Magisch, finster, abenteuerlich – diese Dunkle Fee verzaubert.
Ophelia ist eine Dunkle Fee, die verstorbene Seelen ins Totenreich führt. Leider geht dabei so manches schief: Mal verliert sie die Seelen, mal lockt sie mit ihrem Gesang die falschen an. Der Schwarze Zirkel gibt ihr eine letzte Chance: Sie soll den 93-jährigen Augustus Pinlin ins Totenreich begleiten. Allerdings ist Augustus ein begnadeter Magier. Und so passiert es, dass dieser einen Großteil von Ophelias magischen Fähigkeiten an sich nimmt. Und da der Alte noch eine Rechnung offen hat, bietet er ihr einen Deal an: Ophelia hilft ihm und bekommt im Gegenzug ihre magischen Kräfte zurück. Und so beginnt ein Abenteuer, das sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätte ausdenken können ...
3,5 Sterne- Eine sehr fantasievoll gestaltete Geschichte, bei der man die Charaktere sehr ins Herz schließt. Die Welt und die Handlungen wurden sehr detailliert beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Man merkt aber schon, dass es eben ein Kinderbuch ist. Die Spannung hält nicht lang an und die Charaktere können sich sehr schnell aus brenzlichen Situationen befreien. Das Finale allerdings wurde dann etwas kniffliger gestaltet und es gab auch durchaus Twists, die ich so nicht vorhergesehen habe und die mich dadurch angenehm überraschen konnten. Das Ende war für mich persönlich etwas zu harmonisch und abgerundet, aber auf jeden Fall kindgerecht gestaltet.
Zugegeben hat mich bei diesem Buch zuallererst das Cover angesprochen. Es sieht direkt sehr magisch aus und das liebe ich total. Aber auch die Geschichte hörte sich toll an. Ich habe am Anfang vermutet, dass ich das Buch mögen werde und es mich unterhalten kann, aber es konnte mich richtig überraschen.
Die Protagonisten mochte ich super gerne, auch wenn ich den Raben Tiberius manches mal doch etwas zu gewollt "witzig" fand. Dennoch liebe ich es einfach wenn die Charaktere Tiere an ihrer Seite haben die sie begleiten. Auch den alten Mann fand ich super dargestellt, er hatte richtig tolle Weisheiten auf Lager.
Man merkt zwar, dass das Buch ein Kinderbuch ist, aber dennoch fand ich es spannend und stellenweise konnte es mich sogar richtig überraschen mit seinen Wendungen. Das schaffen Bücher immer seltener, dass ich vollkommen im Dunkeln tappe.
Die Schreibweise war locker und man wollte immer weiter und weiter lesen und das Buch nicht aus der Hand legen. Man ist nur so durch die Seiten geflogen, was auch an der passenden Kapitellänge lag. Zudem ist unsere Protagonistin eine dunkle Fee, das war mal etwas anderes über das ich noch nicht so viel gelesen habe.
Ich kann das Buch auf jedenfall allen empfehlen, die sich gerne in die Welt der Magie entführen lassen wollen.
Als Dunkelfee gehört es zu Ophelia Nachtgesangs Aufgabe, Seelen in die Totenwelt zu führen. Nur ist sie alles andere als gut in ihrem Job. Mal lockt sie die falsche Seele an, mal verliert sie sie unterwegs. Vom Zirkel der Dunkelfeen bekommt sie eine letzte Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ophelia muss den alten Augustus Pinlin ins Totenreich bringen. Die Aufgabe entpuppt sich als nicht ganz einfach. Als Augustus ihr unterwegs die Magie raubt, schliesst Ophelia mit ihm einen Deal, der ihr Leben verändern sollte.
Atmosphäre und Schreibstil
Obwohl das Buch auch für jüngeres Publikum gedacht ist, ist die Atmosphäre eher düster und der Schreibstil nicht ganz einfach. Gerade deshalb empfand ich das Buch als alterslos. Beschrieben wurden die Szenen allesamt äusserst präzise, sodass man selbst wirre Szenen in einer ungewohnten Welt verstehen konnte. Nur Namen bereiteten mir ab und zu ein paar Schwierigkeiten...
Handlung
Den Plot fand ich an sich nicht überaus spektakulär, er findet schliesslich auch auf „nur“ rund 360 Seiten statt, doch sowohl die Welt als auch Charaktere waren einzigartig und neu für mich. Besonders gefiel mir die Idee, dass Feen uns nach unserem Tod mit ihrem Gesang anlocken und in die Totenwelt führen. Zudem mochte ich, wie actionreich die Geschichte war. Trotzdem bin ich zwischendrin leider ein, zwei Mal aus der Geschichte gefallen. Warum genau, kann ich nicht sagen.
Figuren
Ophelia war als Protagonistin sehr geeignet. Sie war einzigartig, hatte Schwächen und Ängste und bewies trotz allem gehörig viel Mut. Über die Geschichte sah man auch gut die persönliche Entwicklung. Tiberius, Rabe und bester Freund von Ophelia, lockerte die Story an den richtigen Stellen auf und brachte mich mehrmals zum Schmunzeln. ACHTUNG SPOILER! Der leicht beängstigende Eindruck täuscht. Augustus wuchs mir unheimlich schnell ans Herz. Seine Freundschaft zu Ophelia hat mir richtig gut gefallen, auch, dass ihnen weder Spezies, noch Alter im Weg stand. ENDE SPOILER Zudem hatten alle in der Geschichte eigene Motive, die mich überzeugt haben, was mir immer sehr wichtig ist.
Fazit
Eine etwas düstere, aber trotzdem schöne und einzigartige Geschichte über Freundschaft und Selbstfindung, die nicht nur für jüngere Leser geeignet ist.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich habe schon viele Bücher gelesen, die mich emotional abgeholt und mitgerissen haben. Doch meistens spielt es sich nur in meinem Inneren ab ohne, dass man es mir ansehen würde. Und dann gibt es ganz wenige Bücher, die es schaffen, mich zum Weinen zu bringen. Ophelia Nachtgesang ist nun eines davon. Dieses Buch hat mir Gänsehaut beschert, ich habe geweint, ich habe geträumt und wie ich in diesem Buch gelernt habe, sind die Träume der Menschen voller Kraft.
Ophelia wünscht sich nichts mehr als eine richtige dunkle Fee zu werden und zum schwarzen Zirkel zu gehören. Allerdings scheint sie nicht gut genug zu sein und immer wieder ihre Aufgaben zu vermasseln. Nun hat sie eine letzte Aufgabe bekommen, die sie meistern muss um endlich dazuzugehören. Doch diese Aufgabe stellt sich als so viel schwieriger raus als sie annahm. Dafür lernt sie auf diesem Abenteuer ganz viel über sich selbst.
Ich bin so dankbar für diese Geschichte und deren Charaktere. Von Anfang an war ich verliebt in Ophelia und ihren kleinen Raben Tiberius. Es beinhaltet alles so viel Herz, was man einfach von der ersten Seite an spürt und es hat mir so viel Spaß gemacht, sie alle zu begleiten. Der Schreibstil ist wunderbar leichtfüßig und verträumt, so dass man nur so dahin fliegt und alles auf einen einströmt. Ich würde auch sagen, dass die Geschichte total spannend ist, ich konnte kaum aufhören zu lesen, und doch war es hier irgendwie mehr wie eine Reise. Es ging mehr um das Wie als um das Was und ich bin so unfassbar begeistert.
Fazit
Ein Jugendbuch mit so viel Tiefe, das einem mit so viel Herz zeigt, dass man nur auf sich selbst hören sollte und seinen eigenen Weg gehen muss.
Vielen Dank an die Autorin, dass sie uns diese wundervolle Reise geschenkt hat. Für Ophelia, die einem zeigt, dass es nur auf die inneren Farben ankommt und jeder genau so gut ist wie er ist. Für Tiberius, der uns zeigt, dass Mut sogar von den Kleinsten kommen kann und für Augustus, der uns lehrt, wie stark Liebe sein kann und dass man sich immer auch Zeit für die kleinen Dinge nehmen sollte.
Ophelia ist eine noch sehr junge dunkle Fee. Sie lernt noch und das sehr viel, jedoch kann sie die Erwartungen, die an sie und ihren Namen gestellt werden scheinbar nie erfüllen. Nachdem sie an ihrer letzten Aufgabe gescheitert ist, bekommt sie nun eine letzte Chance. Sie soll Augustus Penlin durch die Dunkelheit führen. Ophelia stellt sich der Aufgabe, aber Augustus ist nicht der alte Greis, den er sie Glauben gemacht hat. Er ist ein Magier und beraubt Ophelia ihrer Magie. Doch eigentlich braucht er ihre Hilfe und so gehen die beiden einen Deal ein, der große Abenteuer birgt.
An erster Stelle muss ich sagen, dass mich das Cover hier total begeistert und fasziniert hat. Simpel und doch wunderschön mit den goldenen Ornamenten. Auch die Darstellung von Ophelia, Tiberius und Augustus ist gut gelungen!
Die drei Vorgenannten sind dann auch schon unsere Protagonisten. Ophelia ist unsere erste Protagonistin und einfach eine coole Socke. Sie ist zu anfangs, etwas verpeilt was sie jedoch liebenswert macht. Ophelia hat so ihre Probleme mit dem Regen, wobei dieses Problem bekannt bei jungen dunklen Feen ist. Sie ist ambitioniert und möchte eine gute dunkle Fee werden, was auch immer das eigentlich ist. Die Akademie hat da so ihre Vorstellungen, doch diese sind nicht das, was Ophelia ist. Sie lauscht gerne dem Wind, sie hat Emotionen und weint auch bunte Tränen. Dies darf sie jedoch nicht ausleben, da sie sonst nicht anerkannt wird.
Einzig vor ihrem Freund, dem Raben Tiberius, kann sie sie selbst sein. Ebenso, wie er vor ihr. Er liebt Blaubeeren und wünscht sich sehnlichst ein Krieger zu sein. Auch betitelt er sich gerne als den schlauesten Raben. Dabei ist er möglicherweise etwas rundlicher, als er sollte. Doch er ist einfach liebenswert und Ophelia ein wirklich guter Freund. Tiberius ist mutiger, als er selbst denkt und stellt dies oft unter Beweis.
Augustus ist trotz holprigem Anfang nicht der böse. Er ist ein normaler Mensch, mit der kleinen Ausnahme, dass er ein Zauberer ist. Er hat sein Leben der Magie gewidmet und schafft mit Ophelias Magie so manch Wunderbares, dass Ophelia sich fragt, wie. Er zeigt immer auf, dass es nur die Grenzen gibt, die man sich selbst aufzeigt. Er ist der gute Kumpel und ältere Freund, den man um Rat fragen kann, wenn man mal nicht weiter weiß. Ein herzensguter Mensch, der mehr in einem sieht, als man es selbst tut.
Die Reise, die die drei erleben, in der Anderswelt und der Dunkelheit ist fantastisch, fantasievoll und gespickt mit Überraschungen und Emotionen. Neben Charme und Witz, den die Charaktere versprühen, geht es um Freundschaft, Liebe, Mut, Empathie, Hilfsbereitschaft und Selbstfindung. Unterhaltend und dabei gut geschrieben. Das Setting ist so gut beschrieben, dass man das Buch, wie einen Film vor Augen hat.
Schlussendlich wird es für ein Kinderbuch gerade am Ende relativ emotional. Traurig, wehmütig. Und doch ist da die Hoffnung, die die Liebe einem mitgibt. Das Leben ist voller Farben, die einem Mut schenken sollen und am Ende auf das nächste große Abenteuer vorbereiten. Gut umgesetzt mit Sätzen, die einem im Gedächtnis bleiben und nochmal ein anderes Licht auf die Handlung wirft.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist die Magie, diese hätte ich gerne etwas ausgearbeiteter gesehen. Insbesondere, wenn es um die Magie der Stimme und des Gesangs geht.
Insgesamt hat mich die Geschichte absolut abholen und unterhalten können. Sie ist hoffnungsvoll und herzerwärmend menschlich. Die Charaktere entwickeln sich und sind wunderbar ohne zu konstruiert zu wirken. Eine wirklich gelungene Geschichte, die ich gerne weiterempfehle! 🌧️🧚🏻
Eine Fee in Gummistiefeln, ein lustiger Rabe als treuer Gefährte und ein 93jähriger Untoter mit geklauten magischen Kräften auf einer gefährlichen Reise
Ophelia lebt eigentlich bei ihrem Großvater, da Eltern und ihr Bruder beim Kampf gegen das Böse umgekommen sind. Doch sie möchte eine Dunkle Fee werden und zu diesem Zweck soll sie in Edinburgh beim Schwarzen Zirkel noch so einiges lernen. Nachdem sie schon wieder einen Auftrag, eine verstorbene Seele ins Totenreich zu führen, vergeigt hat, bekommt sie eine allerletzte Chance: den 93jährigen Augustus Pinlin. Ophelia denkt sich: „das ist leicht, so ein alter Mann wird kaum Probleme machen“. Doch weit gefehlt! Ophelia möchte ihn gerade ins Totenreich singen, da stiehlt er ihre magischen Fähigkeiten. Denn Augustus Pinlin hat noch eine Rechnung offen, die er ohne Hilfe nicht begleichen kann. Er verspricht Ophelia, ihr ihre Magie wieder zurückzugeben, wenn sie ihn auf seinem gefährlichen Weg begleitet und ihm hilft. Was zuerst als notgedrungene Zweckgemeinschaft beginnt, entwickelt sich im Laufe der Mission zu einer tiefen Freundschaft. Augustus, Ophelia und ihr Begleiter, Rabe Tiberius, müssen viele Gefahren bestehen und Ophelia wächst dabei an ihren Aufgaben.
Der Anfang der Geschichte hat mich sofort gepackt. Ich fand die Charaktere, allen voran Ophelia, die Fee in Gummistiefeln und den vorwitzigen, aber treuen Raben Tiberius, wunderbar. Und das Setting – Edinburgh – hat mich sowieso gleich gehabt. Vor allem, weil ich dort in der Untergrundwelt bereits einmal war und mir daher alles so gut vorstellen konnte. Doch leider verlegte sich die Story dann in die Parallelwelt, wo es ziemlich düster ist. Dort gibt es zwar viele seltsame Wesen und Kreaturen und alles wurde mit sehr viel Fantasie geschrieben, doch war es für mich damit einfach nicht mehr wirklich greifbar. Ich wäre gerne in Edinburgh geblieben. Auch gab es dann für mich zu viel Geschwurbel. Der Tanz unter den Sternen, die Verbindung zwischen Ophelia, dem jungen, unerfahrenen Ding und dem alten 93jährigen Augustus, der düstere „Endgegner“ und seine Crew und das viele recht seichte Gerede zwischendurch. Das war mir alles irgendwie zu viel, zu aufgeblasen. Es kommt recht selten vor, dass ich ein Buch lese und dieses schon kurze Zeit später aus meinem Kopf draußen ist. So ist es mir mit Ophelia Nachtgesang gegangen. Der Schreibstil ist gut zu lesen, man kann über die Seiten fliegen, doch es ist – zumindest bei mir – nichts haften geblieben.
Ohne den Raben Tiberius hätte es mir nicht gefallen – er peppt die Story mit seiner entzückenden, frechen und humorvollen Art sehr auf. Für Kinder/Jugendliche ab 11 Jahren sicher eine spannende und tolle Geschichte. Für mich eher Durchschnitt: gut und auf jeden Fall eine nette Story, jedoch nicht sonderlich merkenswert. Die enthaltene Botschaft (Selbstbewusstsein, Mut, Loyalität, Freundschaft) wird jedoch gekonnt und toll vermittelt durch die Entwicklung, die Ophelia im Laufe ihrer Reise durchmacht. Ich selbst würde 3 Sterne vergeben, mit der Zielgruppe im Kopf werden es dann durchaus 4.
Eine wundervolle Geschichte über wahre Freundschaft und dem Weg zu sich selbst.
In Ophelias Welt schein alles schief zu laufen. Ihre einzige Aufgabe: Seelen in das Totenreich zu begleiten. Doch immer wieder scheitert sie. Nun bekommt sie vom schwarzen Zirkel ihre letzte Chance. Sie soll Augustus Pinlin ins Totenreich begleiten. Doch auch dieses Mal geht es schief und zwar so richtig. Denn Augustus hat noch andere Pläne, kurzerhand raubt er Ophelia ihre Magie. Nun ist sie gezwungen ihm zu Helfen, eine letzte Rechnung zu begleichen. Und so beginnt ihr Abenteuer. Mit Ophelia Nachtgesang haben wir eine wirklich sympathische Protagonistin. Sie hat einen Hang zur Unpünktlichkeit und dazu alles zu mögen und zu tun, was sich nicht für eine dunkle Fee gehört. Anfangs versucht sie noch ihr bestes sich anzupassen, den Idealen ihrer Gesellschaft zu entsprechen. Und doch ist es genau ihre Art anders zu sein, die letztendlich ihre Welt zusammenhält. Über die Kapitel hinweg entwickelt sie sich von einer noch unsicheren ängstlichen zu einer selbstbewussten und bedachte Fee. In gewisser weise wird sie ein Stück weit erwachsen. Doch dieses Buch thematisiert so viel mehr. Es geht um wahre Freundschaft, darum den kleinen Dingen im Leben Beachtung zu schenken, an sich selbst zu glauben und über sich selbst hinaus zu wachsen. Der Handlungsort Edinburgh passt perfekt zu der Geschichte, die Autorin schafft es eine neue Welt in unserer zu erschaffen. Gebäude, eine historische Geschichte und alle Details passen perfekt in das Gesamtbild. Welches dieses Buch, meiner Meinung nach, zu einem perfekten Herbstbuch machen. Der Schreibstil ist super leicht und locker. Innerhalb kürzester Zeit ist man voll und ganz in die Geschichte versunken. Mit Tiberius dem Raben hat Ophelia einen wahren Freund, der sie immer begleitet, zu ihr steht und ab und zu die Leser zum schmunzeln bringt. Aber auch Augustus Pinlin, ein anfangs mysteriöser Charakter, wächst einem von Kapitel zu Kapitel mehr ans Herz. Immer hat er einen Ratschlag für Ophelia bereit, manchmal ist er sehr eigen und verschwiegen und doch schleicht er sich stetig ins Herz der Leser. Ein weiteres Thema was dieses Buch aufgreift ist der Tod. Das alles vergänglich ist und doch schreibt Gesa Schwartz den Abschied so, dass er sich richtig anfühlt. Das eben alles seinen Platz hat. Und auch wenn diese Geschichte so viele wichtige Themen aufgreift, ist sie stetig spannend und auch immer wieder zum schmunzeln. Ein weiteres Detail, warum ich die Geschichte so gerne mag, die Handlung beginnt direkt. Man wird in das Geschehen hineingeworfen und ab diesem Moment passiert immer wieder so viel, dass es spannend für den Leser bleibt. Das lesen dieser Geschichte hat mir wirklich großen Spaß gemacht, auch wenn es eine Jugendgeschichte ist kann man viel aus ihr lernen. Sie ist einfach wirklich schön geschrieben mit Charakteren die man einfach lieben muss.
Das denkt zumindestens Ophelia Nachtgesang die Augustus Pinlin ins Totenreich begleiten soll. Aber … leicht, sollte sich als folgenschwerer Irrtum herausstellen. Der 93-jährige Augustus schafft es nicht nur sie zu überrumpeln sondern ihr zum Gößtenteil ihre Magie zu rauben. Allerdings nicht weil er ein böser Magier ist, sondern weil er Hilfe braucht und die Magie von Ophelia als Druckmittel benutzen will, damit sie ihm hilft. Er wurde bestohlen von dem schlimmsten Schatten der Geschichte und genau dieser Schatten hat einen schlimmen Ruf, das weiß Ophelia, denn dieser war für den Tod ihres Bruders verantwortlich. Ein Spiel gegen die Zeit beginnt in der die Dunkle Fee lernen muss auf sich selbst zu vertrauen und ihre Freunde.
Meine Meinung
Nachdem ich diesen Titel sah war ich neugierig, sei es von dem sehr gelungenen Cover, bis hin zur Kurzbeschreibung die neugierig auf mehr macht.
Die Story hat mich mitgenommen zu Ophelia Nachtgesang, die allein in einem Baum lebt, wenn man von den zwei Haustierspinnen Hedwig und Konstantin absieht. Sie ist eine Dunkle Fee in Ausbildung, was für sie gar nicht so einfach ist und leider mit einigen Hindernissen und Fehlern einhergeht. Nach einem dieser Fehler muss sie sich deshalb vor dem Schwarzen Zirkel einfinden und bekommt noch einen Auftrag sich zu beweisen. Sie soll den alten Augustus ins Totenreich begleiten. Leichter gesagt als getan. Denn dieser Auftrag hat es in sich und ehe sich Ophelia versieht hat Augustus zum größten Teil ihre Käfte und ihr bleibt nur eines. Ihm zu helfen einen der gefährlichsten Schatten, wenn nicht sogar der gefährlichste Schatten überhaupt ausfindig zu machen. Denn dieser Schatten hat Augustus etwas wertvolles entwendet.
Ich liebe die Idee hinter der Story. Hier lernt man eine junge Dunkle Fee kennen, die noch nicht so recht mit ihren Kräften umzugehen weiß und die sich von den anderen Dunklen Feen abhebt, da sie nicht zu 100% zu ihnen passt. Ophelia ist anders, und anders zu sein ist immer noch ein Makel. Auch hier bei den verschiedenen Feen. Aber Ophelia lernt mehr über sich, als sie jemals geahnt hätte.
Ich liebe die Weiterentwicklung der Charakteristika von Ophelia. Das Thema Freundschaft wird hier sehr groß geschrieben und der Rabe Tiberius gefällt mir mit seiner Art und seinen coolen passenden Sprüchen. Er ist zur Stelle wenn man ihn braucht Aber auch Augustus ist super und ein Trupp der sich gegen die Dunkelheit stellt, auch wenn Angst hier ein Thema ist, das bei Ophelia tief sitzt. Denn dieser Schatten ist für den Tod ihres Bruders verantwortlich.
Hier traf ich wieder auf eine spannende Story mit bildhaftem Schreibstil kombiniert und sehr interessanten Protagonisten mit einer sehr gut ausgearbeiteten Charakteristika die sich wie die Story wunderbar weiterentwickelt haben.
Maybe it's because German is harder to read and understand than Dutch, English or even French, but this is one of those books of which I know right away that it just won't stick with me. Ask me what it's about in a few weeks' or months' time, and I won't have a clue anymore.
The world itself is a bit vague, or abstract. It's set in some kind of alternate universe in which Fae and humans live in realities separated from one another by a veil, but the way the whole thing works is spun out across an enormous part of the book, with the author only every once in a while providing some information. Don't get me wrong, I don't want an info dump, but in this case it feels as if it would have been better to not spread out the information as much as happened here. It all sounded interesting, and the different, smaller aspects of it definitely were, but it's a bit difficult to form a full picture of it all. I'm still not entirely sure how the Darkness is connected to the rest...
However, the characters were very fun. They all had some defining characteristics that made them stand out from the others and recognisable - which isn't always easy in books, nor is it always the case. And hey - you don't get a raven every time either. Ophelia was a nice main character, maybe a bit generic but not too much, and she does grow up nicely. A fine example of character development and coming of age.
To me, it felt as if the story was only moving forward relatively slowly. However, with a reading speed of around 50 pages per hour (much lower than usual), it's equally possible that it only felt that way because I'm used to getting through a story much quicker. Nevertheless, there were some parts in the book where the pace was clearly lacking and the action could have gone a bit faster.
But, all in all, it definitely had some very original and interesting elements in it. I'm glad I've read it, even though once is enough, I think.
So beginnt OPHELIA NACHTGESANG - DIE DUNKLE FEE von Gesa Schwartz.
✨️DER STIL✨️ Das Buch ist aus der sicht von Ophelia geschrieben. Es ist mitreissend, zum Teil lustig, manchmal traurig, oder düster, aber in erster Linie einfach grossartig packend verfasst. Manchmal ist die Spannung nicht riesig, dafür ist das Gefühl zwischen den Zeilen überwältigend. Obwohl mir dabei wichtig zu sagen ist, dass das Buch nicht kitschig ist, es ist einfach wirklich gut.
✨️DIE CHARAKTERE✨️ Das Buch spielt von drei tollen, grossartigen und sehr wichtigen Charaktere: Tiberius, Ophelia und Augustus. Sie alle sind einzigartig, liebevoll gestaltet und mit Ecken und Kanten. Ich konnte mich schnell mit Ophelia anfreunden und mag sie wirklich. Sie ist toll, lernt ganz viel auf ihrer Reise und kann auch anderen etwas beibringen. Tiberius und Augustus sind grossatrige Begleitpersonen! Die würde ich auch gerne haben.
✨️DIE STORY✨️ist magiegeladen, düster und regt manchmal zum Schmunzeln an! Ophelia sollte eigentlich Seelen ins Totenreich bringen, doch dabei scheitert sie kläglich. Deshalb bekommt sie eine letzte Chance, um eine richtige Dunkle Fee zu werden... Doch diese Chance birgt mehr Abenteuer, als sich Ophelia zu Beginn ausdenken kann.
✨️FAZIT✨️ Wie wunderschön ist denn bitte die Entwicklung der Charaktere? Das Verhältnis zu Leben und Tod? Was wir nicht alles voneinander lernen könnten, würden wir uns nur aufeinander einlassen, auf das Lernen, das gemeinsame Erfahren. Das Buch macht mich teilweise richtig sentimental, obwohl es garnicht traurig oder so ist. Es hat einfach tolle Entwicklungen und eine spannende, magische und etwas verrückte Story! Ich bin da absolut und mit Hingabe mit von der Partie und mag das Setting. FÜR MICH DEFINITIV EIN HERZENSBUCH ❤️
Rezension „Ophelia Nachtgesang: Die Dunkle Fee“ von Gesa Schwartz
Meinung
Ophelia Nachtgesang war für mich einer dieser Titel, die mich schreiend um Erlösung baten und wie hätte ich diesem bildschönen Cover auch widerstehen können?
Gesa Schwartz lernte ich nun mit einem düsteren, teilweise auch nicht so einfachen Stil kennen, und doch war es gerade dieser Aspekt der anspruchsvollen Art, welcher mich von Beginn an in den Bann zog.
Die Autorin setzt auf detailreiche Beschreibungen, wodurch ich dem Geschehen, ohne erdrückt zu werden, perfekt folgen konnte. Zudem machten sie den Verlauf lebendig und ich fühlte mich als ein Teil der Welt.
Gerade die Handlung zeichnet sich durch eine besondere Andersartigkeit aus, in der der Tod aus einer vollkommen anderen Perspektive betrachtet wird, was ich so noch nie in einem Buch hatte.
Jeder kennt die Geschichten rund um den Sensenmann, doch hier waren es Feen, die durch ihren Gesang in die Welt der Toten lockten. Für mich begann dadurch eine neue abenteuerliche und magische Erfahrung, die zudem durch Spannungselemente ein atmosphärisches Feeling schuf.
Die Protagonisten haben mich ebenso fasziniert und ihre Entwicklungen habe ich begeistert verfolgt. Besonders Tiberius brachte eine gute Prise Humor in die Geschichte und verlieh ihr somit noch mehr Charme, welchen ich vollkommen verzaubert verfolgte.
Fazit
Egal ob Jung oder Alt - Ophelia Nachtgesang weiß durch sein atmosphärisches Flair, lebendige Charaktere und bildhafte Beschreibungen, sowie dem düsteren Feeling und seiner Andersartigkeit jeden in den Bann zu ziehen. Ein magischer Schmöker voller Abenteuer, Freundschaft und tollen Entwicklungen.
Die Fee in Gummistiefeln Eine Geschichte über Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen.
Ophelia ist eine Dunkle Fee, die verstorbene Seelen ins Totenreich führt. Leider geht dabei so manches schief. Ihre letzte Chance ist der 93-jährige Augustus Pinlin. Doch der ist ein begnadeter Magier. Und er hat noch eine Rechnung offen…
Ich durfte bereits andere Geschichten von Gesa Schwartz lesen und wurde niemals enttäuscht. So auch in diesem Fall. “Ophelia Nachtgesang – Die Dunkle Fee” ist eine abenteuerliche Geschichte für Leser ab ca. 11 Jahren. Trotz der weiblichen Hauptfigur würde ich mich aber nicht nur auf Mädchen als Zielgruppe festlegen wollen. Denn die Geschichte enthält viele kleine Botschaften zwischen den Zeilen, die für jeden wichtig sein können.
Schon auf den ersten Seiten erschafft die Autorin eine fesselnde und vielschichtige Welt. Ich war von vielen Details absolut überwältigt. Die Tiefe, die Gesa Schwartz in dieser einen Geschichte aufbaut, hätte auch für mindestens ein weiteres Buch ausgereicht. Das Reich der Dunklen Feen birgt so viele Geheimnisse. Trotzdem tritt das Setting nie zu sehr vor die Handlung. Die Beziehung zwischen den Figuren entwickelt sich stetig und realistisch. Und Rabe Tiberius sorgt immer wieder für lustige Momente, die die Handlung auflockern. So fliegt der Leser einfach nur so durch die Seiten.
Aber mal im Ernst: Ophelia, Tiberius und Augustus? Hat die Autorin vielleicht eine Vorliebe für klassische Dramen oder die alten Römer? ;-)
Fazit: Liebenswerte Figuren, eine faszinierende Welt und eine mitreißende Geschichte, all dies enthält dieses Buch. Es aber "nur" darauf zu reduzieren, wäre ein riesiger Fehler. Gesa Schwartz erzählt so viel mehr, als nur eine spannende Geschichte. Unbedingt lesen!
Die Gestaltung Die Gestaltung des Buches ist sehr schön und gefällt mir sehr gut. Das Cover passt perfekt zu dem Buch und sieht fantastisch aus. Auch die kleinen Motiven zu jedem Kapitelanfang gefallen mir sehr gut.
Der Schreibstil Die Autorin hat einen einfachen Schreibstil, dem ich einfach folgen konnte. Es ist eher kindlich geschrieben und durch viele kurze Sätze, wodurch ich nicht flüssig vorankam. Ich fand es manchmal zu abgehackt. Aber dennoch lässt es sich im großen und ganzen sehr gut lesen und ist fantasieanregend.
Die Handlung Die Handlung fand ich leider nur mittelmäßig. Es hat gut angefangen, aber es war mir zu langatmig. Ich habe mir leider oft gewünscht, dass es endlich zu dem 'Showdown' kommt. Ich finde es wurde künstlich in die Länge gezogen, was mir etwas die Freude am Lesen genommen hat. Die Idee ist echt toll und ich mag die Handlung insgesamt auch gerne, aber manchmal war es mir zu viel. Demgegenüber hätte ich mir lieber gewünscht, dass die Welt mehr beschrieben würde, mehr zu den Kreaturen etc. Es hat mich gut unterhalten und auch immer wieder überrascht.
Die Charaktere Die Charaktere finde ich sehr interessant, doch leider kann ich mich mit ihnen nicht identifizieren. Sie sind meiner Meinung nach eher oberflächlich geblieben, obwohl der Leser genug Informationen zu ihnen erhält und sie kennenlernt.
Fazit Eine interessante Idee. Das Buch würde ich jedoch eher jüngeren Lesern empfehlen, da ich mich oft 'zu alt' dafür gefühlt habe. Es ist eine schöne Geschichte, die mir stellenweise jedoch zu ausführlich war.
Ich mag den detailreichen Stil der Autorin und war natürlich gespannt, mit was für einer Geschichte sie uns diesmal begeistern will. Das Cover und der Klappentext konnten mich direkt überzeugen, doch würde das auch der Story gelingen? Ja, absolut. Dieses Buch ist faszinierend, magisch, spannend und irgendwie erfrischend anders. Neben dem bildreichen Stil, der die Worte im Kopf zum Leben erweckt und so ein ganz besonderes Leseerlebnis ermöglicht, waren es vor allem die Figuren, die mich überzeugt haben. Ophelia ist eine Dunkle Fee, aber nicht irgendeine. Sie entstammt einer berühmten Familie, doch sie selbst scheint nicht ganz so recht ins Bild zu passen und eckt immer wieder an. Mich persönlich hat diese Andersartigkeit sofort fasziniert und sie ist mir Seite um Seite immer mehr ans Herz gewachsen. Generell sind sämtliche Figuren interessant, ob nun gut oder böse und vieles ist nicht immer so, wie es auf den ersten Blick vielleicht erscheint. Mich hat dieses ungewöhnliche und überaus spannungsgeladene Abenteuer mit den vielen kleinen Botschaften zwischen den Zeilen gefesselt. Wort um Wort habe ich mich tiefer in die Geschichte ziehen lassen und sie regelrecht verschlungen. Ich kann euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen!
Ophelia Nachtgesang ist eine dunkle Fee, doch sie ist noch in der Ausbildung und sie droht zu scheitern. Ihr gelingt das Schweben noch nicht so recht und da Regentropfen und überhaupt Wasser bei Berührung schmerzen und heiß sind, trägt sie Gummistiefel, weswegen sie von den anderen dunklen Feen ausgelacht oder zumindest schräg angeschaut wird. Zum Glück hat sie Tibernius, einen übergewichtigen Raben, der für sein Leben gern Blaubeeren frisst und immer einen Kommentar in petto hat. Ophelia wird erneut vor den Schwarzen Zirkel zitiert und sie erhält eine letzte Chance: sie soll August Pinlin nach seinem Tod durch die Finsternis führen. Und dieses Mal bitte ohne Pannen. Das sollte zu schaffen sein, denn August hat ein langes Leben hiner sich. Ophelia und Tiberius beobachten August bis zu seinem Tod. Und dann passiert das Unglaubliche: August ist oder war ein Magier und er stiehlt Ophelia ihre Magie. Allerdings verspricht er, dass er sie sich nur geliehen hat. Denn er hat noch eine Aufgabe zu erfüllen. Ophelia hilft ihm dabei und so entwickelt sich eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, Akzeptanz, Magie und Abenteuer. Zwischendurch hatte die Geschichte ein paar Längen, aber am Ende zog das Tempo wieder an.
Schöne Geschichte. Anfangs für mich etwas schwer vorzustellen, nach kurzen Start-Schwierigkeiten dann aber gut vorstellbar vom Setting, etc.
Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und lässt dann jedoch kaum Zeit für Verschnaufpausen aber ohne den Leser durch die Geschichte zu hetzen. Die aneinander gereihten Situationen brachten für mich aber nicht genügend Spannung auf, so dass ich mitfiebern konnte. Anstatt mich als Leser bei der Stange zu halten wollte ich lieber querlesen um zum spannenderen Teil zu gelangen. Vieles wirkte auf mich wie 'Füllstoff' um die Geschichte in die Länge zu ziehen.
Fazit: Die Geschichte ist wunderschön, hätte mich aber als Kurzgeschichte oder mit halb so vielen Seiten eher dazu gebracht sie zu genießen anstatt entnervt die Seiten umzublättern.
Magisch, finster, abenteuerlich - diese Dunkle Fee verzaubert und entführt uns in das magische Edinburgh. Ein Buch voller Spuk und Magie, das in einer Welt spielt, in der nichts ist, wie es scheint!
Die Geschichte lehrt, was wirklich wichtig ist und erzählt eine Geschichte voller Freundschaft, Kameradschaft, Mut, Selbstreflektion, Liebe, Mitleid und Hilfsbereitschaft, Ein höchst unterhaltsames, spannendes, etwas gruseliges, und mitreißendes Abenteuer ab 11 Jahren!
Tolles Buch mit viel Magie, Freundschaft und Gefühl. Der Part beim König der Narren hat mir komischerweise überhaupt nicht gefallen, alles andere war zauberhaft und hat Spaß gemacht.