Всем известно, что поцелуй музы способен сделать человека талантливым писателем. Но мало кто знает, что в Литерсуме, Вселенной книжных миров, существуют и антимузы, и Малоу Уинтерс — одна из них. У девушки есть доступ ко всем книжным мирам. Однако Малоу не дарит вдохновение, а, наоборот, стирает идеи, которые еще не изложены на бумаге, одним поцелуем.
Девушка уже давно смирилась со своими обязанностями, однако, когда молодой детектив Скотланд-Ярда Крис Лэнсбери начинает подозревать ее в убийстве двух писателей, Малоу ничего не остается, кроме как попытаться разгадать эти загадочные происшествия вместе с ним. Они отправляются на поиски настоящего преступника и ведут расследования сразу в двух мирах — реальном и книжном. Но чем больше Малоу пытается распутать клубок лжи, тем сильнее переворачиваются ее представления о Литерсуме.
Anti-Musen? Das klang so genial, das musste ich haben - und das nicht nur einmal, sondern gleich zweimal, denn ich habe damals kurz nach Erscheinen das E-Book von "Malou. Diebin von Geschichten" gekauft und durchgesuchtet. Daher habe ich mich riesig gefreut, dass ich mir mit der Neuauflage der Geschichte als "Musenkuss - Litersum 1" im Drachenmond Verlag das Buch endlich auch ins analoge Regal stellen (und dazu noch das wunderschöne neue Cover bewundern) kann.
Da ich das Buch schon nach der ersten Lektüre rezensiert habe und sich an meinem Leseeindruck auch beim zweiten Lesen nichts geändert hat, sondern ich die Geschichte noch genauso genial finde, hier nun meine ersten Leseeindrücke:
Anti-Musen? Das klang so genial, das musste ich haben. Doch es gibt nicht nur Anti-Musen, die Geschichte hat es echt in sich, denn hier werden nicht nur Ideen und Geschichten gestohlen, sondern auch ganze Nächte (die werden werden nämlich durchgelesen).
"Musenkuss - Litersum 1" ist gelungene Mischung aus Urban Fantasy und Krimi. In London angesiedelt, spielt die Geschichte aber nicht nur in unserer Welt, sondern auch in Buchwelten. Die Zwischenweltsbibliothek (ZwiBi) bietet Musen, Anti-Musen und Buchcharakteren die Möglichkeit, in die reale Welt und in die verschiedenen Buchwelten zu reisen, wo es Protagonisten und Antagonisten gibt. Wenn echte Menschen mit Buchcharakteren Kinder bekommen, entstehen je nach Paarung und Geschlecht des Kindes Musen, Erfinder, Blockaden, Flashs, Wandler oder Anti-Musen, auch Diebinnen genannt.
Malou, die 19-jährige Hauptfigur des Romans, ist so eine Anti-Muse. Dabei wollte sie eigentlich Literatur studieren, weil sie Bücher so sehr liebt. Doch seit einem Jahr weiß sie, dass sie eine Anti-Muse ist, und ist im Dienst der Musen-Agentur unterwegs, um Autoren mit einem Kuss die Ideen zu stehlen, die zum Scheitern verurteilt sind. Doch eines Tages führt sie ihr neuester Auftrag an den Schauplatz eines Mordes und der attraktive, wenn auch grimmige junge Polizist Chris Lansbury hält sie für die Hauptverdächtige. Was folgt ist eine tolle Mischung aus Phantastik, Ermittlungen und Romantik.
Mir hat die Grundidee super gefallen, auch die unterschiedlichen Musen-Arten waren gut gedacht und umgesetzt. Mir haben auch die Protagonisten - Malou, ihre Freunde und Lansbury - gut gefallen. Obwohl Malou als Anti-Muse die "Böse" sein soll, machen ihre Liebe zu Büchern und Geschichten, ihre Neugier und ihr Drang, die Fälle aufzuklären und den Täter zu schnappen, zu einer sehr sympathischen Hauptfigur, mit der man sich als Leser sehr gut identifizieren kann.
Ich war fasziniert und gefesselt und obwohl ich ursprünglich "nur ein paar Seiten" lesen wollte, hatte ich ruckzuck das ganze Buch durch. Immer ein gutes Zeichen für ein tolles Buch! :)
An sich habe ich keine höchst komplexe Geschichte erwartet, aber ein wenig mehr Logik und Tiefgang hätte ich mir doch gewünscht. Dinge, die mit den Hintergründen der Story zu tun hatten, wurden kaum beleuchtet. Habe das Gefühl, es würde sich häufig für den einfachsten Weg entschieden, ohne auf den Sinn zu achten. Gleichzeitig werden offensichtliche Dinge andauernd wiederholt und auch der Schreibstil an sich ist in seinen Formulierungen sehr repetitiv (z.B. dreimal derselbe Satz binnen vier Seiten). Auch die Charaktere fand ich größtenteils eher anstrengend. Alles in allem habe ich mir einfach mehr erhofft. Die 2,5 Sterne gehen größtenteils auf die Kappe der grundlegenden Idee, die ich eigentlich mochte und viel Potenzial hatte.
Bože, tak tohle mě bavilo! Po dlouhé době opravdu hodně originální svět, ve kterém hrají hlavní roli múzy a antimúzy, fiktivní postavy vystupují ze svých knižních světů, můžou navštívit náš svět, ale třeba i nějaký jiný fiktivní, a prostě wow!
Hlavní hrdinka Malou je antimúza - dcera smrtelnice a antagonisty - záporné fiktivní postavy. Svým polibkem okrádá autory o příběhy, které nemají vzniknout. Celému systému tak úplně nerozumí, ale podvoluje se mu, a plní rozkazy, které ji organizace dává. A pak jsou dva autoři, které měla políbit, nalezeni zavražděni. Podezření padne bohužel i na Malou, a tady přichází na scénu mladý a protivný avšak i dosti pohledný detektiv Lansbury. Téhle knize nechybí romantická linka, a mně sedla.
Další věcí, která se mi líbila, byly narážky na různé filmy a seriály. Ať už bereme v potaz mikinu s Mimoni, koukání na Lucifera, toho nejvíc cool kocoura Sheldona, či víc než jednu narážku na Padesát odstínu šedi (která se pojila na Lansburyho xD) - je tam toho celkem dost :D
Osobně moc detektivní zápletky nemusím, ale tady to bylo fajn. Malou k tomu na jednu stranu přišla jak slepý k houslím, ale i její povaha ji naváděla k tomu, aby chtěla zjistit jak se věci mají. Musím říct, že jsem vůbec neměla žádné představy, jak se bude děj v tomhle ohledu ubírat, a finálním odhalením ohledně záporáka jsem byla překvapená.
Ještě zmíním, že mi celý příběh něčím připomínal knihu Rudá jako rubín, ale nedokážu pojmenovat, čím přesně.
Ty klasické YA fantasy čtu čím dál tím míň, nahrazují je smutty a masakry (no co, tak jsem prostě starší). Sem tam se k nim ale vrátím a musím říct, že poslední dobou jsou ty návraty fakt moc fajn.
Litersum má takový Rudá jako rubín vibe, odehrává se to v Londýně a místo cest časem se tady skáče do knih. Celkově je ten ústřední nápad top strop! Malou je antimúza, čili potomek knižní postavy a lidské ženy, která pravidelně přes dveře jakéhokoliv knihkupectví vstupuje do meziknihovny, kde od svého mentora dostává prácičky. Jejím úkolem je polibkem krást spisovatelům jejich nápady na knihy. Jenomže pak ti spisovatelé začnou za záhadných okolností umírat a Scotland Yard samozřejmě podezřívá na prvním místě Malou. Hlavně takový jeden mladý, pohledný konstábl. Takže jo, hate-to-love romantika bude, navíc i tzv. nucená blízkost (když u něj bydlí, aby ji ochránil – to samozřejmě až ve chvíli, kdy ji nechce zabásnout).
Hele, má to všechno, co to má mít, je to mega knihomolské, zápletku jsem taky hned neodhadla, celkově jsem fakt spoko a doporučuju.
Es war so toll 😍 Ich hatte nicht erwartet, dass es so spannend und so schön gleichzeitig werden würde. Die geniale Idee des Litersums und der Musen, dann noch dieser Thriller Aspekt, der da eine Rolle spielt und die ganzen liebenswerten Charaktere haben es für mich sehr rund gemacht. Das war trotz der Thrillerszenen ein richtiges Wohlfühlbuch zu dem ich immer gerne gegriffen habe.
Dank Siebgedächtnis konnte ich den re-read wieder wie eine neue Geschichte geniessen ;-) Und schaut euch das neue Cover an <3
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Süsse Urban-Fantasy Geschichte, die so locker flockig geschrieben ist, dass man einfach so durch die Seiten schwebt und gar nicht merkt wie die Zeit vergeht. Lisa hat einen sympatischen Schreibstil, der mir die ganze Zeit ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat, während ich immer tiefer in der Geschichte versunken bin. Die Charaktere wachsen einem gleich ans Herz und die Liebesgeschichte(n) fügen sich wunderbar harmonisch ein. . Die Idee mit den Buchwelten war fantastisch, da hätte ich gern noch viel mehr drüber erfahren. Hier steckt Potenzial für eine ganze Reihe drin, dieses Buch ist aber erstmal komplett abgeschlossen. Alle Enden werden zum Schluss hin gut verknüpft. Herrlich auch der Kater Sheldon, den ich am liebsten sofort adoptieren würde. Jede Szene mit ihm war ein Highlight :-)
Ich springe ja immer sofort auf Bücher über Bücher an. Setting (London) und Idee waren toll, neu und die Geschichte durchgehend spannend. Dass am Ende alle Figuren ihr Happy End finden bzw. alle Geschichten ihr Ende finden, wirkte schon etwas too much, aber trotzdem hat mich das Buch durchweg gut unterhalten. Hier sehe ich Potenzial für eine ganze Reihe.
Jednou za čas si přečíst knížku v němčině? Parádní - měla bych to zařadit častěji. Jinak mega doporučuju všem fanoučkům Kronik prachu (i když jsem je nečetla, jsem si jistá, že vím, proč to doporučuju) a hlavně Kerstin Gier. Tohle je jako taková ta echt Kerstin Gier, kterou jsme milovali*y jako mladší, obohacená o knihomolskou dimenzi. Skvělý oddechový čtení! 4/5*
Anti-Musen? Das klang so genial, das musste ich haben. Und ich muss sagen, die Geschichte hat es echt in sich, denn hier werden nicht nur Ideen und Geschichten gestohlen, sondern auch ganze Nächte (die werden werden nämlich durchgelesen).
"Malou. Diebin von Geschichten" ist gelungene Mischung aus Urban Fantasy und Krimi. In London angesiedelt, spielt die Geschichte aber nicht nur in unserer Welt, sondern auch in Buchwelten. Die Zwischenweltsbibliothek (ZwiBi) bietet Musen, Anti-Musen und Buchcharakteren die Möglichkeit, in die reale Welt und in die verschiedenen Buchwelten zu reisen, wo es Protagonisten und Antagonisten gibt. Wenn echte Menschen mit Buchcharakteren Kinder bekommen, entstehen je nach Paarung und Geschlecht des Kindes Musen, Erfinder, Blockaden, Flashs, Wandler oder Anti-Musen, auch Diebinnen genannt.
Malou, die 19-jährige Hauptfigur des Romans, ist so eine Anti-Muse. Dabei wollte sie eigentlich Literatur studieren, weil sie Bücher so sehr liebt. Doch seit einem Jahr weiß sie, dass sie eine Anti-Muse ist, und ist im Dienst der Musen-Agentur unterwegs, um Autoren mit einem Kuss die Ideen zu stehlen, die zum Scheitern verurteilt sind. Doch eines Tages führt sie ihr neuester Auftrag an den Schauplatz eines Mordes und der attraktive, wenn auch grimmige junge Polizist Chris Lansbury hält sie für die Hauptverdächtige. Was folgt ist eine tolle Mischung aus Phantastik, Ermittlungen und Romantik.
Mir hat die Grundidee super gefallen, auch die unterschiedlichen Musen-Arten waren gut gedacht und umgesetzt. Mir haben auch die Protagonisten - Malou, ihre Freunde und Lansbury - gut gefallen. Obwohl Malou als Anti-Muse die "Böse" sein soll, machen ihre Liebe zu Büchern und Geschichten, ihre Neugier und ihr Drang, die Fälle aufzuklären und den Täter zu schnappen, zu einer sehr sympathischen Hauptfigur, mit der man sich als Leser sehr gut identifizieren kann.
Ich war fasziniert und gefesselt und obwohl ich ursprünglich "nur ein paar Seiten" lesen wollte, hatte ich ruckzuck das ganze Buch durch und es war mitten in der Nacht. Immer ein gutes Zeichen für ein tolles Buch! :)
*Litersum Das Universum aller Buchwelten ist nur eine Tür weit entfernt ...* Malou Winters hat sich damit abgefunden, dass ihr Anti-Musen-Kuss die Ideen angehender Autoren auslöscht und sie diese Gabe zum Wohle des Litersums einsetzen muss. Als der junge Detective Chris Lansbury von Scotland Yard sie jedoch verdächtigt, zwei Autoren ermordet zu haben, will sie das nicht auf sich sitzen lassen. Zusammen begeben sie sich über zwei Universen hinweg auf die Suche nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf allerhand Lügen und Widerstände. Malous Verständnis vom Litersum wird auf den Kopf gestellt und bald weiß sie nicht mehr, wem oder was sie glauben soll. Und dann ist da noch dieses verwirrende Herzklopfen, sobald sie sich in der Nähe des attraktiven, aber grimmigen Lansbury aufhält. Ob auch das mit einem Kuss ausgelöscht werden kann? ("Musenkuss" ist eine überarbeitete Neuausgabe des Titels Malou Diebin von Geschichten.) (Klappentext)
Direkt der Einstieg hat mir richtig gut gefallen, nachdem mich der Klappentext mit der coolen Idee von Anti-Musen und dem Litersum total neugierig gemacht hat. Weil Malous Vater ein Antagonist aus einem Buch ist, hat Malou die Fähigkeit mit einem Kuss dafür zu sorgen, dass Idee seines Autors verschwindet. Beauftragt wird sie dafür von der Agentur des Litersum, die bestimmte Idee für zu gefährlich und ungeeignet hält und nicht möchte, dass das daraus Bücher werden. Zitat : "Die Kinder von echten Menschen und fiktionalen Buchcharakteren, deren Existenz sich jeglicher Logik entzog und die es trotzdem gab. Wir waren das Bindeglied zwischen den zwei ungleichen Universen. Trotzdem fühlte ich mich nur in einem von ihnen zu Hause - in dem echten." Malous Leben wird plötzlich erschüttert, als in kurzer Zeit Morde an zwei Autoren geschehen, bei denen sie die Idee auslöschen sollte. Zusätzlich kommt hinzu, dass die Polizei sie für die Hauptverdächtige hält. Denn war jeweils wenig später am Tatort, zwar nur wegen ihren Aufträgen, was die Polizisten natürlich wissen und eigentlich nicht erfahren dürfen. Um den wahren Täter zu finden und ihre Unschuld zu beweisen, entschließen sich ihre Mutter, die auch bei der Polizei arbeitet, und Malou doch die zwei Ermittler des Falls einzuweihen. Dabei ist auch Chris Lansbury, den Malou nicht leiden kann, weil er immer ziemlich grimmig wirkt und sie sich auf den ersten Blick nicht so gut verstehen. Aber sie merkt dann doch, dass sie ihn mag und ist froh über seine Unterstützung. Zusammen mit ihrer guten Freundin Emma, die ebenfalls eine Anti-Muse ist, machen sie auf Suche nach Hinweisen und geraten dabei auch in gefährliche Situationen. Bisher war Malou an den ganzen Vorgänge und Einzelheiten im Litersum nicht interessiert. Jetzt muss sie abe feststellen, dass es vielleicht wichtig für sie wäre mehr darüber zu erfahren. Ich mochte Malou als Protagonistin mit ihrer Art ziemlich gerne. Sie war mir auf Anhieb sympathisch, ich fand es amüsant, wie sie oft Witze reißt in eher unpassenden Situationen, und schon mal ihre Klappe nicht halten kann. Und dazu war ihr Kater Sheldon ein süßes Extra, der eine ganz besondere Katze ist. Genauso war auch Lansbury ein super Charakter. Nach außen hin der taffe Cop, aber er zeigt seine weichere Seite mit der Zeit gegenüber Malou und mir hat die Chemie zwischen den beiden sehr gefallen. Ihre anfängliche Hass-Liebe war gut gemacht und hat mich begeistert, auch wenn die Liebesgeschichte eher weniger im Vordergrund stand. Zitat : "Nun hatte ich doch einen blöden Witz über die Sache gemacht, aber anders wusste ich mir nicht zu helfen. Der Gedanke, dass Mr Eisklotz mich mögen könnte, war so absurd, dass das die einzige Antwort darauf war. Ein bescheuerter Witz." Nebencharaktere, wie Tom oder Emma haben super zu der Geschichte gepasst und mir hat das ganze Worldbuilding mit den Anti-Musen, den Buchcharakteren und der Agentur total gut gefallen. Von Mnemosyne und ihren neun Töchtern, die ursprünglichen Musen, und dass jede Buchhandlung mit Codewort der Zugang zu dem Litersum und den ganzen Buchuniversen darstellen kann fand ich gelungen. Insgesamt war eine tolle Idee überzeugend umgesetzt, ich mochte die Handlung ziemlich gerne und der Schreibstil von Lisa Rosenbecker war sehr angenehm, flüssig und fesselnd zu lesen.
Fazit : Leseempfehlung. Super gemachtes Fantasy-Buch, spannende Idee und mit gelungener Umsetzung und einer total sympathischen Protagonistin.
Interessantes Konzept, aber leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Es hat am Anfang etwas gedauert, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte und um ehrlich zu sein waren mir einige Stellen und das Ende zu kitschig, aber ich bin ja auch kein Romantiker.
Reread 2022: Ich bin überrascht. Als ich diese Rezension damals, 2017, schrieb, hinterließ mir die Autorin einen Kommentar, dass sie die Fehler gerade sammelt. Und jetzt sind sie tatsächlich weg. Weder verwandeln sich Pistolen in Messer, noch sind Zimmer sporadisch eingerichtet.
Der einzige Wermutstropfen ist Katja Sallay, die ich normalerweise zwar sehr gerne mag, die Malou jedoch viel zu deprimierend gelesen hat. So hat der Humor des Buches nicht so gestrahlt, wie in der schriftlichen Variante. ___ Soundtrack zur Rezension:
Karpatenhund – Gegen den Rest ___ Die Idee ist wirklich genial. Klar, wenn es Musen gibt, muss es auch Anti-Musen geben, ne? Eigentlich eine einfache Rechnung. Schon allein deshalb musste ich das Buch un-be-dingt lesen. Wobei ich eh ein Sucker bin, sobald irgendwo jemand als Dieb bezeichnet wird. Als Kind war Robin Hood mein Held, okay? Das ist auch der Grund, warum ich bei Bogenschützen große Augen bekomme.
Wie auch immer.
In diesem Buch gibt es keine Bogenschützen.
(Was wirklich schade ist. Jedes Buch profitiert von Bogenschützen. Just sayin’.)
Der Schreibstil ist locker leicht fluffig. Wie Katzenhaare, gemischt mit Kaffeepulver. Das Buch ist humorvoll, spannend, und kreativ. Die Autorin kommt ständig mit einer neuen Idee um die Ecke, mit der andere Autoren gleich ein ganzes Buch gefüllt hätten.
Ein bisschen gestört hat mich, dass immer wieder Wörter falsch benutzt wurden. Da ist ein Zimmer sporadisch eingerichtet, und jemand möchte seine Position nicht untermauert haben. Außerdem wurde das Satzzeichen >> manchmal durch einen Apostroph ersetzt. Ich bin mir sicher, dass da das Wörterbuch des Schreibprogramms Schindluder getrieben hat.
Allerdings wäre das durch Korrekturlesen schnell behoben gewesen.
Einmal hat jemand mit einer Waffe gezielt, um dann ein Messer zu ziehen, nur um im nächsten Satz wieder mit einer Pistole rumzufuchteln. Vermutlich wurde das nach dem ersten Entwurf geändert und das Messer ist ein Überbleibsel. Auch das wäre einfach nachzubessern. Verlag? Probeleser? Irgendjemand? Nein?
Ich mochte Malou sehr gerne. Malous Mutter ist der Koffein getankte Knaller und beste Freundin Emma kann ruhig ein eigenes Buch bekommen.
Die Charaktere sind durchweg sympathisch, nehmen sich selbst nicht zu ernst, und generell sind ihre Taten meist nachvollziehbar.
Ein Minuspunkt ist die Sicht auf Männer, die da durchscheint. Immer wieder meint Malou etwas über sie, wo ich nur “Hoppla!” dachte. Nichts allzu schlimmes, aber … nu ja. Es ist eine sehr überholte Sichtweise.
Männer konnte man nicht mal einen Tag allein lassen.
Ganz abgesehen davon, dass Malou an einer Stelle eine Frau auf Anhieb als “Oberzicke” betitelt. Warum? Darum. Ihren echten Namen kannte sie ja noch nicht, ne.
Der Plot ist meist Actionreich. Irgendwas passiert immer und es gibt nur wenige unbedeutende Szenen. Selbst wenn mal eine Kaffeepause eingelegt wird, unterhalten sich die Leute dabei über den Fall. Und Kaffeepausen werden bei Malou oft eingelegt.
Überhaupt ist Essen sehr prominent in diesem Buch. Es hat mich dazu gebracht, mitten in der Nacht Pfannkuchen zu backen, und die Tomatensuppe, die ich wegen dieses Buches kochen musste, war auch sehr lecker.
Ein großes Problem, das ich hatte, war das Fernsehen. Richtig gelesen. Die Charaktere unterhalten sich nicht nur ständig über Filme und Serien, sie verbringen auch eine ganze Nacht damit, sich DVDs anzugucken. Und Malous Katze ist nach Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory benannt.
Ich hätte es viel passender (und spannender!) gefunden, wenn sich die Charaktere über Bücher und Geschichten unterhalten hätten. Malou ist Literaturstudentin. Trotzdem redet sie eigentlich nur über Arrow und Despicable me. Und das Passwort, um zum Knotenpunkt des Litversums zu kommen, ist Apfelkuchen.
Ich war in der Hinsicht sehr enttäuscht. Wenn man schon mal ein Buch über Bücher liest, dann hätte ich auch ein bisschen was über Bücher erwartet.
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Das Buch ist wirklich spaßig zu lesen und ich bin gespannt, was die Autorin als Nächstes schreibt. Einfallsreichtum hat sie auf jeden Fall.
Ich bin begeistert! Malou ist ein wahnsinnig sympathischer Charakter, aber auch Tom, Sheldon, Emma und Chris waren ein echtes Highlight. Die Idee mit den Musen, Anti-Musen etc finde ich total süss und mochte die Umsetzung davon. Eine gewisse Stelle war mir ein bisschen zu kitschig, aber ansonsten hatte ich sehr viel Spass mit dem Buch. http://www.julias-wunderland.ch/2016/...
Malou Winters hat sich damit abgefunden, dass ihr Anti-Musen-Kuss die Ideen angehender Autoren auslöscht und sie diese Gabe zum Wohle des Litersums einsetzen muss. Als der junge Detective Chris Lansbury von Scotland Yard sie jedoch verdächtigt, zwei Autoren ermordet zu haben, will sie das nicht auf sich sitzen lassen. Zusammen begeben sie sich über zwei Universen hinweg auf die Suche nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf allerhand Lügen und Widerstände. Malous Verständnis vom Litersum wird auf den Kopf gestellt und bald weiß sie nicht mehr, wem oder was sie glauben soll. Und dann ist da noch dieses verwirrende Herzklopfen, sobald sie sich in der Nähe des attraktiven, aber grimmigen Lansbury aufhält. Ob auch das mit einem Kuss ausgelöscht werden kann?
Meinung
"Litersum - Musenkuss" ist eine Geschichte von Lisa Rosenbecker. Das Buch ist am 16. Oktober 2019 im Drachenmond - Verlag erschienen, umfasst 348 Seiten, ist als ebook oder als Softcover erhältlich und wird ab 14 bis 17 Jahren empfohlen. Lisa Rosenbecker hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Für mich war dies das erste Buch von ihr. "Musenkuss" ist eine überarbeitete Neuausgabe des Titels "Malou - Diebin von Geschichten". Musen sind in der Mythologie Schutzgöttinnen der Künste. Die Überlieferung der uns heute bekannten Musen stammt von Hesoid. Hesiod hat die Zahl der Musen auf neun festgelegt. Nach ihm sind sie die Töchter der Göttin der Erinnerung und des Zeus. Doch Malou ist keine gewöhnliche Muse. Sie ist eine Anti - Muse die durch ihren Kuss die Ideen angehender Autoren auslöscht. Diese Idee hat mich sofort neugierig gemacht und das sehr schön gestaltete Cover hat sein übriges dazu getan. Gespannt habe ich das Buch zur Hand genommen und erwartungsvoll zu lesen begonnen.
Malou ist eine sympathische Protagonistin die mit Charme und Witz durchs Leben geht, doch sie hadert auch mit ihrer Abstammung und der Gabe die daraus resultiert. Zudem macht sie diese zu einer Außenseiterin im Litersum. Leises Getuschel, wertende Blicke und schroffe Behandlung sind ihr nicht fremd. Diese Gegebenheiten kann der Leser beobachten während er Malou begleitet. Als ein Autor ermordet wird, dessen Buchidee Malou mit ihrem Kuss hätte auslöschen sollen, nehmen die Dinge ihren Lauf. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer und ich habe Malou sehr gerne begleitet. Schnell kommen die ersten Fragen betreffend des Litersums, Malous Tätigkeit für dieses und den Morden auf. Diese scheinen irgendwie mit der jungen Anti - Muse in Verbindung zu stehen. Die Autorin hat der Hauptprotagonistin unterstützende Charaktere zur Seite gestellt. Ihre Freundin Emma, die Sherlok Holmes nacheifert. Ihren Mentor Tom, der selbst ein Buchcharakter ist. Ihre Mutter Abby, die Superintendent beim New Scotland Yard ist.
Wichtig für Malou ist noch ihr tierischer Begleiter Sheldon, ein Kater mit verschiedenen Eigenarten. Auch ihn mochte ich sehr gerne. Die Erzählung vereint die Genres Fantasy, Krimi und Liebesroman. Mit Malous Gabe, dem Litersum und den Buchwelten waren für mich ausreichend fantastische Aspekte eingearbeitet. Das Ermittlerteam Adams und Lansbury soll die Morde aufklären und ein Zusammenhang mit Malou bleibt nicht verborgen. Die Aufklärungsarbeit ist eher einfach gehalten und in den Anfängen wird nur über Berichten und Fotografien gebrütet, als mehr Schwung in die Sache kommt, ist es auch schon wieder vorbei. Der Kriminalfall selbst war für mich nicht sofort durchschaubar. Die sich anbahnenden romantischen Gefühle hingegen schon. Sie sind aber sehr nett eingefügt und stechen nicht unangenehm hervor. Die Bände der Reihe sind in sich abgeschlossen und in jedem Teil stehen andere Protagonisten im Vordergrund. Für mich bot das Buch sehr gute kurzweilige Unterhaltung mit etwas Luft nach oben.
Erzählt wird aus der Sicht von Malou. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Leicht, klar, jugendlich und mit Humor führt sie durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo großteils angenehm.
Fazit:"Litersum - Musenkuss" ist eine Geschichte von Lisa Rosenbecker. Die Erzählung vereint die Genres Fantasy, Krimi und Liebesroman. Für mich bot das Buch sehr gute kurzweilige Unterhaltung mit etwas Luft nach oben. Die Bände der Reihe sind in sich abgeschlossen und in jedem Teil stehen andere Protagonisten im Vordergrund. Von mir gibt es **** Sterne.
Zitat
"Mein Name ist Winters, Malou Winters, und ich habe die Lizenz zum Küssen."
( Zitat aus "Litersum - Musenkuss", Pos.: 39 )
Reihe
Band 1: Litersum - Musenkuss
Band 2: Litersum - Musenfluch
Band 3: Litersum - Musenherz (erscheint voraussichtlich Ende November 2021)
4/5 Sterne Litersum - Musenkuss von Lisa Rosenbecker Drachenmond Verlag „*Litersum Das Universum aller Buchwelten ist nur eine Tür weit entfernt ...* Malou Winters hat sich damit abgefunden, dass ihr Anti-Musen-Kuss die Ideen angehender Autoren auslöscht und sie diese Gabe zum Wohle des Litersums einsetzen muss. Als der junge Detective Chris Lansbury von Scotland Yard sie jedoch verdächtigt, zwei Autoren ermordet zu haben, will sie das nicht auf sich sitzen lassen. Zusammen begeben sie sich über zwei Universen hinweg auf die Suche nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf allerhand Lügen und Widerstände. Malous Verständnis vom Litersum wird auf den Kopf gestellt und bald weiß sie nicht mehr, wem oder was sie glauben soll. Und dann ist da noch dieses verwirrende Herzklopfen, sobald sie sich in der Nähe des attraktiven, aber grimmigen Lansbury aufhält. Ob auch das mit einem Kuss ausgelöscht werden kann? - Band 1: Musenkuss Spin-Off: Musenfluch (März 2020) „Musenkuss“ ist eine überarbeitete Neuausgabe des Titels Malou Diebin von Geschichten . Sowohl Musenkuss als auch Musenfluch sind in sich abgeschlossen.“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Beim Leses dieses Buches habe ich mich einfach nur wohl und geborgen gefühlt. Allein schon weil ich selbst eine solche Leseratte bin und daher Literatur über Buchwelten wirklich sehr gern lese. Hier sind wir im London der Gegenwart, dennoch ist es uns und den Protas des Buches möglich durch zentrale Anlaufstellen, die als Bindeglied zwischen den Buchwelten fungieren und dadurch einen Makrokosmos bilden, in diese verschiedenen Universen zu reisen. Diese Idee finde ich sehr spannend und anregend. In dieser Geschichte gibt es Musen, ja ihr habt richtig gehört. Aber wenn es das eine gibt, muss es da nicht auch noch den Gegenpol geben? Anti-Musen? Genau richtig erkannt. Eine davon ist die Heldin dieses Buches. Ihr Name ist Malou. Sie ist halb menschlich, mütterlicherseits und besitzt die Gabe, dass sie Autoren ihre Ideen für ihre Bücher rauben kann. Man muss ehrlich sagen, dass sie mit ihrer Gabe nicht sonderlich glücklich ist und immer wieder mit sich selbst hadert. Als dann eine Reihe von schweren Verbrechen verübt werden und Malou von der Polizei verdächtigt wird etwas mit den Morden zu tun zu haben, beginnt sie zusammen mit ihren Freunden selbst zu ermitteln um sich von den Anschuldigungen reinwaschen zu können. Durch ihre Dektektivarbeit entdecken sie lange verborgene Geheimnisse im Litersum Universum. Wir haben hier ein Fantasybuch, einen Detektivroman und gleichzeitig ein wenig griechischer Mythologie. Eine gelungene Mischung gepaart mit sehr interessanten Charakteren und einem schönen Setting. Die Welt ist wirklich sehr gut ausgebaut worden und ich hätte mir eigentlich gewünscht, dass Malou diese noch ein wenig mehr auskundschaftet, denn ich hatte den Eindruck sie kratzt immer nur an der Oberfläche. Hin und wieder hat es mich ein wenig gewundert, dass bestimmte Dinge und Ereignisse nicht weiter hinterfragt werden. Ein Detective, der eben erst vom Litersum Universum erfährt, wundert sich kein bisschen oder ist gar verblüfft oder verängstigt. Das sind zwar Kleinigkeiten aber hier fehlten mir einfach die passenden Reaktionen der Personen auf das Geschehen. Wenn man mir Litersum noch genauer erklärt und beschrieben hätte, was ich für wünschenswert halte, wäre dieses Buch für mich noch einen Stern mehr wert gewesen. Ich wollte einfach tiefer eintauchen in diese Welt. Was die Charaktere angeht, ob nun Malou, ihre Freunde, die Mutter oder all die anderen, kann ich nur sagen das sie sehr liebevoll dargestellt wurden und zu der allgemeinen Wohlfühlatmosphäre beim Lesen beitrugen. Man fühlte sich einfach warm und kuschelweich eingehüllt, trotz des Crimefaktors der Geschichte. Ein Buch zu eintauchen und abtauchen und erst nach Stunden wieder auftauchen und nach Atem schnappen. Bis auf meine klitzekleinen Kritikpunkte empfinde ich dieses Buch als eine klare Leseempfehlung und ich würde mich sehr freuen mehr aus dieser Welt zu lesen. #liebesroman #fantasy #sciencefiction #romantasy #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #lisarosenbecker #drachenmondverlag #drachenmond #drachenmondverlagliebe #bücher #bücherliebe #booklover #reading #bookadict #litersum #musenkuss #leseratte #bücherwurm #bookworm #bookaholic #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher
Litersum Das Universum aller Buchwelten ist nur eine Tür weit entfernt …
Malou Winters hat sich damit abgefunden, dass ihr Anti-Musen-Kuss die Ideen angehender Autoren auslöscht und sie diese Gabe zum Wohle des Litersums einsetzen muss. Als der junge Detective Chris Lansbury von Scotland Yard sie jedoch verdächtigt, zwei Autoren ermordet zu haben, will sie das nicht auf sich sitzen lassen. Zusammen begeben sie sich über zwei Universen hinweg auf die Suche nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf allerhand Lügen und Widerstände. Malous Verständnis vom Litersum wird auf den Kopf gestellt und bald weiß sie nicht mehr, wem oder was sie glauben soll. Und dann ist da noch dieses verwirrende Herzklopfen, sobald sie sich in der Nähe des attraktiven, aber grimmigen Lansbury aufhält. Ob auch das mit einem Kuss ausgelöscht werden kann? Quelle: drachenmond.de
Meinung:
Mein Name ist Winters, Malou Winters, und ich habe die Lizenz zum Küssen.
Das Cover gefällt mir richtig gut. Es zeigt Bücher und Magie und somit alles, was in diesem Buch wichtig ist. Das Mädchen soll wahrscheinlich Malou sein, die gerade in das Litersum eintritt, zumindest vermute ich das und ich finde es ist eine tolle Idee.
Der Schreibstil der Autorin ist super zu lesen. Lisa Rosenbecker schreibt sehr bildlich, wodurch man sich als Leser alles sehr gut vorstellen kann. Das Buch ist aus Sicht von Malou geschrieben.
Zu Beginn lernt man Malou kennen, eine Anti-Muse. Sie kann Ideen stehlen und bekommt immer wieder Aufträge von der Agentur. Als aber ihre Zielobjekte immer kurz vor ihrem Eintreffen sterben, wird sie misstrauisch und auch die Polizei nimmt Malou ins Visier.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man begleitet Malou bei einem Auftrag und sieht, wie das ganze überhaupt funktioniert. Auch wenn ich zuerst ein bisschen verwirrt war, wie das Litersum und alles funktioniert, habe ich doch schnell Antworten bekommen, denn Malou geht ihre üblichen Wege und bringt so die Information zum Lesern. Eine Welt, in der alle Buchwelten und Charaktere auch echt sind, was kann man sich als Leseratte mehr wünschen? So gerne würde ich das Litersum einmal besuchen.
Malou war mir sofort sympathisch. Sie ist klug, ein wenig pessimistisch und trotzdem ein toller Mensch. Das merkt man vor allem, wenn sie mit ihrer Mutter spricht. Außerdem ist sie recht schlagfertig, was für einige witzige Momente in dem Buch sorgt, vor allem zusammen mit Lansbury. Neben Malou fand ich Tom, ihren Mentor und einen Buchcharakter sehr interessant. Ich hätte so gerne gewusst, wie sich Buchcharaktere fühlen, wenn sie ihre Welt verlassen und wie es dort aussieht, leider ist man zusammen mit Malou nur in wenigen Geschichten unterwegs und man hört auch nie die Sicht einen Charakters. Aber es gibt ja zum Glück noch einen zweiten Band, vielleicht wird meine Neugierde da gestillt.
Die Geschichte ist mehr wie ein Fantasy-Krimi. Die Leute, denen Malou Ideen rauben sollen, sterben immer kurz bevor sie dort auftaucht. Die Polizeit verdächtigt natürlich Malou, da sie das einzige Bindeglied zwischen den Fällen ist. Malou selbst will auch herausfinden, wer das getan hat und da ihr niemand wirklich helfen will, muss sie es allein mit ihrer Freundin angehen. Ich mochte die Spurensuche und ich mochte den Aufbau der Geschichte. Es wird nie langweilig und durch Lansbury kommt auch Humor dazu. Nicht immer konzentriert sich die Handlung auf die Ermittlungen, aber immer wieder kommen Hinweise dazu und ich hatte am Ende sogar recht, wer hinter all dem steckt.
Es gibt aber auch eine kleine Liebegeschichte, oder eher drei, die sich so im Hintergrund abspielen. Genau die richige Menge um nicht zu viel zu sein. Ich mochte es, dass hier so viele verschiedene Dinge in einem Buch Platz gefunden haben. Spannung, Magie, Geheimnisse, Liebe, es ist für jeden etwas dabei.
Das Ende fand ich sehr gut. Man bekommt zu allem eine Auflösung und noch ein paar sentimentale Momente. Ein perfekter Abschluss für mich und trotzdem habe ich noch nicht genug aus dem Litersum und werde hoffentlich bald den zweiten Band lesen.
Fazit:
Für mich ist Litersum ein rundum gelungenes Buch. Man bekommt sehr viel auf so wenigen Seiten und die Charaktere sind durchwegs sympathisch. Die Autorin hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich will noch mehr aus dem Litersum erfahren. Auf jeden Fall bekommt dieses Buch 5 Sterne von mir.
Von mir gibt es völlig verdiente fünf 🌟 mit Zuckerguss und Kirsche oben drauf ❤️
“Litersum” ist nämlich ein absolutes Wohlfühlbuch.
Die Charaktere sind so liebenswert und vor allem sehr authentisch, dass ich emotional von Anfang an in der Geschichte angekommen war, und es mir immer sehr schwer fiel, wenn ich das Buch mal aus der Hand legen musste. Malou ist eine großartige Protagonistin, und ihre Schwärmerei für Lansbury, den ich auch sehr mochte, war so süß 😍 Die Liebesgeschichte war für mich zum dahinschmelzen, und als wäre das nicht genug, bekommt man sogar noch einen verschrobenen Kater oben drauf. Was will man also mehr? ☺️
Das Litersum selbst ist eine tolle buchige Welt, die ich auch gern besuchen würde ❤️ Was mir besonders gut gefallen hat: Die Weltgestaltung war nicht nur sehr kreativ, sondern auch sehr komplex und total gut ausgearbeitet, ohne dabei Logiklücken zu offenbaren. Zumindest für mich blieben keine Fragen offen 😉 Die Zusammenhänge wurden wirklich gut erklärt, so dass ich keine Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte einzutauchen.
Wie gut, dass ich den zweiten Teil schon hier liegen habe, denn ich bin schon wahnsinnig gespannt darauf, was sich im Litersum noch so alles entdecken lässt 😍
Mein Leseexemplar habe ich vom Verlag via Netgalley erhalten.
Das mit den Musen und Anti-Musen fand ich eine ganz tolle Idee. Ich würde sehr gerne noch mehr über die anderen Arten erfahren.
Das Buch lässt sich ganz flott lesen, macht eine Menge Spaß und lässt einen nach mehr dürsten! Ich mochte all die verschiedenen Charaktere, besonders unsere Hauptfigur. Sehr angenehm fand ich es auch, dass die Romanze sich nicht so vordergründig abspielt hat, sondern eher der Krimifall.
Inhalt: **Lass dich nicht deiner Romanideen berauben…** Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten… (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Sofort war klar, dass ich Malou, Lisas neues Buch, unbedingt lesen musste und so ist es bei Erscheinen bzw. schon ein bisschen vorher ganz schnell auf meinen Reader gewandert. Die Welt, die Lisa mit Musen, Anti-Musen und vielen anderen mehr geschaffen hat, klang schon allein durch den Klappentext so interessant und spannend und da ich Arya & Finn sehr mochte, konnte ich mit hohen Erwartungen zu Malou greifen. Die hohen Erwartungen an ein Buch stellen sich oft als sehr schwierig heraus, denn oft wird es diesen dann nicht gerecht. Bei Malou war genau gegensätzliches der Fall und es hat mich trotz der hohen Erwartungen sehr positiv überrascht. Es wurde mit viel Humor und einfach großartig geschrieben, sodass ich blitzschnell in den Seiten verschwunden war und nicht so schnell aus der Zwischenweltbibliothek wieder auftauchen wollte. Egal ob Malous Kater Sheldon, der erschreckende Ähnlichkeiten mit seinem Namensgeber hat oder Malous Treffen mit der Polizei, Lisa hat es wirklich geschafft das Buch nicht nur spannend sondern auch lustig zu schreiben. Gerade durch diese lustige Art, war mir Malou auch sehr sympathisch und das obwohl man sie anfangs durch ihre Bezeichnung als Anti-Muse dann auch eher als Anti-Heldin einschätzt. Nebenbei hatte ich auch große Sympathien für einen gewissen Gentleman. Auf den gehe ich aber nun nicht näher ein, um all denen nicht zu viel zu verraten, die das Buch noch nicht gelesen haben. Meine geheimen Favoriten unter den Charakteren sind aber ganz klar Sheldon, Malous Kater, und ihre Mutter, die beide für tolle Szenen gesorgt haben. Was ich allerdings an dem Buch besonders liebe, ist die Idee und ihre Umsetzung. Ich glaube, Geschichten, wie die Tinten-Trilogie, die uns zwischen der realen und der Buchwelt hin- und herspringen lassen, faszinieren uns Bücherliebhaber und werden es immer tun. Genauso eine Geschichte ist Malou und dennoch hat Lisa Rosenbecker es geschafft, aus diesem oft genutzten Motiv noch einmal etwas Eigenständiges zu machen. Darüber hinaus hat die Geschichte auch Krimielemente und es kommt ein Sherlock Holmes Atmosphäre zum Vorschein, die ich gar nicht erwartet hätte. Sie fügt sich wundervoll in die Geschichte ein und gibt ihr noch einmal das gewisse Etwas. Fazit: Malou: Diebin von Geschichten hat meine Erwartungen übertroffen und ist mir sehr positiv im Gedächtnis geblieben. Mit viel Können und Humor hat Lisa Rosenbecker eine Geschichte erschaffen, die an die Tintentrilogie und Sherlock Holmes erinnert und darüber hinaus noch so viel mehr kann. Ich wünsche mir nicht von allen Büchern, dass sie Reihen werden. Hier aber schon. Vielen Dank an impress und Carlsen für das tolle *Rezensionsexemplar.
Litersum war ein totaler Drachenmond Cover-Kauf. Ich liebe die Bücher des Drachenmond Verlags und als ich das vor etwa einem Jahr dort auf der Website entdeckt habe, wollte ich es sofort haben. DAS COVER IST SO HÜBSCH!!! Ich bin dann aber nicht mehr dazu gekommen es zu lesen, habe es ins Regal gestellt und irgendwie vergessen. Jetzt, etwa ein Jahr später, habe ich es endlich zur Hand genommen. Ich bin aber nicht mit hohen Erwartungen wie z.B. an Cassandra Clare Bücher oder Sarah J. Maas rangegangen, sondern einfach mit diesem heimeligen Drachenmond Feeling. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Vom Inhalt her ist es ein Fantasy-Krimi, was neu für mich war, so etwas habe ich vorher noch nicht gelesen. In den ersten zwei Kapiteln war ich skeptisch, aber danach war ich total hin und weg. Ich mochte die Story, das Stetting und die Atmosphäre. Das Worldbuilding ist komplex und aus einer wirklich wirklich guten Idee entsprungen. Für mich ist Litersum-Musenfluch ein echtes Feel-Good Buch, was ich bei einem abendlichen Kakao total genießen konnte. Ich musste schmunzeln, habe die Charaktere verflucht und mitgerätselt. Das ist auch das erste Buch was ich kenne, in dem es die Autorin geschafft hat, sich selbst einzubauen. Lustige Idee!
Kurzum: Litersum hat mich dazu motiviert weitere Bücher von Lisa Rosenbecker in die Hand zu nehmen.
Auf diese Reihe habe ich mich soo gefreut, denn die Idee klang ja absolut genial! Da habe ich mir gleich alle 3 Bände angeschafft, um sie direkt nacheinander lesen zu können. Und so viel kann ich euch verraten: Nicht nur Band 1 war für mich ein totales Highlight! Malou fand ich super sympathisch und ihr Kater Sheldon war einfach genial. So einen Kater will ich auch! Lansbury fand ich ganz süß mit seiner etwas ruppigen Art, er war einfach auf seine eigene Weise charmant und er und Malou sind ein super niedliches Pärchen. Das Litersum fand ich genial angelegt mit all den Musen, Antimusen und Erfindern. Es lud einfach zum Träumen ein, trotzdem fand ich es gut, dass Malou gegen ihre unfaire Behandlung aufbegehrt. Den Fall, den es zu lösen gilt, fand ich super spannend und obwohl ich vor allem damit beschäftigt war, alles über das Litersum aufzusaugen, hatte ich total meinen Spaß dabei, den Hinweisen mit Malou, ihrer Mum und Lansbury zu folgen. Ihr seht also, definitiv ein Highlight und empfehlenswert für alle Bücherwürmer!
Malou Winters ist eine Antimuse. Sie hat die Gabe, Autoren mit einem Kuss ihre Ideen zu stehlen. Malous tut dies nicht gerne, doch es ist notwendig, um das Litersum zu schützen. Als zwei Autoren tot aufgefunden werden, wird Malou verdächtigt sie ermordet zu haben. Verdächtigt wird sie von dem gutaussehenden, aber stets schlecht gelaunten Detective Chris Lansbury, der beim Scotland Yard arbeitet. Doch Malou ist völlig unschuldig und so entschließt sie sich, Lansbury mit in ihre Welt zu nehmen, um dem wahren Täter auf die Spur zu kommen. Dabei werden einige Geheimnisse des Litersums aufgedeckt, die Malous Welt völlig auf den Kopf stellen.
Mit „Litersum“ entführt uns Lisa Rosenbecker in die wundervolle Welt der Bücher und deren unendlich vielen Charaktere. Es ist eine unglaublich schöne Geschichte voller Fantasie, Liebe und Kaffee. Ganz viel Kaffee.
4,5 ⭐️ Dieses Buch hat so viel Spaß gemacht! Das war genau meine Art von Geschichte. Es gab eine Bibliothek, ein wenig griechische Mythologie, Malou und Lansbury waren toll zusammen, ich liebe alle Nebencharaktere, es gab einen Mordfall zu lösen... was will man mehr?
Kniha mě opravdu mile překvapila. Začala jsem ji číst bez jakéhokoli očekávání. Nečetla jsem si ani anotaci, prostě jsem se do ní pustila úplně naslepo a nelituji! Ze začátku mi trvalo se do knihy začíst, protože jsem pořád musela odbíhat a něco dělat. Včera a dnes jsem se do knihy konečně ponořila naplno!
Takovou fantasy (v podstatě detektivku) jsem ještě nečetla, ale velmi mile překvapila. Detektiv ze mě tedy rozhodně nikdy nebude, ale čtení jsem si užila. I když bych postavám nijak nepomohla s vyšetřováním.🤣
Hlavní postavou zde byla Malou - antimúza. Ze začátku jsem nevěděla co si o ní myslet, ale později jsem si ji oblíbila. Stejně tak jejího kocoura Sheldona - ten neměl chybu (a to nejsem zrovna milovník koček, jsem spíš milovník pejsků). No a v neposlední řadě detektiv Lansbury!🤭 Ze začátku nedostupný, ale postupně jeho srdíčko roztálo a otevřel se.
Velmi mě překvapil konec. Jak už jsem zmínila, detektiv ze mě rozhodně nebude. Vůbec jsem netušila kdo by za těmi vraždami mohl stát. Rozuzlení bylo pro mě velmi překvapivé. V informacích jsem se ale místy ztrácela a nevěděla, která bije, proto půl hvězdičky dolů.
Co se týče celkového pohledu na knihu... Kniha byla velmi originální, moc se mi líbil nápad Knihovny mezi světy, Meziknihovny a celkově Litersa. Postavy ať už skutečné nebo ty fiktivní a litreálové mě velmi zaujaly. Jak autorka propojila skutečný svět s fiktivním se mi opravdu líbilo. V takovém světě bych chtěla žít. Jen si představte, že byste mohli potkat svou oblíbenou knižní postavu? A mít s ní dokonce děti? Cardane? Rhysi? Alariku? Kde jste?!🤭
I first read this book about three or four years ago, and I absolutely fell in love with it. The story, the plot, the characters, the idea behind it, the ending—everything. I loved all of it.
There are two more books in the series, but they haven’t been translated into English or into any other language. They exist only in... what I think... is German, the original language, though I’m not entirely sure. Um... yeah, I am. Which is a bit unfortunate, because I’d really like to know what happens next. I’d love to read the rest, but sadly, this is the only one I can actually read... because of language.
But I adore it. Truly. If there’s anything I’d compare it to, it would be... well I don't know. Throne of Glass—that whole series is absolutely perfect, but it’s not exactly light reading. And I’m not saying this one is light either. I cried when I read it the first time, and I cried again reading it now. And this time I already knew how it would end, who the villains were, what would happen, who would die, all of it. I knew everything, I expected everything, and I still cried.
But the story, the humor, the plot, the whole concept, the main characters—I love all of it so much. I would recommend this book to anyone with all ten fingers on my hands, all ten toes, and everything else I’ve got.
Cover: Das Cover hat mich direkt angesprochen, weswegen ich das Buch sofort anfragen musste. Alleine die Vorstellung von so vielen Bücher umgeben zu sein, wie auf dem Cover war für mich einfach nur traumhaft 😍 Inhalt: Malou Winters ist eine sogenannte Anti-Muse. In Zusammenarbeit und im Auftrag des Litersums zieht Sie los, küsst Autoren und klaut diesen Ihre Buchideen, damit Bücher und Geschichten mit gefährdeten Inhalten nicht veröffentlicht werden können. Als zwei der Autoren, die Sie küssen sollte, auf einmal tot aufgefunden werden und Sie an beiden Tatorten gesehen wird, gehört Sie zu den Hauptverdächtigen. Wer ist der Mörder? Und wem kann Sie im Litersum noch trauen? 🧐
Meine Meinung: Ich habe lange überlegt, was ich zu diesem Buch schreiben werde und wusste nicht, wie ich die Rezension formulieren soll. Ich bin immer noch hin und her gerissen. Der Schreibstil war super. Ich hatte von Anfang an einen relativ guten Lauf und konnte die Geschichte sehr flüssig lesen. Die Charaktere waren mir alle von Anfang an sympathisch und die Idee des Litersum war für mich persönlich einfach nur genial. Die Vorstellung neben der normalen Welt immer heimlich noch in eine andere magische Welt zu switchen stelle ich mir total spannend und aufregend vor 😍 ich hätte nicht damit gerechnet, dass neben Fantasy auch Crime auftaucht und das hat die Geschichte so super interessant gemacht. Man wollte die ganze Zeit mit herausfinden, wer hinter den Morden steckt und wer versucht auch Malou zu töten. Zu dem Ende sage ich nur eins. Damit hätte ich nie gerechnet. Also ich hätte mit vielem gerechnet aber das Ende war super unerwartet. Es war überhaupt nichts vorhersehbar und es hat einfach total viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen ❤ Ich gebe dem Buch insgesamt 4 Sterne 🌟
Litersum Teil 1 Musenkuss vom Drachenmond-Verlag, gelesen dank Netgalley.
Eine literarische Welt, in der das Reisen in die Buchwelten und aus diesen heraus in die Realität in einem Wimpernschlag geht - für die Helden aus Büchern und die Nachfahren mit Menschen, die je nachdem ob der Held oder der Antagonist Vater oder Mutter wurde, ganz unterschiedliche Rollen in der Buchwelt erhält. Diese Mischgestalten bzw. Bureal-Kinder können in beiden Welten leben, Buchgestalten haben mittlerweile diverse Auflagen zum Besuch der Realität. Doch auch bei den Nachkommen ist es ein Unterschied, ob ein Held oder Antiheld das fantastische Elternteil ist.
Die Heldin hier ist eine Antimuse, die mit einem Kuss Ideen stiehlt - nur nach Auftrag und Vorgabe, doch wieso welche Ideen nicht überleben dürfen, bleibt unklar. Hinzu kommt dann noch ein Mordfall und eine aufkeimende Liebe, sowie die Erkenntnis, dass die Bureal-Kinder sehr ungleich und zum Teil sehr ungerecht behandelt werden.
Interessante Welt, interessante Charaktere, angenehmer Schreibstil und damit eine gute, gelungene Unterhaltung.