Maya Williams ist eine hart arbeitende Karrierefrau, ehrgeizig und ambitioniert, an die Spitze eines New Yorker IT-Unternehmens zu gelangen. Eines Tages erhält sie ihre Chance: Sie soll ihren Chef bei einer Investorenkonferenz auf Hawaii vertreten. Nach ihrem Vortrag wird sie nicht befördert, sondern gefeuert – und ihr bisheriges Leben komplett über den Haufen geworfen. Durch die besondere Atmosphäre Hawaiis sieht sie das Leben, die Arbeit, die Liebe und sich selbst in neuem Licht. Bis sie nach einigen Monaten auf der Insel ein Angebot bekommt, von dem ihr altes Ich immer geträumt hatte …
Aloha und alles auf Anfang ist eine Hommage an Hawaii und gleichzeitig ein inspirierender, charmanter Roman voll positiver Energie, der Mut macht, das Glück zu suchen und seine Träume zu leben.
Ein schöner Roman, wenn auch vielleicht nicht ganz das, was man sich bei diesem Titel vorstellen. Mir war er insgesamt ein bisschen zu philosophisch/esoterisch phasenweise, aber abgesehen davon hat er sich wirklich schön gelesen. Ich mochte die Charaktere, wie sich der Plot entwickelt hat (auch wenn es über große Strecken hinweg etwas vorhergesehbar war. Dafür gibts von mir drei Sterne.
Bei dem Cover habe ich ehrlich gesagt erst einmal an Fruchtkaubonbon, -kaugummi oder Erdbeereis/-sorbet gedacht... Also frisch, lecker, fruchtig :)
Der Titel ist für mich eine Zusammensetzung aus Souvenirshop und Surfladen bzw. Strandbar und bei dem Hintergrund habe ich sofort die typischen Hawaii-Hemden im Kopf. Daher erinnert mich das gesamte Cover die Strandbars, Urlaub & tropische Klänge. An lauwarme Sommernächte am Strand, mit einem fruchtigen Cocktail in der Hand & der Meeresbrise im Haar ^_^
Der Schreibstil ist sehr flüssig & durch die Ich-Perspektive fühlt man sich sofort involviert. Wir begleiten das ganze Buch über Maya & lernen dadurch sie selbst, ihre Wünsche & ihre Ängste sehr gut kennen. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten & die einzelnen Teilüberschriften geben bereits einen kleinen Vorgeschmack auf den jeweiligen Inhalt. Darüber hinaus, ist das Buch in gewisse Abschnitte bzw. Stadien des Schmetterlingswachstums eingeteilt. Diese spiegeln Mayas Entwicklung wieder & geben der Geschichte eine nochmalige Strukturierung.
Die Geschichte war definitiv anders als ich es erwartet hätte. Es ging mehr um die Beziehung zu sich selbst & zu erkennen, was man wirklich im Leben erreichen möchte. Es gab viele Erkenntnisse & Ratschläge, aber auch emotionale & bezaubernde Momente, die zum Träumen einladen.
Maya ist anfangs eine toughe Geschäftsfrau, welche sich in einer Männerdomäne durchkämpft. Sie ist zielstrebig & mutig. Dennoch kommen ihr in manchen Situationen Zweifel bezüglich ihres Jobs, welche letztendlich zu einer folgenschweren Entscheidung führen! Ab diesem Punkt lernen wir eine ganz andere Seite von Maya kennen. Sie wird deutlich entspannter & findet wieder eine Verbindung zu dem kleinen „Schmetterlingsmädchen“ von früher ^_^
Den lieben George habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er ist herzlich & voller positiver Gedanken. Die Geschichten über seine verstorbene Frau Aimee sind voller Lebensfreude & emotional sehr ergreifend. Ich hatte oft eine Gänsehaut & Tränen in den Augen. Obwohl Aimee & Mayas Mutter bereits lange verstorben sind, leben sie in den Geschichten weiter. Außerdem scheinen sie irgendwie noch über ihre Liebsten zu wachen & die Erinnerungen an die Zwei sind sehr lebendig.
William wurde ähnlich wie Maya relativ unkonventionell erzogen & ist daher zu einem ganz besonderen Mann herangewachsen. Er zeigt offen seine Emotionen & ist wahnsinnig einfühlsam. Weiterhin scheint er ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein & vertritt in Sachen Firmenkultur eine eher seltene Meinung. William kümmert sich sowohl um seine Familie & Freunde, als auch um seine Angestellten. Er ist sympathisch, hilfsbereit & seinem Vater ein wirklich guter Sohn.
Lani, Lisa & Lucy begleiten & unterstützen Maya auf ihrem Weg. Sie sind in jeder Situation für sie da & öffnen ihr auch auf recht spezielle Art & Weise die Augen. Sie sind herzlich & liebevoll & jede der drei Frauen ist auf ihre Weise besonders & erfolgreich. Die vier Frauen sind wunderbare Vorbilder für ein selbstbestimmtes Leben & die gegenseitige Unterstützung unter Frauen.
Mit Josh wurde ich ehrlicher Weise nicht recht warm. Er ist nett & wirkt sehr aufgeschlossen. Allerdings ist er mir ein bisschen zu „chillig“ & wirkt in manchen Situationen etwas unwirklich…
Mayas Weg ist nicht immer nur entspannt, sondern zwischenzeitlich auch etwas steinig & mit ein paar Missverständnissen bestückt. Doch ihr Ehrgeiz, ihre Intuition & manchmal auch ein Schmetterling führen sie & sie kann sich jederzeit auf ihre Freunde verlassen.
Was in anderen Geschichten eventuell bedrückend wirken könnte, ähnelt hier einer Umarmung voller Zuwendung & Liebe. Es werden wichtige Themen angesprochen & Werte vermittelt, die ich im privaten, aber auch beruflichen Sinne sehr erstrebenswert finde. Die Lektüre hatte etwas von einem gemütlichen Urlaub, bei welchem man Erkenntnisse für das weitere Leben sammelt. Es ist sowohl emotional als auch bereichernd, eröffnet neue Blickwinkel & vermittelt auf seine ganz eigene Weise den Aloha Spirit.
Mayas Leben dreht sich so gut wie nur um die Arbeit, in der Hoffnung auf eine Beförderung geht sie deshalb nach Hawaii, um dort einen Vortrag zu halten, jedoch wird sie stattdessen gefeuert und beschließt noch etwas länger auf der Insel zu bleiben. Sie trifft viele interessante Menschen und lernt, was den Aloha-Spirit so richtig ausmacht. Das ist allerdings nicht das Einzige, was sie aus dieser Zeit mitnimmt…
Die Protagonisten:
Ich mochte Maya größtenteils sehr, sie war sehr zielstrebig, offen für Neues und das, was ich am meisten an ihr mochte, war, dass sie sich in einer von Männern dominierten Geschäftswelt durchgesetzt hatte. Sie hatte auch ein paar Eigenschaften, die ich nicht so sehr guthieß, aber sonst war sie sehr sympathisch. Die Nebencharaktere passten ebenfalls gut in die Geschichte und vor allem die Bewohner Hawaiis haben es mir besonders angetan.
Die Umsetzung:
Das Cover und die Ausgabe des Buches gefallen mir sehr, da der Aloha Spirit dadurch so richtig zur Geltung kommt. Den Klappentext des Buches mochte ich ebenso sehr, jedoch fand ich es etwas schade, dass das Buch nicht so viel auf Hawaii spielte, wie ich erwartet hatte. Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut klar, und dass das Buch aus Mayas Sicht geschrieben wurde, fand ich sehr passend. Wie das ganze Feeling von Hawaii herübergebracht wurde, war fabelhaft, als würde ich selbst an einem der Strände sitzen. Bei diesem Buch lag der Fokus eindeutig darauf, dass Maya eine Karrierefrau ist, die allem trotzt, jedoch lag für mich der Fokus zu sehr darauf, denn da im Klappentext etwas von Liebe stand, war ich vor allem darauf gespannt allerdings gab es davon nun nicht wirklich so besonders viel. Ein eher größerer Kritikpunkt bei diesem Buch ist für mich allerdings ein riesiger Zeitsprung in der Mitte des Buches. Mein Problem damit war, das ab dort das Buch für mich offiziell vorbei war, da ich einfach den Draht zur Geschichte verloren hatte. Es hatte sich angefühlt, als wäre das Buch einfach geendet. Ich fand das Buch ab dem Zeitsprung zwar nicht schlecht, es war trotz allem unterhaltsam, aber es konnte mich einfach nichtmehr ganz so fesseln wie am Anfang.
Mein Fazit:
Die Geschichte gefiel mir bis auf den überdimensionalen Zeitsprung in der Mitte echt gut. Mit manchen Entscheidungen von Maya konnte ich mich zwar ebenfalls nicht wirklich arrangieren, aber sonst war das Buch super unterhaltend und lesenswert. Deshalb gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Sterne.
What can I say except : this book was fantastic. I went very easily in the history. The characters are very endearing. Furthermore it’s a beautiful love story.
Zu aller erst muss ich sagen, dass ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Ich habe eine Geschichte erwartet, in der quasi der Klappentext weitergeführt und aufgelöst wird; also was es für ein Angebot ist, von dem sie immer geträumt hat, wie es dazu kam etc. Also eine simple Geschichte mit schönen Facetten des hawaiianischen Lebens. Dass es allerdings ein Roman wird, der so sehr zum Nachdenken anregt, hätte ich nicht erwartet. Aber gerade das finde ich so besonders daran.
Man lernt, wie wichtig es ist an sich selbst zu glauben, an die Ziele, die man sich gesetzt hat und den an den Sinn des Lebens. Man betrachtet all das auf einmal mit ganz anderen Augen.
In dem Roman wird die Entwicklung Maya's beschrieben und es ist einfach so schön, dass sie diese Entwicklung auch ein Stück weit ihren Freunden und ihrer Zeit auf Hawaii zu verdanken hat. Sie geht nun mit einer anderen Einstellung durchs Leben.
Durch den tollen und leichten Schreibstil wird man nur so durch die Seiten getragen und die präzise Beschreibung der Landschaft lässt einen direkt mit ins Paradies ziehen.
Obwohl es anders als erwartet war, kann ich das Buch nur empfehlen.