Das vorliegende Buch umfasst alle drei bisher erschienenen Teile der in der Hafenstadt Brae Flammar angesiedelten Fantasy-Serie.
An einem windschiefen Häuschen in der uralten Metropole Brae Flammar hängt ein noch schieferes Schild: Grünblatt & Silberbart. Ermittlungen aller Art. Keine Ehestreitigkeiten. Keine Verlies-Erkundungen. Keine Drachen.
Wer in der Stadt der Türme ein heikles Problem lösen muss, der engagiert das vielleicht skurrilste Ermittlerduo weit und breit: den stark übergewichtigen, humorresistenten Zwerg Colin Silberbart und seinen deutlich leichtfüßigeren und ziemlich nichtsnutzigen elbischen Kompagnon Flynn Grünblatt. Gemeinsam spüren die beiden vermisste Personen auf, befreien unglückliche Abenteurer von magischen Flüchen oder beschaffen verschwundene Gegenstände wieder. Sie übernehmen jeden Auftrag – vorausgesetzt, es geht nicht um Drachen oder unterirdische Verliese.
Kurzfassung: Klingt gut, ist aber eher so, als würde man mit dem einen Onkel D&D spielen, der immer schimpft, dass "heutzutage alles immer so politisch korrekt sein muss"
Grünblatt & Silberbart ist eine Buddy Cop-Story in einem D&D-artigen Setting. Dieses Konzept könnte so gut sein, dieses Buch ist es leider nicht.
Der Klarheit wegen: Ich hab nur die erste der drei Geschichten gelesen (das ist knapp die Hälfte des Buchs) und dann aufgegeben. Anstatt magischer Mystery, gerissenen Diebesbanden und spannender Verbrecherjagd erhielt ich aber fragwürdige Darstellungen offensichtlich arabisch inspirierter Völker, Witze über Prostituierte, sexy nackte Kultistinnen, und ein Mafiaboss, dessen Dickheit in jedem zweiten Satz erwähnt wird, sobald er anwesend ist. Die Hauptcharaktere streiten sich nur, weil sie Elb und Zwerg sind, und sich Elben und Zwerge eben streiten müssen, und mögen sich am Schluss dann nur, weil sie die Hauptcharaktere sind, und sich eben mögen müssen. Und das Ende war irgendwie vorhersagbar und lässt trotzdem Fragen offen. Der Hälfte der Story fehlt das Build-up, die andere Hälfte ist so offensichtlich, dass das Ende leider ganz antiklimatisch war. So leid es mir tut, ich muss sagen: Das Einzige, das mir an diesem Buch gefallen hat, war der Katzentempel. Alles andere war bestenfalls uninteressant, und schlimmstenfalls fragwürdig und unangenehm.
Drei Kurzgeschichten teils mit großen Handlungslöchern dazwischen. Schade, hat durchaus Potential. So hat es mich nicht überzeugt, es fehlt einfach zu viel. Man hätte mit der Veröffentlichung lieber noch etwas abwarten sollen und eine runde Story daraus machen.
An einem windschiefen Häuschen in der uralten Metropole Brae Flammar hängt ein noch schieferes Schild:
Grünblatt & Silberbart. Ermittlungen aller Art. Keine Ehestreitigkeiten. Keine Verlies-Erkundungen. Keine Drachen.
Wer in der Stadt der Türme ein heikles Problem lösen muss, der engagiert das vielleicht skurrilste Ermittlerduo weit und breit: den stark übergewichtigen, humorresistenten Zwerg Colin Silberbart und seinen deutlich leichtfüßigeren und ziemlich nichtsnutzigen elbischen Kompagnon Flynn Grünblatt. Gemeinsam spüren die beiden vermisste Personen auf, befreien unglückliche Abenteurer von magischen Flüchen oder beschaffen verschwundene Gegenstände wieder. Sie übernehmen jeden Auftrag – vorausgesetzt, es geht nicht um Drachen oder unterirdische Verliese.
Das vorliegende Buch umfasst alle drei bisher erschienenen Teile der in der Hafenstadt Brae Flammar angesiedelten Fantasy-Serie.
Meine Meinung:
Einfach herrlich! Dieses Ermittlerduo ist echt unschlagbar! Zwei Typen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, der übergewichtige Gourmetzwerg Colin Silberbart und sein Kompagnon, der etwas flapsige Freiklettererelb, Flynn Grünblatt, der etwas unordentlich ist. Die beiden ergänzen sich hervorragend und lösen ihre Fälle auf ziemlich unorthodoxe Weise, aber effektiv!
Sehr schön flüssig zu lesen und unheimlich spannend. Eine herzerfrischende Geschichte, die mir ausgesprochen gut gefallen hat! Ich hoffe sehr, dass das kleine Häuschen mit dem weißen Gartenzaun noch lange stehenbleiben und es noch viel mehr Ermittlungserfolge der beiden außergewöhnlichen PI's geben wird!
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und glaube, dass ich definitiv nicht die Einzige bin, der es so geht! Ich kann es auf jeden Fall nur aller bestens empfehlen! War ein echtes Lesevergnügen!
Dieses Buch umfasst drei kürzere Geschichten rund um das Ermittlerduo Silberbart und Grünblatt, einem Zwerg und einem Elben. Gemeinsam löst das ungleiche Paar Fälle aller Art, egal ob es um verschwundene Personen, magische Flüche oder verschwundene Gegenstände geht...
Insgesamt sind diese drei Geschichten unterhaltsam und Fans von Fantasy, Zwergen und Elben werden auf ihre Kosten kommen. Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich, hätte für mich aber noch spannender und humorvoller sein können. Die Stadt und die einzelnen Lebewesen darin werden umfangreich beschrieben, nehmen der Handlung aber andererseits auch etwas die Spannung.
Das Büchlein ist nicht dick und weil darin gleich drei Geschichten Platz finden , sind es keine tiefgründigen Geschichten wie es diese öfter in der Fantasy gibt, sondern es ist alles etwas oberflächlich gehalten. Die Geschichten sind unterhaltsam, heben sich aber in meinen Augen nicht genug von anderen Geschichten des Genres ab um wirklich absolut zu überzeugen. Deshalb wurde ich dieses Buch auch im Mittelmaß ansetzen.
Fazit: Wer einmal das Genre Fantasy versuchen möchte und einen Mix aus Krimi und fantastischem sucht, der ist hier richtig, eingefleischten Fantasyfans könnten die Geschichten aber zu oberflächlich sein.
Das Buch enthält drei Geschichten über die namensgebenden Protagonisten, die als ungleiches Ermittlerduo agieren. Hierbei sollte man sich bewusst sein, dass man hier etwas in die Geschichten hineingeschmissen wird. So gibt es zwar eine Einleitungsgeschichte, die die Vorgeschichte bedient, aber keinen nahtlosen Übergang. Das und das so begrenzte Worldbuilding dürften für manchen Highfantasy-Fan etwas dünn daherkommen, auch wenn in der kurzen Zeit recht viel eingeordnet wird. Die drei Storys machen auf jeden Fall Lust auf mehr und die Prise Ermittlungsarbeit integriert sich gut.