In the wake of a mysterious intergalactic event, Oot-Ja, Mark, Qsi, Polly, and Adya are lost aboard the Thucydide. Having been abandoned by their superior, the group of students is left to navigate the ship. With no idea about their position nor the era they find themselves in, they err in space seeking their way home when they come across an abandoned ship. Believing it to be a wreck, they are shocked to discover a sleeping human, who might just provide the clues they are looking for...
Nachdem ich mich der erste Band mit seiner absolut genialen Handlung über eine Gruppe forschender Studenten und ihrem Dekan gefesselt hatte, war ich natürlich gespannt, wie die Geschichte, nachdem Weltraumphänomen, das sie in die Zukunft katapultierte, weitergehen würde.
Da sie sich nun auf unbekannten Terrain bewegten und erst einmal herausfinden mussten, wo und wann sie nun genau waren, fand ich es um so passender, dass man dies dafür nutzte, um auf die Persönlichkeiten und Beziehungen der bekannten Charaktere näher einzugehen. Besonders interessant fand ich dabei Pearl, deutlich mehr Möglichkeiten bekam, seine Fähigkeiten einzusetzen. Den Rest der Gruppe nahm tatsächlich eher am Rande wahr, da die vielen Diskussionen und Streitereien teils echt unnötig waren. Ich verbuche dies Mal unter Stress. Was ich aber wieder wahrnahm und sehr gelungen fand, war die wundervolle Einbindung von verschiedenen Nationen. Doch nicht nur das, denn auch die Themen wie Sexualität fanden ihren Weg in die Story.
Die Geschichte führte diesmal auf einen Planeten, der mich ehrlich gesagt völlig in seinen Bann zog. Was dort geschah, war beängstigend und faszinierend zugleich. Jedoch fand ich keinen Weg zu der Person, durch welche unsere Gruppe den Weg dahin überhaupt fanden. Ich las den Band dreimal, aber muss hier ganz einfach gestehen, dass mich die Sache einfach verwirrte. Schade.
Dafür genoss ich aber wieder die Zeichnungen von Ingo Römling, der besonders dem neuen Planeten ein atemberaubendes Aussehen gab. Egal ob die Gesichtszüge oder großflächige Landschaften, ich wurde jedes Mal wieder überrascht und erfreute mich an jeder Seite.
Fazit:
Dieser Band zeigte deutlich, wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle im Weltall auszusehen hat. Zwar war es für mich hin und wieder zu viel, aber da man mir eine spannende Handlung bot und die Möglichkeit gab, die Charaktere des Raumschiffs besser kennenzulernen, war dies schnell vergessen. Und da man auch optisch wieder einiges geboten bekam, war ich am Ende trotz kleiner Verständigungsprobleme, wirklich zufrieden mit dieser Fortsetzung.
Non, vraiment non. Le dessin est sans doute la seule chose à sauver ici, l'histoire n'a ni queue ni tête, on ne comprend vraiment pas le lien avec le tome précédent et l'histoire d'amour sort de nulle part et a une explication des plus stupides que j'aie jamais vu.
Das Weltraumabenteuer der Studenten, die mit ihrem Schiff Thukydides Raum und Zeit ausgeliefert sind, geht nach einem grandiosen Auftaktband mit »Die Chroniken des Universums – Die Zeitesser« in die zweite Runde.
Polly, Adya, Qsi, Mark, Oot-Jah, der Dekan und ihr außerirdischer Gefangener Polly stranden mit ihrem Forschungsschiff in einem stellaren Friedhof. Zwischen den Trümmerteilen eines zerstörten Raumschiffes finden sie einen bewusstlosen Überlebenden, den sie auf ihr Schiff bringen, in der Hoffnung von ihm Informationen zu erhalten.
Bei dem Überlebenden handelt es sich tatsächlich um einen Menschen von der Erde, allerdings stammt er aus einer anderen Zeitlinie und hatte als Botschafter den Auftrag, die Kapitulation der Erde mit dem Volk Tlaxcaltas zu verhandeln.
Statt Antworten auf die vielen aufgeworfenen Fragen zu liefern, wird die Story von Richard Marazano mit amourösen Entwicklungen und den verliebt-abstrusen Kabbeleien zwischen Polly und Mark angereichert, die angesichts der ausweglosen Situation zwar frischen Wind und Auflockerung mit sich bringen, aber leider auch den Platz für weitreichendere Erklärungen der Vorgänge um den Planeten Tlaxcaltas und die Zeitschleife, in die unsere Truppe gerät, nehmen.
Die bunte Zusammenstellung der Charaktere hat mir bereits im ersten Band ausgesprochen gut gefallen und bietet vielschichtige Möglichkeiten, die hier nur teilweise genutzt wurden. Adyas Outing wird nebenbei untergebracht und hätte mehr Feingefühl vertragen können und über Qsi und Oot-Jah erfährt man nichts Neues, da sie in diesem Band kaum eine Rolle spielen (da hoffe ich definitiv auf die nächsten Bände!).
So richtig schlau geworden bin ich aus den verworrenen Vorgängen um Zeitschleifen und den Botschafter in diesem Band nicht, allerdings scheinen Polly und der Dekan mehr zu wissen als die anderen und ich bin schon sehr gespannt darauf, zu erfahren, wie das alles mit den Schriftrollen aus dem ersten Band und dem geheimnisvollen Schlüssel der Tlaxcaltas zusammenhängt.
Von der schwächeren Storyentwicklung enttäuscht, gelingt es Ingo Römling mit seinen gelungenen Illustrationen das Ruder noch einmal herumzureißen, denn alleine schon aufgrund seines Artworks ist dieser Band lesens- und sehenswert. Die temporeichen Szenen kommen in seinen farbenprächtigen Panels wunderbar zur Geltung und lassen Weltraum-Vibes aufkommen.
Fazit
Eine temporeiche Fortsetzung des galaktischen Abenteuers von Marazano und Römlings bunter Studententruppe.