If you had to swim through hell seven times, wouldn’t you try to get it done quickly?Attila Mányoki made it his life’s mission to complete the Oceans Seven – and break the world record while doing so. This crowning jewel of marathon swimming comprises seven of the most dangerous channels in the world, tormenting swimmers who dare to cross them with freezing water, deadly wildlife, and massive waves.
In this book, Mányoki takes you on his journey from his beginnings as a short kid with asthma through decades of painful struggles and unlikely successes, all the way to a night spent on life support. He relives the day a Greek stranger gave him the most valuable of life lessons, explains his secrets to enduring excruciating pain and opens up on how he faced the sea that had almost killed him for one final showdown.
Oceans Seven ist für Schwimmer das, was für Bergsteiger die Seven Summits sind. Es sind die sieben längsten Strecken, die man beim Freiwasserschwimmen bewältigen kann. Anders als die sieben höchsten Berge der Welt liegen sie aber nur auf fünf Kontinenten. Die sieben Strecken sind:
Cookstraße Süd- und Nordinsel Neuseelands 26 km Nordkanal Irland und Schottland 34 km Straße von Gibraltar Marokko und Spanien 14 km Kaiwi-Kanal Inseln Molokaʻi und Oʻahu Hawaii 44 km Tsugaru-Straße Inseln Honshu und Hokkaido, Japan 20 km Ärmelkanal (Kanalschwimmen) England und Frankreich 34 km Santa Catalina Kanal Santa Catalina Island und Los Angeles 34 km
Der Titel verspricht Großes: ein Mann besiegt den Tod. Wer so große Worte benutzt, der muss auch abliefern. Deshalb waren meine Erwartungen an das den Schwimmer und seine Geschichte entsprechend hoch.
Was Attila Mányoki geleistet hat, ist etwas Großes und das möchte ich ihm nicht abschreiben. Aber wie er es erreicht und darüber geschrieben hat, hat mich nicht überzeugt. Er stellt sich als einen Athleten dar, für seinen Sport alles gibt und vor allem nicht aufgibt. Auf mich wirkt er allerdings eher wie jemand, der zwar für sein Ziel alles tut und Verständnis von seinem Umfeld erwartet, aber überhaupt nicht damit umgehen kann, wenn sich Hindernisse in den Weg stellen. Sei es zu warmes Wasser im Pool, eine Zuschauerin, die ihm nur Wasser und kein Isogetränk anbietet oder das Wetter: jede Schwierigkeit, die er schildert, wirkt so, als ob sie ihm von einer üblen Macht persönlich in den Weg gelegt wurde. Extremsportler sind egoistische Menschen und erwarten vieles von ihrer Umgebung, sonst könnten sie ihre Leistungen nicht anrufen. Aber Attila Mányoki treibt diesen Egoismus auf die Spitze.
Was das "dem Tod ein Schnippchen schlagen" angeht: im Nordkanal ging er zweimal nicht nur an seine Grenzen, sondern darüber hinaus. Jeder Sportler hört auf seinen Körper, aber er ignoriert ihn. Er glaubt, die immer stärker auftretenden Symptome der Unterkühlung durch bloße Willenskraft zu bezwingen und landet zweimal im Krankenhaus, einmal davon im Koma. Das ist in meinen Augen nicht heldenhaft, sondern dämlich.
Großartige Leistung, aber ein mir unsympathischer Protagonist: da muss die Art der Erzählung schon sehr gut sein, um das Buch für mich noch zu retten. Ich habe unreflektierte Geschichte eines Mannes gelesen, der um jeden Preis bewundert werden will. Dazwischen gab es Rückblicke auf sein Leben aus einer anderen Sichtweise, in der der Name Attila gefühlt in jedem Satz vorkam und die nur dazu dienten, den harten Weg des kleinen Jungen zu seinem Ziel zu beschreiben.
Fazit: eine großartige Leistung, die in der Art, wie sie erzählt wird, völlig untergeht. Für mich ein Flop. Ich hätte nicht erwartet, dass ich ein Buch zu einem meiner Lieblingsthemen so bewerten würde.
A short read that covers a more unusual area of ultra-endurance events: open ocean swimming. While books on running and ultrarunning have been all over the place, and a lot of Ironmen athletes have published their stories, this entry from a Central European athlete sticks out for the subject area.
Childhood memories are mixed with brief looks at his career as a swimmer, and a focus on the main swimming events. It's not the most inspirational book, or offers much guidance to other athletes, but the novelty of the location and the life lived make up for it.
“…I may come off as rude at times but patience can be hard to find after hours of swimming in choppy water.” This sentence in the Forward should have been enough to prepare me that I was not about to read a memoir that would continue to fuel my love of ocean swimming, but I had super high hopes for this book so I pressed ahead. Whilst it was interesting to read about the Ocean 7 swims, there wasn’t enough technical information about each swim to balance Manyoki’s joyless pouting.
Attila and his motivation are still a mystery to me, however I really enjoyed reading this book.
Not only did a Geography freak like me not only learn a lot about some of the most dangerous straights in the world, but this book made me shake everytime I thought Attila was close to dying and made me laugh hard about all the jokes (Hungarian humour is special). :)
I recommend it a 100 % if, like me, you want to read something exciting.