.
Der Auftaktband dieser Reihe hat mir so gut gefallen, auch wenn es ein paar Kritikpunkte gab, weshalb ich einen Stern abgezogen habe. Zunächst fand ich den Schreibstil und die Kulisse wunderschön. Die Golden Hill Ranch mit ihren Bewohnern und die Kleinstadt in Montana kennenzulernen, war Wohlfühlfeeling pur. Parker überzeugte mich als Hauptprotagonist am meisten. Ich mochte seine Entwicklung, seinen starken, bodenständigen Charakter und den Traum, den er hat. Clay dagegen war für mich schwierig zu verstehen. Es fühlte sich sehr oft so an, als wäre sie nicht im Reinen mit sich selbst, was es teilweise etwas anstrengend machte und unnötiges Drama in den Roman brachte. Trotzdem bin ich versunken in die Atmosphäre und habe mich extrem wohl gefühlt.
Die Geschichte um Parker und Clay und die Golden Hill Ranch ist eine typische Wohlfühlgeschichte. Sie ist nicht mega spannend oder aufregend, dafür aber sehr gemütlich und die Details und Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Einfach genau das, was man unter COZY ROMANCE versteht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm und durch die Rückblenden wurde es sehr berührend. Das Einzige, was mir ein bisschen gefehlt hat, war das gewisse Etwas bei der Liebesgeschichte. Ich hätte mir da mehr Funken, mehr Leidenschaft und einfach etwas mehr gewünscht. Ansonsten aber für jeden, der Kleinstadt-Wohlfühl-Geschichten mag, eine Empfehlung!
Anfangs hatte ich einige Probleme in die Geschichte zu kommen was wirklich schade war. Das hat sich dann ein wenig durch das Buch gezogen, so dass ich nie richtig für die Geschichte brannte. Aber ich mochte das Thema und freue mich auf Band 2. 4/5⭐️
Nachdem ich die erste Reihe der Autorin gelesen und absolut geliebt habe, habe ich dem Auftakt ihrer neuen Reihe natürlich sehr entgegen gefiebert.
Das Cover ist wirklich wunderschön und edel. Wie auch ihre erste Reihe ist auch diese hier mit so einer ganz besonderen Beschichtung. Matt schimmernd und irgendwie perlmuttartig. Einfach ein Traum.
Der Schreibstil von Nicole Böhm ist einfach großartig. Locker, leicht und sehr flüssig zu lesen. Ich kam wieder superschnell durch die einzelnen Kapitel und somit war auch das Buch ratzfatz beendet. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Clay und Parker. Zudem gibt es auch immer wieder mal Rückblenden in die Vergangenheit die sehr deutlich als solche definiert sind.
Parker war einfach unglaublich toll. Ich mochte den Vergangenheits-Parker, sowie auch den Gegenwarts-Parker. Er ist einfach ein sehr toller Kerl der seinen Weg im Leben gesucht und gefunden hat und der Mühe hat gegen all die Steine anzukämpfen, die ihm das Leben in den Weg legt. Seine Nerven wurden wirklich bis aufs Äußerste strapaziert und seine Geduld auf die Probe gestellt. Er muss sich und sein Durchhaltevermögen beweisen und noch dazu alte Fehler wieder gut machen. Ich hab ihm ja schon nach den ersten paar Seiten verziehen da wusste ich noch nicht mal was er angestellt hat.
Mit Clay hatte ich stellenweise ein bisschen Probleme. Irgendwie konnte ich mich nicht so gut in sie hineinversetzen. Sie wirkte auf mich generell sehr kühl und distanziert was es mir schwer gemacht hat sie wirklich tief ins Herz zu schließen. Ich mochte sie, ja, aber es hat einfach etwas gefehlt, manchmal passt es zwischen zwei Menschen einfach nicht so 100%ig und ich hatte das Gefühl dass das bei Clay und mir der Fall war.
Dafür habe ich aber so einige der Nebencharaktere in mein Herz schließen können und freue mich bereits auf die weiteren Bände.
Ich muss sagen dass ich ja so gar kein Pferdefan bin. War ich noch nie und werde ich auch nie sein, aber dennoch fand ich die Idee die Sadie und Parker hatten einfach sehr, sehr toll. Das Setting und generell der ländliche Charme haben mich total begeistert und richtig in den Bann gezogen. Am liebsten hätte ich meine Sachen ins Auto geschmissen und wäre direkt zur Golden Hill Ranch gefahren. Ich habe mich an diesem Ort beim Lesen einfach unglaublich wohl gefühlt. Die Geschichte selbst zwischen Clay und Parker hat mir auch richtig gut gefallen und die Ausschnitte aus der Vergangenheit haben hier für mehr Transparenz gesorgt. Man konnte sich irgendwie noch viel besser reinfühlen und ich hab mich auch ehrlich sehr auf die Ausschnitte der Vergangenheit gefreut. Bis auf die Tatsache dass ich mit Clay nicht so ganz warm wurde hat mir die Geschichte unglaublich gut gefallen und ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen.
Nach der One Last Reihe war ich dann gespannt was mich hier erwartet. Ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht. Der Erzählstil ist wieder flüssig und alles ist sehr bildhaft dargestellt. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und hat dadurch das Gefühl selber vor Ort zu sein. Die Charaktere sind facettenreich und authentisch. Ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Parkers Beweggründe kann man sehr gut verstehen. Sowohl die in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Als Erwachsener will er seinen Traum leben, gemeinsam mit seiner Schwester. Doch die Ranch seiner Großeltern bedeutet sehr viel Arbeit und er wird nicht grad freudig im Ort empfangen. Die Einwohner scheinen sehr nachtragend zu sein. Clay kommt einen anfangs etwas unnahbar vor, aber nach und nach taut sie auf und man kann auch ihre Beweggründe völlig verstehen. Ich finde die Autorin hat beiden Charaktere sehr gut dargestellt weil man deren Beweggründe halt so gut nachvollziehen kann. Ein wenig spannend wurde es gemacht als es um die Umbauten auf der Ranch ging, zwar ein wenig vorhersehbar auch aber man wollte wissen was genau jetzt dahinter steckt.
Ich bin schon auf die anderen Bänder gespannt, denn der erste hat mir jetzt schon sehr gut gefallen. Fazit liegt bei 4,5*
Nach der "One-Last"-Reihe der Autorin war ich sehr gespannt darauf wie mir ihre neue Reihe gefallen wird.
Das Buch hat mir von Beginn an sehr gut gefallen und insbesondere das Setting konnte mich sehr überzeugen. Das Feeling von der Ranch und der kleine Ort in Montana haben eine tolle Atmosphäre erschaffen, in der man sich absolut wohlgefühlt hat.
Parker und Clay waren zwei interessante Charaktere, wobei ich allerdings das Gefühl hatte, dass ich Clay nicht so richtig kennengelernt habe. Die Geschichte wird zwar aus der Perspektive der beiden erzählt, aber der Schwerpunkt hierbei liegt deutlich stärker bei Parker, so dass man ihn deutlich besser kennenlernt und einschätzen kann als Clay.
Die Liebesgeschichte war ganz nett, aber die Funken zwischen den beiden merkt man erst recht spät in der Geschichte und der Liebesteil nimmt nicht so viel Platz in der Geschichte ein. Hier hätte ich mir ein paar mehr Gefühle gewünscht.
Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen und konnte mich insbesondere mit seinem Setting überzeugen. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Teile der Reihe.
Leider muss ich sagen dass ich die Geschichte nicht mochte. Es wirkt alles so konstruiert. Ich habe schon sehr viele New Adult/ Romance - Romane gelesen, aber irgendwie funktioniert diese Story in meinen Augen nicht so wirklich, obwohl mir die Idee dahinter wirklich sehr gut gefallen hat. Leider kommen einige nicht nachvollziehbare Handlungen, Ereignisse und Dialoge darin vor. Daher von mir nur 2🌟!
In „Golden Hill Touches“ geht es um den Auftakt der Trilogie aus der Feder der Autorin. Im ersten Band geht es um Parker und Clay. Beide waren ineinander verliebt, als Parker als Jugendlicher zu seinen Großeltern kam. Nun sind einige Jahre vergangen und er hat sich das Grundstück zurückgekauft von der Golden Hill Ranch. Wird es ihm gelingen, dort etwas Neues aufzubauen? Was ist mit den Gefühlen für Clay ?
Clay ist eine sympathische Protagonistin, die es liebt Tieren zu helfen und deswegen arbeitet sie beim Tierarzt in der Stadt. Besonders ihre Eigenart, Gegenständen Namen zu geben, hat mich schmunzeln lassen.
Parker verbindet eine Menge mit der Golden Hill Ranch. Seine Großeltern haben diese aufgebaut und jetzt will dort etwas Neues schaffen. Wird er damit einen neuen Weg für die Zukunft ebenen?
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel aus der Perspektive von Clay und Parker erzählt. Immer wieder erlebt der Leser Rückblenden aus der Vergangenheit. Man sieht wie Parker damals nach Golden Hill gekommen ist und seine erste Begegnung mit Clay.
Die Geschichte hat mich langsam immer weiter voran gezogen. Parker war ein Teenager, der eher unzufrieden war. Sein Vater hatte für ihn eine vorbestimmte Zukunft, auf die er eigentlich weniger wert gelegt hat. Der Sommer bei ihnen Großeltern hat ihm etwas gezeigt und man erlebt den heutigen Parker als einen jungen Mann der entschlossen ist. Er will die Ranch seiner Großeltern zu etwas machen, zu einer Pferdetherapiestätte. Doch wie es so ist, bekommt er Steine in den Weg und natürlich trifft er auf die Frau aus seiner Vergangenheit wieder-Clay. Ich muss die Liebesgeschichte gestehen, die Liebesgeschichte war zwar greifbar, aber mir fehlte an manchen Stellen etwas mehr. Die Kulisse ist wunderschön beschrieben und es macht neugierig, die weiteren Bücher lesen zu wollen. Das Ende war ein interessanter Abschluss zur Handlung der beiden.
Das Cover sieht wunderschön aus und ich mag die Optik davon.
Fazit
Ein interessanter Auftakt der neuen Reihe, der Lust auf mehr macht
Die „Golden-Hill-Reihe“ startet mit Parker, der die Golden Hill Ranch seiner Großeltern gekauft hat. Vor elf Jahren war er zuletzt mehrere Wochen dort, ist nach schlechten Nachrichten auf dramatische Weise verschwunden und nie zurückgekehrt. Doch nun hat er große Pläne: Er will alles umbauen, mit seiner Schwester eine Reittherapie anbieten und seine Granny aus dem Altersheim holen. Leider stößt er bei den Bewohnern von Boulder Creek auf ordentlich Abneigung. Und dann ist da noch Clay, die er vor über einem Jahrzehnt einfach zurückgelassen, aber nie vergessen hat…
Ich mochte Parker, er ist sympathisch, hat gute Absichten, spricht offen über seine Gefühle. Allerdings wirkte er auf mich sehr austauschbar. Ich hätte mir auch mehr Gegenwehr von ihm gewünscht. Ja, er hat Fehler gemacht, aber die Bewohner reagieren in meinen Augen viel zu stark und ausdauernd auf das, was passiert ist, als Parker 17 Jahre alt war.
Clay war für mich die interessantere Person, auch wenn da immer eine gewisse Distanz zwischen uns blieb. Sie ist cool, hat aber auch Fehler, und macht eine große Entwicklung durch.
Bei der Lovestory fehlte es mir ein bisschen an Aufbau im Hier und Jetzt. Die Emotionen waren, wenn auch nicht sofort offen gezeigt, nach all der Zeit der Funkstille immer noch voll da. Im Gegenzug erschien mir das Hin und Her am Ende zu langgezogen. Es wirkte unausgewogen auf mich.
Ich kam schnell durch, fand den Stil ganz gut, auch wenn mich ein paar Dinge gestört haben, beispielsweise das ständige Stocken mitten im Satz.
Über zwei Dinge hätte ich gerne ausführlicher gelesen, aber diese wurden sicherlich in die Folgebände eingebaut.
Insgesamt fand ich „Golden Hill Touches“ ganz nett, der Roman wird mir aber nicht in Erinnerung bleiben. Gut möglich, dass die Reihe insgesamt stärker sein wird als das Buch einzeln gesehen, gerade weil ich zwei Ideen sehr interessant fand und diese sicher noch einmal aufgegriffen werden.
Einmal Golden Hill – immer Golden Hill. So geht es nicht nur Parker, der nach Jahren auf die Ranch in Boulder Creek zurückkehrt, sondern auch mir – nach dem Lesen.
Ich mochte den Auftakt der Reihe gerne, die gemächliche Story, und die herzlichen Protagonisten, die sich für Golden Hill einsetzen, für ihre Träume kämpfen und neue Wege beschreiten.
Parker lernt man nicht nur in der Gegenwart kennen, sondern durch gezielte Rückblicke auch in der Gegenwart. Einst aufbrausend, frustriert und verdrossen, heute engagiert, umsichtig, aber verschlossen.
Clay ist eine toughe junge Frau, sehr dickköpfig und mit einer etwas rauen Art und harten Schale um sich herum, aber aufrichtig und gutherzig.
Zwischen Parker & Clay stehen unausgesprochene Dinge, Misstrauen und verletzte Gefühle. Obwohl die Anziehung spürbar ist, entwickelt sich die Liebesgeschichte doch eher langsam und bleibt auf der Gefühlsebene recht verhalten.
Sonnenschein, weite Felder, Hufgetrampel und der Traum von Golden Hill. Die total entspannte Atmosphäre legte sich auch auf den Handlungsverlauf.
Mein Fazit: Ein lauschiger Auftakt, der zum Träumen & Entspannen einlädt und neugierig auf die Folgebände macht!
Ein wunderschönes Buch, über eine Pferdefarm mitten in Montana. Eine verträumte Kleinstadt, die ein totales Comfort Gefühl vermittelt und mittendrin die beiden Protagonisten. Mir hat der Roman sehr gefallen, es war einfach die perfekte Geschichte zum Wegträumen!
„Golden Hill - Touches“ ist der Start der Golden-Hill-Reihe von Nicole Böhm aus dem MIRA Taschenbuchverlag.
🅄🄼 🅆🄰🅂 🄶🄴🄷🅃 🄴🅂 Parker ist wieder zurück in dem kleinen Städtchen Boulder Creek. Er hat die Golden Hill Ranch zurück gekauft, die einst seinen Großeltern gehörte. Hier möchte er mit seiner Schwester Sadie eine Pferdetherapistätte aufbauen. Die Einwohner von Boulder Creek sind jedoch nicht so erfreut darüber. Als Parker das letzte Mal in Boulder Creek war, hat er es sich mit so einigen Einwohnern verscherzt. Damals ist er Hals über Kopf abgehauen und hat Clay stehen gelassen. Als sie sich nach einigen Jahren nun wiedersehen, ist die Anziehung immer noch da. Aber Clay hat Angst wieder fallen gelassen zu werden.
🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Das Cover passt gut zum Ort des Geschehens und ist mit seinen goldenen Tönen schön anzusehen. Leider muss ich sagen, dass die Bücher aus dem MIRA Taschenbuchverlag sehr schnell Leserillen bekommen, egal wie sehr man sich vorsieht. :( Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Leser kommt gut in die Geschichte rein. Natürlich braucht es eine gewisse Zeit bis man alle Charaktere kennt. Die Story wird aus der Sicht von Parker und Clay erzählt, sowohl im Jetzt als auch in der Vergangenheit. Dadurch musste man teilweise gut aufpassen beim Lesen. Aber die Zeitsprünge wurden an den richtigen Stelle eingearbeitet, sodass sie gut verständlich waren und die eine oder andere offene Frage beantworteten haben. Die Charaktere selbst waren für mich sehr authentisch. Aber dennoch bin ich leider mit Parker und Clay nicht richtig warm geworden. Sie hatten beide so ihre Eigenarten, die es mir nicht leicht gemacht haben. Das Kleinstadt-Setting hat mir dafür aber umso besser gefallen. Auch wenn die Einwohner nicht immer nett waren, hat man als Leser sehr den Zusammenhalt gemerkt. Das Thema der Pferdetherapiestätte finde ich sehr interessant und hoffe, dass man dazu in den folgenden Bänden etwas mehr erfährt. Ein weiteres Highlight für mich war, dass es eine Verbindung zwischen der Golden-Hill-Reihe und der One-Last-Reihe gibt. Ich persönlich mag es sehr, wenn man in einer neuen Story etwas „altes, bekanntes“ findet.
🄵🄰🅉🄸🅃 „Golden Hill - Touches“ ist ein gut gelungener Start der Golden-Hill-Reihe. Das Thema der Pferdetherapiestätte hat mich sehr begeistern und auch die Verbindung zur One-Last-Reihe von Nicole Böhm. Für New Adult-Fans ist es auf jeden Fall etwas. :)
Mit Pferdegeschichten kann man mich ja sowieso immer catchen und das tolle Setting dieses Romans in Montana hat mich sehr angesprochen. Das Cover des Buches ist super schön und passt zum Genre.
Parker und Clay, die zwei Protagonisten, haben mir gut gefallen, hätten meiner Meinung nach aber etwas tiefgründiger sein können. Generell hat mir ein bisschen der Tiefgang gefehlt, aber für einen Liebesroman ist das auch nicht mein höchster Anspruch. Was mich positiv überrascht hat, war die Darstellung von Clay als Person mit Lernschwierigkeiten und die beruflichen Schwierigkeiten, die damit einhergehen. Davon abgesehen bin ich mit Clay nicht so warm geworden wie mit Parker, der mir wirklich ein bisschen ans Herz gewachsen ist. Besonders die Art, wie er seine vergangenen Fehler wieder gutmachen will und wie er davon von den Einheimischen der Stadt angegangen wird, haben mich bewegt.
Mir persönlich hätte es gern noch mehr Pferdecontent sein können, aber ich werde die Reihe auch so als nette Unterhaltung weiterverfolgen.
„Golden Hill Touches“ ist für mich während dem Lesen zu einem absoluten Wohlfühlbuch geworden. Insbesondere der traumhafte Schreibstil der Autorin hat es mir sehr angetan, der außerdem dazu beigesteuert hat, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und mir durch die bildhaften Beschreibungen ein sehr gutes Bild von Golden Hill machen konnte. Und auch das Setting an sich konnte mich total bezaubern, sodass ein richtiges Wohlfühlgefühl aufkommen konnte. Leider stand die Liebesgeschichte in meinen Augen im Laufe des kompletten Buches zu sehr Hintergrund, sodass ich auch zu den beiden Hauptcharakteren keine wirkliche Bindung aufbauen konnte. Insbesondere aus Clay konnte ich nicht so richtig schlau werden, aber auch Parker blieb meiner Meinung nach sehr blass und mir hat ein wenig das Besondere bei beiden gefehlt. Nichtsdestotrotz wirklich eine tolle Geschichte, die mir sehr viel Lesespaß bereiten konnte!
Golden Hill touches ist ein schöner Roman für zwischendurch. Besonders die Landschaft glänzt und stach unglaublich gut hervor. Es war ein Wohlfühlroman.
Nach vielen Jahren kehrt Parker zurück nach Boulder Creak. Er war damals als Teenager schon einmal dort, ist aber auf dramatische Weise verschwunden und hat sich da dann nicht mehr sehen lassen. Auch nicht als sein Großvater starb. Einen wirklich guten Eindruck hat er auch nicht hinterlassen. Im Gegenteil, die Leute sind nicht sonderlich begeistert das er wieder da ist. Er möchte nun, zusammen mit seiner Schwester, die Ranch wieder aufbauen und seine Großmutter wieder zurück bringen.
Parker war damals ein sehr rebellischer Junge. Die Eltern wussten nicht wirklich was sie mit ihm machen sollten. Er hat kaum noch vernünftig gehandelt, somit dachten sie, sie schicken ihn auf die Ranch von seinen Großeltern. War das eine gute Idee? Er lernte da auch Clay kennen und hegte Gefühle für sie. Jetzt, nach 11 Jahren, ist er wieder zurück und aus den rebellischen Jungen ist nun ein anständiger Mann geworden. Die Dorfgemeinschaft mag ihn nicht wirklich, was mir tatsächlich ein bisschen to much war. Ich meine, er war damals 17.
Clay ist verletzt. Die Flucht von Parker damals hat ihr Herz zerbrochen. Immerhin dachte sie er ist der richtige. Als er wieder zurück ist und die beiden aufeinandertreffen, weiß sie nicht so recht wohin mit ihren Gefühlen. Ich konnte mich leider nicht so recht mit ihr anfreunden. Ich weiß tatsächlich auch nicht woran es lag. Sie hat mich irgendwie kalt gelassen. Dennoch mochte ich ihre Entwicklung unglaublich gerne. Immerhin wurden ihr oft genug Steine in den Weg gelegt.
Die Lovestory fehlte mir ein bisschen. Sie war da, das ist klar, aber irgendwas fehlte. Ich kann auch nicht genau sagen was aber ich hab sie so garnicht gefühlt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden von vor 11 Jahren war da so viel besser. Dennoch waren die Gefühle ganz stark und klar, genau wie damals. Ich mag es auch wie die beiden trotz all dem noch zusammen Harmonieren.
Ich hab dieses Buch sehr schnell beendet, weil der Schreibstil wirklich klasse ist! Er ist leicht und super detailliert geschrieben. Ich mochte besonders die Szenen, wo sie zusammen auf der Ranch arbeiten und alles auf Vordermann bringen. Das war eine echt gute Abwechslung zu den anderen Szenen.
Inhalt: „Golden Hill Touches“ ist der erste Band der „Golden Hill“-Trilogie von Nicole Böhm. Es geht um Parker, der die Golden Hill Ranch, die einst seinen Großeltern gehörte, zurückkauft und sich und seiner Schwester damit einen großen Wunsch erfüllt. Gemeinsam möchten sie auf der in die Jahre gekommenen Ranch in der Kleinstadt Boulder Creek (Montana) eine Pferdetherapiestätte aufbauen. Doch die Bewohner des verschlafenen Städtchens sind Parkers Plänen gegenüber kritisch und als er nach vielen Jahren dorthin zurückkehrt, stößt er auf einigen Widerstand. Auch von seiner Jugendliebe Clay, die nicht gerade begeistert ist, dass Parker wieder auftaucht. Und dennoch spürt auch Clay wieder das altbekannte Kribbeln, wenn sie auf Parker trifft. Und es wird von Mal zu Mal stärker…
Meine Meinung: Die Geschichte um Parker und Clay ist eine absolute Wohlfühlgeschichte vor einem tollen Ranch- und Naturhintergrund.
Das Cover ist komplett in Goldtönen gehalten und zeigt schemenhaft die Natur mit Berge im Hintergrund, einem See und Nadelbäumen – und symbolisiert damit eigentlich genau das, was die Geschichte ausmacht: eine ruhige Atmosphäre und ein großer Bezug zur Natur. Mir gefällt es immer wirklich gut, wenn das Cover auch etwas mit dem Inhalt der Geschichte zu tun hat und man mit einem Blick ein Gefühl dafür bekommt, worum es in dem Buch geht.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm und flüssig lesen und die Naturbeschreibungen von Boulder Creek und der Ranch lösen beim Lesen ein richtiges Urlaubs- und Reiterhoffeeling aus, was mir sehr gut gefallen hat. Obwohl die Geschichte weitgehend nicht klassisch „spannend“ ist, versinkt man mehr und mehr darin und kann das Buch nicht aus der Hand legen.
Die Charaktere finde ich wirklich toll und vielschichtig ausgestaltet. Man sieht gewisse Entwicklungen über die Geschichte hinweg und sowohl Parker als auch Clay haben mir als Protagonist:in gut gefallen. Ihr Verhältnis zueinander und Clays offene und unverstellte Art hat mich an vielen Stellen wirklich zum Schmunzeln gebracht. Besonders mochte ich jedoch, dass die beiden mit ihrer Vergangenheit und auch den aktuellen Problemen meist sehr erwachsen umgegangen sind und es nicht mehr Drama gab als nötig.
Die Nebencharaktere sind ebenfalls sehr unterschiedlich, aber alle auf ihre Art nachvollziehbar und liebenswert. Es gibt keine „schwarz/weiße“ Rollenverteilung, sondern die Handlungen der Personen wurden immer realistisch erklärt, was sie für mich sehr glaubwürdig gemacht hat.
Von der Handlung her gab es keine riesige Spannungskurve, was ich bei diesem Buch aber auch nicht erwartet und nicht gebraucht habe. An ein paar Stellen konnte man die ein oder andere Wendung schon ganz gut voraussehen, an einigen Stellen hat mich der Fortgang aber auch überrascht. Insgesamt war die Handlung angenehm ruhig und hat mich beim Lesen in eine andere, nach Heu und Pferden riechende Welt entführt und mich mit einem „feel good“-Gefühl zurückgelassen.
Fazit: Empfehlenswert für alle, die gerne ruhige, unaufgeregte (Liebes-) Geschichten mögen, die in einem wunderschönen und naturnahen Setting spielen.
Ich habe mich ein bisschen ins Cover verliebt, weil die Landschaft im Sonnenaufgang zum Träumen einlädt.
Aber auch das Setting der Golden Hill Ranch fand ich toll. Es hat Spaß gemacht, mitzuerleben, wie der Protagonist Parker mit Unterstützung die Ranch seiner Großeltern wieder aufbaut. Die Idee mit der Pferdetherapie, die Parker mit seiner Schwester betreiben möchte, fand ich auch toll und wollte mit ihnen gemeinsam für ihr Projekt kämpfen. Pferdeliebhaber wird das Buch sicher gefallen, aber man muss nicht viel mit Pferden zu tun haben, um Freude an diesem Buch zu haben.
Man bekommt nämlich auch tolle Charaktere geboten, von denen ich Parker am liebsten mochte. Er lebte früher als Jugendlicher schon einmal kurz im Örtchen Boulder Creek, wo die Ranch steht, und fühlte sich dort wohl, was auch an seiner Jugendliebe Clay lag. Allerdings war sein damaliger Abgang unschön und ich fand es am Anfang traurig, dass fast alle Bürger von Boulder Creek ihm das immer noch nachtrugen. Umso mehr konnte mich Parkers Umgang mit ihnen überzeugen, da es ihnen nicht übel nahm, sondern sie von sich selbst und seinen Plänen für die Golden Hill Ranch überzeugen. Ich konnte seine Leidenschaft für das Projekt durchgehend spüren und es ließ sich auch von Problemen und Rückschritten nicht davon abbringen. Mir gefiel seine durchsetzungsfähige Art und seine liebevolle Seite, mit denen er Leuten wie seiner Oma, seiner Schwester oder Clay begegnet.
Clay selbst ist eine geselliger und tierliebe junge Frau, die ihr ganzes Leben in Boulder Creek verbracht hat und nie wegwollte. Sie möchte das machen, was sie will und ihre Zeit z.B. nicht an der Uni verschwenden. Ich mochte ihre tatkräftige Art, mit der sie alle Dinge angeht. Im Laufe des Buches macht sie auch noch schöne Entdeckungen über sich. Allerdings muss ich sagen, dass ich trotz aller Sympathie für Clay die Sichtweise von Parker spannender fand.
Richtig gut waren dann natürlich die Szenen, in denen die beiden aufeinander treffen und ihre Gefühle füreinander aus ihren Jugendtagen wieder aufflammen. Dabei war ich froh, dass es Rückblenden gab, sodass man die Momente ihrer ersten Verliebtheit miterleben kann. Ich muss auch sagen, dass ich das Kribbeln zwischen ihnen in den Vergangenheitskapitel am meisten spüren konnten. Ihr Kennenlernen war auch sehr amüsant. In der Gegenwart habe ich Clay und Parker ihre Gefühle zwar abgenommen, aber die Chemie kam nicht komplett bei mir an. Trotzdem gefielen sie mir als Paar, da sie sich perfekt ergänzen und sich gegenseitig respektieren. Sie unterstützen sich, weil sie immer die guten Absichten des anderen erkennen, selbst wenn ihre eigenen Gefühle zuvor verletzt wurden. Insgesamt habe ich mich gefreut, als die beiden sich wieder annähern, wobei sie auch ihre Vergangenheit aufarbeiten.
Insgesamt habe ich das Buch so weggeschmöckert. Der Schreibstil lässt sich locker lesen und mir gefiel die Beschreibung der Ranch. Daher freue ich mich schon sehr auf die weiteren Bände der Reihe, in denen man hoffentlich noch mehr von der Golden Hill Ranch mitbekommt. Nur gab es ein paar Aspekte in diesem Teil, die mir etwas zu kurz kamen. Dazu gehörten u.a. das Dorf Boulder Creek oder Parkers Vater. Aber es war mir nie langweilig beim Lesen, da besonders der Wiederaufbau der Ranch hin und wieder für Spannung sorgte.
FAZIT: 4/5⭐️ Cooles Setting und zum Mitfiebern, trotz wenig Kribbeln zwischen den Protagonisten
Als Teenager hat Parker eine tolle Zeit auf der „Golden Hill“ Ranch seiner Großeltern verbracht, bis dieses Leben ein jähes und weniger schönes Ende nahm. Inzwischen sind 11 Jahre vergangen. Parker ist erwachsen geworden und hat große Pläne. Er kauft die ehemalige Ranch seiner Großeltern und möchte dort gemeinsam mit seiner Schwester ein Reittherapie-Zentrum eröffnen. Doch bei den Bewohnern von Boulder Creek und seiner Jugendliebe Clay stößt er auf Widerstand.
„Golden Hill – Touches“ habe ich als Hörbuch gehört. Der männliche Sprechern, Konrad Krüger, hat mich völlig begeistert. Er haucht Parker so viel Leben ein, passt seine Stimme an die Begebenheiten an und es macht einfach Spass, ihm zuzuhören. Er brachte mich regelmäßig zum Lachen, zum Beispiel mit der Imitation seiner Großmutter. Polly Nolden, die Clay liest, konnte hier leider nicht so ganz mithalten. Sie ließ ihre Protagonistin teilweise etwas zu bockig rüber kommen.
Die ländliche Idylle von Boulder Creek hat mir gut gefallen und ich fand die Idee mit der Pferdetherapie toll. Deswegen war ich etwas enttäuscht, dass der Roman endet, bevor es zur Eröffnung kommt. Vermutlich erfährt man in der Fortsetzung mehr, auch wenn dann andere Charaktere im Vordergrund stehen werden.
Vieles an der Geschichte hat mich gut unterhalten. Ich fand spannend, wie Wildpferde ausgesucht wurden und Clays beruflicher Werdegang ist ungewöhnlich und dadurch interessant. Woran ich mich den ganzen Roman über gestört habe, war die extreme Abneigung, die Parker entgegenschlägt. Es kam mir wie übertriebenes Drama vor, denn die Ursache dafür lag darin, dass Parker mit 17 Jahren einmal im Diner randaliert hat. Sicherlich kein Kavaliersdelikt, aber meine Güte, damals war er fast noch ein Kind, jetzt ist er erwachsen. Ich fand es oberflächlich, aufgrund dieser Verfehlung Schlüsse über seinen Charakter zu ziehen und es kommt mir auch nicht sehr realistisch vor, dass Erwachsene (insbesondere Männer), so nachtragend reagieren. Hinsichtlich Clays Misstrauen ging es mir so ähnlich. Die beiden waren als Teenager ungefähr einen Monat zusammen und es fiel mir erst richtig schwer zu verstehen, warum Clay ein Jahrzehnt später noch immer so tief verletzt ist. Rückblicke in die Zeit damals erklären es ein wenig besser, so dass ich es bedingt nachvollziehen konnte.
Mein Fazit ist, dass mich „Golden Hill – Touches“ gut unterhalten hat. Parker und Clay sind ein süßes Paar, dem man gerne die Daumen drückt. Der erwachsene Parker ist ein offener, hilfsbereiter Kerl, den ich schnell ins Herz geschlossen habe. Obwohl die Geschichte kurzweilig ist, war sie mir allerdings etwas zu voll von aufgeblasenen Problemchen und Vorurteilen.