Mistel, Mord und Marzipan. Die junge Gärtnerin Mags Blake freut sich auf Weihnachten mit ihrer Familie und auf heimelige Stunden vor dem Kamin. Kurz vor dem Fest möchte ein Fotograf mit seinem Team für ein Magazin Aufnahmen des Gartens machen, den Mags in ein wahres Winterwunderland verwandelt hat. Doch dann bricht ein Schneesturm über Cornwall herein, das Cottage ist eingeschneit. Schöne Bescherung! Mags nimmt es mit Humor – bis sie im Schnee über die Leiche des Fotografen stolpert. Die Polizei wird Stunden brauchen, um zum Cottage zu gelangen. Muss Mags den Mörder unter ihren Gästen suchen? Ein Schneesturm im malerischen Cornwall – und ein gefährliches Weihnachtsfest für die junge Gärtnerin Mags Blake.
Mary Ann Fox, Jahrgang 1978, verdiente sich ihr erstes Geld in einer Gärtnerei. Der Liebe wegen ging sie nach dem Studium nach England und arbeitete dort als Fremdenführerin, als Deutschlehrerin und dann im Botanischen Garten in Oxford. Sie arbeitet und lebt mittlerweile in Hamburg- Altona.
Wieder ein echter Wohlfühlkrimi und eine gelungene Fortsetzung der Serie. Allerdings ist mir in diesem Band etwas störend aufgefallen, wie ausführlich die schon bekannten Personen und vorhergegangenen Handlungsstränge wiederholt werden. Wenn man wie ich die ganze Serie kennt, ist das ziemlich ermüdend. Auch war mir in diesem Buch definitiv zu wenig Handlung und zu viel inhaltslose Wohlfühlatmosphäre. Ich hoffe, die Serie bekommt in den nächsten Bänden wieder etwas mehr Gehalt.
1.5 Sterne Ich kann die positiven Stimmen auf goodreads nicht nachvollziehen. Ja, die Beschreibungen Cornwalls haben mir gut gefallen und es ist alles recht weihnachtlich. Aber es soll sich hierbei doch um einen Krimi handeln, oder? Der Todesfall ereignet sich erst nach der Hälfte des Buches und die "Ermittlungen" und die "Auflösung" verdienen diese Bezeichnung kaum. Im Endeffekt ist es eine recht öde Geschichte mit einem lieblosen Krimiaspekt.
Außerdem fand ich es frech, dass bei einem so kurzen Buch auch noch lange Auszüge aus Dickens' Weihnachtsgeschichte zitiert wurden.
Es ist Weihnachten. Mags und Sam freuen sich auf das erste Weihnachtsfest in ihrem neuen Cottage. Ruhig soll es ablaufen, nur mit Freunden. Eigentlich sollte das Fotoshooting für eine Zeitschrift vorher erledigt sein, doch da geht einiges schief. Statt der befreundeten Fotografin kommt ein Kollege und als das Wetter umschlägt, strandet das Team unfreiwillig im Cottage. Als dann der Fotograf am nächsten Morgen auch noch tot im Garten liegt, ist es vorbei mit der Weihnachtsruhe.
Auch dieser Roman aus der Reihe um Mags Blake ist ein etwas ruhigerer. Man taucht ein in die Weihnachtsvorbereitungen und kann die Atmosphäre im und rund ums Cottage genießen. Die drei Mitarbeiter der Zeitung sollen ja eigentlich nur kurz bleiben, doch schon bei der ersten kurzen Begegnung stellt sich heraus, dass der Fotograf mehr im Schild führt als nur Fotos zu machen. Hier entsteht beim gemeinsamen Abendessen ein deutlicher Missklang. Las der Fotograf am nächsten morgen tot ist, stellt sich schnell heraus, dass es viele unter den Anwesenden gibt, die ihm nicht wohlgesonnen waren. Die Auflösung des Falles findet relativ geräuschlos im Agatha Christie Style statt und ist bei Eintreffen der Polizei schon erfolgt.
Ich habe das Buch wieder gerne gelesen. Die Reihe ist einfach wirklich heimelig und mittlerweile sind mir die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen. Das Buch ist aber auch für Leser geeignet, die die Reihe nicht kennen. Die Zusammenhänge werden so weit erklärt, dass man die Beziehungen der Figuren untereinander gut versteht.
Von daher kann ich diesen gemütlichen Weihnachtskrimi vorbehaltlos empfehlen.
(Achtung: ein paar Spoiler sind enthalten!) Ein an Langeweile kaum zu unterbietender "Wohlfühlkrimi". Nun ist mir das Konzept Mord - Wohlfühlen noch nie so wirklich aufgegangen, aber ich dachte: ein bisschen Weihnachtsstimmung, Schnee, England-Krimi und leichte Muse können auf einer langen Autofahrt nicht schaden.
Schon die Stimme der selbst tödlich gelangweilten Sprecherin hätte mich warnen sollen. Aber dann war das erste Kapitel - von einer Gans erzählt - dann doch überraschend interessant. Sogleich ein Toter, sogleich Schnee, ein ungewöhnlicher Einstieg - count me in! Doch von hier aus ging es leider nur noch bergab.
Ja, mir war klar, dass es sich um Band 7 einer Serie handelt. Aber nicht, dass ich 1 1/2 Stunden damit verbringen würde, mir die gesamte Vorgeschichte des gesamten reichlichen Personals dieser Krimiserie anzuhören - platt runtererzählt. Das Ganze gespickt mit Erzählungen aus dem Alltag einer Gartengestalterin, die sich überlegt, wie sie ihren eigenen Garten weihnachtlich pimpen kann.
Warum nicht einfach in die Handlung reinspringen und dann von dort aus das ein oder andere nacherklären? Als endlich - rund 2 Stunden später - der angekündigte, todgeweihte Fotograf samt Tross eintrifft, ist die GESAMTE Luft aus dem Buch raus. Sogar die selbst in Deutschland altbekannte Weihnachtsgeschichte von Dickens durfte ich mir zwischendurch vorlesen lassen...
Hinzukommt, dass nicht nur der frech-fröhliche Name von Hauptprotagonistin "Mags" bis zum Erbrechen überbenutzt wird, sondern das sie eine völlig blasse Figur bleibt, deren einziger Charakterzug ihre Gartenvorliebe zu sein scheint. Ja, natürlich ist sie auch suuuuuper liebenswert und alle mögen sie, weil sie so kreativ, geschäftstüchtig und clever ist - eine echte Sympathieträgerin, die es sich auch nicht nehmen lässt, wildfremde Menschen an ihrer Haustür plump über ihr Aussehen abzuschätzen. Kurz: Mags ist jemand, die man im echten Leben auch nicht kennen möchte.
Ein echter Plot? Irgendetwas, was die Spannung aufbaut? Interessante Nebenfiguren? Unverwechselbare Schauplätze? Nope. Wenn dann noch nicht mal ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommt, dann geht die Prämisse dieses Buches einfach nur in die Hose.
Ich hab das Elend dann irgendwann abgebrochen - wie ich aus anderen Rezensionen hier entnehme, sehr zu recht. Mir ist der gesamte Cast des Buches vollkommen egal.
Goodbye, liebenswerte Mags, Stern des britischen Landschaftsbaus, Retterin der gelangweilten Hobbygärtner, auf nimmer Wiedersehen. Fahre ohne mich fort, die Welt des ländlichen Cornwalls jeden Tag ein Stück besser zu machen - und langweiliger.
Eine Weihnachtsgeschichte im Oktober? Kann zu dieser Jahreszeit denn wirklich schon die richtige Stimmung aufkommen, zumal ich die letzten Jahre mich eher an Scrooge annähere, als mit Stechpalmenzweigen die Wohnung zu schmücken? Ja, die Stimmung kann aufkommen, denn wer meinem Blog schon etwas folgt, wird festgestellt haben, dass ich die Serie um Mags Blake bis zum aktuellen Band gelesen habe und das sogar sehr gerne. Die Reihe um Mags Blake ist in meinen Augen ein Kleinod unter den cosy crimes, da es Lokalkolorit, menschliche Beziehungen und das bekanntlich "typisch englische" von seiner schönsten Seite zeigt. Sicherlich gibt es einen übergreifenden Rahmen, aber die Fälle sind in sich abgeschlossen und so kann der geneigte Leser zu dem Band greifen, der ihn am meisten interessiert und mit diesem seine Bekanntschaft mit Mags machen. Ich wette, es bleiben einige bei der Serie hängen. 😀 Der aktuelle, siebte Fall spielt kurz vor Weihnachten. Mags und ihr Mann Sam haben ihr Cottage zu ihrem Zuhause gestaltet und als eine Freundin von Mags sie für eine Einrichtungszeitschrift vorschlägt, wird das Zuhause in ein nostalgisches Heim verwandelt. Kerzenschein und alte Spieluhren, Kränze und Tischgestecke, überall duftet es nach Weihnachten und es ist einfach nur heimelig. Ein kalter Wind rauscht über das Cottage, als der Fotograf und die Redakteurin angekommen sind und still und leise bringt er Schnee und Eis mit sich. An eine Heimfahrt ist nun kein Denken mehr. Doch am nächsten Morgen wachen nicht mehr alle Menschen auf und Mags muss sich fragen, wer von ihren Freunden einen Menschen umbringen könnte. Eingerahmt wird der Krimi mit Auszügen aus Charles Dickens "Eine Weihnachtsgeschichte", welch wunderbare Symbiose.
Wer eine atmosphärische Weihnachtsgeschichte mit einem Mini-Kriminalfall möchte, ist hier genau richtig. Ein wirklicher Krimi ist es aus meiner Sicht aber nicht. Trotzdem nett zu hören für zwischendurch.
Nicht mein liebster Teil der Reihe , ob es daran lag das ich es als Hörbuch gehört habe weiß ich nicht. Trotzdem liebe ich diese reihe und hoffe das noch viele Bände davon erscheinen werden ❤️