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Mümmelmann und andere Tiergeschichten
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- GenresShort Stories
174 pages, Unknown Binding
First published January 1, 1911
About the author
Hermann Löns
212 books15 followersHermann Löns (1866 – 1914) was a German journalist and writer. He is most famous as "The Poet of the Heath" for his novels and poems celebrating the people and landscape of the North German moors, particularly the Lüneburg Heath in Lower Saxony. Löns is well known in Germany for his famous folksongs. He was also a hunter, natural historian and conservationist.
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Community Reviews
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
August 29, 2026
3.5 * sprachlich leicht und schön formuliert.
Der Schreibstil ist sehr gepflegt.
Es geht vor allem um die Tierwelt im
Walid und in der Nähe des Waldes.
Nahrungssuche, Fortpflanzung, Verhaeltnis von Mensch und Tier… Bauer und Jaeger.
Naturnah… Hermann Loens erlebt man als Naturfreund auf deutschem Heimatboden. Ein deutscher Journalist, Schriftsteller und auch Jaeger, welcher Sorge hat zur deutschen Heimat.
Schnell wird klar, dass ihm seine « deutsche » Natur wichtig und schuetzenswert ist.
Von fremder Natur ist keine Rede. Naturschutz geht
nur so weit, als es sich um deutsches Gut handelt.
Wenn wir mehr lesen über Hermann Loens erfahren wir schnell, dass er ein echter Teutone war, besorgt um die deutsche voelkische Natur; mit antisemitischer Haltung.
Deshalb galt er auch post mortem als Vorzeigeliterat fuer die Nationalsozislisten.
!!! Ich denke, somit sollten wir seine literarischen Werke sehr kritisch betrachten!!!
Ich möchte jedoch noch ein Werk von ihm lesen:
Der Werwolf… und analysieren, welche Aspekte in diesem Buch das voelkische unterstreichen und somit seine teutonische Haltung beweisen.
Der Schreibstil ist sehr gepflegt.
Es geht vor allem um die Tierwelt im
Walid und in der Nähe des Waldes.
Nahrungssuche, Fortpflanzung, Verhaeltnis von Mensch und Tier… Bauer und Jaeger.
Naturnah… Hermann Loens erlebt man als Naturfreund auf deutschem Heimatboden. Ein deutscher Journalist, Schriftsteller und auch Jaeger, welcher Sorge hat zur deutschen Heimat.
Schnell wird klar, dass ihm seine « deutsche » Natur wichtig und schuetzenswert ist.
Von fremder Natur ist keine Rede. Naturschutz geht
nur so weit, als es sich um deutsches Gut handelt.
Wenn wir mehr lesen über Hermann Loens erfahren wir schnell, dass er ein echter Teutone war, besorgt um die deutsche voelkische Natur; mit antisemitischer Haltung.
Deshalb galt er auch post mortem als Vorzeigeliterat fuer die Nationalsozislisten.
!!! Ich denke, somit sollten wir seine literarischen Werke sehr kritisch betrachten!!!
Ich möchte jedoch noch ein Werk von ihm lesen:
Der Werwolf… und analysieren, welche Aspekte in diesem Buch das voelkische unterstreichen und somit seine teutonische Haltung beweisen.
May 25, 2022
Ein nettes Buch mit verschiedenen Tiergeschichten. Hier merkt man, warum Löns als "der Heidedichter" bekannt ist. Er beschreibt mit sehr viel Einfühlungsvermögen die Landschaft und Eigenarten der Tiere, die er beobachtet. Natürlich gibt es auch hier traurige Momente, aber die gehören zum Leben dazu und Löns beschönigt nichts.
May 28, 2011
Diese Tiergeschichten sind vor allem Jagdgeschichten: die Beobachtungen eines Jägers, der sich für weit mehr als nur für das Großwild interessiert. Das gibt ihnen ihre besondere Eigenart.
Jeder der Tiergeschichten schreibt hat eine harte Aufgabe, seine Figuren zu persönlichen. Selten versucht man, sie ganz natürgemäß zu schildern; ein mehr oder minder ausgeprägter Anthropomorphismus bringt sie dem Leser näher. Aber ein Naturschreiber wie Hermann Löns (im Gegenteil zu einem Fabelschreiber) darf auch keine Menschen in Tierhaut schaffen. Ich (und bin nicht die Einzige) finde daß je mehr Tierbenehmen, Tierwesen da ist, umso interessanter.
Diese Aufgabe erfüllt Löns meistens ganz gut, besonders in die Geschichten wo die Tiere nicht sprechen. Insoweit er ihnen menschliche Züge gibt, beruht es oft auf Stereotypen — er kann ja nicht zu einzelnen Menschen als Vorbilder greifen. In diesen Stereotypen existiert ein starker Anteil an Sexismus. Aber auch Tierbeobachtungen sind reichlich da.
Verschönert hat Löns das Leben nicht, viele seiner Figuren sterben, von Menschenhand und sonst. Auch bevorzügt er weder Raubtiere noch Pflanzenfresser, die beiden sind liebevoll geschildert. Es gibt eine gute Vielfalt an Themen.
Jeder der Tiergeschichten schreibt hat eine harte Aufgabe, seine Figuren zu persönlichen. Selten versucht man, sie ganz natürgemäß zu schildern; ein mehr oder minder ausgeprägter Anthropomorphismus bringt sie dem Leser näher. Aber ein Naturschreiber wie Hermann Löns (im Gegenteil zu einem Fabelschreiber) darf auch keine Menschen in Tierhaut schaffen. Ich (und bin nicht die Einzige) finde daß je mehr Tierbenehmen, Tierwesen da ist, umso interessanter.
Diese Aufgabe erfüllt Löns meistens ganz gut, besonders in die Geschichten wo die Tiere nicht sprechen. Insoweit er ihnen menschliche Züge gibt, beruht es oft auf Stereotypen — er kann ja nicht zu einzelnen Menschen als Vorbilder greifen. In diesen Stereotypen existiert ein starker Anteil an Sexismus. Aber auch Tierbeobachtungen sind reichlich da.
Verschönert hat Löns das Leben nicht, viele seiner Figuren sterben, von Menschenhand und sonst. Auch bevorzügt er weder Raubtiere noch Pflanzenfresser, die beiden sind liebevoll geschildert. Es gibt eine gute Vielfalt an Themen.
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