Roter Pelz, bernsteinfarbene Augen, grazile Statur – wer ihm einmal begegnet, vergisst diesen Anblick nicht mehr. Doch der Fuchs ist nicht nur für seine Schönheit, sondern auch als schlau, gerissen und neugierig bekannt. Vom Polarkreis bis in den Norden Afrikas findet man ihn, und er besiedelt zunehmend unsere Städte.
Wildbiologin Sophia Kimmig heftet sich dort an seine Fersen und versucht, hinter das Geheimnis des Überlebenskünstlers zu kommen. Sie nimmt uns mit auf nächtliche Erkundungstouren, erzählt amüsant von den Tücken der Feldforschung und gewährt uns spannende Einblicke in das verborgene Leben unserer wilden Nachbarn.
- neues Expertenwissen einer jungen & engagierten Wildbiologin - mit illustrierten »Fox Fun Facts« - mit liebevollen Zeichnungen und einer Karte
Leicht zu lesen und informativ, aber der Schreibstil ist etwas seltsam und schwankt stark. Manchmal hat man das Gefühl ein Kinderbuch zu lesen, dann ist es wieder voller Fachbegriffe, und manche Passagen wiederholen sich gerne. Ich hatte mir noch mehr konkrete Infos über Füchse in Städten gewünscht, zB auch mehr aus ihrer Forschung als einfach nur das "Wie", aber als Berlinerin, die sich jedes Mal freut, wenn mir ein Fuchs begegnet, hatte ich trotzdem mehr Freude am Buch als Ärger.
This is a good book with a lot of information om red foxes, particularly those in German cities such as Berlin, which boasts a surprisingly large fox population.
We're given a brief overview of aspects like behavior, foxes in folklore, evolution, subspecies, etc., before we then delve deeper into the topics of urban red foxes, fox-human relationships and fox research (e.g. tracking collared foxes). A quick and pleasant read about these lovely animals.
PS: I saw my first wild red fox up close in Berlin a few days ago. Lovely experience to coincide with me reading this book.
2,5 Sterne An sich ganz nett zu lesen.... Vieles auch definitiv interessant, aber teilweise wird mit Begrifflichkeiten hin- und herjongliert (mal waidmännisch - teilweise nicht korrekt - , mal alltagssprachlich) und vieles ist nicht wissenschaftlich belegt oder beobachtet, sondern (wie die Autorin selbst später schreibt) hinzuformuliert bzw gedacht, was wo welcher Fuchs gemacht oder erlebt hat. Zudem sehr polarisierend. Ich selbst finde, dass Füchse wunderschöne und faszinierende Tiere sind, aber sie sind auch Räuber und da geht es nicht immer "heil" für alle zu.
Füchse sind seit ein paar Jahren in dem angekommen, was ich gerne als die „Tier-Populärkultur“ bezeichne. Einen Teil unserer Konsumkultur, der sich um Tiere und niedliche Bilder von ihnen dreht und alles ohne Wenn und Aber mit ihnen herstellt. Die letzten großen Stars waren die Eule und das Einhorn (ja Einhörner sind Fabelwesen, aber auch irgendwie nur glamouröse Pferde). Und nun eben der Fuchs.
Sophia Kimmig nimmt sich dem Fuchs fernab des Trends an und berichtet von ihrer Forschungsarbeit um den Fuchs und seinen urbanen Lebensraum – Berlin. Dabei gibt sie viele kurze Exkursionen, ob nun über verschiedene historische Momente in der Erforschung des Fuchses, dem ländlichen und städtischen Lebensraum der Füchse und dem Sozialleben der Füchse. Dabei gibt sie nicht nur Einblick in ihre Arbeit und persönlichen Erfahrungen, sondern teilt auch Illustrationen und fotografisches Material, sowie kleine Fakten rund um den Fuchs und seine Manierismen. Dabei ist Kimmig eine unfassbar nahbare und sympathische Erzählstimme, die uns an ihrer Leidenschaft und Liebe für den Fuchs teilhaben lässt, uns aber auch nie aus der Mitverantwortung gegenüber unserer Umwelt entlässt. Kimmig hat mich auf den letzten Seiten ihres Buches so kalt erwischt durch ihre Verletzlichkeit und Ehrlichkeit, dass ich mir eine Träne nicht verkneifen konnte und mit dem größten Respekt vor ihr, diesem Buch und ihrer Arbeit die Lektüre beendet habe.
Von Füchsen und Menschen ist das, was ich voller Hochachtung gerne als Soft Non-Fiction bezeichne. Sachbücher, die sich nicht an einzelne Spezialisten richten oder von uns, den Lesern, Arbeit und Mühe beim Lesen verlangen. Viel mehr werden wir abgeholt, bekommen Informationen und Wissen präsentiert und dürfen uns auch ohne Biologiestudium mit dem Thema Fuchs auseinandersetzen. Ich habe Von Füchsen und Menschen in nur wenigen Stunden regelrecht verschlungen und freue mich, auf weitere Bücher aus Kimmigs Feder. Ob nun zum Fuchs oder einer neuen Leidenschaft lasse ich gerne offen.
Unbedingt lesen Sophia Kimmig nimmt uns mit auf die Spuren des Fuchses in der Großstadt. Auf jeder Seite des Buches wird ihre besondere Zuneigung zu den Füchsen deutlich. Sie schreibt auf eine sehr ansprechende und auch humorvolle Weise. Das Buch ist voll mit Wissen über Füchse, dazu Zeichnungen, Bilder und Fakten, die man so garantiert nicht wusste. Wenn man das Buch beendet hat, hält man bei jedem Spaziergang unwillkürlich Ausschau nach diesen faszinierenden Tieren. Wer immer schon mehr über Füchse wissen wollte und dies nicht in Form eines trockenen Sachbuches, der ist hier genau richtig.
Interessante Einblicke in die Forschungsarbeit. Die erste Hälfte ist mehr Theorie über Füchse und die zweite Hälfte mehr über die konkrete Forschungsarbeit.