Ein abgelegenes Dorf, ein Bannkreis aus Salz, Geister, die auf verlorene Seelen lauern: Dieser packende Mysterythriller mit mitreißender Liebesgeschichte garantiert Lesegenuss pur!
Verlasse niemals den Salzkreis, wenn du überleben willst!
Nur widerwillig lässt sich Faye zu einer Mutprobe überreden und betritt mit einer Gruppe anderer Jugendlicher den Wald außerhalb des Salzkreises. Dort im Nebelschleier lauern rachsüchtige Geister auf ihre nächsten Opfer. Was als harmloser Spaß beginnt, bringt schließlich ganz Salwood in Gefahr. Gemeinsam mit Ezra setzt Faye ihr Leben aufs Spiel, um das Dorf zu retten.
Vor 200 Jahren ist in dem Dörfchen Salwood ein schreckliches Minenunglück geschehen, bei dem alle Bergarbeiter ums Leben kamen. Seitdem liegt ein dichter Nebel über dem Dorf und ein dichter Salzkreis drumherum; denn in dem Nebel lauern die Geister, die von jedem Menschen Besitz ergreifen, der den Nebel ungeschützt betritt. Faye, die Tochter des Reverends und einige weitere Jugendliche wagen sich eines nachts als Mutprobe in den Nebel. Glücklicherweise begleitet sie Ezra, der Enkel des Hüters der Dorfchronik, denn dieser trägt ein Amulett, das vor den Geistern schützt.
Im Oktober wollte ich gerne eine Geistergeschichte lesen und da kam mir dieses Buch gerade recht. Die Geschichte begann recht spannend und blieb es auch fast durchgehend. Was mir leider nicht ganz so gut gefallen hat war, dass die Liebesgeschichte so viel Raum einnahm. Meiner Meinung nach hat die Spannung zwischendrin dadurch immer wieder gelitten. Außerdem spielt die Geschichte wohl zu einer früheren Zeit, Mittelalter vielleicht, weshalb mir die Sprache teilweise zu modern klang. Dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen. Auch das Ende war stimmig und alle Fragen wurden beantwortet.
Die Autorin hat hier wieder ein fantastisches Werk erschaffen. Von Anfang an erschafft sie Spannung und hält diese konstant bis zum Ende hin aufrecht.
Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, denn das weglegen viel mir jedes Mal richtig schwer.
Die Charaktere Faye und Ezra gefallen mir sehr gut, wobei auch die anderen Figuren, wenn auch manche weniger sympathisch, perfekt beschrieben sind. Ich hatte das Gefühl jeden einzelnen in Salwood zu kennen.
Das Ende hat mich überrascht und dennoch ist es absolut logisch und stimmig.
4/5 Sterne The Evil of Salwood von Ann-Kristin Gelder Thienemann-Esslinger Verlag „Ein abgelegenes Dorf, ein Bannkreis aus Salz, Geister, die auf verlorene Seelen lauern: Dieser packende Mysterythriller mit mitreißender Liebesgeschichte garantiert Lesegenuss pur! Verlasse niemals den Salzkreis, wenn du überleben willst! Nur widerwillig lässt sich Faye zu einer Mutprobe überreden und betritt mit einer Gruppe anderer Jugendlicher den Wald außerhalb des Salzkreises. Dort im Nebelschleier lauern rachsüchtige Geister auf ihre nächsten Opfer. Was als harmloser Spaß beginnt, bringt schließlich ganz Salwood in Gefahr. Gemeinsam mit Ezra setzt Faye ihr Leben aufs Spiel, um das Dorf zu retten.“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Thienemann-Esslinger Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Ich lese Bücher dieses Genres wirklich sehr gern, nur eben nicht immer, es muss zu meiner Stimmung passen. Denn es gibt Zeiten, da verschlinge ich solche Bücher reihenweise und habe gar kein Interesse an anderen Genres und dann gibt es wieder Zeiten, in denen ich mir eine Pause davon gönne, weil es mich einfach nicht reizt. Im Augenblick bin ich wohl wieder in einer solchen Umbruchphase, so dass ich an diesem Buch irgendwie nicht vorbei kam und es unbedingt lesen wollte. Ich muss zugeben, der erste Grund war auf jeden Fall dieses phärische Cover. Es stach heraus, sprach mich an und sagte ganz einfach lies mich. Ein Salzkreis… wuah das sagte schon so einiges. Da ich bisher noch keine Werke der Autorin gelesen hatte, ließ ich mich einfach überraschen was mich erwarten würde und ging auch nicht mit zu großen Erwartungen an das Buch heran. Die Geschichte wird im großen Teilen nur aus der POV von Fae berichtet, doch irgendwann baut die Autorin auch die POV von Ezra mit ein und das gefiel mir sehr gut, denn ich bin ein Verfechter von mehreren POV´s in Romanen. Gleich zu Beginn des Buches wird der Leser von einer Landkarte von Salwood begrüßt und ja ich liebe dies, kann man doch immer mal wieder beim Lesen zurückblättern und neugierig nachschauen wo bin ich gerade eigentlich und wo will oder muss ich hin. Da man nicht wirklich erfährt zu welcher Zeit die Story handelt aber durch das Lesen des Romans so eine mittelalterliche Grundstimmung entsteht, würde ich meinen dass man gut und gerne diese Epoche annehmen kann. Die Aufmachung des Ortes erinnerte mich leicht an den Film „The Village“ denn auch dort geht es um gruselige Vorkommnisse in einem weit abgelegenen Dorf mitten in einem tiefen Wald. Keiner darf es verlassen und eigentlich auch keiner rein. Auch in diesem Film hatte des Gruselfaktor einiges zur Grundstimmung beigetragen. Ich erinnere mich nur zu gut an meine Gänsehaut und auch hier bei diesem Buch beschlich mich schon recht bald das gleiche bekannte Gefühl. Hier haben wir zudem noch diesen besagten Salzkreis rund um das Dorf gezogen. Ob ich allerdings dieses Buch noch im Jugendbuch Sektor ansiedeln würde, wage ich zu bezweifeln. Denn die detailreichen und wirklich bildgewaltigen Beschreibungen muten für mich auf Jugendliche vielleicht ein wenig zu intensiv an. Diese Geschichte ist nicht nur gruselig, mit einem Touch Horror sondern eben auch gewalttätig und blutig. Klar haben wir auch noch die Lovestory enthalten, aber Jugendliteratur ist das wohl nicht mehr. Wenn dann ab 16 Jahren würde ich denken. Die gesamte Atmosphäre der Geschichte durch die Beschreibungen des Nebels rund um das Dorf, gepaart mit Gänsehautmomenten und auch dem leichten Horroranflug machten dieses Buch zu einem Leseereignis. Auch die Charaktere der Geschichte wissen zu begeistern, den Leser schnell zu einer Verbindung zu ihnen zu bringen und wirkten durchaus authentisch und wie jemand den man persönlich kennen könnte. Dieses Buch hat mich defintiv mit Spannung, Atmosphäre, einem gut durchdachten Plot und einer perfekten Szenerie überzeugen können und als Plus gab es eben auch noch diese wunderbaren Charaktere dazu. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen zu lesen. #youngadult #jugendbuch #fantasy #sciencefiction #thriller #horror #grusel #rezension #rezensionsexemplar #bookstagram #planetverlag #thienemann_esslinger_verlag #TheEvilofSalwood #bücher #bücherliebe #reading #annkristingelder #leseratte #bücherwurm #bookaholic #lesen #leseratte #bookshelf #lesenmachtglücklich #bibliophile #bookish #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde
An sich kein schlechtes Buch mit einem guten Plot von der Grundidee her… dafür dass es als horror/thriller geht, war für mich der romance Teil vieel zu present. Die ersten 20 und letzten 30 Prozent waren solide und besonders das Ende fand ich auch sehr spannend. Allerdings hat sich der Teil dazwischen unfassbar in die Länge gezogen und ich hatte nicht wirklich Lust das Buch weiterzulesen und musste mich leider teils dazu zwingen.
—ACHTUNG! EVENTUELL EIN SPOILER FÜR MANCHE—
Ich fand es auch sehr sehr kritisch, dass im Mittelteil des Buchs Thema Verge*altigung ausgeschrieben wurde ohne, dass man dafür vorher eine TW bekommen hat. Es war kein super presentes Thema, aber trotz alledem hatte es Anteil an dem Buch und da fand ich es einfach schade, dass so komplett ohne eine Warnung im Vorhinein zu schreiben…
Solide 3,25⭐️ Kann man machen, muss man aber nicht unbedingt.
1. Ich hatte mir sehr viel vom Buch versprochen, aber nur sehr wenig bekommen. Z.B. hatte ich mir eine Horror- oder wenigstens Gruselgeschichte erhofft. Tja. Ja es gibt Geister, aber so wirklich gruselig wars nun nicht.
2. Die Liebesgeschichte war mir definitiv zu sehr im Vordergrund, die Geschichte rund um die Besessenheiten war zu "klein gehalten".
3. Den positiven Rezensionen zum Thema "Jugendbuch" kann ich nicht zustimmen.. meiner Meinung nach hat eine äußerst *explizite* Sprache (F*tze, N*tte, etc, androhen von Vergewaltigung) NICHTS in einem Jugendbuch ab 13 oder 14 zu suchen. Auch nicht, wenn solche Worte von einem Besessenen kommen.
4. Irgendwie hatte ich mir außerdem auch viel mehr Atmosphäre und "dörfliches" erwartet, als ich bekam. Mehr Hintergrund zum Dorf an sich
5. Mir fällt bestimmt noch mehr ein, wenn ich dieses Buch noch ein Tage verarbeitet habe😅
Ein herrlicher Schmöker mit wohliger Grusel-Atmosphäre, perfekt für die Zeit vor Halloween!
Salwood mutet mittelalterlich an, es gibt weder Strom noch fließend Wasser, und jenseits des Salzkreises, der die Dorfbewohner schützt, wabert Tag und Nacht ein unnatürlicher Nebel, in dem rachsüchtige Geister hausen. Wenn sie ein schutzloses Opfer erwischen, reißen sie es entweder gleich in Stücke oder sie besetzen seinen Körper und übernehmen nach und nach die Kontrolle über seinen Geist...
Es ist ein perfektes Schauermärchen, die Stimmung ist eigentlich durchgehend beklemmend bis unheimlich und es gibt ein paar relativ grausame Szenen, aber alles in allem war es nicht so schlimm, dass ich es nicht bei Schummerlicht, alleine Zuhause und abends vor dem Einschlafen hätte lesen können (und ich bin tendenziell eine Memme bei sowas). Ich glaube nicht, dass die Geschichte jemanden traumatisieren wird, aber ich würde das Buch thematisch erst ab ca. 15 Jahren empfehlen.
Faye als Protagonistin hat mir sehr gefallen und auch in Ezra konnte ich mich gut hineinversetzen, obwohl seine Perspektive erst relativ spät in der Geschichte einsetzt. Die Liebesgeschichte bildet einen schönen und notwendigen Kontrast zu den düsteren Ereignissen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Handlung kommt gut voran und auch mit der Auflösung war ich zufrieden. Wenig an der Geschichte hat mich wirklich überrascht, aber ehrlich gesagt wäre ich wahrscheinlich auch enttäuscht gewesen, wenn manche Erwartungen nicht genau so eingetreten wären.
Mir hat es Spaß gemacht, wahrscheinlich lese ich es nächstes Jahr zu Halloween mal wieder.
Nach zwei eher ruhigeren Romance Titeln war mir nach etwas Düsterem. "The Evil of Salwood" schien da perfekt zu sein: ein Mysterythriller und der Klappentext versprach wirklich packende Lesestunden.
Schon die ersten rund 10% des Buches konnten mich nicht so packen, wie ich es mir gewünscht hatte. Doch ich war ja noch ganz am Anfang und dementsprechend noch hoffnungsvoll, immerhin hat mich auch interessiert, was genau die Geschichte bereit hält.
Faye möchte nur einmal dabei sein, einmal nicht die Außenseiterin sein, und lässt sich so zu einer Mutprobe überreden - gemeinsam mit ein paar anderen Jugendlichen in ihrem Alter übertritt sie die Salzlinie, die das Dorf vor bösen Geistern schützt, die im Nebel dahinter lauern. Schnell gerät das Ganze außer Kontrolle, ein Mädchen stirbt und der Rest von ihnen schafft es nur knapp wieder in den schützenden Kreis. Doch damit fängt alles erst an und schon bald ist ganz Salwood in Gefahr, ohne das es auch nur jemand ahnt. Es ist fast schon zu spät, als Faye gemeinsam mit Ezra einem düsteren Geheimnis auf die Spur kommt..
Leider blieb das Buch durchweg eher ernüchternd. Von düsterer Atmosphäre, Grusel oder packender Spannung habe ich persönlich nichts gemerkt, dabei gefällt mir die Idee hinter dem Buch richtig gut! Ehrlich gesagt war ich bei der Hälfte sogar kurz davor abzubrechen, doch ich war trotz allem einfach zu neugierig auf den weiteren Verlauf. Diesen empfand ich zwar nicht direkt als vorhersehbar, große Überraschungen gab es aber auch nicht. In die Geistergeschichte ist eine Lovestory eingebaut, die mich leider nicht überzeugen konnte, mich sogar schon fast genervt hat. Sie war zu präsent und drängte alles andere teilweise zu sehr in den Hintergrund.
Erstaunlicherweise kam ich aber trotzdem rasend schnell durch das Buch durch und auch wenn es vermutlich so klingt, fand ich die Story nicht schlecht - sonst hätte das Buch mein Interesse ja nicht bei sich behalten. Ich habe mir einfach nur viel mehr davon erhofft.
Ann-Kristin Gelder erzählt die Geschichte im Ich-Erzähler hauptsächlich aus der Sicht der 17-jährigen Faye, später kommt immer wieder noch eine weitere Perspektive dazu. Ihr Schreibstil las sich wirklich angenehm und ziemlich schnell.
Mit den Charakteren wurde ich leider genau so wenig warm wie mit der Story und leider bin ich mir sicher, dass ich sie in ein paar Wochen schon wieder vergessen habe. Für meinen Geschmack fehlte es ihnen an Tiefe, sie handelten für mich nicht immer nachvollziehbar, worunter die Geschichte litt.
Bei "The Evil of Salwood" handelt es sich um einen Einzelband, worüber ich auch ehrlich gesagt ein wenig froh bin - eine Fortsetzung hätte ich nämlich wahrscheinlich nicht gelesen. Das Ende schließt die Geschichte überzeugend ab.
Zum Schluss habe ich noch einen Kritikpunkt, der mich ein wenig hin und hergerissen zurücklässt. Das Buch wird vom Verlag ab 14 empfohlen und in den größten Teilen kann ich dem auch zustimmen.. doch es gibt da ein paar Szenen, die ich für dieses Alter zu vulgär, zu se*uell finde. Die brachten der Geschichte meiner Meinung nach auch nicht wirklich viel und passten nicht in das sonstige Geschehen. Ich weiß nicht so wirklich, was ich davon halten soll.
Insgesamt konnte "The Evil of Salwood" leider nicht das halten, was die Inhaltsangabe versprach. Zwar finde ich die Idee echt interessant und das Buch hatte gute Ansätze, doch die düstere Atmosphäre kam zu mir nicht rüber und es war irgendwie.. zu wenig.
Ein Dorf umgeben von einem geheimnisvollen Nebel, in dem Geister lauern, das klingt genau nach meinem Geschmack und auch, wenn ich ein wenig Kritik anbringen muss, wurde ich nicht enttäuscht.
Es war leider nicht so gruselig wie ich es mir erhofft hatte und anfangs hätte ich die meisten Charaktere am liebsten erwürgt, aber es hat mich trotzdem neugierig machen können und es liest sich einfach richtig gut.
Auch wenn ich mit den Charakteren im Laufe der Geschichte warm geworden bin, vollkommen gecatcht haben sie mich nicht. Faye hätte für mich ein wenig mehr Pfeffer haben können, Ezra dagegen fand ich von Anfang an toll. Der Rest war einfach ein wenig blass. An einigen Stellen war die Story zudem sehr vorhersehbar, was mir aber eher ein Schmunzeln entlockt hat, als dass es mich irgendwie gestört hätte.
Das Ende haut dann noch mal richtig was raus. Ich fand es unfassbar spannend gemacht und habe nicht mehr aufgehört zu lesen. Und da konnte es mich dann sogar doch noch überraschen. Wir erfahren nochmal einiges darüber wie es zu der Situation im Dorf kam und es bleiben keine Fragen offen.
Fazit:
Ein tolles Buch für Zwischendurch. Man kommt gut voran und auch wenn es oft vorhersehbar ist, hatte ich meinen Lesespaß und wurde vor allem am Ende nochmal richtig mitgerissen. Die Charaktere haben mir im Laufe der Story immer besser gefallen.
Im Prinzip ein gutes Buch für sie Zielgruppe. Ich hatte auf etwas mehr Horror und Grusel gehofft, der sich leider sehr stark in Grenzen hielt. Die Liebesgeschichte war nach meinem Geschmack etwas zu gewichtig, aber wer das gerne liest, für den sollte es kein Hindernis sein. Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal Fahrt auf und die Geschichte wird einem ganz guten Ende zugeführt. Mich persönlich hat all das leider nicht so angesprochen, wie ich gehofft hatte, alles in allem war es aber kein schlechtes Buch.
Ein jugendlicher Gruselroman, der spannend war, aber nicht komplett überzeugt. Auch die Auflösung war etwas einfach, so, wie man es erwartet ohne Überraschung, was schade ist, da das Setting gut war.
--- Story und Stimmung --- Das Buch erzeugt eine schöne, angenehm gruselige Atmosphäre, die mir aber nicht den Schlaf geraubt hat. Es gibt Gruselmomente im Wald, es liegt aber auch viel Fokus auf den zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Liebesgeschichte wirkte auf mich authentisch, hätte aber gerne etwas weniger im Vordergrund stehen dürfen (das hat für mich dann auch letztenendes den 5. Stern gekostet). Dafür hätte ich lieber mehr Recherche zu den Geistern und dem Nebel schon im Lauf der Story gelesen. Das Ende und die präsentierten Hintergründe empfand ich als passend. Alle meine Fragen waren schlüssig beantwortet.
--- Schreibstil --- Auch wenn das Dorf eher aus der Zeit gefallen wirkt (ich kann schlecht schätzen 18. Jahrhundert?), empfand ich den eher modernen Schreibstil nicht als störend und das Buch lies sich so schnell und flüssig lesen.
--- Charaktere --- Die Charaktere sind noch jung, waren aber passend beschrieben. Eben Heranwachsende, die manchmal unvernünftig sind und sich in Gefahr bringen, aber trotzdem nachvollziehbar.
--- Fazit --- Insgesamt ein schönes Buch, das mir viel Spaß gemacht hat.
Darum geht‘s: Seit dem Unglück in der Salzmine, bei dem vor 200 Jahren die Minenarbeiter aus Salwood ums Leben gekommen sind, wabert rund ums Dorf ein dichter Nebel, in dem Geister nur darauf warten, dass arme Seelen den Schutzkreis des Salzes durchbrechen und sich in den Nebelschwaden verirren.
Faye, die Tochter des Reverends, weiß um die Gefahren, die außerhalb des Schutzkreises lauern. Aber um nicht als Außenseiterin zu gelten, lässt sie sich auf eine Mutprobe ein und durchschreitet mit ein paar anderen Jugendlichen den schützenden Salzkreis. Was nur ein Spiel sein sollte, gerät völlig außer Kontrolle und nur der plötzlich auftauchende Ezra kann weiteres Unheil verhindern. Doch die Gefahr ist nur scheinbar gebannt und etwas Böses findet den Weg ins Dorf…
So fand ich‘s: Sagen und Legenden haben mich bereits als kleines Mädchen fasziniert und so hatte ich auch schon davon gehört, dass Salz böse Geister fernhalten soll. Umso interessanter fand ich es, dass Ann-Kristin Gelder dieses Thema für ihr Jugendbuch „The Evil of Salwood“ gewählt hat.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der von dem schrecklichen Unglück in der Salzmine erzählt. Bereits auf diesen ersten Seiten nahm mich die dichte Atmosphäre gefangen und es hat mich sehr berührt, mitzuerleben, wie die Minenarbeiter verschüttet wurden. Aber auch nach dem Prolog gönnt die Autorin den Lesern keine große Atempause und es geht genauso spannend und düster weiter.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Faye und Ezra erzählt. Ann-Kristin Gelder ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen, die beiden Erzählstimmen unterschiedlich und dem jeweiligen Charakter entsprechend zu gestalten. Gerade auch diese verschiedenen Perspektiven lassen die Spannung im Buch nie abflauen. Im Gegenteil: Zum Ende hin wird es immer spannender, so dass ich das Buch nicht mehr beiseitelegen konnte, bis ich damit durch war. Es entwickelt sich auch eine zarte Liebesgeschichte, die perfekt in die Geschichte reinpasst und zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt wirkt.
Mein Fazit: Ann-Kristin Gelder hat in diesem Buch die Tradition der alten Sagen und Legenden aufleben lassen und in ein altersgerechtes Jugendbuch verpackt. Von Anfang war ich von der düsteren und oftmals schaurigen Atmosphäre, die mir das wunderschöne Cover versprochen hatte, gefesselt, die mich auch bis zum Schluss hin nicht losließ.
Es ist ein etwas anderes Jugendbuch, das erfrischend originell aus der Masse heraussticht und daher eine klare und begeisterte Leseempfehlung verdient.
Dieses Buch war anders als ich es erwartet hatte: Ich bin von einem Jugendthriller ausgegangen, fragt mich nicht wieso, und bekam stattdessen einen Mystery- und Fantasyroman, was für mich persönlich aber kein Problem darstellte, da ich das beides sehr gerne lese.
Der Prolog setzt spannend ein und wirft viele Fragen auf, wodurch mich die Geschichte sofort packen konnte. Danach gibt es zunächst einen kleinen Bruch und wir lernen das gegenwärtige Worldbuilding und seine Charaktere kennen. Die düstere und unheilvolle Stimmung konnte mich schnell von sich einnehmen. Ich konnte die Aufregung und Angst der Jugendlichen förmlich greifen, was mich noch tiefer in dieser Geschichte versinken ließ.
Selbst als nach dem anfänglichen Nervenkitzel ein paar ruhigere Passagen folgten, kam bei mir nicht der leiseste Hauch von Langeweile auf. Die Geschichte ist durchweg spannend, rätselhaft, atmosphärisch und unvorhersehbar. Der Handlungsverlauf konnte mich mehrfach überraschen und schockieren. Egal was ich mir in meinem Kopf auch zusammenreimte, das war es nicht.
Ich möchte hier natürlich nicht zu viel verraten, aber das Plotting hat es definitiv in sich. Ich mochte die Storyline und wie sie sich entwickelte - Das Buch war bis zur letzten Seite geheimnisvoll, spannungsgeladen und mitreißend. Die finale Auflösung hat mir ebenfalls gut gefallen, jedoch ging mir am Ende alles etwas zu schnell und hektisch zu.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Ezra und Faye erzählt, wobei es aus ihrer Perspektive deutlich mehr Kapitel gibt. Ich konnte mich zwar in beide Protagonist:innen einfühlen, jedoch wäre diesbezüglich auch noch mehr Greifbarkeit möglich gewesen. Ich hätte mir mehr Details und Beschreibungen in puncto Gefühlsintensität und Nachvollziehbarkeit der Gedankengänge der Figuren gewünscht.
Die Charaktere hätten insgesamt einfach noch greifbarer sein können, gerade auch die Nebencharaktere, die hier meines Erachtens ziemlich blass blieben. Allerdings werden die Figuren hier durchaus lebensnah und passend zum Worldbuilding beschrieben. Manche Szenen waren für mich zwar etwas unangenehm bis seltsam zu begleiten, dabei aber nicht unbedingt unauthentisch. Außerdem gehöre ich nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe dieses Buches und vielleicht wäre es mir als Jugendliche weniger aufgefallen.
Die Liebesgeschichte kam mir ebenfalls etwas zu schnell und plötzlich auf, um mich vollends abholen zu können. Dazu hätte ich mehr Nahbarkeit und emotionale Tiefe im Schreibstil der Autorin gebraucht, aber darum geht es hier meiner Meinung nach auch gar nicht vordergründig. Außerdem wurde anderes hier wiederum sehr glaubwürdig und nachvollziehbar aufbereitet, auch auf emotionaler Ebene, aber dazu kann und möchte ich euch nicht mehr verraten, sonst käme es zu Spoilern.
Der Schreibstil der Autorin ist insgesamt recht einfach und unkompliziert gehalten, dafür aber auch leicht verständlich und flüssig lesbar. Die Worte der Autorin konnten mich trotz oder gerade wegen ihrer Schmucklosigkeit von sich einnehmen und fesseln. Ihr Schreibstil ist stimmungsvoll und atmosphärisch.
Ich finde die Idee und das Plotting dieses Buches unheimlich toll und kann es euch allein deswegen schon empfehlen. Bei der Umsetzung war hier und da zwar noch Luft nach oben, aber im Gesamten habe ich die Geschichte wirklich gerne begleitet.
Rezension „The Evil of Salwood: Gänsehaut-Thriller“ von Ann-Kristin Gelder
Meinung
Normalerweise habe ich schon vor längerer Zeit dem Genre Thriller, zumindest im Buch Bereich, abgeschworen, aus diversen Gründen. Und das, obwohl ich Thriller schon immer äußerst faszinierend fand, immer noch finde, nur reichte es nicht mehr, um auch als literarische Werke bei mir einzuziehen, mein Herz zu erobern. Mit „The Evil of Salwood“ wagte ich den Sprung erneut, und ob die Autorin mich begeistern konnte, erzähle ich nun.
Zunächst war ich von dem Cover absolut hingerissen und der KT machte mich neugierig. Der ausschlaggebende Punkt war aber wohl, dass nicht nur eine Liebesgeschichte hinter den Seiten stecken sollte, sondern auch Mystik, Geister, welche bei mir schon für höchste Euphorie sorgen. Und so begann ich zu lesen…
Und war von Anfang an geflasht. Der Schreibstil der Autorin strotzt vor einem unglaublichen Grusel Feeling, Spannung und einer einnehmenden Gefühlswelt, die mich sofort in ihren Bann zogen. Besonders die Ausdrucksweise der Autorin hatte es mir angetan und ließ mich durch die Seiten fliegen. Schon ab der ersten Seite verstand die Autorin es, eine unerbittliche Spannung aufzubauen, gepaart mit einer Stimmung, die mir den Atem raubte.
Mit ihren Ideen wurde ich nicht nur überrascht, sondern bekam auch eine gehörige Portion Gänsehaut verpasst. Auch die Charaktere fühlten sich so echt und real an, dass ich glaubte, sie zu kennen. Die Handlungsweisen der Figuren waren authentisch und nachvollziehbar, so dass ich sie ins Herz schließen musste. Besonders die Perspektivwechsel sorgten noch einmal für eine unbändige Spannung und durch Wendungen, sowie einer starken Ladung Gefühl, Liebe und Grusel bleibt am Ende nichts mehr zu sagen, als „The Evil of Salwood“ ist der HAMMER!
Ob mit diesem Werk meine Leidenschaft für Thriller auch wieder ins Buch Genre zurückkehrt kann ich noch nicht sagen, jedoch legt die Autorin einen meisterhaften Grundstein, bei dem ich mir wünschte, jeder Thriller wäre so, denn dann lautete meine Antwort definitiv „ja, gib mir den nächsten Thriller“!
Fazit
Ann-Kristin Gelder nimmt den Leser in „The Evil of Salwood“ auf eine Geschichte voller Gefühl, Liebe, Spannung, Wendungen, Grusel, Mystik und starker Figuren mit, so dass man zu keiner Zeit aus dieser perfekt eingefangen Stimmung auftauchen will/kann und am Ende nur noch denkt, „was habe ich gerade für ein Meisterstück gelesen“! Wenn Thriller so sind wie dieses Werk, könnte bald mein Blog wieder Genre Zuwachs bekommen! Bis dahin bleibt mir nur noch zu sagen, „Empfehlung der Extraklasse“!
„The Evil of Salwood“ von Ann-Kristin Gelder ist eine packende und gruselige Story, die für zahlreiche Gänsehautmomente bei mir gesorgt hat. Die sechzehnjährige Faye lebt mit ihrer Familie in einem abgelegenen Dorf, welches von einem Salzkreis von der übrigen Zivilisation abgeschnitten ist. Außerhalb des Salzkreises lauern Geister und böse Seelen, um unvorsichtige Dorfbewohner in Besitz zu nehmen oder zu töten. Als Tochter des strengen Reverends ist die zurückhaltende Faye von vornherein eine Außenseiterin und so wagt sie auch keine Widerworte, als einige Jugendliche als Mutprobe den Salzkreis überschreiten wollen. Doch Faye überlebt nur knapp und mit Hilfe des schweigsamen Chronisten Ezra den unüberlegten Ausflug und weiß nicht, welche weiteren Gefahren sie ins Dorf gebracht hat.
Die Beschreibung hat mich total angesprochen und so war ich sehr neugierig auf das Buch. Wie sehr mich die fesselnde und atmosphärisch geniale Story mitreißen würde, habe ich da noch nicht geahnt. Die Autorin versteht es gekonnt, mit wenigen Worten eine düstere und echt gruselige Stimmung zu erzeugen, der man nicht entkommen kann. Ich hatte die Szenerie oft bildlich vor Augen und habe mitgezittert, was als nächstes passieren wird. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, so dass ich förmlich an den Seiten geklebt habe. Der Nebel, die bedrückende Stimmung, die permanente Gefahr und die verzweifelte Suche nach Rettung schrauben die Spannungskurve in immer höhere Sphären. Zuerst wird nur aus der Perspektive von Faye erzählt, während es im späteren Verlauf der Handlung auch zu Ezra wechselt. Beide stehen im Zentrum der Geschichte und suchen nach einem Ausweg aus der aussichtslosen Situation, in der sie stecken. Die Chemie zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar und auch inmitten des Grauens habe ich auf ein Happy End gehofft. Ob es dazu kommt, oder ob am Ende des Buches ein entsetzter Gesichtsausdruck bleibt, sollte jeder unbedingt selbst herausfinden.
Mein Fazit: Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und die vollen fünf Sternchen! Eine perfekte Einstimmung auf Halloween und ein großartiger Mysterythriller!
Auf diesen Roman wurde ich von einer Leserin aufmerksam gemacht, die diesen Thriller gruselig und “voll horror” fand. Okay, es ist klar, dass es sich um Jugendbuch handelt, das ein wenig Grusel verspricht. So ganz konnte das Buch sein Versprechen aber nicht halten.
Das Buch wird aus den jeweiligen Perspektiven der beiden Hauptfiguren Faye und Ezra erzählt, die beide aus der Ich-Perspektive erzählen, wie sie zuerst eine Mutprobe vornehmen und in den Nebel gehen, der ihr Dorf umfasst. Wo dieser Nebel herkommt, ist vollkommen unklar und dass dieser gefährlich ist, merkt der Leser spätestens ab dem Moment, in dem ein Gruppenmitglied sein Leben lässt. Der Start ins Buch ist auf jeden Fall gelungen.
Dann kippt aber ein wenig die Stimmung und die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren drängt sich nach und nach in den Vordergrund und wird zunehmend vereinnahmend. Für mich persönlich wurde sie ein wenig zu dominant, bevor wieder andere Ereignisse den Leser wieder einfangen. Allerdings ist das Buch weder außerordentlich brutal (auch wenn von Folterinstrumenten und einem blutigen Exorzismus die Rede ist) noch ist es sonderlich gruselig. Ganz im Gegenteil sind entsprechende Szenen sehr entschärft dargestellt, so dass ich sogar sagen würde, dass auch jüngere Leser und Leserinnen ein Blick in das Buch werfen können, auch wenn die beiden Hauptfiguren mit 17 Jahren schon relativ “alt” sind.
Der Schreibstil von Ann-Kristin Gelder ist meiner Ansicht nach sehr gut an die Zielgruppe angepasst und kommt oft locker flockig daher. Vermutlich ist das auch der Grund, weshalb der Titel auf Englisch formuliert werden musste, denn „Der Teufel von Salwood“ klingt einfach zu uncool.
Fazit
Der Jugendroman ist stimmungsvoll geschrieben und voll und ganz auf die Zielgruppe der Jugendlichen ausgerichtet. Die Story klingt im ersten Moment sehr gruselig und brutal, was sie letzten Endes nicht ist, weshalb auch zarte Gemüter zugreifen können. Für meinen Geschmack war die Liebesgeschichte etwas zu dominant, aber das mögen jugendliche Leser und Leserinnen anders sehen.
Die perfekte Geschichte für die düstere Herbstzeit!
Ihr wollt Spannung? In The Evil of Salwood bekommt ihr sie.
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es passt perfekt zur Geschichte und macht total Lust direkt reinzulesen. :) Aber auch der Klappentext hat mich überzeugt, weshalb ich einfach eines wusste: dieses Buch ist ein Must-Read für den Herbst!
Der Schreibstil der Autorin hat mir super gut gefallen. Sie schreibt sehr flüssig und bildhaft, was mich direkt in Salwood hat eintauchen lassen. Für mich war es ein mittendrin statt nur dabei. Salwood ist ein Dorf, abgegrenzt von der Außenwelt durch einen dichten Nebel voller Geister, sodass das Dorf immer von einem Salzkreis umgeben ist, da dieser die Geister davon abhält ins Dorf zu kommen.
Die Geschichte beginnt mit einem Kapitel 200 Jahre vorher. Ein Brand in einer Miene reißt mehrere Bergleute in den Tod, woraufhin auch der Nebel entsteht. Mehr möchte ich euch nicht verraten, denn ihr solltet euch selbst von der Geschichte in den Bann ziehen lassen.
Was mir aber besonders gut gefallen hat sind die Exorzismen, mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet habe. Es werden Menschen von den Geistern besessen, sodass ihnen diese halt ausgetrieben werden müssen. Die Geschichte hatte durch die Besessenen schon einige Horroelemente die es sehr spannend gemacht haben.
Auch die Hauptcharaktere Ezra und Faye, aus dessen Sichtweisen die Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben ist, fand ich sehr sympathisch und ihre Handlungen waren nachvollziehbar.
Das Setting hat mir auch sehr gefallen. Dadurch kam eine unglaublich tolle Atmosphäre während des Lesens auf. Die Geschichte ist durchweg düster, geheimnisvoll und hat spannende Wendungen!
Das Einzige was mir nicht zugesagt hat waren einige Wiederholungen. Mir kam es teilweise vor, als ob ich einige Sätze schon gelesen hätte und bereits erwähnte wieder erwähnt wurde, sodass es halt zu Wiederholungen gekommen ist.
Fazit: Für mich ein absolutes Must-Read für den Herbst!
💜Details zum Buch💜 Gänsehaut-Thriller Ann-Kristin Gelder Thienemann Verlag Einzelband Ca 384 Seiten Ab 14 Jahren
💜Die Story💜 hat mich wirklich fasziniert. Ein kleines Dorf, das von Geistern, dem 'Bösen', eingekesselt ist und den unscheinbaren, aber sehr wichtigen Salzkreis nicht verlassen darf. Durch eine Mutprobe wird diese einfache Regel allerdings gebrochen und die Leser*innen dieses Buches erleben Menschen, die als Hüllen für Geister dienen, Exorzismen, Vorhersehungen und du kle Geheimnisse in diesem Buch. Eines sei hier vorab schon mal gesagt: Die Spannung ist definitiv da, die Gruselmomente allerdings sehr rar.
💜Der Einstieg💜 gelang mir sehr gut. Ich fand es spannend, dass das Buch quasi mit einem Ausschnitt einer Zeitung startet. Auch die Thematik und Atmosphäre war von Anfang an gut eingefangen.
💜Die Charaktere💜 sind toll gestaltet. Ich mag die Hauptfigur und auch ihre 'Liebschaft'. Die Familie von Faye konnte ich mit der Zeit etwas mehr greifen, ihre Freunde waren für mich einfacher Nebencharaktere. Faye selbst fand ich spannend, teilweise war ich etwas verstört - dies bringt aber die Story mit sich :). Ezra mochte ich sehr! Auch seinen besten Freund konnte ich gut leiden.
💜Der Schreibstil💜 ist einfach zu lesen, mir gefiel die Spannung und der Aufbau der Geschichte gut. Die Kapitel sind aus der Sicht von Faye und Ezra geschrieben.
💜Mein Fazit:💜 Das Buch hat mir gut gefallen, es war ein angenehmes Buch für zwischendurch. Am Ende war ich etwas verwirrt, da plötzlich einen Vision da war, wo zuvor nie von Visionen gesprochen wurde. Ich fand die Geschichte, die Idee, wirklich interessant, da es am Ende nochmal eine Wendung gab, die nicht komplett vorhersehbar war. Leider fehlte mir zwischendurch die Angst und das Gruseln, welches ich mir bei dem Buch erhofft hatte. Dennoch kann ich das Buch gerne empfehlen, wenn man auf Geistergeschichten steht, die nicht mega krass schockierend gruselig oder blutrünstig sind, aber dennoch immerhin ein bisschen "Gruselnebel" - Feeling mit sich bringen.
Auf dieses Buch hatte ich mich riesig gefreut! Ich liebe das Cover und der Klappentext klang einfach zu gut. Voller Vorfreude begann ich mit dem Lesen. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Gleich zu Beginn war es unglaublich spannend.
Ann-Kristin Gelders Schreibstil ist sehr einnehmend, fesselnd und bildhaft. Es gelang ihr mühelos mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Schon bald blendete ich alles um mich herum aus denn für mich zählte nur noch dieses Buch.
Die Atmosphäre im Buch war düster, beklemmend und gruselig. Das komplette Seeting war grandios, es kam mir teilweise so vor als wäre ich selbst ein Teil der Geschichte. Es war als fühlte ich jede Bedrohung, es war als wäre der Nebel in greifbarer Nähe, als könnte ich die Geister spüren. Und das wiederum war absolut genial!
Alle Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Faye und Ezra habe ich ziemlich schnell in mein Herz geschlossen. Ihre Liebesgeschichte ist etwas besonderes und gefiel mir somit richtig gut.
Die Thematik des Buches war unglaublich spannend. Das Ganze faszinierte mich ungemein. Ann-Kristin Gelder hat die Thematik grandios umgesetzt. Kurz vor dem Ende blieb mein Herz fast stehen und ich dachte mir nur, oh nein! Das kann und darf nicht wahr sein. Mein Puls schoss in die Höhe und ich hatte einen Kloß im Hals. Fingernägel knabbern inklusive.
Überraschende Wendungen sorgten für zusätzliche Spannung und ließen mich atemlos zurück! Das Ende passte perfekt zur Geschichte. Es glich einem blutigen und gruseligen Showdown der einfach perfekt passte!
Ich bin echt sprachlos. Da ich niemals gedacht hätte dass dieses Buch derart gruselig und auch brutal sein würde. Deshalb wurde ich hier wirklich positiv überrascht. Eine Geschichte fernab des Mainstreams! Bitte mehr davon!
Fazit:
Mit „The Evil of Salwood" gelingt Ann-Kristin Gelder ein gruseliger und nervenaufreibender Thriller der mich bestens unterhalten konnte! Bitte mehr davon.
Ich mochte das Setting, Salwood war ein bisschen mystisch und die Kleinstadtstimmung kam gut rüber. Dafür, dass die Bevölkerung seit zweihundert Jahren von der Außenwelt abgeschnitten war, waren mir die Charaktere allerdings ein bisschen zu sehr wie normale Jugendliche, da das Buch aber generell nicht den Anspruch hat, realistisch zu sein, sah ich darüber hinweg. Die Salzwenden alle paar Monate, bei denen sich die Jungen bei einer Feier eines der Mädchen aussuchten, das gerade siebzehn geworden war, um dann mit ihr zu schlafen, fand ich hingegen sehr seltsam. (SPOILER) Genauso wie die etlichen Szenen, in denen Faye von einem Geist besessen war und aus dem Nichts über Ezra herfiel, obwohl er sich deutlich dagegen wehrte. So etwas finde ich gerade in einem Jugendbuch problematisch, da es den jungen Lesern suggeriert, dass so etwas in Ordnung und romantisch sei. (SPOILER ENDE) Das Buch wird als Mysterythriller beschrieben, es ging für mich jedoch eher ein bisschen in Richtung Fantasy und war weniger ein Thriller, denn besonders in der ersten Hälfte steht eher die Liebesgeschichte im Fokus, der Spannungsteil fand sich erst in der zweiten Hälfte. Richtig spannend wurde es für mich erst am Ende, als die große Enthüllung stattfand. (SPOILER) Als Faye beim Exorzismus auffiel, dass in der Chronik seit zweihundert Jahren die gleiche Handschrift stand, war ich baff. (SPOILER ENDE) Darauf folgte ein, wie ich finde, grandioses Finale, das in einem zufriedenstellenden Ende mündete. Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite 299 ist „ungewöhnlichen“ mitten in der Zeile vor „lichen“ getrennt, also so: „ungewöhn-lichen“.
Grusel ist ja im Oktober angesagt und da kam mir dieses Büchlein recht gelegen. Da ich Weichei bin, hatte ich hohe Nackenhaaraufstell-Erwartungen, aber diese bleiben leider unerfüllt. So viel schon einmal vorab.
Willkommen in Salwood. Einem Dorf, dass von Nebel und Geistern eingeschlossen ist und das nur durch einen Salzkreis Schutz bietet. Wie überall gibt es Mutproben und auch hier werden wir Zeuge einer solchen. Allerdings stirbt hierbei Jemand und es wird Jemanden die Schuld in die Schuhe geschoben, der eigentlich nix damit zu tun hat. Willkommen bei Jugendlichen, die sich was beweisen müssen, aber nicht bereit für Konsequenzen sind. Der Tod ist allerdings nicht das einzige, was die Jugendlichen aus dem Nebel mitbringen. Einer von ihnen ist besessen und merkt es nicht. Wird ihm das ganze Dorf zum Opfer fallen oder findet man eine Lösung? Was steckt eigentlich genau hinter den Geistern?
Also, die Idee fand ich echt gut und auch die Umsetzung ist gelungen, wenn ich auch durchaus etwas mehr Grusel erwartet hatte. Das Dorf ist gut gewählt, ebenso die beklemmende Atmosphäre, welche authentisch rüber kommt. Einzig die Figuren waren etwas schwierig für mich. Ebenfalls die Liebesgeschichte. Irgendwie war die etwas zu gewollt.
Am Anfang erzählt Faye, bis irgendwann auch Ezra einsteigt und die Dinge aus seiner Sicht einbringt.
Faye ist die Tochter eines Priesters und eine Außenseiterin. Um bei den anderen Eindeuck zu schinden, macht sie die Mutprobe und noch ein paar andere Sachen, auf die sie wahrlich nicht stolz ist. Ihre Wandlung war recht authentisch.
Ezra ist der Enkel des Chronisten und er weiß somit um die Gefahren die durch und mit den Geistern lauern. Seine Handlungen konnte ich aber einem gewissen Punkt nicht mehr nachvollziehen.
Fazit
Solides Buch mit guten Inhalt, aber ein bis zwei Sachen die mich störten. Etwas mehr Gänsehaut hätte ich beim Lesen schon erwartet und, die ist bei mir eigentlich leicht zu erzeugen, aber saß ganz es hier eigentlich eher nicht. Zumindest für mich. Die Atmosphäre ist super, ebenso das Setting und der Großteil der Handlung. Am Ende 3,5 Sterne (4 auf den gängigen Portalen).
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es hat direkten Bezug zum Inhalt des Buches und macht sofort neugierig. Mir gefällt die hervorgerufene Atmosphäre und das düstere daran. In die Geschichte konnte ich dank dem großartigen Schreibstil sofort eintauchen. Der Stil ist sehr flüssig und angenehm. Insbesondere gefällt mir, dass die Sprechweise der Figuren auch etwas an die Zeit angepasst wird. Die Autorin schafft es viele atmosphärisch Bilder zu erzeugen und die Geschichte authentisch zu vermitteln. Die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen. Beide Protagonisten sind eher ungewöhnliche Charaktere, die durch ihr Handeln und ihre authentische Art sehr interessant sind. Insgesamt sind alle Bewohner von Salwood wirklich gut konzipiert worden, sodass man alle gerne kennenlernt. Salwood ist ein kleines Dorf, das von einem undurchsichtigen Nebel umgeben ist, in dem Geister herumschwirren. Sofort ab der ersten Seite hatte mich die Geschichte in seinen Bann gezogen. Es ist total spannend, düster und hat das richtige Maß an Romantik. Es macht unheimlich Spaß die Geschichte des Dorfes zu entdecken und die beiden Protagonisten dabei zu begleiten, Salwood zu retten. Die Auflösung um das Rätsel "Nebel" ist überhaupt nicht hervorsehbar. Für dieses Buch kann ich nur eine riesige Leseempfehlung aussprechen. Es macht total Spaß das Buch zu lesen. Die Geschichte und die Protagonisten haben mich sofort in ihren Bann gezogen, sodass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Es lohnt sich auf jeden Fall eine Reise nach Salwood zu wagen. ;D
Wow. Das Cover hat mir gefallen und mich neugierig gemacht. Der Klappentext klingt spannend und hat meine Neugierde nur noch befeuert. Und was soll ich sagen? Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Ich hätte echt nicht gedacht, dass ich Gänsehaut bekomme oder dass mir ein Schauer über den Rücken läuft. Der Titel „The Evil of Salwood“ von Ann-Kristin Gelder klingt schon richtig böse, düster und mystisch. Was da wohl in diesem Dorf nur los ist? Ein bisschen erinnerte mich das Ganze an den Film „The Village“. Die Geschichte beginnt sofort spannungsgeladen. Man taucht sofort ein und merkt schnell, dass der Nebel nichts Gutes verheißt. Denkt man vielleicht noch am Anfang, dass der Nebel nur Illusionen hervorruft, so merkt man schnell, dass damit nicht zu spaßen ist. Faye ist die Protagonistin und aus ihrer Sicht wird die ersten Kapitel ausschließlich berichtet. Dann wechseln sich die Perspektiven der Kapitel mit der Sichtweise von Ezra ab. In der Geschichte ist ordentlich Tempo und einiges an Spannung und mystischen Elementen. Rasant geht die Geschichte voran. Der Schreibstil ist wunderbar. Man fliegt förmlich durch die Seiten und mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte bleibt bis zum Ende spannend. Und immer schön daran denken: Verlasse niemals den Salzkreis, wenn du überleben willst!
Faye lebt in dem kleinen abgeschiedenen Dorf Salwood. Die wichtigste Regel hier ist, dass man niemals den Salzkreis verlässt, der um das Dorf herumführt. Denn außerhalb des Dorfes im Nebel lauern rachsüchtige Geister. Eines Tages schleichet sich eine Gruppe Jugendlicher aus Salwood heraus, was verheerend Folgen für alle hat.
Die Autorin entführt ihre Leser in ihrer Geschichte nach Salwood, einer Stadt im Nirgendwo. Interessant fand ich hier auf jeden Fall, dass man als Leser gar nicht genau weiß wo genau Salwood sich befindet und zu welcher Zeit die Geschichte spielt. In Salwood gibt es jede Menge rachsüchtiger Geister, die es zu bekämpfen gilt.
Die Handlung ist für ein Jugendbuch doch recht gruselig und brutal, womit ich gar nicht gerechnet habe. Mir war die Sprache manchmal aber etwas zu vulgär, das hat irgendwie so gar nicht zur Geschichte gepasst.
Erzählt wird das ganze abwechselnd aus der Sicht von Faye und Ezra. Beides sind interessante Charaktere, die ich mochte. Da sich die Charaktere bereits seit längerem kennen, geht es recht schnell bis die beiden zusammenkommen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt nimmt die Romanze zwischen den beiden einen sehr großen Stellenwert in der Geschichte ein, was ich persönlich etwas zu viel fand.
Insgesamt wurde ich aber gut unterhalten und vergebe 4 von 5 Punkte.
Was als solider Exorzismus-Dorf-Horror beginnt, mit gut verständlicher Sprache, wird im Mittelteil leider zu einem kitschigen, etwas intensiveren Twilight-Abklatsch mit viel zu viel Teenie-Liebesschnulze. Die Recherche, was überhaupt los ist, geht viel zu schnell und funktioniert zu reibungslos. Ich hätte mir eine bessere Ausgewogenheit gewünscht zwischen wilder Liebe zwischen Mensch und Halbdämon und der Aufklärung des Horrors. Die beiden Protagonist:innen, aus deren Sicht das Buch erzählt wird, wechseln sich unregelmäßig dabei ab die Geschehnisse zu erzählen, dabei wirkt es manchmal, als hätte die Autorin die einfachere Perspektive gewählt. Faye scheint übernatürlich stark und begabt dabei zu sein, ihren inneren Dämonen zu beherrschen (ich hoffe, dass soll keine Anspielung auf Perioden und Hormone sein...). Entweder hat sie die komplette Kontrolle oder der Dämon, nie bekommen die Leser:innen einen richtigen inneren Kampf mit dem Dämon mit, denn genau die Stellen, wo sie über den Dämon siegen muss, werden aus Ezras Perspektive erzählt. Das Buch hat zwar stark begonnen und viel versprochen, dann aber wenig gehalten und am Ende enttäuscht, sodass ich nicht einmal sagen kann, ob es besser gewesen wäre, wenn es länger gewesen wäre, um das Thema ausführliche zu behandeln, oder ob ich es gerne schneller beendet gehabt hätte.
Ich habe schon mehrere Bücher von der Autorin gelesen, und ich bin immer wieder aufs neue begeistert. Auch dieses Buch konnte ich einfach nicht aus der Hand legen, weil es so spannend war. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr. Man ist sofort drin in der Geschichte, direkt ab Satz eins der Geschichte, ich finde das der Wahnsinn. Dies schaffen nicht viele Autoren/innen.
Diese Gruselgeschichte macht ihren Titel alle Ehre. Salwood ein Dorf, dass seit Jahrzenten von Nebel und Geistern umschlossen ist wird nur durch einen Salzkreis geschützt. Jahrzente wurde nur versucht die Einwohner von den Geistern zu schüzten, doch eine Gruppe Jugendlicher will endlich dem "warum" auf die Spur und somit das Dorf retten. Auf welche Geschichte sie dadurch stoßen, damit hätte niemand gerechnet, inklusive mir. Das Ende war sehr überraschend für mich, aber sehr sehr gut. Der Gruselfaktor beim Lesen ist sehr gut gelungen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen! Ein absolutes muss für Thriller Fans.
Ein abgelegenes Dorf, ein Bannkreis aus Salz, Geister, die auf verlorene Seelen lauern: Dieser packende Mysterythriller mit mitreißender Liebesgeschichte garantiert Lesegenuss pur!
Verlasse niemals den Salzkreis, wenn du überleben willst!
Nur widerwillig lässt sich Faye zu einer Mutprobe überreden und betritt mit einer Gruppe anderer Jugendlicher den Wald außerhalb des Salzkreises. Dort im Nebelschleier lauern rachsüchtige Geister auf ihre nächsten Opfer. Was als harmloser Spaß beginnt, bringt schließlich ganz Salwood in Gefahr. Gemeinsam mit Ezra setzt Faye ihr Leben aufs Spiel, um das Dorf zu retten.
War das spannend, oder war es spannend... es war mega spannend von Anfang an. Der Spannungsbogen hat sofort an Fahrt aufgenommen und wurde über die ganze Geschichte hinweg nicht weniger. Kurz gesagt: "Lesegenuss hoch 10".
Das war nicht mein erstes Buch von der Autorin und sie hat es wieder geschafft, wie bei ihren vorherigen Bücher, eine Geschichte zu schreiben, welche man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ich werde es nicht leid ihre Bücher zu lesen freu mich schon jetzt darauf was Ann-Kristin Gelder sich als nächstes für uns Leser einfallen lässt.
Könnte ich noch einen Stern mehr vergeben, würde ich das tun. Sehr Empfehlenswert.
Möchte mich bei der Autorin für die tollen Lesestunden bedanken, auch bei NetGally und dem Verlag, für das Leseexemplar. Dies hatte keinen Einfluss auf meine Beurteilung.
Ich weiß gar nicht so recht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Mich regt diese Geschichte ziemlich auf. So gut wie jedes Klischee, das ich hasse kommt vor, zudem ist die Handlung dazu noch mehr als nur vorhersehbar. Mit Horror hat das leider auch wenig zu tun.
Achtung: Kleiner Spoiler: ||Am Anfang denkt man sich einfach nur, dass die Protagonistin besessen sein muss, anders kann man sich ihr Verhalten nicht erklären. Natürlich ist das dann sogar der Fall.|| SPOILER ENDE
Abgerundet wird das ganze durch ziemlich blasse Figuren und einer Insta-Lovestory, die wirklich kein Mensch braucht. Sehr schade! Die Geschichte hätte wirklich Potenzial.
Die Hörbuchvertonung kann ich bedauerlicherweise auch nicht empfehlen. Die weibliche Sprecherin klingt so monoton und abgehackt wie eine Computerstimme.
Buch: 2 Sterne ⭐️⭐️
Sprecher: 2,5 Sterne ⭐️⭐️✰
Cover: 4 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️
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