Zwei Brüder ziehen heimatlos umher: Der verwegene Kyle ist getrieben von seiner dunklen Vergangenheit, während der zurückhaltende Raven an der Impulsivität seines Bruders so manches Mal verzweifelt. Warum müssen sie stets fliehen, warum ständig lügen?
Als sie ein Tabu brechen und die Grenze zum Verbotenen Land überschreiten, treten die in ihnen schlummernden magischen Kräfte zutage. Auf der hoch angesehenen Akademie von Lunaris sollen Kyle und Raven lernen, ihre Magie zu kontrollieren und zu nutzen. Doch bald schon beginnt die schöne Fassade zu bröckeln, und düstere Prophezeiungen nehmen Gestalt an …
Schon das Cover gefällt mir echt super. Die dunklen Farben und auch die Qualität sind wirklich toll anzusehen. Der Einstieg fiel mir durch die flüssige Schreibweise sehr leicht und ich konnte nach & nach die Protagonisten Raven & Kyle kennenlernen. Beide sind unterschiedlich wie Tag und Nacht und durch die wechselnden Perspektiven konnte man das sehr gut nachverfolgen. Gemeinsam mit den beiden reist man herum, macht nicht so legale Sachen und findet sich schließlich in einer großen Akademie wieder. Leider war der Weg bis dahin ziemlich kurz. Alles wurde recht schnell abgehandelt, Dinge wurden angeschnitten aber nicht zu Ende geführt und die Charaktere blieben bis zum Ende ziemlich blass und hatten kaum Tiefe. Immer wieder wurden neue Themen eingebracht, es wurde nie etwas nachgeforscht und jede Handlung wurde einfach so hingenommen. Besonders rausgebracht hat mich leider der Zeitsprung von zwei Jahren, der noch mehr Fragezeichen gebracht hat. Denn mich hätte wirklich sehr interessiert, was in diesem Zeitpunkt passiert ist und wie das Leben in der Akademie vonstatten ging. Für mich hat es sich leider sehr oft so angefühlt, als hätte die Autorin die Geschichte zum Großteil im Kopf geschrieben und der Leser musste sich seinen eigenen Teil denken. Auch das Worldbuildung war recht einfach gehalten und ich konnte mir die Welt nur anhand der gedruckten Karte grob vorstellen. Da auch leider keine aufkommenden Fragen beantwortet wurden, war ich nach Beenden des Buches etwas enttäuscht und ratlos. Die Grundidee hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen und es war eine Menge Potenzial vorhanden. Leider wurde das in Band eins nicht wirklich genutzt
Dieses Buch ist das zweite in meinem Leben, das ich nicht zu Ende lesen konnte. Ich war dreiviertel durch, als es mir schließlich zu bunt wurde.
Kyle & Raven sind zwei heimatlose Jungs, die ihr Leben lang schon durch die Welt streifen, bis sie eines Tages eine magische Grenze überschreiten. Sie entdecken, dass sie magische Fähigkeiten haben, in einer schein perfekten Welt.
Diese Welt ist perfekt, bis etwa 3/4 des Buchs vorüber sind und denn geschehen Dinge die keinen Sinn ergeben. Die Brüder haben beide schwerwiegende Aggressionsprobleme, lassen sich von den kleinsten Kommentaren provozieren und werden gewalttätig. Kyle, der ältere ist dazu ein Mörder und Vergewaltiger, womit er absolut kein Problem hat. Raven juckt nicht, was sein Bruder jedem Mädchen antut, dem er begegnet. Das sind auch schon die wichtigsten Charakterzüge der beiden. Und dann weiß Kyle plötzlich Dinge, versteht Ereignisse, von denen sonst keine eine Ahnung hat und die in den 250 Seiten vorher kein einziges Mal auch nur angedeutet wurde. Das war der Punkt, an dem es mir zu bunt wurde.
Abgesehen von den Charakteren, mit den man sich nicht identifizieren konnte und einem Worldbuilding, das mehr als oberflächlich war, hat mich wohl am meisten der Schreibstil gestört. Ich kann nicht genau sagen was es war, nur, dass ich jede Seite von den Geschehnissen genervt war, durch die Art und Weise wie die Welt und die Akteure beschrieben und dargestellt wurden.
Es tut mir wirklich weh das zu sagen, aber ich kann dieses Buch wirklich nicht weiterempfehlen. Dabei hatte ich mich so über ein deutsches Fantasy-Buch gefreut.
Zwei Brüder getrieben und ständig auf der Flucht ,nur vor wem oder was das weiss Raven lange nicht. Kyle mit seiner Unbeherrschtheit und seinem ständigen Wechsel zwischen schlechter Laune und Aggressivität reizt Raven mehr als ein mal .Die wechselnden Frauengeschichten tun ihr Übriges dazu ,das zwischen den Brüdern immer mehr Spannung auf kommt.
Als sie dann in dem verbotenen Land ankommen treten die verborgenden Kräfte der beiden zutage und Raven und Kyle müssen nicht mehr fliehen. Doch die Spannungen zwischen den beiden Brüdern wird immer größer ,denn als sie Melenis treffen entflammen beide für sie und das sorgt erneut für große Spannungen.Voller Wut trennen sich die wege der beiden Brüder und das Unheil nimmt seinen Lauf.
Mir gefiel die Geschichte recht gut ,allerdings hatte ich eine Stelle bei der ich irgendwie völlig irritiert war welcher der Brüder gemeint war ,das da ein Wechsel der Perspektive statt gefunden hat war mir irgendwie entgangen.
Der Cliffhanger am Ende lässt Zeit und Raum für neue Vermutungen . Ich für mein Teil bin gespannt wie es weiter geht mit den beiden
Die Brüder Kyle und Raven sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während Kyle eher teilweise unbesonnen und impulsiv handelt ist Raven eher der ruhigere und nachdenklichere Part der beiden. Doch trotzalle dem schweißt die beiden ein gemeinsames Schicksal zusammen, das sie miteinander verbindet. Sie durchstreifen das Land, ständig auf der Suche nach neuen Orten. Kyle ist rastlos und möchte immer wieder weiterziehen, während Raven sich nach einem Ort sehnt den er Zuhause nennen kann. Nach einem heftigen Streit trennen sich die beiden Brüder. Dennoch landen sie von einander unabhänig im verbotenen Land, welches voller Magie ist. Und dort wird ihr Schicksal in neue Bahnen gelenkt.
Viel deutlicher gehe ich jetzt nicht auf die tolle Handlung ein um nicht zu spoilern. Aber es kommen eine Menge Magie, interessante Wesen und noch andere Charaktere vor welche die Geschichte noch einen Tick spannender machen. Denn die beiden spielen eine Rolle in diesem verbotenen Land, in dem nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Dazu erkennen die beiden Jungs, das sie selbst Magier wirken können. Das bringt einige Veränderungen mit sich, die nicht nur nette Wesen auf den Plan ruft.
Ich für meinen Teil war gleich von den beiden unterschiedlichen Brüdern fasziniert die sich in diesem neuen Land, jeder für sich beweisen mussten. Kyle war eher der stürmische der beiden, der aber die Verantwortung für seinen Bruder schon sehr früh übernommen hat. Trotzdem hatte er ein paar Züge an sich, die ich nicht so gerne mochte. Zum Glück hat er sich dahingehend aber zu verändern begonnen. Raven war zu Beginn eher der ruhige Part, hat sich aber auch immer mehr von Kyle gelöst und wurde zu einer eigenen starken Persönlichkeit.
Was ich auch super fand war der locker leichte Schreibstil der Autorin. Man flog nur so durch die Seiten und ich wollte das Buch auch gar nicht aus den Händen legen. Schnell war ich in der Geschichte gefangen und habe mich mit den Brüdern angefreundet. Was ich auch persönlich klasse fand, war das Magiesystem.
Was für ein tolles Buch. Hier habe ich als Fantasy-Fan alles bekommen was ich gerne lese; tolle Charaktere, eine spannende und abwechslungsreiche Handlung und viel Magie. Jetzt bin ich schon Mega gespannt wie es weitergeht. Bis 2022 auf die nächsten beiden Bände zu warten wird sehr schwer werden.
Die Brüder Raven und Kyle sind ihr Leben lang auf Flucht und haben kein richtiges Zuhause. Als sie durch Zufall die Grenze zum Verbotenen Land unterschreiten, entdecken sie, dass sie über magische Fähigkeiten verfügen. Sie landen an der Akademie von Lunaris, um dort den Umgang mit ihren Fähigkeiten zu lernen.
Bei dem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Raven und Kyle, zwei sehr unterschiedlichen Charakteren.
Die Autorin wirf ihre Leser mitten in die Handlung und stellt erst einmal die beiden Brüder vor. Später wechselt die Handlung dann an die Akademie und es kommen neue Charaktere hinzu. Den Anfang der Geschichte fand ich persönlich etwas holprig, für mich wird die Geschichte eigentlich erst richtig interessant, wenn die Handlung an die Akademie wechselt. Insgesamt beschreibt die Autorin die Welt eher weniger, was ich persönlich etwas vermisst habe, aber das ist halt Geschmacksache.
Raven ist der Gute der Beiden und Kyle der Böse. Die Unterschiede sind schon sehr ausgeprägt, nur leider kommen mir insgesamt die Gefühle der Charaktere etwas zu kurz und es fehlt ihnen einfach an Tiefe. Die Charaktere handeln recht viel, aber man erfährt einfach zu wenig was wirklich in ihnen vorgeht. Das trifft auf die beiden Brüder aber auch auf alle anderen Charaktere zu.
So richtig konnte mich der 1. Teil nicht überzeugen, aber es war ein durchaus ausbaufähiger Start der Reihe, der 3 von 5 Punkte von mir bekommt.
Kyle und Raven sind heimat- und elternlose Brüder, ständig auf der Flucht. In einem fantasievollem Setting mit Magie, Prophezeiungen und einem Schuss düstere Ungewissheit müssen die beiden so ihren Weg finden. Das klingt spannend und ist es zugegebenermaßen auch wirklich.
Warda Moram kreiert einen wahnsinnig guten Lesefluss. Die Seiten fliegen nur so dahin und stellenweise möchte man am liebsten ein paar Seiten vorblättern, um zu erfahren, wie es weitergeht. Selten habe ich derart leichtes Spiel, in den Text einzutauchen. Nur leider hört damit auch meine positiven Eindrücke des Buches (fast) auf.
Die beiden Hauptfiguren Kyle und Raven könnten kaum unterschiedlicher sein. Und dennoch waren mir beide ziemlich früh ziemlich unsympathisch. Der eine (Kyle) mehr, der andere (Raven) etwas weniger. Das hat sich auch in Lunaris nicht geändert, selbst wenn eine scheinbar halbwegs plausible Erklärung für ihr Verhalten gefunden wurde. Das Schlimme ist, danach wurde es nicht wirklich besser. Anders ja, nur eben nicht besser.
So fand ich mich oft stirnrunzelnd wieder, da ich Entscheidungen, Handlungen oder Aussagen der einzelnen Charaktere (sowohl Haupt- als auch Nebencharakteren) recht häufig nicht nachvollziehen konnte. So war es für mich ein Auf und Ab der Gefühle. Nicht unbedingt, weil es die Erzählung so beabsichtigte, sondern vor allem, weil ich dieses Buch mögen wollte, aber einfach nicht konnte. Es war frustrierend, dass ein Buch derart toll geschrieben war, aber der Inhalt das für mich zum Teil nicht wiedergab.
Dennoch war es recht spannend und das Setting sehr schön gemacht. Die Akademie hat mir sehr gut gefallen, sowie Melenis und Serin am Anfang. Auch, dass man ein Gefühl bekommt, dass hier und dort der Schein trügt, trägt zur Spannung bei. Sowohl das Buch selbst als auch das Setting hat eben zwei Seiten. Das gefällt mir an sich sehr.
Auch das Buch ist wunderschön gestaltet. Die Ornamente sind geprägt und die Innenseiten mit einer Karte der Welt und dem Aufbau der Akademie versehen. Das zeigt schon eine gewisse Detailverliebtheit, die mir zusagt. Auch am Ende die Erklärung der Elemente fand ich hilfreich.
Nach einigem Abwiegen gebe ich diesem Buch 3 Sterne. Für mich war kein Kracher, aber auch keine Zeitverschwendung gewesen. Die Autorin werde ich sicherlich im Auge behalten, auch wenn ich diese Reihe nicht weiterlesen werde. Da mir aber ihr Schreibstil ungemein zugesagt hat, hoffe ich darauf, dass es beim nächsten Mal auch für mich passt.
Zuerst: Das Cover gefällt mir richtig gut. Die "Goodies" im Print waren klasse. Ich mag Karten, Glossare und nützliche Zusatzinfos zur Geschichte immer sehr. Leider ist dies eine der Rezensionen, die mir noch so leicht fallen, weil das Buch mich trotz seiner hübschen Aufmachung nicht abholen konnte. Die Grundstory, die Idee und der Schreibstil waren ok, hier und da etwas langatmig und hat gerade so ausgereicht, um das Buch nicht wieder aus der Hand zu legen. Einmal angefangen wollte ich zumindest noch erfahren, wie es weitergeht und ob es sich vielleicht steigert. Das tat es zum Ende hin ein klein wenig, hat aber nicht gereicht, um sagen zu können, dass es mir gefallen hat. Wobei man auch hier sagen muss, dass es gegen Ende beinahe gehetzt wirkt. Na ja, in meinem Fall war das ein Hauch von Spannung. Obwohl dann ein vorübergehendes Ende in die Wege geleitet worden ist, das ich gar nicht gut fand. Wieso macht man kurz vorm Cut noch einen nicht geringen Zeitsprung, wenn doch ohnehin noch weitere Bände kommen? Das hätte man getrost auf den zweiten Band verlagern können, so hat es mich kurz vor knapp so sehr aus der Geschichte gerissen … Und noch dazu wurde hier dringend nötige Zeit verschenkt, einem die Figuren näherzubringen. Und da kommen wir zum größten Kritikpunkt von mir. Es gibt nicht einen Charakter, den ich toll fand. Wirklich keinen einzigen. Das Böse ist hier nicht wirklich böse, das und auch die "Guten" sind blass und langweilig. Die Figuren haben keine Tiefe, haben für mich teils fragwürdige Einstellungen und ich konnte kaum rational nachvollziehen, wieso wer wann wie gehandelt und gedacht hat. Und dann gegen Ende werden mir Jahre genommen, in denen sich nicht greifbare Figuren auf eine Art und Weise weiterentwickeln, die ich nun nicht nachvollziehen kann.
Mein Fazit: Ein Buch, das Potenzial gehabt hätte. Der Zeitsprung gegen Ende, die blassen Figuren und die fehlende Spannung haben bei mir allerdings dafür gesorgt, dass ich der Geschichte nicht viel abgewinnen kann. Das ist schade, wo doch zuerst alles darauf hindeutete, dass mich das Buch abholen kann. Ich werde die Folgebände vermutlich nicht lesen und kann für diesen ersten Band leider auch keine Leseempfehlung aussprechen. Von mir gibt es 2 von 5 Sternen für die Story, einen halben vergebe ich noch zusätzlich für die nette Aufmachung des Prints, womit wir bei 2,5 Sternen wären.
Das Buch hat mich vom Inhalt her neugierig gemacht, weshalb ich umso glücklicher war, bei der Leserunde mitmachen zu dürfen.
Man konnte sofort und leicht in die Geschichte einsteigen und wird auch sofort von ihr gepackt, auch wenn sie sich gerade am Anfang viel Zeit nimmt, um die Brüder umso besser auszubauen, aber auch dieser Abschnitt war schon wirklich gut gestaltet.
Sowohl, Kyle, als auch Raven wurden beide sehr gut ausgebaut am Anfang. Sobald sie aber in der neuen magischen Welt ankamen wurden mir zwischendurch wie einige Dinge übersprungen. Raven war mir dort auf einmal teil fast zu impulsiv und plötzlich nicht mehr so zurückgezogen und das scheinbar einfach so (erst irgendwo gegen Ende zu bei einem Gespräch mit Melenis habe ich dann erfahren, dass er ja eigentlich seit zwei Jahren allein war nach der Trennung von Kyle und irgendwie habe ich den grossen Zeitsprung nie mitbekommen). Nach dem grossartigen Ausbau im ersten Abschnitt fand ich diesen Zeitsprung beinahe etwas schade. Er müsste ja nicht riesig ausgebaut werden, aber ein wenig von ihrer Zeit, in der die Brüder getrennt waren, wäre schon interessant gewesen.
Ich mochte den Ausbau der Welt aber generell sehr gerne. Die Karte, sowie der Anhang am Ende haben dabei noch mehr geholfen, aber durch den Perspektivenwechsel nach dem ersten Abschnitt zu Melenis Sicht, wurde sie auch sehr gut eingeführt.
Es wurde hier auch ein interessantes Konzept aufgebaut, welches schon eine sehr gute Basis für die nächsten beiden Bücher gibt. Der Schattenclan (auch wenn ich beim Namen als Fan von “Warrior Cats“ immer zuerst an etwas anderes denke) bildet ein wirklich interessantes Konzept und ich sehe darin viel Potential.
Im Gesamten kann ich das Buch aber wirklich nur empfehlen. Es bildet eine sehr gute Basis und Einführung für die weiteren Bücher der Trilogie und führt so einige spannende Konzepte ein, über die ich auch gerne weiterlesen möchte. Ich bin schon gespannt auf die zukünftigen Bücher, weshalb ich diesem Buch auch fünf feurige Blutstropfen gebe.
In der Geschichte begleiten wir zwei Brüder, die durchs Land ziehen, nie irgendwo lange bleiben und dabei große Städte meiden. Sie geraten immer wieder in Schwierigkeiten und müssen dadurch Orte, die ein Heim für sie hätten werden können, verlassen. Irgendwann treibt sie das über die Grenzen des ihnen bekannten Reiches hinaus und sie gelangen in eine neue Welt voller Magie und Frieden. Doch auch dort können die beiden nicht zur Ruhe kommen und geraten in einen aufregenden neuen Abschnitt ihres Lebens.
Leider lässt die Geschichte aber an vielen Stellen zu viele Fragen offen und überspringt wichtige Entwicklungen. Die Idee hätte eigentlich viel zu bieten gehabt, aber die Umsetzung hat die Geschichte leider viel Spannung gekostet. Die Geschichte konnte auch nur selten mit überraschenden Wendungen überzeugen.
Besonders schade fand ich, dass nur auf kleine Bereiche der Magie eingegangen wurde und das auch nicht sehr ausführlich. Davon hätte ich mir mehr gewünscht.
Charaktere:
Die Charaktere werden gut vorstellbar beschrieben und haben eine interessante Hintergrundgeschichte. Die beiden Hauptcharaktere scheinen zwar sehr gegensätzlich zu sein, doch empfinden sie eine deutliche Zuneigung zueinander. Allerdings fehlt es den Charakteren an Tiefgang, um dies als Leser genauer nachempfinden zu können. Leider sind die Handlungsentscheidungen nicht immer nachvollziehbar.
Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die ich leider nicht als gelungen empfinde. Als Leser begleitet man die Charaktere im Hauptteil der Entwicklung der Beziehung nicht, sondern wird nach einem Zeitsprung vor vollendete Tatsachen gestellt.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist angenehm und begleitet den Leser gut durch die Geschichte.
Leider konnte mich das Buch nicht voll überzeugen. Es hatte großes Potenzial, dass es nicht ausgeschöpft hat.
"Liber Bellorum: Blut & Feuer" ist der erste Teil der Liber Bellorum Trilogie.
Ich durfte dieses Buch durch eine Leserunde kennenlernen. Als ich das Cover zum ersten mal gesehen habe, war ich sofort neugierig, der Klapptext hat sein übriges getan. Ich wusste einfach, ich muss das Buch lesen. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, das ich tatsächlich das Glück hatte und an dieser Leserunde teilnehmen durfte.
Ich habe mit diesem Buch am Wochenende angefangen zu lesen und war vom ersten Moment an in der Geschichte versunken und wie gut das ich mir die einzelnen Leseabschnitte vorher schon markiert hatte, ansonsten hätte ich es wahrscheinlich in einem Rutsch durchgelesen.
Es geht hier um zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sei sind wie Feuer und Wasser und das wortwörtlich. Sie können nicht miteinander aber auch nicht ohne. Es gibt sehr viele Geheimnisse und Wendungen, de auch nicht alle erklärt oder aufgeklärt wurden sind. Ich warte jetzt schon sehnsüchtig und neugierig darauf, das es weiter geht und möchte unbedingt wissen was noch alles passiert. Während man den einen Bruder eigentlich sofort ins Herz schließt, macht der andere es einen umso schwerer. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Der Schreibstil der Autorin macht einfach nur Spaß. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. man möchte es einfach gar nicht mehr aus der Hand legen.
Kyle und Raven haben bei einem Brand ihre Familie verloren und halten sich mit Gelegenheitsjobs und Lügen über Wasser. Während Raven still und zurückhalten ist macht Kyle den beiden öfter das Leben schwer. Doch dann trennen sich erstmals ihre Wege und Kyle übertritt eine verbotene Grenze.
Auf dieses Buch freute ich mich schon sehr. Das Cover wurde wunderschön gestaltet und auch der Klappentext klang einfach zu gut. Ich war tierisch gespannt auf diesen Reihenauftakt.
Der Einstieg ins Buch fiel mir zu Beginn etwas schwer. Ich musste mich in dieser neuen Welt erst einmal zurecht finden. Nach ca. 50 Seiten war ich dann vollends in der Story versunken. Warda Morams Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Sie schreibt einnehmend, eindringlich und sehr bildhaft.
Die hier erschaffenen Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Durch den abwechselnden Erzählstil lernte ich sie alle noch sehr viel besser kennen.
Bereits nach kurzer Zeit wurde es unsagbar spannend. Diese Spannung zog sich wie ein roter Faden durchs Buch. Durch geschickte und überraschende Wendungen steigerte die Autorin diese noch. Was mir auch richtig gut gefallen hat, war das die komplette Handlung unvorhersehbar war. Ich hatte absolut keine Ahnung wie das Ganze ausgehen würde.
Die Fantasy Elemente gefielen mir unglaublich gut. Auch der Weltenentwurf wurde großartig umgesetzt.
Das Ende kam leider viel zu schnell, denn ich hätte gerne noch etwas weiter gelesen. Abschließend kann ich sagen das mir dieser Reihenauftakt richtig gut gefallen hat. Ich hätte mir aber noch ein Glossar gewünscht wo man die wichtigsten Begriffe noch einmal nachschlagen könnte.
Fazit:
Mit „Liber Bellorum - Blut und Feuer" gelingt Warda Moram ein packender und fesselnder Auftakt ihrer Reihe der mich unglaublich gut unterhalten konnte.
Dieses Buch hat meine Neugier sofort geweckt, nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich. Die düstere Atmosphäre, die der erste Eindruck vermittelt, zieht sich durch das ganze Buch. Die Story um die zwei ungleichen Brüder ist gut konzipiert und der Stil der Autorin liest sich sehr angenehm. Auch wenn ich einige Seiten gebraucht habe, um in die Handlung reinzukommen, wollte ich das Buch irgendwie nicht mehr weglegen. Das Buch zog mich an und ließ mich nur schwer los, auch wenn ich keine richtige Beziehung zu den Figuren herstellen konnte. Natürlich lernt man sie im Verlauf besser kennen, doch irgendwie blieben sie bis zum Schluss rätselhaft. Einen wirklichen Liebling könnte ich jetzt also nicht benennen, denn sie alle haben Ecken und Kanten, was im Grunde nicht schlecht ist, doch immer, wenn man dachte, ja, du bist doch der sympathischste von allen, gab es eine Wendung, die sämtliche Eindrücke durcheinandergewirbelt haben. Gut und böse sind in diesem Fall Attribute, die nicht klar vergeben werden können, die Übergänge sind fließend und man kann die einzelnen Charaktere nur schwer einschätzen. Nichtsdestotrotz habe ich die Geschichte genossen und ständig gerätselt, wie alles zusammenhängt. Einige Fäden wurden zusammengefügt, dennoch bleiben viele Fragen offen, die sich wohl erst in den nächsten beiden Teilen auflösen werden. Ich bin trotz aller Kritik gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf die Folgebände.
Dieses Buch bzw. die schriftstellerischen Fähigkeiten der Autorin haben mich nachhaltig beeindruckt! Warum? Weil es das erste Mal ist, dass ich einen Hauptcharakter (der nicht als Antagonist geschrieben ist) richtiggehend HASSE! :D Warum das so ist und ob sich das im Verlauf ändern könnte, kann ich hier nicht sagen, ohne zu spoilern. Das Cover drückt die düstere und mystische Stimmung aus, die im Buch auch immer wieder auftaucht. Es gibt einige Dark Academia Vibes, von denen in den Folgebänden hoffentlich noch mehr vorkommt, aber auch eine Menge Magie und komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen. Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen! Ich mochte die Stimmung, die Charaktere haben mich sowohl positiv wie auch negativ berührt, es gab viel zu rätseln, trotz etlicher Plottwists kam man gut mit und es gab einen ordentlichen cliffhanger am Ende. Meiner Meinung nach bräuchte das Buch jedoch eine Triggerwarnung bzgl sexueller Gewalt, da es mindestens eine Stelle gibt, in der es explizit darum geht. An anderen Stellen wird es angedeutet.
Liber Bellorum ist die Geschichte zweier Brüder. In einer fantastischen Welt voller Magie versuchen die Beiden sich durchzuschlagen. Das Setting und die Grundidee des Buches haben mich richtig gehend fasziniert. Auch der erste Teil las sich super und ich war begeistert. Leider wurde es mir dann zu sprunghaft. Dabei fand ich die Zeitsprünge in der Handlung gar nicht so schlimm, aber irgendwie hatte ich Schwierigkeiten der Handlung durchgehend zu folgen. Mehrmals habe ich zurückgelesen, weil ich dachte was überlesen zu haben und wurde dadurch auch nicht schlauer. Dabei ist die Welt, in der sich das Buch bewegt sehr interessant, aber auch noch ausbaufähig. Mein größtes Problem war aber, dass ich zu den Figuren keinerlei Beziehung aufbauen konnte - weder positiv noch negativ. So konnte ich viele Handlungen nicht nachvollziehen und die Figuren blieben blass und eindimensional. Am Ende wird es nochmal richtig spannend, aber auch hier blieben mir viel zu viele Fragen offen.
Heute möchte ich euch in eine sowohl Magische als auch normale Welt entführen. Was ich damit genau meine, möchte ich nicht verraten 🥰
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Ich wurde in Liber Bellorum in eine unfassbar spannende Geschichte entführt die einfach genial war. Wenn ihr euch die Fotos anseht, könnte ihr nur erahnen was für eine tolle Welt die Autorin in den Roman geschaffen hat 😍
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Neben den Handlungsort, hat mich auch die Handlung selbst sehr fesseln können! Und erst das Ende!😱
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Bevor ich mit Band 2 starte, wollte ich den ersten Band nochmal lesen und diese Entscheidung war goldrichtig 💪🏼😍
Ich war ja am Anfang skeptisch, weil das Buch noch nicht so bekannt ist, aber als ich dann angefangen habe zu lesen… einfach genial!! Ich verstehe echt nicht warum es noch nicht in den Bestseller-Regalen steht! Definitiv ab jetzt eines meiner Lieblingsbücher!