Inselglück & Weihnachtswunder: das perfekte Weihnachtsgeschenk des Spiegel-Bestsellerautors an seine Leserinnen und Leser - in wunderschöner und hochwertiger Ausstattung.
Die junge Inselpastorin Carola leitet im Friesendom die Chorprobe für Heiligabend. Alle sind voller Vorfreude aufs Fest, nur sie nicht. Nach der Christmette wird sie wieder alleine in ihrem kleinen Reetdachhaus sitzen.
Noch ist aber Vorweihnachtszeit, und es gibt eine Menge zu tun: Als Carola auf der gegenüberliegenden Hallig Langeneß eine Andacht hält, bittet der sympathische Organist Torin sie um einen Gefallen: Seiner Großmutter geht es gesundheitlich so schlecht, dass sie Weihnachten wahrscheinlich nicht erleben wird. Ob Carola mit der Familie den Heiligabend vorziehen könne? Kurz vor Weihnachten überschlagen sich die Ereignisse. Ein Geldkoffer mit mehreren tausend Euro wird an Land gespült, ein anonymer Wohltäter sorgt für ein Weihnachtswunder, und die Möglichkeit eines Single-Heiligabends in der kleinen Inselbuchhandlung zeichnet sich ab. Ob dort vielleicht auch ihr ganz persönliches Weihnachtswunder auf Carola wartet?
Es geht um eine junge Inselpastorin auf Föhr, um die Advents- und Weihnachtszeit, um Einsamkeit und ein kleines Weihnachtswunder.
Eine wirklich schöne und zu Herzen gehende Geschichte, die auf der einen Seite gefühlvoll ist, auf der anderen Seite aber durchaus auch humorvoll. Ich mochte die Entwicklung sehr und das Ende sowieso! Richtig schön weihnachtlich kitschig, aber dennoch schön und einfach zu Herzen gehend.
Inselpastorin Carola ist die gute Seele der Kirchengemeinde auf Föhr. Dennoch fühlt sie sich besonders am Heiligen Abend einsam, denn nach dem Weihnachtsgottesdienst im Inseldom ist sie jedes Mal alleine. Die Männerschar auf der Insel ist begrenzt und als Pastorin wird sie auch anders wahrgenommen. Deswegen möchte sie dieses Jahr etwas daran ändern. Sie hat die Idee Weihnachten mit anderen Inselbewohnern, die ebenfalls Single und alleine sind, zu feiern. Diese findet allerdings nicht den gewünschten Anklang. Ob Troll Nik Puk, den sie heimlich füttert, ihr helfen kann diesmal Weihnachten nicht alleine zu feiern? Gemäß einer alten friesischen Überlieferung soll Nik Puk auf Dachböden und Scheunen zuhause sein und auf seine Bewohner aufpassen. Deshalb stellen sie ihm zu Weihnachten etwas zu essen hin. Und auch eine Pastorin ist nicht vor Aberglauben gefeit....oder?
In der Vorweihnachtszeit gibt es aber auch genug weitere Dinge für Carola zu tun. Birgit, die Putzfrau der Kirche und Mutter von zwei Kindern, droht kurz vor Weihnachten ihre Wohnung zu verlieren und auch die Tafel braucht dringend Geld und Unterstützung. Zuvor soll Carola aber noch auf der gegenüberliegenden Hallig Lengeneß ihren Kollegen vertreten. Dort trifft sie auf den ansäßigen Organisten Torin Hansens, der sie bittet für seine Urgroßmutter Annerose (im Klappentext steht irrtümlich Großmutter) das Weihnachtsfest vorzuziehen. Diese hat zu Weihnachten Gebutstag und wird ihn laut Arzt wohl nicht mehr erleben. Nun soll sie ein letztes Familienfest bekommen. Bei der Rückfahrt erspäht sie ein Boot in Not. Rick Reckleffs, der Inselmakler, ist mit seinem Rennboot gekentert. Carola holt Hilfe, doch Rick schreit immer wieder nur nach seinem Koffer, der später angeschwemmt und von Carola gefunden wird. Darin befindet sich jede Menge Geld...
Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen und die meisten von ihnen sehr gemocht. Diese kurze herwärmende, aber auch humorvolle Weihnachtsgeschichte gehört definitv zu den besten Büchern von Janne Mommsen. Wer andere Romane des Autors kennt, wird auch auf einige bekannte Gesichter aus der Reihe der "Inselbuchhandlung" treffen. Mit Carola hat er zusätzlich eine sehr sympathische Figur erschaffen, die sich wohl jede Kirchengemeinde wünschen würde. Sie ist engagiert und hilft, wo sie nur kann. Ich mochte ihre nicht immer konventionelle Art und die Zwiesprache mit Gott, bei der sie sich oftmals die Antworten so hindreht, wie sie es gerne hätte ;) Der angeschwemmte Geldkoffer würde zum Beispiel jede Menge Probleme lösen, doch das Geld gehört ihr nicht. Carola gerät deshalb in einem echten Zwiespalt....
Auch in diesem eher kurzen Weihnachtsroman spürt man die Liebe des Autors zu seiner Heimat. Die bildhaften Beschreibungen der Insel und des Meeres weckt sofort ein Urlaubsgefühl. Neben der kleinen, aber feinen Liebesgeschichte steht vorallem die Menschlichkeit, Glauben und Nächstenliebe im Vordergrund - passend zur Weihnachtszeit. Mit einigen unverhofften Wendungen und jeder Menge Humor ist der Roman aber auch überaus kurzweilig und hinterlässt ein warmes Gefühl im Herzen.
Fazit: Eine berührende und herzerwärmende Geschichte, die perfekt in die Vorweihnachtszeit passt. Für das nächste Weihnachtsfest oder wann auch immer ihr es lesen möchtet - ich kann euch diese wohlige Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen.
Carola ist Pastorin auf Föhr. Bald ist Weihnachten und eigentlich graut es ihr davor. Nach dem Weihnachtsgottesdienst den Rest des Tages alleine verbringen zu müssen, erfüllt sie mit Grauen. Doch noch ist es nicht so weit, erst gibt es viel zu tun in der Adventszeit. Die Putzfrau der Kirche, Birgit, ist kurz davor mit ihren zwei Kindern aus der Wohnung zu fliegen, die Tafel braucht dringend Unterstützung und auf der Hallig muss das Weihnachtsfest vorgezogen werden, da Torin Hansens Urgroßmutter Weihnachten wohl nicht mehr erleben wird und sie daher ein letztes Familienfest bekommen soll. Und dann wird nach einem Sturm ein Geldkoffer angeschwemmt mit dessen Inhalt sich allerlei anstellen lässt und In Carola reift die Idee, mit anderen Alleinstehenden Weihnachten gemeinsam in der Inselbuchhandlung zu feiern.
Das Buch ist wirklich herzerwärmend. Carola ist ein sehr sympathischer Mensch, die sich sehr um die Schäfchen ihrer Gemeinde kümmert. Nur, dass sie alleine ist, bekümmert sie, gerade an Weihnachten ist das schwer zu ertragen. Und die meisten sehen in ihr nur die Pastorin und nicht die Frau. Als Torin sie um die vorgezogene Weihnachtsfeier für seine Urgroßmutter bittet, stimmt sie gerne zu und bald verbindet die beiden auch mehr. Mir hat diese leise Liebesgeschichte sehr gut gefallen, sie steht auch nicht im Vordergrund. Vor allem geht es darum, wie Carola es schafft ein wenig Licht in die Vorweihnachtszeit zu bringen. Besonders gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Gottesdienste du Andachten, das ist sehr berührend und eindringlich geschrieben.
Das Buch ist auf jeden Fall eine hervorragende Lektüre für die Adventswochenenden, ich kann es nur empfehlen.
Eine kurzweilige Geschichte über Weihnachten aus Sicht einer Pfarrerin auf einer Nordseeinsel. Das Setting ist super frostig und passt sehr gut zur Stimmung. Auch die Anekdoten über die Flötenkinder im Weihnachtsgottesdienst und Co., sowie die Geschichte mit dem Geldkoffer sind sehr amüsant. Nur den Schreibstil fand ich etwas platt, aber es war eine gute Unterhaltung an den stressigen Dezembertragen.
Schöne kleine Geschichte, rund um ein Weihnachtsfest auf der Insel Föhr
„Das Inselweihnachtswunder“ des Autoren Janne Mommsen entführt uns Leser:innen auf die wunderschöne Nordseeinsel Föhr. Dort sorgt Pastorin Carola für ein wirklich einmaliges Weihnachtsfest. Die Geschichte liest sich kurzweilig und angenehm, mit ihren knapp 180 Seiten zählt sie für mich aber eher zu den Kurzgeschichten als zu den Romanen. Besonders gut gefielen mir die zahlreichen Bräuche und Besonderheiten des Insellebens, welche ganz locker in die Handlung einfließen und das Buch richtig aufwerten. Hier wurde ein gelungenes und realistische Bild vermittelt. Der Schreibstil liest sich flüssig und gefiel mir von Beginn an richtig gut. Schwierigkeiten hatte ich hingegen mit so mancher Entscheidung der Hauptprotagonistin. Am Anfang war sie mir noch sehr sympathisch, dies trübte sich im Verlauf dann leider ein wenig ein. Am Ende gefiel mir einfach die vermittelte Moral der Geschichte nicht, weswegen ich das Buch nicht mit 5 Sternen bewerten kann. Auch die persönliche Entwicklung eines weiteren Protagonisten war für mich sehr plötzlich, nicht nachvollziehbar und somit wenig authentisch. Die Nebenfiguren hatten hingegen durchgehend Charakter und waren obwohl sie nur selten vorkamen, trotzdem lebendig beschrieben. Wer sich an meinen Kritikpunkten nicht stört, hat mit dieser kurzweiligen und verträumten fiktiven Geschichte sicher seine Freude.
So oft wollte ich schon etwas von Janne Mommsen lesen und mit diesem Weihnachtsbuch hat sich endlich die Gelegenheit geboten. 𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: Die junge Inselpastorin Carola leitet im Friesendom die Chorprobe für Heiligabend. Alle sind voller Vorfreude aufs Fest, nur sie nicht. Nach der Christmette wird sie wieder alleine in ihrem kleinen Reetdachhaus sitzen. Noch ist aber Vorweihnachtszeit, und es gibt eine Menge zu tun: Als Carola auf der gegenüberliegenden Hallig Langeneß eine Andacht hält, bittet der sympathische Organist Torin sie um einen Gefallen: Seiner Großmutter geht es gesundheitlich so schlecht, dass sie Weihnachten wahrscheinlich nicht erleben wird. Ob Carola mit der Familie den Heiligabend vorziehen könne? Kurz vor Weihnachten überschlagen sich die Ereignisse. Ein Geldkoffer mit mehreren tausend Euro wird an Land gespült, ein anonymer Wohltäter sorgt für ein Weihnachtswunder, und die Möglichkeit eines Single-Heiligabends in der kleinen Inselbuchhandlung zeichnet sich ab. Ob dort vielleicht auch ihr ganz persönliches Weihnachtswunder auf Carola wartet? 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Zuerst, muss ich gestehen, wurde ich irgendwie nicht warm mit der Geschichte. Ich kann es gar nicht erklären, was mich gestört hat. Der Autor hat nicht wirklich was verkehrt gemacht. Vielleicht bin ich einfach nur nicht gemacht, für Geschichten, deren Inhalt auch ein wenig mit der Kirche zu tun haben. Zudem wirkte es wie eine Komödie, was nicht unbedingt schlecht sein muss, aber hier konnte ich, wie schon erwähnt, zunächst nicht viel mit der Geschichte anfangen. Leicht enttäuscht habe ich dann aber weitergelesen und muss zugeben, dass sie von Seite zu Seite besser wurde. Auch, wenn es immer noch eine leicht überdrehte Komödie blieb. Irgendwie hat sie mich plötzlich begeistert und ich habe ab da gerne zu der Geschichte gegriffen. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Nicht gleich, aber am Ende angekommen, doch noch eine humorvolle und schöne Weihnachtsgeschichte.
Diese Geschichte ist zwar die vierte der Reihe um die Inselbuchhandlung, aber man kann sie auch sehr gut anhören, ohne die anderen drei Teile zu kennen. Für mich ist sie bisher die beste Geschichte dieser Reihe. Die Hauptfigur Carola tauchte in den anderen Geschichten zwar schon auf, aber man wusste bisher sehr wenig über sie und ich fand das immer schade. Dieser vierte Teil ist nun ganz dieser sympathischen, klugen, abenteuerlustigen Pfarrerin gewidmet. Ich glaube, ich habe noch nie vorher ein Buch über eine Pfarrerin gelesen. Ich kenne zwar eine Pfarrerin im echten Leben und weiß, dass die nicht nur im Talar herumläuft und betet, sondern auch ein ganz normaler Mensch ist, aber es ist schön, auch mal eine Pfarrerin als Romanheldin in ihrem Alltag und abseits davon zu begleiten. Die Geschichte spielt zwar im Advent und endet an Heiligabend, aber durch die vielen Beschreibungen der winterlichen Atmosphäre mit Schnee und Kälte kann man die Geschichte auch sehr gut in den Raunächten und bestimmt auch noch danach hören, vielleicht sogar im Sommer, um sich von der Hitze draußen abzulenken.
"Das Inselweihnachtswunder" habe ich über Bookbeat gehört, während ich meinen Kleiderschrank ausgemistet habe. Passenderweise kam das von der Laufzeit des Hörbuchs fast genau hin.
Besonders die weihnachtliche Stimmung, zusammen mit dem nordfriesischen Insel-flair hat mir gut gefallen. Dass die Sprecherin ein bisschen Platt gesprochen hat ist ein weiterer Pluspunkt.
Allgemein handelt es sich um eine nette Geschichte, die ein paar Lebensweisheiten zwischen den Zeilen versteckt und ein guter Zeitvertreib ist. Herausragend fand ich das Buch allerdings nicht.
"Das Inselweihnachtswunder" von Janne Mommsen bekommt von mir 2.5/5 Sterne.
Ein sehr nettes, weihnachtliches Hörbuch. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Leben auf der Insel so im Vordergrund steht, Lokalkolorit war wirklich sehr schön ausgestaltet. Auch die verschiedenen Weihnachtsbräuche fand ich nett, Weihnachtsstimmung ist beim Hören definitiv aufgekommen. Die Handlung mochte ich auch, nur mit den Figuren hatte ich phasenweise Probleme, weil es mir vorgekomemn ist, als würden sie sich weder ihrem Alter noch ihrer Profession entsprechend verhalten (bzw. auch nicht dem, wie sie teilweise zuvor charakterisiert wurden). Insgesamt gibts aber trotzdem drei Sterne, weil ich mich gut unterhalten gefühlt habe.
Habe ich als Hörbuch gehört. 3.5 Sterne. Eine kleine aber feine, humorvolle Weihnachtsgeschichte, die auf den Halligen nahe Föhr spielt und sowohl and das Gute im Menschen appelliert als auch eine beruehrende Liebesgeschichte beinhaltet … zu Weihnachten mag ich gerne “schöne heile Welt” Geschichten, und “Das Weihnahchtsinselwunder” hat all das erfüllt.
Audible-Hörbuch Die Janne Mommsen Hörbuch finde ich alle nur traumhaft schön und gelungen. Thematisch gar nicht so ohne und trotzdem irgendwie leichte Unterhaltung zur Flucht aus dem Alltag.